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Dienstag, 28. August 2012

So much to do and such little time

*jammermodus an*

Momentan haben die Tage mal wieder viel zu wenige Stunden. Ich wache morgens müde auf und komme kaum in die Gänge, nachdem BM mal wieder die halbe Nacht meine Hand geknetet hat. Ich haste zur Arbeit, im Kopf schon Tausend Dinge, die ich eigentlich unbedingt heute erledigen müsste. Stattdessen begrüßt Outlook mich mit haufenweise Interviews, die nur durch sonstige Termine unterbrochen sind. Ich komme zu fast jedem Termin zu spät, weil keine Lücken geplant sind, zwischendurch aber mein Chef noch ganz schnell irgendeine Auswertung braucht, die es natürlich standardmäßig nicht gibt, so dass ich die Daten mühselig zusammenklauben muss. Aus jedem Termin nehme ich einige To-Do's mit. Am Ende des Arbeitstags erledige ich noch schnell ein paar Dinge für denjenigen, der gerade am lautesten schreit. Da bekomme ich jedoch schon ein schlechtes Gewissen, weil BM wieder mal länger als ihre Bezugserzieherinnen in der Kita bleiben muss und bereits jetzt jedes Mal hoffnungsvoll zur Tür schaut, wenn wieder ein anderes Kind abgeholt wird. Also ignoriere ich die neuesten 30 Emails sowie den Stapel Dingsbumse, der auf meinem Schreibtisch liegt und hoffe, dass mir dabei nicht irgendwas ganz wichtiges durchrutscht. Ach ja, deswegen habe ich dann natürlich auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich schneller als die Benzinpreise erlauben die Autobahn entlang brause, um mein kleines Mädchen abzuholen. Es folgen ein paar schöne Stunden mit BM, die jedoch (wenn ich dran bin) mit Einschlafdingens enden.
Feierabend 21 Uhr. Wenn nicht noch Wäsche o.ä. auf mich wartet. Eigentlich wollte ich laufen gehen, BMs Geburtstag planen und einfach mal Zeit mit R. verbringen, tue aber nichts davon richtig. Und ja: Noch mehr schlechtes Gewissen. Letztendlich gehe ich wieder viel zu spät ins Bett und der Spaß beginnt von vorne.

*jammermodus aus*

Dienstag, 28. Februar 2012

Kita-Viren

BM geht jetzt seit einem halben Jahr in die Kita, und nun ist es soweit: Sie hat irgendsoein blödes Virus mit nach Hause gebracht, das uns nun seit zwei Wochen in wechselnder Besetzung flachlegt. 

Derzeit treibe ich den Krankenstand unserer Abteilung ganz schön nach oben. Bereits am vorletzten Wochenende fühlte ich mich das altbekannte Kratzen im Hals, das sich bis zum darauf folgenden Dienstag wunderbar auf meine Stimmbänder legte, so dass ich nur noch ein Krächzen herausbekam. Ich machte also bereits am Mittag Feierabend und fiel zu Hause direkt auf die Couch. "Nur ein Karenztag", dachte ich und blieb am Mittwoch zu Hause. Aus dem Krächzen war ein Flüstern geworden, so dass ich beschloss, den Rest der Woche zu Hause zu bleiben. Ich suchte mir also eine Allgemeinärztin im neuen Kiez und musste tatsächlich nur eine Stunde warten bis ich dran kam. Diese mit ihren abstehenden Loden recht schrullig wirkende Ärztin wollte mich gleich für anderthalb Wochen krank schreiben. Ich aber winkte ab und sagte, dass ich am Montag sicherlich wieder gehen könne. Pustekuchen. Ich huste mir (vor allem) immer noch die Seele aus dem Leib und werde daher doch noch diese Woche dran hängen. Dazu nahm ich heute BM mit in die Praxis (nicht ohne mich vorher mit Keksen und Büchern zu bewaffnen). Sie war auch sehr lieb und zuckersüß. Ich vermute, der Niedlichkeitsbonus führte dann auch dazu, dass ich schon nach 10 Minuten dran kam.

Ich weiß eigentlich nicht wieso, aber irgendwie ist es mir total unangenehm. Wenn ein Kollege krank ist, finde ich das auch verständlich und nicht weiter dramatisch. Wenn ich mich jedoch selber krank melde, habe ich dabei immer ein ungutes Gefühl. Und dann kam heute Nachmittag ein Panikanruf von den Kollegen wegen einer Sache, die bei mir schon ewig auf dem Stapel liegt, aber nie bearbeitet wurde, weil andere immer lauter schrien. War ja klar, dass das ausgerechnet jetzt aufploppt.

