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Dienstag, 7. Oktober 2014

Mal wieder etwas BM-Fußball-Sprech

Wenn ich nach dem Abendessen Zwee ins Bett bringe, haben R. und BM derweil (meistens) eine schöne Papa-Tochter-Zeit. Während Zwee es heute recht schwer hatte (und ich somit auch) spielten die beiden heute so Fußball:


... und ich bekam von R. per Whatsapp folgende Nachrichten ins Schlafzimmer geschickt:

  1. BM auf die Frage "Wie steht's?" ... Sie guckt auf das Tor und sagt: "Schief!"
  2. Ich sage Eins-Eins. BM: "Ich auch!"

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Und Off-topic, nur um es mal aufgeschrieben zu haben: Paprika heißt bei BM immernoch "Kakika".


Dienstag, 9. September 2014

BM ist 4

Habe ich nicht erst gerade eben dieses zauberhafte, wunderbar warme und weiche Baby auf die Brust gelegt bekommen? Und nun ist unsere BM schon unglaubliche vier Jahre alt. In den letzten Monaten ist sie noch einmal soviel reifer geworden. Scheinbar über Nacht hat ihr Gesicht alles Kleinkindhafte verloren. Sie ist noch geschickter geworden, klettert wie ein Äffchen, läuft wie der Wind und quasselt uns tagein tagaus Knöpfe an die Backen. Man kann richtige Gespräche mit ihr führen, kann ihr Dinge erklären, die sie sich sofort merkt und umsetzen kann (wenn sie will). Ein paar der schönsten Momente hatten wir, wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen und essen und BM uns mit ihrer ganz eigenen Logik die Welt erklärt.

Auch wenn BM es zuletzt nicht immer ganz leicht mit den vielen Säcken Reis hatte, ist sie doch mehrheitlich ein sehr liebes und umgängliches Kind. Ich finde, sie hat genau die richtige Balance zwischen Zurückhaltung in neuen Situationen und Offenheit für Neues. Man merkt, dass BM sich nicht mehr nur bei uns zu Hause von unseren Eigenarten beeinflussen lässt, sondern auch viele Einflüsse von ihren Freunden aufgreift. Beobachtet man BM mit ihren Freunden, so ist sie mal Initiator und ganz vorn mit dabei, und mal macht sie einfach alles nach und lässt sich mitziehen. Ebenfalls eine gute Mischung, denke ich. BM traut sich vieles, ist aber eigentlich nie zu übermütig, sondern kann sich und ihre Fähigkeiten schon ziemlich gut einschätzen - auch wenn uns bei manchen ihrer Kletterübungen fast das Herz stehen bleibt.
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Dieses Jahr war BM schon lange vor ihrem Geburtstag aufgeregt. Sie wusste, es würde Geschenke geben - sie wünschte sich eine neue Tüte für ihr Knetzeug, weil die alte zerrissen war. Das war eigentlich der einzige beständige Wunsch, den ihr meine Eltern auch erfüllten. Vor einer Woche wachte sie einmal Nachts weinend auf, weil sie schlecht geträumt hatte. Anstatt mir zu sagen, was sie geträumt hat (Gespenster), schluchzte sie erstmal vorwurfsvoll: "Ich hab gar keinen Traumfänger (wie PL). Darum kommen nur die bösen Träume zu mir." Außerdem hatte sie auf dem Werbezettel in ihrem Colorama-Spiel mal gesagt, dass sie gern das Spiel "Sprechhexe" haben möchte, weil sie das Bild davon so lustig fand. Je näher der Geburtstag rückte, desto öfter äußerte sie noch ein paar seltsame Wünsche, wie z.B. eine neue Trinkflasche für Nachts, weil sie den Sauger einer alten zerbissen hatte und die immer tropft, und gelbe Knete, weil die alte eingetrocknet ist. Tatsächlich schien sie keine besonderen Spielzeugwünsche zu haben.

BMs Vorstellungen drehten sich eigentlich immer darum, wen sie einladen würde. Dabei wurden gelegentlich alle ihr bekannten Kinder aufgezählt. Noch am Vorabend ihres Geburtstages zählte sie alle auf, die eingeladen waren, und sagte, dass sie sich dann mal überlegen würde, wen sie noch einlädt. Ach ja, und sie müsste sich noch überlegen, was für Spiele wir machen, aber auf jeden Fall wollte sie mit den Kindern in den Park nebenan. Zuletzt wurde täglich durchgezählt wie oft sie bis zum großen Tag noch schlafen musste.

Und dann war der große Tag endlich da. BM war schon eine Weile unruhig und rief dann um 6:30 Uhr endgültig nach uns. Wir eilten gleich nach unten zu ihr, R. nahm sie auf den Arm, ich trug Zwee und wir sangen Happy Birthday und Hoch soll sie leben für BM, die fragte. "Ist jetzt schon morgen früh? Ist heute mein Geburtstag?"

Dann ging R. nach unten, zündete die Kerzen auf BMs Geburtstagstisch an und rief nach uns. Ich trug mein gar nicht mehr so kleines Mädchen nach unten während sie sich aufgeregt an mir festklammerte. Schnell wurden die Kerzen ausgepustet, damit die Geschenke ausgepackt werden können. Erwartungsgemäß lagen wir mit der Schmink- und Frisierpuppe goldrichtig. BM findet sie richtig cool, zumal sie ja "Resörin" werden will, wenn sie groß ist und endlich mal Flechten üben wollte. Außerdem gab es das Spiel mit der Sprech-Hexe, natürlich einen Traumfänger, einen "richtigen" Gürtel und ein Kleid. Zuerst wurde mit den Luftballons gespielt - immerhin nicht mehr mit der Geschenkverpackung wie in den Vorjahren. Das übernahm Zwee, die ausgiebig eine Handvoll Schleifenband einspeichelte. Gleich danach wurde aber die Schminkpuppe eingeweiht.


Da BMs Geburtstag auf einen Sonntag fiel, kamen schon um 10 Uhr die Omas, Opas, Onkel und Tanten und natürlich PL zum Geburtstagsfrühstück. Natürlich gab es wieder reichlich Geschenke, wobei BM aber zum ersten Mal nicht völlig durch den Wind wirkte... auch wenn wir am nächsten Tag erstmal noch mal alles sichten mussten, weil sie an ihrem Geburtstag gar keine richtige Gelegenheit dazu hatte. Unter anderem gab es allerhand nützliches für ihre Püppi: eine Wickelkommode, ein Tragetuch und von Kimmy eigens genähte Wickeltasche, Windel und Lätzchen. Außerdem einen Koffer, ein erstes Tiptoi-Spiel, eine Badepüppi und und und.

Nach dem Frühstück spielten BM und PL erstmal eine Weile im Kinderzimmer und später im Garten, was BM auch gut tat, um ein bisschen runter zu kommen. Denn nach dem Mittagsschlaf ging es dann ja mit der langersehnten Kindergeburtstagsparty weiter.

Um 15:30 Uhr ging es los, vier Mädels aus der Straße trafen ein und übergaben - natürlich - Geschenke. Das Auspacken erfolgte relativ gesittet während die Mädels auf dem Boden um BM herum saßen. Diverse Bastelsachen, ein Toaster für die Kinderküche, eine Barbie wurden ausgepackt. Insgesamt hat BM wirklich schöne Geschenke bekommen, die ihren Interessen entsprechen. Auch wenn es natürlich alles total viel war, ist einiges dabei, was wir in den kommenden kalten Monaten sicherlich gut gebrauchen können.

