Donnerstag, 31. Juli 2014

Häh. Örre.

Zwee ist ein sehr freundliches Baby. Sie lächelt viel, besonders wenn man mit ihr spricht, aber auch wenn sie irgendetwas ganz spannend findet -  zum Beispiel die wehenden Gardinen im Schlafzimmer... leider jetzt gerade zur Schlafenszeit.
Außerdem gibt Zwee die süßesten Töne von sich und lässt immer öfter ein zartes "Häh. Häh. Örre." erklingen. Nebenher macht sie eifrig Blubberbläschen. Dabei schaut sie mich mit ihren immer heller werdenden blauen Augen neugierig und fröhlich an, fast als ob sie selber ein bisschen überrascht darüber ist, was da in ihrem Mund passiert. Na ja, vermutlich ist sie das sogar.
Zwee kuschelt gerne. Immer öfter möchte sie dabei aber bitte-danke schön aufrecht gehalten werden damit sie alles sehen kann. Trotz des Kuschelbedürfnisses überrascht Zwee uns immer wieder damit, dass sie allein herumliegt, sich etwas anguckt und ein bisschen ackert a.k.a. spielt. Manchmal schläft sie dann auch einfach so ein.
Apropos Babyschaukel. Wir haben da ja so ein selbstschaukelndes, musikmachendes Hightech-Teil geerbt. Heute haben wir seit geraumer Zeit wieder mal zu dritt essen können, ohne dass ein Elternteil dabei Zwee balancieren musste, denn diese ließ ganz zufrieden in der Schaukel schaukeln, guckte erst ihr Spielzeug an und wurde dann zusehends schläfrig bis endgültig die Äuglein zuklappten.
Vor dem Essen hatte BM sich ihren kleinen Stuhl geholt, sich zu Zwee an die Schaukel gesetzt und ihrer kleinen Schwester etwas "vorgelesen" während diese BM mit großen Augen anschaute. Das war so ein schöner Moment, unsere beiden Mädels dabei zu beobachten.

Dienstag, 29. Juli 2014

Aua, aua, aua

Gestern war Zwee 12 Wochen und einen Tag alt und wir waren bei der Kinderärztin. Als BM auf den Tag genauso alt war, hatten wir ihre U4, so dass wir mal einen genauen Gewichtsvergleich haben:

BM 5.320 g
Zwee 5.180 g

Da hat unser Frühchen in den letzten Wochen aber wirklich gut aufgeholt, wenn man bedenkt, dass Zwee bei der Geburt gut 900 g leichter war.

Zwees U4 machen wir erst in vier Wochen, gestern standen die ersten beiden Piekse an, nachdem unsere letzten beiden Termine wegen abwesender Ärztin ausfallen mussten. Im Wartezimmer war Zwee so goldig, grinste mich die ganze Zeit an und bearbeitete ihre Fäustchen. Ich hätte sie schon wieder fressen können. Da wir dann doch ein bisschen warten mussten, schlief sie mir am Ende ein.

Im Behandlungszimmer angekommen durfte sie dann langsam wach werden, während Frau Doktor mir Zwees Wachstumskurve zeigte und sich freute, dass es Zwee so gut geht. Wir können nun das Eisen absetzen und ein Blutbild wird auch nicht mehr nötig sein. Dann wurde Zwee noch kurz untersucht. Ich finde, Frau Doktor ist dabei immer sehr lieb. Sie sagte dann noch, dass Zwee sie nun gerne ordentlich anschreien dürfe, und dann ging es auch schon los.

Leider wurden die Spritzen nicht parallel sondern nacheinander gesetzt. Mein armes kleines Mädchen wusste gar nicht wie Ihr geschah und brüllte völlig außer sich. Kaum hatte sie kurz Luft geholt gab es noch eine Spritze.

Danach schlief Zwee völlig erschöpft in der Autoschale ein. Nachmittags ließ sie sich eigentlich nicht allzu viel anmerken. Doch gegen Abend taten ihr die armen geschwollenen Schenkelchen ganz doll weh. R. war mit ihr spazieren als sie völlig untypisch im Kinderwagen anfing zu brüllen. Zu Hause war unsere kleine Zwee weiterhin ganz untröstlich, so dass wir ihr ein Zäpfchen gaben und sie schnell bettfertig machten.

Es dauerte dann noch eine gute Stunde im Schlafzimmer bis sie sich endgültig beruhigt hatte und tief und fest einschlief. Bis dahin wechselten sich Stillen und herzzerreißendes Weinen mit dicken Kullertränen ab.

Anschließend schlief Zwee dann über 9 Stunden bis ich sie weckte, weil meine Brüste zu platzen drohten. Dann schlief sie noch einmal ganz ruhig 3 Stunden weiter bis zu ihrer üblichen Morgendlichen Wachphase im Bett, die diesmal aber statt um 5 Uhr erst um 6 Uhr anfing. Da lächelte mein Mädchen mich schon wieder wie gewohnt freundlich an.

Ganz ehrlich, wenn mein Baby so schlimme Schmerzen hat schei*e auf dieses Durchschlafen... zumal es meinerseits sowieso nicht dazu kam, weil BM stundenlang immer wieder schlecht träumte und weinte.

Wenn die nächsten Piekse anstehen, werden wir jedenfalls gleich danach vorsichtshalber ein Zäpfchen geben. Soll doll soll unser Mädchen nicht noch einmal weinen müssen.

Samstag, 26. Juli 2014

Teufelskreis

Die Dramatik des Einschlaftheaters ist offenbar direkt proportional zum Grad meiner eigenen Erschöpfung. Wenn ich mal wirklich meinen Feierabend brauche, setzt BM scheinbar alles dagegen, so dass er letztendlich später wird als unter normalen Umständen. Noch eine Prise Gereiztheit meinerseits dazu und nichts geht mehr.

Heute ist offenbar einer dieser Abende: Eigentlich stehen alle Faktoren auf meiner Seite. BM ist erkältet mit erhöhter Temperatur und hat keinen Mittagsschlaf gemacht. Trotzdem ist die wie ein Flummi, nölt weil ihr Kuscheltuch nicht faltenfrei bleibt, wenn sie mit dem Kopf drauf liegt, jammert und ruft immer wieder, wenn ich versuche parallel Zwee ins Bett zu bringen...

Eigentlich weiß ich ja, dass sie gerade eine ruhige Mama braucht... aber manchmal wünsche ich mir den Zeitpunkt herbei, wenn BM versteht, wann ich mal eine Pause brauche, so dass wir uns nicht gegenseitig immer weiter hoch schaukeln müssen.
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Nun sitze ich also doch Händchen haltend neben BMs Bett während Zwee oben in ihrem Bett noch ein bisschen am Fäustchen lutscht. Ich wage es kaum zu hoffen, aber ich glaube, BM schafft es gleich ins Land der Träume. Der Feierabend rückt in greifbare Nähe.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Ausflug