BM schloddert auch schon seit zwei Wochen herum, offensichtlich mit dem gleichen Kram wie ich. Allerdings lässt sie es sich kaum anmerken. Nur am Wochenende hatte sie mal einen Tag erhöhte Temperatur. Unglücklich ist nur, dass ihr die Schlodderei nicht nur ein bisschen in Bronchien und Ohren gezogen ist, sondern ihr auch noch eine Bindehautentzündung verpasste. Darum waren wir gestern auch erstmal bei der Kinderärztin, die u.a. Augentropfen verschrieben hat, die ich nun drei Mal am Tag mit vollem Körpereinsatz verabreichen muss. Was für ein Kampf! Wo hat dieses nicht mal 80cm große Dingelchen diese Kräfte her? Jedenfalls sehen die Augen heute schon viel besser aus, obwohl gestern noch laufend eitriges Zeug herausfloss. Der Einsatz hat sich also gelohnt.

Tja, und nun hat es auch R. so richtig erwischt. Er ging heute schon vor BM mit Schüttelfrost ins Bett. Ich hoffe so sehr, dass es ihm morgen besser geht und nicht völlig dahin rafft, da es auch bei ihm auf Arbeit gerade sehr stressig ist. 

Samstag, 28. Januar 2012

Kantinenchefs

Vorgestern fand unser Abteilungsneujahrsevent statt. Diesmal kochten und aßen wir gemeinsam. Es war zwar nicht so durchgestylt und professionell wie der "Kochkurs" bei Culiartis, bei dem ich vor zwei Jahren mit F. und A. war, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. 

Hierzu hatte mein Chef den Küchenchef und seinen Companion engagiert, die uns in einer großen - also nicht der firmeneigenen - Kantine Kantinenrestaurant bei der Herstellung von drei leckeren Gängen unterstützten. Die beiden haben das echt super gemacht und alle 14 anwesenden Kollegen hatten viel Spaß dabei. Es war auch sehr interessant mal hinter die Kulisse zu schauen. Da waren zum Beispiel riesige Bottiche mit Mehl, Butter, Paniermehl. Ein acht Meter langer Geschirrspüler. Eine mobile Induktionskochstation mit einer Kuhle für einen Wok, der oll und verbeult war, aber offenbar viiiieeel besser ist als die neu gekauften Woks. Ein Werkzeugkoffer voll mit unterschiedlichsten Messern und Kochgeräten....

Am Ende hingen wir alle kugelrund auf unseren Stühlen und bemitleideten uns ein wenig, weil wir alle noch Auto fahren mussten und somit das reichhaltige Angebot an Magenaufräumern ablehnen mussten. Alle waren gut drauf und die Arbeit wurde nicht einmal erwähnt. Somit war es ein wirklich gelungener Abend.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Finde den Fehler

1. Der Weihnachtsmann hat via BMs Uropa einen Puppenbuggy für BM gebracht. Eine richtig gute Geschenkidee - findet auch BM. Nur über den Gebrauch sind wir uneins. Setzt man nämlich Püppi oder Teddy hinein, wird sofort auf's Heftigste protestiert. Sooo nicht!! Im Buggy darf nur BM sitzen, was mit den Speckbeinchen noch geradeso möglich ist. Am besten ist es, wenn ich sie dann noch rasant durch's Wohnzimmer schiebe.


2. R. ist auf Dienstreise. Ich bin diese Woche also quasi alleinerziehend. Auf Arbeit ist die Hölle los. Es sind noch tausend vermeintliche Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Wir haben noch längst nicht alle Weihnachtsgeschenke.... Und nun ist BM auch noch krank. Erkältung mit Fieber. Nachts - zum Glück nur ganz leichte - Pseudokrupp-Anfälle. Und gestern Abend dann die leicht angedaute Abendmilch auf uns beiden plus (Still)Stuhl und neuen Spielteppich verteilt. Einatmen. Ausatmen. Weitermachen.


