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Mittwoch, 27. November 2013

Depeche Mode

Als BM noch Pünktchen hieß und nur R. und ich von dem winzigen Zellhäufchen wussten, nahm ich sie mit zum Depeche Mode-Konzert.

Es ist also sehr passend, dass ich heute mit Zwee in die O2-World gehe.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween

Halloween war im Hause Isndingwa dieses Jahr ein ziemlich aufregender Tag. BM war ein wenig kränklich, so dass es sich gut traf, dass ich wegen des Reformationstag sowieso frei hatte und BM problemlos zu Hause behalten konnte. Sie hatte sich schon so sehr darauf gefreut, sich als grusiches Gespenst zu verkleiden, dass sie mit einer Dosis Nurofen intus, dann auch mitmachen durfte. Frische Luft kann ja auch nicht schaden.

Das süßeste Gespenst der Welt zog also mit ihrem Papa und einem Haufen weiterer Nachbarskinder um Süßes oder Saures zu fordern. Gleich zu Anfang kamen sie an unsere Haustür, wo ich in einem weißen Kleid und mit einem Laken über dem Kopf gleich einen schönen Kreischalarm bewirkte. Damit hatten die kleinen Geister nicht gerechnet. BM hat es sehr viel Spaß gemacht und war höchst zufrieden mit ihrer Ausbeute. Als R. und sie wieder im Haus waren blieb sie verkleidet und durfte den nachfolgenden Kindern Süßigkeiten austeilen, was sie wohl fast noch besser fand.

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Ich selbst habe das nicht live miterlebt, weil ich nämlich meinen ersten Frauenarzttermin mit Zwee hatte. Ursprünglich war der Termin mal als einfacher Vorsorgetermin organisiert worden. Wegen des positiven Tests hatte ich dann während des Urlaubs mal in der Praxis angerufen, um zu fragen.... eigentlich weiß ich gar nicht genau wieso, denn der Termin war ja völlig in Ordnung und früher hätte ich eh nicht hingekonnt. Jedenfalls scheine ich die Arzthelferin etwas verwirrt zu haben, was mir aber erst später klar wurde. Sie begrüßte mich und erklärte gleich, dass man ja wahrscheinlich noch nichts erkennen könne. Mmh, da ich ja schon knapp 3 Wochen zuvor positiv getestet hatte, fand ich schon, dass man was sehen müsste, aber an der Rezeption ließ ich es dabei bewenden.

Frau Doktor machte dann erstmal die normale Krebsvorsorge und ließ sich dabei erklären, wann ich denn nun meine letzte Regel gehabt hätte - denn die Arzthelferin hatte in meiner Akte den 21.09. vermerkt. Das war aber eher der vermutete Befruchtungszeitraum gewesen. Offenbar hatte sie mich am Telefon falsch verstanden.

Nun ja, Ultraschalldings angemacht und da war gleich dieses kleine Flackern zu sehen, dass ich schon BMs Ultraschallen kannte. Da war definitiv ein kleines Herzchen. Und Frau Doktor war höchst erstaunt: "Das ist doch schon richtig was! Von wegen 5. Woche!" - Ja, genau. Irgendwie hatte ich mich wohl wirklich zu undeutlich ausgedrückt.

Da wir mangels Periode den ET nicht ausrechnen können, verpasste Frau Doktor anhand der Maße den errechneten Termin: 12.06.2013, d.h. wir sind heute bei 8+0. Zwee ist schon im Pittiplatsch-Stadium und sah auf dem Bildschirm ziemlich genauso aus wie BM damals zur gleichen Zeit, auch wenn es leider nicht gelang, dies auf dem Foto richtig festzuhalten.

Es ist also amtlich: Zwee ist unterwegs.

Montag, 23. September 2013

Brumm, brumm

Am Samstag lösten wir endlich mein Geburtstagsgeschenk zu R.s 30. Geburtstag ein: Wir machten beide bei einer geführten Quadtour durch Spreeauen, Wald und Felder mit. Ich wusste schon genau, dass meinem R. das viel Spaß machen würde, bei mir selbst war ich mir längst nicht so sicher. Ich bin ja ein ziemlich er Angsthase und als ich beim Probefahren auf dem Hof mein Quad schon nicht mal alleine an bekam und dann nur ruckelnd und zuckelnd in alle möglichen Richtungen wurschtelte, war ich schon kurz davor, mich doch noch auf R.'s Sozius zu setzen. Zum Glück hatte ich den Dreh dann aber doch so halbwegs aus und bin selbst gefahren.

Wir hatten einen richtig tollen Tag mit genau der richtigen Mischung aus abenteuerlichen Strecken, malerischen Landschaften und wenig befahrenen Straßen. Das Wetter spielte wunderbar mit, am Nachmittag kam sogar kurz die Sonne heraus. Die Guides hatten eine schöne Tour herausgesucht, die immer wieder durch kleine Pausen unterbrochen wurde. Die Pausen hatte vor allem ich bitter nötig, das Daumengas war für meine ungeübte Hand jedenfalls höllisch anstrengend.

Am Ende hatten wir dann noch einen kleinen Schock als R. beim Einparken auffiel, dass der Autoschlüssel nicht mehr in seiner Jacke war. Wir hätten kotzen können, doch dann fiel ihm ein, dass er den Schlüssel eigentlich nur an der Tranitzer Gedenkstelle verloren haben konnte als er aus der gleichen Tasche den Fotoapparat herausgekramt hatte. Unsere Tourführerin fuhr uns dann freundlicherweise noch einmal mit dem Auto dorthin und rettete den Abend, indem sie den Schlüssel dort auf Anhieb fand. Puh, wir hatten uns schon vorgestellt wie wir mit dem Zug von Cottbus nach Berlin und wieder nach Cottbus fahren müssten, um den Ersatzschlüssel zu Hause abzuholen....


Zur Feier des Tages gingen wir dann noch einen Cocktail trinken und beim Italiener essen, um den kindfreien Samstag komplett auszunutzen.

