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Donnerstag, 2. Januar 2014

Zwischen den Jahren

Nun sind die Feiertage schon wieder fast vorbei und ich bin nicht zum Bloggen gekommen, so dass es wieder nur einen kurzen Abriss gibt. Wir haben viel Zeit zu dritt, aber auch mit unseren Familien verbracht, und ich zumindest fühle mich jetzt ganz gut aufgetankt.

Heiligabend verbrachten wir diesmal bei R.s Familie. Nach dem Mittagsschlaf machten wir einen Spaziergang durch unseren Heimatkiez. Wie erhofft sahen wir unterwegs einen (Miet-)Weihnachtsmann, den BM mit einer Mischung aus Aufregung und Respekt von weitem betrachtete. Tatsächlich war während unseres Spaziergangs der Weihnachtsmann bei Oma und Opa gewesen und hatte einen riesigen Berg Geschenke abgeladen. Als BM ins Wohnzimmer kam, riss sie vor Staunen Augen und Mund weit auf und strahlte über das ganze Gesicht. Was für ein schöner Moment!

Dann durfte sie auch zuerst ihre vielen Päckchen aufmachen, entschleunigte sich jedoch zwischendurch immer wieder selbst, indem sie mit den neuen Sachen erstmal ein bisschen spielte: Püppi musste gleich ihre neue Strumpfhose und den Schneeanzug anziehen, sie musste gleich die (Ver)Käuferin an ihrer neuen Kasse sein und vor allem musste sie sofort erstmal in ihr neues "Mikifon" singen.

Nach dem Abendessen waren wir Erwachsenen dran und würfelten um unsere Geschenke. Es waren so viele, dass wir bis 21:30 Uhr nicht fertig waren, so dass R. und ich unsere letzten Geschenke ohne zu würfeln auspacken durften, damit wir unser müdes, glückliches Mädchen nach Hause bringen konnten. Mein Geschenk-Highlight war dieses Jahr eine totale Überraschung: Ein Kin.dle von R. - Von wegen wir schenken uns nur Kleinigkeiten! Jedenfalls habe ich ihn sofort eingeweiht und zwischen Weihnachten und Neujahr gleich mal die Panem-Trilogie darauf gelesen.

Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie bei meinen Eltern. Da war natürlich gleich noch mal Weihnachten, und sogar Zwee bekam Geschenke. Die beiden Mädchen spielten schön zusammen mit ihren neuen "Haustieren" - einem Hund und einer Katze, die an der Leine laufen, und wir Großen ließen uns die leckere Ente schmecken.

Am 2. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei kimmy, um mit R.s Familie Klöße und Braten zu verspeisen. BM spielte dabei wieder schön mit kimmys anderer Nichte - vor allem rannten sie mal wieder außer Rand und Band im Kreis durch die Durchgangszimmer.

Auch sonst war jeder Tag mit schönen Erlebnissen gefüllt. Wie schon im vergangenen Jahr trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße zum Glühwein- und Kinderpunschtrinken, wobei acht Kinder zwischen 2 und 5 Jahren laut kreischend die ansässigen Katzen hin und her jagten. Wir hatten Besuch von R.s Kindergartenkumpel F. und Sohnemann M. Nach einem stärkenden Frühstück verschwanden Männer und Kinder dann eine Stunde nach draußen während ich mich auf die Couch flätzte. Win-win für alle Beteiligten. Außerdem besuchten BM und ich ihren alten Babymassage-Kumpel R. Auf dem Weg musste ich ihr dann haarklein erzählen wie das damals bei der "Baby-Gamage" (wie Garage gesprochen) gewesen war. Also z.B. dass sie immer das einzige Baby war, dass nie still lag, um sich in Ruhe massieren zu lassen. Die beiden sehen sich nur etwa zweimal im Jahr, brauchten aber wieder nur 2 Minuten zum aufwärmen ehe sie hemmungslos durch die Wohnung tobten.

Neben all diesen schönen Erlebnissen waren wir - na ja, vor allem R. - auch sehr fleißig. Im Frühjahr wird es bei uns ein Räumchen-wechsel-dich geben, wenn wir unser Schlafzimmer ins Dachgeschoss verlegen, BM unser Zimmer bekommt und ihr Zimmer dafür wieder auf Baby-Status zurückgesetzt wird. Das DG-Zimmer ist nun ausgeräumt, Möbel verkauft bzw. versprochen, R.s Schreibtisch in die Waschküche verlegt, zig Kisten ausgemistet, eine Autoladung "Müll" entsorgt, neue Schlafzimmermöbel bestellt, Wand für begehbaren Schrank fast beauftragt, Pax für eben diesen gekauft und bereits geliefert.... Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.

Nun ist unser Urlaub fast vorbei, das Haus bereits entweihnachtet und wir genießen noch die letzten freien Tage. Ein Anekdötchen noch: BM ist immer noch sehr begeistert von ihrem Mikifon. Sie sing jeden Tag hinein, verbeugt sich zwischendurch und erwartet Applaus. Besonders oft singt sie "O Tannenbaum". Dazu muss sie zwingend neben dem Weihnachtsbaum stehen und diesen tanzend ansingen. Wirklich ANSINGEN. Das sieht so niedlich aus! (Bis heute jedenfalls, denn der Baum ist nun schon auf dem Weg zu den Elefanten im Tierpark.)

Dienstag, 16. Juli 2013

Warum ich unsere Straße toll finde?