3. Nachdem ich mich gestern BM-bedingt krankgemeldet hatte, düste ich durch die Gegend, um BM ein paar Stunden zum Opa zu bringen und dann doch noch schnell ein paar Stunden zu arbeiten und zumindest die wichtigsten Sachen noch vor Weihnachten zu erledigen. Nett von mir und BMs Opa, finde ich. Und auch ein ziemlicher Handstand.
Auf Arbeit angekommen totterte mein Kollege herum, weil ich so viele Termine habe. Ob ich denn nicht generell weniger Termine machen könne? Eigentlich weiß ich nicht mal genau, was er mir damit sagen will. Um weniger Termine und offene Themen zu haben, müsste ich insgesamt weniger Bezreuungsbereiche und Projekte haben. Aber wer sonst sollte die dann eigentlich übernehmen? Pah!!
Eigentlich sind alle immer sehr verständnisvoll, wenn es um BM geht, aber diese seltsamen Fragen irritieren mich bzw. machen mir doch wieder ein schlechtes Gewissen.

Sonntag, 20. November 2011

Weg gewesen

Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass ich vergangenen Mittwoch - Donnerstag auf meiner ersten Dienstreise seit der Elternzeit war. Über Nacht. Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren wieder mal in England. Linksverkehr ist übrigens wie Radfahren - verlernt man nicht. Anstrengend aber lohnenswert war es. 

Viel wichtiger aber ist, dass somit R. und Babymädchen erstmals eine Nacht lang ganz alleine waren. Natürlich gab es keinerlei Probleme. Babymädchen ist des Nachts nicht wie von R. befürchtet auf meiner Seite aus dem Bett gefallen, beide haben sich bestens vertragen und R. hat sein Organisationstalent unter Beweis gestellt. 

Und ich habe jede freie Minute daran gedacht wie unglaublich weit weg ich von meinen beiden Lieblingsmenschen war. Das brauche ich jetzt erst mal eine ganze Weile nicht mehr!!

Montag, 12. September 2011

Working Mum

Die Arbeit hat mich wieder, und das ist auch gut so. Irgendwie blieb es die ganze Zeit seltsam unwirklich, dass das Jahr Elternzeit nun tatsächlich rum ist. Selbst als ich das Babymädchen in die Kita gebracht hatte und im Auto saß, eigentlich sogar noch als ich durch die Tür ging, fühlte sich das irgendwie surreal an. Andererseits jedoch auch so, als wäre gar keine Zeit vergangen. Ich war auch nicht aufgeregt oder so

Komisch, vielleicht liegt das daran, dass Babymädchen nun mal meine Priorität Nr. 1 ist und ich kaum Gelegenheit hatte, darüber nachzudenken wie es sein würde, wenn ich wieder arbeiten gehe. 
Die Kollegen haben mich sehr lieb empfangen, sind aber gestresst und ein wenig jammerig wie eh und je. Mein Account funktioniert nach einigem Herumzicken nun auch wieder, meine Emails und Einstellungen haben die Pause gut überlebt. SAP wird es eventuell auch bald wieder für mich tun.

Heute haben wir dann endlich über die Neuaufteilung der Aufgaben gesprochen. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, weil ich das Personalcontrolling nun doch nicht zurück bekomme. Allerdings habe ich mich damit jetzt schon ganz gut arrangiert, zumal ich doch nicht ganz außen vor sein werde, gleichzeitig aber nicht an Abend-füllenden Terminen mit dem Controlling teilnehmen muss.... was über kurz über lang zu Spannungen geführt hätte. Die Fachbereiche sind auch in Ordnung, mein Lieblingsbereich ist wieder dabei, aber auch das Joint Venture, was definitiv ein ziemlicher Brocken ist. Ich denke aber, "meine" Führungskräfte freuen sich ehrlich, dass ich wieder da bin, was wiederum mich sehr freut. Und zu meinem großen Glück muss ich das Projekt mit meiner ungeliebten Kollegin aus Niedersachsen nicht zurücknehmen.

Also alles soweit schick. Jetzt muss ich "nur" noch meinen neuen Alltag zwischen Babymädchen, R. und Arbeit zur Routine werden lassen, und dass ist sicherlich die größte Herausforderung. 

Sonntag, 20. März 2011

Stipvisite

Am Donnerstag waren das Babymädchen und ich nach langer Zeit mal wieder zu Besuch bei meiner Arbeit. Alle waren selbstverständlich ganz begeistert von meinem zauberhaften Baby, das mit ihren großen blauen Kulleraugen, reichlich verteilten Lächlern und Bauarbeiter-mäßigen Tönen die ganze Mannschaft gut unterhielt. 

