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Mittwoch, 31. Juli 2013

Mama außer Gefecht

Wir sind aus dem Urlaub zurück und der Alltag hat uns wieder. Am Montag flog R. auf seine nächste Dienstreise und ich ging auch wieder zur Arbeit während BM noch einen Tag Ferien im Wald machte. Gestern kehrte nun der komplette Ernst des Lebens wieder ein, denn auch BM ging wieder in die Kita. Sie ist nun kein Spatz mehr, aber noch nicht so ganz Gruppe 1, d.h. sie und ihre Kumpels essen wohl noch bei den Spatzen bis die großen in die Schule gehen und ihre Plätze räumen.

Jedenfalls merkte ich schon in der Nacht zum Dienstag, dass das schwül-warme Wetter mir Kopfschmerzen bereitete. BM war morgens ganz lieb, aber auch sehr anhänglich - kein Wunder nach 2,5 Wochen Ferien. Bei der Arbeit schlugen die Kopfschmerzen so richtig zu inkl. leicht verschwommener Sicht. Hallo Migräne. So holte ich also BM aus der Kita ab, die mich schon sehnsüchtig erwartete ("Das dauert immer so lange du kommt, Mama").

Ich erklärte BM gleich, dass es mir gar nicht gut geht, und tatsächlich war sie den Abend über wirklich sehr lieb und spielte die meiste Zeit ohne viel Tohuwabohu alleine, und dass obwohl sie nach eigener Aussage keinen Mittagsschlaf gemacht hatte, weil sie nicht schlafen konnte. Ich konnte nebenbei sogar kurz auf der Couch einnicken. Auch Abendbrot und Duschen verlief sehr glimpflich. Nur kurz vor Schluss gab es einen Eklat, weil BM sich ihren Schlafanzug mit Zahnputzwasser eingeweicht hatte und partout keinen anderen anziehen wollte. Stattdessen wollte sie lieber auf den Arm. Also schrie sie schrill 10 Minuten lang: "Arm! Arm! Arm!" während ich immer mal wieder erklärte, dass ich sie gleich auf den Arm nähme sobald sie einen trockenen Schlafanzug anhabe. Eine Tortur für uns beide. Von einem Moment auf den nächsten plapperte sie munter von den "Lasenleifen", die sie mit P. und F. in der Kita kaputt gemacht hatte. Puh. Und als absolutes I-Tüpfelchen auf diesen für Kleinkindverhältnisse super entspannten Abend schlief sie dann (wohl wegen des ausgefallenen Mittagsschlafs) mit mir kuschelnd noch vor 20 Uhr ein, so dass auch ins Bett konnte. Ich finde, da habe ich richtig Glück gehabt.

PS: Ich will unbedingt noch über unseren tollen Urlaub berichten. Aber nicht jetzt, BM und ich fläzen nämlich auf der Couch und warten auf R.'s Heimkehr. Ich bin zum Buchvorlesen eingeteilt.

PPS: Heute habe ich gesehen, dass BM nun auch die beiden Backenzähne hat, die noch fehlten. Völlig sang- und klanglos.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Insasse

Gestern Nachmittag rief die Kita an, weil BM sich mehrfach erbrochen hatte. R. eilte sofort zur Kita, wo BM völlig untypisch und ganz offensichtlich krank auf einer Matratze lag. Zu Hause angekommen, konnte BM nichts bei sich behalten, nicht einmal schluckweise Wasser. Als ich nach Hause kam hing sie ganz blass und klein auf R.s Arm. Wir gaben ihr dann ein Vomacur-Zäpfchen, dass leider überhaupt nicht half. BM schlief zwar erschöpft ein, wachte aber immer wieder auf, weil sie brechen musste. Gleichzeitig hatte sie großen Durst und bettelte regelrecht um Wasser. Doch auch die kleinen Schlucke, die wir ihr testweise gestatteten, kamen postwendend wieder heraus. Einige Stunden später gaben wir noch ein Zäpfchen, ohne die erhoffte Wirkung.

Weil BM mittlerweile so blass und schlapp war, fuhren wir ins Krankenhaus. Dort ließ sie wieder einmal total tapfer eine Blutabnahme über sich ergehen, die leider zum Ergebnis hatte, dass wir da bleiben mussten, damit BM eine Infusion erhalten konnte.

So campierten BM und ich auf dem Begleitelternbett, während das Kinderbett leer blieb. Wir mussten unbedingt ganz dicht aneinander gekuschelt sein. Trotz schnarchender Mit-Begleitmama im Doppelzimmer schliefen wir immer wieder ein. Leider gab der Tropf-Monitor mehrfach lautstark Alarm, so dass ich regelmäßig wieder hochschreckte und nach der Schwester klingeln musste. Letztendlich war ich froh als die Nacht rum war.

Heute gefiel uns BM schon deutlich besser. Sie erzählt wieder, hatte schon ein bisschen Appetit, wuselte auch ein wenig herum und ärgerte sich, weil sie sich wegen der Infusion nicht weit vom Bett wegbewegen kann. Dennoch ist sie am liebsten auf dem Arm und offensichtlich noch ziemlich geschwächt. Wir hoffen sehr, dass wir sie heute Nachmittag mit nach Hause nehmen dürfen. Da fühlen wir uns alle wohler, BM hat ihr eigenes Spielzeug und wir können mit dem Kinderwagen draußen spazieren gehen.

R. hat ihr darum auch schon beigebracht, was zu tun ist, wenn der Herr Doktor kommt: Nucki raus aus dem Mund und so lächeln wie der Smiley auf dem Mülleimer, was bei BM ein zuckersüßes, übertriebenes Grinsen mit zusammengekniffenen Äuglein ist.

Jetzt schläft sie, platt wie eine Briefmarke. Hoffentlich trinkt sie danach schön, damit wir nach Hause dürfen.

Mittwoch, 22. August 2012

Geid!

Heute ging BM erstmals wieder in die Kita, nachdem sie fast eine Woche zu Hause war, weil sie böse-fiese Mundfäule hatte. Unser armer kleiner Zwerg hatte zwar nur einen Tag hohes Fieber (39,8°C), hat aber danach tagelang nichts gegessen, weil ihr der Mund so weh getan hat. Sie ist ganz dünn geworden, hat sich aber ansonsten sehr tapfer geschlagen. Die "Tien" - ein schmerzlinderndes Gel - durfte ich ihr leider nicht in den Mund schmieren, aber manchmal ließ sie sich selbst einen Klecks auf den Finger machen und lutschte ihn dann ab. Ich befürchte nur, dass das eigentlich gar nichts gebracht hat....

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Seit das Wetter wieder sommerlich geworden ist und BM einige Male ein Kleid anhatte, besteht sie nun jeden Morgen auf einem "Geid". Heute morgen wurschtelte sie sich fast ohne Hilfe aus ihrem Schlafanzug und rannte dann gleich nach dem Zähneputzen zum Kleiderschrank. Dort stand der kleine Nackidei und beharrte darauf, dass nur ein "Geid" angemessene Kleidung wäre. Ich fand es nach den Gewittern der letzten Nacht nicht ganz warm genug für das erwählte Spaghetti-Träger-Kleidchen. Zum Glück ließ BM sich dann überzeugen, dass ein "Gock" fast das gleiche wie ein "Geid" ist und dass man auch Leggins darunter tragen kann. 