... weil hier an einem Sommertag ohne irgendwelche Verabredungen zwischen den Eltern spontan 10 Kinder zwischen 1 und 5 Jahren mitten auf der "Straße" hocken und mit Kreide malen können.

Kein Wunder, dass ich danach stundenlang diesen Ohrwurm hatte: "Komm wir malen eine Sonne auf den grauen Pflasterstein! Und wir laden alle Kinder aus dem Hause dazu ein!"


Sonntag, 23. Juni 2013

Sonntag

Gestern hatten wir einen schönen Tag voller Besucher. Zum Frühstück kamen Uroma, R.s Cousine nebst großem und kleinem Mann sowie des kleinen F.s Großeltern. BM und F. verbrachten den fröhlichen Vormittag hauptsächlich damit, um das Klettergerüst herumzurennen und sich von den Erwachsenen durch die Luft wirbeln zu lassen. Entsprechend früh und ausgiebig fiel der Mittagsschlaf aus.

Gegen Abend kamen dann noch Kimmy und M. zum Grillen vorbei und hatten leckersten Reisnudelsalat dabei. Mmh! Ich liebe diese Sommertage, die fast vollständig  Garten stattfinden!

Heute dann Kontrastprogramm: Ein Chilltag zu dritt. Obwohl: Immerhin war ich nach langer Zeit mal im Fitnessstudio. Darum musste ich R. und BM auch die gewünschte Radtour verwehren, weil ich fix und alle bin. Nun schlunze ich auf der Terrasse und beobachte meine beiden Menschen bei der Gartenarbeit. BMs Speckärmchen stecken professionell in Gartenhandschuhen während sie R. hilft, die durch Kettenöl beschädigten Rasenstellen auszubessern. Könnte ich aufstehen, würde ich sie beide fressen. <3

Montag, 10. Juni 2013

Perfektes Wochenende

Da ich mir das Wochenende (meiner maßgeblichen Meinung nach) total verdient hatte, wurde es ein besonders schönes. 

R. und ich hatten Freitag Abend bis Samstag Nachmittag BM-frei. EIGENTLICH wollten wir Freitag Abend fleißig sein und ein paar Fliegengitter anbauen. Uneigentlich war ich fix und alle, als ich endlich nach Hause kam, so dass wir stattdessen mal den Italiener in unserer Nähe testeten und für gut befanden. 

Am Samstag Vormittag sammelten wir R.s Oma ein und fuhren mit ihr in den Schlosspark des Schlosses, wo wir beinahe geheiratet hätten (und das übrigens nur deshalb nicht taten, weil die Online-Beurteilungen grottenschlecht waren), weil wir den bei unserer Besichtigung im Winter schon wunderschön fanden. Wir machten dort also einen kleinen Spaziergang und bestaunten die riesigen alten Bäume. Danach fuhren wir in ein tolles Gasthaus am nahegelegenen See. Dort feierten auch gerade eine große und eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Wurde eigentlich früher auch schon soviel geheiratet oder fällt mir das jetzt einfach mehr auf? Jedenfalls saßen wir gemütlich beisammen und plauderten bei herrlichem Seeblick und leckerem Essen.

Danach fuhren wir in den Wald, um unser Mädchen einzusammeln.... aber natürlich erst nach gemütlichen Kaffeetrinken. Dann schlug ich BM vor, dass wir doch wenigstens mal mit den Füßen baden gehen könnten, weil das Wetter so schön war. Für BM wurden es dann doch zwei kurze Ganzkörperbäder, denn nur Füße ist doch langweilig. Bei 17°C Wassertemperatur fanden wir das alle ganz schön mutig. 

Gestern bekamen wir Frühstücksbesuch von A+B und dem kleinen B. Die Kinder spielte so nebeneinander her und wir machten noch einen kleinen Laufradausflug, wobei B mal BMs Mini-Puky mit den vier Rädern ausprobieren durfte und für gut befand. Es ist zwar pink, aber als Überbrückung bis seine Beinchen lang genug für sein "richtiges" Laufrad sind wohl absolut ausreichend. 

Danach wurde es dann so richtig faul und gemütlich. Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Garten - inkl. kurzem Mittagsschlaf in der Hängematte für mich. R. bekam dann naturgemäß wieder Hummeln im Hintern, die er sich dann bei einer Radtour abstrampelte. BM durfte ein bisschen im Planschbecken planschen, Blumen gießen und auf einer Decke picknicken. Abends grillten wir und ließen dann den Tag bei gemütlichem Familienkuscheln ausklingen. 

Für mich war das Wochenende wirklich perfekt!

Montag, 13. Mai 2013

Ein Traum

So kitschig es auch klingen mag: R. und ich sind in den letzten Wochen auf einer Wolke des Glücks geschwebt, die keine Zeit für diesen Blog gelassen hat. Irgendwie war alles so zauberhaft und besonders, dass es wohl auch jetzt keinen detaillierten "Bericht" geben wird, sondern wir unsere Erinnerungen für uns behalten werden.

