Nun sind die Feiertage schon wieder fast vorbei und ich bin nicht zum Bloggen gekommen, so dass es wieder nur einen kurzen Abriss gibt. Wir haben viel Zeit zu dritt, aber auch mit unseren Familien verbracht, und ich zumindest fühle mich jetzt ganz gut aufgetankt.
Heiligabend verbrachten wir diesmal bei R.s Familie. Nach dem Mittagsschlaf machten wir einen Spaziergang durch unseren Heimatkiez. Wie erhofft sahen wir unterwegs einen (Miet-)Weihnachtsmann, den BM mit einer Mischung aus Aufregung und Respekt von weitem betrachtete. Tatsächlich war während unseres Spaziergangs der Weihnachtsmann bei Oma und Opa gewesen und hatte einen riesigen Berg Geschenke abgeladen. Als BM ins Wohnzimmer kam, riss sie vor Staunen Augen und Mund weit auf und strahlte über das ganze Gesicht. Was für ein schöner Moment!
Dann durfte sie auch zuerst ihre vielen Päckchen aufmachen, entschleunigte sich jedoch zwischendurch immer wieder selbst, indem sie mit den neuen Sachen erstmal ein bisschen spielte: Püppi musste gleich ihre neue Strumpfhose und den Schneeanzug anziehen, sie musste gleich die (Ver)Käuferin an ihrer neuen Kasse sein und vor allem musste sie sofort erstmal in ihr neues "Mikifon" singen.
Nach dem Abendessen waren wir Erwachsenen dran und würfelten um unsere Geschenke. Es waren so viele, dass wir bis 21:30 Uhr nicht fertig waren, so dass R. und ich unsere letzten Geschenke ohne zu würfeln auspacken durften, damit wir unser müdes, glückliches Mädchen nach Hause bringen konnten. Mein Geschenk-Highlight war dieses Jahr eine totale Überraschung: Ein Kin.dle von R. - Von wegen wir schenken uns nur Kleinigkeiten! Jedenfalls habe ich ihn sofort eingeweiht und zwischen Weihnachten und Neujahr gleich mal die Panem-Trilogie darauf gelesen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie bei meinen Eltern. Da war natürlich gleich noch mal Weihnachten, und sogar Zwee bekam Geschenke. Die beiden Mädchen spielten schön zusammen mit ihren neuen "Haustieren" - einem Hund und einer Katze, die an der Leine laufen, und wir Großen ließen uns die leckere Ente schmecken.
Am 2. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei kimmy, um mit R.s Familie Klöße und Braten zu verspeisen. BM spielte dabei wieder schön mit kimmys anderer Nichte - vor allem rannten sie mal wieder außer Rand und Band im Kreis durch die Durchgangszimmer.
Auch sonst war jeder Tag mit schönen Erlebnissen gefüllt. Wie schon im vergangenen Jahr trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße zum Glühwein- und Kinderpunschtrinken, wobei acht Kinder zwischen 2 und 5 Jahren laut kreischend die ansässigen Katzen hin und her jagten. Wir hatten Besuch von R.s Kindergartenkumpel F. und Sohnemann M. Nach einem stärkenden Frühstück verschwanden Männer und Kinder dann eine Stunde nach draußen während ich mich auf die Couch flätzte. Win-win für alle Beteiligten. Außerdem besuchten BM und ich ihren alten Babymassage-Kumpel R. Auf dem Weg musste ich ihr dann haarklein erzählen wie das damals bei der "Baby-Gamage" (wie Garage gesprochen) gewesen war. Also z.B. dass sie immer das einzige Baby war, dass nie still lag, um sich in Ruhe massieren zu lassen. Die beiden sehen sich nur etwa zweimal im Jahr, brauchten aber wieder nur 2 Minuten zum aufwärmen ehe sie hemmungslos durch die Wohnung tobten.
Neben all diesen schönen Erlebnissen waren wir - na ja, vor allem R. - auch sehr fleißig. Im Frühjahr wird es bei uns ein Räumchen-wechsel-dich geben, wenn wir unser Schlafzimmer ins Dachgeschoss verlegen, BM unser Zimmer bekommt und ihr Zimmer dafür wieder auf Baby-Status zurückgesetzt wird. Das DG-Zimmer ist nun ausgeräumt, Möbel verkauft bzw. versprochen, R.s Schreibtisch in die Waschküche verlegt, zig Kisten ausgemistet, eine Autoladung "Müll" entsorgt, neue Schlafzimmermöbel bestellt, Wand für begehbaren Schrank fast beauftragt, Pax für eben diesen gekauft und bereits geliefert.... Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.
Nun ist unser Urlaub fast vorbei, das Haus bereits entweihnachtet und wir genießen noch die letzten freien Tage. Ein Anekdötchen noch: BM ist immer noch sehr begeistert von ihrem Mikifon. Sie sing jeden Tag hinein, verbeugt sich zwischendurch und erwartet Applaus. Besonders oft singt sie "O Tannenbaum". Dazu muss sie zwingend neben dem Weihnachtsbaum stehen und diesen tanzend ansingen. Wirklich ANSINGEN. Das sieht so niedlich aus! (Bis heute jedenfalls, denn der Baum ist nun schon auf dem Weg zu den Elefanten im Tierpark.)
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Donnerstag, 2. Januar 2014
Montag, 8. April 2013
Osterimpressionen 2013
Ebenfalls schon fast verjährt, möchte ich doch wenigens festhalten wie Ostern dieses Jahr aussah:
Und auch wenn ja eigentlich das Suchen an sich am meisten Spaß gemacht hat und es ja eigentlich nicht um die Geschenke gehen sollte, hat BM ein paar Knaller-Geschenke bekommen, die sie sofort ins Herz geschlossen hat.
Diese Tasche ist BMs ständiger Begleiter, wenn sie ihr Lieblingsspiel - alles einpacken, in den Bus einsteigen und zur Arbeit fahren - spielt.
Ich glaube, ich hatte schon mal berichtet, dass BM im Dachgeschoss immer wieder die Kiste mit PLs abgelegten Sachen und Schuhen plündert und allerlei zu große Dinge anzieht. Und nun hat unsere kleine Rabaukenfee ihr erstes eigenes Verkleidungsstück, in dem sie sich ganz doll chic findet.
Von Uroma bekam BM das Buch Die Häschenschule, welches wir nun täglich mehrmals vorlesen müssen. BM kann sogar schon ein paar der Reime mitsprechen. Nur der Fuchs (na gut, auch ein bisschen der Eichkater) ist ihr sehr unheimlich. Darum verdeckt sie ihn oft mit den Händchen, damit sie ihn nicht sehen muss. Am niedlichsten aber ist es, wenn sie ihre kleine Hand als Schranke zwischen Fuchs und Häschen hält, damit der böse Fuchs nicht an die Häschen rankommen kann.
Und auch wenn ja eigentlich das Suchen an sich am meisten Spaß gemacht hat und es ja eigentlich nicht um die Geschenke gehen sollte, hat BM ein paar Knaller-Geschenke bekommen, die sie sofort ins Herz geschlossen hat.
Diese Tasche ist BMs ständiger Begleiter, wenn sie ihr Lieblingsspiel - alles einpacken, in den Bus einsteigen und zur Arbeit fahren - spielt.
Ich glaube, ich hatte schon mal berichtet, dass BM im Dachgeschoss immer wieder die Kiste mit PLs abgelegten Sachen und Schuhen plündert und allerlei zu große Dinge anzieht. Und nun hat unsere kleine Rabaukenfee ihr erstes eigenes Verkleidungsstück, in dem sie sich ganz doll chic findet.
Von Uroma bekam BM das Buch Die Häschenschule, welches wir nun täglich mehrmals vorlesen müssen. BM kann sogar schon ein paar der Reime mitsprechen. Nur der Fuchs (na gut, auch ein bisschen der Eichkater) ist ihr sehr unheimlich. Darum verdeckt sie ihn oft mit den Händchen, damit sie ihn nicht sehen muss. Am niedlichsten aber ist es, wenn sie ihre kleine Hand als Schranke zwischen Fuchs und Häschen hält, damit der böse Fuchs nicht an die Häschen rankommen kann.
Dienstag, 1. Januar 2013
Prost Neujahr!