Außerdem musste BM heute unbedingt wieder mal einen "Topf" am "Popf" haben, um "gick" zu sein. 

Wissta Bescheid!!

Donnerstag, 16. August 2012

Fiebermädchen

Schon in der Nacht fühlte BM sich ziemlich heiß an. Sie schlief sehr unruhig, jammerte viel und wollte längst nicht soviel Milch trinken wie sonst.
Also blieb ich mit ihr zu Hause. Wir machten einen langen Spaziergang mit dem Kinderwagen, BM schlief dabei ein bisschen und lutschte sehr appetitlos an ihrem Wege-Brötchen. Dabei sagte sie auch mehrmals "aua" und zeigte auf ihren Mund. Ich konnte aber nichts erkennen. Vielleicht hat sie Halsschmerzen und das Schlucken tut weh?
Wieder zu Hause angekommen kuschelte sie gleich auf meinem Schoß weiter bis ich vorschlug, dass es doch total lustig wäre unten auf der Couch Mittagsschlaf zu machen. BM fand das gleich cool und feixte "Heia oter kaug". Hier schläft sie nun unruhig in meinem Arm. Einmal wachte sie so bitterlich weinend auf, dass ich sie nun mit Nurofensaft versorgt habe in der Hoffnung, dass sie nun etwas ruhiger schlafen kann.
Heute Nachmittag gehen wir dann zur Ärztin Nicht dass ich glaube, dass sie viel ausrichten kann, aber mein Gleitzeitkonto leert sich in großen Schritten, so dass ich mir diesmal einen Schein holen werde. Mal schauen, ob es BM morgen etwas besser geht, damit sie zur Oma und ich zur Arbeit gehen kann.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Von Kopf bis Fuß

Wie bereits berichtet hatte BM kürzlich ein Zeckenbiest auf dem Kopf. Fast zwei Wochen später - wir das Thema schon fast verdrängt hatten - bekam BM dann doch noch eine Wanderröte um den Stich herum. Da das Untier ja aufgrund unserer Unkenntnis mindestens drei Tage Zeit gehabt hatte, böse Borrelien in BM abzusetzen, machten wir uns nun doch Sorgen, und R. ging mit BM zu unserer (neuen) Kinderärztin.

Die machte sich zwar nicht allzu viele Sorgen, verschrieb aber zur Sicherheit ein Antibiotikum, welches wir nach eigenem Ermessen geben oder eben nicht geben sollten. Wir waren erst unsicher, ob das wirklich nötig sei, entschieden uns aber dann doch dafür, da 10 Tage Antibiotikum mit eventuellen Nebenwirkungen definitiv ein Klacks im Vergleich zu Borreliose ist. Zunächst hatte BM keinerlei Probleme damit, auch wenn wir ihr neuestes ALLESNUREINEPHASE-Nichtschlafdings darauf schieben in der Hoffnung, dass die Abende und Nächte wieder ruhiger werden, wenn sie mit dem Medikament durch ist.

Seit vorgestern bildeten sich nun allerdings kleine rote Punkte zuerst nur stellenweise, so dass wir dachten, sie hätte vielleicht irgendein Essen oder neues Waschmittel nicht so richtig vertragen. Gestern Nachmittag sprach mich dann schon eine Erzieherin in der Kita darauf an - man befürchtete z.B. Röteln. Nun, wir wussten, dass es das nicht sein kann, weil BM ja alle empfohlenen Impfungen erhalten hat. Nach einem kleinen Denkanstoß durch Krankenschwester F. vermuteten wir dann auch schon, dass das eine Reaktion auf das Antibiotikum ist. Heute früh war BM dann von Kopf bis Fuß mit kleinen roten Flecken übersät, die im Gesicht sogar schon zu größeren Flächen zusammengewachsen sind. Darum ging es heute morgen zu Frau Doktor, die auf den ersten Blick Amoxi-Allergie diagnostizierte. Nicht weiter schlimm, sollte sie nur zukünftig nicht mehr bekommen. Außerdem geben wir BM nun das "Gegenmittel" Fenistil und behalten sie erstmal zwei Tage zu Hause bzw. bei Oma, weil in der Kita ja keine Medikamente verabreicht werden.

Zum Glück scheinen die "Punkte" nicht zu jucken o.ä., sondern BM ist gut gelaunt. Um der Putzfrau nicht über den Weg zu laufen, sind wir auch direkt von Frau Doktor ins Dorf zu meiner Mutti gefahren, die wir nun vom Papierkrieg und Fensterputzen abhalten bevor wir nachher alle gemeinsam zu Cousin-Tochter L. fahren, um ihren 10. (!) Geburtstag zu feiern.

PS: Klopf, klopf auf's Holz, dass BM weiterhin schön gesund bleibt. Die letzte Erkältung mit Fieber ist schon einige Monate her. Sollte demnächst aber wieder mal etwas in der Richtung anstehen, hätte ich "gern" mal wieder so etwas ganz normales, bei dem ich weiß, was zu tun ist. Nach Haarreifen-im-Ohr, Zeckenbiss und Amoxiallergie habe ich erstmal genug vom planlosen Bangen.

Dienstag, 10. April 2012

Schlodderkotze

Eigentlich wollte ich heute endlich mal über unsere Urlaubswoche und Ostern bloggen. Werd ich auch noch.

Im Moment hängt mir jedoch noch dieser gewisse saure Geruch in der Nase, der mir gerade gehörig die Laune verdirbt. BM Ost krank. Schlodderei mit Fieber. Schon seit über einer Woche, mal mehr mal weniger.  Gestern ging es ihr so schlecht, sie hatte Schüttelfrost, zitterte am ganzen Körper und war ganz schlapp. Mit viel kuscheln, schlafen, dösen brachten wir sie über den Tag. Ehrlich, so krank hatte ich sie noch nie erlebt.

Heute ging es schon etwas besser, so dass sie zu Oma und Opa in den Wald konnte und auch einen schönen Tag hatte. Heute Abend hatte sie zwar wieder Fieber, aber nach gestern war das ja zu erwarten. Nun müssen wir sie erstmal wieder aufpäppeln. 
Seit Tagen isst BM kaum etwas und ist somit von kürzlich gemessenen 10,3 kg wieder auf 9,3 kg "abgemagert". Zum Glück trinkt sie immer dann wieder gut, wenn ich mir gerade anfange Sorgen zu machen. Manchmal isst sie auch ein paar Happen. Gerne mal einen Keks o.ä., Hauptsache irgendwas. Doch das wiederum verträgt sich dann nicht mit dem Schlodder, den sie verschluckt, so dass sie über kurz oder lang - meist kurz nach dem Einschlafen - brechen muss. Natürlich weint sie und klammert sich an mir fest. Natürlich kriege ich dabei das meiste ab. Natürlich halte ich mein krankes Hühnchen fest, tröste und streichle es bis es wieder schlafen kann.

Und dann wische ich den Ort des Geschehens, beziehe Betten, ziehe mich komplett um, gehe duschen und wasche den nächsten Wäscheberg. Natürlich. Ich sollte nicht jammern, schließlich ist BM krank und nicht ich. Aber echt mal, mir reicht's langsam.

Meine Eltern können vermutlich ein Lied davon singen, denn ich kann mich gut an meine eigenen Kotzarien erinnern. Ein besonderer Supergau war es, wenn dabei Teddy getroffen und darum gewaschen werden musste....