Nur so viel: Am 25. April 2013 gaben wir uns im engsten Kreis unserer Familien und Trauzeugen das Ja-Wort. Der Tag war genauso entspannt wie wir ihn uns gewünscht hatten und übertraf dennoch unsere Erwartungen bei Weitem. Unsere Gäste hatten sich unglaublich viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben, um uns diesen Tag absolut unvergesslich für uns zu machen. Ich habe den Tag als Braut unglaublich genossen und habe mich wie eine Prinzessin gefühlt - auch wenn ich von der Corsage blaue Flecken an den Rippen bekam und wir vor der Hochzeitsnacht erstmal knapp 50 Haarnadeln entfernen mussten. Mein Ehemann ist der tollste Mann der Welt und sieht mit Ring noch besser aus als ohnehin schon. BM und die anderen Blumenkinder waren einfach zuckersüß. Ich hätte meinen kleinen Wildfang vor Liebe fressen können als sie sich im gelben Kleidchen meinen Brautstrauß schnappte und damit quer über den Rasen ausbüchste. Die Location war toll, mein Blumenstrauß und die blumige Deko wunderschön. Das Wetter war nur an diesem einem Tag in der Woche so richtig perfekt zum heiraten. Kurzum, es war alles wunderbar und doch so unbeschreiblich, dass ich mich gar nicht erst daran versuchen werde. 

Unsere Flittertage verbrachten R. und ich zu zweit auf Mallorca. Wir hatten ein luxuriöses Hotel, in dem wir es uns richtig gut gehen lassen konnten. Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" sind wir viel mit Fahrrädern, aber auch im Auto umher gefahren und konnten uns nicht satt sehen an der frühlingsgrünen Landschaft, den vielen Blumen und charmanten Finkas. Romantik, ein bisschen Abenteuer, ein Abend am Ballermann und sogar ein halber Tag am Pool, bei dem mein stets vielbeschäftigter Ehemann redlich Mühe gab, einfach mal ein bisschen Nichts zu tun. 

BM war derweil auch in einem Urlaub. Meine Eltern fuhren mit ihr, PL und meinem Bruder nach Leipzig, danach blieb sie noch zwei Tage bei ihnen im Dorf. Sie war ganz lieb und hat die Zeit mit ihrer Familie auch sehr genossen und danach noch viel davon erzählt. Wir sind wirklich froh, dass das so gut geklappt hat, denn bis dahin hatte sie nie länger als eine Nacht ohne uns auswärts geschlafen. 

Wieder vereint mit unserem Mädchen haben wir die restlichen freien Tage sehr genossen, und da dann nur drei Arbeitstage vor dem langen Himmelfahrtswochenende die viele Familienfreizeit unterbrachen, kommen wir erst jetzt langsam wieder von unserer Wolke herunter und im Alltag an.

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Ich bin so verliebt: In meinen Ehemann, in mein Mädchen, in unser Leben. Alles ist einfach schön. 

Samstag, 29. Dezember 2012

Weihnachten 2012

Wir hatten ein wundervolles Weihnachten! Wieder einmal gab es so viele Momente, die ich hier festhalten sollte, und wieder einmal hatte ich nicht genügend Zeit. Also wieder einmal nur ein Schnelldurchlauf.

Heiligabend verbrachten wir zum ersten Mal mit meinen Eltern, meinem Bruder B, K und PL in unserem Häuschen. Den verregneten Vormittag ließen wir ganz entspannt angehen und tobten mit BM durch das Dachgeschoss, um sie für den Mittagsschlaf auszupowern. BM war jedoch erkältet und erbrach wie so oft kurz nach dem Einschlafen Schlodderkotze. Danach konnte sie partout nicht mehr einschlafen und wir befürchteten, dass sie völlig überdreht oder missgelaunt sein würde. Doch weit gefehlt!

Die "Feierlichkeiten" starteten mit einem gemeinsamen, ein wenig eiligem Kaffeetrinken. Danach gingen die Kinder zum Spielen nach oben und bemerkten gar nicht, dass zwischenzeitlich der Weihnachtsmann eingetroffen und viele Geschenke im Wohnzimmer verteilt hatte. Dann rief ich die Kinder herunter, die auch gleich ganz aufgeregt waren, zumal unser Nachbar als Weihnachtsmann verkleidet unten wartete und für jedes Kind ein paar wissende Worte sowie ein Vorab-Geschenk hatte (für BM natürlich "Gokogade").





Dann stellte ich die Geduld der Kinder mit der Weihnachtsgeschichte sehr auf die Probe. Ich kann mich noch gut erinnern wie aufgeregt ich früher war, wenn mein Vati die Geschichte las während rundherum die vielen Geschenke lockten. Dennoch gehört diese kurze Besinnung dazu, auch wenn wir eigentlich überhaupt nicht religiös sind.

Eigentlich war geplant, um die Geschenke zu würfeln, wobei die Kinder natürlich Sonderkonditionen hatten. Doch als BM schon das zweite Geschenk auspacken durfte während PL eine Runde leer ausging drohten Tränen, so dass wir zu Plan B übergehen: Halbwegs gebremstes Auspacken ohne Würfeln.

Aus PLs Couchecke tönte es oft: "Yeah, genau das habe ich mir gewünscht!" Sie hatte ja auch wirklich einen sehr anschaulichen Wunschzettel erstellt. Unter anderem gab es einen richtigen Fotoapparat, mit dem sie anschließend auch gleich wild herum experimentierte und u.a. ihren Opa zu einer Standwaage vorm Weihnachtsbaum animierte.

An dem Abend war BM von den vielen Geschenken noch ziemlich überfordert und freute sich am meisten über das Geschenk, dass ihre Püppi bekam: Diese hat nun auch endlich einen "Mucki", Mütze, Schal, Pullover und Schuhe für kalte Tage. Inmitten des Auspacktrubels begab sie sich still und leise auf die Suche, und es dauerte eine Weile bis R. merkte, dass sie ihre Püppi suchte. Die wurde dann auch schnell runtergeholt und eingekleidet:




Mein persönliches Lieblingsgeschenk für BM kam von meinen Eltern und stand schon seit einigen Wochen verlockend in unserer Kammer. Schon am Heiligabend spielte sie ein bisschen damit, und jetzt wo ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, werden die Püppchen ausgiebig geduscht, gehen pullern, müssen essen und heiern. Ist das nicht ein Traum?