Beim anschließenden Kaffeetrinken mit Cakepops und Muffins ging es noch recht ruhig zu. Die kleinen Partymäuse mussten wohl erst auftauen. Gleich danach war es jedoch vorbei mit der Ruhe, da erstmal wild mit Luftballons getobt wurde. Dann ging es raus Richtung Park. Wir machten unterwegs Eierlauf, Autos auffädeln, Sackhüpfen und Topfschlagen. Zwischendurch rannten die Mädels fröhlich herum, spielten Fangen und machten diverse Trink- und Naschpausen. Nach einer Stunde kam BMs beste Freundin C. dazu, worauf die Spiele gleich noch einen Zacken lauter und wilder wurden. Es wurde getobt und gelacht, und zwar ohne Zank und Streit. Alle Kinder waren lieb und hörten auf uns. Perfekt! Zum Abschluss gab es dann noch eine Runde Verstecken im Wäldchen und leider auch eine Auseinandersetzung mit einem freilaufendem Hund nebst blödem Herrchen, dem völlig egal war, dass da sechs Mädchen vor Angst weinten.

R. und Kimmy haben die Meute richtig toll bespaßt. Es war richtig schön, dabei zuzusehen wie R. die kleinen Partygäste managte und Quatsch mit ihnen machte. Kimmy machte nebenher ganz viele tolle Fotos und half dabei, alle im Zaum zu halten. Ohne Kimmy wäre es wirklich schwer geworden, da ich größtenteils Zwee trösten und umher tragen musste, weil sich wegen des hohen Lärmpegels oft erschrak und weinte.

Zum Abendessen gab es wie von BM gewünscht Nudelauflauf. Natürlich hatten alle Kinder zwischendurch reichlich genascht und hatten kaum Hunger. Weil dann noch etwas Zeit war, gab es noch eine kleine Kinderdisco. Ich brachte da gerade Zwee ins Bett, aber es hörte sich ziemlich wild an.

Als Zwee schlief machten wir drei noch das neue Pippi-Langstrumpf-Puzzle zum herunter kommen. Das war besonders schön, weil BM dann langsam ruhiger wurde und ganz kuschelig und anhänglich war. Ich kuschelte dann auch noch mit ihr im Bett, um den Tag Revue passieren zu lassen und hielt dann ihre Hand, um ihr beim Einschlafen zu helfen. Das dauerte natürlich eine Weile, weil BM noch so aufgeregt war. Oft nervt mich das sehr, aber an dem Abend genoss ich die Zeit. Ich streichelte sie noch ein bisschen und sagte ihr ganz oft wie lieb ich sie habe: Bis zum Mond und zu den Sternen, zu allem und wieder zurück, für immer und ewig.


Freitag, 11. April 2014

Zertifizierte große Schwester und Bauchbilder

Am vergangenen Samstag war ich mit BM beim Geschwisterkurs in der örtlichen Hebammenpraxis. Gemeinsam mit sieben weiteren 3- bis 4-jährigen Kindern und einem etwas fehlplaziert wirkendem Schulkind lernte BM, was es heißt eine große Schwester zu sein. Wie wächst das Baby im Bauch und was macht es da den ganzen Tag? Was kann das Baby, wenn es geboren ist? Diese und ähnliche Fragen hatten wir im Laufe der letzten Monate sowieso immer mal mit BM besprochen, da sie ja sehr interessiert am Baby ist und immer viele Fragen stellt. Insofern war vielleicht nicht allzu viel Neues dabei. Dennoch hörte sie interessiert zu (bis auf kleine Zappeleinlagen, die aber alle Kinder immer mal wieder überkamen), beantwortete Fragen und zeigte stolz ihre mitgebrachten Fotos von sich selbst als Baby und von Zwee im Bauch. Dann wurde noch das Wickeln anhand der mitgebrachten Puppen und Stofftiere geübt. BM wollte zwar eigentlich lernen noch, wie man ein Baby eincremt - ich habe ihr jedoch versprochen, dass wir das dann nachholen, wenn ihre kleine Schwester geboren ist.

Etwas : Wie nimmt man ein Baby auf den Arm? - Gar nicht! Man setzt sich hin und fragt Mama oder Papa, ob sie das Baby in den Arm legen. Man trägt es nicht herum und legt es auch nicht alleine wieder ab, sondern bittet wieder Mama oder Papa um Hilfe. Eigentlich ganz logisch, aber wir hatten darüber eben noch nicht gesprochen, und so können wir uns dann später immer wieder darauf beziehen, was die "Lehrerin" gesagt hat. 

Zu guter Letzt bekam jedes Kind noch eine Urkunde und eine Feder, um zuerst der Mama und später dann dem Baby über den Bauch zu streicheln.

Ich freue mich sehr darüber, dass mein großes Mädchen so interessiert an Zwee ist. Jeden Tag spricht sie mit ihr, singt Lieder, streichelt den Bauch und verspricht, später ganz viel Quatsch mit ihr zu machen. Dass Zwee im Bauch oft herum hampelt und vor allem gern ihren Po herausstreckt, findet BM auch sehr lustig. Gestern wurde die "kleine, kleine Kaffeebohne" mit einem Plastikdingsda getätschelt. 

Die Ödeme sind da. Bislang kribbelt zum Glück noch nix, aber ich schätze, dass es meine guten Freunde die Karpaltunnel wohl demnächst aufgeben werden. Positiv kann ich vermerken, dass es diesmal - wohl wetterbedingt - deutlich später losgeht als bei BM. Damals waren in der 32. SSW schon längst die Hände taub und Nachts schmerzten die Arme bis zu den Schultern. Heute morgen sah meine Hand so aus (der Ring sitzt eigentlich relativ locker), zum Abend hin wird es wohl kaum besser werden.

Dafür, dass ich jetzt soooo viel Zeit habe, ist es ziemlich schändlich, dass wir trotzdem schon wieder ein Bauchbild ausgelassen haben. Daher diesmal ein 2-Wochen-Abstand, in dem sich ordentlich was getan hat. Wenn wir jetzt noch unser Maßband wiederfänden, würde ich glatt mal messen, wie der Bauchumfang jetzt ist...

Dafür gibt es mal ein Bonusbild mit Mama's und Papa's Händen auf Zwee's Bauchwohnung: 

Dienstag, 11. März 2014

Entwicklungsgespräch in der Kita

Letzten Freitag fand das jährliche Entwicklungsgespräch in der Kita statt. BM hatte es ein paar Monate nicht leicht dort. Nachdem ihre erste Lieblingserzieherin im Sommer in eine andere Kita gewechselt hat, traf es sie im Oktober gleich doppelt so hart als ich andere Lieblingserzieherin K. einen Schlaganfall erlitt und nun bis auf weiteres krank geschrieben ist. Es entstand ein buntes Erzieherkarussell, welches von einigen Kindern recht gleichgültig aufgenommen wurde. Unsere BM jedoch ist sehr personenbezogen und braucht auch in der Kita ihre Kuscheleinheiten. Aktuell leitet nun Erzieherin B. aus der Vorschulgruppe BMs Gruppe. Ich finde sie eigentlich ganz sympatisch, aber im Gespräch gab sie ganz offen zu, dass es sie einige Mühen gekostet hatte, zu BM durchzudringen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Sie scheint ein bisschen burschikoser zu sein und nicht auf jede Befindlichkeit der 2- und 3-jährigen Kinder einzugehen. Unterstützt wird sie von M., der noch in der Ausbildung ist und mit dem BM immer noch nicht richtig warm geworden ist. Sie sagt er tobt immer nur mit den Jungs. M. ist irgendwie ein ein "cooler" Typ, aber offenbar auch nicht der einfühlsamste. Außerdem gibt es noch Azubine S., die sehr lieb ist und nach Abschluss ihrer Ausbildung die Leitung der Gruppe übernehmen wird. BM freut sich jedenfalls immer, wenn sie S. sieht, und ich glaube, dass sie ihr auch gut tun wird. Unser Wirbelwind ist eben nicht nur Tobekind sondern auch recht sensibel. Hinzu kommt eventuell auch meine Schwangerschaft. Eigentlich spricht BM immer nur freudig von (und mit) dem Baby, aber wer weiß, ob das nicht doch ein paar Ängste in ihrem kleinen Herzchen ausgelöst hat.