Für mich war es toll, meine Kollegen wiederzusehen, mich auf den aktuellen Stand der Entwicklungen bringen zu lassen und ein bisschen zu fachsimpeln. Klar, wie immer wurde auch reichlich über die viele Arbeit und diese und jene Kollegen gestöhnt. Das kann ich gut verstehen, denn ich kann mich natürlich trotz fortgeschrittener Stilldemenz noch gut an die mehr als reichlich vorhandene Arbeit sowie unangenehme Zeitgenossen entsinnen. Ab und an sehne ich mich aber trotzdem schon sehr danach, wieder arbeiten zu gehen. .... wohlwissend, dass ich nach spätestens zwei Wochen wieder genauso meckern werde. 

Nee, natürlich kann ich mir gar nicht vorstellen, mein Babymädchen schon jetzt in fremde Hände zu geben. Dennoch fehlt mir die Arbeit bzw. mal wieder meine Expertise und ein bisschen Gehirnschmalz einbringen zu können. Gefordert werden. Es nervt mich manchmal schon ein wenig, dass ich kaum noch Nicht-Babymädchen-Dinge zu berichten habe. Schizophren, denn natürlich rede ich über nichts lieber als mein Baby. Ach, ich kann's nicht besser erklären. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass wir Kita-Platz und Kita-Gutschein (mit überraschend geringer Kostenbeteiligung) jetzt sicherhaben und meiner Rückkehr zur Arbeit im September nichts mehr im Wege steht.

Montag, 1. November 2010

Schon wieder....

Letzte Nacht pupste und weinte das Babymädchen ganz bitterlich. Zu guter Letzt konnte ich nicht mehr anders und musste ein bisschen mitweinen. Zum Glück übernahm R. dann das Babyschaukeln, und endlich schlief das kleine Mädchen wieder ein.

Und irgendwann mussten die Pupse ja mal was bringen. Aber warum musste sie gleich wieder ihre Windel sprengen?? Ausgerechnet als wir gerade meinen Kollegen einen Besuch abstatteten. So musste ich sie lauthals brüllend auf dem Besprechungstisch komplett nackig machen und umziehen.... Arme kleine Prinzessin!!

Heute gab es von den lieben Kollegen natürlich auch Geschenke für das kleine Mädchen. Unter anderem auch einen Gutschein für ein Schülerpraktikum im Jahr 2026. Allerdings ist es nach der heutigen Aktion vielleicht nicht empfehlenswert, dass sie diesen Gutschein jemals einlöst. Mit 16 Jahren könnte es ihr etwas peinlich sein, auf ihren ersten Besuch bei Mamas Arbeit angesprochen zu werden. :-)

Donnerstag, 24. Juni 2010

Nur noch einmal schlafen....

.... und dann habe ich URLAUB!! 

Mittlerweile steht zwar fest, dass ich morgen nicht alles schaffen werde und noch ein bisschen was mit nach Hause nehmen werde. Aber auf jeden Fall ist morgen mein letzter Tag, an dem ich zur Arbeit fahren werde.

HURRA!!!!

Freitag, 18. Juni 2010

Die heutige Herausforderung....

.... wird es sein, sämtlichen Fußangeln Meetings aus dem Weg zu gehen und  um 12:30 Uhr Feierabend zu machen, um dann pünktlich um 13:30 Uhr vorm Fernseher zu sitzen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Die schöne Aussicht....

.... auf meinem Arbeitsweg wird mir fehlen:

Ansonsten bin ich sehr froh, dass ich nur noch acht Mal die 47km hin und zurück zur Arbeit fahren muss bevor ich endlich URLAUB habe!!

