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Montag, 31. März 2014

Heinzelmännchenalarm

Da wir ja demnächst zu viert sind, planten wir ein munteres Zimmer-Wechsel-dich: Nachdem wir schon einen zum Ausflippen tollen begehbaren Kleiderschrank in das Dachgeschoss bauen ließen und während meines Krankenhausaufenthalts auch unsere neuen Möbel gekommen waren, waren R. und ich ja schon nach oben gezogen, auch wenn noch diverse vermeintliche Kleinigkeiten fehlten. Dafür sollte BM als große Schwester nun auch in das große Kinderzimmer a.k.a. unser altes Schlafzimmer ziehen. Dort hatten R. und mein Vati auf meinen Wunsch hin schon vor einigen Wochen mühsam unseren dunkelbraunen, ganz und gar nicht kindgerechten Kleiderschrank abgeschliffen und mit Kindertapete beklebt. Trotz vieler Flüche auf Seiten der ausführenden Herren gibt mir das Ergebnis recht: Das Zimmer wurde sofort viel heller und fröhlicher. Am Ende der Kette sollte dann BM "altes" Zimmer wieder in ein Babyzimmer verwandelt werden. 

Am Samstag Morgen kamen nun vier fleißige Heinzelmännchen - unsere Eltern - um uns in einer Hauruck-Aktion beim Nestbau zu unterstützen. Manchmal hilft viel wirklich viel: Lampen, Gardinenstangen, Scheuerleisten im Schlafzimmer; BMs Bett, Spielzeug und Sachen wurden umgezogen; im Babyzimmer wurden das alte Gitterbettchen und die Wickelkommode wieder aufgebaut. Ich sollte durfte derweil nur rumsitzen oder -liegen und hier und da die Fleißmeisen ein bisschen dirigieren. Einen halben Tag und ein gemütliches Grillen später war alles komplett fertig. 

Vielen, vielen Dank noch einmal, Ihr Lieben! 

Es ist schon klar, dass es dem Baby völlig egal ist, ob es ein Kinderzimmer hat, wo es sowieso erstmal nur gewickelt wird. Auch BM war mit ihrem alten Zimmer vollkommen zufrieden. Nee, die ganze Aktion galt vor allem der Befriedigung meines Nestbautriebs. Außerdem hatte im Krankenhaus - neben allem anderen - die ganze Zeit das Gefühl genagt, nicht vorbereitet zu sein. Auch jetzt kann es ja jederzeit sein, dass ich wieder ins Krankenhaus muss. Sicher hätten wir den ganzen Krempel dann nicht erst im Wochenbett erledigt, sondern die Heinzelmännchen wären dann wohl während meiner Abwesenheit gekommen, aber man hat ja so Vorstellungen, wie alles sein soll....

Diese Woche bringen meine Eltern nun allerlei Babysachen von ihrem Dachboden mit, so dass wir anfangen können zu sortieren, zu waschen und einzuräumen, die Einkaufsliste für die Drogerie ist geschrieben und nächste Woche kommt der Stubenwagen zurück zu uns. 

Ich bin jedenfalls sehr glücklich, dass wir so gut voran gekommen sind, und kann mich nun etwas besser mit meinem Leben auf der Couch abfinden. 

Dienstag, 16. Juli 2013

Warum ich unsere Straße toll finde?

... weil hier an einem Sommertag ohne irgendwelche Verabredungen zwischen den Eltern spontan 10 Kinder zwischen 1 und 5 Jahren mitten auf der "Straße" hocken und mit Kreide malen können.

Kein Wunder, dass ich danach stundenlang diesen Ohrwurm hatte: "Komm wir malen eine Sonne auf den grauen Pflasterstein! Und wir laden alle Kinder aus dem Hause dazu ein!"


Dienstag, 20. November 2012

Gauargeiter gaut da oben!

Gerade wird unsere Gastherme zum ersten Mal gewartet, und mir wird gerade so richtig bewusst, dass wir schon fast ein ganzes Jahr in unserem Häuschen wohnen. Oder erst? Eigentlich können wir uns kaum vorstellen, dass wir jemals nicht hier gewohnt haben, und das obwohl ich mit ein paar Jahren Unterbrechung 28 Jahre in der alten Wohnung wohnte und zuletzt mit BM ja auch wirklich viel Zeit zu Hause verbrachte.