Aber lassen wir das.... musste nur mal raus. :-D

Mittwoch, 14. März 2012

Dies und das

Im Moment bin ich eigentlich ständig müde und außerdem seit nunmehr drei Wochen immer noch etwas kränklich. Der doofe Husten geht einfach nicht endgültig weg und meine Mandeln sind auch schon wieder auf's Neue geschwollen. Außerdem hat BM derzeit wieder so eine bitte-nur-eine-Phase und hält uns regelmäßig ab halb fünf bis zum Weckerklingeln wach, indem sie sich umherwälzt, sich auf uns wirft und begrabbelt. Auf Arbeit haste ich von einem Meeting zum nächsten und sammle dort Aufgaben ein, für die ich keine Zeit habe, während ich immer noch nicht mein Email-Backlog von meinen Krankheitstagen aufgearbeitet habe. Na jedenfalls bin ich Abends meist zu müde, um noch mein Notebook einzuschalten und zu bloggen - obwohl es fast täglich Dinge gibt, die ich eigentlich gern aufschreiben würde. 

Dazu wird es jedoch auch heute nicht kommen, daher nur ein paar kurze Eindrücke der vergangenen Woche.

Am Freitag hatte unsere wunderbare kleine Nichte Prinzessin L. Geburtstag. Jetzt ist sie schon fünf Jahre alt, was eigentlich gar nicht sein kann, weil sie doch gefühlt erst gestern noch so klein und noch kleiner als BM jetzt war. Beim Geburtstagskaffee war BM sehr anhänglich und schon irgendwie erschöpft, so dass sie darauf bestand, dass ich mich nie mehr als eine Nabelschnurlänge von ihr entfernte. Sie spielte zwischendurch aber auch schön zwischen den großen Mädchen umher, die sich abwechselnd immer mal wieder um sie kümmerten.... bis sie die (echten) trockenen Nudeln, die die großen Mädels in einem Spielzeugtopf "kochten" in Prinzessin L.'s Kuschelecke unter dem Hochbett verteilte. Von uns bekam das Geburtstagsmädchen Rollschuhe geschenkt, die zunächst ignoriert wurden, jedoch laut meinem Bruder noch am gleichen Abend und auch am Sonntag getestet. Ich hoffe, dass ihr das Rollschuhfahren bald genauso viel Spaß macht wie mir als Kind. 


Am Sonntag hatten wir Besuch von meiner Cousine N. nebst Mann und dem kleineren Sohnemann. Wir haben schön einen weggeschnackt während die Kinder sehr lieb (neben einander her) spielten. Als BM dann Mittagsschlaf machte, konnte man zwischendurch fast vergessen, dass D. noch da war, denn er lag u.a. auf dem Boden und malte. Ob uns das mit BM auch mal passieren wird?

BM war an diesem Tag besonders kuschelig (wie eigentlich derzeit ständig) und verbrachte die letzte halbe Mittagsschlafstunde auf ihrem Papa bevor sie dann niedlich und warm und kuschelig zu mir auf die Couch kam und sich noch ein bisschen von mir bekuscheln ließ. Ich liebe diese Momente!

Und was ich unbedingt noch erwähnen wollte: Ich habe mal wieder etwas gewonnen, und zwar auf denkbar einfache Weise. Auf Mama Miez' Blog wurden Pampers BabyDry verlost. Die können wir natürlich immer gut gebrauchen, zumal wir von Anfang an überzeugte Pampers-Wickler sind. Alles, was man tun musste, war den Post zu kommentieren. Was ich tat. Und 502 (fünfhunderzwei!!!!) weitere Leser. Und yippie-yippie-yeah ich habe gewonnen. Heute brachte der Postbote das Paket, das BM nach der Kita auch gleich auspacken wollte musste  kreischend einforderte durfte. Somit waren bei unserem Gewinn dann auch gleich noch 10 Minuten BM-Bespaßung inklusive. Liebe Mama Miez, vielen Dank noch einmal für die Aktion!

Dienstag, 28. Februar 2012

Kita-Viren

BM geht jetzt seit einem halben Jahr in die Kita, und nun ist es soweit: Sie hat irgendsoein blödes Virus mit nach Hause gebracht, das uns nun seit zwei Wochen in wechselnder Besetzung flachlegt. 

Derzeit treibe ich den Krankenstand unserer Abteilung ganz schön nach oben. Bereits am vorletzten Wochenende fühlte ich mich das altbekannte Kratzen im Hals, das sich bis zum darauf folgenden Dienstag wunderbar auf meine Stimmbänder legte, so dass ich nur noch ein Krächzen herausbekam. Ich machte also bereits am Mittag Feierabend und fiel zu Hause direkt auf die Couch. "Nur ein Karenztag", dachte ich und blieb am Mittwoch zu Hause. Aus dem Krächzen war ein Flüstern geworden, so dass ich beschloss, den Rest der Woche zu Hause zu bleiben. Ich suchte mir also eine Allgemeinärztin im neuen Kiez und musste tatsächlich nur eine Stunde warten bis ich dran kam. Diese mit ihren abstehenden Loden recht schrullig wirkende Ärztin wollte mich gleich für anderthalb Wochen krank schreiben. Ich aber winkte ab und sagte, dass ich am Montag sicherlich wieder gehen könne. Pustekuchen. Ich huste mir (vor allem) immer noch die Seele aus dem Leib und werde daher doch noch diese Woche dran hängen. Dazu nahm ich heute BM mit in die Praxis (nicht ohne mich vorher mit Keksen und Büchern zu bewaffnen). Sie war auch sehr lieb und zuckersüß. Ich vermute, der Niedlichkeitsbonus führte dann auch dazu, dass ich schon nach 10 Minuten dran kam.

Ich weiß eigentlich nicht wieso, aber irgendwie ist es mir total unangenehm. Wenn ein Kollege krank ist, finde ich das auch verständlich und nicht weiter dramatisch. Wenn ich mich jedoch selber krank melde, habe ich dabei immer ein ungutes Gefühl. Und dann kam heute Nachmittag ein Panikanruf von den Kollegen wegen einer Sache, die bei mir schon ewig auf dem Stapel liegt, aber nie bearbeitet wurde, weil andere immer lauter schrien. War ja klar, dass das ausgerechnet jetzt aufploppt.

BM schloddert auch schon seit zwei Wochen herum, offensichtlich mit dem gleichen Kram wie ich. Allerdings lässt sie es sich kaum anmerken. Nur am Wochenende hatte sie mal einen Tag erhöhte Temperatur. Unglücklich ist nur, dass ihr die Schlodderei nicht nur ein bisschen in Bronchien und Ohren gezogen ist, sondern ihr auch noch eine Bindehautentzündung verpasste. Darum waren wir gestern auch erstmal bei der Kinderärztin, die u.a. Augentropfen verschrieben hat, die ich nun drei Mal am Tag mit vollem Körpereinsatz verabreichen muss. Was für ein Kampf! Wo hat dieses nicht mal 80cm große Dingelchen diese Kräfte her? Jedenfalls sehen die Augen heute schon viel besser aus, obwohl gestern noch laufend eitriges Zeug herausfloss. Der Einsatz hat sich also gelohnt.