Gestern machte ich mit dem Kindern einen Auszug zu meiner besten Freundin, die die Ferien mit den Kindern im Wochendendbungalow verbringt. Die anderthalbstündige Fahrt nutzte BM, um mir ausgiebig ein Ohr abzukauen und ein Loch den Bauch zu fragen.
Im dortigen Wald angekommen, kletterte BM gleich zu C. und T. in den Pool. Obwohl sie sich leider nicht so oft sehen, waren sich T. und BM gleich einig und spielten den ganzen Tag schön miteinander. Sie spielten in Zelten, streiften als Nackideis mit je einem Spaten durch den Wald, planschten im See, begossen sich ohne Zank gegenseitig mit Wasser, wurden so richtig schön schmuddelig und tobten auf dem Spielplatz.
Man merkt, dass C. jetzt teilweise schon zu groß für die Spiele der Kleinen ist, aber beim Baden und auf dem Spielplatz war sie auch mit von der Partie. Alle drei Kinder waren nach einer halben Stunde Toben um das Karusselldrehding schön mit Sand paniert.
Derweil nutzten F. und ich die Zeit ausgiebig zum Quatschen, da wir uns schon wieder viel zu lange nicht gesehen hatten.
Sehr lustig war, dass BM irgendwie einen Dreher bei den Namen hatte und den jüngsten Spross immer mit dem Namen seines Papas ansprach: "Wir müssen aufpassen, dass der E. nicht ins Wasser krabbelt. Darf E. schon Bratwurst essen? Hat E. eingekackert?... "
Auf dem Heimweg schlief BM sehr zu meiner Überraschung ein. Es war zwar ein anstrengender, mittagsschlafloser Tag gewesen, aber BM schläft nur sehr selten im Auto ein.
Als wir zu Hause ankamen, wurde sie nur so halb wach und weinte ganz bitterlich, weil sie total neben sich stand. An Duschen oder Zähne putzen war nicht zu denken. Also steckte ich sie in ihren Schlafanzug und brachte sie eich ins Bett. Dort weinte sie noch eine Weile weiter, war aber offenbar gar nicht richtig wach. Denn irgendwann schluchzte mein armes müdes Mädchen: "Mama, ich will zu unsers Zuhause!" Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie längst im eigenen Bett lag.
Ich rechnete mit einer unruhigen Nacht und tatsächlich träumte und wälzte BM sich erst lange umher, doch dann schlief sie überraschend bis halb Acht, obwohl sie - einschließlich der Zeit im Auto - locker zwei Stunden früher als sonst eingeschlafen war. Da hatte unser Wirbelwind sich wohl beim Spielen komplett verausgabt.

Von Wellness und guter Laune

Im Moment benutzen wir noch die Babywanne, die wir im Kinderzimmer auf den Boden stellen -  nicht besonders rückenfreundlich für mich, aber Zwee belohnt mich dafür jedes Mal wieder, indem sie sich schön entspannt und das Baden sichtlich genießt.

Heute hat sie beim Haare ausspülen immer wieder fröhlich gegrinst. Offensichtlich macht ihr das Haarewaschen Spaß, ich hoffe mal, das bleibt so.

Wie immer pullerte der kleine Frechdachs bei der anschließenden Massage auf das Handtuch. Also machte ich das frisch gebadete erneut sauber und drehte es dann auf den Bauch, um den süßen kleinen Rücken zu massieren. Beim Umdrehen landete Zwee auf den Händchen, und anstatt wie üblich platt auf dem Bauch zu liegen drückte sie die Ärmchen durch und blieb nach oben gestemmt.

Alleine kann sie sich natürlich noch nicht in diese Position stemmen. Soeben liegt sie auf dem Bauch neben mir auf der Couch, und schleckt genüsslich die Krabbeldecke an und mag das Köpfchen nicht einmal zur anderen Seite drehen.

Überhaupt entdeckt Zwee nun immer mehr ihre Leidenschaft für's Anschlecken. Mit den Fäustchen klappt das täglich besser. Wenn man ihr ihren Rasselring ins Händchen drückt, hält sie ihn schon kurz fest und versucht - genau - ihn anzuschlecken.

Ich finde, Zwee ist ein sehr freundliches Baby. Sie lächelt uns und auch Spielzeug oder Wasweißich schon sehr oft an bzw. freut sich sichtlich, wenn man mit ihr spricht oder wenn etwas Tolles in ihr Blickfeld gerät.

Wenn Zwee lächelt hat sie auf der linken Seite ein süßes kleines Grübchen. Keine Ahnung, von wem sie das geerbt hat. Jedenfalls möchte ich immer am liebsten sofort ihre zarte Wange abküssen, wenn Zwee lächelt.

Montag, 21. Juli 2014

Kuscheltag

Heute wollte Zwee unbedingt den ganzen Tag an mir kleben. Hinzu kam, dass ich selbst heute etwas lethargisch war, so dass ich beizeiten beschloss, dass wir uns heute einen faulen Tag machen. Zuvor hatte ich mit BM gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt, noch gespielt und so lange herum getrödelt, dass sie erst viertel 10 in der Kita war.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Einkaufen machte Zwee und ich es uns auf der Couch bequem. Dort wechselte Zwee dann immer zwischen Stillen, auf meinem Bauch liegen, auf meiner Schulter liegen, auf meinen Beinen liegen hin und her. Dabei schäkerte sie mich immer wieder mit riesigem, zuckersüßem Grinsen an und amüsierte sich wie Bolle.

Zwischendurch schlief sie immer wieder mal ein, wachte aber immer wieder ganz traurig auf, wenn ich sie mal kurz abgelegt hatte.

Um 14 Uhr holten wir BM ab, die morgens noch mit mir gefeilscht hatte, weil sie unbedingt vorm Vesper abgeholt werden wollte. Als ich dort ankam, nölte sie erstmal, dass sie doch noch in der Kita vespern wollte. Wie man's macht...

Dann machten wir drei Mädels ins noch einen schönen Nachmittag im Garten, und BM half mir dabei, Babysachen in Größe 62 aus der Kiste zu holen, denn nach und nach wächst unsere Zwee nun schon aus einigen 56er Teilen heraus.

Trotz der Hitze kam Zwee dann noch zwei Stunden ins Tragetuch, weil sie partout nicht alleine irgendwo liegen wollte und BM gleichzeitig mit mir spielen wollte. So hatten wir drei Mädels heute eine sehr einvernehmliche Zeit, die bisher auch anhält. BM zog rasend schnell Ihren Schlafanzug an und putzte die Zähne bevor sie dann im Babyzimmer astreine Rollen auf dem Teppich machte während wir Eltern Zwee bespaßten.

Nun clusterstille ich Zwee während R. versucht, BM langsam auf Bettzeit herunterzufahren.

Sonntag, 20. Juli 2014

Über Nacht...

... oder zumindest über eine Woche ist Zwee aus dem Neugeboreneneinsatz der Autoschale herausgewachsen. Auf dem Weg in den Urlaub passte sie mit 2 cm Luft noch hinein. Als wir sie gestern für den Heimweg hineinlegten passte sie partout nicht mehr hinein.

Nun sind wir nach unserem tollen Ostsee-Urlaub wieder zu Hause. Wir haben uns vor allem Dank des unermüdlichen Einsatzes meiner Eltern bei der Enkelkinderbespaßung sehr gut erholt.

Ein bisschen fürchteten wir uns vor BMs Wiedereingliederung in normale Abläufe, zumal sie uns im Urlaub mit reichlich Böcken herausforderte. Doch *klopfaufholz* die Heimfahrt verlief sehr einvernehmlich nachdem sie und PL zum Auspowern erstmals auf ein Trampolin mit solchen Gummiseilen durften.

Zu Hause angekommen, musste BM erstmal ganz viel Spielen. So sieht das Haus auch aus, obwohl ich diesmal sehr eifrig die Koffer ausgepackt und Ordnung geschaffen habe. Jedenfalls scheint es BM nun zu Hause auch sehr gut zu gefallen und sie hat auch schon wieder Küsschen und Nettigkeiten ausgeteilt, die ich zuletzt im Urlaub gar nicht mehr bekommen hatte.