Seit dem späten Herbst spricht BM im Zusammenhang mit ihrer Kita stets von ihrer Freundin C. - die kleine C., nicht die große C., die es ja auch noch in der Kita gibt. Zwei Jahre lang hatte BM C. eigentlich ignoriert bzw. nie von ihr erzählt. Im Entwicklungsgespräch erzählte B. dann, dass BM im Herbst ganz deutlich Anschluss gesucht hat, nachdem sie zuvor immer lieber mit den Jungs gespielt hatte. Die beiden sind die einzigen, etwa gleichaltrigen Mädels in der Gruppe, und es ist also ein ziemlicher Zufall und großes Glück, dass die beiden sich so gut verstehen.

Übrigens waren wir vor zwei Wochen auch endlich mal nach der Kita bei C. zu Hause zum Spielen. Das war das allererste von BM initiierte Spieledate - bislang musste sie ja immer mit den Kinder Vorlieb nehmen, mit deren Eltern wir uns verabredet hatten.

Jedenfalls sind die beiden richtige Quatschmäuse. Sie ziehen sich oft zum Spielen nach oben zu den Spatzen zurück und spielen dann stundenlang Verkleiden, Schule oder In-den-Urlaub-fahren. Da ist auch schon sehr gut Verlass auf sie - nur sehr selten gibt es mal richtigen Anlass zum Schimpfen. Eigentlich gab es nur ein Beispiel: Die beiden spielten wohl, dass sie sich verletzt hätten und ihre Stirn kühlen müssten. Dazu wurden ihre Handtücher komplett eingeweicht und in der Folge die Kinder von oben bis unten durchnässt. Für mich fällt das definitiv noch in die Kategorie "Quatsch". Also: BM ist ein liebes Kind und hat offenbar auch eine liebe Freundin.

BM bastelt sehr gern und kann sich dabei super konzentrieren. Das sehen wir auch zu Hause: Jeden Tag werden neue Kunstwerke gebastelt, geschnippelt, bemalt und beklebt, die sie sich selbst ausdenkt und immer geschickter umsetzt.

Sie hat sehr viel Energie und braucht viel Bewegung. Seit sie aber wieder zufriedener ist, schafft sie es auch wieder herunterzukommen und Mittags ohne viel Gewusel einzuschlafen. Sie ist sehr interessiert an allem, singt gern und liebt Mitmachgeschichten. Dabei ist sie schon sehr textsicher. BM ist sehr fürsorglich und kümmert sich gern um die kleineren Kinder - u.a. sahen wir ein Video, in dem sie einem jüngeren Mädchen unter viel Gekicher beim Anziehen half - soooo niedlich! Das lässt wirklich sehr hoffen, dass BM zu ihrer kleinen Schwester lieb sein wird.

Außerdem - und ich hatte nicht erwartet, diesen Begriff schon in der Kitazeit mal zu hören - hat sie schon ein sehr breites Allgemeinwissen für ihr Alter. Klar, sie fragt uns ja auch ständig Löcher in den Bauch, will alles verstehen und teilt das dann auch in einem ununterbrochenen Wortschwall jedem mit, der zwei Ohren hat. Sie erfasst Zusammenhänge, kennt sich an "ihren" Orten sehr gut aus (z.B. kennt sie nicht nur unsere Adresse sondern auch von Omas, Opas und PL) und weiß sehr oft, wo man langfahren muss, um dorthin zu kommen. Zurzeit übt sie gern die Wochentage ("Laurenzia") und auch die Monate, wobei sie sich schon gut merken kann, was in welchem Monat passiert.

Überhaupt muss sie in der Kita immer und immer wieder erzählen wie ihre Woche "strukturiert" ist - Oma-Opa-Tage, Kinderturnen, Tanzen, Highlights wie Familiengeburtstage oder PL von der Schule abholen....

Alles in allem geht es BM also in der Kita (mittlerweile wieder) sehr gut. Sie hat es gut weggesteckt, dass ich gar nicht mehr arbeiten gehe sondern zu Hause bin, und bettelt trotzdem nicht darum, zu Hause bleiben zu dürfen. Wir gehen alles jetzt ein wenig ruhiger an, frühstücken zu Hause und spielen dann auch oft noch, so dass sie erst gegen 9 Uhr in die Kita geht, wenn auch ihre Freundin kommt. Außerdem hole ich sie nun natürlich auch immer schon am frühen Nachmittag ab. In Verbindung mit den Oma-Opa-Tagen hat sie jetzt also meist recht kurze Kita-Tage, was ihr gut zu bekommen scheint. Jedenfalls erscheint sie im Moment (bis auf die üblichen Bockanfälle) ziemlich fröhlich und entspannt.

Sonntag, 2. Februar 2014

Zeugnisnoten

BM kränkelt ein wenig, ehrlich gesagt waren die letzten drei Nächte fürchterlich. BM jammerte und weinte jede Stunde, wurde aber nicht richtig wach, um mal zu sagen, was eigentlich los ist. Ich glaube, ihre verstopfte Nase stört sie. Tatsächlich schnarcht sie so laut, dass man denkt im Kinderzimmer wird ein Baumstamm abgesägt. Mit einer stumpfen Säge. Leider verweigert sie Nasenspray, so dass wir ihr leider nicht wirklich helfen können. So wühlt sie sich also durch das Bett und wenn man nicht schnell genug hineilt, wenn sie gerade wieder jammert, stößt sie sich vor lauter Gewühle oft an der Bettumrandung, was dann wieder Tränen gibt.

Gestern war sie tagsüber auch immer wieder unleidlich, nicht krank genug zum ausruhen, aber eben auch nicht so richtig fit. Heute jedoch ließ sie sich jedoch kaum etwas anmerken und war fröhlich und aufgedreht. Schon gestern hatte sie beschlossen, dass sie mit Fingerfarben eine wunderschöne Klopapierrolle für ihre arme kranke Oma bemalen wollte, weil diese so krank ist, dass sie nicht in den Urlaub fahren kann (man stelle sich BMs weit aufgerissene Augen vor während sie davon berichtet).

Zu Omas Glück gab es dann doch noch ein paar mehr Kunstwerke außer der grünen Klopapierrolle. Ich wollte BM noch überzeugen, dass sie die Bilder doch auch noch an andere Familienmitglieder verteilen könne, aber alle waren ausschließlich für Oma gedacht. Ich bezweifle, dass die 5 Bilder plus ein Ausdruck von dem Werk, das BM heute früh an R.s "Juter" tippte, an Omas Kühlschrank passen.


