Posts mit dem Label Schlafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schlafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 18. Januar 2013
Dete Mausemaus bzw. Schlafdingsda-Update
Vom Weihnachtsmann bekam BM u.a. einen CD-Player, eine Leo Lausemaus-CD und das Büchlein "Leo Lausemaus will nicht schlafen". Dieses Buch müssen wir nun jeden Abend vorlesen, denn BM besteht auf "Dete Mausemaus". Danach kuscheln wir noch ein bisschen - manchmal alle drei auf dem Spielteppich oder BM und ich in BMs Bettchen, wobei ich meinen Oberkörper durch die Öffnung im Gitter schlängle, um halb neben BM zu liegen. Wir erzählen den Tag oder singen noch ein paar Lieder, wobei BM lauthals mitmacht, was unglaublich niedlich klingt. Manchmal erzählen wir auch nichts, sondern BM lässt sich nur ausgiebig den Rücken streicheln. Das hat sie von mir.
Danach wird gute Nacht gesagt und die CD gestartet. Wir versprechen BM, dass es morgen früh ein Naschi gibt, wenn sie ohne Jammern einschläft. Meist tut sie das nicht, aber es ist schon viel besser geworden. Normales Rufen ohne Nörgeln ist erlaubt.Wir gehen jedoch noch höchstens dreimal ins Zimmer.
Nun ja, meistens geht das Einschlafen doch noch mit einigem Jammern und Meckern einher, so dass BM erst zwei oder drei Mal und mit Augen zudrücken gleich nach dem morgentlichen Zähneputzen einen Smartie bekam, aber EINMAL geschah es tatsächlich, dass sie völlig unerwartet einschlief, ohne ein einziges Mal zu meckern, obwohl sie wie üblich noch eine Stunde wach war. Wir nehmen das als Beweis dafür, dass sie es eigentlich kann und hoffen jeden Abend auf eine Wiederholung.
Von Durchschlafen kann weiterhin nicht die Rede sein. Zwischen 1 und 2 Uhr kommt wird BM dann zum ersten Mal wach und besteht darauf, ins große Bett zu kommen. Da trinkt sie dann eine halbe Flasche Milch und schläft eigentlich ganz gut wieder ein. Danach gibt es meist noch ein bis zwei Mal Milch und / oder Pullern gehen.
In der Regel schläft unsere 2 Jahre und 4 Monate alte Tochter ungefähr von 21 - 6 Uhr. Minus die Unterbrechungen. BM soll nicht jammern, also will ich es auch nicht tun. Aber hey, ich finde das ganz schön wenig!!
Sonntag, 11. November 2012
Zeitverschiebung
Dass kürzlich die Uhren umgestellt wurden, hat BM problemlos mitgemacht. Dafür hat dieses Wochenende sie ziemlich aus der Bahn geworfen.
Freitag feierten wir Schwiegervatis Geburtstag, wo BM prima und gutgelaunt durchhielt, so dass wir erst 21:30 Uhr nach Hause kamen. Sie schlief dann etwas schneller als sonst ein. Die restliche Nacht verlief wie gewohnt, dauerte aber dafür bis 8 Uhr (statt 6:30 Uhr). Dann wurde es fast ein wenig hektisch, weil wir um 9 Uhr Frühstücksbesuch erwarteten. Die ehemalige Schwasine J. kam mit ihrem M. und Maikäferchen AM. BM war mal wieder wenig begeistert als AM kurz auf R.s Arm weilte und wollte ihren Papa ganz und gar nicht teilen. Dafür "unterhielt" sie sich auf der roten Couch sehr angeregt mit dem gurrenden Baby, kitzelte es an den Füßchen, hielt Händchen und machte Ei.
Der Mittagsschlaf fiel etwas später aus und dauerte bis 15:30 Uhr, was uns aber ganz gut passte, da Abends die Pinkelparty für Klein-A. stattfand. Als Quasi-Tante habe ich so meine Verpflichtungen, so dass ich wenigstens einmal auf das kleine Menschlein anstoßen wollte und somit BM mit zur Party nahm. BM war wieder sehr gut gelaunt, naschte recht viel Süßes und Salziges und freute sich dann riesig, das "Deti" (Baby) zu sehen, weil das so "geine Hände" (kleine Hände) hat und ganz fest schlief, obwohl es im Clubkeller doch "doll gaut" (doll laut) war. Sie war nur sehr verwundert, dass "Deti hak nich Buppi" (Baby hat keinen Nucki).
Erst nach 22 Uhr schlief BM dann letztendlich ein. Leider rödelte und ackerte sie sich dann von 5 - 6:30 Uhr fast-wach durch unser Bett ehe sie dann doch noch einmal bis NEUN Uhr einschlief. Ich glaube, so lange hat sie noch nie geschlafen! Leider war und blieb ich wach.
Den Tag verbrachten wir im Dorf, wo BM endlich mal wieder ihre große Cousine traf. Der Mittagsschlaf fiel aus, und die beiden spielten sich fröhlich durch den Tag. Unter anderem spielten sie "Decken" (Verstecken) und ließen sich immer wieder vom Opa suchen. Mal rannten sie viele Runden um den Esstisch, mal krabbelten sie als "Maumau" drum herum. Ich weiß ich wiederhole mich, aber es macht jedes Mal einfach soviel Spaß, den beiden zuzusehen!!
Jedenfalls war es eigentlich kein Wunder, dass BM um 17 Uhr im Auto einschlief. Eigentlich sollte sie noch in die Badewanne. Und eigentlich schläft sie meist erst um 20 Uhr. Uneigentlich war sie jedoch absolut unweckbar, so dass ich sie schlafend (!) in den Schlafanzug steckte und ins Bett legte. Dabei rief sie dann noch einmal "Iss leine ausdeigen!" (Ich will alleine (aus dem Auto) aussteigen!), weil sie nicht mal gemerkt hatte, dass sie nicht mehr im Auto ist, und schlief dann schön ein.
Wir wappneten uns schon mal für eine nichtlustige Nacht, waren jedoch nicht darauf eingestellt, dass sie schon um 19:30 Uhr erstmals mit dem Schlafen fertig sein würde. R. ist noch im Kinderzimmer und versucht sie wieder zum Schlafen zu bewegen, und ich höre die beiden oben diskutieren.
Mann, Mann, Mann, das wir WIRKLICH unlustig werden!!
Freitag feierten wir Schwiegervatis Geburtstag, wo BM prima und gutgelaunt durchhielt, so dass wir erst 21:30 Uhr nach Hause kamen. Sie schlief dann etwas schneller als sonst ein. Die restliche Nacht verlief wie gewohnt, dauerte aber dafür bis 8 Uhr (statt 6:30 Uhr). Dann wurde es fast ein wenig hektisch, weil wir um 9 Uhr Frühstücksbesuch erwarteten. Die ehemalige Schwasine J. kam mit ihrem M. und Maikäferchen AM. BM war mal wieder wenig begeistert als AM kurz auf R.s Arm weilte und wollte ihren Papa ganz und gar nicht teilen. Dafür "unterhielt" sie sich auf der roten Couch sehr angeregt mit dem gurrenden Baby, kitzelte es an den Füßchen, hielt Händchen und machte Ei.
Der Mittagsschlaf fiel etwas später aus und dauerte bis 15:30 Uhr, was uns aber ganz gut passte, da Abends die Pinkelparty für Klein-A. stattfand. Als Quasi-Tante habe ich so meine Verpflichtungen, so dass ich wenigstens einmal auf das kleine Menschlein anstoßen wollte und somit BM mit zur Party nahm. BM war wieder sehr gut gelaunt, naschte recht viel Süßes und Salziges und freute sich dann riesig, das "Deti" (Baby) zu sehen, weil das so "geine Hände" (kleine Hände) hat und ganz fest schlief, obwohl es im Clubkeller doch "doll gaut" (doll laut) war. Sie war nur sehr verwundert, dass "Deti hak nich Buppi" (Baby hat keinen Nucki).