Wir sind so richtig glücklich in unserem Zuhause und fühlen uns rundum wohl.

Sonntag, 20. Mai 2012

Gartenhaber

Im Moment gäbe es soviel zu schreiben, aber ich komme nicht so recht dazu. Trotzdem will ich an dieser Stelle nochmal unseren fleißigen Helfern einen herzlichen Dank dafür aussprechen, dass aus unserem zum Häuschen dazugehörigen Fleck Land nun ein Garten geworden ist. Oder werden wird. Jedenfalls muss nun alles nur noch wachsen.

Vielen Dank an

die Schuppenfundamentbauer Ex-Nachbarsfreund J. und A aus B,

die Schuppenaufbauer Vati, Mutti, kleiner Bruder B., Schwiegervati, Elternnachbar H.,

die ganz spontanen Bodenplattmacher, Erdbergeversetzer und Rasensäer Vati, Mutti, Olo und TGa....

.... und BM natürlich, die für die Pausenunterhaltung zuständig war und diese Aufgabe gut gelaunt und trotz der vielen Anfass-und-Hinlauf-Verbote sehr artig war.

Sonntag, 5. Februar 2012

Eingeweiht

Nachdem wir seit nunmehr 2 Monaten in unserem Häuschen wohnen fand gestern die Einweihungsfeier statt. Knapp 40 Familienmitglieder, Freunde, Helfer und neue Nachbarn tummelten sich in teilweise wechselnder Besetzung im Erdgeschoss während BM trotz ohrenbetäubender Lautstärker größtenteils friedlich in ihrem Zimmer schlief. Meine Befürchtungen, dass Essen könnte nicht reichen, wurde natürlich nicht bestätigt, auch wenn das Tantchen vergaß, den Geflügelsalat mitzubringen, auf den Mutti und ich uns so gefreut hatten. Auch R.'s Befürchtungen, der Alkohol könnte nicht reichen, bewahrheiteten sich nicht, obwohl wir die gesamte Fete aus "Restbeständen" vergangener Feiern bestritten und R. gemeinsam mit dem Ex-Ausbilder-Schrägstrich-verrückter-Skiurlaub-Kumpan nebst Begleitung zu guter Letzt noch einmal alles daran setzten.

Es war richtig schön, unser neues Zuhause mit vielen lieben Menschen zu feiern. Hier sollte nicht unerwähnt bleiben, dass vor allem O.M. (siehe auch hier) abenteuerliche Wege nahm, um zu uns zu gelangen und aus zwar erklärten, aber meinerseits nicht verstandenen Gründen plötzlich hinter dem Haus auftauchte und an die Terrassentür klopfte (wobei er sich offensichtlich über fremde Grundstücke geschlichen haben muss). Wir haben ordentlich einen weggeschnattert, zumal wir einige unserer Gäste nicht allzu oft treffen. Besonders gefreut habe ich mich auch über den Schnack mit Nachbarin Y., mit der ich bislang noch nicht wirklich viel gesprochen hatte. Sie ist wirklich sehr nett, und wir werden uns wohl in der kommenden Woche mal zu einem Kinder-spielen-lassen-und-selber-Kaffee-trinken treffen. 

Nein, liebste F. und A., ihr werdet natürlich auf immer und ewig DIE BESTEN NACHBARINNEN DER WELT bleiben. Dieser Rang wird euch ganz sicher nicht abgelaufen!!

Gegen Mitternacht lichtete sich die Runde deutlich während ich gerade BM mit Milch und Geduld wieder in den Schlaf säuselte. In kleiner werdender Runde verging die Zeit wie im Fluge bis BM entschied auf gar keinen Fall mehr alleine schlafen zu wollen, so dass ich um 4 Uhr mit ihr ins große Bett ging. Für R. wurde es sogar noch später, doch da schlief ich schon wie ein Stein.

Wir hatten richtig viel Spaß, und das Häuschenhat seine erste Sause unbeschadet, wenn auch etwas etwas zerzaust und klebrig, überstanden.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Was macht man eigentlich....

.... während die Putzfrau durch's Haus wirbelt, ohne ihr dabei im Weg zu stehen oder allzu faul zu wirken?