Silvester ist ja immer so eine Sache. Die einen interessiert es überhaupt nicht, andere müssen unbedingt ein Riesen-Event daraus machen. Wir sind da irgendwo in der Mitte mit Tendenz zu "Egal". Zumindest was die Silvesterfeieraktivität angeht hat es von Kracherfeten bis zu zweit auf der Couch so ziemlich alles schon gegeben. Und doch bin ich an Silvester immer ein bisschen emotional. Erklären kann ich das nicht, denn mal abgesehen vom absoluten Höllenjahr 2004 hatte ich nie Eile ein Jahr zu verlassen und ins nächste zu stürzen. Auch verbinde ich z.B. BMs Geburt kaum mit der Jahreszahl 2010 sondern... na ja... eben mit BM und R. Trotzdem scharre ich an Silvester gern meine liebsten Menschen um mich und "emotioniere" heimlich ein bisschen rum.
Somit bin ich ausgesprochen gut ins Jahr 2013 gerutscht. Schon am Nachmittag machten wir uns auf ins Dorf, wo wir erstmal vorsichtig BMs Einstellung zu Feuerwerk getestet haben. (Ja, ja. Ist Geld verbrennen. Und laut. Trotzdem: Ich finde es schön und es gehört für mich zum Jahreswechsel dazu.) Letztes Jahr hatte BM schon beim Anblick eines zischenden Goldregens Angst bekommen, so dass wir das wir unseren Feuerwerkspaziergang natürlich gleich abgebrochen hatten.
Dieses Jahr war das schon ganz anders. Sie fand es richtig toll, eine Wunderkerze zu halten, ärgerte sich nur ein bisschen weil "Iss schaff nich hroße Ball malen!!" Also malte ich die Kreise und Kringel mit der Wunderkerze in die Luft für sie.
Der Opa hatte auch ein paar klasse Knallerbsen (diese kleinen Säckchen, die man "doll runtermeißen" muss). BM hatte schnell die richtige Technik raus, um die Dinger tatsächlich zum knallen zu bringen.
Wenig später trafen PL nebst Eltern sowie Olo und Tga ein und wir schmückten das ganze Haus erstmal für die Paaty mit Luftschlangen und Luftballons. Dann schlugen wir uns die Bäuche mit Raclette-Pfännchen voll, ein wenig in Eile, weil die Kinder Action verlangten.
Danach ging es nochmal nach draußen. Die frische Luft tat vor allem den Kindern sehr gut, welche auf PLs Vorschlag hin erstmal ein paar Runden durch den Garten rannten. Im Kreis, einfach so, weil anscheinend ein großer Energieüberhang abzubauen war. Dann gab es wieder Knallerbsen und Wunderkerzen, sowie ein paar "ruhige" schön anzusehende Feuerwerke. BM schmiss sich vor Lachen fast weg über "Brummer", die wie Bienen summten und umherschwirrten. Ich liebe es so sehr, wenn sie völlig atemlos und überschlagend lacht. Als es dann ein bisschen lauter wurde, wollte BM "lieber wieder heingehen und ein bisschen aufwärmen", konnte uns aber damit nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie nun wohl doch ein bisschen Angst bekam.
Danach haben wir drinnen noch ein bisschen zu Kinderliedern getanzt, doch recht bald wurde BM völlig überdreht und offensichtlich bettreif, so dass ich mit ihr ins Enkelkinderzimmer verschwand. Wir schauten noch ein Buch an und kuschelten dann recht lange Arm in Arm, erzählten uns noch vom Tag und vom Feuerwerk und kicherten Nase an Nase ein wenig albern herum. Das war ein richtig schöner Silvester-Abschluss für uns beide. Sie schlief dann um 22 Uhr im Kinderbett ein, so dass ich mich wieder zu den Erwachsenen und PL gesellen konnte.
Ich fand es dann richtig gemütlich. Wir haben uns schön unterhalten und nebenher die Show am Brandenburger Tor verfolgt. Schwupdiwups war es auch schon Null Uhr und das neue Jahr begann. Unser Hochzeitsjahr!!
Danach gab es im Dorf ordentlich Feuerwerk zu bestaunen, wir selbst machten auch ein bisschen mit, und PL war erstmals total mutig dabei. Weil BM schlief und somit nicht dabei sein konnte, musste ich meine kleine große Nichte mal ein bisschen auf den Arm nehmen und ein bisschen bekuscheln weil.... siehe oben.
Wir blieben danach noch einige Zeit in gemütlicher Runde sitzen und wurden mehrfach von PL mit Konfetti beworfen (ich habe immer noch Phantom-Kitzeln unterm T-Shirt). Irgendwann nach 2 Uhr kuschelten wir unsere schläfrige BM ein und fuhren mit ihr nach Hause. Unterwegs erlitten wir noch einen Riesenschock, weil sich ein irrer Typ mitten auf die Straße stellte, um wohl ein Taxi anzuhalten. Sowohl das Taxi als auch wir verpassten den Idioten nur um Haaresbreite. Nach diesem Adrenalinstoß waren wir alle erstmal hellwach (BMs Händchen hatte ich vor Schreck ganz doll gedrückt).
Um 3 Uhr lagen wir dann alle im "hroßen" Bett. BM war erst sehr unruhig und R. müde und ein bisschen genervt, weil sie nicht schlafen wollte. Als beide dann schliefen war ich noch ein bisschen wach, weil es es so schön und gemütlich fand, mit meinen beiden Lieblingsmenschen eingekuschelt im Bett zu liegen während draußen noch vereinzelt Feuerwerk zu hören war.
Somit bin ich ausgesprochen gut ins Jahr 2013 gerutscht. Schon am Nachmittag machten wir uns auf ins Dorf, wo wir erstmal vorsichtig BMs Einstellung zu Feuerwerk getestet haben. (Ja, ja. Ist Geld verbrennen. Und laut. Trotzdem: Ich finde es schön und es gehört für mich zum Jahreswechsel dazu.) Letztes Jahr hatte BM schon beim Anblick eines zischenden Goldregens Angst bekommen, so dass wir das wir unseren Feuerwerkspaziergang natürlich gleich abgebrochen hatten.
Dieses Jahr war das schon ganz anders. Sie fand es richtig toll, eine Wunderkerze zu halten, ärgerte sich nur ein bisschen weil "Iss schaff nich hroße Ball malen!!" Also malte ich die Kreise und Kringel mit der Wunderkerze in die Luft für sie.
Der Opa hatte auch ein paar klasse Knallerbsen (diese kleinen Säckchen, die man "doll runtermeißen" muss). BM hatte schnell die richtige Technik raus, um die Dinger tatsächlich zum knallen zu bringen.
Wenig später trafen PL nebst Eltern sowie Olo und Tga ein und wir schmückten das ganze Haus erstmal für die Paaty mit Luftschlangen und Luftballons. Dann schlugen wir uns die Bäuche mit Raclette-Pfännchen voll, ein wenig in Eile, weil die Kinder Action verlangten.
Danach ging es nochmal nach draußen. Die frische Luft tat vor allem den Kindern sehr gut, welche auf PLs Vorschlag hin erstmal ein paar Runden durch den Garten rannten. Im Kreis, einfach so, weil anscheinend ein großer Energieüberhang abzubauen war. Dann gab es wieder Knallerbsen und Wunderkerzen, sowie ein paar "ruhige" schön anzusehende Feuerwerke. BM schmiss sich vor Lachen fast weg über "Brummer", die wie Bienen summten und umherschwirrten. Ich liebe es so sehr, wenn sie völlig atemlos und überschlagend lacht. Als es dann ein bisschen lauter wurde, wollte BM "lieber wieder heingehen und ein bisschen aufwärmen", konnte uns aber damit nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie nun wohl doch ein bisschen Angst bekam.
Danach haben wir drinnen noch ein bisschen zu Kinderliedern getanzt, doch recht bald wurde BM völlig überdreht und offensichtlich bettreif, so dass ich mit ihr ins Enkelkinderzimmer verschwand. Wir schauten noch ein Buch an und kuschelten dann recht lange Arm in Arm, erzählten uns noch vom Tag und vom Feuerwerk und kicherten Nase an Nase ein wenig albern herum. Das war ein richtig schöner Silvester-Abschluss für uns beide. Sie schlief dann um 22 Uhr im Kinderbett ein, so dass ich mich wieder zu den Erwachsenen und PL gesellen konnte.