Erst nach 22 Uhr schlief BM dann letztendlich ein. Leider rödelte und ackerte sie sich dann von 5 - 6:30 Uhr fast-wach durch unser Bett ehe sie dann doch noch einmal bis NEUN Uhr einschlief. Ich glaube, so lange hat sie noch nie geschlafen! Leider war und blieb ich wach.
Den Tag verbrachten wir im Dorf, wo BM endlich mal wieder ihre große Cousine traf. Der Mittagsschlaf fiel aus, und die beiden spielten sich fröhlich durch den Tag. Unter anderem spielten sie "Decken" (Verstecken) und ließen sich immer wieder vom Opa suchen. Mal rannten sie viele Runden um den Esstisch, mal krabbelten sie als "Maumau" drum herum. Ich weiß ich wiederhole mich, aber es macht jedes Mal einfach soviel Spaß, den beiden zuzusehen!!
Jedenfalls war es eigentlich kein Wunder, dass BM um 17 Uhr im Auto einschlief. Eigentlich sollte sie noch in die Badewanne. Und eigentlich schläft sie meist erst um 20 Uhr. Uneigentlich war sie jedoch absolut unweckbar, so dass ich sie schlafend (!) in den Schlafanzug steckte und ins Bett legte. Dabei rief sie dann noch einmal "Iss leine ausdeigen!" (Ich will alleine (aus dem Auto) aussteigen!), weil sie nicht mal gemerkt hatte, dass sie nicht mehr im Auto ist, und schlief dann schön ein.
Wir wappneten uns schon mal für eine nichtlustige Nacht, waren jedoch nicht darauf eingestellt, dass sie schon um 19:30 Uhr erstmals mit dem Schlafen fertig sein würde. R. ist noch im Kinderzimmer und versucht sie wieder zum Schlafen zu bewegen, und ich höre die beiden oben diskutieren.
Mann, Mann, Mann, das wir WIRKLICH unlustig werden!!
Samstag, 6. Oktober 2012
So heier ich!
Neulich erzählte ich BM nicht den Tag, sondern nutzte die Kuschelzeit vorm Schlafengehen dazu, ihr mal zu erklären, dass man, wenn man Nachts aufwacht, sich auch einfach wieder hinlegen und weiterschlafen könne.
BM weiß schon ganz genau, was ich damit meine. Anstatt abzuwehren.... oder gar meinen Rat zu befolgen reagierte sie mit Quatsch:
Ich: Dann legt man sich einfach wieder ordentlich hin. So wie jetzt. So kann man nämlich gut schlafen.
BM: *Hebt die Beine und legt sie ans Gitter* - So heier?
Ich: Nein, die Beine müssen unten sein zum schlafen.
BM: *Hebt einen Arm hoch* - So heier ich!
Ich: Nein, die Arme müssen auch liegen.
BM: *Dreht sich auf den Bauch und stellt sich auf Kopf und Füße wie ein umgedrehtes 'A'* - SO heier ich!
Ich: *prust*
Mittwoch, 15. August 2012
Maßlos genervt.
Von BMs Nichtschlafen. Nachdem die ganze letzte Nacht mal wieder sehr rödelig war.... und bitte, bitte nicht wie so oft eine wochenlange Rödelphase einläutete.... ließ ich mich heute nach dem Tag-Erzählen und Singen mal wieder breitschlagen und blieb Händchenhaltend neben BMs Bett sitzen. BM war hundemüde, und ihr fielen immer wieder die Äuglein zu. Nur schaffte sie es wieder einmal nicht, die Schlafgrenze zu überschreiten. Anderthalb Stunden lang. Sie war eigentlich ganz lieb, wälzte sich nur alle paar Minuten umher, fing immer wieder an, meine Finger zu kneten, wollte gut zugedeckt und den Fuß gehalten haben.
Langsam, wirklich langsam schwand meine Geduld dahin bis ich dann doch wieder mal aus dem Zimmer ging. BM zeterte sofort los und behauptete, auf die Toilette zu müssen. Ich hielt es für einen Trick. Sie weinte schnell und klang doch so verzweifelt, dass ich nachgab und sie schimpfend und entnervt auf die Toilette setze, wo sie noch ein wenig schluchzend und ganz traurig sofort lospullerte.
Und ich fühlte mich gleich noch mieser, weil ich sie so angemeckert hatte. Ich nahm sie in den Arm und trug sie zurück ine Kinderzimmer, um die Windel wieder anzuziehen. Als ich sagte, dass wir nun beide traurig seien, antwortete sie "Iss auch." Im Bett angekommen schlief sie endlich umgehend ein.
Kleines Mädchen, ich habe dich lieb und finde es ganz schrecklich, wenn der Tag so endet.
Langsam, wirklich langsam schwand meine Geduld dahin bis ich dann doch wieder mal aus dem Zimmer ging. BM zeterte sofort los und behauptete, auf die Toilette zu müssen. Ich hielt es für einen Trick. Sie weinte schnell und klang doch so verzweifelt, dass ich nachgab und sie schimpfend und entnervt auf die Toilette setze, wo sie noch ein wenig schluchzend und ganz traurig sofort lospullerte.
Und ich fühlte mich gleich noch mieser, weil ich sie so angemeckert hatte. Ich nahm sie in den Arm und trug sie zurück ine Kinderzimmer, um die Windel wieder anzuziehen. Als ich sagte, dass wir nun beide traurig seien, antwortete sie "Iss auch." Im Bett angekommen schlief sie endlich umgehend ein.
Kleines Mädchen, ich habe dich lieb und finde es ganz schrecklich, wenn der Tag so endet.
Dienstag, 7. August 2012
Mama, Tag!!
Nein, ich habe weiterhin keine Lust, über BMs Nichtschlafgewohnheiten zu bloggen. Nur soviel: Einschlafen dauert meist eine Stunde, die trotz aller Niedlichkeiten auch sehr nervtötend sein kann, zumal BM es gar nicht leiden kann, wenn ich ihr Zimmer verlasse und dies erst bockig und dann traurig mit lautem Gebrüll kundtut. Wenn sie dann Nachts zwischen 23 und 2 Uhr das erste Mal richtig aufwacht, kommt sie zu uns ins große Bett, wo sie danach weiterhin alle 1,5 - 2 Stunden wach ist und unbedingt "Hiiech!!" trinken muss. In einer guten Nacht rollt sie sich danach auf die Seite und schläft weiter, in schlechten Nächten wälzt sie sich im Halbschlaf herum, wirft sich auf uns, tritt uns.
Ach ja, und unter der Woche müssen wir BM an den meisten Morgenden irgendwann nach 7 Uhr wecken. An den Wochenenden ist sie IMMER kurz vor 6 Uhr wach und kann nicht mehr schlafen.
Aber das hier ist ja KEIN Post über BMs Nichtschlafgewohnheiten. Ich wollte nur mal schreiben, wie sich unser Abendritual in den letzten Wochen verändert hat, weil ich es wirklich schön so finde.
An den meisten Abenden geht BM je nach Verschmutzungsgrad vor oder nach dem Abendessen in die Badewanne oder wie ein großes Mädchen ganz alleine duschen (.... nicht ohne vorher auf der Toilette gewesen zu sein und alleine zu "hülen"). Auch die Haare werden immer gewaschen. Müssten sie vielleicht nicht, aber BM besteht darauf. Aktuell kommt BM dann auch relativ bereitwillig wieder heraus, weil sie es kaum erwarten kann, die Haare zu "höhn". Sie klettert also mit etwas Hilfe aus der Wanne und ("huuuuu") wird ganz schnell ins Handtuch eingemummelt. Dann kämme ich ihr die Haare mit dem Kamm, während sie mit der Haarbürste nacharbeitet, bevor ich ihr schnell die Haare föhne, wobei BM schon ungeduldig zappelt. Denn danach ist sie an der Reihe ("Mama, iss höhn!") und darf auf laschester Stufe noch ein bisschen selber föhnen. Da werde ich dann meistens auch "hick" gemacht, gekämmt und geföhnt.