Gestern früh holten wir unser Mädchen dann bei meinen Eltern ab und fuhren mit ihr zum kleinen B., der genau ein Jahr jünger, aber genauso groß und ein paar Gramm schwerer ist als BM. Der Altersunterschied verwächst sich nun mehr und mehr. Die beiden spielten ganz toll zusammen und machten laut lachend Quatsch miteinander.

Am Nachmittag erfüllten wir BM einen Wunsch, den sie seit PLs Einschulung hegt: Sie würde so gern auch schon zur Schule gehen. Wir müssen ihr nun immer zeigen, wo die Schule ist und erklären wie lange es noch dauert bis sie dahin kann. Gestern mussten wir nun in eben diese Schule, um dort zu wählen. Ich muss sagen, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass mein Mädchen mal sechs Jahre alt sein wird und mit Zahnlücken lachend zur Schule gehen wird. Zum Glück haben wir damit noch laaaaange Zeit.

Samstag, 29. Juni 2013

Waldfest

Heute fuhren wir in den "hohen Norden", um die liebe F. noch mal mit Kugelbauch zu sehen, die Baustelle zu besichtigen und mit den Kindern zum Waldfest zu gehen. BM hielt die lange Autofahrt tapfer durch, kommentierte nur gelegentlich "Das dauert sooo lange!". Dort angekommen futterten wir uns durch verschiedene Stände, streichelten Tiere und ließen die Kinder ausgiebig klettern und spielen. Dafür, dass wir von dem Örtchen vorher noch nie etwas gehört hatten, wurde dort ein tolles Fest auf die Beine gestellt. Aber Mann, ist das weit weg!

Damit ich es nicht vergesse, schnell ein paar Kindermund-Notizen:

Ey, worte mich mal an! (Antworte mir mal)
Bressin (Prinzessin)
Ich bin ein Raat! (Ich bin ein Pirat. Mit Aufkleber auf dem rechten Auge.)
Ich hab eine Dee! (Idee)
Weiß mal? (Weißt du?)
Das passt gesammen. (Alles, was die gleiche Farbe hat, passt derzeit zusammen. Oder auch zwei Füße, zwei Hände, BMs und Mamas Bauchnabel.)

Montag, 8. April 2013

Brautsause

Meine Güte, ich bin blogtechnisch hoffnungslos hinterher. Aber jetzt muss ich endlich mal über meine Brautsause berichten...., die nun immerhin schon zwei Wochen her ist.

Irgendwie hatte ich gar nicht daran gedacht, dass mit dem Heiraten ja auch ein Junggesellinnenabschied einher geht. Als meine Trauzeugin vor Monaten mal eine Bemerkung in die Richtung machte, viel es mir wie Schuppen von den Augen und ich fürchtete mich ein bisschen, weil ich nicht wirklich Lust hatte mit lustigem T-Shirt und "Aufgaben" lösend durch die Kneipen zu ziehen. Ich hoffte stattdessen auf etwas Wellness und Entspannung, verdrängte das Thema aber sicherheitshalber gleich wieder.

Somit dachte ich am Abend des wirklich bescheuerten Arbeitstages - dem 22. März - nur noch an den Feierabend auf der Couch. Ich hatte gerade BM ins Bett gebracht und mich in Jogginghose auf die Couch geworfen als es an der Tür klopfte. R. bestand darauf, dass ich selbst die Tür öffnete - und da standen meine liebe A. und K ohne H mit Wunderkerzen bewaffnet davor. Oh je, ich glaube, ich habe sie nicht sehr überschwänglich begrüßt, denn an einem Freitag ABEND konnte wohl kaum mit Wellness sondern viel mehr mit Kneipen gerechnet werden.

Ich hatte eine wirklich lange Leitung und verstand ewig nicht, dass ich über Nacht wegbleiben würde! R. hatte sehr umsichtig (und ja, einigen Hinweisen) einen großen Koffer gepackt, der aber schon heimlich an mir vorbei ins Auto geschmuggelt worden war. Etwas verwirrt, aber mittlerweile guter Dinge stieg ich also ein. Das Navi verriet mir zwar nicht das Ziel, aber dass wir 184! Kilometer fahren müsssten. Aha.

Nach einer recht gruseligen Fahrt über schneeverwehte Landschaften kamen wir an einem blauen roten Ferienhaus am See Möschen *hihi* an. Dort warteten meine kugelige Trauzeugin F. und Kimmy auf uns. Am Kamin, bei Kerzenschein und Sekt schnatterten wir uns schon mal warm bevor wir in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen schliefen wir so richtig aus. Nachdem F. und ich uns um 6 Uhr schon mal recht munter begrüßt hatten (Muttis eben), drehten wir uns nochmal um und schliefen bis halb 10! Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei dem nur die Zwiebeln an den Rühreiern fehlten *lach*) machten wir eine ausgedehnte Spazierwanderung durch die frühlingshafte Winterlandschaft. Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien und überall lag Schnee. Wie im Winterurlaub.


Den Nachmittag verbrachten wir erneut mit stundenlangem Schnattern - ich weiß gar nicht, was wir die ganze Zeit zu erzählen hatten, aber für mich verging die Zeit wie im Fluge. Vielleicht auch, weil Kimmy jederzeit geflissentlich dafür sorgte, dass mein Sektglas nie leer wurde.

Als es dunkel wurde gingen A, Kimmy und ich dann in die hauseigene Sauna. Da hatten wir uns schon den ganzen Tag drauf gefreut, wollten aber warten bis es draußen dunkel genug war, damit wir uns im Schnee abkühlen konnten. Was wir dann auch japsend und kreischend taten - sehr zur Erheiterung unserer Nachbarn die keineswegs ordnungsgemäß im Haus waren, sondern auf der Terrasse grillten.

Eine weitere Durchschlafnacht machte die Erholung dann perfekt. Beim Frühstück mussten wir etwas improvisieren, weil wir Wurst und Käse wegen des funktionsuntauglichen Kühlschranks auf der Terrasse gelagert hatten. Bei zweistelligen Minusgraden sind die schockgefrosteten Sachen dann nicht mehr pünktlich aufgetaut. *lach* Und dann war mein chilliges Brautsausenwochenende auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Hause.