Meine Motivation ist mittlerweile ca. ins dritte Untergeschoss abgerutscht, was sich leider nicht mit der Arbeit deckt, die ich in den kommenden anderthalb Wochen noch schaffen möchte. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass ich nach dem Babyjahr ganz froh sein werde, wieder arbeiten gehen zu können, aber im Moment bin ich echt froh über die kommende Auszeit.... so als kleine Unterbrechung bevor ich bis zum Alter von 67 Jahren durcharbeite (oder Kind Nr. 2 kommt). :-)

Freitag, 21. Mai 2010

Home sweet home

Das war's: die letzte Dienstreise ist rum. Der Workshop war gut, hatten ja auch ein handfestes Thema - so mag ich das. Gestern Abend habe ich mich dann zum Essen mit meiner Freundin F. getroffen, die ja in München wohnt. Nachdem wir schon letzten Freitag 7 Stunden dauergequatscht haben, haben wir dann noch mal 3 Stunden draufgepackt. Und am Sonntag kommt sie ja auch zu meinem Geburtstagsfrühstück. :-) Das hebt den Durchschnitt unserer Treffen in den letzten Jahren nach unserer gemeinsamen England-Zeit um ca. 1000% an. Schön!

Ja, und heute wurde ich dann positiv überrascht, weil 1. der Workshop schon 13 Uhr zu Ende war und wir 2. mit nur geringfügigen Kosten unseren Flug von 20:30 Uhr auf 15:00 Uhr vorziehen konnten. Das war auch gut so, denn irgendwie geht's mir seit heute Nachmittag nicht besonders gut. Schlapp, atemlos, todmüde und ein bisschen schwindelig. Ich werde jetzt auch gleich ins Bett gehen. Habe mir vorhin am Flughafen ein recht spannendes Buch gekauft, bin bereits auf Seite 120 und will heute noch ein bisschen weiterkommen bevor ich gemütlich beim Lesen einschlafe.

UND: ICH HABE JETZT URLAUB UND MUSS ERST AM 1. JUNI WIEDER ZUR ARBEIT!!!!

Mittwoch, 28. April 2010

Kaputt

Oh Mann, ich bin fix und alle. Auf Arbeit steppt schon wieder so richtig der Bär! Ständig irgendwelche Meetings, bei denen rauskommt, dass ich nur noch schnell dieses und jenes erledigen müsste.... alles ist super-dringend. Kurz vor Feierabend habe ich mal meinen Schreibtisch-Stapel durchsortiert, weil ich schon seit ewigen Zeiten immer nur Zeug obendrauf packe und ständig das ungute Gefühl habe, wichtige Sachen zu vergessen. Wollte nach "dringend morgen erledigen", "Freitag irgenwie schaffen" und "hat noch Zeit" sortieren. Ging nicht. Fast alles hätte letzte Woche fertig sein müssen. Aaaahhhhh!! 

Na ja, genug gejammert. Jetzt habe ich ja erst mal ein paar Stunden Feierabend bevor ich morgen wieder zur Arbeit darf. Übrigens sind es nur noch 34 Arbeitstage bis ich in Urlaub und Mutterschutz gehe!! Licht am Ende des Tunnels!!

Und noch was Schönes: Ich bin jetzt schon seit vollen 21 Wochen schwanger. Wahnsinn, wie die Zeit rennt!!

Freitag, 16. April 2010

Wieder da!!

Der Workshop in München war ... na eben workshopig. Nicht unspannend, aber eben doch zwei Tage, die ich auch anders hätte nutzen können.

Dann hatte ich mir doch extra einen schönen frühen Heimflug für heute Nachmittag gebucht, aber natürlich ging wegen der Aschewolke gar nix. Hatte dann mit meinem Kollegen überlegt, ob wir den Mietwagen einfach behalten und damit nach Berlin fahren. Unser Reisebüro kam aber nicht zum Autovermieter durch (die sind wohl nicht mehr ans Telefon gegangen, auch nach 2 Stunden in der Warteschleife), also wäre das quasi Autoentführung gewesen. :-) 

Dann bin ich einer plötzlichen Eingebung gefolgt und habe die Berlin-nach-München-Auswanderer J. und B. angerufen. Und siehe da, sie wollten tatsächlich gerade Richtung Berlin losfahren!! Sie haben mich dann am Münchner Flughafen eingesammelt und in Rekordzeit direkt vor meiner Haustür abgesetzt. Spitzen-Service!! 

Vielen, vielen Dank noch mal dafür!!

Mittwoch, 14. April 2010

Hebamme und so

Gestern hatten wir Besuch von der Hebamme, die F. mir empfohlen hatte. Danke noch mal für den Tipp, denn wir haben uns gleich gut verstanden. Sie war nur ansatzweise öko/esoterisch. Mehr muss es auch nicht sein. Wir haben locker eine Stunde weggequatscht, und am Ende habe ich ihr dann gleich gesagt, dass ich mich freuen würde, wenn sie meine Nachsorge übernimmt. Macht sie. Also brauchen wir nun auch nicht x weitere Hebammen interviewen. Haken dran. 