Hier findet gerade ein Probeputzen statt. Das zweite, nachdem die erste Putzfrau.... äh.... sehr seltsam war. Ein klitzekleines bisschen dekadent finde ich das schon, aber Freizeit ist ein sehr kostbares Gut, das wir uns hiermit um ein paar extra Stunden erweitern. Ich hoffe sehr, dass wir uns heute einig werden, denn Putzen war noch nie mein Steckenpferd.

Samstag, 14. Januar 2012

Guess who's back!!

Mit einiger Verspätung und erst infolge umfangreicher Telefonate (durch R., ich spreche mit denen nicht mehr) sowie einigem Gemauschel seitens der doofen T*lekom haben wir nun wieder Telefon (nun doch mit neuer Nummer) und vor allem INTERNET im neuen Haus. Das heißt hier wird nun auch endlich wieder Leben einkehren!! 

Ich geb's ja zu: Ich bin wohl sowas wie Internet-süchtig. Der Handyempfang im Häuschen lässt sehr zu wünschen übrig, so dass ich mich wirklich sehr, sehr, sehr über die wiederhergestellte Verbindung ins www freue. Soviele Dinge sind passiert und werden nun wohl nur sehr rudimentär nachträglich in diesen Blog schaffen. Mein Feedreader platzt aus allen Nähten. Nicht wenige der Emails, mit denen Outlook gerade kämpft enthalten To-Do's.

Jetzt beschäftige ich mein Notebook aber erstmal mit diversen Software-Updates, Outlook rödelt mit 627 Emails und -zig Terminerinnerungen herum und ich will das gute Stück nicht noch weiter überfordern.

Dienstag, 6. Dezember 2011

t - 1

Heute morgen ist das Babymädchen ausgezogen. R. brachte es zur Kita, und heute Nacht schläft es zur Überbrückung bei meinen Eltern.

Morgen werden auch wir dann dieser Wohnung den Rücken zukehren. Wirklich gemütlich ist es nicht mehr. Babymädchens und R.s Zimmer sind mit Kisten vollgestellt, alle Schränke sind leer und wir fläzen im Bett - dem einzigen einigermaßen im urpsprünglichen Zustand erhaltenen Ort, wenn man mal von den fehlenden, weil bereits eingepackten Nachttischlampen absieht. 

Ich freue mich natürlich wie verrückt auf unser Häuschen, dennoch spielt ein klitzekleines Bisschen Wehmut mit! Seit 1983 war diese Wohnung von Familie J. bewohnt. Meine beiden besten Freundinnen wohnten über bzw. neben mir. Auch die kleinen Brüder wurden beste Freunde. Und die Muttis. Und die Vatis. Eine richtig tolle Hausgemeinschaft!! Mal abgesehen von meinen England-Jahren habe ich also mein ganzes bewusstes Leben hier verbracht. R. und ich hatten eine wundervolle Zeit hier. Wir haben unser Babymädchen hier gezeugt und die Schwangerschaft genossen. Hier war ich ein ganzes Jahr mit meinem Mädchen zu Hause. Das Babymädchen wuchs hier vom Winzigbaby zu einem wundervollen Kleinkind heran und eroberte so nebenher die ganze Wohnung für sich. 

Und irgendwie ist es für mich fast am Schlimmsten, dass es sie vermutlich kaum interessieren wird, wenn wir ihr später erzählen, dass wir hier mal gewohnt haben. So ging es mir jedenfalls, wenn meine Eltern mir von der alten Wohnung erzählten.

Aber: Zumindest übergeben wir unser altes Zuhause in die bestmöglichen Hände: Meine beste Freundin F. hat es dann nach kurzem Abstecher nach Köpenick, dann einigen Jahre in unserer Straße drei Aufgänge weiter und zwei weiteren Jahren im FÜNFTEN Stock nur einen Aufgang weiter endlich wieder in DIE EINZIG WAHRE HAUSNUMMER geschafft, wenn auch ein Stockwerk tiefer als in Kindertagen.

Nun ja, morgen geht es also los. Ich werde berichten, wenn auch vermutlich erstmal nur in Kürze per Handy, denn wir werden bis Anfang Januar kein Internet haben. Wuaaaah!! Und kein Fernsehen!! Wuaaaah!!