Und hier noch ein Geschenk, dass B und PL gemeinsam bekommen haben und nicht nur R neidisch macht:




Nach der wilden Geschenkeschlacht verging der Abend wie im Fluge. Die Kinder waren gut gelaunt und spielten die neuen Spielzeuge schon mal ein bisschen an. Hierbei war PLs "Metallbaukasten aus Holz" hoch im Kurs, welcher von PL, BM und vor allem auch B sehr intensiv bespielt wurde. Zum Abendessen gab es wie gewohnt Kartoffelsalat, Würstchen und Schnitzelchen, welche wie immer von meiner Mutti mitgebracht wurden. K und ich tranken ein bisschen Glühwein, doch die meiste Zeit verbrachten wir Erwachsenen damit, die beiden zuckrigen Kinder anzustaunen.

Nach all dem Trubel fiel es BM auch zu später Stunde nicht leicht einzuschlafen. Den Wunsch nach weniger Einschlaf- und Durchschlaftheater hat der Weihnachtsmann uns leider nicht erfüllt. Kein Wunder, hatten wir doch versäumt, einen Wunschzettel an ihn zu schicken.
Zu guter Letzt ließen R und ich den Abend gemütlich auf der Couch bei einer unweihnachtlichen Folge Dexter ausklingen. Ähem....

Am nächsten Morgen machten BM und Püppi uns einen leckeren Kaffee mit BMs neuem Kaffeevollautomaten zum Üben. Nächstes Jahr gibt's dann einen richtigen, damit sie uns morgens mit echtem Kaffee am Bett versorgen kann.

Danach fuhren wir zur Schwiegerfamilie, wo natürlich auch der Weihnachtsmann gewesen war und uns alle noch einmal reich beschenkte. BM bekam dort einen richtig tollen Kaufmannsladen, den sie jedoch erstmal ignorierte, weil auf dessen Theke ein Gokogade-Weihnamann stand, der von ihr zuerst begeistert registriert wurde. Doch dann gab es kein Halten mehr und BM fing sofort an Einkaufen zu spielen. Leider habe ich kein veröffentlichbares Foto gemacht....

Es gab noch viele weitere Geschenke mit reichlich Geschenkpapier, welches dann von BM entsorgt wurde ("Weihnamann hat hroße, schwere Sack!")


Am Nachmittag gab es dann das große Weihnachtsessen bei M+M. Hier war auch erstmalig deren "andere" kleine Nichte J. zugegen, die nur drei Monate älter als BM ist. Die beiden brauchten nur einen minimale Auftauzeit bevor sie ein Herz und eine Seele wurden. Sie rannten kreischend im Kreis durch die Durchgangszimmer - immer haarscharf am Weihnachtsbaum vorbei und spielten "Decken" indem sie sich synchron hinter Bett oder Couch warfen. Js Oma hatte vorsorglich beiden je ein Raubtierchen geschenkt, welche brüllend umherkrabbelten. Als beide schon ganz aufgedreht und durchgeschwitzt waren, spielten sie lachend mit BMs Opa, der Kasper, Räuber, Hund und Dame dabei hatte, welche alle zum großen Amusement der Mädels ständig laut niesen mussten. Was für ein Spaß!


Den 2. Weihnachtsfeiertag ließen wir dann etwas ruhiger bei meinen Eltern angehen. Bei frühlingshaften Temperaturen machten wir erstmal einen kleinen Spaziergang mit BM während wir auf PL warteten. Danach nahm BM Puppe T in die "Duca" wie sie es bei Baby A gesehen hat. So eine süße kleine Puppenmutti!




Nach dem Mittagessen begann BM ihr Bettzeug aus dem Enkelkinderzimmer ins große Bett zu schleppen und forderte richtiggehend ein, jetzt mit Oma Mittagsschlaf zu machen. Unser Kind? Will schlafen? Die Mittagspause nutzten R und ich zum gepflegten Nichtstun auf der Couch.

Der Nachmittag verging sehr gemütlich. Opa klebte den Kindern (womit eigentlich?) Taschentücher ans Kinn, so dass diese "Weihnachtsmann" spielen konnten. Sie stapften um uns herum und forderten Lieder und Gedichte ein. Sie spielten auch ganz kurz einträchtig auf der Couch ehe BM entschied, dass das zu gemütlich sei und BM mit wilden Umarmungen überfiel. Denn schließlich findet BM: "Iss hak meine PL doll gieb!"



Und nun? Nun versuchen wir für den Rest unseres Urlaubs wieder ruhigere Zeiten einkehren zu lassen und BM ausreichend Gelegenheit zu geben, ihre tollen neuen Spielsachen zu bespielen.

Freitag, 7. September 2012

Dei Jahr

Liebe BM, nun haben wir zum ersten Mal erlebt wie du dich schon Tage vorher auf ein Ereignis gefreut hast. Du weißt sicher kaum, warum so ein Geburtstag etwas besonderes ist, aber trotzdem hast du dich von uns anstecken lassen. Wenn wir in den letzten Tagen die Worte "groß" oder "Geburtstag" oder "zwei" - in welchem Zusammenhang auch immer - sagten, plappertest du sofort aufgeregt dazwischen: "BM dei Jahr. Geid antien. Hohne auch auf. Oma. Opa. PL...." und so weiter und so fort.