Tja, und nun hat es auch R. so richtig erwischt. Er ging heute schon vor BM mit Schüttelfrost ins Bett. Ich hoffe so sehr, dass es ihm morgen besser geht und nicht völlig dahin rafft, da es auch bei ihm auf Arbeit gerade sehr stressig ist. 

Mittwoch, 22. Februar 2012

Versteckspiel

Im Moment kränkeln wir alle mehr oder weniger vor uns hin. BM lässt sich ihren Schnupfen jedoch kaum anmerken und ist daher auch in der Kita. Ich hingegen habe gestern schon vorm Mittag Feierabend gemacht und bin nach Hause auf die Couch. Heute früh fühlte auch R. sich angeschlagen, so dass er heute von zu Hause arbeitet. 

Nun sind wir beide ganz oben im großen Zimmer. Ich lümmele auf der Couch und kann nach draußen in den Park schauen während R. am Schreibtisch sitzt. Genau genommen verstecken wir uns hier. Vor BM. Denn heute ist Oma-und-Opa-Tag, d.h. BM wird von ihrem Opa aus der Kita abgeholt. Sie hat ihren Opa natürlich sehr, sehr lieb (zur Erinnerung: Das Opa-Lied). Dennoch ist er leider sehr schnell abgemeldet, wenn Papa oder Mama da sind. Darum verstecken wir uns also hier oben, um meinen Eltern "ihren" Nachmittag mit dem Enkelmädchen nicht zu verleiden. 

Jetzt sitze ich also hier oben, höre wie BM ihrem Opa ein Ohr abkaut und komme nun mal dazu ein bisschen zu bloggen. 

Schlaf-Dings:

Mal wieder ganz schlimm zur Zeit. Mit stundenlangem Wachsein in den frühen Morgenstunden. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, denn ich übe mich darin, unser nächtliches Leid am Tag zu verdrängen. 

Dafür hat BM jetzt ein Kopfkissen und scheint sich da auch ganz gern hineinzukuscheln. Wenn sie müde ist, legt sie sich auch mal für eine Nano-Sekunde auf ihren Spielteppich und guckt im Liegen ein Buch an. Im Liegen! Unser Kind, das schon als Winzigbaby immer nur darauf bedacht war, vorwärts zu kommen!! 
Überhaupt schmust sie derzeit viel mit diversen Kuscheltieren. So musste diese Woche schon zweimal ihr Glühwürmchen mit in die Kita. Am liebsten hat sie aber ihre Lotte, ein kleines... äh... nicht sehr schönes Stoffpüppchen, dessen Haare aus Jute sind und auch danach riechen. Dabei hat sie soviele wirklich niedliche, kuschlige Tierchen....

Bei aller Kuschligkeit, schlafen möchte BM weiterhin nicht. Aber wie gesagt, dazu sage ich jetzt nichts weiter. 


Gequassel

BM spricht jeden Tag mehr. Dabei beschränkt sie sich weiterhin auf wenige bewährte Silben, die jedoch durch unterschiedliche Betonung die jeweils gemeinte Bedeutung erhalten.

Soeben sagte sie mehrfach "aaauuuaaa" zu ihrem Opa, meinte damit aber nicht "aua" sondern "au weia", weil beide nämlich noch keine Hausschuhe anhatten. Und das geht ja gar nicht!!

"Aua" sagt BM natürlich auch, wenn sie sich tatsächlich wehgetan hat. Wir müssen dann auch pusten, wobei BM mitmacht - allerdings pustet sie immer noch durch die Nase. Wenn man sie dann fragt, wo sie sich wehgetan hat, zeigt sie aber nicht auf das entsprechende Körperteil, sondern auf das schuldige Möbelstück. 

Gestern Abend saß ich wie üblich im "Stillstuhl" während BM in meinem Arm lag und ihre Abendmilch trank. Erzählte ihr dann, wer alles schon schläft. Nämlich Papa, Oma, Opa, Tante K ohne H, Onkel B., Prinzessin L. und alle Kinder aus der Spatzengruppe. Als ich dann bei Erzieherin D. anlangte, sagte BM deutlich mehrfach deren Namen fast richtig ("Naaanaaa"). Nun muss sie sich aber wirklich ins Zeug legen, denn meine Mutter hat Prinzessin L. versprochen, dass BM ganz bestimmt zu deren fünften Geburtstag "Prinzessin L." sagen könne....

BM ist nun schon ein großes Mädchen, das nicht mehr auf dem Wickeltisch ausgezogen wird sondern dies mit etwas Hilfestellung alleine auf dem Teppich erledigen darf. Das sieht so niedlich aus wie sie sich aus Schlafsack und Schlafanzug schält oder Abends die Beinchen hebt, um die Strumpfhose abzustreifen. Danach macht sie sich einen Spaß daraus, im Zimmer umher zu rennen und zwischendurch uns zu imitieren, weil wir immer wieder sagen, dass der Fußboden doch kalt ist und sie auf den Teppich zurückkommen soll. Es ist mir unmöglich aufzuschreiben, was sie dann genau sagt (zumal sie Morgens meist noch oder Abends schon wieder den Nucki im Mund hat). Genaugenommen klingt es fast wie ihr "heiß", meint aber "kalt". 

Wenn BM "heiß" meint (z.B. Tee in der Spielzeug-Tasse), dann wird direkt danach auch gepustet. Durch die Nase. 

"Hoch" sagt BM jetzt richtig, meint damit entweder die Treppe oder auf den Arm. Hoch eben.

"Nein" ist nur noch selten "Na!", dafür immer öfter "Nee!". Kleene Berliner Göre, die!! Und der "Ba" ist mittlerweile ein "Ball" geworden.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Finde den Fehler

1. Der Weihnachtsmann hat via BMs Uropa einen Puppenbuggy für BM gebracht. Eine richtig gute Geschenkidee - findet auch BM. Nur über den Gebrauch sind wir uneins. Setzt man nämlich Püppi oder Teddy hinein, wird sofort auf's Heftigste protestiert. Sooo nicht!! Im Buggy darf nur BM sitzen, was mit den Speckbeinchen noch geradeso möglich ist. Am besten ist es, wenn ich sie dann noch rasant durch's Wohnzimmer schiebe.


2. R. ist auf Dienstreise. Ich bin diese Woche also quasi alleinerziehend. Auf Arbeit ist die Hölle los. Es sind noch tausend vermeintliche Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Wir haben noch längst nicht alle Weihnachtsgeschenke.... Und nun ist BM auch noch krank. Erkältung mit Fieber. Nachts - zum Glück nur ganz leichte - Pseudokrupp-Anfälle. Und gestern Abend dann die leicht angedaute Abendmilch auf uns beiden plus (Still)Stuhl und neuen Spielteppich verteilt. Einatmen. Ausatmen. Weitermachen.


3. Nachdem ich mich gestern BM-bedingt krankgemeldet hatte, düste ich durch die Gegend, um BM ein paar Stunden zum Opa zu bringen und dann doch noch schnell ein paar Stunden zu arbeiten und zumindest die wichtigsten Sachen noch vor Weihnachten zu erledigen. Nett von mir und BMs Opa, finde ich. Und auch ein ziemlicher Handstand.
Auf Arbeit angekommen totterte mein Kollege herum, weil ich so viele Termine habe. Ob ich denn nicht generell weniger Termine machen könne? Eigentlich weiß ich nicht mal genau, was er mir damit sagen will. Um weniger Termine und offene Themen zu haben, müsste ich insgesamt weniger Bezreuungsbereiche und Projekte haben. Aber wer sonst sollte die dann eigentlich übernehmen? Pah!!
Eigentlich sind alle immer sehr verständnisvoll, wenn es um BM geht, aber diese seltsamen Fragen irritieren mich bzw. machen mir doch wieder ein schlechtes Gewissen.