Dann bzw. je nach Reihenfolge nach dem Abendessen putzt BM ihre Zähne. Wenn ich bis drei zähle ("eis, dei, - "), bin ich an der Reihe und darf mal unter mehr, mal unter weniger Protest nachputzen. Übrigens fehlen immer noch 8 Zähne, nach denen ich täglich Ausschau halte. Danach MUSS unbedingt das Gesicht mit dem Lappen gewaschen werden, auch wenn direkt zuvor gebadet wurde. Tut man das nicht, wird man mit einem "Mamaaaa!" (vom Tonfall her: Mensch, Mama! So ein Quatsch!) daran erinnert. Ist man in Gedanken und schnallt nicht, was erwartet wird, kann auch mal ein mittelschwerer Bock folgen.
Dann geht es ins Kinderzimmer auf den Wickeltisch, wo BM zum Schlafen ihre Windel umbekommt, wobei sie erstmal auswertet, ob der bereitgelegte Schlafanzug auch wirklich für zu Hause und nicht für die Kita gedacht ist. ("Heia. Haue? Ja? Kita, nein!") Spätestens jetzt braucht BM auch ihren Böppiiii.
Wir machen das Fenster weit auf und manchmal kuschelt BM noch auf meinem Arm, bevor sie wegen akuter Wuselei ins Bettchen verfrachtet wird. Dort will sie dann ordnungsgemäß zugedeckt und am Fuß festgehalten werden ("Mama, Decke! Mama, Buf!") und vor allem "Mama, Tag!". Und dann setzte ich mich neben das Bett und erzähle BM noch einmal ihren Tag. Es ist eigentlich ganz erstaunlich, wie viele kleine Details so ein Kleinkind täglich erlebt. Jedenfalls sind meine Erzählungen schon immer ziemlich lang, obwohl ich ja meist die Stunden in der Kita nur am Rande streifen kann. BM findet es jedenfalls toll und leistet eigene kleine Beiträge. Tatsächlich kann sie sich Abends oft noch ziemlich genau an den Morgen erinnern und das auch mit ihren noch begrenzten sprachlichen Möglichkeiten zeigen. Zwischendurch hampelt BM natürlich auch mal herum, fordert aber immer gleich wieder "Mama, Tag!" und legt sich ordentlich hin. Immer Mal wieder bekomme ich auch ein Küsschen oder Eskimo-Küsschen - einfach nur so, weil "Mama, giek!". Oder wir sind mit den Gesichtern ganz nah bei einander und ich klappe den Griff ihres Nuckis mit meiner Nase herunter, woraufhin wir verschwörerisch kichern, weil wir so einen Quatsch machen.
Ich genieße diese Zwiegespräche mit meinem Mädchen unendlich!!
Sonntag, 22. Juli 2012
Kriegsschauplatz
Zugegebenermaßen fand ich die folgenden Ereignisse letzte Nacht überhaupt nicht lustig. Bei Tageslicht betrachtet und vor allem nachdem ich sie vorhin meiner Freundin F. schilderte, musste ich nun doch darüber lachen.
Zurzeit hat BM mal wieder eine Allesnureinephase, während der sie noch schlechter ein- und weiterschläft als gewöhnlich. Letzte Nacht hatte ich sie schon vor Mitternacht diverse Male zum Weiterschlafen überreden müssen, so dass ich sie wieder einmal recht früh in unser Bett holte. Dort warf sich die verschnupfte BM unruhig hin und her und jammerte/weinte etwa jede Stunde.
In solchen Nächten müssen wir beide sowieso immer mit blauen Flecken rechnen, weil BM sich ständig aufsetzt und mit ihrer harten Omme einen von uns trifft. Der jeweils andere bekommt dann ein paar Fußtritte je nach genauer Lage an den Kopf oder in die Rippen. Und ja, ich war schon ziemlich entnervt und auch etwas traurig, weil dieses Nichtschlafdings uns nun schon über 22 Monate verfolgt.
Ich schlief also unfriedlich als BM sich wieder einmal umherwarf und wurde schlagartig von einem stechenden Schmerz wach. In der Nase! BM hatte mir raketenartig einen Finger nebst zu langem Nagel in die Nase gejagt, so dass ich tatsächlich Nasenbluten bekam! Hätte ich mal doch gestern ihre Nägel geschnitten.
Wenig später boxte BM mir dann mit der Faust ins schlafende linke Auge, wodurch ich sofort Sterne sah und sogar ein bisschen weinen musste, weil es wehtat und (s.o.) ich einfach gerne mal wieder in Ruhe schlafen würde. Darum entging mit in jenem Moment auch die Situationskomik, weil die sich unruhig umherwälzende BM augenscheinlich sofort nach meinem Aufschrei in Tiefschlaf verfallen war und kerzengerade und mucksmäuschenstill schlief.
Ja, eigentlich war das schon eine lustige Nacht, aber nur eigentlich.
___________________________
PS: Heute früh würde ich dafür von BM mit ganz sanften Nasenküsschen geweckt. Zum Fressen!
PPS: Auch heute Abend brauchte sie schon viermal elterliche Unterstützung und jammert auch jetzt wieder alle paar Minuten. Bevor ich das Licht ausmache, hole ich BM also lieber gleich zu uns und hoffe sehr, dass sie darauf Rücksicht nimmt, dass wir morgen wieder arbeiten müssen.
Zurzeit hat BM mal wieder eine Allesnureinephase, während der sie noch schlechter ein- und weiterschläft als gewöhnlich. Letzte Nacht hatte ich sie schon vor Mitternacht diverse Male zum Weiterschlafen überreden müssen, so dass ich sie wieder einmal recht früh in unser Bett holte. Dort warf sich die verschnupfte BM unruhig hin und her und jammerte/weinte etwa jede Stunde.
In solchen Nächten müssen wir beide sowieso immer mit blauen Flecken rechnen, weil BM sich ständig aufsetzt und mit ihrer harten Omme einen von uns trifft. Der jeweils andere bekommt dann ein paar Fußtritte je nach genauer Lage an den Kopf oder in die Rippen. Und ja, ich war schon ziemlich entnervt und auch etwas traurig, weil dieses Nichtschlafdings uns nun schon über 22 Monate verfolgt.
Ich schlief also unfriedlich als BM sich wieder einmal umherwarf und wurde schlagartig von einem stechenden Schmerz wach. In der Nase! BM hatte mir raketenartig einen Finger nebst zu langem Nagel in die Nase gejagt, so dass ich tatsächlich Nasenbluten bekam! Hätte ich mal doch gestern ihre Nägel geschnitten.
Wenig später boxte BM mir dann mit der Faust ins schlafende linke Auge, wodurch ich sofort Sterne sah und sogar ein bisschen weinen musste, weil es wehtat und (s.o.) ich einfach gerne mal wieder in Ruhe schlafen würde. Darum entging mit in jenem Moment auch die Situationskomik, weil die sich unruhig umherwälzende BM augenscheinlich sofort nach meinem Aufschrei in Tiefschlaf verfallen war und kerzengerade und mucksmäuschenstill schlief.
Ja, eigentlich war das schon eine lustige Nacht, aber nur eigentlich.
___________________________
PS: Heute früh würde ich dafür von BM mit ganz sanften Nasenküsschen geweckt. Zum Fressen!
PPS: Auch heute Abend brauchte sie schon viermal elterliche Unterstützung und jammert auch jetzt wieder alle paar Minuten. Bevor ich das Licht ausmache, hole ich BM also lieber gleich zu uns und hoffe sehr, dass sie darauf Rücksicht nimmt, dass wir morgen wieder arbeiten müssen.
Mittwoch, 11. Juli 2012
Nachtschreck
Vergangene Nacht suchte ein fieser Nachtschreck BM und uns heim. Das hatten wir schon zweimal vor einigen Wochen, so dass ich mich zwischenzeitlich zum Glück schon mal etwas belesen hatte und so etwas ruhiger bleiben konnte.