Ich fand es dann richtig gemütlich. Wir haben uns schön unterhalten und nebenher die Show am Brandenburger Tor verfolgt. Schwupdiwups war es auch schon Null Uhr und das neue Jahr begann. Unser Hochzeitsjahr!!
Danach gab es im Dorf ordentlich Feuerwerk zu bestaunen, wir selbst machten auch ein bisschen mit, und PL war erstmals total mutig dabei. Weil BM schlief und somit nicht dabei sein konnte, musste ich meine kleine große Nichte mal ein bisschen auf den Arm nehmen und ein bisschen bekuscheln weil.... siehe oben.
Wir blieben danach noch einige Zeit in gemütlicher Runde sitzen und wurden mehrfach von PL mit Konfetti beworfen (ich habe immer noch Phantom-Kitzeln unterm T-Shirt). Irgendwann nach 2 Uhr kuschelten wir unsere schläfrige BM ein und fuhren mit ihr nach Hause. Unterwegs erlitten wir noch einen Riesenschock, weil sich ein irrer Typ mitten auf die Straße stellte, um wohl ein Taxi anzuhalten. Sowohl das Taxi als auch wir verpassten den Idioten nur um Haaresbreite. Nach diesem Adrenalinstoß waren wir alle erstmal hellwach (BMs Händchen hatte ich vor Schreck ganz doll gedrückt).
Um 3 Uhr lagen wir dann alle im "hroßen" Bett. BM war erst sehr unruhig und R. müde und ein bisschen genervt, weil sie nicht schlafen wollte. Als beide dann schliefen war ich noch ein bisschen wach, weil es es so schön und gemütlich fand, mit meinen beiden Lieblingsmenschen eingekuschelt im Bett zu liegen während draußen noch vereinzelt Feuerwerk zu hören war.
Samstag, 29. Dezember 2012
Weihnachten 2012
Wir hatten ein wundervolles Weihnachten! Wieder einmal gab es so viele Momente, die ich hier festhalten sollte, und wieder einmal hatte ich nicht genügend Zeit. Also wieder einmal nur ein Schnelldurchlauf.
Heiligabend verbrachten wir zum ersten Mal mit meinen Eltern, meinem Bruder B, K und PL in unserem Häuschen. Den verregneten Vormittag ließen wir ganz entspannt angehen und tobten mit BM durch das Dachgeschoss, um sie für den Mittagsschlaf auszupowern. BM war jedoch erkältet und erbrach wie so oft kurz nach dem Einschlafen Schlodderkotze. Danach konnte sie partout nicht mehr einschlafen und wir befürchteten, dass sie völlig überdreht oder missgelaunt sein würde. Doch weit gefehlt!
Die "Feierlichkeiten" starteten mit einem gemeinsamen, ein wenig eiligem Kaffeetrinken. Danach gingen die Kinder zum Spielen nach oben und bemerkten gar nicht, dass zwischenzeitlich der Weihnachtsmann eingetroffen und viele Geschenke im Wohnzimmer verteilt hatte. Dann rief ich die Kinder herunter, die auch gleich ganz aufgeregt waren, zumal unser Nachbar als Weihnachtsmann verkleidet unten wartete und für jedes Kind ein paar wissende Worte sowie ein Vorab-Geschenk hatte (für BM natürlich "Gokogade").
Dann stellte ich die Geduld der Kinder mit der Weihnachtsgeschichte sehr auf die Probe. Ich kann mich noch gut erinnern wie aufgeregt ich früher war, wenn mein Vati die Geschichte las während rundherum die vielen Geschenke lockten. Dennoch gehört diese kurze Besinnung dazu, auch wenn wir eigentlich überhaupt nicht religiös sind.
Eigentlich war geplant, um die Geschenke zu würfeln, wobei die Kinder natürlich Sonderkonditionen hatten. Doch als BM schon das zweite Geschenk auspacken durfte während PL eine Runde leer ausging drohten Tränen, so dass wir zu Plan B übergehen: Halbwegs gebremstes Auspacken ohne Würfeln.
Aus PLs Couchecke tönte es oft: "Yeah, genau das habe ich mir gewünscht!" Sie hatte ja auch wirklich einen sehr anschaulichen Wunschzettel erstellt. Unter anderem gab es einen richtigen Fotoapparat, mit dem sie anschließend auch gleich wild herum experimentierte und u.a. ihren Opa zu einer Standwaage vorm Weihnachtsbaum animierte.
An dem Abend war BM von den vielen Geschenken noch ziemlich überfordert und freute sich am meisten über das Geschenk, dass ihre Püppi bekam: Diese hat nun auch endlich einen "Mucki", Mütze, Schal, Pullover und Schuhe für kalte Tage. Inmitten des Auspacktrubels begab sie sich still und leise auf die Suche, und es dauerte eine Weile bis R. merkte, dass sie ihre Püppi suchte. Die wurde dann auch schnell runtergeholt und eingekleidet:
Mein persönliches Lieblingsgeschenk für BM kam von meinen Eltern und stand schon seit einigen Wochen verlockend in unserer Kammer. Schon am Heiligabend spielte sie ein bisschen damit, und jetzt wo ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, werden die Püppchen ausgiebig geduscht, gehen pullern, müssen essen und heiern. Ist das nicht ein Traum?
Und hier noch ein Geschenk, dass B und PL gemeinsam bekommen haben und nicht nur R neidisch macht:
Nach der wilden Geschenkeschlacht verging der Abend wie im Fluge. Die Kinder waren gut gelaunt und spielten die neuen Spielzeuge schon mal ein bisschen an. Hierbei war PLs "Metallbaukasten aus Holz" hoch im Kurs, welcher von PL, BM und vor allem auch B sehr intensiv bespielt wurde. Zum Abendessen gab es wie gewohnt Kartoffelsalat, Würstchen und Schnitzelchen, welche wie immer von meiner Mutti mitgebracht wurden. K und ich tranken ein bisschen Glühwein, doch die meiste Zeit verbrachten wir Erwachsenen damit, die beiden zuckrigen Kinder anzustaunen.
Nach all dem Trubel fiel es BM auch zu später Stunde nicht leicht einzuschlafen. Den Wunsch nach weniger Einschlaf- und Durchschlaftheater hat der Weihnachtsmann uns leider nicht erfüllt. Kein Wunder, hatten wir doch versäumt, einen Wunschzettel an ihn zu schicken.
Zu guter Letzt ließen R und ich den Abend gemütlich auf der Couch bei einer unweihnachtlichen Folge Dexter ausklingen. Ähem....
Am nächsten Morgen machten BM und Püppi uns einen leckeren Kaffee mit BMs neuem Kaffeevollautomaten zum Üben. Nächstes Jahr gibt's dann einen richtigen, damit sie uns morgens mit echtem Kaffee am Bett versorgen kann.
Danach fuhren wir zur Schwiegerfamilie, wo natürlich auch der Weihnachtsmann gewesen war und uns alle noch einmal reich beschenkte. BM bekam dort einen richtig tollen Kaufmannsladen, den sie jedoch erstmal ignorierte, weil auf dessen Theke ein Gokogade-Weihnamann stand, der von ihr zuerst begeistert registriert wurde. Doch dann gab es kein Halten mehr und BM fing sofort an Einkaufen zu spielen. Leider habe ich kein veröffentlichbares Foto gemacht....
Es gab noch viele weitere Geschenke mit reichlich Geschenkpapier, welches dann von BM entsorgt wurde ("Weihnamann hat hroße, schwere Sack!")
Am Nachmittag gab es dann das große Weihnachtsessen bei M+M. Hier war auch erstmalig deren "andere" kleine Nichte J. zugegen, die nur drei Monate älter als BM ist. Die beiden brauchten nur einen minimale Auftauzeit bevor sie ein Herz und eine Seele wurden. Sie rannten kreischend im Kreis durch die Durchgangszimmer - immer haarscharf am Weihnachtsbaum vorbei und spielten "Decken" indem sie sich synchron hinter Bett oder Couch warfen. Js Oma hatte vorsorglich beiden je ein Raubtierchen geschenkt, welche brüllend umherkrabbelten. Als beide schon ganz aufgedreht und durchgeschwitzt waren, spielten sie lachend mit BMs Opa, der Kasper, Räuber, Hund und Dame dabei hatte, welche alle zum großen Amusement der Mädels ständig laut niesen mussten. Was für ein Spaß!