Dafür hatten Oma und Opa auch eine Überraschung für BM. Weil BM am Freitag so artig der Zeugnisausgabe in Omas Klasse beigewohnt hatte und traurig war, dass sie selbst noch kein Schulkind ist und somit kein Zeugnis bekam, gab es heute verspätet ein Zeugnis von Oma und Opa. Die Noten sind natürlich recht subjektiv, wir Eltern hätten an der ein oder anderen Stelle wohl anders geurteilt. Aber schaut selbst:

Übrigens hat PL ja ihr erstes Schulzeugnis bekommen: Alles Einser, außer einer einzigen Zwei in Sport. Wir sind alle mächtig stolz auf unser Schulkind!

Und nun noch das Bauchbild. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es ausgerechnet zur Halbzeit kein Bauchbild gab. Das heißt aber nicht, dass diese ganz sang und klanglos vorüber gegangen wäre. R. und ich freuen uns sehr auf unser Baby, das nun immer öfter strampelt. Dafür bekommt es auch eine glatte Eins, weil es oft Momente abpasst, in denen ich mir gerade Sorgen mache, z.B. heute weil ich gefühlt ziemlich oft Übungswehen hatte. Abzug in den Kopfnoten gibt es dennoch, weil Zwee seit ein paar Tagen ständig meine Blase im Visier hat.



Donnerstag, 2. Januar 2014

Zwischen den Jahren

Nun sind die Feiertage schon wieder fast vorbei und ich bin nicht zum Bloggen gekommen, so dass es wieder nur einen kurzen Abriss gibt. Wir haben viel Zeit zu dritt, aber auch mit unseren Familien verbracht, und ich zumindest fühle mich jetzt ganz gut aufgetankt.

Heiligabend verbrachten wir diesmal bei R.s Familie. Nach dem Mittagsschlaf machten wir einen Spaziergang durch unseren Heimatkiez. Wie erhofft sahen wir unterwegs einen (Miet-)Weihnachtsmann, den BM mit einer Mischung aus Aufregung und Respekt von weitem betrachtete. Tatsächlich war während unseres Spaziergangs der Weihnachtsmann bei Oma und Opa gewesen und hatte einen riesigen Berg Geschenke abgeladen. Als BM ins Wohnzimmer kam, riss sie vor Staunen Augen und Mund weit auf und strahlte über das ganze Gesicht. Was für ein schöner Moment!

Dann durfte sie auch zuerst ihre vielen Päckchen aufmachen, entschleunigte sich jedoch zwischendurch immer wieder selbst, indem sie mit den neuen Sachen erstmal ein bisschen spielte: Püppi musste gleich ihre neue Strumpfhose und den Schneeanzug anziehen, sie musste gleich die (Ver)Käuferin an ihrer neuen Kasse sein und vor allem musste sie sofort erstmal in ihr neues "Mikifon" singen.

Nach dem Abendessen waren wir Erwachsenen dran und würfelten um unsere Geschenke. Es waren so viele, dass wir bis 21:30 Uhr nicht fertig waren, so dass R. und ich unsere letzten Geschenke ohne zu würfeln auspacken durften, damit wir unser müdes, glückliches Mädchen nach Hause bringen konnten. Mein Geschenk-Highlight war dieses Jahr eine totale Überraschung: Ein Kin.dle von R. - Von wegen wir schenken uns nur Kleinigkeiten! Jedenfalls habe ich ihn sofort eingeweiht und zwischen Weihnachten und Neujahr gleich mal die Panem-Trilogie darauf gelesen.

Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie bei meinen Eltern. Da war natürlich gleich noch mal Weihnachten, und sogar Zwee bekam Geschenke. Die beiden Mädchen spielten schön zusammen mit ihren neuen "Haustieren" - einem Hund und einer Katze, die an der Leine laufen, und wir Großen ließen uns die leckere Ente schmecken.

Am 2. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei kimmy, um mit R.s Familie Klöße und Braten zu verspeisen. BM spielte dabei wieder schön mit kimmys anderer Nichte - vor allem rannten sie mal wieder außer Rand und Band im Kreis durch die Durchgangszimmer.

Auch sonst war jeder Tag mit schönen Erlebnissen gefüllt. Wie schon im vergangenen Jahr trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße zum Glühwein- und Kinderpunschtrinken, wobei acht Kinder zwischen 2 und 5 Jahren laut kreischend die ansässigen Katzen hin und her jagten. Wir hatten Besuch von R.s Kindergartenkumpel F. und Sohnemann M. Nach einem stärkenden Frühstück verschwanden Männer und Kinder dann eine Stunde nach draußen während ich mich auf die Couch flätzte. Win-win für alle Beteiligten. Außerdem besuchten BM und ich ihren alten Babymassage-Kumpel R. Auf dem Weg musste ich ihr dann haarklein erzählen wie das damals bei der "Baby-Gamage" (wie Garage gesprochen) gewesen war. Also z.B. dass sie immer das einzige Baby war, dass nie still lag, um sich in Ruhe massieren zu lassen. Die beiden sehen sich nur etwa zweimal im Jahr, brauchten aber wieder nur 2 Minuten zum aufwärmen ehe sie hemmungslos durch die Wohnung tobten.

Neben all diesen schönen Erlebnissen waren wir - na ja, vor allem R. - auch sehr fleißig. Im Frühjahr wird es bei uns ein Räumchen-wechsel-dich geben, wenn wir unser Schlafzimmer ins Dachgeschoss verlegen, BM unser Zimmer bekommt und ihr Zimmer dafür wieder auf Baby-Status zurückgesetzt wird. Das DG-Zimmer ist nun ausgeräumt, Möbel verkauft bzw. versprochen, R.s Schreibtisch in die Waschküche verlegt, zig Kisten ausgemistet, eine Autoladung "Müll" entsorgt, neue Schlafzimmermöbel bestellt, Wand für begehbaren Schrank fast beauftragt, Pax für eben diesen gekauft und bereits geliefert.... Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.

Nun ist unser Urlaub fast vorbei, das Haus bereits entweihnachtet und wir genießen noch die letzten freien Tage. Ein Anekdötchen noch: BM ist immer noch sehr begeistert von ihrem Mikifon. Sie sing jeden Tag hinein, verbeugt sich zwischendurch und erwartet Applaus. Besonders oft singt sie "O Tannenbaum". Dazu muss sie zwingend neben dem Weihnachtsbaum stehen und diesen tanzend ansingen. Wirklich ANSINGEN. Das sieht so niedlich aus! (Bis heute jedenfalls, denn der Baum ist nun schon auf dem Weg zu den Elefanten im Tierpark.)

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween

Halloween war im Hause Isndingwa dieses Jahr ein ziemlich aufregender Tag. BM war ein wenig kränklich, so dass es sich gut traf, dass ich wegen des Reformationstag sowieso frei hatte und BM problemlos zu Hause behalten konnte. Sie hatte sich schon so sehr darauf gefreut, sich als grusiches Gespenst zu verkleiden, dass sie mit einer Dosis Nurofen intus, dann auch mitmachen durfte. Frische Luft kann ja auch nicht schaden.

Das süßeste Gespenst der Welt zog also mit ihrem Papa und einem Haufen weiterer Nachbarskinder um Süßes oder Saures zu fordern. Gleich zu Anfang kamen sie an unsere Haustür, wo ich in einem weißen Kleid und mit einem Laken über dem Kopf gleich einen schönen Kreischalarm bewirkte. Damit hatten die kleinen Geister nicht gerechnet. BM hat es sehr viel Spaß gemacht und war höchst zufrieden mit ihrer Ausbeute. Als R. und sie wieder im Haus waren blieb sie verkleidet und durfte den nachfolgenden Kindern Süßigkeiten austeilen, was sie wohl fast noch besser fand.