BM wachte um Mitternacht (nicht) auf und schrie wie am Spieß. Nächtliche Unterbrechungen sind wir ja weiterhin gewohnt, also eilte ich zu ihr ins Kinderzimmer und versuchte, sie in den Arm zu nehmen. Da merkte ich schon, dass sie überhaupt keine Beruhigung oder Beruhigung zulassen wollte, sondern nur noch lauter schrie. In meinem Tran versuchte ich trotzdem sie auf den Arm zu nehmen, was gar nicht so leicht ist, wenn dieses kleine Mädchen sich steif wie ein Brett macht. Erst dann war ich selbst wach genug, um zu merken, dass das wohl wieder ein Nachtschreck ist.
Ich legte sie also wieder in ihr Bett, setzte mich dazu und sprach - wohl eher zu meiner Beruhigung - beruhigende Worte, die sie vermutlich sowieso nicht hören könnte. Nach wenigen Minuten war der Spuk dabei - BM drehte sich auf die Seite, schluchzte noch einmal ganz herzzerreißend und schlief einfach weiter. Ich blieb noch ein Weile bei ihr, streichelte das kleine nass geweinte Gesichtchen und sagte ihr, wie lieb ich sie habe.
Nach allem was ich gelesen habe, sind die Kinder in dem Moment nicht wach und können sich auch nicht an den Nachtschreck erinnern (im Gegensatz zu normalen Alpträumen). Ich halte mich daran fest und hoffe, dass wir das nicht allzu bald wieder haben, denn für mich ist das jedes Mal ganz schrecklich.
BM wachte um Mitternacht (nicht) auf und schrie wie am Spieß. Nächtliche Unterbrechungen sind wir ja weiterhin gewohnt, also eilte ich zu ihr ins Kinderzimmer und versuchte, sie in den Arm zu nehmen. Da merkte ich schon, dass sie überhaupt keine Beruhigung oder Beruhigung zulassen wollte, sondern nur noch lauter schrie. In meinem Tran versuchte ich trotzdem sie auf den Arm zu nehmen, was gar nicht so leicht ist, wenn dieses kleine Mädchen sich steif wie ein Brett macht. Erst dann war ich selbst wach genug, um zu merken, dass das wohl wieder ein Nachtschreck ist.
Ich legte sie also wieder in ihr Bett, setzte mich dazu und sprach - wohl eher zu meiner Beruhigung - beruhigende Worte, die sie vermutlich sowieso nicht hören könnte. Nach wenigen Minuten war der Spuk dabei - BM drehte sich auf die Seite, schluchzte noch einmal ganz herzzerreißend und schlief einfach weiter. Ich blieb noch ein Weile bei ihr, streichelte das kleine nass geweinte Gesichtchen und sagte ihr, wie lieb ich sie habe.
Nach allem was ich gelesen habe, sind die Kinder in dem Moment nicht wach und können sich auch nicht an den Nachtschreck erinnern (im Gegensatz zu normalen Alpträumen). Ich halte mich daran fest und hoffe, dass wir das nicht allzu bald wieder haben, denn für mich ist das jedes Mal ganz schrecklich.
Montag, 2. Juli 2012
Veräppelung zur Schlafenszeit
"Mama, mein Büppi geg!" - Nee, der Nucki ist nicht wirklich weg, sondern wurde von BM eigenhändig unterm Kopfkissen versteckt.
"Mama, Decke!" - Tja, wenn man sich hinstellt haftet die Decke dummerweise nicht am Körper, so dass BM erneut zugedeckt werden muss.
"Mama, Kacka!" - Wirklich? Na ja, ich will das Kind ja in seinen Bemühungen nicht stoppen. Also auf Toilette, wo wahlweise 3 Tröpfchen oder ein Pups herausgedrückt werden.
"Mama, tinkähn!" - Ja, gut. - "Gagga nei!! Miech!" - Nee, jetzt gibt's nur Wasser, keine Milch.
"Papa geg?!" - .... - "Papa geg?!" - .... "Papa geg?!" - Ja, Papa ist weg. "Papa geg?!" - Ja. - "Papa geg?!" - Ja. - "Papa Autooo?!"
Und dann alles von vorne in variabler Reihenfolge. Schlaf, BM, Schlaf!!
"Mama, Decke!" - Tja, wenn man sich hinstellt haftet die Decke dummerweise nicht am Körper, so dass BM erneut zugedeckt werden muss.
"Mama, Kacka!" - Wirklich? Na ja, ich will das Kind ja in seinen Bemühungen nicht stoppen. Also auf Toilette, wo wahlweise 3 Tröpfchen oder ein Pups herausgedrückt werden.
"Mama, tinkähn!" - Ja, gut. - "Gagga nei!! Miech!" - Nee, jetzt gibt's nur Wasser, keine Milch.
"Papa geg?!" - .... - "Papa geg?!" - .... "Papa geg?!" - Ja, Papa ist weg. "Papa geg?!" - Ja. - "Papa geg?!" - Ja. - "Papa Autooo?!"
Und dann alles von vorne in variabler Reihenfolge. Schlaf, BM, Schlaf!!
Dienstag, 5. Juni 2012
Ende gut
Wenn man schon völlig entnervt von BMs Nichtschlafen, Rumgehampel und Immer-wieder-Aufstehen mal zwei Minuten aus dem Zimmer geht, um Luft zu holen und die Nerven zu lockern.... und BM dann wie am Spieß brüllt.... und man wieder ins Zimmer geht, sie auf den Arm nimmt und beruhigt.... und sie fast schon schlafend und noch ein wenig schluchzend nach ihrem Nucki fragt, worauf ich antworte, dass sie den ja schließlich selbst in der Hand halte.... und BM das falsche Händchen fragend hochhält....
.... dann muss man schon mal laut loslachen und so prustend erklären, dass der Nucki doch im anderen Händchen sei, dass auch BM kichern muss.
Und so stehe ich mit meinem Mädchen im Arm und wir lachen beide lauthals. Versöhnt.
.... dann muss man schon mal laut loslachen und so prustend erklären, dass der Nucki doch im anderen Händchen sei, dass auch BM kichern muss.
Und so stehe ich mit meinem Mädchen im Arm und wir lachen beide lauthals. Versöhnt.
Montag, 21. Mai 2012
Alles neu macht der Mai
.... und das betrifft nicht nur unseren Garten, sondern es gibt vor allem in BMs Kleinkindleben eine Reihe von Veränderungen:
1. Gewachsen
Wir müssen BM unbedingt mal wieder vermessen. Wobei mir einfällt, dass BM aktuell immer sehr gern mit dem Zollstock Wände und Dinge abmisst und dabei wichtig vor sich hinplappert. Also genau wissen wir nicht wie groß BM ist, aber Größe 74 hat nunmehr fast vollständig ausgedient und ist in einer Kiste auf elterlichen Dachboden verschwunden. BM trägt nun Größe 80/86, wobei ich jedoch fast alle Hosen enger machen musste, weil BMs kleiner Kullerbauch sie nicht ausfüllt, auch wenn sie in der Länge passen.
2. Schlafen wie ein großes Mädchen
Eigentlich hat sich BM nie an Schlafsäcken gestört. Allerdings war sie immer öfter schweißgebadet, so dass wir uns entschlossen haben, auf eine Decke umzusteigen. Ein Kopfkissen hat BM ja schon eine Weile und kuschelt sich auch gern hinein. Ein paar kalte Nächte lang ließen wir sie probeweise mit dünnem Schlafsack plus Decke schlafen, und seit dem Wochenende ist nun der Schlafsack vollkommen weg. Beim ersten Test stand BM dann auch gleich wie eine kleine Balletttänzerin im Bett mit einem Füßchen auf dem Gitter. Ich habe gleich geschimpft, so dass sie nicht weiter probierte, sich über das Gitter zu stemmen. Klar war aber, dass entweder der Schlafsack wieder her muss oder die Gitterstäbe raus, damit BM nicht in Versuchung gerät. Sie scheint ihre Decke aber sehr zu mögen. Wenn sie irgendwann mal halbwegs zur Ruhe gekommen ist (was bei ihr immer noch ca. 30 Minuten dauert) lässt sie sich sehr bereitwillig zudecken und sieht ganz und gar kuschelig aus. Somit schläft unser großes Mädchen also seit gestern im "offenen" Bettchen. Das Einschlaf-Dings wurde dadurch nicht beeinflusst, es dauert weder länger noch kürzer, auch wenn wir BM zwischendurch ein paar Mal wieder ins Bett scheuchen müssen. Sie lugt dann aber meist nur aus dem Bett heraus und versucht höchstens mal, sich langsam rauszuschleichen. Bis zum Spielzeug hat BM sich bislang jedoch noch nicht durchgeschlagen.