Zwee hat den Urlaub sehr gelassen verbracht und auch die Heimreise mit einer Stillunterbrechung gut verkraftet - teilweise mit Hilfe oder trotz Händchenhalten durch BM. Da sind die Grenzen wohl etwas fließend.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Es war einmal...

... eine ganz junge Frau ohne Winkearme...

Ganz gebannt lauschten die beiden Mädels heute Abend ihrer Oma als diese erzählte wie PLs Papa und BMs Mama geboren wurden... wie die Familie langsam immer größer wurde und wie sehr sie und der Opa sich über die Geburten ihrer drei Enkelmädchen gefreut hatten.

Danke,  Mutti! Das hast du sehr schön erzählt.

Dienstag, 15. Juli 2014

#FromWhereISit

Heute früh ließ ich mich ganz dekadent im hiesigen Wellnessbereich mit einem Aromabad, einer Rückenmassage und Gesichtskosmetik verwöhnen. Nun sitze ich mit Zwee an der Brust im Strandkorb. Das ist Urlaub! 

Wenn jetzt noch BM etwas bessere Laune hätte und nicht immer wieder wegen wasweißich nölen würde... 

Montag, 14. Juli 2014

Wir sind Weltmeister!

Wir sind völlig aus dem Häuschen in unserem Urlaubshäuschen!

BM hatte keine Sekunde des Spiels still gesessen, dafür aber u.a. mich frisiert, Püppi gefüttert, genascht und zahlreiche Fotos von uns geschossen. PL saß in Omas Arm und kommentierte ununterbrochen. Mein R. und mein Vati waren gelinde ausgedrückt "angespannt".

Fast am Ende der Verlängerung erlöste der "beautiful player" Götze uns mit seinem Toooor. Wir sind Weltmeister. In Zwees Geburtsjahr, was unser Baby heute aber erstmal nicht beeindruckte. Sie verschlief das Spiel, das Gebrüll und den Jubel.

Meine BM schlang ihre Ärmchen in der Aufregung fest um meinen Hals und erklärte wenig später, dass sie schon ganz müde sei. Nachdem sie den Pokal gesehen hatte schlief sie völlig erloschen in unserer Besucherritze ein. Da liege ich nun mit BM an meiner Seite und Zwee in ihrem Bettchen eine Armlänge von mir entfernt -  ein wunderbar friedliches Gefühl nach der ganzen Aufregung.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ab in den Urlaub

Heute geht für BM der langersehnte Ostsee-Urlaub mit PL los. Darum blieb sie heute schon zu Hause und wir packten ganz in Ruhe ihre Tasche, suchten die Klamotten gemeinsam aus und überlegten, welches Spielzeug sie brauchen würde. Nebenher spielte BM dann etwas kontraproduktiv mit bereits heraus gelegten Sachen und ich musste u.a. zum Friseur gehen und als Tierärztin ihr Kätzchen verarzten. Hinzu kamen Stillen, Wickeln und Zwee Umhertragen, so dass wir fast den ganzen Vormittag beschäftigt waren.

Statt Mittagsschlaf kuschelten wir auf der Couch, schauten zwei Conni-Folgen, lasen ein Buch und spielten Baby -  also BM war das Baby, das grad geboren war.

Mein Bruder holte BM dann ab (und ließ noch die freudige Kunde von einem neuen Arbeitsvertrag da), bepackte das Auto und fuhr dann mit meiner BM los, um die große Cousine abzuholen und zur Ostsee zu fahren.

Nun hoffe ich, dass die drei trotz Unwetter gut ankommen und die Mädels meinem Bruder nicht komplett beide Ohren abkauen. Derweil vermisse ich mein großes Mädchen jetzt schon und muss darum umso mehr mit meinem kleinen Mädchen kuscheln. Ich freue mich schon auf Freitag, wenn wir hinterher fahren.

Montag, 7. Juli 2014

Flaum

Wie ich gerade noch einmal mit Zwee im Bett kuschelte fielen mir die vielen kleinen, braunen Haare im Babybay auf. Offenbar geht bei Zwee nun der Haarausfall los. Ich bin schon gespannt, welche Frisur sie sich rubbelt und wie die Haare dann nachwachsen.

Wiedersehen

Wir hatten wieder ein richtig tolles Wochenende, obwohl wir alle etwas erkältet sind -  zum Glück nur doofer Schnupfen und etwas Halsweh, wir fühlen uns nicht allzu krank. Beide Mädels waren fast durchgängig sehr zuckrig und machten es uns recht leicht. Nur mit dem Schlafen wollte es nicht so klappen wie wir uns das vorstellen.

Am Freitag Nachmittag fuhren R., Zwee und ich in den Wald, wo BM schon zwecks Oma-Opa-Tag seit dem Vormittag war. Sie begrüßte uns gleich ganz aufgeregt, weil Oma zwar das Bassin aufgebaut hatte, aber uns erst fragen wollte, ob BM mit ihrer Schnupfnase überhaupt hinein darf. Bei locker 30°C durfte sie und spielte zufrieden mitsamt Schwimmreifen und Schlauchboot im Wasser.

Für das WM-Spiel gegen Frankreich war BM diesmal nicht zu begeistern, wollte auch ihr Fußball-Outfit nicht anziehen sondern rannte lieber als Nackidei zwischen uns und den Hüttennachbarn hin und her und kaute uns abwechselnd die Ohren ab.

Am Samstag Vormittag machten BM und R. einen Ausflug -  BM radelnder und R. joggender Weise. Ich habe mich darüber sehr gefreut, weil R. sich das schon ausmalte als ich ihn damals noch mit BM im dicken Babybauch auf dem Rad bei seiner Marathonvorbereitung begleitete. Vier Jahre später kann BM nun tatsächlich schon so gut Fahrrad fahren, dass sie ihn begleiten kann.

Am Nachmittag hatten wir Besuch von B., meiner Zimmernachnachbarin im Krankenhaus am anderen Ende der Stadt. Wir hatten uns damals richtig gut verstanden und jeden Tag stundenlang gequatscht. Ihr großer Sohn E. ist nur ein halbes Jahr jünger als BM, so dass die Kinder schon im Krankenhaus öfter zusammen spielten. Die beiden spielten und verwüsteten sehr einträchtig unseren Garten während wir gemütlich ein paar Stunden weg schnatterten. B's Babyjunge wurde am Tag nach meiner Entlassung geboren, d.h. er ist ca. anderthalb Monate älter als Zwee. Kaum zu glauben,  dass wir nach den endlosen gemeinschaftlichen CTGs nun beide unsere Babys gesund und munter im Arm halten. Jedenfalls hoffe ich, dass wir uns trotz der Distanz bald wiedersehen -  BM und E. haben auch gleich gefragt, wann wir denn mal einen Gegenbesuch machen.

Am Sonntag machten R. und BM mit den Nachbarskindern und deren Papa eine Radtour zum Spielplatz. Ich wollte eigentlich gleich mit Zwee im Kinderwagen nachkommen, blieb dann aber an der ersten Ecke bei einem Plausch über den Gartenzaun hängen bis die Sonne genug auf meinen Kopf geknallt hatte und ich mit Zwee unspaziert umkehrte.

Am Nachmittag fuhren wir kurzentschlossen in den Wald, um der Hitze zu entgehen. Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, meinen schwabbelig-faltigen Bauch dieses Jahr an die frische Luft zu lassen, aber dann hielt ich es doch nicht aus und ging mit meinem großen Mädchen im See baden.
Für mich war dieses Wochenende genau die richtige Mischung aus Geselligkeit und Zeit zu viert, aber auch jeweils einzeln mit R., BM und Zwee.