Montag, 28. November 2011

Frohe Adventszeit

Den ersten Advent verbrachten wir werkelnd im Haus. Meine Eltern waren mit ihrem Nachbarn H. angerückt, um uns zu helfen. Die Männer bauten bei böigem, kaltem Wind den Fahrrad-/ Kinderwagenschuppen auf, ich grundierte die Wände im Dachgeschoss und mein Gesicht und meine Mutti bespaßte das fiebernde und doch gut gelaunte Babymädchen. Später kam noch mein Bruder und übernahm die Pinselei, so dass ich mein Klammeräffchen umher tragen konnte. 

Wie es so ihre Art ist, sorgte meine Mutti bestens für unser leibliches Wohl. Nach leckeren Bouletten und Kartoffelsalat zum Mittagessen gab es später sogar ein richtiges Adventskaffeekränzchen. Aufgetafelt wurde auf der Kiste, in der sich unser zukünftiger Waschtisch befand. Sitzgelegenheiten boten herumstehende Werkzeugkisten und Farbeimer. 

Wir können wirklich von Glück sagen, dass wir so liebe fleißige Helferlein haben!!

Donnerstag, 24. November 2011

Schlüssel



Heute morgen kurz vor 10 Uhr war es soweit: Wir bekamen die Schlüssel zu unserem neuen Haus.

Damit sind wir nun wohl endgültig und offiziell "groß". So richtig fassen können wir es eigentlich noch nicht, freuen uns aber unheimlich, dass alles so schön geworden ist und wir nun bald endlich einziehen können.

Das Babymädchen machte heute leider nur eine kurze Stippvisite ins neue Heim und kam dann wieder mit mir nach Hause in die alte Wohnung. 39°C Fieber machen den Kita-Besuch ebenso unmöglich wie "Dabeisein", wenn wir noch fehlenden Krimskrams kaufen oder im Haus werkeln. Nach einer Flasche Milch schlief es sofort völlig erschöpft ein, und ich hoffe sehr, dass es ihm nach dem Mittagsschlaf schon besser geht.

Sonntag, 20. November 2011

Man kommt zu nix

Jeden Tag passieren Dinge, die eigentlich Wert sind, sich daran zu erinnern, d.h. sie zu verbloggen. Jeden Abend bin ich dann einfach nur froh, dass endlich Feierabend ist. Heute stellte ich fest, dass ich mein Laptop genau eine Woche nicht mehr anhatte. Das ist sicherlich ein absoluter Rekord seit ich Laptop-Besitzerin bin. 

Für ausführliche, nachgeholte Berichte fehlt mir jedoch auch heute der Elan. Also nur Geschnipsel. 

So langsam wird es ernst: Wenn alles gut geht (was es ganz sicherlich wird), werden wir nächste Woche Donnerstag Hauseigentümer. Wir können es beide kaum erwarten, endlich umzuziehen, obwohl ich zugeben muss, dass mir das alles immer noch sehr surreal vorkommt. Am 7. Dezember ist es dann soweit, wir ziehen um. Bis dahin gibt es noch sehr viel zu tun, was irgendwie zwischen Arbeit und BM-Betreuung passen muss. Immerhin haben wir nun alle Fensterbehänge und Lampen gekauft. Jeder, der sowas schon mal für mehr als ein Zimmer machen musste, weiß sicherlich, dass das ein ziemlicher Akt ist, den wir aber mit nur minimalen durch leichte Überforderung bedingte Zickereien gut über die Bühne gebracht haben. Wir haben auch einen Fahrradschuppen und eine Schiebetür bestellt, einen Briefkasten gekauft, eine Mülltonne bestellt, uns bei Gas-, Strom-, Wasseranbietern schlau gemacht, uns mit der Telekom und einer Tussi namens Alice rumgeärgert, ein Außenkabel eingebuddelt (äh, das war eigentlich mein Vati), Laminat ausgesucht, einen Nachsendeauftrag bei der Post gestellt, ein Umzugsunternehmen gefunden, die Keller aufgeräumt, erste Kisten (Sommersachen, Weihnachts- und Osterkrimskrams, Bücher) eingepackt und und und.... 