Heute haben wir uns noch eine Kita angeguckt. War zwar an sich sehr schön. Nur 30 Kinder, die auch nicht in Gruppen aufgeteilt sind, sondern je nach Interessen und Freundschaften miteinander spielen können. ABER: Die nehmen erst Kinder, die schon mindestens 1 Jahr + 8 Monate alt sind. Das kommt für uns ja nicht in Frage, denn nach einem Jahr sollte ich mal wieder das Bruttosozialprodukt steigern gehen. 
Morgen und Freitag bin ich arbeitend in München. Lust habe ich nicht, wie immer, aber wahrscheinlich muss ich dann nur noch einmal Anfang Mai dorthin. Und dann ist es ja sowieso auch bald mit dem Fliegen vorbei.

Dienstag, 23. März 2010

Herumgesprochen

Woran merkt man, dass eine Schwangerschaft sich entgültig herumgesprochen hat?
....
Daran, dass jeder einem bei der Begrüßung auf den Bauch und nicht ins Gesicht schaut.

Ich weiß noch nicht wie ich das finde. Einerseits bin ich ja schon sehr stolz auf meinen mittlerweile recht eindeutig schwangeren Bauch. Andererseits kommt mir das so ähnlich vor wie 'in den Ausschnitt gucken'.

Ansonsten habe ich heute erstmal seit den ersten Übelkeitsanfällen wieder bis nach 18 Uhr gearbeitet. Keine gute Idee. Nach Hause kam ich mit Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen und (leichter) Übelkeit. Zum Glück wartete R. mit Spinat inkl. Blubb auf mich. Lecker.

Trotzdem gehe ich jetzt ins Bett.

Dienstag, 16. März 2010

Aufgeräumt

Nachdem ich meinen gestrigen sturmfreien Abend erkältungsbedingt schlafend zunächst auf der Couch und dann ab 20:45 Uhr im Bett verbracht habe, war ich heute ausgesprochen fleißig. Ich habe meinen Kleiderschrank aufgeräumt. Dazu gehörte diesmal nicht nur die Frage, ob ich die Teile noch anziehe oder sie schon seit Monaten ganz unten im Stapel gelegen haben, sondern ich habe auch alles einmal anprobiert und auf Babybauchtauglichkeit geprüft.

Die Sachen, in die ich gern später mal wieder reinpassen würde, sind nun also in Vakuumbeutel verstaut und müssen nur noch in den Keller geschleppt werden. Nun sieht es wieder sehr ordentlich und auch etwas leer im Schrank aus. Aber der Frühling kommt ja bestimmt bald und dann müssen vielleicht noch ein paar luftige Teile dazugekauft werden. Platz genug ist jetzt jedenfalls. :-)

Übrigens habe ich das Gefühl, dass mein Bauch über Nacht gewachsen ist. Ist das möglich? Seit zwei Tagen zieht es wieder ordentlich im Bauch. Einschlägigen Internetseiten zufolge müssten das die sich dehnenden Mutterbänder sein. So langsam macht das Pünktchen sich ganz schön breit!

Mehr gibt's nicht zu berichten. Morgen werde ich wohl etwas länger arbeiten müssen, weil 1. meine Kollegin Urlaub hat, 2. heute wegen der Betriebsversammlung schon 13:00 Uhr Schluss war und 3. weil ich wegen Stromausfalls schon ab 11:00 Uhr nix mehr arbeiten konnte. Das war ganz schön bitter, da ich mich gerade durch Bonusberechnungen gequält habe und nicht mehr weiß, wann ich zuletzt gespeichert habe.


Na ja, darüber kann ich mir morgen noch Gedanken machen. Jetzt geht's erst mal auf die Couch das "tolle" Fernsehprogramm genießen.

Samstag, 6. März 2010

Wochenende

Gestern um 15 Uhr war es soweit, ich konnte nach vier Teilzeit-Arbeitstagen endlich ins Wochenende. Die paar Stunden auf Arbeit und die Autofahrten haben echt geschlaucht.