Mädels, unser Wochenende war eine wirklich gelungene Überraschung und ich fand die Tage mit euch absolut wunderbar!!

PS: Und nun fangt schon mal an Fangen zu üben! In zweieinhalb Wochen will ich euch mit vollem Einsatz beim Brautstraußfangen sehen!

PPS: Das gilt nicht für A, weil sie 1) schon sehr gut fangen kann und 2) schon verheiratet ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Ferien mit Oma und Opa


Dieses Jahr hatten nicht nur Oma und Opa sondern auch BM Osterferien, da R. und ich ein wenig mit unseren Urlaubstagen haushalten müssen. BM hatte eine tolle Woche, wie man im folgenden Gastbeitrag nachlesen kann:

Manchmal kommt im Leben immer alles anders als geplant. Der Frühling lässt auf sich warten, die Temperaturen sind winterlich und ein Urlaub im Wald, so wie es geplant war, ist  leider nicht möglich. Auch sind wir nicht verreist, denn das Zauberwort heißt „Kitaschließzeit“. Dem Hilferuf der Eltern folgend wurden alle Pläne über den Haufen geworfen und ein volles BM-Programm gestartet.

Warm eingepackt ging es am ersten Tag in ein Brandenburger Dorf. Dort steht ein Prinzessinnenschloss. BM war traurig, dass wir leider keine Prinzessin trafen. Außerdem war sie sehr verwirrt, dass man mit einem Schlüssel ein Schloss öffnen und in einem anderen Schloss wohnen kann… Bald wird BMs Mutti auf ihrer Hochzeit eine Prinzessin sein und das tröstete sie sehr.

Wir besuchten das Schloss und den dazugehörigen verschneiten Park. Wir fanden einen verwunschenen See, der nur darauf wartet, von den kleinen Märchenexperten der Hochzeitsgesellschaft entdeckt zu werden. Große Pläne werden geschmiedet. Der fröhlichste Geist im Park war wohl BM selbst. Die gute Laune kam auch daher, dass wir anschließend zu den Pferdchen wollten.

Nach kurzer Autofahrt sind wir im nahegelegenen Pferdehof gelandet. Viele große Pferde begrüßten uns im Stall. In der letzten Box stand dann Rowdy, zu dem wir wollten. Rowdy ist ein kleines Pony, dass gar keine Lust hatte mit uns zu reiten. Nachdem es gesattelt war, machte es keine Anstalten loszugehen. Bei der Kälte kann man das verstehen. BM bewies mal wieder Humor und saß auf dem nicht laufenden Pferd und lachte von ganzen Herzen.
Noch Tage danach erzählt sie: „Pferdchen wollte nicht raus! Wir konnten es aber doch noch überreden mit uns auf dem Damm zur Havel zu laufen. Danach sahen wir bei einem Spaziergang auch noch Ziegen und Schafe und ein ganz großes Storchennest, dass auf der Erde lag. Alles sehr interessant!

Abends im Bettchen haben wir noch immer über Rowdy gelacht. Selig schlief BM bis zum
Morgen, guckte kurz, sagte: „Noch dunkel!“ und schlief weiter. Aufgestanden wurde erst, als
die Vögel aufhörten zu singen. Leider wissen wir jetzt, dass das schon so gegen 7 Uhr ist…

Am nächsten Tag wollte BM noch mehr Tiere sehen. Zuvor machten wir uns schick, zogen uns ganz warm an und dann bei eisigen 0 Grad ab in den Tierpark. BM wollte unbedingt Löwen sehen. Der Löwe hat schon auf uns gewartet und fand BM auch sehr süß…

Wie gewohnt hatte BM vor keinem Tier Angst, egal wie groß es war. Nur als uns ein Eichkater über den Weg lief, wollte sie gleich wieder auf den Arm. Ein wenig irritiert war sie darüber, dass es überall große „Kackihaufen“ lagen. Vor allem bei den Elefanten. Als wir heute einen alten Schneebatzen sahen, fragte sie auch, ob es Kacki wäre. Noch lieber als die großen Elefanten waren die kleinen Kletterelefanten. Da BM gern Baby spielt, war es besonders interessant, dass ein Panzernashornbaby bei der Mama trank. Auch die süßen Osterlämmer gefielen ihr, sowie die „bunten Vögel“ (Wellensittiche), die so einen Krach machten.
Völlig enthemmt wollte sie die Stachelschweine streicheln. Da gerade Fütterzeit war, sahen wir wie die Hängebauchschweine fraßen und hörten wie sie schmatzten. Mit Begeisterung macht BM das jetzt bei jeder Mahlzeit nach. Und wie es so oft ist, war der Bagger auf dem Spielplatz noch viel interessanter als die Tiere.
Nachdem wir gefühlte 8 Stunden Tiere angesehen haben, ging es nach Hause. Schmatzend aßen wir Süppchen und BM wollte unbedingt im Babyschlafsack schlafen.

Am dritten Tag kauften wir im Supermarkt bei BMs Wohnhaus ein. Sie wusste genau wo was stand und hatte genaue Vorstellung, was es heute zu essen geben sollte – schließlich ist sie  eine kleine „Fressraupe“. Die Bärchensalami war nämlich falsch, da der Teddy kein Gesicht auf der Stulle hatte. Auch musste die liebe Uroma kritisiert werden, weil es „nur ein Naschi“ gab. Also wurde vorsichtshalber noch eine „Kokolade“ mitgenommen. Auch hatte sich der Uropa zum Nudelessen angemeldet. BM kochte für uns und hatte dabei sichtlich Spaß. Vorsichtshalber kostete sie auch ständig die Würstchen. Sie waren lecker!

Wer so viel isst, muss sich auch bewegen. So wurde ordentlich gespielt: Staubsaugen in der ganzen Wohnung, Kaufmannladen öffnen und Tisch decken. Das machte sie liebevoll mit ganz vielen Servietten (10 Stück für vier Leute).

Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf, bei dem sie probierte die Augen zu öffnen, indem sie ganz vorsichtig an den Wimpern der geschlossenen Augen zog. Dabei lachte sie herzhaft (anstatt zu einzuschlafen).