Als nun der Morgen an BMs Geburtstag graute, wachte BM ganz, ganz langsam auf, indem sie sich ewig lange durch's Bett wühlte und in verschiedensten Positionen an uns kuschelte. Ich staunte mein großes, friedlich kuschelndes Mädchen an und wunderte mich wieder einmal darüber, dass die letzten zwei Jahre so schnell vergangen sind und wie groß und selbständig BM schon geworden ist. Als R. richtig wach war weckte ich BM mit den Worten: "Du bist doch heute das Geburtstagskind.", woraufhin BM sofort wach wurde, sich hinsetzte und "BM Geid antien!!" verkündete. R. und ich sangen ein "Gied" für BM und dann kuschelten wir drei noch lange im Bett, schauten Bücher an, killerten uns gegenseitig ab und genossen einfach die Zeit zu dritt. 

Nach dem Anziehen (ja, ein Geid natürlich) gingen wir dan runter zum Geburtstagstisch. BM stürmte gleich auf die Gummitiere zu, war aber beim Geschenke-Auspacken nur mäßig aufgeregt. Wir frühstückten gemütlich, kauften noch ein paar letzte Notwendigkeiten ein und dann öffneten wir endlich die Terrassentür, damit BM ihr "Hauptgeschenk" sehen konnte. Sie kletterte auch gleich behende drauf los. Mission Geburtstagsgeschenk gelungen! 

BM spielte und tobte und fiel dann in ihren wohlverdienten Mittagsschlaf, den R. und ich für die letzten Partyvorbereitungen nutzten. Am Nachmittag trafen dann BMs Gäste ein. BM war ganz aufgeregt, aber auch ein bisschen überfordert mit der steten Flut an neu eingetroffenen Gästen und Geschenken. Doch dann naschte die kleine Naschkatze sich fröhlich durch die Teller ihrer Lieblingsmenschen und Berge an Süßigkeiten. Besonders glücklich war sie als PL eintraf und klebte vortan wie üblich die meiste Zeit an ihrer großen Cousine.Obwohl der Himmel den ganzen Tag bedeckt war, regnete es zum Glück nicht, so dass wir uns alle auf Wohnzimmer und Garten verteilen konnten. Am Ende des Tages war BM fix und alle, aber immer noch guter Dinge. Es war also ein sehr gelungener Geburtstag für unser Mädchen!
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Kleines Babymädchen, jetzt bist du schon zwei Jahre alt!! Du bist ein wunderbar quirliges kleines Mädchen und machst uns jeden Tag maßlos glücklich!!

Mit zwei Jahren bist du immernoch sehr sportlich. Tatsächlich hast du ein wirklich tolles Körpergefühl, traust dich viel, aber auch (fast) nie zu viel. Den ganzen Tag rennst, springst, kletterst du. Auf deinem neuen Klettergerüst spielst du schon wie ein großes Kind (jedenfalls kommt das deiner Mama so vor). Du findest ständig neue Wege hinauf und vor allem beim Absteigen kann es dir nicht wild genug sein. Du springst hinab oder robbst dich kopfüber hinunter. Du machst auch gern Faxen, setzt dich auf die unterste Stufe und "fällst" dann seitlich herunter. 

Überhaupt bist du ein kleiner Kasper und merkst auch schon sehr gut, wenn wir Faxen machen. Dann schlägst du ein Händchen vor den Mund und rufst pseudo-vorwurfsvoll "Mamaaa!". Du bist meistens sehr artig und hörst auf uns. Manchmal jedoch kannst du es nicht lassen und versuchst z.B. noch einmal, mit der Zunge den Tisch sauberzulecken oder dich auf den Couchtisch zu setzen. Dabei schielst du dann zu uns und tust so als wäre es Quatsch. Und ja, meistens müssen wir dann doch wieder lachen.

Du kannst auch schon so viel erzählen, dass es schwer ist alles aufzuschreiben, nicht zuletzt weil du bislang zwar schon viele Worte sagen kannst, aber nur die wenigsten davon wirklich richtig. So verwendest du zum Beispiel "Gake" in verschiedener Betonung für Onkel B., Tante G. und Oma R's Namen. "Data" (Wasser) klingt manchmal so sehr nach "Kacka", dass wir schon mit dir zur Toilette sprinten ehe du uns empört klar machen kannst, was du eigentlich meinst. Darum muss ich auch oft noch für dich übersetzen, wenn du anderen Menschen etwas erzählst.Deinen Namen und PLs Namen sagst du immer noch nicht richtig. Ich vermute fast, dass du das mit Absicht machst. Genau wie du immer noch Böppie/Buppie zu deinem Nucki sagst. 

Oft erzählst du in ganzen, mehr oder weniger verständlichen Sätzen, z.B. "Mein Papa Kita ab ich" (Mein Papa holt mich aus der Kita ab.) oder "Mama auch aufdehn, mitpomm, Hue antien!". Du zählst recht kreativ, wobei man die Zahlen eher am Rhythmus als am Wort erkennt (ein, dei, dei, vier, fönf, dex, hieben, ak, neun, tehn), meistens beschränkst du dich auch auf ein-dei-vier-ak-neun. Du sagst höflich "Tiete" (Bitte) und "Dake" (Danke), Hallo und Hüß.