3. Ohne Miiiieeeech
Abends gibt es seit einer Woche nun keine Milch mehr. Wir versprachen uns davon, dass BM dann vielleicht nicht mehr direkt nach der Milch nochmal stinkern müsste. Das ist zwar nicht so, aber unerwarteter Weise hat BM sich ohne großes Tamtam damit abgefunden, dass es Abends nur noch Wasser gibt. Ich persönlich finde das sehr, sehr schade, weil ich diese Kuscheleinheit auf dem ehemaligen Stillstuhl immer sehr schön fand. Nun schauen wir nur noch ein Buch an und erzählen ein bisschen. Auch schön, aber nicht dasselbe.
Für das nächtliche Aufwachen gilt die "Wasser-ist-auch-okay-Einstellung" jedoch nicht. BM schmatzt und weint weiterhin zwei bis drei Mal jede Nacht nach "Miiiieeech".
4. Ruhigere Nächte
Mit wenigen Ausnahmen haben wir nun schon fast zwei Monate lang ruhigere Nächte. BM wacht immer noch oft auf und verlangt zu Trinken (siehe Drittens), schläft danach aber meistens gut und ohne Rödelei weiter. Nach dem ersten Aufwachen holen wir sie derzeit ohne Menkenke in unser Bett und sind damit zurzeit auch ganz zufrieden.
Ich führe die ruhigeren Nächte übrigens auf Globuli "Kleines Träumerle" zurück, die BM nun Abends zu "naschen" bekommt.
5. K.acka
.... heißt nicht nur "k.ackern" sondern auch "p.ullern" und "Windel". Insofern ist es immer noch ein wenig unvorhersehbar, ob BM gerade sagen will, dass ein kleines oder großes Geschäft zu erledigen oder bereits abgeschlossen sei. Sie möchte jedoch fast immer auf's Töpfchen oder die Toilette, wenn wir gehen. Wenn sie nun also "K.acka" sagt, setzen wir sie auch drauf. Immer öfter klappt es tatsächlich. Genauso oft ist es aber knapp zu spät, wenn sie Bescheid sagt. Um ein wenig schneller auf ihre Ansagen reagieren zu können, sind wir nun tagsüber von Pampers Active Fit auf Easy Ups umgestiegen, die BM mittlerweile auch schon fast alleine anwurschteln kann und ganz toll findet. Wir lassen es ruhig angehen, wollen aber ihr offensichtliches Interesse für die Vorgänge in der Windel nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Dienstag, 8. Mai 2012
Timing
BM schläft mittlerweile (meistens) ohne Händchenhalten ein. Ich sitze dann etwas abseits und halte sie immer mal wieder dazu an, sich wieder hinzulegen. BM meckert, erzählt und kuschelt bis sie nach 30 - 60 Minuten einschläft. Eigentlich schon besser als früher, als sie stundenlang an meiner Hand wurschtelte. Irgendwann, hoffen wir, wird sie vielleicht auch meckern, erzählen und kuscheln, ohne dass wir daneben sitzen müssen.
Jedenfalls ist BM dabei mehrheitlich ganz lieb, so dass die Nerven geschont werden. Was jedoch wirklich nervt ist, dass BM IMMER erst dann schlafen kann, wenn sie nochmal "groß gemacht" hat. Nach der Wickelaktion schläft sie eigentlich immer recht schnell ein.
Also, von mir aus könnte das kleine Körperchen sich mal einen besseren Rhythmus angewöhnen.
Jedenfalls ist BM dabei mehrheitlich ganz lieb, so dass die Nerven geschont werden. Was jedoch wirklich nervt ist, dass BM IMMER erst dann schlafen kann, wenn sie nochmal "groß gemacht" hat. Nach der Wickelaktion schläft sie eigentlich immer recht schnell ein.
Also, von mir aus könnte das kleine Körperchen sich mal einen besseren Rhythmus angewöhnen.
Sonntag, 29. April 2012
Von perfekten Sonnentagen.... und unserem ersten Rettungsstellenbesuch
Das langersehnte lange Wochenende ist endlich da und während R. gestern mit seinen fleißigen Helfern A. aus B. und Ex-Nachbar J. das Fundament für unseren Schuppen vorbereitete machten BM und ich uns einen richtig schönen Tag.
Gestern Vormittag feierten wir den Geburtstag meines lieben Onkel L. mit einem Brunch. Schon am Vormittag wurde es richtig heiß, so dass es nicht lange dauerte bis die sechs Orgelpfeifen (alles Zopfliesen zwischen knapp 10 Jahren und 20 Monaten) sich vom großen Cousin L. mit dem Gartenschlauch jagen und jauchzend nassspritzen ließen. Auch BM ließ sich nicht lumpen, sondern lief immer wieder zu ihm hin, ließ sich die Beinchen bespritzen und rannte laut kreischend davon. Danach spielte sie quietschvergnügt mit den großen Mädchen. Vor allen unser erstes Familienbaby die Größte bespaßte sie sehr ausdauernd und lieb mit all ihrer Erfahrung als große Schwester. Danach rannte BM mit ihren kurzen Beinchen ewig lange hinter ihrer großen Cousine her, stibizte gemeinsam mit ihr Erdbeeren, bekleckerte sich von oben bis unten mit Obstsaft und quietschte dann wieder als bei der nächsten Runde Wasserspaß alles wieder abgewaschen wurde.
Lange nach ihrer eigentlichen Mittagsschlafzeit stiegen wir ins Auto, um nach Hause zu fahren, und BM schlief schon nach kaum zwei Minuten ein, wobei ihr wegen der Hitze eine kleine Schweißperle die Stirn hinunterrann. Schlafen im Auto ist schon recht ungewöhnlich für BM, aber dann erstaunte sie mich so richtig, indem sie sich tatsächlich zum allerersten Mal schlafend aus dem Auto heben und ins Bett tragen ließ. Total ungläubig deckte ich mein nur mit Windel und T-Shirt bekleidetes schmuddelig-klebriges Kind mit einem Kissenbezug zu, und ohne sich einmal zu rühren schlief BM zwei Stunden lang.
Auch am Nachmittag hatten wir viel Spaß. BM fuhr wie der Wind und als hätte sie nie etwas anderes getan mit ihrem neuen Laufrad. Nach einigem Toben auf dem Spielplatz, zu dem sie mittlerweile übrigens ganz alleine hinfindet, und einem ausgiebigen Bad stand eigentlich nur noch das Einschlaftheater aus.
Doch bevor es dazu kommen konnte, hatte BM ihren ersten ernsthafteren Unfall. Beim Gerangel um die Zahnbürste hielt sie gleichzeitig ihren Haarreifen in der Hand und stach sich mit der Spitze in das rechte Ohr. Gebrüll! Ich befürchtete erst, dass sie sich ins Auge gepiekst hätte und war ganz froh als sie "nur" auf das Ohr deutete. Nach einigem herzzerreißenden Geschluchze beruhigte sich BM allerdings recht schnell, nur um mir einen Riesenschock zu versetzen als auf dem Wickeltisch plötzlich Blut aus dem Öhrchen floss. Also wirklich floss.
