Donnerstag, 28. November 2013

Jaaaa, geb mich die Fünf!!

... ruft BM zur Zeit, wenn sie etwas begeistert  - z.B. heute als sie auf dem abendlichen Heimweg aus dem Dorf die viele Weihnachtsbeleuchtungen entdeckte.

Und heute fühle ich mich auch genauso euphorisch. Nach vier langen Wochen Jammertal meinerseits - voller dauerhafter Übelkeit, regelmäßigem Würgen und Erbrechen und maßloser Erschöpfung, wurde ich heute schon ein großes Stück weit belohnt. R. und ich sahen heute zum ersten Mal gemeinsam unser Zwee. Erst wollte es sich durch die Bauchdecke nicht so recht zeigen, so dass ich doch noch mal auf den Stuhl musste. Und siehe da: Zwee war wach und machte seiner/ihrer zappeligen Schwester alle Ehre. Es sieht schon aus wie ein richtiger kleiner Mensch und strampelte mit den Beinchen, was das Zeug hielt. Das war soooo niedlich!

Heute war es der Größe nach sogar schon 2 Tage weiter als letzten gemessen, wir halten aber fürs erste am 12. Juni als ET fest. Zwee ist ganz vorbildliches Kind: puckerndes Herz, ein Gehirn, eine Wirbelsäule, Beinchen mit Füßen und Arme mit Händchen und ein Nasenbein; und die Nackenfalte war winzig klein und somit super.

Zu guter Letzt brachte ich es dann tatsächlich über mich, nach einem eingeschränkten Beschäftigungsverbot zu fragen und bekam es auch. Somit muss ich ab Montag nur noch 6 Stunden pro Tag arbeiten. Vielleicht bekomme ich dann auch endlich mal wieder etwas auf die Reihe anstatt nur (höchstens) zu warten bis BM schläft, um dann selbst sofort einzuschlafen.

Mittwoch, 27. November 2013

Depeche Mode

Als BM noch Pünktchen hieß und nur R. und ich von dem winzigen Zellhäufchen wussten, nahm ich sie mit zum Depeche Mode-Konzert.

Es ist also sehr passend, dass ich heute mit Zwee in die O2-World gehe.

Donnerstag, 14. November 2013

Zwee... nachgetragen

Jetzt kann ich alles, was ich vergesse, wieder auf die Schwangerschaftshormone schieben. Auch deshalb habe ich schon einiges aufgeschrieben als Zwee noch geheim war:

Zwee 12.10.2013 - Der Schwangerschaftstest

Zwee 13.10.2013

Zwee 16.10.2013

Zwee 18.10.2013

Zwee 25.10.2013

Zwee 29.10.2013

Halloween

Samstag, 9. November 2013

Verkündung: Zwee ist unterwegs!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen Text erst ein Jahr später am 08.11.2014 schreibe. Im November 2013 war ich vorrangig damit beschäftigt, mich nicht ständig zu übergeben, und habe leider fast gar nicht gebloggt. Mittlerweile ist unsere Zwee nun also schon sechs Monate alt. Dennoch möchte ich nun doch einmal festhalten wie ihre Menschen damals erfuhren und feierten, dass unser zweites Baby sich in meinem Bauch eingenistet hatte.

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An Halloween letzten Jahres sah ich Zwees Herzchen zum ersten Mal beim Ultraschall puckern. R. und ich waren etwas unentschlossen, wann und wie wir es BM und unseren Familien sagen wollten. Da BM krank war und somit eine Feier nicht Frage kam, wollten wir es eigentlich nicht überstürzen. Doch dann kam es ganz anders, denn irgendwie konnten und wollten wir die Nachricht nicht länger geheim halten, zumal nun schon fast ein Monat seit dem positiven Schwangerschaftstest vergangen war.

Am nächsten Morgen - Freitag, der 1. November - waren wir zum Frühstück bei R.'s Oma eingeladen. Während BM und ihre Uroma spielten warfen R. und ich uns bedeutungsschwangere Blicke zu und entschlossen uns dann kurzerhand, unser Geheimnis zu verraten. Ich nahm BM auf den Schoß und sagte etwas wie: "Du hast doch mal gesagt (genau genommen schon mehrmals), dass Mama ein Baby im Bauch haben soll und du eine große Schwester sein möchtest... Und jetzt ist da wirklich ein kleines Baby in Mamas Bauch."