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Ich selbst habe das nicht live miterlebt, weil ich nämlich meinen ersten Frauenarzttermin mit Zwee hatte. Ursprünglich war der Termin mal als einfacher Vorsorgetermin organisiert worden. Wegen des positiven Tests hatte ich dann während des Urlaubs mal in der Praxis angerufen, um zu fragen.... eigentlich weiß ich gar nicht genau wieso, denn der Termin war ja völlig in Ordnung und früher hätte ich eh nicht hingekonnt. Jedenfalls scheine ich die Arzthelferin etwas verwirrt zu haben, was mir aber erst später klar wurde. Sie begrüßte mich und erklärte gleich, dass man ja wahrscheinlich noch nichts erkennen könne. Mmh, da ich ja schon knapp 3 Wochen zuvor positiv getestet hatte, fand ich schon, dass man was sehen müsste, aber an der Rezeption ließ ich es dabei bewenden.

Frau Doktor machte dann erstmal die normale Krebsvorsorge und ließ sich dabei erklären, wann ich denn nun meine letzte Regel gehabt hätte - denn die Arzthelferin hatte in meiner Akte den 21.09. vermerkt. Das war aber eher der vermutete Befruchtungszeitraum gewesen. Offenbar hatte sie mich am Telefon falsch verstanden.

Nun ja, Ultraschalldings angemacht und da war gleich dieses kleine Flackern zu sehen, dass ich schon BMs Ultraschallen kannte. Da war definitiv ein kleines Herzchen. Und Frau Doktor war höchst erstaunt: "Das ist doch schon richtig was! Von wegen 5. Woche!" - Ja, genau. Irgendwie hatte ich mich wohl wirklich zu undeutlich ausgedrückt.

Da wir mangels Periode den ET nicht ausrechnen können, verpasste Frau Doktor anhand der Maße den errechneten Termin: 12.06.2013, d.h. wir sind heute bei 8+0. Zwee ist schon im Pittiplatsch-Stadium und sah auf dem Bildschirm ziemlich genauso aus wie BM damals zur gleichen Zeit, auch wenn es leider nicht gelang, dies auf dem Foto richtig festzuhalten.

Es ist also amtlich: Zwee ist unterwegs.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Zwee 16.10.2013

R. und ich fläzen auf der Terrasse, lesen und erhaschen abwechselnd Blicke auf das rauschende Meer und unser spielendes Kind.

BM spielt schon den ganzen Morgen, dass sie die große Schwester von Püppi ist. Sie haben schon laufen und sprechen geübt. Jetzt wickelt BM die Püppi und kommentiert: "Die große Schwester hat Kacke an der Hand. Guck mal, Mama. So sieht Kacke aus."

Wenn die wüsste... Mal gucken, ob sie in 8 Monaten auch so enthusiastisch ist.

Montag, 7. Oktober 2013

U7a

Achtung: Dies wird ein elterlicher Angeber-Post, denn heute waren wir bei der Kinderärztin für die U7a. BM ist drei Jahre und einen Monat alt.

Zuerst sollten wir Eltern einen Fragebogen ausfüllen. Bei dem Teil über die Sprachentwicklung konnten wir schmunzelnd jede Frage positiv beantworten. BM hat auch wirklich jedes der vorgegebenen Wörter schon benutzt. Über knappe Drei-Wortsätze würden wir uns manchmal freuen, stattdessen erzählt sie uns minutenlang echte Ereignisse und ausgedachte Geschichten. Ach ja, "und" benutzt sie natürlich auch, meistens als "ooond daaahannn....". Wir haben hier eine richtig kleine Quasselstrippe. Tatsächlich hatte BMs Erzieherin schon von anderthalb Jahren recht, als sie vermutete, dass Sprache mal so richtig ihr Ding werden würde, obwohl BM erst nach Erklimmung aller motorischen Herausforderungen mit gesprochenen Wörtern angefangen hatte.

Dann kam die Arzthelferin und "spielte ein paar Spiele" mit BM. Wie schon bei der U7 verblüffte BM uns an einer Stelle: Zu Hause weigert sie sich, einen Ball oder eine Sonne zu malen, so dass wir nicht glaubten, dass sie einen Kreis malen kann. Kann sie aber.

BM blätterte einzelne Seiten um, benannte Farben und Tiere, baute eine Brücke aus Lego-Steinen und spielte Fangeball mit der Arzthelferin. Den Sehtest mit Bildsilhouetten absolvierte sie ebenfalls mit Bravour, wobei sie bei dem Schlüssel nicht sicher war, ob es vielleicht doch eine Ampel sein könnte, und den etwas seltsam aussehenden Hund lieber mal allgemeiner als "ein Tier" bezeichnete.

Danach ging es zu Frau Doktor, die sich kurz ein Buch mit BM ansah und sich zwei Szenen beschreiben ließ. Obwohl BM deutlich weniger sagte als üblich, fand Frau Doktor das ganz toll, vor allem weil BM schon in schönen Sätzen spricht. Dann sollte BM noch dreimal hopsen (für drei Gummibärchen) und rennen, und dann gab es auch schon die mit großer Vorfreude erwarteten Gummibärchen.


Ein ganz kleiner Urlaub

Am vergangenen Samstag feierte mein Vati seinen Geburtstag - diesmal nicht mit einer großen Party sondern mit einem kleinen Familienurlaub, d.h. mit seinen Kindern und Enkelkindern. Am Freitag ging es Auto für Auto los. Den Anfang machte Familie Isndingwa mit Zusatzkind PL, das wir schon mal mitnahmen. Die Autofahrt bis zum ersten Etappenziel Rheinsberg verging wie im Fluge. Die Mädels bespaßten sich gegenseitig, und wir alle sagen lauthals das Lied von der Bimmelbahn. In Rheinsberg angekommen trafen wir uns mit R.s Eltern, die auf der Heimreise von der Ostsee einen Zwischenstopp einlegten. Wir ließen BMs Drachen steigen, waren lecker essen und spazierten dann bei strahlendem Sonnenschein durch den schönen Park von Schloss Rheinsberg und am Ufer des Rhin entlang. Die Kinder waren so zuckrig, dass wir schnell der Ansicht waren, dass zwei Kinder nur halb so anstrengend wie ein Kind sind.



Danach ging es weiter zum Urlaubshäuschen im Ferienpark Mierow, wo wir schon mal den Spielplatz testeten bevor nach und nach auch meine Eltern und zuletzt mein Bruder und K. eintrafen. Der Abend am Kamin war richtig schön und so gemütlich, dass wir glatt in Vatis Geburtstag hineinfeierten. Am nächsten Morgen weckten dann die Enkelkinder den Geburtstagsopa mit einem Lied und mehr oder weniger spontanen Geschenken.


Dann nahm PL unsere Brötchen-Bestellung entgegen...

... und las BM und mir aus der Fibel vor.

Die Kinder und die Papas lieferten sich ein Gokart-Rennen.

Wir sammelten spontan und eigentlich völlig ohne Suchen einen Berg Pilze.

Nachdem R. wegen einer Hochzeitsfeier abgereist war machten wir anderen alle einen schönen Mittagsschlaf, gingen im Regen spazieren...

... und dann zum Aufwärmen in die hauseigene Sauna. 