Kurz entschlossen und ziemlich flatterig beschlossen wir, sofort mit ihr in die örtliche Rettungsstelle zu fahren. Unterwegs spielte BM eigentlich recht fröhlich und konnte offenbar mit dem blutigen Ohr auch hören, so dass wir schon etwas ruhiger wurden, obwohl es wirklich viel Blut war. Wir mussten zum Glück auch nur 20 Minuten warten, die BM spielend und fast ein wenig tobend verbrachte. Der HNO-Arzt untersuchte BM, die erst auf meinem, dann auf R.'s Schoß saß und die Untersuchung natürlich gar nicht gut fand. Der Arzt gab uns dann einigermaßen Entwarnung. Er konnte es nicht genau erkennen, vermutete aber, dass nur der Gehörgang angeritzt wurde. Im schlimmsten Fall könnte das Trommelfell ein ganz kleines Loch haben, dass aber wahrscheinlich von alleine zuwachsen würde. Dennoch darf nun erstmal kein Wasser in BMs Ohr gelangen bis wir hoffentlich morgen oder spätestens am Mittwoch noch einmal zu einem HNO-Arzt kommen, um sie noch einmal untersuchen zu lassen.
Heute früh fuhr Familie Isndingwa dann (über Irrwege) nach Werder zum Baumblütenfest. Wir trafen uns dort mit A. mit A. sowie J. mit H. und Krümel aus der alten Schwangerschafts-meinVZ-Gruppe. Unglaublich, was für große Kinder aus unseren Babys schon geworden sind! Es war schön, euch wieder zu sehen, große und kleine Mädels!! Danach fuhren wir noch in den Wald zu R.s Eltern, wo BM ohne Unterlass umher rannte, spielte, tobte und wuselte. Zum ersten Mal ohne Mittagsschlaf!! Der Hitze und Toberei angemessen klebrig und schmuddelig schlief BM dann wie am Tag zuvor auf dem Heimweg im Auto ein. Ich hob sie aus dem Auto, sie fragte einmal nach ihrem Papa und als ich bestätigte, dass Papa auch da sei, schlief sie wie ein Baby in meinen Armen wieder ein.
Der Knaller jedoch ist, dass ich sie nicht nur ins Bett legte, sondern sogar wickelte und in Schlafanzug und Schlafsack verpackte, ohne dass sie aufwachte!! Wie ein Neugeborenes!! Also nicht wie BM als Neugeborenes, denn das gab es bei ihr nie, sondern eher so wie andere Neugeborene, von denen man so hört. Sie wachte nach einer halben Stunde zwar nochmal auf, schlief dann aber nach einer Flasche Milch und etwas schläfrigem Herumgewusel wieder ein.
Nun sind wir mal gespannt, ob aus dem frühen Schlafengehen (17:30 Uhr) ein ebenso früher Morgen wird. Früh um 4 Uhr oder so.
Dienstag, 10. April 2012
7. Sinn?
Egal wie spät es ist, ob ich gleich schlafe oder noch lese, ob es schon ruhig im Haus ist oder nicht, ob BM bislang gut oder unruhig schlief....
Sobald ich eingeschlafen bin vergeht keine Viertelstunde bis BM weinend wach wird und nach mir ruft. Jeden Abend. Ich schaue immer auf die Uhr, wenn ich das Licht ausmache und wenn ich geweckt werde. Es ist IMMER so.
Wie macht sie das? Und warum?
So, ich trau mich mal und mach jetzt die Augen zu.
Sobald ich eingeschlafen bin vergeht keine Viertelstunde bis BM weinend wach wird und nach mir ruft. Jeden Abend. Ich schaue immer auf die Uhr, wenn ich das Licht ausmache und wenn ich geweckt werde. Es ist IMMER so.
Wie macht sie das? Und warum?
So, ich trau mich mal und mach jetzt die Augen zu.
Mittwoch, 22. Februar 2012
Versteckspiel
Im Moment kränkeln wir alle mehr oder weniger vor uns hin. BM lässt sich ihren Schnupfen jedoch kaum anmerken und ist daher auch in der Kita. Ich hingegen habe gestern schon vorm Mittag Feierabend gemacht und bin nach Hause auf die Couch. Heute früh fühlte auch R. sich angeschlagen, so dass er heute von zu Hause arbeitet.
Nun sind wir beide ganz oben im großen Zimmer. Ich lümmele auf der Couch und kann nach draußen in den Park schauen während R. am Schreibtisch sitzt. Genau genommen verstecken wir uns hier. Vor BM. Denn heute ist Oma-und-Opa-Tag, d.h. BM wird von ihrem Opa aus der Kita abgeholt. Sie hat ihren Opa natürlich sehr, sehr lieb (zur Erinnerung: Das Opa-Lied). Dennoch ist er leider sehr schnell abgemeldet, wenn Papa oder Mama da sind. Darum verstecken wir uns also hier oben, um meinen Eltern "ihren" Nachmittag mit dem Enkelmädchen nicht zu verleiden.
Jetzt sitze ich also hier oben, höre wie BM ihrem Opa ein Ohr abkaut und komme nun mal dazu ein bisschen zu bloggen.
Schlaf-Dings:
Mal wieder ganz schlimm zur Zeit. Mit stundenlangem Wachsein in den frühen Morgenstunden. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, denn ich übe mich darin, unser nächtliches Leid am Tag zu verdrängen.
Dafür hat BM jetzt ein Kopfkissen und scheint sich da auch ganz gern hineinzukuscheln. Wenn sie müde ist, legt sie sich auch mal für eine Nano-Sekunde auf ihren Spielteppich und guckt im Liegen ein Buch an. Im Liegen! Unser Kind, das schon als Winzigbaby immer nur darauf bedacht war, vorwärts zu kommen!!
Überhaupt schmust sie derzeit viel mit diversen Kuscheltieren. So musste diese Woche schon zweimal ihr Glühwürmchen mit in die Kita. Am liebsten hat sie aber ihre Lotte, ein kleines... äh... nicht sehr schönes Stoffpüppchen, dessen Haare aus Jute sind und auch danach riechen. Dabei hat sie soviele wirklich niedliche, kuschlige Tierchen....
Bei aller Kuschligkeit, schlafen möchte BM weiterhin nicht. Aber wie gesagt, dazu sage ich jetzt nichts weiter.
Gequassel
BM spricht jeden Tag mehr. Dabei beschränkt sie sich weiterhin auf wenige bewährte Silben, die jedoch durch unterschiedliche Betonung die jeweils gemeinte Bedeutung erhalten.
Soeben sagte sie mehrfach "aaauuuaaa" zu ihrem Opa, meinte damit aber nicht "aua" sondern "au weia", weil beide nämlich noch keine Hausschuhe anhatten. Und das geht ja gar nicht!!
"Aua" sagt BM natürlich auch, wenn sie sich tatsächlich wehgetan hat. Wir müssen dann auch pusten, wobei BM mitmacht - allerdings pustet sie immer noch durch die Nase. Wenn man sie dann fragt, wo sie sich wehgetan hat, zeigt sie aber nicht auf das entsprechende Körperteil, sondern auf das schuldige Möbelstück.
Gestern Abend saß ich wie üblich im "Stillstuhl" während BM in meinem Arm lag und ihre Abendmilch trank. Erzählte ihr dann, wer alles schon schläft. Nämlich Papa, Oma, Opa, Tante K ohne H, Onkel B., Prinzessin L. und alle Kinder aus der Spatzengruppe. Als ich dann bei Erzieherin D. anlangte, sagte BM deutlich mehrfach deren Namen fast richtig ("Naaanaaa"). Nun muss sie sich aber wirklich ins Zeug legen, denn meine Mutter hat Prinzessin L. versprochen, dass BM ganz bestimmt zu deren fünften Geburtstag "Prinzessin L." sagen könne....