Soviel dazu. Zwischendurch haben wir sehr viel Spaß mit unserem kleinen Mädchen, dass uns jeden Tag auf's Neue in Erstaunen versetzt oder vor Lachen krümmen lässt. Na ja, und uns jeden Abend und am Wochenende auch zum Mittagsschlaf an den Rand des Wahnsinns treibt. 
Man merkt immer mehr, dass Babymädchen schon einen richtigen Sinn für Humor hat, z.B. wenn es seine Kafine (Mischung aus Käfer und Biene) unter der Wickelauflage versteckt, mit den Schultern zuckt und die Händchen nach hinten hebt, um uns mit Unschuldsmiene zu bedeuten, dass Kafine offenbar verschwunden ist. In rasend schneller Abfolge wird Kafine dann versteckt und wieder gefunden. Dabei setzt Babymädchen das gleiche kesse Grinsen auf wie wenn es die soeben durch Mama und Papa eingesammelten Bausteine wieder aus dem Eimer kippt. 

Es spielt auch sehr gern Verstecken und kreischt aus Angst-Vergnügen, wenn ihr Papa "gruselig" auf allen Vieren auf sie zukommt. Dann rennt es kopfschüttelnd zu Mama und kriecht quasi in sie hinein. Letztens stürzte es dabei und "rannte" vor lauter Aufregung noch im Liegen weiter. Natürlich hat es sich nicht wehgetan, so dass wir den lustigen Anblick mit schallendem Lachen genießen konnten.

Babymädchen hat immer noch keine Lust, Bausteine aufeinander zu stapeln, präsentiert jedoch gelegentlich freudestrahlend gestapelte Stullen beim Abendbrot. Überhaupt kann man dem Babymädchen mit Essen jederzeit eine Freude machen, wobei es vor allem Würstchen, Leberwurst, Teewurst, Schinkenwurst, Käse, Kuchen und Kekse toll findet. Nudeln gehen auch, Kartoffeln gar nicht. Obst scheint im Kindergarten gut zu gehen, wird bei uns zu Hause zu unserem Leidwesen jedoch meist verschmäht. Beim Essen muss immer ein Löffel in der rechten Hand sein, der jedoch mehrheitlich der Zierde dient während Babymädchen mit der linken Hand das Essen in den Mund schaufelt. Ja, schaufelt. Wir haben hier eine kleine Fressraupe. 

"Mama" und "Papa" wird leider nicht mehr allzu oft gesagt, aber generell plappert das Babymädchen jetzt schon ganz schön viel. Es gibt auch ein neues Wort, dass allerdings nicht mit "Erwachsenensprache" übereinstimmt. Jedenfalls heißt "Ga!" = "Nucki".

Nucki, Trinken und Essen werden bereitwillig Leuten, Teddys und Püppi angeboten, wobei das Babymädchen niedliche kleine Schmatzgeräusche macht. Püppi braucht regelmäßig eine frische Windel, wobei leider häufig die ganze Wickelkommode ausgeräumt werden muss. Alles, was rasselt macht nun so richtig Spaß. Als Baby war das Babymädchen ja immer eher ein Anschlecker statt ein Durchschüttler. Die mit Reis, Kaffee und Nudeln gefüllten Joghurtbecher kommen daher erst jetzt so richtig zum Einsatz. 

Draußen haben wir jetzt auch immer so richtig viel Spaß. Leider schaffen wir es in der Woche eigentlich nie nach draußen, weil es einfach zu spät und immer stockdunkel ist, wenn wir nach Hause kommen. Babymädchen läuft auch größere Strecken alleine und macht den Weg zum Abenteuer. Alle paar Meter werden Blätter aufgehoben und an begleitende Erwachsene verschenkt. Meist müssen Buddeleimer und Sieb dabei getragen werden. 

Hörner. Die wachsen dem Babymädchen jetzt bei den zusehends häufiger werden Böcken. Wenn man beim Essen helfen oder gar füttern will. Wenn es etwas anderes essen möchte. Wenn das Essen noch nicht fertig ist. Wenn man es auf den Arm nimmt, obwohl es besseres zu tun hat. Wenn es gerade mal kurz nicht auf den Arm kann. Wenn es irgendetwas nicht haben darf. Wenn es ausgezogen werden soll. Wenn es angezogen werden soll. Wenn es im Auto sitzen soll. WENN ES SCHLAFEN SOLL. Bock-Weinen ist auch sehr eindeutig erkennbar, weil es vor allem aus einem lauten "AAAAAAAAAAAA" besteht. Ich weiß, es gibt deutlich lautere Kinder, aber mir klingeln regelmäßig die Ohren.

ABER: Küsschen über Küsschen, Ei-Ei's, Winke-winke's und Kuschel-Kuschel's machen das alles immer wieder wett. Wir lieben unser kleines Mädchen über alles!!