Den 2. Weihnachtsfeiertag ließen wir dann etwas ruhiger bei meinen Eltern angehen. Bei frühlingshaften Temperaturen machten wir erstmal einen kleinen Spaziergang mit BM während wir auf PL warteten. Danach nahm BM Puppe T in die "Duca" wie sie es bei Baby A gesehen hat. So eine süße kleine Puppenmutti!
Nach dem Mittagessen begann BM ihr Bettzeug aus dem Enkelkinderzimmer ins große Bett zu schleppen und forderte richtiggehend ein, jetzt mit Oma Mittagsschlaf zu machen. Unser Kind? Will schlafen? Die Mittagspause nutzten R und ich zum gepflegten Nichtstun auf der Couch.
Der Nachmittag verging sehr gemütlich. Opa klebte den Kindern (womit eigentlich?) Taschentücher ans Kinn, so dass diese "Weihnachtsmann" spielen konnten. Sie stapften um uns herum und forderten Lieder und Gedichte ein. Sie spielten auch ganz kurz einträchtig auf der Couch ehe BM entschied, dass das zu gemütlich sei und BM mit wilden Umarmungen überfiel. Denn schließlich findet BM: "Iss hak meine PL doll gieb!"
Und nun? Nun versuchen wir für den Rest unseres Urlaubs wieder ruhigere Zeiten einkehren zu lassen und BM ausreichend Gelegenheit zu geben, ihre tollen neuen Spielsachen zu bespielen.
Heiligabend verbrachten wir zum ersten Mal mit meinen Eltern, meinem Bruder B, K und PL in unserem Häuschen. Den verregneten Vormittag ließen wir ganz entspannt angehen und tobten mit BM durch das Dachgeschoss, um sie für den Mittagsschlaf auszupowern. BM war jedoch erkältet und erbrach wie so oft kurz nach dem Einschlafen Schlodderkotze. Danach konnte sie partout nicht mehr einschlafen und wir befürchteten, dass sie völlig überdreht oder missgelaunt sein würde. Doch weit gefehlt!
Die "Feierlichkeiten" starteten mit einem gemeinsamen, ein wenig eiligem Kaffeetrinken. Danach gingen die Kinder zum Spielen nach oben und bemerkten gar nicht, dass zwischenzeitlich der Weihnachtsmann eingetroffen und viele Geschenke im Wohnzimmer verteilt hatte. Dann rief ich die Kinder herunter, die auch gleich ganz aufgeregt waren, zumal unser Nachbar als Weihnachtsmann verkleidet unten wartete und für jedes Kind ein paar wissende Worte sowie ein Vorab-Geschenk hatte (für BM natürlich "Gokogade").
Dann stellte ich die Geduld der Kinder mit der Weihnachtsgeschichte sehr auf die Probe. Ich kann mich noch gut erinnern wie aufgeregt ich früher war, wenn mein Vati die Geschichte las während rundherum die vielen Geschenke lockten. Dennoch gehört diese kurze Besinnung dazu, auch wenn wir eigentlich überhaupt nicht religiös sind.
Eigentlich war geplant, um die Geschenke zu würfeln, wobei die Kinder natürlich Sonderkonditionen hatten. Doch als BM schon das zweite Geschenk auspacken durfte während PL eine Runde leer ausging drohten Tränen, so dass wir zu Plan B übergehen: Halbwegs gebremstes Auspacken ohne Würfeln.
Aus PLs Couchecke tönte es oft: "Yeah, genau das habe ich mir gewünscht!" Sie hatte ja auch wirklich einen sehr anschaulichen Wunschzettel erstellt. Unter anderem gab es einen richtigen Fotoapparat, mit dem sie anschließend auch gleich wild herum experimentierte und u.a. ihren Opa zu einer Standwaage vorm Weihnachtsbaum animierte.
An dem Abend war BM von den vielen Geschenken noch ziemlich überfordert und freute sich am meisten über das Geschenk, dass ihre Püppi bekam: Diese hat nun auch endlich einen "Mucki", Mütze, Schal, Pullover und Schuhe für kalte Tage. Inmitten des Auspacktrubels begab sie sich still und leise auf die Suche, und es dauerte eine Weile bis R. merkte, dass sie ihre Püppi suchte. Die wurde dann auch schnell runtergeholt und eingekleidet:
Mein persönliches Lieblingsgeschenk für BM kam von meinen Eltern und stand schon seit einigen Wochen verlockend in unserer Kammer. Schon am Heiligabend spielte sie ein bisschen damit, und jetzt wo ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, werden die Püppchen ausgiebig geduscht, gehen pullern, müssen essen und heiern. Ist das nicht ein Traum?
Und hier noch ein Geschenk, dass B und PL gemeinsam bekommen haben und nicht nur R neidisch macht:
Nach der wilden Geschenkeschlacht verging der Abend wie im Fluge. Die Kinder waren gut gelaunt und spielten die neuen Spielzeuge schon mal ein bisschen an. Hierbei war PLs "Metallbaukasten aus Holz" hoch im Kurs, welcher von PL, BM und vor allem auch B sehr intensiv bespielt wurde. Zum Abendessen gab es wie gewohnt Kartoffelsalat, Würstchen und Schnitzelchen, welche wie immer von meiner Mutti mitgebracht wurden. K und ich tranken ein bisschen Glühwein, doch die meiste Zeit verbrachten wir Erwachsenen damit, die beiden zuckrigen Kinder anzustaunen.
Nach all dem Trubel fiel es BM auch zu später Stunde nicht leicht einzuschlafen. Den Wunsch nach weniger Einschlaf- und Durchschlaftheater hat der Weihnachtsmann uns leider nicht erfüllt. Kein Wunder, hatten wir doch versäumt, einen Wunschzettel an ihn zu schicken.
Zu guter Letzt ließen R und ich den Abend gemütlich auf der Couch bei einer unweihnachtlichen Folge Dexter ausklingen. Ähem....
Am nächsten Morgen machten BM und Püppi uns einen leckeren Kaffee mit BMs neuem Kaffeevollautomaten zum Üben. Nächstes Jahr gibt's dann einen richtigen, damit sie uns morgens mit echtem Kaffee am Bett versorgen kann.
Danach fuhren wir zur Schwiegerfamilie, wo natürlich auch der Weihnachtsmann gewesen war und uns alle noch einmal reich beschenkte. BM bekam dort einen richtig tollen Kaufmannsladen, den sie jedoch erstmal ignorierte, weil auf dessen Theke ein Gokogade-Weihnamann stand, der von ihr zuerst begeistert registriert wurde. Doch dann gab es kein Halten mehr und BM fing sofort an Einkaufen zu spielen. Leider habe ich kein veröffentlichbares Foto gemacht....
Es gab noch viele weitere Geschenke mit reichlich Geschenkpapier, welches dann von BM entsorgt wurde ("Weihnamann hat hroße, schwere Sack!")
Am Nachmittag gab es dann das große Weihnachtsessen bei M+M. Hier war auch erstmalig deren "andere" kleine Nichte J. zugegen, die nur drei Monate älter als BM ist. Die beiden brauchten nur einen minimale Auftauzeit bevor sie ein Herz und eine Seele wurden. Sie rannten kreischend im Kreis durch die Durchgangszimmer - immer haarscharf am Weihnachtsbaum vorbei und spielten "Decken" indem sie sich synchron hinter Bett oder Couch warfen. Js Oma hatte vorsorglich beiden je ein Raubtierchen geschenkt, welche brüllend umherkrabbelten. Als beide schon ganz aufgedreht und durchgeschwitzt waren, spielten sie lachend mit BMs Opa, der Kasper, Räuber, Hund und Dame dabei hatte, welche alle zum großen Amusement der Mädels ständig laut niesen mussten. Was für ein Spaß!
Den 2. Weihnachtsfeiertag ließen wir dann etwas ruhiger bei meinen Eltern angehen. Bei frühlingshaften Temperaturen machten wir erstmal einen kleinen Spaziergang mit BM während wir auf PL warteten. Danach nahm BM Puppe T in die "Duca" wie sie es bei Baby A gesehen hat. So eine süße kleine Puppenmutti!