Da wir schon so viel in der Kälte waren, ging es nun in die Sauna. Sie genoss wie ein Profi. Erstmals saunierten wir auf ihren Wunsch hin auf der mittleren Stufe und liegend. „Wie die anderen Frauen das machen!“
Das Anziehen danach war sensationell, denn BM war noch vor der Oma fertig, denn es gab eine Prämie fürs Anziehen: Einen kleinen Kokoladenkäfer!

Morgen geht es in den Wald! Super!

Donnerstag, 17. Januar 2013

Wenn ein Tag schon so los geht (2)

Gestern Abend fand in Potsdam das Neujahrs-Schrägstrich-Jubiläums-Schrägstrich-Geschäftsführerverabschiedungs-Event des von mir betreuten Joint Ventures statt. Es gab ein sehr unterhaltsames Eventdinner, bei dem zwischen den verschiedenen, total leckeren Gängen Szenen aus dem Musical "Friederich der Große" aufgeführt wurde. Es hat wirklich Spaß gemacht, nicht zuletzt weil ich nun endlich mal die Mitarbeiter aus den ausländischen Betriebsstätten kennenlernte, von denen ich bislang nur die Namen kannte. Der Wein floß in Strömen, allerdings nicht in mein Glas, denn ich musste noch mit dem Auto nach Hause fahren.

Als ich um halb zwei (on a school day!!) nach Hause kam, lag BM schon mit den Füßen unter meinem Kopfkissen quer im großen Bett. Gefühlte fünf Minuten später mussten wir schon wieder aufstehen.

Ich tapste also ins Bad und versuchte, eine Kontaktlinse in mein rechtes Auge zu fummeln, als BM das Badezimmerlicht ausschalte, weil es "doll gell" war. Die Kontaklinse fiel. Offenbar direkt in den Ausfluss des Waschbeckens. Ich meckerte BM an, die kaum wusste wie ihr geschah und somit auch NICHT das Licht wieder anmachte. Danach lernte BM das Wort "Sch***", weil dieses blöde Kackmistkontaktlinsenbiest doch tatsächlich nicht mehr auffindbar war.

Montag, 29. Oktober 2012

Cousinen-Ausflug

Mit einiger Verspätung will ich nun doch endlich noch von dem schönen Ausflug ins FEZ erzählen, den die beiden Cousinen mit ihren Mamas am vorletzten Wochenende machten. Während die Männer zum zum Fußball gingen, verabredeten wir Mädels uns spontan zu einem Rad- und Spielplatzausflug.

PL hatte ihr großes Fahrrad dabei und war ganz schön stolz, dass sie nun ohne Stützräder fahren kann. Nach einigem guten Zureden schaffte sie es an diesem Tag auch gleich mehrmals hintereinander alleine - also ohne elterliches Anschubsen - loszufahren. Überhaupt hat sie die vielen Passanten recht geschickt umrundet und es vor allem auch immer wieder geschafft, ihre kleine Cousine nicht über den Haufen zu fahren, obwohl diese es offensichtlich darauf anlegte, auch mal "Bums" zu machen.

Jedenfalls folgte BM flink auf ihrem Laufrad hinterher und ließ sich kaum abschütteln, während K. und ich im Stechschritt und gelegentlichem Sprint hinterher eilten. Auf den diversen Spielplätzen, die wir ansteuerten, passte PL wie gewohnt ganz toll auf BM auf. Nur bei der großen Rutsche übernahm BM sich wohl ein bisschen und bekam im letzten Moment kalte Füße, nachdem sie erst gar nicht schnell genug hinaufklettern konnte. Sie ist eben doch die kleine Cousine, auch wenn sie alles nachmachen möchte.

Als krönenden Abschluss durften die Mädels dann auf's Trampolin, wo sie gackernd und kichernd ihre Kunststückchen zeigten. PL springt natürlich schon um einiges höher und kann sich auch im Sprung abwechselnd hinsetzen und wieder aufspringen. BM wollte das natürlich auch, und wir Mamas waren uns schon sicher, dass sie sich in ihrem Übereifer auf die Zunge beißen würde. Auch Purzelbäume wollte sie nachmachen. Zum Glück gingen die 10 Minuten jedoch ohne Unfälle vorüber.

Unsere beiden Süßen haben sich dabei so richtig schön ausgepowert, radelten aber trotzdem ohne Murren und Knurren den ganzen Weg zurück zu den Autos. Dabei war ich so sicher gewesen, dass ich am Ende sicherlich BM und das Laufrad schleppen würde.

Sonntag, 23. September 2012

Mitfahrer

BM interessiert sich für andere Kinder, sagt auch fremden Kindern immer fröhlich guten Tag, hält sich im Spiel aber meist ziemlich zurück. Sie beobachtet die anderen Kinder, spielt aber eher nebenher als im Mittelpunkt. Die große Ausnahme ist PL, ansonsten dauert es immer eine Weile bis BM auftaut.

In letzter Zeit hat sie jedoch immer mal wieder kleine Bekanntschaften gemacht - beim Kinderarzt, auf Spielplätzen und so nebenher beim Laufrad fahren. So kam es auch heute, dass BM sich beim Laufradfahren kurzerhand fremden "großen" (knapp vierjährigen) Zwillingen anschloss und locker anderthalb Kilometer mit ihnen durch den Park bis zu den Pferden radelte. Sie konnte super mithalten, obwohl die beiden schon größere Räder hatten. Vor allem der große Junge passte schön auf sie auf, was BM damit belohnte, dass sie ihm fröhlich quasselnd jede Slalomfahrt nachmachte. Trotz halsbrecherischer Manöver und "doll dell dahn" (den Hügel hinab) schafften die drei es immer, haarscharf aneinander sowie anderen Radfahrern und Spaziergängern vorbeizudüsen und ohne Unfälle zu den "Hüja" zu kommen.