Montag, 7. November 2011

Wir müssen umziehen

Jetzt ist auch noch die Gardinenstange vom Küchenfenster abgefallen. Nun sieht man auch, dass ich dieses Jahr noch nicht die Fenster geputzt habe.

Ganz klar, wir müssen ausziehen. Wie gut, dass jetzt der Termin steht: Am 7. Dezember ziehen wir endlich um!!

Samstag, 15. Oktober 2011

Gut und nicht so gut

Gut ist:
Nachdem das Babymädchen gestern als Mittagskind von Oma und Opa abgeholt wurde, verbrachte es die Nacht bei ihnen im Wald. R. und ich nutzen den gestrigen Abend für ein Date im COA. Danach schlief ich tatsächlich 7,5 Stunden durch und dann noch einmal 1,5 Stunden. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal so lange geschlafen habe. Und es war schön!! 
Heute waren wir dann in 6 Baumärkten und Möbelläden und erstanden insgesamt 7 Lampen und einen Briefkasten für das neue Haus. Das ganze lief ohne allzu große Zickereien ab. Den absoluten Härtetest einer Beziehung haben wir also bestanden, so dass wir eigentlich direkt weiter zum Standesamt hätten gehen können.  Als Bonus waren wir noch kurz in einem Schuhladen und kauften warme Winterstiefel für das Babymädchen. Die kleinste verfügbare Größe war allerdings die 21, d.h. noch 2 - 3 Nummern zu groß. Ein Testlauf zeigte zwar, dass es darin durchaus auch laufen kann, ich jedoch lachte Tränen, weil die riesigen Botten an den bestrumpfhosten Speckbeinchen so lustig aussahen. 

Nicht so gut:
Nachdem das Babymädchen nun genau vier Tage wieder in der Kita war (wo mal wieder bescheinigt wurde, dass es noch nicht "angekommen" sei), scheint es nun wieder an irgendetwas zu knabbern. Es war den ganzen Tag recht ruhig, anhänglich und ein wenig weinerlich. Irgendetwas scheint ihr Schmerzen zu bereiten, so dass wir am Nachmittag eine Dosis Nurofen gaben, was das Babymädchen auch kurzzeitig aufblühen und zum Kasper werden ließ. Seit es im Bett anstandslos einschlief, wimmert es nun immer wieder und weint im Schlaf dicke Kullertränen, ohne dabei aufzuwachen. Gerade habe ich dem kleinen Mädchen nun noch ein Zäpfchen gegeben, und wir hoffen sehr, dass es nun richtig zur Ruhe kommt und sich schön ausschläft. 

Sonntag, 24. Juli 2011

Zurück-Geschnipsel

Das Babymädchen und ich sind wieder zu Hause und glücklich mit R. vereint. Es ist so einiges passiert und ich komme irgendwie nicht so richtig zum Bloggen, nicht weil wir sonderlich viel Stress haben, sondern einfach weil wir die Zeit zu zweit und zu dritt gerade sehr genießen. 

Darum nur ein paar kleine Schnipsel, die den Ereignissen zwar nicht wirklich gerecht werden, diese aber zumindest dokumentieren:

Richtfest

Am Freitag düsten das Babymädchen und ich samt meiner Mutti bei strömenden Regen von der Ostsee Richtung Berlin.... bis wir wieder an der gleichen Stelle im Stau standen wie schon auf dem Hinweg. Ich wurde schon etwas unruhig, weil die vom Navi prognostizierte Ankunftszeit immer weiter nach hinten rückte, doch letztendlich kamen wir mit einer Punktlandung zu Hause an, machten uns schnell ein bisschen frisch und fuhren gleich weiter zum neuen Häuschen, um mit einigen lieben Gästen und den neuen Nachbarn  Richtfest für unser neues Heim zu feiern. 

Da das Richtfest vom Bauträger und nicht von uns ausgerichtet wurde war es nicht gerade ein rauschendes Fest, aber es gab leckeres Essen, wir konnten schön mit unseren Familien schnacken und denen, die noch nicht da gewesen waren, auch mal unser zukünftiges Heim zeigen. Mittlerweile stehen sogar schon die inneren Wände in Erd- und Obergeschoss und es wird immer greifbarer, dass wir hier bald wohnen werden. Offenbar wird die Fertigsstellung nun statt dem 31. Januar 2012 doch schon für dieses Jahr angepeilt, so dass wir vielleicht schon Weihnachten im neuen Zuhause feiern können. 