Nach dem Mittagessen begann BM ihr Bettzeug aus dem Enkelkinderzimmer ins große Bett zu schleppen und forderte richtiggehend ein, jetzt mit Oma Mittagsschlaf zu machen. Unser Kind? Will schlafen? Die Mittagspause nutzten R und ich zum gepflegten Nichtstun auf der Couch.
Der Nachmittag verging sehr gemütlich. Opa klebte den Kindern (womit eigentlich?) Taschentücher ans Kinn, so dass diese "Weihnachtsmann" spielen konnten. Sie stapften um uns herum und forderten Lieder und Gedichte ein. Sie spielten auch ganz kurz einträchtig auf der Couch ehe BM entschied, dass das zu gemütlich sei und BM mit wilden Umarmungen überfiel. Denn schließlich findet BM: "Iss hak meine PL doll gieb!"
Und nun? Nun versuchen wir für den Rest unseres Urlaubs wieder ruhigere Zeiten einkehren zu lassen und BM ausreichend Gelegenheit zu geben, ihre tollen neuen Spielsachen zu bespielen.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Es weihnachtet sehr
Die letzten Tage waren schon recht weihnachtlich im Hause Isndingwa.
Am Abend des 5. Dezember putzte BM brav ihre Gummigiekel mit einem feuchten Lappen. Aufgrund fehlender Hingabe ihrerseits ging das recht schnell, weil noch andere Dinge gespielt werden mussten. Ist ja aber auch kein Wunder, denn sie verstand immer noch nicht wirklich, warum sie das jetzt eigentlich tun sollte.
Dafür war am nächsten Morgen die Freude groß, weil BM nun endlich auch eine Uhr hat und weil im anderen Stiefel ein cooler Elch mit Smarties ("Natti" = "Naschi") steckte. Schade nur, dass eben diese Uhr aktuell nicht auffindbar ist.
Gestern verbrachten wir dann einen schönen Adventsnachmittag im Clubkeller mit den alten Nachbarsfamilien. Der Raum ist unseren größer werdenden Familien kaum noch gewachsen, und dennoch hatten wir viel Spaß gemeinsam. Erst wurde in Windeseile Kuchen, Kaffee und Kakao verputzt. Nach wenigen Minuten konnten die Kinder kaum noch still sitzen, so dass wir uns ans Adventsbasteln machten. BM, PL, C. und T. bastelten die Dekoration für das Clubkeller-Weihnachtsbäumchen. Dies ist ein Kunstwerk von S.b.k.v.S. feat. BM (oder anders herum?):
Danach wurden die Wunschzettel bemalt. Während PL, C. und T. sehr professionell ihre zahlreichen Wünsche aufmalten, gab BM dem Weihnachtsmann leider kaum Hinweise auf geeignete Geschenke. Auf wiederholte Nachfrage wünscht sie sich ein G-genk. Und ein Eis.
Danach sangen wir traditionsgemäß einige Weihnachtslieder, wobei ich schon ein paar mal meine Rührung wegblinzeln musste, weil auch meine kleine BM bei Schneemannlied, Kling Glöckchen und O Tannenbaum ein paar Wörter "mitsang" und mitmachte. So überbrückten wir die Zeit bis der Weihnachtsmann (aka Ex-Nachbar S.) kam, um die Wunschzettel einzusammeln. Sofort saßen alle Kinder kerzengerade. BM bemerkte jedoch gleich, dass der ja letztens schon in der Kita war und ihr einen Lutscher geschenkt hatte, der mittlerweile aber alle-alle ist. Also gab ihm freundlich die Hand und ging zum anschließenden Blitzlichtgewitter auch mutig auf seinen Schoß.
Am Abend des 5. Dezember putzte BM brav ihre Gummigiekel mit einem feuchten Lappen. Aufgrund fehlender Hingabe ihrerseits ging das recht schnell, weil noch andere Dinge gespielt werden mussten. Ist ja aber auch kein Wunder, denn sie verstand immer noch nicht wirklich, warum sie das jetzt eigentlich tun sollte.
Dafür war am nächsten Morgen die Freude groß, weil BM nun endlich auch eine Uhr hat und weil im anderen Stiefel ein cooler Elch mit Smarties ("Natti" = "Naschi") steckte. Schade nur, dass eben diese Uhr aktuell nicht auffindbar ist.
Gestern verbrachten wir dann einen schönen Adventsnachmittag im Clubkeller mit den alten Nachbarsfamilien. Der Raum ist unseren größer werdenden Familien kaum noch gewachsen, und dennoch hatten wir viel Spaß gemeinsam. Erst wurde in Windeseile Kuchen, Kaffee und Kakao verputzt. Nach wenigen Minuten konnten die Kinder kaum noch still sitzen, so dass wir uns ans Adventsbasteln machten. BM, PL, C. und T. bastelten die Dekoration für das Clubkeller-Weihnachtsbäumchen. Dies ist ein Kunstwerk von S.b.k.v.S. feat. BM (oder anders herum?):
Danach wurden die Wunschzettel bemalt. Während PL, C. und T. sehr professionell ihre zahlreichen Wünsche aufmalten, gab BM dem Weihnachtsmann leider kaum Hinweise auf geeignete Geschenke. Auf wiederholte Nachfrage wünscht sie sich ein G-genk. Und ein Eis.
Danach sangen wir traditionsgemäß einige Weihnachtslieder, wobei ich schon ein paar mal meine Rührung wegblinzeln musste, weil auch meine kleine BM bei Schneemannlied, Kling Glöckchen und O Tannenbaum ein paar Wörter "mitsang" und mitmachte. So überbrückten wir die Zeit bis der Weihnachtsmann (aka Ex-Nachbar S.) kam, um die Wunschzettel einzusammeln. Sofort saßen alle Kinder kerzengerade. BM bemerkte jedoch gleich, dass der ja letztens schon in der Kita war und ihr einen Lutscher geschenkt hatte, der mittlerweile aber alle-alle ist. Also gab ihm freundlich die Hand und ging zum anschließenden Blitzlichtgewitter auch mutig auf seinen Schoß.
Samstag, 6. Oktober 2012
Herbsturlaub
Der Herbst ist da, übrigens meine Lieblingsjahreszeit, und wir haben mal eine Woche Urlaub eingeschoben. Auch wenn wir "nur" zu Hause waren, hatten wir eine richtig schöne Zeit, vor allem weil wir alles in Ruhe angehen konnten.
Jeden Morgen und immer nach dem Mittagsschlaf haben wir noch eine ganze Weile zu dritt im großen Bett gefläzt, Bücher angeguckt, uns in wechselnder Besetzung unter der Bettdecke versteckt und gesucht und BM abgekillert. Wenn es ihr zu langweilig wurde, ist sie schon mal aufgestanden und hat uns aus ihrer Spielküche mit Kakao und Snacks versorgt oder schon mal ihre Püppi geweckt.
BM ist auch ganz viel Laufrad gefahren und hat dabei viele Blumen, Eicheln und Stöcker gefunden. Einmal haben wir es nun auch endlich geschafft, mal mit den Rädern und BM im Anhänger zu meinen Eltern zu fahren. BM saß die ganze Zeit ruhig im Wagen, erzählte ihrer Püppi was, schaute Bücher und Gegend an. Dort konnte BM dann auch eine wichtige Dosis PL abholen, der sie wieder einmal wie ein Schatten folgte.
Wir hatten Besuch von J, M und L, die ein halbes Jahr jünger als BM ist. Die Mädels haben schön zusammen gespielt und sind kreischend durch Garten und Wohnzimmer gerannt. Hier war auch erstmals BM diejenige, die den Scheißelkram vormachte und L in die Mulden hinunter locken wollte.
Wir waren auf dem Erlebnisbauernhof in Klaistow, wo derzeit eine große Kürbisausstellung stattfindet. BM konnte auf einem riesigen Luftkissen hüpfen, mit Bobbycars und einem Karussel fahren und auf R.s Schultern spazieren und ein paar Tiere ansehen. Ein gelungener Ausflug, den wir gern in der nächsten Spargel- oder Erdbeerzeit wiederholen wollen.