Immer öfter bist du nun ganz alleine in ein Spiel vertieft. Besonders gern spielst du  morgens in deinem Zimmer mit deiner Küche und kommentierst dabei alles was du tust. "Heiß! Hührei! Hilch auch dahein. Löckel hühren. Teese dein/neiden." Es ist immer noch besser als jeder Kinofilm, dir dabei zuzusehen wie du spielst und alles seine logische Ordnung haben muss. 

Überhaupt magst du sehr deine festen Abläufe. Manchmal erzähle ich etwas nur einmal, aber für dich wird das sofort ein fester Bestandteil, zum Beispiel wenn du morgens auf Toilette sitzt, sagst du jetzt jeden Morgen "Doll hullern. Hilch.", weil ich irgendwann mal gesagt habe, dass du so doll pullern musst, weil du nachts soviel Milch getrunken hast. 

So gerne du auch tobst bist du doch auch ein sehr verkuscheltes Kind. Du schmiegst dich gern eng an uns, verteilst großzügig Küsschen und dicke Umarmungen. Du brauchst viel Körperkontakt, fast als bräuchtest du das als Anker, um bei all deiner Zappeligkeit auch mal zur Ruhe zu kommen. Du lässt dich gern genüsslich kraulen und streicheln und streichelst auch uns im Gegenzug mit deiner kleinen weichen Hand über Arme ("Aan") und Gesicht.

Babymädchen, du bist immer noch das Baby, dass uns vom ersten Augenblick im Kreissaal verzaubert hat. Unsere Herzen gehörten vom ersten Moment ganz und gar dir, und doch schaffst du es jeden Tag auf's Neue, uns noch ein Stück mehr zu verzaubern und uns vor Liebe und Stolz bald platzen zu lassen. Wir lieben dich über alles, kleiner Mensch!!

Donnerstag, 6. September 2012

Denkste!!

Ich hatte ja wirklich gedacht, dass meine Hormone mich dem 2. Geburtstag entspannt entgegensehen ließen. Seit heute Nachmittag überkommen sie mich nun doch in Wellen und treiben immer wieder ein paar Tränchen raus. Mein Babymädchen wird zwei!! Einerseits ist das so toll und erfüllt mich mit riesigen Stolz, andererseits trauere ich dem kleinen Baby nach.

Jetzt vor zwei Jahren lag ich in der Badewanne und veratmete Mini-Wehen.... Etwas über 24 Stunden später hielt ich endlich mein unfassbares Wunder in den Armen. Kriegt man das eigentlich jemals so richtig in den Kopf hinein?

Und jetzt soll sie schlafen, gibt mir jedoch immer wieder Küsschen, ei-ei und "Mama, giek".
Heuli-popeuli.

Dienstag, 7. August 2012

Mama, Tag!!

Nein, ich habe weiterhin keine Lust, über BMs Nichtschlafgewohnheiten zu bloggen. Nur soviel: Einschlafen dauert meist eine Stunde, die trotz aller Niedlichkeiten auch sehr nervtötend sein kann, zumal BM es gar nicht leiden kann, wenn ich ihr Zimmer verlasse und dies erst bockig und dann traurig mit lautem Gebrüll kundtut. Wenn sie dann Nachts zwischen 23 und 2 Uhr das erste Mal richtig aufwacht, kommt sie zu uns ins große Bett, wo sie danach weiterhin alle 1,5 - 2 Stunden wach ist und unbedingt "Hiiech!!" trinken muss. In einer guten Nacht rollt sie sich danach auf die Seite und schläft weiter, in schlechten Nächten wälzt sie sich im Halbschlaf herum, wirft sich auf uns, tritt uns.
Ach ja, und unter der Woche müssen wir BM an den meisten Morgenden irgendwann nach 7 Uhr wecken. An den Wochenenden ist sie IMMER kurz vor 6 Uhr wach und kann nicht mehr schlafen. 

Aber das hier ist ja KEIN Post über BMs Nichtschlafgewohnheiten. Ich wollte nur mal schreiben, wie sich unser Abendritual in den letzten Wochen verändert hat, weil ich es wirklich schön so finde. 

An den meisten Abenden geht BM je nach Verschmutzungsgrad vor oder nach dem Abendessen in die Badewanne oder wie ein großes Mädchen ganz alleine duschen (.... nicht ohne vorher auf der Toilette gewesen zu sein und alleine zu "hülen"). Auch die Haare werden immer gewaschen. Müssten sie vielleicht nicht, aber BM besteht darauf. Aktuell kommt BM dann auch relativ bereitwillig wieder heraus, weil sie es kaum erwarten kann, die Haare zu "höhn". Sie klettert also mit etwas Hilfe aus der Wanne und ("huuuuu") wird ganz schnell ins Handtuch eingemummelt. Dann kämme ich ihr die Haare mit dem Kamm, während sie mit der Haarbürste nacharbeitet, bevor ich ihr schnell die Haare föhne, wobei BM schon ungeduldig zappelt. Denn danach ist sie an der Reihe ("Mama, iss höhn!") und darf auf laschester Stufe noch ein bisschen selber föhnen. Da werde ich dann meistens auch "hick" gemacht, gekämmt und geföhnt. 

Dann bzw. je nach Reihenfolge nach dem Abendessen putzt BM ihre Zähne. Wenn ich bis drei zähle ("eis, dei, - "), bin ich an der Reihe und darf mal unter mehr, mal unter weniger Protest nachputzen. Übrigens fehlen immer noch 8 Zähne, nach denen ich täglich Ausschau halte. Danach MUSS unbedingt das Gesicht mit dem Lappen gewaschen werden, auch wenn direkt zuvor gebadet wurde. Tut man das nicht, wird man mit einem "Mamaaaa!" (vom Tonfall her: Mensch, Mama! So ein Quatsch!) daran erinnert. Ist man in Gedanken und schnallt nicht, was erwartet wird, kann auch mal ein mittelschwerer Bock folgen.