Am nächsten Tag war das Wetter wieder besser, so dass die Mädels den versprochenen Reitausflug doch noch machen konnten. Ganz alleine ließen sie sich beide auf ihren kleinen Ponys von der Reitlehrerin durch den Ferienpark führen. Gekrönt wurde der Ausflug durch K*ckereien beider Ponys. 


Wir machten uns noch einen sehr schönen Tag. Allerdings musste ich meine oben geäußerte Ansicht bezüglich der Leichtigkeit von zwei Kindern gegenüber einem Kind revidieren. Die Mädels wurden von der Ärgermaus gebissen und verfielen immer wieder ins Zanken, Nölen und Weinen. Sie konnten es an diesem Tag gar nicht leiden, die Aufmerksamkeit der fünf! Erwachsenen teilen zu müssen. 

Das tat dem gelungen Wochenende jedoch keinen Abbruch. Der ganz, ganz kleine Urlaub (O-Ton BM) hat sehr viel Spaß gemacht und ich fühle mich richtig erholt. 



Dienstag, 10. September 2013

BMs 3. Geburtstag

Am Samstag war BMs lang ersehnter dritter Geburtstag. BM hatte im wahrsten Sinne des Wortes darauf hingefiebert, sie war ab Dienstag krank geschrieben mit Fieber ohne alles. Obwohl sie sich einige Tage offensichtlich ziemlich krank fühlte, zählte sie dennoch die Tage bis zu ihrem großen Tag (noch zweimal schlafen und einmal Mittagschlaf....). Am Donnerstag und Freitag ging es ihr dann auch schon viel besser und das Fieber auch verschwunden.

In der Nacht auf ihren Geburtstag schlief BM dennoch wieder sehr unruhig und war offenbar nicht ganz auf dem Posten. Ab 3 Uhr morgens nölte und jammerte sie im Schlaf bis sie irgendwann strahlend fragte: "Ist heute mein Geburtstag?". Wir sangen ihr dann Happy-Birthday-mit-Namen und sie freute sich, dass es endlich soweit war. Noch im Schlafanzug ging es hinunter zum Geburtstagstisch, wo sie fröhlich plappernd ihre Geschenke auspackte. R. und ich lagen diesmal goldrichtig mit unseren Geschenken, obwohl die Ideenfindung uns gar nicht leicht gefallen war. Das Playdoh-Eiscafé wurde sofort und seitdem auch schon mehrfach ausdauernd bespielt. Und nach dem Frühstück ließen wir nebenan im Park gleich BMs neuen Drachen steigen. BM hatte richtig viel Spaß dabei, über die Wiese zu rennen und den Drachen hinter sich her zu ziehen. Das werden wir jetzt im Herbst sicherlich noch öfter machen.

Nach einigem Getobe wurde BM dann jedoch wieder recht schnell unleidlich. Wir Eltern waren schon etwas genervt und ein bisschen traurig, weil wir doch alle einen schönen Tag haben wollten und nun stattdessen sogar schon das Geburtstagsmädchen anpflaumten, weil es so grantig zu uns war. Die sichtlich erschöpfte BM konnte dann trotzdem lange nicht in den bitter-nötigen Mittagsschlaf finden. Während sie dann mit einigen weinerlichen Unterbrechungen schlief schmückten R. und ich noch den Garten für die anschließende Party. Als BM endgültig aufwachte weinte sie ganz bitterlich und erklärte irgendwann "mein Kopf weht so weh". Armes kleines Mädchen! Das erklärte natürlich auch das Nöli-Popöli. Ich gab ihr schnell eine Dosis Nurofen, doch die wirkte nur langsam. So kam es, dass die Omas und Opas schon kamen und BM noch platt wie eine Briefmarke auf meinem Bauch kuschelte. Ich zog sie dann an und ging nach unten, wo BM sich an mich klammerte und sich gar nicht gratulieren oder beschenken lassen wollte. Nicht einmal die gewünschte Krone von Tante Kimmy wollte sie anschauen....

... bis ihre große Cousine kam. Die zauberhafte PL bewirkte eine spontane Heilung und die Party konnte beginnen!

Es wurde dann doch noch eine richtig schöne Party! Nach einer Stärkung mit einigen Krümeln Regenbogentorte und einem halben Cakepop war BM dann bereit für die Geschenkeflut und freute sich gleich riesig über ihr neues großes Fahrrad und das Puppenbett. Auch die anderen Geschenke waren richtig toll, auch wenn BM sicher erstmal eine Weile brauchen wird bis sie alles entdeckt und ausgiebig bespielen kann: eine große Duplo-Kiste, eine Murmelbahn, viele tolle Bücher und Puzzle für "große Kinder" und vieles mehr.

Nach dem Kaffee verschwanden die Kinder dann eine Stunde im Kinderzimmer, welches komplett verwüstet wurde während immer wieder übermütiges Jauchzen von oben herunter schallte. Danach gab es Nudeln, die von den Kindern auf einer Picknickdecke im Garten gegessen wurden. Und die ganze Zeit staunte ich über mein großes, tolles Mädchen wie sie da so selbstverständlich mitredete und -spielte und zwischendurch die beiden Babys A. und L. betüddelte. Sie gehört nun definitiv mehr zu den Großen als zu den Kleinen!

Abends brachte ich mein Geburtstagsmädchen noch sehr ausgiebig ins Bett, erzählte ihr wie lieb ich sie habe, wie sie als Baby war, wie lieb ich sie habe, was sie schon für ein tolles großes Mädchen ist und wie lieb ich sie habe.

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PS: Nach diesem langen Tag ging es für mich noch in die zweite Runde: Die Zwillinge S+S feierten ihren 30. Geburtstag. Mit 30 Jahren zählen meine ehemaligen "kleinen" Nachbarn nun wohl auch endgültig zu den Großen. :-)

Donnerstag, 8. August 2013

Vollzählig

Soviel Zeit muss sein: Irgendwann im Juli wurde BMs Milchzahngebiss vollzählig, auch wenn ich das erst am 31. Juli gemerkt habe, wo die oberen hintersten Backenzähne schon ziemlich weit herausgewachsen waren. Jetzt haben wir damit also erstmal Ruhe bis es dann wohl so in drei Jahren die ersten Wackelzähne gibt.



Übervollzählig sind im Kinderzimmer derzeit die Püppis (laut BM: die Babys):


Ganz rechts ist BM's Püppi namens Püppi, die sie zum ersten Geburtstag bekommen hat. Ganz links ist Emma, die sie letztes Jahr auf einem Kindergeburtstag bekommen hat. Die Zopfliese heißt Tine und wohnt eigentlich bei Oma und Opa im Wald. Sie wollte BM jedoch unbedingt mal wieder besuchen und verbringt daher die Woche bei uns bevor sie morgen mit BM zurück in den Wald fährt. Die große Babypuppe heißt Lisa und gehört Quasi-Nichte C. Dort waren wir am Dienstag zu Besuch. Während ich Winzigbaby L. bekuschelte spielte BM lieb mit den beiden Großen und Lisa, die sie dann erstmal nicht mehr hergeben wollte. Meine mütterliche Strenge wurde außer Kraft gesetzt, als C. großzügig verkündete, dass BM Lisa NATÜRLICH mal mitnehmen dürfe. Am Samstag findet dann hoffentlich tränenfrei die Übergabe bei PLs Einschulung statt.