Sonntag, 16. September 2012

Die drölfzigste Bastion

Knapp 19 Monate nachdem die allererste Bastion fiel hat BM nun einen weiteren Meilenstein erreicht:

Mit ganz viel Recken, Strecken und Ächzen schafft sie es nun, die Zimmertüren zu öffnen. o_O


Das hat sie sich übrigens gestern bei der Erbse beim gestrigen BKG-Treffen abgeguckt. Vom Blümel hat sie diesmal gelernt wie man im Gästezimmer von der Couch springen kann. Trotzdem oder vielleicht genau deshalb war es sehr schön, dass wir uns gestern mal wieder gesehen haben, auch wenn Minimann leider krankheitsbedingt fehlte. Dafür hat das Blümelchen ordentlich aufgeholt und ist längst kein Rumliegebaby mehr. Wir sinnierten dann noch ein bisschen darüber, dass BM, Erbse und Minimann jünger als das Blümelchen und der Blümel noch viel kleiner als unsere Kinder jetzt waren als wir uns alle kennenlernten. Mann-o-Mann wie die Zeit vergeht!! 

Und wenn wir schon mal bei Rückblicken sind: BM und ich haben heute unsere zweite Flugshow bei der ILA erlebt. Die erste hat BM in meinem Bauch verschlafen. Heute fuhren wir gemeinsam mit meiner liebsten F. und den Kindern zum Feld neben der ILA. In Zukunft werden wir das immer so machen: Während man sich auf dem ILA-Gelände die Beine in den Bauch stehen muss, um die Flieger zu sehen, konnten wir es uns richtig gemütlich machen und nebenher ein bisschen picknicken. Die Kinder spielten mal wieder richtig schön zusammen, und wir alle genossen den wahrscheinlich letzten Sommertag dieses Jahres. Immer wenn es "doll gaut" wurde, hielten sich die Kinder die Ohren zu und purzelten kichernd in das Strandzelt, dass F. mitgebracht hatte. Nur ganz zum Schluss als ein großer Kampfjet seine Manöver flog und so laut war, dass die Erde vibrierte, wollte BM dann doch lieber "Haue dahn". Sie saß dabei auf meinem Schoß und ließ sich von mir die Ohren zu halten. Wir haben dann tatsächlich den Rückzug angetreten und sind noch ins Dorf gefahren, wo BM nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf wieder einmal einen schönen Nachmittag mit PL verbrachte. Unter anderem gingen wir auch die ersten Kastanien sammeln. Somit war heute für mich - gefühlt - nicht nur der letzte Sommertag sondern auch der erste Herbsttag des Jahres.

Samstag, 28. Juli 2012

Badewicht

Heute war es endlich soweit: heiß-schwüles Wetter traf auf Zeit, so dass wir endlich zum ersten Mal mit BM an den Badesee im Wald gehen konnten. Ich glaube, es hat BM noch viel besser als die Schwimmhalle im Urlaub gefallen.

Sie konnte es kaum abwarten ins Wasser zu kommen und wollte. Sie ging zwar an der Hand, aber zügig hinein, strampelte, um Oma und Opa nasszuspritzen, freute sich über die Fische, Enten und ein Segelboot und wollte auch gleich ins tiefe Wasser. Diesmal hatten wir testweise nicht die empfohlenen Kaulquappenschwimmflügel sondern 0815-Schwimmflügel mit, die ihr offenbar viel besser gefallen und mehr Bewegungsfreiheit lassen.

Obwohl das Wasser schon recht warm war, fing BM schnell an zu bibbern und bekam blaue Lippen. Zu ihrem großen Ärger sollte sie dann eine Weile in der Sonne spielen, um sich aufzuwärmen, doch das dauerte ihr alles viel zu lange, weil sie viel lieber wieder ins Wasser wollte.

Wir hoffen also, dass wir in diesem Sommer noch öfter an den See kommen.

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PS: In letzter Zeit geht doch so eine Information zum Ertrinken herum, in der erläutert wird, dass viele Zeugen das oft gar nicht mitbekommen, weil die Kinder eben nicht wie erwartet zappeln und rufen. BM machte vorhin im Wasser einen kleinen Hechtsprung und landete mit dem Gesicht im Wasser. Es bestand keine Gefahr, weil ich direkt daneben stand und sie nach kaum einer Sekunde aus dem Wasser hob, woraufhin sie einmal hustete und gleich lachte.
ABER: Während dieser knappen Sekunde konnte man schon erkennen, dass sie sich überhaupt nicht wehrte, sondern einfach im Wasser hing! Passt bloß alle gut auf eure Kinder auf!!

Sonntag, 15. Juli 2012

Heimweg

Nachdem wir uns den regnerischen Abreisetag zuerst mit einem Spontantreffen mit der lieben SweetSusaL nebst Töchterlein versüßten und dann die lange Autofahrt mit einer Spiel- und Kaffeepause bei J. und B. in München unterbrachen sind wir nun endlich auf dem Heimweg in die Hauptstadt.
Fragt sich nur, ob BM sich noch versteckt oder vielleicht sogar schon eingeschlafen ist.

 

Edit:

Leider hatten wir uns da wohl etwas zu früh gefreut, denn tatsächlich jammerte, meckerte und weinte BM nur durch wenige Buchanguckminuten unterbrochen bis 22 Uhr durch. Fast die ganze Zeit saß ich völlig verrenkt, um ihr vom Vordersitz aus das Händchen zu halten. BM war auch müde, nickte sogar immer wieder ein, fand das angeschnallte Sitzen jedoch anscheinend viel zu unbequem. Immer wieder fummelte sie am Gurt herum ("Mama, auf!") und versuchte, sich seitlicher hinzusetzen, was natürlich nicht ging. Armes kleines Mädchen!! Schlussendlich räumten wir das Gepäck um, so dass ich mich neben BM setzen konnte, so dass ich nicht nur ihr Händchen, sondern auch abwechselnd das Gesichtchen und einen Fuß ("Mama, Buuf") festhalten konnte. So schlief sie dann irgendwann ein, wachte aber alle 10 Minuten weinend auf.