Dann geht es ins Kinderzimmer auf den Wickeltisch, wo BM zum Schlafen ihre Windel umbekommt, wobei sie erstmal auswertet, ob der bereitgelegte Schlafanzug auch wirklich für zu Hause und nicht für die Kita gedacht ist. ("Heia. Haue? Ja? Kita, nein!") Spätestens jetzt braucht BM auch ihren Böppiiii. 

Wir machen das Fenster weit auf und manchmal kuschelt BM noch auf meinem Arm, bevor sie wegen akuter Wuselei ins Bettchen verfrachtet wird. Dort will sie dann ordnungsgemäß zugedeckt und am Fuß festgehalten werden ("Mama, Decke! Mama, Buf!") und vor allem "Mama, Tag!". Und dann setzte ich mich neben das Bett und erzähle BM noch einmal ihren Tag. Es ist eigentlich ganz erstaunlich, wie viele kleine Details so ein Kleinkind täglich erlebt. Jedenfalls sind meine Erzählungen schon immer ziemlich lang, obwohl ich ja meist die Stunden in der Kita nur am Rande streifen kann. BM findet es jedenfalls toll und leistet eigene kleine Beiträge. Tatsächlich kann sie sich Abends oft noch ziemlich genau an den Morgen erinnern und das auch mit ihren noch begrenzten sprachlichen Möglichkeiten zeigen. Zwischendurch hampelt BM natürlich auch mal herum, fordert aber immer gleich wieder "Mama, Tag!" und legt sich ordentlich hin. Immer Mal wieder bekomme ich auch ein Küsschen oder Eskimo-Küsschen - einfach nur so, weil "Mama, giek!". Oder wir sind mit den Gesichtern ganz nah bei einander und ich klappe den Griff ihres Nuckis mit meiner Nase herunter, woraufhin wir verschwörerisch kichern, weil wir so einen Quatsch machen. 

Ich genieße diese Zwiegespräche mit meinem Mädchen unendlich!!

Zuletzt singe ich noch das Bienenlied und das Schaukellied.... bevor BM mit einem lauten "Mama, Kacka!" die Gemütlichkeit beendet und die Einschlaffeierlichkeiten einläutet. 

Freitag, 3. August 2012

Sehnsucht nach Papa

Am Dienstag Abend brachte BM und ich unseren R. zum Bahnhof, von wo aus er mit dem "Guuk" zur Arbeit fuhr. So ein Zug ist so "gaut", dass man sich die Ohren zu halten muss. Und dann war der Papa "geck". 

Als wir heute früh mit R. telefonierten, sprach mir BM wie eine kleine Schallplatte mit Sprung aus dem Herzen: "Papa Haue!! Papa Haue!! Papa Haue!!" - Komm nach Hause, Papa!!

Zum Dahinschmelzen.

Samstag, 28. Juli 2012

Familienkuscheln für Fortgeschrittene

Wir kommen nun immer häufiger in den Genuss eines abendlichen Familienkuschelns. Neuerdings dürfen dabei jedoch nicht nur R. und ich abwechselnd BM ein Küsschen geben, sondern BM legt je ein kleines warmes Händchen an R.'s und an meine Wange und dreht so unsere Köpfe einander zu, damit wir uns auch ein Küsschen geben. Immer schön reihum: BM - Mama, BM - Papa, Mama - Papa.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Familienkuscheln

BM kuschelt recht gerne und verwöhnt vor allem mich, aber auch ihren Papa und andere Familienmenschen zwischen ihren Tobereien auch gern und oft mit Kuscheleinheiten. Sie kann es jedoch gar nicht leiden, wenn R. und ich Händchen halten, kuscheln oder gar schmusen. Da wirft sie sich immer sofort mit "MEINE MAMA!!" dazwischen. Dementsprechend ist sie auch kein Fan von Familienkuscheln.


Soeben jedoch kuschelte das mittagsschlaflose Mädchen wie ein Baby in meinen Armen und verteilte Küsschen. Da R. sie heute ins Bett bringt, nahm er sie dann auf den Arm. BM kuschelte sich an ihn und zog mich ebenfalls heran ("Mama auch!!"), so dass ich mich an meine beiden Lieblingsmenschen kuscheln könnte. Das war so ein wunderschönes Gefühl für R. und mich, zumal wir auch noch mit ei-ei's auf den Köpfen gestreichelt wurden.


Wir drei!! Danke für diesen zauberhaften Moment, Babymädchen!!

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ich kann mich kaum erinnern....

...., wann ich das letzte Mal ganz alleine war, ohne irgendwas zu erledigen. Die Luft ist raus und ich nutzte einen ausgefallenen Termin als Vorwand, die Arbeit frühzeitig zu verlassen. BM wird von Oma und Opa bespaßt, R. ist noch auf Arbeit, und ich genieße meine geklaute Stunde Nichtstun.

Dienstag, 26. Juni 2012

Mama gieg, Papa gieg!!

Wir haben dich auch lieb, kleines Mädchen!!

PS: Wie passend, dass sie das heute morgen immer wieder sagt, nachdem sie uns die ganze Nacht mit Miech tinkä wollen und Rödelei in den Wahnsinn getrieben hat und heute morgen auf dem windellosen Weg zwischen Töpfchen und Wickeltisch in die Schlafanzughose gek***ert hat.