Samstag, 5. Juli 2014

Von wegen Nestschutz

Seit zwei Wochen ist hier immer einer krank. Erst hatten nacheinander BM und R. Fieber mit Kopfschmerzen, dann fing BM an zu niesen -  was uns dann zwei unruhige Nächte zu viert im Schlafzimmer einbrachte. Vorgestern merkte ich wie es auch in meinem Hals kribbelte, und schon ging das Niesen los.

Nun hat sich leider sogar unser kleinstes Familienmitglied angesteckt. Zwee hat Schnupfen. Sie hält sich ganz tapfer, ärgert sich aber immer wieder, weil sie nicht richtig atmen kann, wacht röchelnd auf und kann nicht ordentlich trinken. Nase putzen kann sie nicht, und der Nasensauger, mit dem ich versuche, ihr zu helfen, ist zum Schreien doof. Armes kleines, krankes Hühnchen. Zum Glück hat sie bislang kein Fieber, hoffentlich bleibt sie wenigstens davon verschont. Kinder sollten gar nicht krank sein, schon gar nicht, wenn sie erst neun Wochen alt sind.

Kann es sein, dass Zwee nicht genug Nestschutz mitbekommen hat, weil sie zu früh auf die Welt kam?

Freitag, 4. Juli 2014

Rasenmäher

Auf dem Weg zur Kita kamen wir an einem Garten vorbei, in dem ein Spielzeugrasenmäher stand. Daraufhin BM:

"So einen Rasenmäher wünsche ich mir zum Geburtstag... Ich wünsche mir ZWEI Rasenmäher, einen zu mich und einen zu Zwee."

So kann man Streit um Spielzeug wohl auch umgehen.

Mittwoch, 2. Juli 2014

BM-Logik

BM ist erkältet. Heute früh faste sie mit ihrer frisch behusteten Hand so schnell in die Cornflakesbüchse, dass ich sie nicht mehr aufhalten konnte. Zum Ausflippen. Sie weiß, dass sie da sowieso nicht hinein fassen soll.

Also erklärte ich ihr, dass jetzt ihr Husten und Schnupfen in der Büchse sind und kein anderer mehr daraus essen kann. Ihre Antwort darauf:

"Wieso? Dann nehmt die Cornflakes doch einfach aus dem anderen Loch! "

Dienstag, 1. Juli 2014

Schleckschleck

Vor einigen Tagen erkannte Zwee offenbar, dass ihre Händchen zu ihr gehören. Seitdem versucht sie immer wieder damit ein Spielzeug anzustupsen oder noch lieber ein Fäustchen in den Mund zu stecken. Sie wirkt dabei ziemlich gelassen,  "eeeht" nur ein bisschen herum. Wenn eine Hand am Mund ist, schleckt diese diese sehr genüsslich ab bevor sie wieder wegrutscht.

In meiner Erinnerung war BM da ziemlich "verbissen" und hektisch bei der Sache und ärgerte sich immer sehr, wenn sie den Mund nicht erwischte oder das Fäustchen wieder heraus rutschte.

Gestern suchte ich mal ein paar BM-Zwee-Vergleichsfotos heraus. Dabei ist mir aufgefallen, dass unsere Mädels sich doch ähnlicher sehen als ich dachte. Also für mich immer noch sehr unterschiedlich besonders im Still-Blickwinkel, aber man erkennt schon, dass sie Schwestern sind. Mund und Kinn sind sehr ähnlich. Bei den Augen bin ich noch unentschlossen, Zwee hat nicht so eindeutig meine Nase wie BM, Zwee hat meine Ohren, BM R.'s. BMs Köpfchen ist schmaler, mehr wie bei R. Viele Unterschiede, aber eben doch ziemlich ähnlich. Mal gucken, ob wir das später immer noch so sehen, wenn die Mädels größer sind.

Ansonsten sprießen bei Zwee und mir nun die Pickel -  etwas später als damals bei BM, so dass ich schon gehofft hatte, dass Zwee davon  verschont bleibt.

Und sonst so? Ich bin so unendlich verliebt in unsere Mädels, kann mich gar nicht satt sehen. BM erstaunt mich täglich, weil sie schon so groß ist, und Zwee könnte ich die ganze vor lauter Niedlichkeit anschlecken. Es ist so schön,  zwei Kinder zu haben!

Der Weg ist das Ziel

Da ich nun ja wieder voll beweglich und langsam auch wieder belastbarer bin, habe ich mir vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Strecke zur Kita mit dem Kinderwagen zu machen. Wir haben ein Buggyboard, das von BM heiß und innig geliebt wird. Soll heißen, in Gegenwart des Boards macht sie nicht einen Schritt selbst. Nach der ersten Runde mit beiden Kindern hatte ich tatsächlich Muskelkater im Hintern. Das zeigt wohl wie ausgeprägt der Muskelschwund während meiner Schonzeit war.

Jedenfalls genießen wir diese Spaziergängen sehr. BM steht dann auf dem Board und kaut mir ununterbrochen ein Ohr ab. Man sieht natürlich viel mehr als im Auto, so dass ihr nie die Themen ausgehen. Heute war ich nur sehr froh, dass sie die schwergewichte Frau, an der wir vorbei zogen, erst 10 Meter weiter als ganz sicher schwanger bezeichnete. Wir machten heute auch einen kleinen Umweg, um ein Eis zu essen, was eigentlich Opa U. immer mit ihr macht. Danach hatten wir 5 Minuten Gesprächsstoff, weil heute ein Kellner da war, obwohl sonst immer eine Kellnerin dort ist. Diese könnte in der Küche arbeiten, im Urlaub sein... oder vielleicht musste sie gerade mal ganz nötig pullern... Schnatter, Schnatter in einer Tour.

Mir macht es jedenfalls viel Spaß und langsam bewegt sich die Waage nach wochenlangen Stillstand auch mal wieder etwas nach unten.

Montag, 30. Juni 2014

Sommerfest

Ein weiteres Kitajahr neigt sich dem Ende und wurde am Samstag mit alljährlichen Sommerfest gefeiert. Wie üblich musste ich bei der Verabschiedung der Schulkinder einen riesigen Kloß herunter schlucken. Unglaublich, aber in zwei Jahren steht dann schon unsere BM da vorne. Die Erzieher hatten sich wieder große Mühe gegeben und einen tollen Parcour der Sinne aufgebaut. BMs gutes Näschen brachte ihr vor allem beim "Erriechen" viele Punkte,  und auch die Saftproben "erschmeckte" sie richtig gut,  so dass sie sich ihren Preis -  Riesenseifenblasen -  redlich verdient hat.

Ansonsten spielte BM dieses Wochenende wieder sehr schön mit diversen Nachbarsmädels. Nach den Sommerfest war sie sogar noch bis spät am Abend nebenan, weil unsere Nachbarin versprochen hatte, dass die Kinder bis zum Ende des Fußballspiels zusammen spielen dürften. Mit Verlängerung und Elfmeterschießen hatte sie wohl  ich gerechnet.

Außerdem waren A, der große B und der kleine B bei uns, um Zwee kennenzulernen. Es herrscht leider immer etwas Spannung zwischen BM und B, aber trotzdem machten sie dann sehr einträchtig eine Radtour bis zu den Pferden und zurück.

Obwohl BM anscheinend eine Erkältung ausbrütet und daher teilweise etwas unleidlich war,  hatten wir wieder ein richtig schönes Wochenende zu viert.