Montag, 7. November 2011

Nachtrag bzw. Es ging etwas um

Zum Glück halfen die Vomex-Zäpfchen am Donnerstag morgen sofort. Babymädchen hat sich danach nicht mehr übergeben müssen. Wie von F. geraten, achtete ich darauf, dass es in vielen, kleinen Etappen und jeweils nicht zu viel auf einmal trank. Allerdings verschmähte es mal wieder den süßen Tee und wollte nur Wasser. Wegen der Getränke wird das Babymädchen jedenfalls keine Probleme mit den Zahnteufelchen bekommen. Allerdings wollte es auch kein Zwieback, Brot oder Hühnersuppe essen. Nur zwei Kekse wurden zögerlich mehr zerbröselt als gegessen.

Das Babymädchen verbrachte den Tag nur durch kurze Spieleinheiten unterbrochen auf meinem Arm, dösend in der Manduca und bei einem langen Mittagsschlaf im Bettchen. Am späten Nachmittag war es dann schon wieder recht gut drauf und Abends aß es auch wieder etwas. 

Eine Nacht, ein Tag - und das Babymädchen war wieder einigermaßen fit. Am Freitag ging es dann wieder in die Kita, war allerdings Mittagskind und machte einen dreistündigen Mittagsschlaf bei Oma und Opa. Den für diesen Abend geplanten Laternenumzug der Kita verpassten wir somit leider. Doch wenn das Babymädchen morgen gut drauf ist, darf es seine "selbst gebastelte" Laterne morgen bei Prinzessin L.'s Kita-Laternenumzug ausführen. 

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Und ja, wie der Titel schon sagt: Das Ein-Tages-Virus-Ding ging um. In der Nacht zum Samstag musste ich mich mehrfach übergeben. Zum Glück bin ich schon groß und konnte mich dazu über die Toilette hängen, denn sonst hätten wir ein echtes Schlafanzug- und Bettzeugproblem bekommen, weil ein Großteil der Wäsche noch nass auf der Leine hing. 

R. und das Babymädchen machten sich einen schönen Tag. Es war der Geburtstag von R.'s Vati, also ein Grund zum Feiern. Schon morgens spazierten meine beiden Liebsten also zum Geburtstagskind, um die ersten Glückwünsche zu überbringen. Da hat er ganz schön große Augen gemacht, als es klingelte und ein klitzekleiner, niedlicher Gratulant vor seiner Tür stand. Nach dem Mittagsschlaf ging es dann gleich wieder weiter feiern.

Das alles verpasste ich (und auch das viele leckere Essen).... während ich den ganzen Tag auf der Couch abhing und viele Folgen AkteX schaute.

Wir hoffen nun, dass dieser doofe Virus sich nicht noch weiter bei Familie Isndingwa verbreitet....

Donnerstag, 3. November 2011

Schlecht

Das Babymädchen hat im Moment (haha) so eine Phase, wo es bis zu drei Flaschen Milch pro Nacht trinkt und dabei ca. alle 2 Stunden wach ist. Quasi fast wie damals als ich noch stillte, nur dass mir jetzt offenbar die notwendigen Hormone fehlen, um das einfach so wegzustecken. Kein Wunder, wenn Verwandtschaft und Kollegen mir sagen, dass ich müde aussehe. 

Aber darum geht es hier nicht, sondern um vergangene Nacht. Das Babymädchen schlief nach seiner Milchflasche ein und fast vier Stunden durch (von zwei Nucki-Such-Rufen mal abgesehen). Klar, fand ich das erstmal gut!

Doch dann wachte es hustend auf und fing an, sich zu erbrechen. Kinderbett, Schlafsack, Schlafanzüge (Babymädchens und meiner) voll gebrochen. Huch!! Das Babymädchen wurde flugs umgezogen und hatte Durst. Klaro, war ja auch vier Stunden her. Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch an eine einmalige Brechaktion. Also bekam das Babymädchen die geforderte Milch, die es jedoch nur zur Hälfte austrank.

Weil das Kinderbett noch nicht wieder hergerichtet war, nahmen wir unser Mädchen gleich mit zu uns.... wo es nach etwa einer Stunde die Milch wieder ins Bett, auf meine Bettdecke, den eigenen Schlafsack und meinen Schlafanzug verteilte. Es wurde nun etwas eng, aber es fand sich dann doch noch ein Wechselschlafsack, ich bekam R.s Decke während er sich mit Kuscheldecken behalf. Während wir noch herumwuselten war das Babymädchen schon wieder total erschöpft eingeschlafen. 

Beim nächsten Mal gab es dann nur noch Wasser für das Babymädchen, doch auch das kam wieder raus. Anfänglich hatte ich gedacht, dass das leicht schnupfende Kind im Schlaf zuviel Schlodder geschluckt und sich deshalb erbrochen hätte. Aber so oft??

Heute morgen wirkte das kleine Mädchen dann erstmal recht fit und fröhlich. Doch kaum hatte es ein bisschen Wasser getrunken, erbrach es sich auch schon wieder - diesmal mit dicken Kullertränchen, denn es kam nur noch brennender Magensaft. Unser armes kleines krankes Hühnchen!! 

Es hat ganz offensichtlich Hunger und Durst, knabberte an einem Stück Brot und trank etwas Wasser - und erbrach sich weinend gleich wieder über Hochstuhl, eigene und meine Kleidung. 

Nun stehe ich hier - im leicht säuerlich riechenden Röckchen, weil ich noch  nicht geschafft habe, meine Arbeitsmontur wieder auszuziehen - und das Babymädchen hängt wie ein Schluck Wasser in der Manduca und schläft eng an mich gekuschelt. 

Nach meinem etwas panischen Anruf bei meiner liebsten F. brachte diese mir gerade ein paar Vomex-Zäpfchen und einige krankenschwesterliche Tipps, die hoffentlich helfen sollten. Jetzt lasse ich mein kleines Mädchen aber erstmal ausschlafen, denn Schlaf ist doch die beste Medizin? Sollte es ihr bis zum Mittag nicht besser gehen, werde ich mit ihr zum Arzt gehen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Gut und nicht so gut

Gut ist:
Nachdem das Babymädchen gestern als Mittagskind von Oma und Opa abgeholt wurde, verbrachte es die Nacht bei ihnen im Wald. R. und ich nutzen den gestrigen Abend für ein Date im COA. Danach schlief ich tatsächlich 7,5 Stunden durch und dann noch einmal 1,5 Stunden. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal so lange geschlafen habe. Und es war schön!! 
Heute waren wir dann in 6 Baumärkten und Möbelläden und erstanden insgesamt 7 Lampen und einen Briefkasten für das neue Haus. Das ganze lief ohne allzu große Zickereien ab. Den absoluten Härtetest einer Beziehung haben wir also bestanden, so dass wir eigentlich direkt weiter zum Standesamt hätten gehen können.  Als Bonus waren wir noch kurz in einem Schuhladen und kauften warme Winterstiefel für das Babymädchen. Die kleinste verfügbare Größe war allerdings die 21, d.h. noch 2 - 3 Nummern zu groß. Ein Testlauf zeigte zwar, dass es darin durchaus auch laufen kann, ich jedoch lachte Tränen, weil die riesigen Botten an den bestrumpfhosten Speckbeinchen so lustig aussahen. 

