BM und ich sind seit heute früh bis Freitag Abend wieder R.-los. Heute Nachmittag wünschte BM sich nach der Kita, dass wir beide noch Fahrrad fahren. Für mich war es übrigens das erste Mal, dass ich selbst mit dem Fahrrad neben ihr her fuhr. Bislang hatte ich sie immer zu Fuß begleitet, um schneller eingreifen zu können, wenn sie an einer Straße nicht gleich anhalten sollte. Da sie aber mittlerweile sehr gut auf uns hört, habe ich mich also breitschlagen lassen. Wir fuhren dann ca. 150 Meter zum nächstgelegenen "Nielplatz", trieben uns dort eine Weile rum und fuhren dann geradewegs zurück. Es blieb also eine recht kurze Radtour. :-)
Heute Abend im Bett erzählte mir BM dann wie man die Zahnfee ruft. Anschaulich - indem sie laut rief: "Zahnfeeee, komm mal her! Ich brauch kein Nucki mehr! Ich will eine große Zaaaahnbüüüürste!" Alles jedoch nur als Trockenübung. Wirklich abgeben will sie ihre Nuckis noch nicht. Dafür wartet sie auch weiter auf die "große Zahnbürste" = elektrische Zahnbürste, wie sie sie bei Emi gesehen hat.
Und weil wir grade bei Wünschen waren, fragte ich BM, was sie sich denn zum Geburtstag wünsche:
"Ein Fotopraat und ein Handy. Und ein Auto, kann man so anschubsen ooond daaaann fährt das gaaanz schnell weg."
Äh, sehr bescheiden....
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Mittwoch, 26. Juni 2013
Mittwoch, 7. November 2012
Mit ohne
BM liegt heute zum ersten Mal ohne Windel im Bett. Tagsüber ist sie ja schon lange "trocken", auch zum Mittagsschlaf braucht sie keine Windel mehr. Tatsächlich hat sie auch lange nicht mehr richtig eingepullert, auch wenn gelegentlich noch das erste Tröpfchen in den Schlüppi geht, wenn BM wichtigeres zu tun hat als rechtzeitig Bescheid zu sagen. Auch nachts will BM nun manchmal auf die Toilette, und tatsächlich ist die Nachtwindel schon seit Wochen immer trocken geblieben.
Wir haben noch etwa 20 Höschenwindeln aka Windeln für große Kinder im Haus, welche wir eigentlich noch aufbrauchen wollten. Trotzdem fragte ich BM seit etwa einer Woche vorm Schlafanzug-Anziehen, ob sie nicht lieber ohne Windel schlafen wolle. Das hatte ja beim tagsüber sauber werden auch toll geklappt, wir machten ihr ohne langes Gerede einfach eine Windel um, solange sie eine wollte, bis sie irgendwann selbst meinte, keine mehr zu brauchen.
Darauf warteten wir nun auch bei der Nachtwindel. Bis gestern wollte BM aber lieber immer eine Windel zum Schlafen haben. Tja, und heute habe ich zum einen vergessen, sie zu fragen, und zum anderen ihr eine Windel anzuziehen. Als sie dann im Bett lag und wie üblich noch mal auf die Toilette wollte ist es mir zwar aufgefallen, ich habe aber nichts dazu gesagt.
Also gilt es jetzt Daumen drücken, dass mir diese Aktion kein nächtliches Bettenbeziehen beschert.
Wir haben noch etwa 20 Höschenwindeln aka Windeln für große Kinder im Haus, welche wir eigentlich noch aufbrauchen wollten. Trotzdem fragte ich BM seit etwa einer Woche vorm Schlafanzug-Anziehen, ob sie nicht lieber ohne Windel schlafen wolle. Das hatte ja beim tagsüber sauber werden auch toll geklappt, wir machten ihr ohne langes Gerede einfach eine Windel um, solange sie eine wollte, bis sie irgendwann selbst meinte, keine mehr zu brauchen.
Darauf warteten wir nun auch bei der Nachtwindel. Bis gestern wollte BM aber lieber immer eine Windel zum Schlafen haben. Tja, und heute habe ich zum einen vergessen, sie zu fragen, und zum anderen ihr eine Windel anzuziehen. Als sie dann im Bett lag und wie üblich noch mal auf die Toilette wollte ist es mir zwar aufgefallen, ich habe aber nichts dazu gesagt.
Also gilt es jetzt Daumen drücken, dass mir diese Aktion kein nächtliches Bettenbeziehen beschert.
Sonntag, 16. September 2012
Die drölfzigste Bastion
Knapp 19 Monate nachdem die allererste Bastion fiel hat BM nun einen weiteren Meilenstein erreicht:
Mit ganz viel Recken, Strecken und Ächzen schafft sie es nun, die Zimmertüren zu öffnen. o_O
Das hat sie sich übrigens gestern bei der Erbse beim gestrigen BKG-Treffen abgeguckt. Vom Blümel hat sie diesmal gelernt wie man im Gästezimmer von der Couch springen kann. Trotzdem oder vielleicht genau deshalb war es sehr schön, dass wir uns gestern mal wieder gesehen haben, auch wenn Minimann leider krankheitsbedingt fehlte. Dafür hat das Blümelchen ordentlich aufgeholt und ist längst kein Rumliegebaby mehr. Wir sinnierten dann noch ein bisschen darüber, dass BM, Erbse und Minimann jünger als das Blümelchen und der Blümel noch viel kleiner als unsere Kinder jetzt waren als wir uns alle kennenlernten. Mann-o-Mann wie die Zeit vergeht!!
Dienstag, 11. September 2012
Zwei Räder
Da BM rasend schnell aus ihrem vierrädrigen "Baby-Laufrad" herausgewachsen ist, bekam sie zum Geburtstag von Radoma und Radopa ihr nächstes Gefährt, ein grasgrünes Laufrad für große Kinder - Wir erinnern uns: "BM dei Jahr!" und somit nicht mehr ganz so "gein".
In den letzten Wochen hatte BM im Dorf immer schon mal mit dem von PL eingefahrenen Enkelkinderlaufrad geübt. Allerdings hatten R. und ich das nie so richtig gesehen. Am Tag nach BMs Geburtstag war es jedoch soweit. BM setzte ihren "Gelm" auf, schwang sich auf's Rad und radelte los.