Um Mitternacht waren wir endlich zu Hause. Kaum hatte ich BM abgeschnallt, rannte sie los schlief sie endlich so richtig tief ein. Wir legten sie auf den Wickeltisch, zogen sie aus, wickelten sie, zogen einen Schlafanzug an und legten sie ins Bett, ohne dass sie noch einmal aufwachte. Im eigenen Bettchen angekommen, rollte sie sich mit einem erleichterten Seufzer auf die Seite und schlief weiter. Bis 1 Uhr jedenfalls, dann brauchte sie erstmal wieder eine "Miech" und zog zu uns ins große Bett.

Freitag, 13. Juli 2012

Zu Füßen des Großglockners

R. hatte es sich für diesen Urlaub vorgenommen, die Großglockner-Hochalpenstraße mit dem Fahrrad zu erklimmen. Gestern war es dann soweit und wir fuhren zum Beginn der Mautstraße in Ferleiten, wo wir bereits von dicken Wolken und einigen Regentropfen begrüßt wurden. Hoch motiviert schwangen sich R. und sein Vati auf ihre Räder und radelten los. Wir beobachteten sie noch eine Weile während sie die ersten Höhenmeter zurücklegten. Fotos geben ganz und gar nicht wieder wie steil diese Straße von Anfang an ist! Wir konnten die beiden noch ziemlich lange als winzig kleine, sich langsam bewegende Punkte erkennen, und mir taten sie da schon ziemlich leid. Trotz der widrigen, nasskalten Wetterbedingungen ackerten die beiden bis zum Fuscher Törl fast 1300 Höhenmeter bei durchschnittlich fast 8% Steigung (und das ist verdammt steil) nach oben. Bergab ging es dann natürlich deutlich schneller, auch wenn es zu nass und vor allem auch zu kalt war, um die Abfahrt so richtig zu genießen. Ich finde, das war eine richtig tolle Leistung, vor allem für R., der seit einem Jahr kaum trainiert hatte.  




Während die beiden Männer mit dem Pass kämpften, blieben BM, Schwiegermutti und ich in Ferleiten und besuchten dort den Wildpark. Die Tiere hier laufen zwar nicht so frei herum wie im Veldensteiner Horst, haben aber riesige, natürliche Gehege, durch die teilweise auch Besucher direkt hindurch wandern können. Viele der Tiere dürfen auch gefüttert und gestreichelt werden. BM hatte wieder riesigen Spaß und somit auch wir. Sie war erst ein bisschen enttäuscht, weil die Enten alle faul herum saßen und noch die Köpfe in den Federn versteckt hatten als wir ankamen ("Gackgack heia?!"). Kurz darauf wurden wir jedoch schon von weitem von einem süßen Esel mit lautem Iiii-Aaah gerufen. BM erschreckte sich erst ein bisschen, streichelte ihn dann aber auch ganz mutig. Am interessantesten war jedoch: "Kacka da! Mama, geck!" - Der Esel hatte einen ansehnlichen Haufen gelegt und ich sollte das bitte-danke wegmachen. Das Gelände ist sehr weitläufig und wir wanderten langsam hindurch, kraxelten über einen Hügel und hatten vor allem bei den Ziegen (u.ä.) viel Spaß. 

Danach waren wir noch im angrenzenden "Freizeitpark", der quasi unbemannt ist und aus zahlreichen kleinen Fahrgeschäften besteht, die durch Münzeinwurf betrieben werden. BM war gleich ganz aus dem Häuschen, so dass ich einige Taler locker machte und zuerst mit ihr auf einem kleinen Teich Boot fuhr (ähnlich wie Auto Scooter nur eben auf dem Wasser). BM gackerte und ich konnte das kleine Boot gar nicht schnell genug im Kreis drehen lassen. Als unsere Zeit um war, trieb das Boot mitten auf dem Teich, doch zum Glück war noch ein Papa mit Kind und rammte uns einvernehmlich, um uns den notwendigen Kick zum Ufer zu geben. Danach fuhr BM auf einem Mini-Karussel, dass wie ein Pilz aussah und sich ziemlich schnell drehte. Mir wurde schon vom Zugucken ein bisschen schwindelig, aber BM fand es toll. Das absolute Highlight war jedoch das Pferdereiten. Vier mal musste ich mit BM die Runde (auf Schienen) reiten und ja, mir hat es auch Spaß gemacht. BM rief laut "Hüja!" und die Plastikpferdchen hoppelten tatsächlich ziemlich rasant durch das 'Gehege'.

Es war schon ziemlich spät für BM's Mittagsschlaf als wir zurück zum Auto kamen - wo zufällig auch gerade die frierenden Männer von ihrer Passtour angekommen waren. Wir kehrten also noch kurz in das Gasthaus am Wildpark ein bevor es nach einem aufregenden Vormittag zurück zum Urlaubshäuschen ging. So aufregend, dass BM glatt den Mittagsschlaf ausfallen ließ, was aber zum Glück ihrer Laune keinen größeren Abbruch tat und einer weiteren Radtour mit Oma und Opa nicht im Wege stand. 





Donnerstag, 5. Juli 2012

Düüß, Reh!! Reh, geck!!

Gestern Nachmittag verwirrten wir unser Navi mit der Fahrt zum Wildgehege Hufeisen im Veldensteiner Horst. Die Irrfahrt lohnte sich jedoch, denn dort kann man für einen kleinen Taler, Wildschweine und Hirsche in großen Gegeben anschauen und vor allem in einer wunderschönen Landschaft frei laufende Nicht-Rehe, die wir trotzdem der Einfachheit halber Rehe nannten, aus nächster Nähe anschauen und mit getrocknetem Mais füttern kann. Als echte Stadtmenschen brachten wir eine gehörige Portion Respekt mit und auch BM vergaß zunächst den Nutzen von Beinen und wollte nur auf unseren Schultern spazieren. (.... wie auch schon auf unserer morgendlichen "Wanderung"....)

Schon bald warf sie aber voller Enthusiasmus mit Mais um sich und lief behende auf die Tiere zu, die aber zum Glück trotz der vielen Besucher ihre natürliche Scheu nicht ganz verloren haben, sondern vor dem laut "Reh" rufenden Menschenkind zurückwichen.