BM ist nun schon ein großes Mädchen, das nicht mehr auf dem Wickeltisch ausgezogen wird sondern dies mit etwas Hilfestellung alleine auf dem Teppich erledigen darf. Das sieht so niedlich aus wie sie sich aus Schlafsack und Schlafanzug schält oder Abends die Beinchen hebt, um die Strumpfhose abzustreifen. Danach macht sie sich einen Spaß daraus, im Zimmer umher zu rennen und zwischendurch uns zu imitieren, weil wir immer wieder sagen, dass der Fußboden doch kalt ist und sie auf den Teppich zurückkommen soll. Es ist mir unmöglich aufzuschreiben, was sie dann genau sagt (zumal sie Morgens meist noch oder Abends schon wieder den Nucki im Mund hat). Genaugenommen klingt es fast wie ihr "heiß", meint aber "kalt".
Wenn BM "heiß" meint (z.B. Tee in der Spielzeug-Tasse), dann wird direkt danach auch gepustet. Durch die Nase.
"Hoch" sagt BM jetzt richtig, meint damit entweder die Treppe oder auf den Arm. Hoch eben.
Dienstag, 31. Januar 2012
Rabenschwarz
Ein paar wenigen besseren Nächten folgen immer umso schlimmere, rabenschwarze Nächte, die uns regelmäßig an unsere Grenzen treiben. Ich bin so müde und traurig.
Mittwoch, 25. Januar 2012
Gestaunt
Ein wenig abergläubig bin ich ja schon, was diese Blog-es-und-es-verschwindet-Ding angeht. Aber ich muss hier einfach mal festhalten, dass BM die letzte Nacht KOMPLETT im eigenen Bett verbrachte. Das erste Mal seit.... äh.... BM noch ganz klein war und nach jedem stündlichen Stillen wieder ins eigene Bettchen gelegt wurde.
Nee, nicht durchgeschlafen. Es gab die üblichen 3 - 4 Unterbrechungen inkl. einer längeren Milchpause. Danach ließ BM sich jedoch anstandslos wieder ins Bettchen legen, so dass ich heute früh vor lauter Überraschung hell wach war, weil die Uhr fünf vor sechs anzeigte als BMs Stimmchen wieder durch's Babyfon schallte.
Das war so eigentlich auch gar nicht geplant gewesen. Ich muss zugeben, dass wir in den letzten Monaten relativ lax waren und BM beim ersten Rufen in unser Bett holten, ohne wirklich zu versuchen, sie im eigenen Bettchen wieder hinzulegen. Grundsätzlich waren wir uns einig, dass wir das irgendwann mal wieder angehen wollten, aber der richtige Startschuss war eigentlich noch nicht gefallen.
In den vergangenen knapp zwei Wochen machte BM es uns jedoch Nachts wieder ziemlich schwer, indem sie sich jeweils ab ca. 3.30 Uhr ein bis anderthalb Stunden durch unser Bett wälzte, auf mich warf, an meinen Fingern knetete und versuchte sich MEINE Finger ins eigene Auge zu pieksen (echt, sie macht das schon ewig und es nervt mich total).
Jedenfalls hatten wir uns vereinbart, dass wir sie in dieser nächtlichen Wachphase nicht mehr in unser Bett holen würden, sondern jeweils einer von uns beiden mit ihr im Kinderzimmer bleiben wollte, damit wenigstens der andere schlafen könnte. Ich war also darauf eingerichtet, eine Stunde an BMs Bett zu sitzen.
Lange Rede kurzer Sinn. BM trank die Flasche aus und schlief sofort wieder ein.
Bitte, bitte, bitte NOCHMAL!!!!
___________
PS: Die gestrige Nacht ging schon gut los, weil BM in R.'s Obhut erstmalig seit Monaten innerhalb von 10 Minuten eingeschlafen war. Heute hingegen dauerte es (bei mir) schon wieder eine dreiviertel Stunde.... Ich wage also nicht zu hoffen, dass sich das sobald wiederholen wird.
Montag, 8. August 2011
Heute morgen so
Heute war wie zuletzt oft ein guter Morgen.
Das Babymädchen wurde um 3:30 Uhr zum ersten Mal wach. Ich suchte es wie so häufig erstmal unter der Bettdecke, so dass es etwas dauerte bis ich im Kinderzimmer eintraf. Trotzdem ließ das Babymädchen sich recht schnell wieder beruhigen und schlief noch eine Stunde bis es endgültig seine Milch forderte.
Wie üblich holte R. es aus dem Bett und tröstete es während ich in die Küche wankte, um unter einiger Polterei und halbblind, weil ohne Kontaktlinsen, die vorbereitete Flasche zusammen mixte. Diese trank das Babymädchen eng an mich gekuschelt in einem Zug leer.
Den Rest der Nacht verbrachte das Babymädchen wie üblich bei uns im großen Bett. Es schlief zwar gleich ein, war aber unruhig und wälzte sich trotzdem noch recht viel umher, setzte sich mit geschlossenen Augen auf und plumpste gleich wieder um, hielt Händchen mit uns, umschlang meinen Hals, drückte sein Gesichtchen an mein Gesicht und war einfach zuckersüß.
Kurz nach 6 Uhr war die Nacht endgültig vorbei. Das Babymädchen weckte uns durch herumwuseln und angrabbeln, aber ohne die üblichen Kopfnüsse. Stattdessen war es noch ganz kuschelig und schmiegte sich immer wieder an uns. So werden wir gerne geweckt.
Dann begann das morgentliche Spielprogramm. Ich musste erstmal meinen alten Teddy vom Nachttisch holen. Er wurde freudig begrüßt und bekam gleich Babymädchens Nucki angeboten. Dann brauchte das Babymädchen noch seine Wasserflasche, meine Flasche und natürlich das Babyphone.
Wir standen dann bald auf, weil R. zur Arbeit musste. Erst putzten R. und ich unsere Zähne, wobei Babymädchen R. wie immer helfen konnte, d.h. sich an seiner elektrischen Zahnbürste festhielt. Danach wurden Babymädchens zwei Beißerchen geputzt bzw. die Zahnbürste ausgesaugt.
Nach dem Anziehen durften R. und ich noch einigermaßen in Ruhe frühstücken während das Babymädchen auf seinem Thron im Hochstuhl saß und drei halbe Weintraube nicht aß, d.h. ablutschte und kritisch beäugte.
Zuletzt brachten wir R. noch gemeinsam raus, er schwang sich auf's Rad und Babymädchen und ich schauten ihm ein wenig hinterher. Gewunken habe heute nur ich, Babymädchen hatte keine Lust.
------
Nachtrag:
Eine Viertelstunde später war R. wieder da, weil es zwischenzeitlich begonnen hatte zu gießen und nicht wie ein begossener Pudel auf Arbeit ankommen wollte. Schnell umgezogen stieg er dann ins Auto, aber nicht bevor wir Mädels noch eine Extraportion Küsschen bekommen hatten. Glück im Unglück, nennt man das wohl. Sonntag, 7. August 2011
Elf Monate Babymädchen
Jetzt dauert es nur noch einen Monat bis aus unserem Babymädchen schon ein Kleinkind wird. Ich grübele schon eine Weile, wie ich das Babymädchen dann im Blog nennen sollte, aber R. wies mich gestern darauf hin, dass es ja immer unser Babymädchen bleiben würde und darum auch einfach weiter so heißen sollte. Wo er Recht hat, hat er Recht.
Nun aber erstmal zum elften Monat, der ein wirklich ereignisreicher und schöner Monat war. Zur Feier des heutigen Tages klatschte das Babymädchen am Frühstückstisch ausgiebig in die Hände. Yeah!! All die Momente, wo wir allein vor uns hin hinklatschten und uns vom Babymädchen vollkommen ignoriert fühlten, scheinen also doch Wirkung hinterlassen zu haben.
Das Babymädchen wird nun wohl die 70cm-Marke geknackt haben, denn Größe 74 passt nun sehr gut, und in Größe 68 sind nur noch wenige Teile in Babymädchens Kleiderschrank. Außerdem hat es mittlerweile zwei Zähnchen, die ohne viel Menkenke durchgebrochen sind und jeden Tag zweimal geputzt werden. Das ist gar nicht so leicht, weil das Babymädchen seine Zahnbürste und die Zahnpasta so toll findet, dass es immer gleich anfängt, daran zu saugen.