Mittlerweile habe ich einigen von meinen Kollegen und Führungskräften, mit denen ich ganz gut auskomme, schon gesagt, dass ich schwanger bin. Alle haben sehr nett reagiert und freuen sich für mich. Am Donnerstag hat der Chef es dann noch in der GF-Runde verkündet und meine Vertretung angekündigt. So wurde mir dann Freitag auch gleich "ungefragt" gratuliert. Na ja, irgendwie war mir das dann doch ein bisschen peinlich. Aber da man so langsam ja meinen Bauch sieht, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis alle merken, dass ich nicht nur einfach gerne esse....

Positiv kann ich vermerken, dass es mir gelungen ist, mein Auto nicht noch weiter zu beschmutzen. Genau genommen habe ich seit Donnerstag nicht mehr gebrochen, auch wenn ich vor allem Abends immer noch sehr unter Übelkeit leide. Vielleicht wird es ja doch langsam besser. R. pflegt mich sehr liebevoll und geduldig, aber bestimmt nervt es langsam, wenn ich ihm ständig mitteile, dass mir übel ist.

Heute habe ich volles Programm: Frühstück bei der Schwiegerfamilie, dann Friseur und vielleicht Umstandshose und größere BHs kaufen, danach kurz ins Dorf zu meiner Familie. Um 15:30 Uhr müssen wir aber zu Hause sein, weil R. dann weiter zu einer Geburtstagsfeier am anderen Ende der Welt muss. Das ist ja dann auch die Uhrzeit, zu der die Übelkeit dann meist so richtig anfängt, so dass der Tag dann für mich auf der Couch enden wird. Vielleicht auch auf Nachbarin F.'s Couch, Hauptsache Couch. :-)

Mittwoch, 3. März 2010

Weniger eklig!

Ich war heute wieder arbeiten, habe aber schon 13:45 Uhr Feierabend gemacht. Heimfahrt lief heute besser, d.h. ich hab's noch zur Toilette geschafft.... Ist doch schon eine super Steigerung. :-)

Ich habe jetzt auf Arbeit fest angekündigt, dass ich bis auf weiteres spätestens 14 Uhr Feierabend mache und alle späteren Termine abgesagt. Gleitzeit habe ich ja genug. Jetzt mache ich ein Päuschen und für den Abend habe ich mir noch ein bisschen Arbeit mitgebracht. Will ja nicht den ganzen Spaß verpassen! :-)

Montag, 8. Februar 2010

Verraten

Letzte Woche hatte ich meiner Kollegin H. ja schon vom Krümelchen erzählt. Nicht zuletzt auch, weil es mir ja meistens ziemlich bescheiden ging und ich so nicht ständig neue Erklärungen erfinden musste, warum ich ständig später zur Arbeit kam und manchmal vor Übelkeit kaum sprechen konnte.

Heute war nun aber mein Chef wieder den ersten Tag nach seinem Urlaub wieder da. Nach unserer üblichen Rücksprache mit zig Themen hatte ich dann noch ein Sonderthema. Ich war wahnsinnig aufgeregt, weil er mir ja damals meinen unbefristeten Arbeitsvertrag überreichte mit den Worten "Aber Frau S.b.k.v.S., nicht dass Sie dann jetzt sofort schwanger werden!!" .... Das war letztes Jahr im Juni.... *schluck*

Tja, was soll ich sagen, ich hätte mir gar nicht so 'nen Kopf machen brauchen. Nachdem die Info raus war, hat er mich erst mal eine gefühlte Ewigkeit mit offenem Mund angestarrt - wahrscheinlich um sich eine angemessene Antwort zurechtzulegen. Mit der konnte ich dann auch echt zufrieden sein, denn er hat mir sehr nett gratuliert.

Nun hat er sogar schon eine Idee, wer mich ersetzen könnte. Herr J. hat schon vor anderthalb Jahren mal meine Kollegin vertreten, während sie auf Kur war. Wenn's gut geht, könnte er sogar schon am 1. April anfangen. Dann hätten wirklich ausreichend Zeit zur Übergabe und - wer weiß - vielleicht durch die doppelte Kapazität sogar mal ein bisschen Zeit, um einige liegengebliebene Sachen in Angriff zu nehmen.

Ein klein wenig Bedenken habe ich zwar, weil Chef und Herr J. sich von früher kennen und befreundet sind.... Nicht, dass er ihm nachher besser gefällt als ich. Ich will ja unbedingt nach einem Jahr zurück auf meinen Stuhl, weil mir mein Job wirklich sehr viel Spaß macht.