Dabei zeigt sie mal wieder ihr gutes Körpergefühl. Sie ist schon ziemlich flink und hebt immer wieder beide Beinchen hoch und hält dabei (meistens) sehr gut die Balance. Abgesenkte Bordsteine und kleine Bodenwellen nutzt sie schon sehr ausgelassen zum Schwung holen und im Park will sie immer wieder in die Mulden hineinsausen. Das darf sie natürlich noch nicht, doch in die ganz flache Mulde am Wegesrand ist sie schon einige Male absichtlich und mit Begeisterung hineingerollt.
Natürlich fällt sie auch manchmal hin. Vor allem wenn sie eine "Gecke" oder einen "Käker" entdeckt oder eine (Puste-)"Hume" sucht. Dann vergisst sie schon mal, dass man den Lenker immer mit beiden Händen festhalten soll. In den allermeisten Fällen steht sie dann sofort wieder auf, kräht höchstens mal um Hilfe, wenn sie sich zu sehr im Rad verheddert hat und Hilfe beim schnellen Aufstehen benötigt. Und das auch, wenn sie in einem zu kleinen "Geis" fährt und darum immer wieder hinplumpst.
Wir sind jedenfalls sehr stolz und mal wieder total begeistert von unserem sportlichen Kind. Mein Mamaherz staunt ungläubig, darüber mit welcher Selbstverständlichkeit BM sich mit dem Laufrad fortbewegt und spielt. Ich finde, dass es (mal wieder) ein unheimlich großer Sprung ist, der BM schlagartig viel größer und selbständiger erscheinen lässt.
Montag, 23. Juli 2012
Mit ohne
Nachdem BM schon seit einigen Wochen immer wieder "Kacka" ankündigte (was jedoch sowohl großes als auch kleines Geschäft heißen kann) und auch recht oft erfolgreich auf's Töpfchen oder auf die Toilette ging, machten wir im Urlaub "ernst". In den ersten zwei Wochen hatte sie noch Windeln an, ging aber teils auf eigene, teils auf unsere Initiative oft erfolgreich zur Toilette.
In unserer dritten Urlaubswoche, also unserem Heimurlaub ließen wir die Windeln dann tagsüber weg. Es gab einige wenige Unfälle, die aber meist auf mangelnden Glaubens oder Geschwindigkeit unsererseits beruhten (bis auf das Häufchen im Kleiderschrank, welches BM produzierte nachdem wir sie zig mal gefragt hatten, ob sie mal musse). Zum Schlafen trägt BM natürlich noch eine Windel, aber nach dem Mittagsschlaf war sie nun auch schon ein paar mal trocken. Nachts sind wir davon aber noch weit, d.h. mindestens zwei Milchflaschen entfernt.
Heute gab es dann eine weitere Premiere: BM war ohne Windel und unfallfrei in der Kita! Zwar war sie Mittagskind, jedoch muss sie mindestens zweimal erfolgreich auf Toilette gewesen sein. Ich werde morgen mal die Erzieherin mal genauer befragen.
Übrigens hatte ich mir bislang kaum Gedanken über's Trockenwerden gemacht. Tatsächlich scheint das mal wieder eines dieser Dinge zu sein, die irgendwie und irgendwann einfach automatisch passieren. Jedenfalls sind wir mal wieder unheimlich stolz auf unser kleines, großes Mädchen.
In unserer dritten Urlaubswoche, also unserem Heimurlaub ließen wir die Windeln dann tagsüber weg. Es gab einige wenige Unfälle, die aber meist auf mangelnden Glaubens oder Geschwindigkeit unsererseits beruhten (bis auf das Häufchen im Kleiderschrank, welches BM produzierte nachdem wir sie zig mal gefragt hatten, ob sie mal musse). Zum Schlafen trägt BM natürlich noch eine Windel, aber nach dem Mittagsschlaf war sie nun auch schon ein paar mal trocken. Nachts sind wir davon aber noch weit, d.h. mindestens zwei Milchflaschen entfernt.
Heute gab es dann eine weitere Premiere: BM war ohne Windel und unfallfrei in der Kita! Zwar war sie Mittagskind, jedoch muss sie mindestens zweimal erfolgreich auf Toilette gewesen sein. Ich werde morgen mal die Erzieherin mal genauer befragen.
Übrigens hatte ich mir bislang kaum Gedanken über's Trockenwerden gemacht. Tatsächlich scheint das mal wieder eines dieser Dinge zu sein, die irgendwie und irgendwann einfach automatisch passieren. Jedenfalls sind wir mal wieder unheimlich stolz auf unser kleines, großes Mädchen.
Montag, 21. Mai 2012
Alles neu macht der Mai
.... und das betrifft nicht nur unseren Garten, sondern es gibt vor allem in BMs Kleinkindleben eine Reihe von Veränderungen:
1. Gewachsen
Wir müssen BM unbedingt mal wieder vermessen. Wobei mir einfällt, dass BM aktuell immer sehr gern mit dem Zollstock Wände und Dinge abmisst und dabei wichtig vor sich hinplappert. Also genau wissen wir nicht wie groß BM ist, aber Größe 74 hat nunmehr fast vollständig ausgedient und ist in einer Kiste auf elterlichen Dachboden verschwunden. BM trägt nun Größe 80/86, wobei ich jedoch fast alle Hosen enger machen musste, weil BMs kleiner Kullerbauch sie nicht ausfüllt, auch wenn sie in der Länge passen.