Bei uns um die Ecke fand ein Erntedankfest statt, wo BM ebenfalls Karussel fuhr und wir beide noch auf einem von einem Traktor gezogenen Heuwagen über's Feld rumpel-pumpelten.
Leider entschärfte mich ein nicht mehr ganz frischer Kartoffelsalat, so dass ich eine Nacht und einen Tag leidend verbrachte. R. kümmerte sich ganz toll um mich und nutzte auch die Exklusivzeit mit seinem kleinen Mädchen, indem er u.a. mit ihr in den Wald fuhr. Von dort schickten mir meine beiden Menschen auch dieses Gute-Besserung-Foto:
Und gestern hatte dann mein Vati Geburtstag. Morgens kam er zu uns zum Frühstück. BM war schon ganz schön aufgeregt, weil er das Geburtstagskind war (ihr Wort dafür kann ich schriftlich wiedergeben) und nun "Opa so alt" *fünf Finger hochhalt* ist. Am Nachmittag fuhren wir dann zum Feiern ins Dorf, wo BM ordentlich und gutgelaunt mitmachte, ihre große Cousine ein bisschen nervte und ansonsten mit ihren Niedlichkeiten unterhielt. Das Haus war richtig voll und laut und dennoch hielt sie bis 21 Uhr durch. Im Auto gab es noch ein bisschen Drama-Drama, denn wir hatten Püppi im Dorf vergessen. Also kehrten wir nochmal um, weil Püppi unmöglich nicht mit nach Hause kommen durfte. Leider, leider führte die späte Schlafenszeit mitnichten zu Ausschlafen.
Heute nun verbringt BM den Tag im Wald. R. und ich haben dies und das erledigt. Mittlerweile liegen wir nun faul auf der Couch herum und schauen einen Film. Wie früher.
Freitag, 7. September 2012
Dei Jahr
Liebe BM, nun haben wir zum ersten Mal erlebt wie du dich schon Tage vorher auf ein Ereignis gefreut hast. Du weißt sicher kaum, warum so ein Geburtstag etwas besonderes ist, aber trotzdem hast du dich von uns anstecken lassen. Wenn wir in den letzten Tagen die Worte "groß" oder "Geburtstag" oder "zwei" - in welchem Zusammenhang auch immer - sagten, plappertest du sofort aufgeregt dazwischen: "BM dei Jahr. Geid antien. Hohne auch auf. Oma. Opa. PL...." und so weiter und so fort.
Als nun der Morgen an BMs Geburtstag graute, wachte BM ganz, ganz langsam auf, indem sie sich ewig lange durch's Bett wühlte und in verschiedensten Positionen an uns kuschelte. Ich staunte mein großes, friedlich kuschelndes Mädchen an und wunderte mich wieder einmal darüber, dass die letzten zwei Jahre so schnell vergangen sind und wie groß und selbständig BM schon geworden ist. Als R. richtig wach war weckte ich BM mit den Worten: "Du bist doch heute das Geburtstagskind.", woraufhin BM sofort wach wurde, sich hinsetzte und "BM Geid antien!!" verkündete. R. und ich sangen ein "Gied" für BM und dann kuschelten wir drei noch lange im Bett, schauten Bücher an, killerten uns gegenseitig ab und genossen einfach die Zeit zu dritt.
Nach dem Anziehen (ja, ein Geid natürlich) gingen wir dan runter zum Geburtstagstisch. BM stürmte gleich auf die Gummitiere zu, war aber beim Geschenke-Auspacken nur mäßig aufgeregt. Wir frühstückten gemütlich, kauften noch ein paar letzte Notwendigkeiten ein und dann öffneten wir endlich die Terrassentür, damit BM ihr "Hauptgeschenk" sehen konnte. Sie kletterte auch gleich behende drauf los. Mission Geburtstagsgeschenk gelungen!
BM spielte und tobte und fiel dann in ihren wohlverdienten Mittagsschlaf, den R. und ich für die letzten Partyvorbereitungen nutzten. Am Nachmittag trafen dann BMs Gäste ein. BM war ganz aufgeregt, aber auch ein bisschen überfordert mit der steten Flut an neu eingetroffenen Gästen und Geschenken. Doch dann naschte die kleine Naschkatze sich fröhlich durch die Teller ihrer Lieblingsmenschen und Berge an Süßigkeiten. Besonders glücklich war sie als PL eintraf und klebte vortan wie üblich die meiste Zeit an ihrer großen Cousine.Obwohl der Himmel den ganzen Tag bedeckt war, regnete es zum Glück nicht, so dass wir uns alle auf Wohnzimmer und Garten verteilen konnten. Am Ende des Tages war BM fix und alle, aber immer noch guter Dinge. Es war also ein sehr gelungener Geburtstag für unser Mädchen!
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Kleines Babymädchen, jetzt bist du schon zwei Jahre alt!! Du bist ein wunderbar quirliges kleines Mädchen und machst uns jeden Tag maßlos glücklich!!
Mit zwei Jahren bist du immernoch sehr sportlich. Tatsächlich hast du ein wirklich tolles Körpergefühl, traust dich viel, aber auch (fast) nie zu viel. Den ganzen Tag rennst, springst, kletterst du. Auf deinem neuen Klettergerüst spielst du schon wie ein großes Kind (jedenfalls kommt das deiner Mama so vor). Du findest ständig neue Wege hinauf und vor allem beim Absteigen kann es dir nicht wild genug sein. Du springst hinab oder robbst dich kopfüber hinunter. Du machst auch gern Faxen, setzt dich auf die unterste Stufe und "fällst" dann seitlich herunter.
Überhaupt bist du ein kleiner Kasper und merkst auch schon sehr gut, wenn wir Faxen machen. Dann schlägst du ein Händchen vor den Mund und rufst pseudo-vorwurfsvoll "Mamaaa!". Du bist meistens sehr artig und hörst auf uns. Manchmal jedoch kannst du es nicht lassen und versuchst z.B. noch einmal, mit der Zunge den Tisch sauberzulecken oder dich auf den Couchtisch zu setzen. Dabei schielst du dann zu uns und tust so als wäre es Quatsch. Und ja, meistens müssen wir dann doch wieder lachen.
Du kannst auch schon so viel erzählen, dass es schwer ist alles aufzuschreiben, nicht zuletzt weil du bislang zwar schon viele Worte sagen kannst, aber nur die wenigsten davon wirklich richtig. So verwendest du zum Beispiel "Gake" in verschiedener Betonung für Onkel B., Tante G. und Oma R's Namen. "Data" (Wasser) klingt manchmal so sehr nach "Kacka", dass wir schon mit dir zur Toilette sprinten ehe du uns empört klar machen kannst, was du eigentlich meinst. Darum muss ich auch oft noch für dich übersetzen, wenn du anderen Menschen etwas erzählst.Deinen Namen und PLs Namen sagst du immer noch nicht richtig. Ich vermute fast, dass du das mit Absicht machst. Genau wie du immer noch Böppie/Buppie zu deinem Nucki sagst.
Oft erzählst du in ganzen, mehr oder weniger verständlichen Sätzen, z.B. "Mein Papa Kita ab ich" (Mein Papa holt mich aus der Kita ab.) oder "Mama auch aufdehn, mitpomm, Hue antien!". Du zählst recht kreativ, wobei man die Zahlen eher am Rhythmus als am Wort erkennt (ein, dei, dei, vier, fönf, dex, hieben, ak, neun, tehn), meistens beschränkst du dich auch auf ein-dei-vier-ak-neun. Du sagst höflich "Tiete" (Bitte) und "Dake" (Danke), Hallo und Hüß.
Immer öfter bist du nun ganz alleine in ein Spiel vertieft. Besonders gern spielst du morgens in deinem Zimmer mit deiner Küche und kommentierst dabei alles was du tust. "Heiß! Hührei! Hilch auch dahein. Löckel hühren. Teese dein/neiden." Es ist immer noch besser als jeder Kinofilm, dir dabei zuzusehen wie du spielst und alles seine logische Ordnung haben muss.
Überhaupt magst du sehr deine festen Abläufe. Manchmal erzähle ich etwas nur einmal, aber für dich wird das sofort ein fester Bestandteil, zum Beispiel wenn du morgens auf Toilette sitzt, sagst du jetzt jeden Morgen "Doll hullern. Hilch.", weil ich irgendwann mal gesagt habe, dass du so doll pullern musst, weil du nachts soviel Milch getrunken hast.