Die Erholung wurde durch die vergangene Nacht jedoch weitgehend wett gemacht. Die von  Pupsen geplagte Zwee verlangte immer wieder nach der Brust und war mit der Gesamtsituation unzufrieden. BM hatte anscheinend Halsschmerzen, wachte immer wieder jammern auf. Um 2 Uhr hatte ich immer noch nicht geschlafen, so dass ich BM zu uns holte. Da klebte sie dann eine Hälfte der verbleibenden Nacht so an R., dass er auf dem Bettrahmen schlafen musste, und wühlte sich in der restlichen Zeit durch das Bett, so dass wir ständig Füße im Gesicht hatten. So eine miese Nacht hatten wir echt lange nicht mehr.

Frühstück

Sieben Kilo fehlen noch zum Ausgangsgewicht. Da hilft es wohl nicht, wenn BM mir gleich zwei Teller Frühstück und Schokokaffee auftischt. Gleich gibt es auch noch Pudding und Kuchen.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Geschubt

Am Montag hob ich morgens Zwee aus ihrem Bettchen und wunderte mich, dass sie plötzlich viel schwerer erschien. Ich dachte mir, dass ich mich irren muss, denn über Nacht wird sie ja wohl nicht so merklich zugenommen haben. Am Abend jedoch nahm R. sein Töchterchen auf den Arm und kommentiere gleich, dass sie richtig schwer geworden ist. Tatsächlich ist das Köpfchen richtig gewachsen und Zwee hat an all den richtigen Stellen ordentlich Babyspeck angesetzt. Das Dauerstillen scheint also zu wirken, meine Schätzung lag bei 4 kg.

Heute war ich mit Zwee zur Rotaimpfung bei der Kinderärztin. Dabei wurde sie dann auch gleich gewogen und ist mit nunmehr 3.980 g haarscharf unter meiner Schätzung geblieben. Vermutlich hatte sie die fehlenden 20 g gerade ausgepullert.

Frau Doktor untersuchte sie vor der Impfung und befand, dass es Zwee sehr gut geht. Da sie so schön zunimmt, sollen wir die Eisendosis auch noch nicht an das neue Gewicht anpassen. Beim nächsten Impftermin wird die Zunahme wieder überprüft. Gegebenenfalls wird dann demnächst auch noch ein Blutbild gemacht, um sicherzugehen, dass das Eisen gut anschlägt und sie trotz Frühgeburtlichkeit eifrig Blutkörperchen gebildet hat.

Frau Doktor stellte außerdem fest, dass Zwees Bäuchlein ziemlich gebläht ist, was uns ebenfalls seit ein paar Tagen auffällt. Natürlich hat Zwee täglich mit Pupsen zu kämpfen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie besonders stark darunter leidet, also eben nicht mehr als andere Säuglinge. Trotzdem werde ich nun wohl regelmäßiger Lefax vor den Mahlzeiten geben... wobei es beim Dauerstillen schwer zu sagen ist, wann eine Mahlzeit endet und die nächste anfängt. Ich denke, dass das in Verbindung mit dem hektischen Saugen (leider, leider weiterhin nur an der Brust), wobei sie immer wieder das Vakuum verliert und Luft zieht, für das Blähbäuchlein verantwortlich sind. Aber wie gesagt, Zwee erscheint mir nicht über die Maßen geplagt.

Gewachsen ist Zwee also. Aber auch sonst hat sich in der letzten Woche einiges getan. Ich habe genau rechtzeitig die Kiste mit dem Babyspielzeug auf dem elterlichen Dachboden gefunden und einige Lieblingsteile im Haus verteilt. Am allerliebsten mag Zwee die Kafiene, die auf dem Wickeltisch wohnt. Eigentlich ist das ja die Biene von "Käfer und Biene". Da wir uns aber damals nicht sicher waren, welches von beiden wir da haben, nannten wir das Tierchen eben Kafiene. BM ignorierte Kafiene damals genau wie alle anderen Kuscheldinge. Zwee hingegen findet Kafiene ganz toll und lächelt sie ganz oft an... gefühlt deutlich öfter als mich. Mmh... Auch das Kuschelgebamsel an der Autoschale findet sie lustig.


Wie schon ihre große Schwester ist Zwee auch sehr angetan vom Rasselring. Er macht sehr angenehme leise Rasselgeräusche und wird von ihr sehr ausdauernd mit dem Blick verfolgt.


Zwees Ärmchen schlenkern längst nicht mehr völlig planlos umher, sondern man merkt richtig wie sie sich konzentriert und versucht, die Ärmchen nach dem Spielzeug auszustrecken. Die grobe Richtung stimmt auch meistens schon. Dann macht Zwee immer große Stauneaugen, wenn sie tatsächlich das Objekt der Begierde berührt.

Auch das Köpfchen bewegt sie nun schon deutlich mehr und zielgerichteter, allerdings weiterhin eher gemächlich und nur mit gutem Grund. Also wenn Kafiene vorbei flattert oder so. Die Bauchlage toleriert Zwee, nutzt sie jedoch weiterhin nur selten, um das Köpfchen heben zu üben. Liegt sie jedoch etwas schräger, z.b. bei mir auf der Brust hebt sie das Köpfchen nun schon ganz gut, um mich mit ihren süßen Knopfaugen anzuschauen.

Am Nachmittag und Abend ist Zwee weiterhin kaum von der Brust wegzubewegen. Da liegt sie dann, mal schlummernd, mal umher schauend... und dann wieder ganz verzweifelt nach der Brust schnappend, wobei sie sich mit den winzigen Händchen an mir fest klammert. Zwees Babyleben ist wohl gerade ganz schön aufregend.

Dienstag, 24. Juni 2014

Abläufe

Jeder hat wohl so seine Abläufe im Bad, an die er sich meistens hält. Aus Gewohnheit oder weil sie so am logischsten erscheinen. Kinder werfen das komplett durcheinander, selbst wenn sie gar nicht dabei sind.

Wenn ich alleine bin - also ohne Kind im Bad und ohne Verantwortung für Kind(er) vor der Badezimmertür - gehe ich zuerst auf die Toilette, duschen oder Haare waschen, Zähne putzen, Kontaktlinsen, anziehen, bisschen schminken, Haare föhnen. Alles gespickt mit reichlich Leerlauf, während dessen ich stumpfsinnig, weil morgenmuffelig auf dem Badewannenrand sitze und ins Leere oder auf mein Handy starre. Wenn ich nicht schwanger bin oder stille, stellt R. mir meist die erste Tassen Kaffee des Tages ins Bad, so dass sich die Morgenmuffeligkeit ganz gut verzogen hat, wenn ich wieder aus dem Bad komme.

Seit BM ist es nun so, dass ich (wenn R. nicht da ist) viel daran setze, ins Bad zu kommen während sie noch schläft. Gleiches gilt nun natürlich auch für Zwee, was das Unterfangen noch schwieriger macht. Erstens muss ich aufstehen, wenn die Kinder noch schlafen. Nach durchgestillter Nacht kein Pappenstiel.