Nun war es raus. Während Uroma sich riesig freute, reagierte BM eher desinteressiert und ging gleich zum nächsten Spiel über. Abends im Bett erzählte ich ihr dann noch einmal von dem Baby. Erst dann nahm sie die Information wirklich auf und freute sich fortan sehr auf ihre kleine Schwester - ja, es sollte unbedingt eine Schwester sein, und dieser Wunsch wurde ja auch erfüllt.

Da wir nun also einfach so ungeplant mit der Nachricht heraus geplatzt waren, gingen wir erstmal zum Tagesprogramm über. R. musste zum Zahnarzt und ich war mit meiner Freundin F. verabredet. Während ihr Sohnemann fröhlich unterm Spielebogen lag erzählte ich ihr von Zwee.

Die Erinnerung wird hier ein bisschen verschwommen. Irgendwann am Nachmittag sind R. und ich dann zu meinen Eltern gefahren. Sie waren bestimmt ein bisschen überrascht über den spontanen Besuch, ich weiß aber nicht, ob sie da schon gleich etwas ahnten. Am Küchentisch betrieben wir noch ein wenig Smalltalk, was mir schwer fiel, weil ich schon total aufgeregt war. Doch dann rückte ich recht schnell mit der Zwee-Nachricht heraus. Erwartungsgemäß folgten dicke Umarmungen und Freudentränen. Als wir uns einigermaßen beruhigt hatten rief ich meinen Bruder an und erzählte dann auch im Telefon PL, dass sie wieder große Cousine wird.

Am Abend fuhren wir zu R.s Eltern, um BM abzuholen. Wir waren nicht sicher, ob BM nicht vielleicht etwas erzählt haben könnte, hatte sie aber wohl nicht. Auch hier gab es große Freude über Zwee in meinem Bauch.

Als ich am nächsten Tag bei meinem Onkel anrief und meine Cousine an der Strippe hatte, reagierte sie auf meine schöne Nachricht mit einer ebenso frohen Botschaft. Auch sie war schwanger.

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Nach und nach erzählten wir all unseren Menschen von unserem Glück, welches natürlich auch gefeiert werden sollte. Am Samstag, den 9. November fanden sich dazu unsere Familien und unsere Freunde Abends bei uns ein. In seiner Begrüßungsrede sagte R., dass alle natürlich ordentlich trinken sollten, damit das Baby pullern kann, aber vor allem auch immer recht früh und schön schlafen sollten, damit wir diesmal den guten Schläfer bekommen würden, den wir uns nach BM definitiv verdient haben. Nachdem wir uns zugeprostet hatten, setzte nunmehr mein Cousin noch einen drauf und verkündete, dass auch er und K ohne H ein Baby erwarten. Es waren also drei Babys unterwegs. Unsere Zwee hätte die Jüngste werden sollen, ist nun aber die Älteste im Bunde. Im Laufe der Feier wurden dann auch noch die Tipps für Zwees Geschlecht, Gewicht und Größe abgegeben, die natürlich alle "richtig falsch" waren.


BM bewies sich bei dieser Party als echte Partymaus und feierte ausgelassen mit. Als wir gegen Ende in kleiner Runde mit unseren Eltern, R.'s Schwester mit M. und Tante Moritz auf der Couch saßen - und alle schon ein bisschen müde waren - tanzte und sprang BM immer noch unermüdlich im Prinzessinnenkleid umher.

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Kleine Zwee, deine Menschen haben sich vom ersten Moment an mit uns zusammen auf dich gefreut, dachten immerzu an dich als wir beide es ein paar Monate später so spannend machten und haben dich ganz doll lieb!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween

Halloween war im Hause Isndingwa dieses Jahr ein ziemlich aufregender Tag. BM war ein wenig kränklich, so dass es sich gut traf, dass ich wegen des Reformationstag sowieso frei hatte und BM problemlos zu Hause behalten konnte. Sie hatte sich schon so sehr darauf gefreut, sich als grusiches Gespenst zu verkleiden, dass sie mit einer Dosis Nurofen intus, dann auch mitmachen durfte. Frische Luft kann ja auch nicht schaden.

Das süßeste Gespenst der Welt zog also mit ihrem Papa und einem Haufen weiterer Nachbarskinder um Süßes oder Saures zu fordern. Gleich zu Anfang kamen sie an unsere Haustür, wo ich in einem weißen Kleid und mit einem Laken über dem Kopf gleich einen schönen Kreischalarm bewirkte. Damit hatten die kleinen Geister nicht gerechnet. BM hat es sehr viel Spaß gemacht und war höchst zufrieden mit ihrer Ausbeute. Als R. und sie wieder im Haus waren blieb sie verkleidet und durfte den nachfolgenden Kindern Süßigkeiten austeilen, was sie wohl fast noch besser fand.