2. Schlafen wie ein großes Mädchen
Eigentlich hat sich BM nie an Schlafsäcken gestört. Allerdings war sie immer öfter schweißgebadet, so dass wir uns entschlossen haben, auf eine Decke umzusteigen. Ein Kopfkissen hat BM ja schon eine Weile und kuschelt sich auch gern hinein. Ein paar kalte Nächte lang ließen wir sie probeweise mit dünnem Schlafsack plus Decke schlafen, und seit dem Wochenende ist nun der Schlafsack vollkommen weg. Beim ersten Test stand BM dann auch gleich wie eine kleine Balletttänzerin im Bett mit einem Füßchen auf dem Gitter. Ich habe gleich geschimpft, so dass sie nicht weiter probierte, sich über das Gitter zu stemmen. Klar war aber, dass entweder der Schlafsack wieder her muss oder die Gitterstäbe raus, damit BM nicht in Versuchung gerät. Sie scheint ihre Decke aber sehr zu mögen. Wenn sie irgendwann mal halbwegs zur Ruhe gekommen ist (was bei ihr immer noch ca. 30 Minuten dauert) lässt sie sich sehr bereitwillig zudecken und sieht ganz und gar kuschelig aus. Somit schläft unser großes Mädchen also seit gestern im "offenen" Bettchen. Das Einschlaf-Dings wurde dadurch nicht beeinflusst, es dauert weder länger noch kürzer, auch wenn wir BM zwischendurch ein paar Mal wieder ins Bett scheuchen müssen. Sie lugt dann aber meist nur aus dem Bett heraus und versucht höchstens mal, sich langsam rauszuschleichen. Bis zum Spielzeug hat BM sich bislang jedoch noch nicht durchgeschlagen.
3. Ohne Miiiieeeech
Abends gibt es seit einer Woche nun keine Milch mehr. Wir versprachen uns davon, dass BM dann vielleicht nicht mehr direkt nach der Milch nochmal stinkern müsste. Das ist zwar nicht so, aber unerwarteter Weise hat BM sich ohne großes Tamtam damit abgefunden, dass es Abends nur noch Wasser gibt. Ich persönlich finde das sehr, sehr schade, weil ich diese Kuscheleinheit auf dem ehemaligen Stillstuhl immer sehr schön fand. Nun schauen wir nur noch ein Buch an und erzählen ein bisschen. Auch schön, aber nicht dasselbe.
Für das nächtliche Aufwachen gilt die "Wasser-ist-auch-okay-Einstellung" jedoch nicht. BM schmatzt und weint weiterhin zwei bis drei Mal jede Nacht nach "Miiiieeech".
4. Ruhigere Nächte
Mit wenigen Ausnahmen haben wir nun schon fast zwei Monate lang ruhigere Nächte. BM wacht immer noch oft auf und verlangt zu Trinken (siehe Drittens), schläft danach aber meistens gut und ohne Rödelei weiter. Nach dem ersten Aufwachen holen wir sie derzeit ohne Menkenke in unser Bett und sind damit zurzeit auch ganz zufrieden.
Ich führe die ruhigeren Nächte übrigens auf Globuli "Kleines Träumerle" zurück, die BM nun Abends zu "naschen" bekommt.
5. K.acka
.... heißt nicht nur "k.ackern" sondern auch "p.ullern" und "Windel". Insofern ist es immer noch ein wenig unvorhersehbar, ob BM gerade sagen will, dass ein kleines oder großes Geschäft zu erledigen oder bereits abgeschlossen sei. Sie möchte jedoch fast immer auf's Töpfchen oder die Toilette, wenn wir gehen. Wenn sie nun also "K.acka" sagt, setzen wir sie auch drauf. Immer öfter klappt es tatsächlich. Genauso oft ist es aber knapp zu spät, wenn sie Bescheid sagt. Um ein wenig schneller auf ihre Ansagen reagieren zu können, sind wir nun tagsüber von Pampers Active Fit auf Easy Ups umgestiegen, die BM mittlerweile auch schon fast alleine anwurschteln kann und ganz toll findet. Wir lassen es ruhig angehen, wollen aber ihr offensichtliches Interesse für die Vorgänge in der Windel nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Sportlich
BM kann eine Rolle. Na, gut meist noch ziemlich über die Seite abgerollt, aber dafür völlig selbstverständlich und ohne Angst.
BM kann noch nicht ganz hopsen, tut aber vor allem in übermütigen Momenten gern so. Sie holt ordentlich Schwung und spurtet quasi hüpfend umher, auch wenn dabei meistens nur ein Fuß den Boden verlässt.
Ich kann es nur wiederholen: Von mir hat sie das nicht.
BM kann noch nicht ganz hopsen, tut aber vor allem in übermütigen Momenten gern so. Sie holt ordentlich Schwung und spurtet quasi hüpfend umher, auch wenn dabei meistens nur ein Fuß den Boden verlässt.
Ich kann es nur wiederholen: Von mir hat sie das nicht.
Dienstag, 15. Mai 2012
Entwarnung
Gestern war ich mit BM noch einmal zur Kontrolle bei der HNO-Ärztin, um Sicherzustellen, dass BMs Haarreifenunfall keine Schäden am Trommelfell verursacht hatten. BM war im Wartezimmer wieder eine Stunde lang ganz artig und unterhielt die wartenden Patienten mit ihrer Niedlichkeit. Bei der Untersuchung war sie auch wieder ganz tapfer, wehrte sich nur ein klitzekleines Bisschen und kicherte etwas gekünstelt, weil ich ihr wieder eingeredet hatte, dass es ja nur kitzelt, wenn Frau Doktor ins Ohr schaut. Und dann gab es die ersehnte Entwarnung: Das Trommelfell sah kerngesund und unverletzt aus. Nur am Gehörgang ist noch ein bisschen Schorf. BM darf nun also wieder unbeschwert in der Badewanne und bei gutem Wetter unter dem Wassersprenger planschen.
Dafür hatte ich gestern morgen eine Begegnung der ekligsten Art. Also eigentlich BM, aber die weiß zum Glück nichts davon. Nach dem letzten Waldbesuch kam BM mit einem vermeintlichen Stich auf dem Scheitel nach Hause. Am Sonntag war da ein kleiner schwarzer Punkt, und wir dachten, BM hätte sich dort gekratzt.