Überhaupt ist BM mittlerweile eine richtig tolle Puppenmutti. Heute Abend spielte sie fast eine Stunde lang Schwimmbad auf dem großen Bett. Die Püppis wurden alle ausgezogen, rutschten (wurden geworfen) mutig die schnelle Wasserrutsche (Stillkissen, das über die Bettkante hing) hinunter, wurden regelmäßig abgetrocknet und mussten sich zum Aufwärmen in die Sonne legen. Alles natürlich ununterbrochen von BM kommentiert. Zwischendurch sollte ich kurz der böse Wolf sein, aber das fand sie so gruselig, dass sie ihre Babys nicht beschützen konnte und schnell selbst wieder ganz klein wurde. Also beschlossen wir, dass wir doch besser alle liebe Leute sind.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Mama außer Gefecht

Wir sind aus dem Urlaub zurück und der Alltag hat uns wieder. Am Montag flog R. auf seine nächste Dienstreise und ich ging auch wieder zur Arbeit während BM noch einen Tag Ferien im Wald machte. Gestern kehrte nun der komplette Ernst des Lebens wieder ein, denn auch BM ging wieder in die Kita. Sie ist nun kein Spatz mehr, aber noch nicht so ganz Gruppe 1, d.h. sie und ihre Kumpels essen wohl noch bei den Spatzen bis die großen in die Schule gehen und ihre Plätze räumen.

Jedenfalls merkte ich schon in der Nacht zum Dienstag, dass das schwül-warme Wetter mir Kopfschmerzen bereitete. BM war morgens ganz lieb, aber auch sehr anhänglich - kein Wunder nach 2,5 Wochen Ferien. Bei der Arbeit schlugen die Kopfschmerzen so richtig zu inkl. leicht verschwommener Sicht. Hallo Migräne. So holte ich also BM aus der Kita ab, die mich schon sehnsüchtig erwartete ("Das dauert immer so lange du kommt, Mama").

Ich erklärte BM gleich, dass es mir gar nicht gut geht, und tatsächlich war sie den Abend über wirklich sehr lieb und spielte die meiste Zeit ohne viel Tohuwabohu alleine, und dass obwohl sie nach eigener Aussage keinen Mittagsschlaf gemacht hatte, weil sie nicht schlafen konnte. Ich konnte nebenbei sogar kurz auf der Couch einnicken. Auch Abendbrot und Duschen verlief sehr glimpflich. Nur kurz vor Schluss gab es einen Eklat, weil BM sich ihren Schlafanzug mit Zahnputzwasser eingeweicht hatte und partout keinen anderen anziehen wollte. Stattdessen wollte sie lieber auf den Arm. Also schrie sie schrill 10 Minuten lang: "Arm! Arm! Arm!" während ich immer mal wieder erklärte, dass ich sie gleich auf den Arm nähme sobald sie einen trockenen Schlafanzug anhabe. Eine Tortur für uns beide. Von einem Moment auf den nächsten plapperte sie munter von den "Lasenleifen", die sie mit P. und F. in der Kita kaputt gemacht hatte. Puh. Und als absolutes I-Tüpfelchen auf diesen für Kleinkindverhältnisse super entspannten Abend schlief sie dann (wohl wegen des ausgefallenen Mittagsschlafs) mit mir kuschelnd noch vor 20 Uhr ein, so dass auch ins Bett konnte. Ich finde, da habe ich richtig Glück gehabt.

PS: Ich will unbedingt noch über unseren tollen Urlaub berichten. Aber nicht jetzt, BM und ich fläzen nämlich auf der Couch und warten auf R.'s Heimkehr. Ich bin zum Buchvorlesen eingeteilt.

PPS: Heute habe ich gesehen, dass BM nun auch die beiden Backenzähne hat, die noch fehlten. Völlig sang- und klanglos.

Dienstag, 16. Juli 2013

Warum ich unsere Straße toll finde?

... weil hier an einem Sommertag ohne irgendwelche Verabredungen zwischen den Eltern spontan 10 Kinder zwischen 1 und 5 Jahren mitten auf der "Straße" hocken und mit Kreide malen können.

Kein Wunder, dass ich danach stundenlang diesen Ohrwurm hatte: "Komm wir malen eine Sonne auf den grauen Pflasterstein! Und wir laden alle Kinder aus dem Hause dazu ein!"


Montag, 1. Juli 2013

Kitakumpel

Schon seit einem Jahr immer wieder angedacht, haben wir gestern BMs Kitakumpel F. und seine Eltern zum gemeinsamen Spielen und Grillen besucht. Lustig ist übrigens, dass F.'s Mama nicht nur den Nachnamen trägt, den immer alle verstehen, wenn wir uns am Telefon melden, sondern auch noch am selben Tag wie ich Geburtstag hat. Noch eine! 

Wir haben uns sehr nett (im positiven, entspannten Sinn!) unterhalten während F. BM sein ganzes Spielzeug zeigte und beide ganz lieb mit einander spielten.... äh.... tobten. Unser Mädchen ist ja ein ziemlicher Rabauke, aber F. spielt in der gleichen Liga für Jungs und somit immer noch einen Zacken wilder, lauter, schneller als BM. (Klischee olé!) Da wir BM immer früher in die Kita bringen als F. und dieser dann auch schon immer zu Hause ist, wenn wir sie wieder abholen, erlebten wir die beiden zusammen bislang nur bei den beiden Kitafesten. Gestern war es daher besonders toll, zu sehen wie gut sich die beiden schon kennen, sich miteinander unterhalten, Spiele und Quatsch ausdenken können. Bedenklich fand Mädchen-Papa R. es nur, wenn F. sein Töchterchen zu wild umarmte und Knutscher aufdrückte. Auf diesen kleinen Mann wird er nun für die nächsten 15 Jahre ein Auge haben. :-D

Trotzdem  Auf jeden Fall wollen wir bald zum Gegenbesuch einladen!

Samstag, 29. Juni 2013

Waldfest

Heute fuhren wir in den "hohen Norden", um die liebe F. noch mal mit Kugelbauch zu sehen, die Baustelle zu besichtigen und mit den Kindern zum Waldfest zu gehen. BM hielt die lange Autofahrt tapfer durch, kommentierte nur gelegentlich "Das dauert sooo lange!". Dort angekommen futterten wir uns durch verschiedene Stände, streichelten Tiere und ließen die Kinder ausgiebig klettern und spielen. Dafür, dass wir von dem Örtchen vorher noch nie etwas gehört hatten, wurde dort ein tolles Fest auf die Beine gestellt. Aber Mann, ist das weit weg!

Damit ich es nicht vergesse, schnell ein paar Kindermund-Notizen:

Ey, worte mich mal an! (Antworte mir mal)
Bressin (Prinzessin)
Ich bin ein Raat! (Ich bin ein Pirat. Mit Aufkleber auf dem rechten Auge.)
Ich hab eine Dee! (Idee)
Weiß mal? (Weißt du?)
Das passt gesammen. (Alles, was die gleiche Farbe hat, passt derzeit zusammen. Oder auch zwei Füße, zwei Hände, BMs und Mamas Bauchnabel.)