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Ich selbst habe das nicht live miterlebt, weil ich nämlich meinen ersten Frauenarzttermin mit Zwee hatte. Ursprünglich war der Termin mal als einfacher Vorsorgetermin organisiert worden. Wegen des positiven Tests hatte ich dann während des Urlaubs mal in der Praxis angerufen, um zu fragen.... eigentlich weiß ich gar nicht genau wieso, denn der Termin war ja völlig in Ordnung und früher hätte ich eh nicht hingekonnt. Jedenfalls scheine ich die Arzthelferin etwas verwirrt zu haben, was mir aber erst später klar wurde. Sie begrüßte mich und erklärte gleich, dass man ja wahrscheinlich noch nichts erkennen könne. Mmh, da ich ja schon knapp 3 Wochen zuvor positiv getestet hatte, fand ich schon, dass man was sehen müsste, aber an der Rezeption ließ ich es dabei bewenden.

Frau Doktor machte dann erstmal die normale Krebsvorsorge und ließ sich dabei erklären, wann ich denn nun meine letzte Regel gehabt hätte - denn die Arzthelferin hatte in meiner Akte den 21.09. vermerkt. Das war aber eher der vermutete Befruchtungszeitraum gewesen. Offenbar hatte sie mich am Telefon falsch verstanden.

Nun ja, Ultraschalldings angemacht und da war gleich dieses kleine Flackern zu sehen, dass ich schon BMs Ultraschallen kannte. Da war definitiv ein kleines Herzchen. Und Frau Doktor war höchst erstaunt: "Das ist doch schon richtig was! Von wegen 5. Woche!" - Ja, genau. Irgendwie hatte ich mich wohl wirklich zu undeutlich ausgedrückt.

Da wir mangels Periode den ET nicht ausrechnen können, verpasste Frau Doktor anhand der Maße den errechneten Termin: 12.06.2013, d.h. wir sind heute bei 8+0. Zwee ist schon im Pittiplatsch-Stadium und sah auf dem Bildschirm ziemlich genauso aus wie BM damals zur gleichen Zeit, auch wenn es leider nicht gelang, dies auf dem Foto richtig festzuhalten.

Es ist also amtlich: Zwee ist unterwegs.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Zwee 29.10.2013

Nachtrag zum morgendlichen Lacher.

Mir ist so übel, übel, übel. Darum bringt mein toller Ehemann mir jetzt morgens immer ein Marmeladentoast, welches ich vor dem Aufstehen im Bett esse. Jetzt auch gerade. Außerdem habe ich wieder angefangen Nausema zu nehmen, in der Hoffnung, dass es diesmal ein bisschen hilft.

Lacher am Morgen

Heute früh wachte BM bestens gelaunt auf (nachdem sie zuvor nöli-popölig in unser Bett gewechselt war) und verlangte zunächst, dass ihr lieber, schöner (bereits aufgestandener) Papa noch mal mit ihr kuschelt, was dieser natürlich bereitwillig tat.

Als R. dann zur Arbeit gegangen war kuschelten wir beide noch etwas weiter. BM war die kleine Katze Lala und Igel ein ganz, ganz kleiner Hund. Irgendwann sagte sie: "Mama, mach mal die Hand flach." Ich stand auf dem Schlauch und hielt meine Hand hoch. "Nein, so!" verbesserte sie mich und drehte meine Hand mit der Handfläche nach oben... und legte etwas kleines krümeliges hinein. (Es war immer noch dunkel im Schlafzimmer.) Ich so, auf einen Krümel hoffend, aber das Schlimmste fürchtend: "BM, hast du mir jetzt etwa einen Popel in die Hand gelegt?" BM ganz trocken: "Nein, das war Schlaf(-sand)."

Aha.

Montag, 28. Oktober 2013

Einfacher Trick

Wie bekommt man BM dazu, sich einen Schlafanzug anzuziehen, auf Toilette zu gehen und Zähne zu putzen?

Dieser Trick wirkt bei uns mindestens einmal täglich:

Elternteil A kündigt provokativ an, dass man oben genannte Unannehmlichkeiten gleich mit BM angehen werde. Daraufhin flüstert Elternteil B BM zu, dass man das doch schnell heimlich erledigen könne.... während Elternteil A derweil etwas ganz wichtiges in der anderen Richtung ansehen muss (also weggucken).