Gestern morgen - ich war alleine mit BM - entdeckte ich einen nunmehr recht großen schwarzen Gnubbel. Unter plötzlichem nervösem Zittern und Schweißausbruch wurde mir bewusst, dass dies offenbar eine Zecke war. Igitt igitt igitt!! Ich lief ein wenig aufgeregt umher bis mir einfiel, dass ich letztes Jahr schon vorsorglich eine Zeckenzange gekauft hatte. Ich fand sie auch gleich, nahm BM auf den Schoß und behauptete, dass ich ihr eine Haarspange ins Haar basteln wolle und setzte mit zittrigen Händen die Zange an. Kaum berührte ich das Biest, ließ es auch schon von BM ab und versuchte vollgefressen, wie es war, gemächlich davon zu krabbeln. Ganz offensichtlich war es sowieso satt und fertig mit BM. Nun ja, wenigstens muss ich keine Angst haben, dass beim Entfernen der Kopf stecken geblieben ist oder so. Ich entsorgte das Ungeheuer in der Toilette.
Ich nutzte gleich die Chance und holte mir diesbezüglich Rat bei der HNO-Ärztin ein, die sagte, dass wir nur dann zum Arzt gehen müssen, wenn sich die Stelle entzünden sollte oder BM in den nächsten zwei Wochen Fieber bekäme. Also auch hier vorläufige Entwarnung.
Puh!! Jetzt weiß ich also auch wie so ein Zeckenbiest aussieht!!
Sonntag, 29. April 2012
Von perfekten Sonnentagen.... und unserem ersten Rettungsstellenbesuch
Das langersehnte lange Wochenende ist endlich da und während R. gestern mit seinen fleißigen Helfern A. aus B. und Ex-Nachbar J. das Fundament für unseren Schuppen vorbereitete machten BM und ich uns einen richtig schönen Tag.
Gestern Vormittag feierten wir den Geburtstag meines lieben Onkel L. mit einem Brunch. Schon am Vormittag wurde es richtig heiß, so dass es nicht lange dauerte bis die sechs Orgelpfeifen (alles Zopfliesen zwischen knapp 10 Jahren und 20 Monaten) sich vom großen Cousin L. mit dem Gartenschlauch jagen und jauchzend nassspritzen ließen. Auch BM ließ sich nicht lumpen, sondern lief immer wieder zu ihm hin, ließ sich die Beinchen bespritzen und rannte laut kreischend davon. Danach spielte sie quietschvergnügt mit den großen Mädchen. Vor allen unser erstes Familienbaby die Größte bespaßte sie sehr ausdauernd und lieb mit all ihrer Erfahrung als große Schwester. Danach rannte BM mit ihren kurzen Beinchen ewig lange hinter ihrer großen Cousine her, stibizte gemeinsam mit ihr Erdbeeren, bekleckerte sich von oben bis unten mit Obstsaft und quietschte dann wieder als bei der nächsten Runde Wasserspaß alles wieder abgewaschen wurde.
Lange nach ihrer eigentlichen Mittagsschlafzeit stiegen wir ins Auto, um nach Hause zu fahren, und BM schlief schon nach kaum zwei Minuten ein, wobei ihr wegen der Hitze eine kleine Schweißperle die Stirn hinunterrann. Schlafen im Auto ist schon recht ungewöhnlich für BM, aber dann erstaunte sie mich so richtig, indem sie sich tatsächlich zum allerersten Mal schlafend aus dem Auto heben und ins Bett tragen ließ. Total ungläubig deckte ich mein nur mit Windel und T-Shirt bekleidetes schmuddelig-klebriges Kind mit einem Kissenbezug zu, und ohne sich einmal zu rühren schlief BM zwei Stunden lang.
Auch am Nachmittag hatten wir viel Spaß. BM fuhr wie der Wind und als hätte sie nie etwas anderes getan mit ihrem neuen Laufrad. Nach einigem Toben auf dem Spielplatz, zu dem sie mittlerweile übrigens ganz alleine hinfindet, und einem ausgiebigen Bad stand eigentlich nur noch das Einschlaftheater aus.
Doch bevor es dazu kommen konnte, hatte BM ihren ersten ernsthafteren Unfall. Beim Gerangel um die Zahnbürste hielt sie gleichzeitig ihren Haarreifen in der Hand und stach sich mit der Spitze in das rechte Ohr. Gebrüll! Ich befürchtete erst, dass sie sich ins Auge gepiekst hätte und war ganz froh als sie "nur" auf das Ohr deutete. Nach einigem herzzerreißenden Geschluchze beruhigte sich BM allerdings recht schnell, nur um mir einen Riesenschock zu versetzen als auf dem Wickeltisch plötzlich Blut aus dem Öhrchen floss. Also wirklich floss.
Kurz entschlossen und ziemlich flatterig beschlossen wir, sofort mit ihr in die örtliche Rettungsstelle zu fahren. Unterwegs spielte BM eigentlich recht fröhlich und konnte offenbar mit dem blutigen Ohr auch hören, so dass wir schon etwas ruhiger wurden, obwohl es wirklich viel Blut war. Wir mussten zum Glück auch nur 20 Minuten warten, die BM spielend und fast ein wenig tobend verbrachte. Der HNO-Arzt untersuchte BM, die erst auf meinem, dann auf R.'s Schoß saß und die Untersuchung natürlich gar nicht gut fand. Der Arzt gab uns dann einigermaßen Entwarnung. Er konnte es nicht genau erkennen, vermutete aber, dass nur der Gehörgang angeritzt wurde. Im schlimmsten Fall könnte das Trommelfell ein ganz kleines Loch haben, dass aber wahrscheinlich von alleine zuwachsen würde. Dennoch darf nun erstmal kein Wasser in BMs Ohr gelangen bis wir hoffentlich morgen oder spätestens am Mittwoch noch einmal zu einem HNO-Arzt kommen, um sie noch einmal untersuchen zu lassen.
Heute früh fuhr Familie Isndingwa dann (über Irrwege) nach Werder zum Baumblütenfest. Wir trafen uns dort mit A. mit A. sowie J. mit H. und Krümel aus der alten Schwangerschafts-meinVZ-Gruppe. Unglaublich, was für große Kinder aus unseren Babys schon geworden sind! Es war schön, euch wieder zu sehen, große und kleine Mädels!! Danach fuhren wir noch in den Wald zu R.s Eltern, wo BM ohne Unterlass umher rannte, spielte, tobte und wuselte. Zum ersten Mal ohne Mittagsschlaf!! Der Hitze und Toberei angemessen klebrig und schmuddelig schlief BM dann wie am Tag zuvor auf dem Heimweg im Auto ein. Ich hob sie aus dem Auto, sie fragte einmal nach ihrem Papa und als ich bestätigte, dass Papa auch da sei, schlief sie wie ein Baby in meinen Armen wieder ein.