Dort angekommen muss ich entgegen meiner über Jahre verinnerlichen Logik vorgehen und nunmehr so priorisieren, dass ich zuerst die Sachen mache, die mit Kind auf dem Arm am kompliziertesten sind. Also zuerst Kontaktlinsen rein. Wer Kontaktlinsen weiß, dass die in frisch aufgewachten Augen meist nicht gut ankommen. Also noch mal raus, neu abspülen, wieder rein. Haare waschen, Zähne putzen, bisschen schminken, Haare föhnen - dabei immer wieder kurz unterbrechen, weil ich meine, ein Kind gehört zu haben. Anziehen. Dieser Ablauf kann an jeder Stelle unterbrochen und je nach kindlicher Laune komplett in den Wind geschossen werden, was meist damit endet,  dass ich zwar zuerst im Bad war, aber zuletzt angezogen bin. Jackpot, wenn ich mich danach noch mal auf das Bett werfen kann, weil beide Kinder noch schlafen -  heute so,  daher Zeit zum Bloggen.

Ach ja,  mit BM kriegt man mittlerweile die meisten Punkte trotzdem hin, auch wenn man sie zwischendurch zur Toilette,  zum Zähne putzen,  waschen, anziehen und Haare machen antreibt bzw. je nach Morgenmuffeligkeit ihrerseits für sie übernimmt. Sie sitzt dann meist ganz gern auf der Toilette und sieht mir zu oder spielt einfach. Mit Zwee nun eine neue Dimension.  Wenn, dann platzt sie mit akutem Stillwunsch dazwischen - aber das geht ja zum Glück auch nackig auf BMs Bett sitzend, weil diese auch gerade noch kuscheln will.

Montag, 23. Juni 2014

Die Kinder vom Kleistpark

Am gestrigen Sonntag war das Wetter sehr wechselhaft,  R. lag krank im Bett und ich wusste nicht, was ich am Nachmittag mit den Kindern anstellen sollte. Also nutzte ich BMs Nichtschlafmittagsschlaf und schaute, ob im FEZ zufällig was los ist. War es auch,  aber eher für Schulkind. Allerdings waren in der dortigen Astrid-Lindgren-Bühne (wo ich übrigens vor vielen,  vielen Jahren das Ernst-Thälmann-Abzeichen erhielt) die Kinder vom Kleistpark angekündigt. Ich hatte schon öfter von ihnen gehört,  und so buchte ich kurzerhand zwei Tickets für BM und mich.

Eigentlich wollte ich Zwee im Tuch mit im die Vorstellung nehmen,  aber dann überkamen mich doch Bedenken, so dass ich sehr froh waren,  dass meine Eltern sich gleich bereit erklären, Zwee derweil spazieren zu fahren. Ich freute mich,  mal wieder etwas mit BM alleine machen zu können, zumal ich neulich meinen schon lange geplanten Platz beim Traumzauberbaum an R. abtreten musste, weil ich gerade erst mit Zwee aus dem Krankenhaus gekommen war.

Die Vorstellung hat uns beiden sehr gut gefallen. BM hat ganz gebannt zugesehen und mitgeklatscht (das Rhythmusgefühl hat sie nicht von mir). Sie war nur etwas enttäuscht,  dass die zuschauenden Kinder nicht wie beim Traumzauberbaum mit auf die Bühne durften. Es wäre vermutlich noch besser gewesen,  wenn wir die Lieder aus aller Welt vorher gekannt hätten.

Ich finde, dass das Programm sehr professionell war,  vor allem wenn man bedenkt, dass dort so viele Kinder -  teils noch im Kindergartenalter - mitmachen.

Samstag, 21. Juni 2014

Dauerstillen

Seit drei Tagen und Nächten ist bei uns dauerstillen angesagt. Vorbei sind die Zeiten,  in denen sich Zwee ins Bett legen ließ und einfach weiter-  bzw. einschlief oder zufrieden ein bisschen umher guckte. Jetzt will sie am liebsten jederzeit an der Brust sein und nach Lust und Laune daran nuckeln. Glaubt man dem Buch "Oh je,  ich wachse",  dann ist das der Schub um die 8. Woche und somit NUR EINE PHASE.

Schön  ist, dass Zwee nun ganz gerne im Tuch ist und sich darin auch besser beruhigt als durch bloßes Umhertragen oder schuckeln. Zum Glück findet sie es auch in Kinderwagen und in der Autoschale noch ganz gut. Im Gegensatz zu BM,  für die wir zum Einschlafen oft den Kinderwagen / das Auto anhalten mussten, mag Zwee Geruckel und Gezuckel. Leider macht auch hier ihr Bedarf nach Mamas Brust uns öfter einen Strich durch die Rechnung. Zwee will / muss saugen,  aber bitte-danke nur an der Brust. Vielleicht mal kurz an einem Finger, aber bloß nicht an einem Nuckel.

Berührt man ihren Mund auch nur mit einem Nuckel, fängt sie an zu schimpfen, dreht den Kopf weg und hat Null Interesse daran, das Ding wenigstens mal anzuschlecken oder gar daran zu saugen. Versucht man dann trotzdem, denn Nucki in den Mund zu bekommen, muss sie oft gleich würgen. (Hallo, schlechtes Gewissen.)

Gelangt der Nuckel dann doch irgendwie in den Mund - z. B. als Zwee sich wegen eines Hubschraubers erschrak und aus Versehen anfing zu saugen -  dann findet sie ihn gleich richtig cool, saugt wie verrückt und verliert ihn auch lange nach dem Einschlafen nicht aus dem Mund.

Natürlich wäre es auch gut, wenn sie gar keinen Nuckel bräuchte, aber das Dauernuckeln an mir wird schon langsam ganz schön unangenehm. Hinzu kommt, dass ich kaum schlafen kann, weil Zwee nach dem häufigen Trinken nun erstmal richtig tief schlafen muss, ehe ich sie wieder ins Babybay legen kann. Leider schaffe ich es auch beim zweiten Kind nicht, eine bequeme Stillposition im Liegen zu finden - trotz diverser Kissen im Rücken, zwischen den Beinen und in Zwees Rücken. Ich bin immer irgendwie im Holzkreuz dabei und weiß nicht wohin mit meinem unteren Arm, der ständig einschläft. Vielleicht ist auch meine Brust zu klein dafür,  auch wenn sie mir im aktuellen Zustand gar nicht so vorkommt. Jedenfalls wird diese von Zwees Mündchen auch immer in die eine oder andere Richtung gezogen, auch wenn wir ganz eng aneinander liegen.

Nun sitze ich also hier im Bett, stille und stille. Jetzt wo es schon ein bisschen hell ist, sieht Zwee mich in den Pausen an und lächelt immer öfter. Dann hat das wohl schon alles seine Richtigkeit.

Freitag, 20. Juni 2014

Halb so groß

Aus dem heutigen Wäscherei sortiere ich einen Großteil von BMs Sachen in Größe 98 aus. Vor allem Kleider und Langarmshirts sind endgültig zu klein. Hosen und kurzärmelige Sachen passen noch,  einige 3/4 Leggins und Shorts sind sogar noch in Größe 92 und rutschen endlich nicht mehr. Komisch, denn BM ist weder dünn noch dick.

Gleichzeitig wandern nun die ersten Strampler und Schlafanzüge in Größe 50 in Zwees Kiste.  Kleidungsstücke mit geschlossenen  Füßen sind nun zu klein,  Größe 56 aber immer noch sehr reichlich. Nun ja, 6 cm machen viel aus bei so einem kleinen Baby.

Nerven zerreißend

BM ist im Moment ziemlich oft unleidlich. Mindestens einmal täglich gibt es hier ein Riesendrama meist im Zusammenhang mit Zähne putzen und An-/ Umziehen wahlweise Morgens oder Abends oder auch beides. So sehr diese Anfälle auch nerven, kann ich damit einigermaßen umgehen,  weil ich schon verstehen kann, wenn BM auf etwas eben keine Lust hat und sich ärgert, weil wir darauf bestehen.