Montag, 7. Mai 2012

Biometrisch

Neulich ging es in meiner Twitter-Timeline um biometrische Fotos von Kindern. Wenig interessiert scrollte ich darüber hinweg, als es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen viel, dass BM ja für unseren Österreich-Urlaub im Sommer auch noch einen Kinderreisepass benötigt. Eine kurze Recherche ergab, dass einfaches Eintragen in den Pässen der Eltern nicht mehr ausreicht und dass tatsächlich ein biometrisches Foto vonnöten ist.

Also machte ich heute besonders früh Feierabend, weil BM am späten Nachmittag oft schon total müde und ein wenig launisch sein kann, was so einem Foto kaum zuträglich sein dürfte.
Im Fotostudio angekommen, mussten wir kurz warten, weil vor uns noch diverse weitere Personen wie am Fließband fotografiert wurden. Mir war schon etwas mulmig und ich hatte Visionen von einer meckernden Warteschlange während ich versuchen wurde, dass BM zu überzeugen, in die Kamera zu schauen....

Aber es lief alles viel besser als erwartet. Die Wartezeit nutzte ich dazu, BM vom gröbsten Schmutz zu befreien, wobei eine riesige Ladung Buddelsand aus ihrer Kleidung fiel. Ups, war ich das etwa? Außerdem luchste ich ihr den Nucki ab, indem ich sie mit meinem Arbeitsschlüssel nebst Schlüsselkarte mit "Nane Mama!!"-Bild bestach.

Als wir an der Reihe waren, setzte ich BM auf einen hohen Hocker, hielt sie fest und.... während BM noch überlegte, ob sie mit dem Fotografen schäkern oder doch eher ein bisschen Angst haben sollte, war das Bild auch schon im Kasten. Erledigt!!

Zum Lohn bekam BM dann auf dem Heimweg einige "Keee" (Kekse) zu naschen und ganz viele Bagger-ähnliche Gefährte zu Gesicht. "Gagger!! .... Da auuuch!!"

Sonntag, 4. September 2011

Seit vier Jahren....

.... funktioniert nicht nur das Internet, sondern sind R. und ich nun ein glückliches Paar.

Gestern feierten wir unseren vierten Jahrestag, und es war wirklich ein besonders schöner Tag. 

Wir machten uns erst einen gemütlichen Morgen mit unserem Babymädchen und fuhren dann zum Mittagessen zu meinen Eltern. Nachdem das Babymädchen seinen Mittagsschlaf begonnen hatte, machten wir uns zu zweit, als Paar, auf den Weg. 

Wir fuhren kurz nach Hause, holten die Räder aus dem Keller und machten eine schöne Radtour in gemächlichen, aber für mich Sportnull völlig ausreichendem Tempo. Das erste Etappenziel war unser Haus, wo wir bei glühender Hitze einmal auf dem Gerüst drumherum kletterten. Danach radelten wir weiter in unser Stammlokal für solche und ähnliche Anlässe. Kurz überlegten wir, nur schnell was zu trinken.... häh? Nee, natürlich aßen wir wie üblich einen leckeren Burger ohne Tomate. 

Der Heimweg fiel mir dann schon etwas schwer und bescherte mir brennende Oberschenkel, so dass wir den kürzesten Weg nahmen. Ja, ja, ich müsste WIRKLICH mal wieder Sport treiben. 

Eine Dusche später fuhren wir dann ins Kino und schauten "Die drei Musketiere" in 3D. Amüsant, aber m.E. eine eher unnötige Neuverfilmung. Luftschiffe, ständige Explosionen und Matrix-ähnliche Stunts passen für mich irgendwie nicht ins Genre, auch wenn die Bösewichte Lady de Winter, Cardinal de Richelieu und Buckingham schon ganz gut gelungen sind. 

Tja, und da unser Babymädchen bei Oma und Opa übernachtete kamen wir dann last but not least noch in den Genuss einer durchgeschlafenen Nacht.

Es war jedenfalls richtig schön, den Tag ohne jegliche Verpflichtungen als Paar lachend, quatschend und Händchen-haltend zu verbringen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Shadowland

Gestern war ich mit meinen beiden Besten bei Shadowland. Von uns dreien hat die Show wohl nur mir so richtig gut gefallen. Was die Tänzer dort sowohl "live" als auch als Schattenspiel zeigten, war wirklich sehr beeindruckend. Mit ihren tollen fließenden Bewegungen schienen sie die Erdanziehungskraft außer Kraft zu setzen. Man konnte nicht umhin, sich zwischendurch immer wieder zu fragen wie genau die Schatten nun erzeugt wurden, oft konnte man einfach nur staunen. Das gesamte Thema war ein bisschen düster, eben eine Art Alptraum und nicht wie erwartet eine fröhliche Aneinanderreihung von lustigen Schatten. Aber wie gesagt, mir hat es sehr gut gefallen. Absolut unnötig fand ich nur, dass die Tänzerinnen irgendwann "oben ohne" herumturnten. Aber vielleicht bin ich ja einfach nur prüde oder ein Kunstbanause....

Danach gab es noch einen leckeren alkoholfreien Cocktail und ein gemütliches Schwätzchen. Kaum zu glauben, dass jedes unserer Treffen jetzt das letzte mit Babyboy inside A. sein könnte. Ganz bald kommt wieder ein kleiner Mensch zur Welt!! Bis dahin heißt es aber noch schonen, schonen, schonen, damit der kleine Junge trotz der vorzeitigen Wehen nicht allzu früh rauskommt.

Samstag, 25. Juni 2011

Gestern so

Noch vor einer Woche hatte ich laut gelacht, als R. mir von der Schuh-Odyssey erzählte. Beim gestrigen Einkaufstrip wollte das Babymädchen nun partout seine Mütze nicht auflassen und schaffte es, diese am Regenverdeck vorbei aus dem Kinderwagen zu werfen, was mir natürlich erst auffiel, als ich das Babymädchen zu Hause aus dem Kinderwagen hob. Gefunden haben wir das gute Stück dann an einer Stelle, wo zwei Leute hinter uns liefen und uns auch einige Leute entgegen kamen.... Da hätte ja ruhig mal einer 'nen Ton sagen können!!