Seit einer knappen Woche stille ich das Babymädchen nicht mehr und - bis auf gelegentliche wehmütige Anwandlungen meinerseits - geht es uns beiden sehr gut damit. Das Babymädchen isst mittlerweile auch 8-Monatsbreie mit kleinen Stückchen ganz gut, solange sie keine Kartoffeln enthalten. Die scheinen ihm nicht so zu munden. Wir versuchen nun, sooft wie möglich gemeinsam mit dem Babymädchen zu essen, wobei es dann immer sehr futterneidisch wird und von unseren Tellern naschen möchte. So richtig schmeckt ihm unser Essen zwar noch nicht, aber Nudeln ohne alles, Brot und Gemüsestücke werden gern "bearbeitet", und es landet auch zusehend mehr davon im Bäuchlein.
Die Nächte sind objektiv betrachtet ziemlich gut geworden. Oft schläft das Babymädchen von ca. 19 Uhr bis ca. 4 Uhr durch. Manchmal muss es zwischendurch einmal getröstet werden, und manchmal schläft es nach seiner Guten-Morgen-Flasche gar nicht oder erst nach eine Stunde rödeln wieder ein. Aber eigentlich können wir nicht meckern. Allerdings scheinen mir nun doch endgültig die Stillhormone abgegangen zu sein, die mich Nachts munter werden ließen, denn ich bin nun immer wie gerädert, wenn das Babymädchen mich weckt. Ja, beim stündlichen Stillen war ich auch sehr, sehr müde, habe mich aber nie so matschig gefühlt wie jetzt manchmal.
Unser Tobemädchen tobt unverändert viel und kann nun schon sehr gut an einer Hand laufen. Wahrscheinlich könnte es auch schon ohne die Sicherheitshand laufen, traut sich das bislang aber noch nicht so richtig. Manchmal steht es am Ende einer Festhaltegelegenheit, zögert kurz und macht dann einen freihändigen Schritt bevor es entweder schnell loskrabbelt oder sich aus dem Stand in Richtung des Objekts der Begierde stürzt. Mit vier Monaten machte es ja gern einen Froschsprung, wobei es im Vierfüßlerstand wippte und sich dann nach Vorne warf. Das hier scheint jetzt Froschsprung 2.0 zu sein und hat mir schon einige Male einen ziemlichen Schreck beschert, wenn das Babymädchen so aus dem Stand auf den Boden hechtet.
Auch wenn Babymädchens Tobefähigkeiten stetig ausgebaut werden, stand dieser Monat eigentlich ganz im Zeichen der Kommunikation und Interaktion. Es ist schlichtweg unglaublich wie schnell es dazu lernt, neue Dinge versteht und ständig fordert, dass man ihm die Welt erkläre. Habe ich früher vornehmlich belangloses Zeug gefaselt erzählt, zeigt unser Kind nun schon sehr genau, was es wissen möchte, womit und wie es spielen möchte.
Wenn wir es verstehen und seine Wünsche umsetzen, freut sich das Babymädchen immer mit vollem Körpereinsatz, strahlt dann über's ganze Gesicht und wippt auf und ab. Beim Essen braucht es nun nicht mehr nur einen Löffel zum Spielen, sondern deutet sofort auf das Radio, dass wir dann anmachen müssen. Läuft Musik wippt das Babymädchen ebenfalls, was schon ein bisschen wie Babytanzen aussieht.
Es ist so wunderbar, unserem Babymädchen dabei zuzusehen, wie es immer mehr von seiner Welt entdeckt, erklettert, austestet und fröhlich plappernd kommentiert. Meistens ist es sehr ausgeglichen und lieb und verteilt zwischendurch immer wieder kleine Kuscheleinheiten. Besonders gerne sitzt es nun auf unserem Schoß, um gemeinsam Bücher anzugucken. Als alte Leseratte gefällt mir diese Art des Spielens natürlich sehr.
Das Babymädchen kann nun aber auch schon ziemlich bockig werden. Auf dem Wickeltisch oder in anderen
Mehrfach hat das Babymädchen nun schon mehrere Stunden am Stück bei seinen Omas und Opas und bei Tante Kimmy verbracht. Wir haben uns jedesmal ganz offiziell, aber ohne viel Aufsehen von ihm verabschiedet, und das Babymädchen hatte jedesmal eine tolle Zeit mit seinen Babysittern. Es kennt eben seine Menschen nun schon sehr gut. Auch für mich waren das wichtige Stunden, in denen ich von meiner Seite auch mal die Nabelschnur etwas lockerte und mich ein wenig an das Gefühl gewöhnen konnte, nicht immer in Babymädchens unmittelbarer Nähe zu sein. Auf dem Rückweg zum Babymädchen war ich jedesmal richtig aufgeregt und auch aufgetankt mit neuer Geduldenergie.
Donnerstag, 4. August 2011
Durchgeschlafen
Die gesamte Familie Isndingwa hat letzte Nacht durchgeschlafen!!
Das Babymädchen schlief nach einem aufregenden BKG-Tag an der frischen Luft von 19:30 Uhr bis 4:50 Uhr. Fast noch ungewöhnlicher ist, dass auch ich von 23 Uhr durchschlief, ohne wie üblich 2-3 Mal was zu trinken und auf die Toilette zu gehen. (Mit dieser doofen Angewohnheit kann ich ja eigentlich auch von meinem Kind kein Durchschlafen erwarten).
Schade nur, dass das Babymädchen nach ihrer Morgen-Pulle nicht wieder einschlafen konnte und stattdessen - in Frau Bauchherzklopfens Worten - zum Püppilaster mutierte und sich im großen Bett immer wieder auf uns stürzte und mit Augenpieksern und Kopfnüssen an unsere elterliche Spielpflicht erinnerte.
Das Babymädchen schlief nach einem aufregenden BKG-Tag an der frischen Luft von 19:30 Uhr bis 4:50 Uhr. Fast noch ungewöhnlicher ist, dass auch ich von 23 Uhr durchschlief, ohne wie üblich 2-3 Mal was zu trinken und auf die Toilette zu gehen. (Mit dieser doofen Angewohnheit kann ich ja eigentlich auch von meinem Kind kein Durchschlafen erwarten).
Schade nur, dass das Babymädchen nach ihrer Morgen-Pulle nicht wieder einschlafen konnte und stattdessen - in Frau Bauchherzklopfens Worten - zum Püppilaster mutierte und sich im großen Bett immer wieder auf uns stürzte und mit Augenpieksern und Kopfnüssen an unsere elterliche Spielpflicht erinnerte.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Was mach ich bloß falsch??
Das Babymädchen schläft weiterhin nicht bei mir ein. Also NUR bei mir nicht. Bei R. und meiner Mutter und sogar im Kinderwagen ist es blitzschnell im Traumland während es sich bei mir mit jeder Phase seines Körperchens gegen das Einschlafen wehrt.
Der Ablauf ist immer gleich: kuscheln, Köpfchen ablehnen, mit meiner Hand spielen, einnicken, Augen aufreißen, zappeln und winden, Nucki wegwerfen, sich über verlorenen Nucki aufregen, Nucki bekommen.... und alles geht von vorne los.
Das ganze passiert unabhängig davon, in ich sie auf dem ARM habe, sie im Bettchen streichle oder sogar in der Manduca habe.
Seit Wochen ist das so, und es zehrt unheimlich an meinen Nerven, lässt mich täglich auf's Neue verzweifeln und macht mich vor allem traurig. Auf die Weise erhält jeder noch so schöne Tag einen Wermutstropfen. Oft fällt es mir nach unseren Einschlafstreitigkeiten auch sehr schwer fröhlich zu plappern und unbeschwert mit dem Babymädchen zu spielen, was mein schlechtes Gewissen gleich noch mal potenziert.
Abonnieren
Posts (Atom)