Der Knaller jedoch ist, dass ich sie nicht nur ins Bett legte, sondern sogar wickelte und in Schlafanzug und Schlafsack verpackte, ohne dass sie aufwachte!! Wie ein Neugeborenes!! Also nicht wie BM als Neugeborenes, denn das gab es bei ihr nie, sondern eher so wie andere Neugeborene, von denen man so hört. Sie wachte nach einer halben Stunde zwar nochmal auf, schlief dann aber nach einer Flasche Milch und etwas schläfrigem Herumgewusel wieder ein.
Nun sind wir mal gespannt, ob aus dem frühen Schlafengehen (17:30 Uhr) ein ebenso früher Morgen wird. Früh um 4 Uhr oder so.
Dienstag, 17. April 2012
Großes Geschäft
BM ist sicherlich noch weit entfernt vom Trockenwerden. Dennoch gibt es hier zu Hause schon Töpfchen und Toilettenaufsätze, die BM auch gelegentlich spielerisch benutzt, d.h. sie will drauf, wir pellen sie komplett aus und setzen sie auf Topf oder Toilette, und sie will quasi sofort wieder runter. Gern auch mehrmals nacheinander.
Heute bei der Abendmilch, welche von BM immer noch wie ein Baby, d.h. in Stillposition eingenommen wird, fing sie an zu drücken. Sie bestätigte auf meine Nachfrage auch, dass sie nun stinke und eine frische Windel benötige. Also ab auf Wickeltisch und BM wieder in ein duftendes Blümchen verwandeln. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass sie noch nicht fertig sei und fragte, ob sie auf's Töpfchen wolle.
Lange Rede kurzer Sinn. Kaum draufgesetzt machte BM groß. Alle klatschen!!
Ehrlich gesagt war ich ein wenig überfordert mit der Po-abwisch-und-Töpfchen-Inhalt-Entsorgungssache zumal BM reges Interesse daran zeigte und somit gleichzeitig ferngehalten werden musste. Na ja, ich werde wohl zukünftig noch genug Gelegenheit bekommen, diese Handgriffe zu üben.
Heute bei der Abendmilch, welche von BM immer noch wie ein Baby, d.h. in Stillposition eingenommen wird, fing sie an zu drücken. Sie bestätigte auf meine Nachfrage auch, dass sie nun stinke und eine frische Windel benötige. Also ab auf Wickeltisch und BM wieder in ein duftendes Blümchen verwandeln. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dass sie noch nicht fertig sei und fragte, ob sie auf's Töpfchen wolle.
Lange Rede kurzer Sinn. Kaum draufgesetzt machte BM groß. Alle klatschen!!
Ehrlich gesagt war ich ein wenig überfordert mit der Po-abwisch-und-Töpfchen-Inhalt-Entsorgungssache zumal BM reges Interesse daran zeigte und somit gleichzeitig ferngehalten werden musste. Na ja, ich werde wohl zukünftig noch genug Gelegenheit bekommen, diese Handgriffe zu üben.
Sonntag, 12. Februar 2012
Schneehase
Nach unserem perfekten Stroheltern-Tag hatten wir heute einen ebenso perfekten Familie-Isndingwa-Tag. Wir waren alle drei entspannter und ausgeglichener als in der letzten Zeit und genossen die Zeit in vollen Zügen. BM tobte was das Zeug hielt, gackerte herum, tanzte und erzählte. (Neu: "Baaaa" = "Ball" und "maaa" = "nochmal").
Zwischendurch fragte ich sie immer wieder mal: "Kann BM schon auf einem Bein stehen?", woraufhin sie ein Beinchen von sich streckte.... und sofort durch schnelles Auslaufen die Balance wieder herstellte. Unsere kleine Tanzmaus zeigt auch nicht mehr auf das Radio oder wippt mit dem Kopf, wenn sie Musik hören möchte, sondern dreht sich im Kreis. Geht die Musik dann los, ist sie nicht mehr zu bremsen und dreht sich wie ein Brummkreisel.... und zwischendurch wird immer wieder kurz ein Beinchen weggestreckt. R. und lagen nicht nur einmal am Boden und hielten uns die Bäuche vor Lachen über unseren kleinen Kasper.
Heute Nachmittag war es dann nicht mehr ganz so kalt ("nur" noch -3°C), so dass wir endlich den Schlitten aus dem Schuppen holten und im Park nebenan ausprobierten. Wir dachten mit keiner Silbe, dass BM daran ausdauernd, wenn überhaupt Spaß haben würde, denn zumindest fallender Schnee ist nicht ihr Ding. Aber es schneite ja nicht, sondern wir hatten strahlenden Sonnenschein.
Was soll ich sagen: BM setzte sich sofort ordnungsgemäß auf den Schlitten, hielt sich ordentlich fest (Wann ist die eigentlich so groß geworden?) und quietschte vor Vergnügen als ich vorsichtig anfing sie zu ziehen. Das war aber längst nicht genug. Sie ließ sich von ihrem Papa richtig schnell (ja, man kann auch bei Minusgraden schwitzen) und mit Kurven ziehen. Sie legte sich dann auch auf den Bauch und "ooooohhhh"-te laut während sie den Schnee unter sich hinfliegen sah.
Als absolutes Highlight "rodelten" wir dann zig Mal in eine Mulde hinein. BM mit Papa, BM mit Mama und sogar BM ganz alleine. Ja, es war nur etwa ein Höhenmeter zu überbrücken, aber der war für so ein Kleinkind schon ganz schön steil. Unten angekommen musste entweder R. in Windeseile den Schlitten samt BM wieder nach oben ziehen oder BM stapfte einfach selber unermüdlich wieder hoch, um noch einmal zu rodeln.... oder zu versuchen auf dem Hosenboden herunter zu rutschen.