Außerdem trafen wir noch die neuen Nachbarn auf unserer linken Seite, eine sympatische Familie mit zwei kleinen Mädchen, wobei die jüngere erst 10 Wochen alt ist. Wer weiß, mit nur 8 Monaten Altersabstand könnte das ja mal eine tolle Freundin für unser Babymädchen werden.


Zahn #1

Endlich ist es soweit!! Babymädchens erster Zahn ist gestern durchgebrochen!! Nach ein paar recht durchwachsenen Nächten und anghänglichen, schläfrigen Tagen war es soweit. Gesehen haben wir ihn erst gar nicht, aber als das Babymädchen gestern mal wieder auf meinem Finger herumkaute, merkte ich gleich, dass da etwas spitzes, scharfes war. Ein Foto ist uns noch nicht gelungen, weil das Babymädchen ihn nicht so gern zeigen möchte, aber heute ist er schon recht deutlich sichtbar.

Rückwärts

Unser Draufgänger-Baby hatte bislang immer versucht, Abstiege mit der Nase voran zu bewältigen. Seit einiger Zeit üben wir nun mit ihr das sichere Rückwärtsabssteigen. Zuletzt hatte es dann auch immer schon ganz gut mitgemacht, doch erst seit heute früh dreht es sich nun aktiv selbst um, um dann mit den Beinchen zuerst herunterzuklettern. Noch müssen wir ein bisschen helfen, weil das Babymädchen dabei so schwungvoll ist, dass es auch schon mal mit dem Po voran abwärts gehen könnte. Heute auf dem Spielplatz hat es aber gleich noch mal ganz viel geübt, so dass wir wohl bald eine Unfallsorge weniger haben werden.

Sonntag, 8. Mai 2011

Muttertag 2011

Mein erster "richtiger" Muttertag!! .... obwohl ich ja letztes Jahr schon einen ganz lieben Brief von meinem Bauchmädchen bekam.

Dieses Jahr hat das Babymädchen "gebastelt". Mit Papas Hilfe wurde ein Blatt Papier beschriftet und dann schön eingespeichelt und kreativ angerissen. Dazu gab es dann super niedliche Beweisfotos von der Bastelaktion, sehr liebe Zeilen von R. und ein bisschen was für die Hüfte. Der Papa hat dem Babymädchen wohl schon gut beigebracht, was ihre Mama mag.... oder sie hat es einfach davon abgeleitet, dass nach ihren Manduca-Nickerchen manchmal kleine Schokikrümel im Babyhaar hängen. 

An dieser Stelle möchten wir auch unseren beiden Muttis und R.'s Oma alles Liebe zum Muttertag wünschen. Es ist schön, dass es euch gibt!!

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Ansonsten hatte Familie Isndingwa ein wunderschönes Wochenende. Das Babymädchen schlief jeweils ganz lieb und ruhig bis kurz vor 5 Uhr und kuschelte dann mit uns weiter im Elternbett. Gestern hatte ich dann ein paar Stunden "frei" während R. und sein Töchterchen viel Spaß miteinander hatten, auf den Spielplatz und einkaufen gingen, zusammen spielten, Mittag aßen und heimlich mein Muttertagsgeschenk vorbereiteten.

Gestern Nachmittag waren wir dann mit lieben Freunden nebst Kindern im kinderfreundlichen Eiscafé, wo das Babymädchen erstmals einigen Spaß im Sandkasten hatte, große Jungs küsste und ihnen ins Gesicht fasste und sogar ein paar Mini-Löffelchen Eis probierte. Ganz meine Tochter!! Dabei riss sie immer wieder das kleine Mündchen auf, verzog dann aber doch ganz schön das Gesicht, weil das Eis so kalt war. Abends grillten R. und ich in trauter Zweisamkeit auf dem Balkon und machten uns noch einen gemütlichen Abend.

Heute früh waren wir dann im Dorf bei meinen Eltern, frühstückten lecker und genossen das tolle Wetter. Bei früheren Gelegenheiten hatte das Babymädchen das Hüpfe-Zebra-Dingsbums eigentlich ganz interessant gefunden und auch schon mal abgeschleckt (sehr zum Missfallen seiner großen Cousine). Doch heute war ihr das Ding irgendwie unheimlich. Das Babymädchen versteckte sich an meiner Brust und wollte partout nicht seine die Nähe krabbeln. 