So gerne du auch tobst bist du doch auch ein sehr verkuscheltes Kind. Du schmiegst dich gern eng an uns, verteilst großzügig Küsschen und dicke Umarmungen. Du brauchst viel Körperkontakt, fast als bräuchtest du das als Anker, um bei all deiner Zappeligkeit auch mal zur Ruhe zu kommen. Du lässt dich gern genüsslich kraulen und streicheln und streichelst auch uns im Gegenzug mit deiner kleinen weichen Hand über Arme ("Aan") und Gesicht.
Freitag, 30. Dezember 2011
Weihnachten 2011 - Ein Schnelldurchlauf
Die Adventszeit ist wegen des Umzugs ziemlich spurlos an uns vorbeigegangen. Je weiter sie fortschritt desto unguter wurde mein Gefühl, weil ich immer noch keinerlei Weihnachtsdeko im neuen Haus verteilt hatte. Es gab jedoch die ganze Zeit immer noch soviel zu tun und diverse unordentliche Kramecken, dass ich einfach keine Lust hatte, weitere Unordnung durch weihnachtlichen Krimskrams zu verursachen. Ich liebe Weihnachten!! Dieses Jahr gab es eben nur andere Prioritäten. Dennoch brachte ich es nicht über's Herz, Weihnachten komplett ausfallen zu lassen.
Darum kaufte ich am 23. ein schönes kleines Bäumchen und schmückte es - zum ersten Mal - gemeinsam mit R. Ich hatte tatsächlich ein kleines Freudentränchen im Auge, weil wir nun doch einen Weihnachtsbaum hatten. Ein weiteres Stück Zuhause. Zugegebener Maßen findet R. das nicht soooo wichtig und BM hat eigentlich trotz diverser Hinweise meinerseits noch nicht erkennen lassen, dass sie es irgendwie außergewöhnlich findet, dass da ein Baum im Wohnzimmer steht. Für mich ist es aber wichtig und schön.
Irgendwie haben wir es dann auch noch geschafft, alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu besorgen und alle Vorbereitungen zu treffen, so dass wir die Feiertage entspannt angehen konnten.
Am Heiligabend verbrachten wir erst einen schönen Vormittag zu dritt in unsererm Häuschen und mit einem Spaziergang durch den nicht mehr ganz neuen Kiez. Dann fuhren wir zu R.'s Eltern. Mit meinen nunmehr32 28 Jahren war dies das erste Weihnachten ohne meine Eltern und meinen Bruder. Somit wirkte es für mich den ganzen Tag etwas unwirklich, dass dies tatsächlich Heiligabend war. Es war jedoch ein wirklich schöner Tag.
BM war pünktlich zu Weihnachten wieder einigermaßen fit und vor allem gut gelaunt. Nach dem Kaffee pochte der Weihnachtsmann laut an die Wohnungstür - was von BM (wie der Baum) ignoriert wurde. Wir konnten es dann doch überreden, mal nachzusehen. Tatsächlich standen im Hausflur ein großer Sack Geschenke nur für BM.... und das mangels ausreichend Geschenkpapier nur dürftig verpackte Pferd Horst. BM ignorierte den Sack (genau, wie den Baum), schnappte sich Horst und zerrte ihn in die Wohnung um sogleich zu hoppe-hoppe-reitern. Yeah!! R. und ich haben es also geschafft DAS Geschenk zu schenken.
BM war dann ein klein wenig überfordert mit den vielen Geschenken, die nach und nach aus dem Sack befördert wurden, hielt sich aber tapfer und gut gelaunt und schaffte es mit einiger Hilfe, alle Geschenke auszupacken, die allesamt sehr schön ausgesucht wurden.
Nach der Bescherung war es auch schon Zeit für BMs Abendessen und dann ging es seit Monaten zum ersten und einzigen Mal anstandslos ins Bett. Genaugenommen schlief es wie ein Baby in meinem Arm ein und ließ sich dann einfach ins Bettchen legen. Ganz ehrlich, mal abgesehen davon, dass BM sowieso das größte Geschenk meines Lebens ist, war dieses friedliche Einschlafen am Heiligabend ganz klar mein Highlight. Und nein, wir konnten das bislang nicht wiederholen.
Danach gab es Kartoffeln und Würstchen für uns Erwachsene bevor auch wir uns ans gegenseitige Bescheren machten. Hierzu wird wie in meiner Familie auch gewürfelt, so dass wir über zwei Stunden zugange waren. Es war ein wirklich lustiger, gelungener Abend mit schönen Geschenken und lieber Gesellschaft.
Mitten in der Nacht weckten wir dann BM und fuhren mit ihr nach Hause. Das hatten wir bislang noch nie gemacht. Das befürchtete große Schreikonzert blieb aus, jedoch brauchte sie danach recht lange, um wieder in den Schlaf zu finden.
Den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann bei meinen Eltern im Dorf. Dort gab es noch einmal einen Berg Geschenke auszupacken, was jedoch immer wieder aufgeschoben werden musste und nur schrittweise voranging, weil BM wichtige Dinge spielen bzw. spazieren fahren musste. Letztendlich packte Prinzessin L. dann BM's letzte Geschenke aus. Die beiden Mädels waren beide wieder zuckersüß und haben auch schön miteinander gespielt. Meine Mutti hat dann mega-leckere Ente aufgetischt und BM tatkräftig betüdelt, so dass R. und ich dann auch fast in Ruhe essen konnten.
Am 2. Weihnachtsfeiertag hatten wir dann Vormittags Besuch von R.'s Cousine nebst Mann und Babymann F., der eine kleine Grinsebacke ist. BM fand ihn ganz okay, machte auch mal ei-ei, fand aber, dass der kleine Junge nix auf dem Arm ihrer Mama verloren hat.
Am3. Feiertag 27. Dezember hatten wir Nachmittags ordentlich die Bude voll. Das Haus muss schließlich besichtigt und Geschenke für die Kinder weitergereicht werden, die vom Weihnachtsmann irrtümlich "falsch" abgeliefert worden waren. Meine liebsten Freundinnen F. und A. kamen mit Kindern (und zu 50% mit Mann), und auch meine Tante G. Onkel L. und der kleine Werg waren da. Es herrschte natürlich ein ziemlicher Lärmpegel und Unterhaltung war nicht wirklich drin, aber ich fand es trotzdem schön, alle zu sehen und den Vorkommnissen am "Kindertisch" mit Quasi-Nichte C., Quasi-Neffe T. und BM beizuwohnen. Was für ein Geschmadder!! Babyjunge B. (a.k.a. der kleine Geburtstagsdieb) durfte aber leider nicht lange zu Tante S.b.k.v.S. auf den Arm, weil BM das uncool fand.
Am4. Feiertag 28. Dezember hatten wir Besuch von meiner nach München ausgewanderten Freundin F., die uns bei der Gelegenheit auch endlich ihren nicht mehr ganz neuen Freund vorstellte. Den Nachmittag verbrachten wir zum drölfmillionsten Mal in Baumärkten und Möbelhäusern.
Am5. Feiertag 29. Dezember waren meine Eltern bei uns, um letzte Löcher zu bohren, Dinge anzuschrauben, die Dusche mit Silikon abzudichten etc. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass auch meine Eltern quasi keine Adventszeit hatten, weil sie uns so viel geholfen haben. Das Haus ist nun wirklich komplett fertig und wir machen Werkelpause bis es im Frühjahr mit dem Garten weitergeht.
Am heutigen6. Feiertag 30. Dezember - genau - hatten wieder einmal Besuch. Diesmal von J. und M. mit Klein-L., die einiges auszuhalten hatte, weil BM ihr immer wieder tolles Spielzeug zeigte, dass es dann aber natürlich auf gar keinen Fall teilen wollte. Klein-L. krabbelt zwar schon ganz toll, hatte aber gegen unsere kleine Spielzeugdiebin leider keine Chance. Ach ja, und auf meinem Arm durfte sie natürlich auch nicht sein.
Alles in allem waren es bislang sehr schöne, aber auch anstrengende Tage "zwischen den Jahren". Wir sind gleichermaßen körperlich ausgepowert und durch die gemeinsamen Tage miteinander und in lieber Gesellschaft auch schon ganz gut geistig erholt. Die nächsten Tage wollen wir nun noch einmal ganz entspannt genießen.