Und wir Eumels hatten weder Fotoapparat noch Handys mit....
Jedenfalls hatten wir drei heute den ganzen Tag einen Wahnsinns Spaß miteinander und haben ordentlich aufgetankt, um in die neue Woche zu starten.
-----------
PS: Die 9 Stunden Schlaf von gestern waren wohl doch zu viel für mich. Ich lag letzte Nacht einfach so über drei Stunden wach. BM traf daran diesmal wirklich überhaupt keine Schuld.
Samstag, 11. Februar 2012
Erklommen
Beinahe hätte ich vergessen, den denkwürdigen Augenblick zu erwähnen, an dem unser kleines Mädchen es endlich schaffte, auf die Couch zu klettern.
BM hat laut der letzten Messung die 80cm immer noch nicht erreicht - genauer kann ich es wegen akuter Zappelei nicht sagen. Jedenfalls fehlte immer ein entscheidendes Stückchen, wenn sie versuchte, ein Beinchen auf die Couch zu legen und sich hochzuhieven. Besonders oft versuchte sie es allerdings nicht, sondern ließ die Versuche immer gleich recht resigniert wieder sein.
Es uns schon ein bisschen unangenehm, dass sie es genau an dem Tag schaffte, an dem in Vorbereitung auf die Einweihungsfeier eine Kiste mit alkoholischen Getränken zur (BM-)Sicherheit auf der Couch geparkt war.
Jedenfalls kann sie es nun und stellt ihre Kletterkünste auch immer öfter unter Beweis.
-----------
Wobei mir einfällt.... Als ich BM am Freitag in die Kita brachte, kletterte sie sogleich gut gelaunt auf einen Podest. Ich verabschiedete mich und lugte noch kurz durch die Glastür. BM kam alsbald durch mein Blickfeld gepest, weil sie zusammen mit dem coolen G. den Frühstückswagen in das Spatzenzimmer fahren durfte. Ich weiß nicht, welches Kind da zu stürmisch war, jedenfalls flog als nächstes ein großer Krug um und ich sah einen riesigen Schwall Milch vorbeifliegen. Ich gebe zu, ich musste ein lautes Lachen verkneifen.... Das sah einfach zu komisch aus!
Montag, 16. Januar 2012
Schnauben
Für Nicht-Eltern ist das wahrscheinlich bedeutungslos. Viele Eltern hingegen werden unsere Freude darüber verstehen, als Babymädchen irgendwann nicht mehr nur R.'s lautes Schnauben mit ihrem kleinen Näschen nachmachen wollte, um ihn zum Trompeten Nase putzen aufzufordern, sondern es urplötzlich tatsächlich in ein Taschentuch schnauben konnte!!
Während viele Kinder sich noch mit Händen und Füßen gegen Rumgewurschtel mit Taschentüchern an der Nase wehren, fordert BM uns (seit sie 15 Monate alt wurde) durch Nasekräuseln und Schnauben dazu auf, ein Taschentuch anzuwenden, in das sie dann auch ganz erfolgreich hineinschnaubt.
Sonntag, 20. November 2011
Weg gewesen
Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass ich vergangenen Mittwoch - Donnerstag auf meiner ersten Dienstreise seit der Elternzeit war. Über Nacht. Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren wieder mal in England. Linksverkehr ist übrigens wie Radfahren - verlernt man nicht. Anstrengend aber lohnenswert war es.
Viel wichtiger aber ist, dass somit R. und Babymädchen erstmals eine Nacht lang ganz alleine waren. Natürlich gab es keinerlei Probleme. Babymädchen ist des Nachts nicht wie von R. befürchtet auf meiner Seite aus dem Bett gefallen, beide haben sich bestens vertragen und R. hat sein Organisationstalent unter Beweis gestellt.
Sonntag, 30. Oktober 2011
Herbst
Ich liebe den Herbst mit den bunten Blätter an den Bäumen und unter den Füßen. Letztes Jahr konnte ich den Herbst bei meinen vielen Spaziergängen mit dem Babymädchen so richtig genießen, auch wenn es meist nicht im Kinderwagen liegen wollte und ich entweder im Stechschritt nach Hause eilen oder das Babymädchen im Tragegurt schleppen musste.
Dieses Jahr hingegen hatte ich bislang das Gefühl, dass meine liebste Jahreszeit vollkommen unbemerkt an mir vorbeihuschen würde während ich im Dunkeln zur Arbeit fuhr und entweder Nachmittags mit dem Babymädchen im Stau stand bis es anfing zu dämmern oder gleich weiter arbeitete bis es wieder dunkel wurde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich ein wenig betrogen!!
Heute jedoch holte ich mir eine gute Dosis Herbst bei Spaziergängen mit meinen beiden liebsten Menschen. Babymädchen ist ja nun schon groß und will nicht mehr wie ein Baby im Kinderwagen sitzen, sondern lieber alleine laufen. Entsprechend kurz waren die zurückgelegten Strecken, denn die Welt ist ein Abenteuerspielplatz!!
Nein, wir kamen nicht mal in die Nähe eines Buddelkastens, trotzdem weigerte sich das Babymädchen, ohne Buddeleimer und Sieb zu laufen oder gar im Kinderwagen zu sitzen.
Ich bekomme vom Babymädchen immer mal wieder ein bisschen Müll, ein Blatt, ein Steinchen oder auch angekautes Essen geschenkt. Heute jedoch bekam ich mein erstes Blümchen:
Freitag, 28. Oktober 2011
Saunaprinzessin
Es folgt ein Gastbeitrag von Babymädchens Oma M.:
Im Moment haben wir Ende Oktober, ich war Winterreifen aufziehen lassen und heute waren 16 Grad – plus wohlgemerkt. Der 100jährige Kalender hat Schneefall für die letzten Oktobertage angekündigt…
Wenigstens auf die Erkältungen ist Verlass. In der Schule wird gehustet und geschnupft und unsere kleine Süße hat auch schon so manchen Virus aus der Kita mitgebracht. Da hilft auf Dauer nur eins: Rein in die Sauna und abhärten.