Danach waren wir dann bei unserem Häuschen, wo letzte Woche die Bodenplatte gegossen worden war. Wir trafen auch unsere neuen Nachbarn und hielten einen kleinen Schwatz bevor wir nochmal ins Musterhaus gingen, um ein bisschen weiter zu planen. Hach, das wird toll!!

Den Nachmittag verbrachten wir dann bei R.'s Eltern, wo es leckere Bowle (für mich natürlich immernoch alkoholfrei) gab. Dort zeigte das Babymädchen ratzbatz wie schnell so eine Flachstrecke abgeräumt werden kann und wie schön ein kleines Händchen in die Öffnung des Videorekorders passt. 

Zu guter Letzt aß das Babymädchen ein - für ihre Verhältnisse - sehr opulentes Abendessen und schlief sofort ein als ich sie in ihr Bettchen gelegt hatte. Es war ja auch wirklich ein toller, aufregender Tag!! 

PS: Morgen muss ich endlich mal den 8-Monatsbericht schreiben....

Donnerstag, 21. April 2011

Fiebermädchen

Eigentlich wollte ich ja von unserem gestrigen Familienausflug ins Küchenstudio berichten, doch jetzt fehlt mir der Nerv dafür, denn das Babymädchen fiebert.

Gestern Nachmittag als wir wieder zu Hause waren ging es los. Nachdem das Babymädchen sehr lieb mit uns Küchen angeschaut hat und abwechselnd auf dem Arm und auf dem Boden spielend die Zeit dort sehr gut herumbrachte, waren wir davon ausgegangen, dass es zu Hause wahrscheinlich außer Rand und Band sein würde und ganz viel toben würde. Nix da. Nach dem recht erfolglosen Füttern und Wickeln, hatte es schon rote Bäckchen und wollte sofort auf den Arm, so dass ich das Babymädchen wieder in die Manduca schnallte (aua, mein Rücken), wo es sofort einschlief. 

Nach dem Aufwachen war das Babymädchen weinerlich und knatschig und fühlte sich sehr heiß an. Spielen war immer noch nicht drin, das Abendbrot fiel auch sehr mager aus. Also brachte ich das fröstelnde Babymädchen mit 38,6°C ins Bett. Um 20 Uhr maßen wir dann schon 39,1°C, so dass ich dem Babymädchen ein Ben-u-ron-Zäpfchen verpasste. Danach wachte das Babymädchen halbstündlich auf, das Köpfchen fühlte sich aber etwas kühler an. Kurz nach Mitternacht holten wir das kleine kranke Hühnchen in unser Bett, wo es sich weiterhin umherwälzte und mindestens stündlich trinken wollte. Das war aber okay, weil ich ja aber froh bin, dass sie gut trinkt!! Um 4 Uhr fühlte sie sich wieder sehr heiß an und weinte nur noch, so dass wir sie nochmal mit dem Fieberthermometer quälten: 39,2°C, d.h. es gab nochmal ein Zäpfchen. 

Nach dem Aufwachen lag die Temperatur dann um 7 Uhr bei 38,6°C. Das Babymädchen fröstelte, wollte wieder nur auf dem Arm sein und weinte dicke Kullertränen als ich es kurz absetzte, um mich selbst schnell anzuziehen.

Jetzt schläft das kleine Mädchen seit 8 Uhr mit kleinen Unterbrechungen. Wenn es aufwacht, werde ich nochmal Fieber messen und dann in der Kinderarztpraxis anrufen, ob wir lieber mal vorbeikommen sollen. Sowas muss ja ausgerechnet am Gründonnerstag passieren, wo sicherlich zig Eltern ihre Kinder noch mal schnell vor den Feiertagen zum Arzt bringen....

Montag, 21. März 2011

Familie Isndingwa zieht um

Nicht im Internet, sondern im richtigen Leben!! 

Heute haben wir unterschrieben und in zehn Monaten ziehen wir in unser neues Zuhause!! Mit viel Platz für uns, das Babymädchen und irgendwann mal ein Geschwisterchen.
Bei Gelegenheit muss ich mal aufschreiben wie es nun dazu kam, aber jetzt feiern R. und ich erstmal gebührend.