BM ist dann hoch motiviert, ganz schnell heimlich fertig zu werden. Das Ritual endet, indem Elternteil A dann ins Kizi kommt und laut staunt, weil BM schon im Schlafanzug ist. Dann muss Elternteil überschwänglich loben und sagen: "Na los, BM, jetzt gehen wir jetzt schnell noch Zähne putzen!" BM sperrt dann ihren Mund weit auf, um zu zeigen, dass die Zähne schon sauber sind. Zu guter Letzt muss Elternteil A noch zum Toilettengang auffordern, der im besten Fall ebenfalls schon erledigt ist. Hier muss Elternteil A aber unbedingt Blickkontakt mit Elternteil B aufnehmen, da BM an diesem Punkt gelegentlich schon mal schwindelt

Freitag, 25. Oktober 2013

Zwee 25.10.2013

Wenn man 2 Stunden Serpentinen durch die Berge auf dem Weg zum Flughafen fährt, dabei auch noch hinten im Auto sitzt und an schwangerschaftsbedingter Grundübelkeit leidet, ist das Ergebnis ziemlich klar.

Ich bin sehr froh, jetzt wieder zu Hause zu sein, u.a. auch weil hier gewohnte Gerüche herrschen. Im letzten Urlaubshäuschen roch es extrem nach dem Weichspüler, mit dem Handtücher, Bettwäsche und sogar Gardinen reichlich gewaschen wurden. Außerdem aßen R. und BM gefühlt ständig Nudeln mit grünem Pesto, dessen Geruch mir ebenfalls gehörig zusetzte.

Ebenfalls sehr schlimm ist der Geruch des Geschirrspülers, also nicht, wenn man etwas hineinstellt, sondern *würg* dieser Dampf während er wäscht bzw. wenn man ihn danach zum ersten Mal aufmacht.

Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass Gerüche mich in der ersten Schwangerschaft so fertig gemacht hätten. Bäh bäh bäh!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Heimweh

So sehr uns der Urlaub auch gefallen hat, will ich doch mal erwähnen, dass BM eigentlich jeden Tag gefragt hat, wann wir denn wieder nach Hause in die Isndingwa-Straße fahren. Das kleine Herzchen ist offenbar ein bisschen durch den Wind wegen der Urlaubssache und freut sich jetzt schon sehr, weil morgen Donnerstag ist. Denn am Donnerstag fahren wir mit dem Urlaubsauto zum Dughafen. Mama sitzt hinten bei BM, weil der große, große Koffer auf dem Vordersitz mit fährt. Und dann starten wir mit dem Dugzeug, und wenn wir an dem anderen Dughafen gelandet sind, bringt Oma uns nach Hause.

Samstag, 19. Oktober 2013

Umgezogen

Heute sind wir in unsere nächste Ferienwohnung umgezogen. Unsere bisherige Wohnung wartete mit landestypischen, rustikalem Charme auf. Die Wohnung war restauriert und u.a. mit hübschen Fliesen und Keramikdetails gespickt, die von der Besitzerin selbst gefertigt waren. Nachdem wir neulich schon ein frisches Brot und Eier von den hauseigenen Hühnern bekommen hatten, schenkte sie BM (Principessa) und mir heute zum Abschied noch hübsche Ketten mit Keramikanhängern. Von der Terrasse hatten wir eine wundervolle Aussicht direkt auf die felsige Küste.

Nun sind wir in der Nähe von Valledoria angekommen - diesmal in einer großen, modernen Wohnung. Die Aussicht ist komplett anders, aber genauso schön. Wir können uns wieder kaum satt sehen am abendlichen Farbenspiel. Außerdem konnte ich nun endlich mal beobachten wie die Einheimischen an die Wäsche vor den Fenstern herankommen.

Freitag, 18. Oktober 2013

Begegnung

Heute trafen wir am Strand eine litauische Familie, zu deren ebenfalls dreijähriger Tochter - die vielleicht Liappa (R. denkt Lippina) heißt - BM sofort und völlig ohne gegenseitig verständliche Worte einen Draht hatte.

Sie kam mit ihrer Mama zu uns herüber sobald wir unser Strandlager aufgeschlagen hatte, und BM teilte gleich bereitwillig ihr Buddelzeug. Dann füllten beide gemeinsam immer wieder den Buddeleimer mit Wasser und Sand, wobei die Gießkanne ohne Zank von beiden Mädchen gleichzeitig getragen wurde. Die beiden erzählten ein bisschen was nebenher, mehrheitlich lachten sie sich aber nur an.