Nach zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf besuchten wir zum ersten Mal eine Sauna. Die Logistik war gewaltig. Eine große Tasche mit den wesentlichen Dingen wurde gepackt, für Verpflegung gesorgt und vorsichtshalber Spielzeug eingepackt.
Die nette Dame am Tresen tauschte Mitgliedskarte gegen Schlüssel und machte so die Kleine schon einmal glücklich. Schlüssel zu haben, ist sehr wichtig. Und nun machten wir uns n.ackig. Was für eine Freude! Windel ab und das wahre Leben kann beginnen. Die kleinen Füßchen tabbeln in den Ruheraum und gespannt wird die Tasche weiter ausgeräumt. Bademantel Oma, Bademantel Babymädchen. Trinken für Oma, Trinken für Babymädchen usw.
Dann ab unter die Dusche. Was für ein Spaß und alles so schön groß. Hier kann man spritzen und planschen… In der Saunakabine waren wir ganz alleine. Auf der unteren Etage richteten wir uns häuslich ein. Sehr gemütlich. Von den 60 Grad merkt man gar nicht so viel. Die Kleine schaut sich alles ganz genau an. Bei der Gelegenheit stellt sie fest, dass Oma auch eine B.rust hat und greift beherzt zu… Nach sieben Minuten schlage ich vor, raus zu gehen. Babymädchen übersieht die Glastür und läuft erst einmal gegen. Ein Beweis, dass die Sauna sehr gepflegt ist. Nun sind Babymädchens Spuren an der Tür und diese damit gut sichtbar…
Und schon wieder geht es in die Dusche. Was für ein Spaß! Jetzt ruhen wir uns aus. In einer Kuscheldecke wird das Saunakind im rosa Bademantel mit Krone gebettet und nun wird auch schon der erste Keks geordert. Zwischen dem dritten und vierten Keks kommt Besuch von den Angestellten, denn jeder möchte die Saunaanfängerin sehen.
Mit Freude wird der Bademantel abgeworfen und es geht wieder in die Sauna. Dieses Mal haben wir das Lieblingsspielzeug mit. Eine Sprühflasche voller Wasser (eigentlich für Pflanzen). Der Saunaofen wird besprüht und es gibt spaßige Zischgeräusche. In den folgenden fünf Minuten wird alles nass gespritzt, was eine Sauna so hergibt. Auch Oma und Babymädchen selbst. Woher dabei der nasse Fleck auf dem Badetuch herkam, wissen wir auch nicht so genau. Vielleicht haben wir so doll geschwitzt. Das Badetuch wird erneuert und ab unter die Spaßdusche. Auf dem Ruhesessel, dass ist klar, muss ein neuer Keks her. Der Versuch, mit dem Stuhl zu schaukeln, war eine dumme Idee. Das machte einfach keinen Spaß. Babymädchen hat Angst. Wieder kam Besuch vom Tresen. Saunaprinzessin bestaunen.
Der dritte Saunagang dauerte nur drei Minuten, reichte aber, um das neue Badetuch auch mit einer kleinen Pfütze zu versehen. Raus mit den Flüssigkeiten aus dem Körper!!! Vielleicht nicht nur unten, sondern eher ganzkörpermäßig. Aber für das erste Mal ist es okay!
Nach erneutem Duschen sehen wir wie neu aus und Babymädchen trägt die riesige Duschbadflasche zur Tasche. Nach einer erneuten Kekspause wollen wir zum Opa nach Hause. Jetzt wird alles eingepackt: Bademäntel, Badelatschen, Kosmetik, Windeln, Spielsachen, noch mehr Spielsachen, Trinkflaschen, nur die Kekse sind alle!
Babymädchen ist schnell angezogen. Sie zieht die restlichen Sachen aus dem Spind, nimmt ihren Anorak und ist schon am Ausgang. Dumm nur, dass Oma noch ohne Hosen dasteht. Nach dem Tausch (unter Protest) Schlüssel gegen Karte geht es frohgelaunt nach Hause.
Es war soooo schön, dass wir uns nächsten Freitag gleich wieder n.ackig machen!
Dienstag, 25. Oktober 2011
Noch mal genauer: 22.10.2011, 09:46 Uhr
Am 29. August sagt das Babymädchen zum ersten Mal einige Male "Papa". Am 18. September dachte ich, dass es nur noch eine Winzigkeit vom Mama-Sagen entfernt wäre. Dann hörte das Babymädchen wieder auf mit dem Papa- und Fast-Mama-Sagen und beschränkte sich wieder mehr auf dadada u.ä.
Immer wieder versuchten wir ihr die Bedeutung des Spiels "Sag mal xyz" beizubringen, doch daran hatte und hat das Babymädchen Null Interesse. Es macht sich im Moment ja auch bestens ohne Sprechen verständlich und sieht womöglich die Notwendigkeit nicht, auch wenn es vor allem Nachmittags nach der Kita immer Baby-quasselt wie ein Wasserfall.
Am Samstag, den 22. Oktober war das Babymädchen 13,5 Monate alt. Wir saßen zu dritt am Frühstückstisch, aßen gemütlich und hatten alle unseren Spaß. Das Babymädchen, weil es einfach gut drauf war, und wir, weil wir dem niedlichen kleinen Kaspar beim Essen und Spielen zusehen konnten.
Und dann war es soweit. Das Babymädchen schaute auf, wandte sich mir zu, schaute mich direkt an und sagte - einfach so - "Mama". Das schönste Wort der Welt mit der wunderschönsten, zuckersüßen Stimme. Mein Mädchen!! Endlich, endlich, endlich!!
Samstag, 22. Oktober 2011
Jetzt schon?
Seit 2 - 3 Wochen zeigt das Babymädchen kurz vorm großen Geschäft schon mal vorwarnend auf den Windelpo. Zu niedlich, wenn es dann anfängt grimassenschneidend und mit Gänsehaut zu drücken. Eigentlich wollten wir mit dem Töpfchen zwar erst im nächsten Sommer anfangen, doch nun hatten wir angedacht, es schon bald mal zu probieren. Allerdings erst nach dem Umzug, denn eigentlich finde ich Toilettenaufsätze besser als Töpfchen - aus purem Eigennutz, weil man dann einfach spülen kann. Vor meinem inneren Auge sehe Ich nämlich immer wieder mein kleines Herkules-Mädchen, das alles umher schleppen muss und sicherlich auch nicht vor einem gut gefüllten Töpfchen halt machen wird. Unsere aktuelle, klapprige Klobrille scheint für so einen Aufsatz jedenfalls nicht geeignet. Daher also der Aufschub auf nach dem Umzug.