Montag, 18. Juni 2012

Rausgeguckt

Nach der brütenden Hitze des Nachmittags fing es heute am frühen Abend an zu stürmen und gewittern. Da BM sich schon beim letzten Gewitter aufgeregt-gegruselt-gefreut hatte, gingen wir alle drei nach oben ins unbenutzte große Zimmer und fläzten zu dritt auf dem Teppich vor dem Fenster. BM saß ganz lange ruhig auf meinem Schoß, forderte mich auf ("Mama ei") ihr den Rücken zu streicheln (offenbar ist BM genauso süchtig nach Rückenstreicheln wie ich) und sah mit uns gemeinsam nach draußen. Derzeit besteht BM in kuscheligen Situationen darauf, dass wir ihre Füßchen festhalten, also taten wir auch das. Bei jedem Donner wurde sie ein bisschen kleiner, nur um gleich "mannonal!" zu rufen.

So saßen wir für BM-Verhältnisse richtig lang in trauter Dreisamkeit und freuten uns über die schöne Aussicht. Und ja, natürlich wurde dann auch noch ein bisschen getobt. BM versteckte sich vor uns auf der Couch hinter den Kissen, killerte mich und versuchte samt klapprigem Laufwagen über uns rüber zu klettern. Nicht dass wir uns zu sehr entspannen....

Sonntag, 20. Mai 2012

Gartenhaber

Im Moment gäbe es soviel zu schreiben, aber ich komme nicht so recht dazu. Trotzdem will ich an dieser Stelle nochmal unseren fleißigen Helfern einen herzlichen Dank dafür aussprechen, dass aus unserem zum Häuschen dazugehörigen Fleck Land nun ein Garten geworden ist. Oder werden wird. Jedenfalls muss nun alles nur noch wachsen.

Vielen Dank an

die Schuppenfundamentbauer Ex-Nachbarsfreund J. und A aus B,

die Schuppenaufbauer Vati, Mutti, kleiner Bruder B., Schwiegervati, Elternnachbar H.,

die ganz spontanen Bodenplattmacher, Erdbergeversetzer und Rasensäer Vati, Mutti, Olo und TGa....

.... und BM natürlich, die für die Pausenunterhaltung zuständig war und diese Aufgabe gut gelaunt und trotz der vielen Anfass-und-Hinlauf-Verbote sehr artig war.

Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag 2012

Gleich nach dem Aufwachen bekam ich heute morgen von BM eine ganz feste Kuschelumarmung, ein feuchtes BM-Küsschen und meine allererste in der Kita gebastelte Heimlichkeit. Na gut, eigentlich gefiel das betuschte Herz BM selbst so gut, dass sie es eigentlich nicht hergeben wollte, und als sie dann auch noch mit dem Spießer in der Hand herumtoben wollte, gerieten wir ein wenig in Streit darüber.


Danach nahm ein sehr schöner Muttertag seinen Lauf. Zum Frühstück fuhren wir zu meiner Mutti (und Vati) und verbrachten dort den Vormittag. Kurz vor Mittag reisten wir weiter zu R.s Mutti (und Vati). Auf dem Weg dahin schlief BM kurz ein und war dann der Meinung keinen Mittagsschlaf zu brauchen. Sie trickste Oma und Opa mit diversen Niedlichkeiten aus, so dass sie das Schlafenlegen aufgaben, doch ich war anderer Ansicht. Wir stritten uns ein wenig über das Einschlafen und kämpelten durch's großelterliche Bett. Kurz vorm Einschlafen rief BM noch einmal ganz laut "OOOOMMMMAAAA" um Hilfe, doch ich war unerbittlich. Als ich das nächste Mal glaubte, sie schliefe schon fast, gingen die kleinen, müden Äuglein nochmal auf. Mit einem verschmitzten Grinsen begann BM "g-g-g-g-g" zu quietschen und meine Hände "abzukitzeln". So erreichten wir beide unsere Ziele: BM bekam nochmal ein herzhaftes Lachen von mir und schlief dann zufrieden ein. Streit vergessen. 

Wir Großen bekamen in der Zwischenzeit Sushi und Maibowle, die ihre Wirkung sofort zeigte. Nach einer Stunde wurde BM kurz wach, weinte und knöterte jedoch. Ich legte sie wieder hin und kuschelte mich von hinten ganz eng an mein Mädchen, um meinen Bowle-Rausch von wirklich nur einem Glas auszuschlafen. Als BM das nächste Mal aufwachte, bekam ich gleich wieder ein Küsschen. Diese Kuschelstunde war definitiv mein schönstes Muttertagserlebnis. 

Der Nachmittag verging wie im Fluge mit Unterhaltungsprogramm presented by BM und schon ist dieser Tag wieder vorbei. Ich bin so unendlich glücklich darüber, mein quirliges, lebhaftes, verschmustes und herzzerreißend wunderbares Babymädchen zu haben!!

Sonntag, 22. April 2012

Zuhause ist, wenn man...

.... Nachts von der Geburtstagsreinfeier des großen Cousins heim kommt und die beiden Lieblingsmenschen kreuz und quer im großen Bett vorfindet, wo sie beide auf dem Rücken und jeweils mit einem Arm über den Kopf gestreckt friedlich schlafen.
Stellt sich nur die Frage, an welcher Stelle ich mich jetzt ins Bett hineinfalten kann.