Mittwoch, 26. Juni 2013

Geburtstagswünsche

BM und ich sind seit heute früh bis Freitag Abend wieder R.-los. Heute Nachmittag wünschte BM sich nach der Kita, dass wir beide noch Fahrrad fahren. Für mich war es übrigens das erste Mal, dass ich selbst mit dem Fahrrad neben ihr her fuhr. Bislang hatte ich sie immer zu Fuß begleitet, um schneller eingreifen zu können, wenn sie an einer Straße nicht gleich anhalten sollte. Da sie aber mittlerweile sehr gut auf uns hört, habe ich mich also breitschlagen lassen. Wir fuhren dann ca. 150 Meter zum nächstgelegenen "Nielplatz", trieben uns dort eine Weile rum und fuhren dann geradewegs zurück. Es blieb also eine recht kurze Radtour. :-)


Heute Abend im Bett erzählte mir BM dann wie man die Zahnfee ruft. Anschaulich - indem sie laut rief: "Zahnfeeee, komm mal her! Ich brauch kein Nucki mehr! Ich will eine große Zaaaahnbüüüürste!" Alles jedoch nur als Trockenübung. Wirklich abgeben will sie ihre Nuckis noch nicht. Dafür wartet sie auch weiter auf die "große Zahnbürste" = elektrische Zahnbürste, wie sie sie bei Emi gesehen hat.

Und weil wir grade bei Wünschen waren, fragte ich BM, was sie sich denn zum Geburtstag wünsche:

"Ein Fotopraat und ein Handy. Und ein Auto, kann man so anschubsen ooond daaaann fährt das gaaanz schnell weg."

Äh, sehr bescheiden....

Dienstag, 25. Juni 2013

Spürnase

Beim abendlichen Familienkuscheln in BMs Bett lachten wir heute Tränen mit und über unser zuckriges Mädchen. Schon dabei war mir klar, dass ich unmöglich alles aufschreiben kann, was sie heute alles niedliches erzählt hat. Hier also nur eine kleine Auswahl:

Es hat ganz viel geregnet. Die Sonne war hinter den Wolken, (damit) die nicht nass wird. Warn wir nicht im Garten! Wir haben im Bällebad getobt. P. und ich hat uns gehaut. (Hast du gehauen oder P.?) Wir beide. F. hat gesagt, wir nicht hauen sollen. Nur ich hab geweint. Und dann haben wir auf F. raufgehopst. F. hat geweint, dann haben wir alle geweint. (Erläuterungen unsererseits, dass man nicht haut oder auf andere Kinder hopst).... Hat nicht einer geschimpft.

Mach mal deinen Arm hoch, Papa! (Wildes Gekitzel folgt. R. knabbert BM an.) Papa, nein! Dein Bart kratzt so! Ich will das nicht!

(Wuselndes Kind tut einem Elternteil weh) Tschulschidung! Das hab ich nicht mit Absicht gemacht!
(BM greift sich Kuschelhund Bello und setzt ihn R. auf den Kopf) So. Bello will auf dus Kopf pullern. Schschsch. Das ist ein Storch. Seht du den Storch? Der pullert auf dein Kopf. Flieg, flieg, flieg.
(Mit großen Augen und aufgeregter Stimme ganz klar uns imitierend.) Sommer vorbei ist, bin kein Spatz mehr! Dann kommt ich Ocke (Gruppe) 1, weil ich ein großes Mädchen bin!
Erzählst du noch mal alle Kinder? (Dann müssen wir alle Spatzenkinder aufzählen, die nach den Sommer in Gruppe 1 kommen. Und dann müssen wir erzählen, wer jetzt nacheinander alles in die Schule kommt - angefangen mit PL bis hin zu BM).

(Als ich nach einer Weile noch mal zur nicht schlafenden BM ins Kinderzimmer gehe....) Riecht hier so? Hat du Schokolade gegessen? Äh,.... ja.) Hast du runter gekaut? (Ja.) Kann ich noch mal riechen?
Und vorher beim Essen: Darf ich noch ein Nanchinjong essen? Ein Nanchinjong ist ein Pilz?

Sonntag, 23. Juni 2013

Sonntag

Gestern hatten wir einen schönen Tag voller Besucher. Zum Frühstück kamen Uroma, R.s Cousine nebst großem und kleinem Mann sowie des kleinen F.s Großeltern. BM und F. verbrachten den fröhlichen Vormittag hauptsächlich damit, um das Klettergerüst herumzurennen und sich von den Erwachsenen durch die Luft wirbeln zu lassen. Entsprechend früh und ausgiebig fiel der Mittagsschlaf aus.

Gegen Abend kamen dann noch Kimmy und M. zum Grillen vorbei und hatten leckersten Reisnudelsalat dabei. Mmh! Ich liebe diese Sommertage, die fast vollständig  Garten stattfinden!

Heute dann Kontrastprogramm: Ein Chilltag zu dritt. Obwohl: Immerhin war ich nach langer Zeit mal im Fitnessstudio. Darum musste ich R. und BM auch die gewünschte Radtour verwehren, weil ich fix und alle bin. Nun schlunze ich auf der Terrasse und beobachte meine beiden Menschen bei der Gartenarbeit. BMs Speckärmchen stecken professionell in Gartenhandschuhen während sie R. hilft, die durch Kettenöl beschädigten Rasenstellen auszubessern. Könnte ich aufstehen, würde ich sie beide fressen. <3

Montag, 10. Juni 2013

Perfektes Wochenende

Da ich mir das Wochenende (meiner maßgeblichen Meinung nach) total verdient hatte, wurde es ein besonders schönes. 

R. und ich hatten Freitag Abend bis Samstag Nachmittag BM-frei. EIGENTLICH wollten wir Freitag Abend fleißig sein und ein paar Fliegengitter anbauen. Uneigentlich war ich fix und alle, als ich endlich nach Hause kam, so dass wir stattdessen mal den Italiener in unserer Nähe testeten und für gut befanden. 

Am Samstag Vormittag sammelten wir R.s Oma ein und fuhren mit ihr in den Schlosspark des Schlosses, wo wir beinahe geheiratet hätten (und das übrigens nur deshalb nicht taten, weil die Online-Beurteilungen grottenschlecht waren), weil wir den bei unserer Besichtigung im Winter schon wunderschön fanden. Wir machten dort also einen kleinen Spaziergang und bestaunten die riesigen alten Bäume. Danach fuhren wir in ein tolles Gasthaus am nahegelegenen See. Dort feierten auch gerade eine große und eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Wurde eigentlich früher auch schon soviel geheiratet oder fällt mir das jetzt einfach mehr auf? Jedenfalls saßen wir gemütlich beisammen und plauderten bei herrlichem Seeblick und leckerem Essen.

Danach fuhren wir in den Wald, um unser Mädchen einzusammeln.... aber natürlich erst nach gemütlichen Kaffeetrinken. Dann schlug ich BM vor, dass wir doch wenigstens mal mit den Füßen baden gehen könnten, weil das Wetter so schön war. Für BM wurden es dann doch zwei kurze Ganzkörperbäder, denn nur Füße ist doch langweilig. Bei 17°C Wassertemperatur fanden wir das alle ganz schön mutig. 

Gestern bekamen wir Frühstücksbesuch von A+B und dem kleinen B. Die Kinder spielte so nebeneinander her und wir machten noch einen kleinen Laufradausflug, wobei B mal BMs Mini-Puky mit den vier Rädern ausprobieren durfte und für gut befand. Es ist zwar pink, aber als Überbrückung bis seine Beinchen lang genug für sein "richtiges" Laufrad sind wohl absolut ausreichend. 

Danach wurde es dann so richtig faul und gemütlich. Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Garten - inkl. kurzem Mittagsschlaf in der Hängematte für mich. R. bekam dann naturgemäß wieder Hummeln im Hintern, die er sich dann bei einer Radtour abstrampelte. BM durfte ein bisschen im Planschbecken planschen, Blumen gießen und auf einer Decke picknicken. Abends grillten wir und ließen dann den Tag bei gemütlichem Familienkuscheln ausklingen. 

Für mich war das Wochenende wirklich perfekt!