Darum kaufte ich am 23. ein schönes kleines Bäumchen und schmückte es - zum ersten Mal - gemeinsam mit R. Ich hatte tatsächlich ein kleines Freudentränchen im Auge, weil wir nun doch einen Weihnachtsbaum hatten. Ein weiteres Stück Zuhause. Zugegebener Maßen findet R. das nicht soooo wichtig und BM hat eigentlich trotz diverser Hinweise meinerseits noch nicht erkennen lassen, dass sie es irgendwie außergewöhnlich findet, dass da ein Baum im Wohnzimmer steht. Für mich ist es aber wichtig und schön.
Irgendwie haben wir es dann auch noch geschafft, alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu besorgen und alle Vorbereitungen zu treffen, so dass wir die Feiertage entspannt angehen konnten.
Am Heiligabend verbrachten wir erst einen schönen Vormittag zu dritt in unsererm Häuschen und mit einem Spaziergang durch den nicht mehr ganz neuen Kiez. Dann fuhren wir zu R.'s Eltern. Mit meinen nunmehr
BM war pünktlich zu Weihnachten wieder einigermaßen fit und vor allem gut gelaunt. Nach dem Kaffee pochte der Weihnachtsmann laut an die Wohnungstür - was von BM (wie der Baum) ignoriert wurde. Wir konnten es dann doch überreden, mal nachzusehen. Tatsächlich standen im Hausflur ein großer Sack Geschenke nur für BM.... und das mangels ausreichend Geschenkpapier nur dürftig verpackte Pferd Horst. BM ignorierte den Sack (genau, wie den Baum), schnappte sich Horst und zerrte ihn in die Wohnung um sogleich zu hoppe-hoppe-reitern. Yeah!! R. und ich haben es also geschafft DAS Geschenk zu schenken.
BM war dann ein klein wenig überfordert mit den vielen Geschenken, die nach und nach aus dem Sack befördert wurden, hielt sich aber tapfer und gut gelaunt und schaffte es mit einiger Hilfe, alle Geschenke auszupacken, die allesamt sehr schön ausgesucht wurden.
Nach der Bescherung war es auch schon Zeit für BMs Abendessen und dann ging es seit Monaten zum ersten und einzigen Mal anstandslos ins Bett. Genaugenommen schlief es wie ein Baby in meinem Arm ein und ließ sich dann einfach ins Bettchen legen. Ganz ehrlich, mal abgesehen davon, dass BM sowieso das größte Geschenk meines Lebens ist, war dieses friedliche Einschlafen am Heiligabend ganz klar mein Highlight. Und nein, wir konnten das bislang nicht wiederholen.
Danach gab es Kartoffeln und Würstchen für uns Erwachsene bevor auch wir uns ans gegenseitige Bescheren machten. Hierzu wird wie in meiner Familie auch gewürfelt, so dass wir über zwei Stunden zugange waren. Es war ein wirklich lustiger, gelungener Abend mit schönen Geschenken und lieber Gesellschaft.
Mitten in der Nacht weckten wir dann BM und fuhren mit ihr nach Hause. Das hatten wir bislang noch nie gemacht. Das befürchtete große Schreikonzert blieb aus, jedoch brauchte sie danach recht lange, um wieder in den Schlaf zu finden.
Den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann bei meinen Eltern im Dorf. Dort gab es noch einmal einen Berg Geschenke auszupacken, was jedoch immer wieder aufgeschoben werden musste und nur schrittweise voranging, weil BM wichtige Dinge spielen bzw. spazieren fahren musste. Letztendlich packte Prinzessin L. dann BM's letzte Geschenke aus. Die beiden Mädels waren beide wieder zuckersüß und haben auch schön miteinander gespielt. Meine Mutti hat dann mega-leckere Ente aufgetischt und BM tatkräftig betüdelt, so dass R. und ich dann auch fast in Ruhe essen konnten.
Am 2. Weihnachtsfeiertag hatten wir dann Vormittags Besuch von R.'s Cousine nebst Mann und Babymann F., der eine kleine Grinsebacke ist. BM fand ihn ganz okay, machte auch mal ei-ei, fand aber, dass der kleine Junge nix auf dem Arm ihrer Mama verloren hat.
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Am
Am
Am heutigen
Alles in allem waren es bislang sehr schöne, aber auch anstrengende Tage "zwischen den Jahren". Wir sind gleichermaßen körperlich ausgepowert und durch die gemeinsamen Tage miteinander und in lieber Gesellschaft auch schon ganz gut geistig erholt. Die nächsten Tage wollen wir nun noch einmal ganz entspannt genießen.
Montag, 27. Dezember 2010
Weihnachten 2010
Irgendwie ist bei mir dieses Jahr keine richtige Vorweihnachtsstimmung aufgekommen. Stattdessen war Weihnachten ganz plötzlich einfach so da, und genauso plötzlich ist es auch schon wieder vorbei. Wusch!!
R. und ich haben das erste Weihnachtsfest mit unserer kleinen Tochter sehr genossen. Es ist schon etwas ganz Besonderes, gemeinsam Weihnachten zu feiern!!
Der Vormittag von Heiligabend ging - wie von mir gewünscht - völlig stressfrei und ohne Verpflichtungen oder letzte Vorbereitungen los. Wir spielten mit dem Babymädchen, ich konnte mich in Ruhe aufhübschen und gegen Mittag spazierten wir zu R.'s Eltern. Dort gab es auch schon die ersten Geschenke. Unter anderem gab es efür uns drei einen Kombiwagen, mit dem man joggen kann bzw. der auch ans Fahrrad angehangen werden kann. Wir freuen uns schon sehr auf unsere ersten Familienausflüge damit im Frühjahr.
Danach ging es zu uns nach Hause, wo wir traditionell mit den (Ex-)Nachbarsfamilien die Zeit mit Kaffee und einigen Liedern überbrückten bis S. der Weihnachtsmann kam. C. sang tapfer mit Unterstützung ihrer Mama anderthalb Lieder, und auch die kleine Prinzessin L. flüsterte ein Gedicht mit ihrer Mama. Klein-T. ließ sich gar nicht weiter beeindrucken. Und unser Töchterlein verschlief den Auftritt des Weihnachtsmanns und wachte nicht mal auf als er sie für das Foto auf den Arm nahm.
Anschließend gab es GESCHENKEBERGE, die durch abwechselndes Würfeln erarbeitet werden mussten. Na ja, die kleine Prinzessin L. hat gelegentlich geschummelt, was aber okay war, da sie sonst wohl immer noch nicht fertig wäre. Unser Babymädchen war trotz wenig Schlafs ein absoluter Sonnenschein, spielte ein bisschen mit Geschenkpapier, guckte die Lichter an und ließ sich friedlich umhertragen. Abendessen bestand traditionell aus Kartoffelsalat, diversen Würstchen, Bouletten und Schnitzelchen - vorbereitet und serviert von meiner Mutti, obwohl wir ja eigentlich bei uns zu Hause waren. :-)
Den ersten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann mit R.'s Familie bei Kimmy. Aus drei Küchen wurden Puten und Enten herangebracht, und unter Aufsicht seiner Oma wurden die Klöße hergestellt. Das kenne ich von zu Hause ja gar nicht, es scheint aber irre aufwendig zu sein. Es schien mir also angebracht, reichlich davon zu essen. R. schaukelte unterdessen unser Babymädchen, das auf dem kurzen Spaziergang bei ihm im Tragegurt eingeschlafen war und damit immer weiter machte bis ich mit essen fertig war. Auch an diesem Tag zeigte unser Baby sich von der besten Seite und bereitete allen wieder viel Freude.
Am gestrigen zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann ins Dorf zu meinen Eltern. R. und ich ließen uns die Ente schmecken während meine Mutti und die kleine Prinzessin L. unser Baby bespaßten. Leider ging es dann ziemlich bergab mit Babys Laune, so dass letztendlich nur ein Spaziergang im Tragegurt half, denn Einschlafen im Bettchen wollte einfach nicht klappen. Der Rest des Nachmittags verlief dann ganz friedlich - solange irgend jemand das Babymädchen umhertrug.
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