Außerdem hatten wir gestern Kindergarten-Test Nr. 1. Na ja, so ähnlich jedenfalls, denn in Prinzessin L.'s Kita wurde das 30-jährige Bestehen gefeiert. Ich glaube, es hat dem Babymädchen gut gefallen. Während des Unterhaltungsprogramms der Kita-Gruppen krabbelte es fröhlich umher, jätete ein bisschen Unkraut pflückte Gras aus den Fugen der Gehwegplatten, versuchte Taschen und Bälle zu stibitzen und guckte sich die "großen" Kinder an. Danach hatte es Spaß daran, auf dem Rasen herumzukrabbeln, mit Bällen zu spielen, beim Trampolin-springen zuzuschauen, zu rutschen und und und. 

Gegen Abend wurde es dann wie üblich wieder etwas anhänglicher, doch die meiste Zeit war es ganz zufrieden damit, sich recht weit weg zu begeben und zwischendurch nur immer mal wieder zu gucken, ob ich noch da bin.

Ich denke, dass unser Babymädchen viel Spaß in der Kita haben wird, ..... wenn wir beide erstmal den Abnabelungsprozess hinter uns haben. Am 1. August geht es mit der Eingewöhnung los.... oh oh!!

Samstag, 11. Juni 2011

Beatsteaks

Gestern Abend brachten wir das Babymädchen ins Bett, setzten meine Eltern mit Schokolade und Babyphone bewaffnet auf unsere Couch und machten uns auf den Weg zur Kindlbühne in der Wuhlheide zu einem Konzert der Beatsteaks. Es war ein toller Abend mit kimmy, den Schwiegereltern, Frau Blümel nebst Mann und nicht zu vergessen dem beohringten Mann namens Bier. Mal sehen, ob wir den nochmal wiedersehen. 

Ich glaube, ich hatte an anderer Stelle schon einmal geschrieben, dass ich keinen sehr ausgeprägten Musikgeschmack habe und sehr froh bin, dass R. mir dazu regelmäßig konstruktive Musikvorschläge macht bzw. einfach mal das Radio aufdreht. Ich gehe sehr gern auf Live-Konzerte, würde aber wohl nur sehr selten darauf kommen, welche Band ich mir denn mal angucken könnte. Banause, eh? 

Jedenfalls hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht (so sehr, dass ich auf den Geschmack gekommen bin und heute alleine im Auto auch endlich mal wieder laut Musik gehört habe), und dass R. Spaß hatte war auch unübersehbar. Es war toll, ihn nach den Anstrengungen seiner Abschlussarbeit gestern so gelöst und lauthals feiernd zu sehen. Ich liebe es einfach, ihm beim Tanzen und Feiern zuzusehen!!

Dienstag, 24. Mai 2011

32

Mein 32. Geburtstag war ein toller Tag!! Ich feiere zwar gern viele Anlässe, stehe aber eigentlich nicht gern selbst im Mittelpunkt. Insofern war der gestrige Tag genau die richtige Mischung.

Um halb vier sang das Babymädchen das erste Happy Birthday des Tages, schlief aber nach kurzem Stillen eng an mich gekuschelt ein, was ich wie immer sehr genoss. Im Morgengrauen begann der Tag dann so richtig mit einer ausgiebigen Familie-Isndingwa-Kuschel- und Tobesession im Elternbett bevor ich an meinen Geburtstagstisch geführt und sehr schön beschenkt wurde. R. hat wirklich immer sehr viele schöne Ideen und ist da viel kreativer als ich!! Vielen Dank noch mal, mein Süßer!!

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Schwiegermutti und Schwiegeroma luden wir das bestens gelaunte Babymädchen in den Kinderwagen und machten zu dritt einen wunderschönen Spaziergang. Eigentlich hatten wir gar kein besonderes Ziel, sondern hatten einfach nur richtig viel Spaß. R. und ich hatten ausgiebig Zeit zum quatschen, und das Babymädchen saß ganz zufrieden in ihrem Gefährt, bearbeitete ihr Kiwa-Spielzeug und juchzte regelmäßig, wenn es etwas Tolles sah.... (wobei wir nur selten einordnen konnten, was ihr eigentlich gerade so sehr gefiel).

Zum Kaffee kam dann der engste Familienkreis - zum letzten Mal in unserem kleinen Wohnzimmer.... Kimmy steuerte einen leckeren Kuchen bei und der Kaffeeautomat lief auf Hochtouren. Es war eine sehr gemütliche Runde!! Auch das Babymädchen hatte seinen Spaß, krabbelte durch die Gegend und haute freudig immer wieder auf den Couchtisch ein. Für die kleine Prinzessin L. fand sich dann ein Bastelbuch, denn mit dem Babymädchen ist ja noch nicht allzu viel anzufangen. Zum Abschied brachte sie ihre kleine Cousine dann aber durch heftiges Winken immer wieder zum Kichern. Irgendwann wird das schon noch was mit dem gemeinsamen Spielen. 

Und dann!! .... brachten wir das Babymädchen ins Bett, setzten meine Eltern samt Babyfon auf die Couch und hatten unser allererstes Date seit Babymädchens Geburt!! Wir waren im Sakura essen, wo unsere Menüs direkt an unserem Tisch zubereitet wurden. Es war richtig gemütlich! Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht sonst auch schön unterhalten oder etwas leckeres essen. Trotzdem war es wunderschön, mal wirklich zu zweit allein zu sein. Natürlich haben wir u.a. auch über das Babymädchen gesprochen, aber da wir wussten, dass es mit meinen Eltern gut aufgehoben ist, fühlten wir uns nicht gedrängt besonders schnell zu essen. Erst auf dem Heimweg wurde ich dann ganz schön unruhig und zu Hause hätte ich mein friedlich schlafendes Baby am liebsten gleich wieder aus dem Bettchen geholt und eng an mich gedrückt. 

Vielen, vielen Dank noch einmal an alle für die Glückwünsche und zahlreichen Geschenke. Vor allem aber an meinen R., der mir einen wunderschönen Tag bescherte, und meine Eltern, die den letzten Programmpunkt erst möglich machten!!