Viel schlimmer finde ich dieses endlose Nölen und Greinen, wenn sie wegen irgendetwas schlechte Laune hat. Dann kann man ihr überhaupt nichts recht machen. Sie wiederum kann aber auch nicht ausdrücken,  wo eigentlich das Problem liegt,  und kommt nicht aus ihrer Haut. Das zerrt so unendlich an den Nerven,  dass ich mich selbst erwische wie ich ungerecht und sogar manchmal nachtragend werde.

Heute früh ein Paradebeispiel: BM wacht jammernd auf. Deutlich früher als sonst und nach einer Nacht mit ebenfalls sehr unzufriedener Zwee. Wir mussten noch längst nicht aufstehen, also holte R. BM in unser Bett mit der wagen Hoffnung, dass sie noch mal einschläft oder wir wenigstens noch ein bisschen kuscheln können. Leider lag das Kopfkissen irgendwie falsch. Und die Decke ist nicht auf den strampelnden Beinen liegen. Ich sollte die Hand halten,  aber nicht so sondern anders. Wie? Anders eben. BM wollte Rückenmalen spielen. Okay,  wenigstens kann man dabei liegen. Aber ich lag nicht richtig... Wie es richtig gewesen wäre, konnte ich nicht herausfinden. Und dann ist wohl auch noch ein Sack Reis in China umgekippt.

BM nölte bis uns der Kragen platzte. Sie wurde zum Beruhigen ins Kinderzimmer gebracht und wir gingen schon mal ins Bad. BM brüllte mittlerweile richtig. Zog sich zwischenzeitlich noch einen Phantomschmerz am unbehausschuhten Fuß zu. Jedes Friedensangebot meinerseits wurde abgelehnt. Aus irgendeinem  Grund war sie verdammt wütend auf uns,  was wiederum uns genauso sauer machte. Gefühlt ewig später legte sie den Schalter um und war plötzlich wieder ansprechbar,  ließ sich endlich in den Arm nehmen... und plapperte sofort munter drauf los während ich ein heimliches Tränchen in ihre Haare vergoss.

In einem ähnlichen Fall fragte ich sie gestern völlig entnervt,  was denn nur los sei.  Sie antwortete,  dass die Ärgermaus sie gebissen habe. Das kennt sie aus einem Kinderbuch. Dort zwickt die Ärgermaus die Kinder,  damit sie sich zanken. Offenbar war ihr auch irgendwie klar,  dass sie eigentlich gar nicht wusste, warum sie meckerte und weinte. Gut war, dass wir die imaginäre Ärgermaus dann gemeinsam verjagen und uns dabei versöhnen konnten. Ein anderes Mal rief sie mir am Ende eines Einschlafdramas zu, dass ihre Augen immer wieder anfangen zu weinen. Armes kleines Herz!

Vielleicht war doch alles ein bisschen zu viel für sie in den letzten Monaten. BM kaut neuerdings an den Nägeln, wenn sie aufgeregt oder unsicher ist, wenn Ihre Freundin in der Kita nicht da ist und sie "keinen Freund zum Spielen findet",  unablässig beim Kindertanzen,  obwohl ihr das doch soviel Spaß macht.

Zum letzten Mal schnitt ich BMs Fingernägelchen wenige Tage bevor ich zum ersten Mal ins Krankenhaus musste. Der Zusammenhang drängt sich förmlich auf und macht mir ein unheimlich schlechtes Gewissen. Ich habe als Kind ewig an den Nägeln gekaut und neige in Stresssituationen immer noch dazu,  d.h. ich weiß sehr gut wie schwer es ihr fallen wird, damit wieder aufzuhören.

Ich versuche ihr Tipps zu geben. Sie soll die frechen Finger einfangen und mit der anderen Hand festhalten, wenn sie sich in den Mund schleichen wollen. Wenn die Kinder beim Tanzen im Kreis sitzen und erzählen, soll sich sich auf die Hände setzen oder am Kleidchen spielen. Und natürlich sagen wie ihr jeden Tag zig Mal,  dass sie die Hände aus dem Mund nehmen soll.

In der Kita bekommt sie von ihrer Erzieherin nun immer ein Herz auf die Hand gestempelt,  wenn sie nicht (wenig) geknabbert hat. Bislang gab es den Stempel leider noch nicht sehr oft.

BM wünscht sich schon lange einen Nagellack. Gelb soll er sein,  weil das ihre liebste Farbe ist. Also habe ich einen gekauft und ihr versprochen, dass ihre Nägel lackiere,  wenn sie 10 Tage nicht geknabbert hat, so dass ich die Fingernägel wieder schneiden kann. Dazu haben wir ein Spielfeld gebastelt. Jeden Tag,  an dem BM nicht geknabbert hat, rückt der Nagellack einem Finger vor. Wenn Sie geknabbert hat, bleibt er stehen oder geht an ganz schlimmen Tagen einen Schritt zurück. Na ja,  zur Zeit stehen wir mal wieder ganz am Anfang.

Natürlich ist nicht alles schlecht.  Im Gegenteil, BM hat auch jeden Tag viel Spaß. Trotzdem macht es mich sehr traurig, sie dann zwischendurch immer wieder so nervös und unausgeglichen zu sehen. Alles nur eine Phase,  oder?

Donnerstag, 19. Juni 2014

Kinderdisco

Neulich im Auto lief im Radio Teddy erst "Der Flaschengeist" und dann der "Elefantentanz"  von Benjamin Blümchen.  Beide Lieder gefielen BM richtig gut. Zum Elefantentanz feierte sie festgeschnallt wie sie war richtig ab.  Danach erklärte sie mir,  dass PL ihr den Tanz schon mal beigebracht hatte.

Da wir nicht oft Radio hören, verstand BM leider nicht,  dass wir die Lieder nicht beliebig wiederholen konnten. Der anschließende Bock war vorhersehbar.

Nun habe ich beide Lieder gekauft und BM heute damit eine Freude gemacht. BM hat gleich dazu getanzt - ich mit Zwee auf dem Arm auch - und ich bin ein bisschen stolz darauf wie gut sie sich die Abfolgen merken kann. Nachdem ich monatelang nicht mit ihr beim Tanzen war, habe ich letztens sowieso sehr gestaunt, weil BM's Bewegungen längst nicht mehr so tapsig aussehen,  obwohl sie weiterhin die kleinste Tanzmaus ist. Wenn ihr ein Lied gefällt,  kann sie dazu richtig toll abhotten. Für mich als Bewegungsklaus ist das besonders schön anzusehen.

Außer den oben genannten Liedern mag BM zurzeit sehr:

Knall Bumm Knall
Alle Kinder lernen lesen ("Indiaschana und Deneeesen")
Aramsamsam
Turntiger
Maus auf Weltraumreise

Wir Eltern werden täglich Opfer fiesester Ohrwürmer. So hatte ich z. B. während und nach dem Kaiserschnitt unablässig die Zeile "Die Batterie-rie-rie macht Energie-gie-gie"  im Kopf.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Abschluss

Heute hatte ich meinen Nachsorgetermin bei der Frauenärztin. Wie ich bereits erwartet hatte war diesmal alles okay. Ich soll am Freitag nur noch mal anrufen und nach meinem aktuellen HB-Wert fragen,  weil der Wert im Krankenhaus so unterirdisch gewesen war. Meine Frauenärztin war erstaunt, dass ich keine Bluttransfusion hatte. Die hatte ich ja abgelehnt, weil mir das irgendwie zu drastisch vorkam.  Kurz bevor ich doch noch zugestimmt hätte,  fing sich mein Kreislauf ja glücklicherweise von allein,  so dass ich endlich schwindelfrei stehen konnte.
Von einer weiteren Schwangerschaft würde  die Ärztin mir eher abraten. Nach der Ausschabung nach BMs Geburt,  die womöglich  auch Ursache für die Placenta Praevia war, und dem Kaiserschnitt ist meine Gebärmutter nun vermutlich schon über die Maßen in Mitleidenschaft gezogen. Nun ja,  unsere Familie ist nun mit BM und Zwee komplett, so dass wir darüber gar nicht weiter nachdenken müssen.