Nicht so gut:
Nachdem das Babymädchen nun genau vier Tage wieder in der Kita war (wo mal wieder bescheinigt wurde, dass es noch nicht "angekommen" sei), scheint es nun wieder an irgendetwas zu knabbern. Es war den ganzen Tag recht ruhig, anhänglich und ein wenig weinerlich. Irgendetwas scheint ihr Schmerzen zu bereiten, so dass wir am Nachmittag eine Dosis Nurofen gaben, was das Babymädchen auch kurzzeitig aufblühen und zum Kasper werden ließ. Seit es im Bett anstandslos einschlief, wimmert es nun immer wieder und weint im Schlaf dicke Kullertränen, ohne dabei aufzuwachen. Gerade habe ich dem kleinen Mädchen nun noch ein Zäpfchen gegeben, und wir hoffen sehr, dass es nun richtig zur Ruhe kommt und sich schön ausschläft. 

Sonntag, 9. Oktober 2011

Schnipselei

Ich komme zu nix, und schon gar nicht zum bloggen.

Aber das muss jetzt mal sein, wenn auch schon viiiiieeeeel zu spät:

Lieber Vati, alles Liebe und Gute noch einmal nachträglich zum Geburtstag!! Dein Geburtstag fing zwar auf Arbeit erstmal doof an, aber zum Glück konnte dich der Besuch unseres kleinen, kranken Glühwürmchens gleich aufmuntern, welches R. und 'A aus B ehemals B in VStA' zu Gratulationszwecken zu dir auf Arbeit kutschiert hatten. Abends hatten wir dann eine schöne Feier mit gewohnt leckerem Essen und lustigen Anekdoten über Umzüge, handwerkliche Tätigkeiten und Achterbahnfahrten.

Ansonsten stand die vergangene Woche ganz im Zeichen des kranken Babymädchens.... das übrigens 3-Tage-Fieber hatte.... das allerdings beim BM eine Woche andauerte.... und sich dann nach tagelangen 39°C+ doch endlich am Freitag durch plötzliche Fieberfreiheit und den typischen Ausschlag zu erkennen gab. 

Es war eine Woche voller Sorge und Mitleid für unser armes, weinerliches, schlappes Mädchen, dass mit sich selbst so überhaupt nichts anzufangen wusste und die Tage wimmernd auf Papas und Omas Arm verbrachte. Essen mochte es die ganze Zeit fast gar nichts. Vor allem aber bereitete es uns große Sorgen, dass es so gar nicht trinken wollte. Wir versuchten es mit Früchtetee und Saft, was aber noch weniger Erfolg brachte als normales Wasser. Immer wenn ich schon an den Lindenhof dachte, trank das Babymädchen dann doch eine halbe Flasche Milch, um uns ein wenig zu beruhigen. Klar, wenn ein Kind nur Milch trinkt, gibt es grün-flüssige Windelexplosionen, so dass das arme kranke Hühnchen mehrmals unter die Dusche musste.

Überhaupt verbrachte das Babymädchen die Tage mit soviel Schlaf wie wohl zuletzt als 3 - 4 Monate altes Baby. Schlafen, kuscheln, Kinderwagen.... Gestern morgen noch schlief es mir auf dem Wickeltisch fast wieder ein. Ehrlich gesagt, hätte das Wickeln dieses wehrlosen, friedlichen Kindes - sowie das meist blitzschnelle, theaterlose Einschlafen - fast Spaß gemacht, wenn es uns nicht so unglaublich leid getan hatte.

Ich selbst war bei der Arbeit fast ständig in Gedanken bei meinem Mädchen. Am liebsten wäre ich die ganze Zeit bei ihm geblieben und hätte es in der Manduca eng bei mir gehabt. Aber es war ja jeweils zwei Tage bei R. und bei meiner Mutti bestens aufgehoben, auf Arbeit war sehr viel zu tun und überhaupt war es wohl ein Zeichen guten Willens, dass nicht immer nur mein Arbeitgeber unter meiner Mutterschaft zu "leiden" hat.

Morgen nun wird das Babymädchen noch einen Tag frische Luft bei Oma und Opa im Wald tanken bevor es am Dienstag hoffentlich wieder in die Kita gehen kann. Es ist immer noch ganz schön schlapp, auch wenn es heute endlich wieder fröhlich gespielt hat. Kein Wunder nach einer Woche Fieber und kaum fester Nahrung (der erste essenstechnische Durchbruch kam am Freitag bei Oma in Form einer ganzen! Wiener). Babymädchen sieht immer noch ganz blass und schmal aus und hat die 9-Kilo-Marke sicherlich wieder unterschritten.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Kranke Hühner

Das Babymädchen ist krank. Was die Kinderärztin recht unspezifisch als Infekt bezeichnet bedeutet tatsächlich ein ganz schlappes, appetitloses, weinerliches Glühwürmchen, dass ausschließlich auf dem Arm sein möchte.

Nach einer sehr unruhigen Nacht in unserem Bett wimmerte und weinte das arme kleine Menschlein dicke Kullertränen sobald ich es mal kurz absetzte. Darum ging es heute auch nicht in die Kita, sondern zu meiner Mutti, die ihr kleines Enkelmädchen pflegte.

Heute Nachmittag ging R. dann mit dem kranken Hühnchen zur Arztin, wo wieder über 39 Grad gemessen wurden. Ganz klar, Babymädchen ist krank. Darum wird sie diese Woche auch nicht mehr in die Kita gehen sondern mit R. zu hause bleiben.

Mal abgesehen davon, dass uns das Herz blutet, wenn unser Tobemädchen so schlapp und krank ist, haben wir damit auch diverse Premieren:
R. wird zum ersten Mal ganze Tage als alleinerziehender Papa verbringen.... und das auch noch mit einem kranken Klammeräffchen.
Zum ersten Mal kann ich mein appetitloses Mädchen nicht durch Kuschelstillen beruhigen und dafür sorgen, dass es ausreichend trinkt.
Und zum ersten Mal kann ich nicht bei meinem Mädchen sein, um es zu trösten, umherzutragen und gesund zu kuscheln. Und das macht mich grade sehr traurig, obwohl es doch bei seinem Papa in besten Händen ist.

Übrigens hat sich auch Prinzessin L. so ein Fieber zugelegt und den Tag schlappi auf der Couch verbracht. Gute Besserung wünschen wir unseren beiden kleinen Mädchen!!

Montag, 3. Oktober 2011

Küsschen

Gelegentlich, aber bei weitem nicht immer, hält das Babymädchen manchmal huldvoll sein Mündchen zum Küsschen-Empfang hin, wenn man es um ein Küsschen bittet. Heute Vormittag jedoch bekam ich Babymädchens allererstes unaufgefordertes Küsschen. 

Ich fläzte auf dem Boden herum während das Babymädchen spielte als es unvermittelt auf mich zu kam und mir ein Küsschen gab.*hach*

Überhaupt ist das Babymädchen heute sehr schmusig und anhänglich gewesen, was allerdings daran liegt, dass es schon wieder den nächsten Infekt aus der Kita mitgebracht hat und Fieber hat. Armes kleines Mädchen!!