Äh, ich schweife ab. Nun gibt es, ohne dass wir das wussten, schon ein Töpfchen bei den Schwiegereltern. Erzählungen zufolge sah Babymädchen dieses gestern, zottelte an seiner Hose herum und wollte ganz offensichtlich darauf.... und pullerte hinein. Zweimal.
Öhm, ja. Nachdem wir die Sache mit dem Essen und Abstillen hingekriegt hatten, dachte ich, nun noch etwas Zeit zu haben. Der Gedanke an die Trockenwerdgeschichte bereitet mit jedenfalls ähnliches Kopfzerbrechen.... obwohl es sich vermutlich genauso von alleine ergeben wird wie das Essen und Abstillen.
Offenbar hat sich das Babymädchen in der Kita bei den großen 2-jährigen was abgeguckt....
Äh, ich schweife ab. Nun gibt es, ohne dass wir das wussten, schon ein Töpfchen bei den Schwiegereltern. Erzählungen zufolge sah Babymädchen dieses gestern, zottelte an seiner Hose herum und wollte ganz offensichtlich darauf.... und pullerte hinein. Zweimal.
Öhm, ja. Nachdem wir die Sache mit dem Essen und Abstillen hingekriegt hatten, dachte ich, nun noch etwas Zeit zu haben. Der Gedanke an die Trockenwerdgeschichte bereitet mit jedenfalls ähnliches Kopfzerbrechen.... obwohl es sich vermutlich genauso von alleine ergeben wird wie das Essen und Abstillen.
Offenbar hat sich das Babymädchen in der Kita bei den großen 2-jährigen was abgeguckt....
Montag, 17. Oktober 2011
Einladung
Das Babymädchen wurde heute von meinen Eltern aus der Kita abgeholt. Im Kitarucksack fand ich dann die Einladung zur ersten Elternversammlung. Das schönste war, dass das Babymädchen diese eigenhändig verschönert hatte. BMs Oma wusste zu berichten, dass das eine Blume ist. Ich wusste gar nicht, dass Babymädchen schon malen kann!! Es wird wohl wirklich Zeit für ein paar Wachs- oder Buntstifte. Vielleicht denkt der Nikolaus ja dran.
Überhaupt sind wir beide ein bisschen aufgeregt. Irgendwie ist diese erste Elternversammlung nochmal sowas wie ein Ritterschlag, der uns endgültig zu Eltern eines Kindergartenkinds macht.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Kranke Hühner
Das Babymädchen ist krank. Was die Kinderärztin recht unspezifisch als Infekt bezeichnet bedeutet tatsächlich ein ganz schlappes, appetitloses, weinerliches Glühwürmchen, dass ausschließlich auf dem Arm sein möchte.
Nach einer sehr unruhigen Nacht in unserem Bett wimmerte und weinte das arme kleine Menschlein dicke Kullertränen sobald ich es mal kurz absetzte. Darum ging es heute auch nicht in die Kita, sondern zu meiner Mutti, die ihr kleines Enkelmädchen pflegte.
Heute Nachmittag ging R. dann mit dem kranken Hühnchen zur Arztin, wo wieder über 39 Grad gemessen wurden. Ganz klar, Babymädchen ist krank. Darum wird sie diese Woche auch nicht mehr in die Kita gehen sondern mit R. zu hause bleiben.
Mal abgesehen davon, dass uns das Herz blutet, wenn unser Tobemädchen so schlapp und krank ist, haben wir damit auch diverse Premieren:
R. wird zum ersten Mal ganze Tage als alleinerziehender Papa verbringen.... und das auch noch mit einem kranken Klammeräffchen.
Zum ersten Mal kann ich mein appetitloses Mädchen nicht durch Kuschelstillen beruhigen und dafür sorgen, dass es ausreichend trinkt.
Und zum ersten Mal kann ich nicht bei meinem Mädchen sein, um es zu trösten, umherzutragen und gesund zu kuscheln. Und das macht mich grade sehr traurig, obwohl es doch bei seinem Papa in besten Händen ist.
Übrigens hat sich auch Prinzessin L. so ein Fieber zugelegt und den Tag schlappi auf der Couch verbracht. Gute Besserung wünschen wir unseren beiden kleinen Mädchen!!
Nach einer sehr unruhigen Nacht in unserem Bett wimmerte und weinte das arme kleine Menschlein dicke Kullertränen sobald ich es mal kurz absetzte. Darum ging es heute auch nicht in die Kita, sondern zu meiner Mutti, die ihr kleines Enkelmädchen pflegte.
Heute Nachmittag ging R. dann mit dem kranken Hühnchen zur Arztin, wo wieder über 39 Grad gemessen wurden. Ganz klar, Babymädchen ist krank. Darum wird sie diese Woche auch nicht mehr in die Kita gehen sondern mit R. zu hause bleiben.
Mal abgesehen davon, dass uns das Herz blutet, wenn unser Tobemädchen so schlapp und krank ist, haben wir damit auch diverse Premieren:
R. wird zum ersten Mal ganze Tage als alleinerziehender Papa verbringen.... und das auch noch mit einem kranken Klammeräffchen.
Zum ersten Mal kann ich mein appetitloses Mädchen nicht durch Kuschelstillen beruhigen und dafür sorgen, dass es ausreichend trinkt.
Und zum ersten Mal kann ich nicht bei meinem Mädchen sein, um es zu trösten, umherzutragen und gesund zu kuscheln. Und das macht mich grade sehr traurig, obwohl es doch bei seinem Papa in besten Händen ist.
Übrigens hat sich auch Prinzessin L. so ein Fieber zugelegt und den Tag schlappi auf der Couch verbracht. Gute Besserung wünschen wir unseren beiden kleinen Mädchen!!
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