Und ansonsten? Ich hatte die ersten beiden Tage nach dem Kaiserschnitt unglaubliche Schmerzen. Danach hatten zumindest die Nachwehen ein Ende. Es dauerte fast 2 Wochen bis ich bei normalen Bewegungen schmerzfrei war.  Innerhalb ziepte und zuppelte es noch ein paar Wochen. Durch die Schonhaltung nach dem Kaiserschnitt bekam ich wahnsinnige Nackenschmerzen und konnte  meinen Kopf kaum noch bewegen,  so dass ich noch fast zwei weitere Wochen regelmäßig Schmerztabletten nehmen musste. Meine Hebamme tapte meine Schultern,  was vielleicht geholfen hat,  aber erstmal noch mehr weh tat.

Seit das dann irgendwann vorbei war geht es mir ziemlich gut. Ich bin so froh, mich endlich wieder bewegen zu können und zu dürfen. Ich denke,  dass es mir mittelfristig nach dem Kaiserschnitt besser ging als nach BMs Geburt. Mein Beckenboden fühlt  sich jedenfalls okayer an. Ich spüre ihn ganz gut,  was ja schon mal ein gutes Zeichen ist. Ich hatte keine Heultage. Ich erinnere mich noch gut an die grundlosen,  unaufhaltsamen Tränen nach BMs Geburt.

Grundlos musste ich diesmal zwar nicht weinen,  aber ich hadere immer noch sehr mit den Umständen,  trauere um die Schwangerschaft, die ich nicht genießen konnte, um die Geburt, die doch sicherlich viel schneller vonstatten gegangen wäre, um die Möglichkeit, meine Zwee zu gebären. Geboren wurde sie am 4. Mai -  aber eben nicht von mir. Bei allem,  was ich tue,  ist mir immer auch der Weg wichtig,  nicht nur das Ziel. Einer der wichtigsten Wege meines Lebens war nun also mit reichlich Kackehaufen gespickt.
Am schlimmsten sind immer noch die Gedanken daran,  dass meine Zwee in ihren ersten Stunden ganz alleine war und wir ihr danach auch nur Schritt für Schritt die Nähe geben konnten, die sie und auch wir brauchen.

Zurück zum körperlichen Befinden. Das Stillen klappt mittlerweile sehr gut -  vielleicht zu gut,  denn Zwee verweigert bislang jeden Nuckel. Der Milcheinschuss verlief sehr sanft,  überhaupt fühlt es sich eher so an wie bei BM nach einem halben Jahr.  Theoretisch bräuchte ich nicht einmal Stilleinlagen. Als es neulich so heiß war konnte ich sogar nachts ohne Still-BHs schlafen. Bei BM war ständig mindestens eine Brust am explodieren und auslaufen. So weit,  so angenehm.

Da mir noch ca. sechs Wochen Schwangerschaft fehlten,  hatte ich diesnal kaum Wassereinlagerungen. Tatsächlich habe ich wohl mehr echten Speck angesetzt. Sieben Kilo sind noch übrig zum Ausgangsgewicht. Außerdem merke ich immer noch wie sehr meine Muskeln durch das lange Schonen abgebaut wurden. Ich muss unbedingt wieder fitter werden!

Heute hatte ich nun also meine letzte Blutabnahme im Zusammenhang mit dieser Schwangerschaft. Ich bin verdammt froh darüber,  endlich kein Patient mehr zu sein... und trauere trotzdem ein bisschen dem Wie-es-hätte-sein-sollen hinterher.

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PS: Meine Meinung ist ganz klar,  dass ich nie nie nie freiwillig noch mal einen Kaiserschnitt machen lassen würde. BMs Geburt war lang und anstrengend und hat mich an meine Grenzen gebracht,  aber der Schmerz war wirklich sofort vergessen als BM auf meiner Brust lag. Die Tage nach dem Kaiserschnitt waren für mich viel schlimmer,  von Geburtsamnäsie fehlt bislang jede Spur.

Dienstag, 17. Juni 2014

Gegenseitigkeit

Zwee findet ihre große Schwester offenbar genauso toll wie BM ihre Babyschwester. Heute früh auf dem Wickeltisch lächelte Zwee ihre BM jedenfalls in einer Tour an. Ich bekam dann auch noch ein Lächeln als BM und ich gemeinschaftlich das Küsschen-Lied sangen,  aber die Hauptrolle spielte heute definitiv BM.

Zwei Kinder zu haben,  ist soooo schön!

Montag, 16. Juni 2014

Warum...

... verschmiert Schminkfarbe schon 2 Minuten nach dem Auftragen der Deutschlandfahne auf kindliche Wangen und ist 20 Minuten später spurlos verschwunden? Und warum ist die daraufhin nachgemalte Ersatzfahne auch mit heftigen Schrubben nicht von den Wangen zu bekommen?

For the record: Im ersten WM-Spiel hat Deutschland heute Portugal mit 4:0 geschlagen.

BMs hatte heute immer noch Fieber.  Da sie dann auch wieder Kopfweh bekam,  gaben wir ihr Fiebersaft,  so dass sie streckenweise ganz gut drauf war. Während des Fußballspiels war sie gut gelaunt bis überdreht -  featured by Aufputschmittel Ibuprofen. Hoffentlich geht es ihr morgen nachhaltig besser,  zumal ich mit beiden Kindern allein zu Hause sein werde.

Zwee war heute bestens gelaunt. Heute Vormittag war sie lange wach,  staunte mich an,  verfolgte ausdauernd eine Rassel mit Stauneblick und meckerte  ich allzu sehr als ich sie in die ärztlich verordnete Bauchlage brachte. Sie drehte auch ein wenig das Köpfchen hin und her,  fand es dann aber tausend Mal cooler,  dass sie auf die Weise zufällig ihr Händchen anschlecken konnte -  was sie dann auch hingebungsvoll tat.

Am Nachmittag badete ich Zwee mit BM's Hilfe.  Na gut,  BM betröpfelte Zwee u.a. auch ins Gesicht,  was unsere kleine Badenixe dann nicht mehr lustig fand.  Dafür genoss Zwee dann wieder ausgiebig das Trocken föhnen. Die paar Massagegriffe,  an die ich mich erinnern kann,  kamen wieder sehr gut bei ihr an. Zwee war dabei so entspannt,  dass sie vor lauter Wohligsein beinahe eingeschlafen wäre.

So,  nun hoffen wir auf eine ruhigere Nacht. Die letzte bescherte uns nämlich eine halbstündlich wimmernde BM, ein vollgebrochenes Bett im Kinderzimmer, anschließend eine Stunde waches Kind (Hallo,  Ibuprofen! Paracetamol war alle...) in unserem Bett und gleichzeitig knöterndes Baby im Babybay bevor wir dann doch alle noch mal einschlafen konnten -  wobei ich in jeder Hand ein Kinderhändchen hielt. Irgendwie schön,  aber vor allem reichlich unbequem.