Freitag, 16. September 2011

Kränkelei

Seit über einer Woche schnupfelt das Babymädchen so vor sich hin. Zwischendurch steckte es uns ebenfalls an, steckte die Erkältung aber selbst recht gut weg. Nur wenn Nachts das Näschen zu war und verhinderte, dass der Nucki dauerhaft angesaugt werden konnte, gab es mal Gemecker. 

Gestern wurde das Babymädchen von meiner Mutti aus der Kita abgeholt und verbrachte einen gutgelaunten Nachmittag mit ihr. Als R. sie dann Abends ins Bett brachte, schlief sie entgegen ihrer aktuellen Rödel-Acker-immer-wieder-aufstehen-und-neuerdings-wieder-ein-Abendfläschchen-trinken-Phase ohne Flasche recht schnell ein.... um dann nach kurzer Zeit lauthals und untröstlich weinend aufzuwachen. Sie beruhigte sich nicht einmal auf meinem Arm so richtig, trank dann doch noch die Abendflasche in einem Zug leer.... und weinte weiter. Wir vermuteten, dass sie irgendwie Schmerzen hatte (Zähnchen?), und da sie sich auch sehr warm anfühlte gaben wir ein Paracetamolzäpfchen, woraufhin das Babymädchen in unserem Bett erstmal drei Stunden am Stück schlief. Der Rest der Nacht wurde von häufigem Weinen immer wieder unterbrochen.

Heute Morgen zeigte das Thermometer 38°C, was natürlich nicht weiter tragisch ist, doch in die Kita kann das Babymädchen so nicht gehen. So bin ich also nach nur 6 Arbeitstagen heute erstmal zu Hause. Ein klitzekleines schlechtes Gewissen habe ich zwar, weil sich auf meinem Schreibtisch schon so einiges angesammelt hat und heute auch diverse Vorstellungsgespräche stattfinden sollten, aber schließlich war damit zu rechnen, dass das Babymädchen sich jetzt immer wieder Infekte aus der Kita abholt. 

Nach einer kurzen, aber gut gelaunten Spieleinheit wurde das Babymädchen wieder ganz müde und weinerlich, so dass ich es es kurzerhand in die Manduca nahm, wo es augenblicklich einschlief. Da hängt es nun friedlich, schnarcht leise vor sich hin und passt doll auf, dass ich nicht weggehe, indem es sich mit seiner kleinen, warmen Hand an meinem Arm festhält. 

Natürlich möchte ich nicht, dass mein Mädchen krank ist, aber ich muss zugeben, dass ich das hier gerade sehr genieße. Mein Baby und ich allein zu Haus!! Wie "früher".

Donnerstag, 5. Mai 2011

Von Eintagsfliegen

Die erste Eintagsfliege, über die ich berichten möchte, war Babymädchens erhöhte Temperatur. Gestern zeigte das Thermometer schon wieder Normaltemperatur, auch wenn durchaus noch spürbar war, dass das Babymädchen nicht auf dem Posten war. Das gestrige BKG-Treffen verbrachte sie zu 80% kuschelnd und schlummernd in der Manduca. Gegen Abend war sie dann aber schon viel fitter und demonstrierte noch einmal ihre Entlanghangelkünste, um zu den in tolle, anschleckbare Silberfolie eingewickelten Keksen zu gelangen. 

Vielleicht war das Babymädchen einfach knülle. Vielleicht hatte es auch ordentlich Schmuseeinheiten über den Tag aufgetankt. Jedenfalls lieferte es dann die zweite (vermutliche) Eintagsfliege (wir wollen ja nicht zu früh jubeln).

Nach ganz viel Singen und Streicheln und auch wieder ein wenig Händchen halten verließ ich zögerlich das Zimmer, was mit kurzem Gequäke bedacht wurde. Ich wollte gerade wieder zurückgehen, um doch noch ein bisschen Einschlafhilfe zu leisten, da wurde es ruhig im Kinderzimmer. Das Babymädchen hatte offenbar noch eine Weile das Schäfchen auf dem Nestchen angeguckt, ein Händchen in eben dieses Nestchen gehakt und war eingeschlafen.

Den ganzen Abend hatte ich Sehnsucht nach meinem kleinen Mädchen, doch es kam höchstens mal ein kurzes Gejammer aus dem Babyfon, wenn es sich umdrehte. Mit klopfenden Herzen ging ich ins Bett - ich brauche meine Dosis Baby wohl genauso wie mein Baby eine Dosis Mama.... Außer in dieser Nacht. Das Babymädchen schlief natürlich nicht durch. Vor allem in den frühen Morgenstunden klang stündlich ein bisschen Gemecker aus dem Kinderzimmer. Ich finde aber, dass man mittlerweile schon hört, ob sie wirklich wach ist oder einfach nur rumrödelt, vielleicht um eine neue bequeme Position zu finden. Einmal schien sie doch richtig weinen zu müssen, doch nach weniger als 2 Minuten war auch das vorbei. Ich stand in dieser Nacht bestimmt fünfmal vor Babymädchens Tür, nur um dann nix mehr zu hören, so dass ich lieber draußen geblieben bin, um sie nicht doch noch aufzuwecken.

Um 4:30 Uhr war die Nacht erstmal vorbei. Wobei.... ehrlich gesagt, könnte es sein, dass das eher an mir lag. Beim ersten Mucks des Babymädchens hielt ich es nicht mehr aus und bin zum Stillen ins Kinderzimmer. Womöglich hätte sie sich auch ohne mich noch mal beruhigt. Aber wie gesagt, auch ich brauche meine Babykuscheleinheiten. Danach ging es ins Elternbett, wo das Babymädchen wie schon an den letzten Tagen erstmal eine halbe Stunde wach, aber trotzdem ganz ruhig blieb und sich eng an mich kuschelte bevor wir dann bis 7 Uhr weiterschliefen. Hach!!

Ich bilde mir nicht ein, dass das von nun an immer so sein wird, aber es war sicherlich ein guter Anfang. Ich möchte es nun auch nicht mehr nach der Stoppuhr weinen lassen. Das Babymädchen sehr deutlich gezeigt, dass es sich alleine umdrehen und wieder einschlafen kann. Wenn es das mal nicht schafft, hat es offensichtlich auch einen richtigen Grund und braucht seine Eltern. 

Wie schon gesagt bin ich immernoch nicht im Reinen mit mir, dass ich dieses Abstill-und-alleine-Einschlaf-Ding angefangen habe. Ich denke aber, dass wir drei damit den wichtigen Unterschied zwischen "Ich bin mal kurz wach, dreh mich aber gleich wieder um." und "Hilfe, ich brauche meine Mama und meinen Papa!!" gelernt haben. 

Die Reaktionen auf unser Vorgehen waren wie erwartet ziemlich schwarz-weiß. Die einen verstanden unsere Not fanden es richtig und vor allem höchste Zeit, dass wir etwas unternahmen. Die anderen fanden es total sch**** von uns. Ich werde mich nicht darüber streiten, denn ganz klar: Ich war früher (und ja eigentlich auch jetzt noch) auch immer dagegen....

Dienstag, 3. Mai 2011

Schon wieder!!

Das Babymädchen war schon heute morgen sehr verschmust und wollte gar nicht spielen.  Stattdessen wollte es nur auf meinem Arm sein, wo es sich nicht wie üblich in diese und jene Richtung verbog, um Nicht-Spielzeuge zu erreichen, sondern oft sein Köpfchen auf meiner Schulter ausruhte. Da dachte ich noch, das Babymädchen sei einfach müde. 

Nach dem Manduca-Vormittagsschläfchen ging es nach dem Essen der Breiverweigerung direkt zum Babyturnen, und ich rechnete fest mit einem gut ausgeschlafenen, fröhlich spielenden Babymädchen. Nix da. Zum ersten Mal wollte das Babymädchen nicht sofort in alle Richtungen lostoben sondern weiterhin nur auf dem Arm kuscheln. Da dachte ich mir schon, dass wohl etwas im Busch ist. 

Zu Hause angekommen dann 38,5°C. Das hat sich zwar im Laufe des Nachmittags auf 37,5°C abgekühlt, aber das kleine Mädchen wollte nach ihrem 2-stündigem! Mittagsschlaf dann weiterhin nur auf Mama oder Papas Arm sein und jammerte dort ganz kläglich vor sich hin. 

Ich habe heute dann natürlich wieder mehr gestillt, trotzdem blieben die Windeln ziemlich trocken. Mmh. Mal sehen wie die Nacht läuft. Sicherlich werden wir von unserem Abstill-und-alleine-einschlaf-Training abweichen, d.h. ich werde das Babymädchen bei Bedarf stillen, damit es genügend Flüssigkeit bekommt. Na ja, so ist wohl immer irgendwas....

Freitag, 22. April 2011

Fiebermädchen - Fortsetzung

Wir waren dann gestern doch noch bei Arzt. Nach einem sehr ausführlichen 2-stündigen Morgenschläfchen wachte das Babymädchen schlapp und weinerlich mit 40,0°C Fieber auf. Also rief ich in der Kinderarztpraxis an und wurde auch direkt hinbestellt. Wir mussten nicht allzu lange warten bis wir ins Behandlungszimmer durften. Dort wurde das lauthals weinende Babymädchen gründlich untersucht, doch außer der Bestätigung, dass sie Fieber hatte, konnte nichts gefunden werden. Die Ärztin tippte daher auf einen Harnwegsinfekt oder 3-Tages-Fieber. 

Um einen bakteriellen Harnwegsinfekt auszuschließen wurde dem Babymädchen ein Beutelchen angeklebt, um eine Urinprobe zu bekommen. Ich stillte sie, doch anscheinend hat sie meine ausdauernde Blase geerbt. Jedenfalls dauerte es fast eine Stunde bis sie in das Beutelchen pullerte. Währenddessen hing mein armes kleines Mädchen in meinen Armen und schaute sich mit glasigen Äuglein um. Immer wenn ein anderes Kind ein lauteres Geräusch machte, klammerte mein Baby sich gleich an mich und wimmerte vor sich hin. 

Der Befund war dann nicht ganz eindeutig. Es konnten keine Leukozyten nachgewiesen werden, so dass ein Harnwegsinfekt unwahrscheinlich ist. Allerdings gab es ein paar kleinere Ungereimtheiten, die einen solchen Infekt doch wieder nicht ganz ausschließen. Ohne eindeutige Diagnose wollte die Ärztin aber auch  nicht einfach Antibiotikum verschreiben, was wir auch genauso sehen. 

Sie tippte also auf 3-Tages-Fieber, wobei das Fieber also spätestens Sonntag Morgen verschwunden sein sollte (und wenig später ein rötlicher Ausschlag entstehen würde). Fiebert das Babymädchen dann immer noch, sollen wir mit ihr zum Arzt, d.h. ins Krankenhaus fahren. Bis dahin sollten wir mit Ben-u-ron und Nurofen behandeln. 

Zu Hause angekommen schlief das Babymädchen fast den gesamten Rest des Tages immer wieder auf meinem Arm ein. Zwischendurch weinte und wimmerte es mehrheitlich vor sich hin. Nur am Nachmittag gab es eine knappe Stunde, in der das Fiebermittel sie wohl soweit wiederherstellte, dass sie ein bisschen spielte. 

Die vergangene Nacht war dann ähnlich bescheiden wie die vorherige. Das Babymädchen schlief einen Großteil der Nacht bei uns, wälzte sich viel umher und umklammerte die ganze Nacht meine Finger, damit ich ja nicht wegginge. In den frühen Morgenstunden gaben wir ihr noch mal Nurofen - als Saft, was übrigens nicht sonderlich gut klappt. Das Babymädchen wehrt sich dabei mit Händen und Füßen und presst die Lippen fest zusammen, so dass einiges von dem klebrigen Zeug an uns verteilt wurde. So ein Zäpfchen ist zwar vermeintlich viel schlimmer, und da weint sie auch ganz doll, aber immerhin ist es viel schneller vorbei. 

Und Trinken. Ist ja wichtig. Ich denke, das Babymädchen trinkt genug - allerdings immer nur in den fieberfreien Phasen. Nachts weinte es ganz bitterlich, schien eigentlich nach der Brust zu suchen, brüllte diese aber dann nur an und warf das Köpfchen zurück. Zwischendurch trank es mal ein bisschen Wasser, worüber wir erstaunt, aber sehr froh waren. In unserem Bett ließ sich das Babymädchen gar nicht stillen. Es klappte eigentlich nur dann einigermaßen, wenn ich mit ihr ins Kinderzimmer auf unseren Stillstuhl ging. Haha, von wegen Bequemlichkeit im Familienbett.... Trotzdem war es uns lieber, sie in dieser Situation bei uns zu haben, zumal unser kleines Mädchen ja ganz dringend unsere Nähe brauchte (zum Händchen halten). 

R. war zwischenzeitlich ziemlich entnervt von den vielen - für ihn ungewohnten - Schlafunterbrechungen und dem untröstlichen Babymädchen, so dass er mitten in der Nacht einen Teil der eingekauften Osterschokoladengeschenken vernichtete. Als sein Wecker ungeplanter Weise klingelte snoozte er ihn dann versehentlich mehrmals, weil er nicht richtig wach wurde und das Klingeln offenbar in seine Träume einbaute. :-D

Heute ging es dem Babymädchen schon ein bisschen besser. Wir mussten weiterhin alle 6 Stunden Fiebermittel geben, und wenn die Wirkung nachließ hatten wir jedesmal ein ganz aufgelöstes Glühwürmchen. Dazwischen wurde jedoch schon ein bisschen gespielt.... und wieder viel in der Manduca geschlafen. 

Ach ja, und heute ist ja Karfreitag. Wir waren im Wald, um mit R.'s Familie Ostern zu feiern. Wir hatten einen schönen Tag mit viel zu viel Essen und herrlichem Wetter. Das Babymädchen und ich brachen dann schon früher auf, weil wir noch einen weiteren "Feiertag", d.h. den Geburtstag von meinem Cousin feiern wollten. Dort wurde das Babymädchen sofort von den fünf Zopfliesen begeistert begrüßt und auf dem Rasen bespielt.

Nach einem schnellen Bad, das dem Babymädchen unüblicherweise und wohl fieber bedingt gar keinen Spaß machte, liegt das kleine Mädchen nun im Bettchen und schläft sich hoffentlich in nicht allzu vielen Etappen gesund.