Wir unterhielten uns derweil abwechselnd mit den Eltern, die ebenso erfreut über die kleine Begegnung waren wie wir. Es ist fast ein bisschen schade, dass sie nach einer Stunde gehen mussten. So bleibt es bei diesem einmaligen Treffen mit einem Mädchen, dessen Name so fremd für uns klang, dass wir ihn uns wahrscheinlich nicht einmal richtig gemerkt haben.

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Ganz was anderes: Gestern verblüffte uns unser Mädchen total. Wir saßen im Auto, und sie ningelte herum. "Das dauert so lange...." usw. Wir hörten kaum hin bis sie plötzlich nölte: "Mama, ich kann nicht mehr wach bleiben!" DAS hat unser Kind noch NIE gesagt! Ich sagte: "Dann mach doch die Augen zu und schlafe." Genau das tat sie dann auch einfach so. Nicht zu fassen!

Zwee 18.10.2013

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Wochen meiner ersten Schwangerschaft. Erst zog und zuppelte es tagelang, so dass ich ständig damit rechnete, mein Baby zu verlieren. Dann gab es Tage, an denen ich scheinbar gar keine Anzeichen hatte, was mir dann auch nicht passte, weil ich fürchtete, dass das Baby sich doch nicht richtig eingenistet hatte.

Genauso war es diesmal auch. Gestern Vormittag äußerte ich meine Befürchtung, dass doch alles ein großer Irrtum sein könnte, weil ich gar nichts spürte.... und nun ist mir seit gestern Abend schlecht. Und wie. Heute früh dann das erste Mal übergeben. Zwischendurch für BM Normalität vorgaukeln. Und das im Urlaub.

Ich "freue" mich schon auf Symphysendings und Karpaltunnelsyndrom. Nicht. Und jetzt geht auch schon das Jammern los. :-)

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Verwechslung

R. tänzelt "Iz iz iz" singend durch das Urlaubshäuschen. BM fragt: "Bist du ein Esel?"

Übrigens chillen R. und ich seit einer Stunde rum während unser großes Mädchen artig mit Püppi und Igel spielt und uns nebenbei mit allerhand Niedlichkeiten verzaubert. So ein Urlaub mit "großem" Kind ist schon sehr entspannend.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Zwee 16.10.2013

R. und ich fläzen auf der Terrasse, lesen und erhaschen abwechselnd Blicke auf das rauschende Meer und unser spielendes Kind.

BM spielt schon den ganzen Morgen, dass sie die große Schwester von Püppi ist. Sie haben schon laufen und sprechen geübt. Jetzt wickelt BM die Püppi und kommentiert: "Die große Schwester hat Kacke an der Hand. Guck mal, Mama. So sieht Kacke aus."

Wenn die wüsste... Mal gucken, ob sie in 8 Monaten auch so enthusiastisch ist.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Lacher des Tages

Heute "wanderten" mit BM durch Pinien bewachsene Dünen zu einem Strand. Dort angekommen gingen BM und R. ihrer neuesten Lieblings-Papa-Tochter-Beschäftigung nach: Steine ins Meer werfen. Dann schlenderten wir noch etwas am Strand entlang. BM wollte mal prüfen, ob das Wasser kalt sei. Aus nassen Hosenbeinen am Vormittag hatte wir schon gelernt, so dass wir zumindest die Hose auszogen.

Dann feuerte R. BM an: "Wer zuerst am Ende des Strands" ist (also längs zum Wasser). BM verstand wohl: "Wer zuerst im Wasser ist!" ... und rannte los, direkt ins Wasser, wo sie von einer größeren "Stufe" überrascht wurde. Während ich noch dachte, dass der Schlüppi nun nass wird, wir ja aber zum Glück eine trockene Hose haben, fiel sie komplett ins Wasser. R. war direkt neben BM, so dass keine Gefahr bestand und ich gleich erstmal loslachen konnte.

BM fand es erst nicht so witzig wie sie bibbernd im nassen T-Shirt vor uns stand, aber wenn Mama und Papa lachen, muss es wohl lustig sein, so dass sie auch schnell wieder gute Laune hatte. Vor allem, weil sie dann Papas Hemd anziehen durfte und aussah wie ein Gespenst.

Bambina

Man hört ja immer wieder davon, wie kinderfreundlich die Italiener sind. Das können wir nach 36 Stunden Sardinien schon bestätigen. Unsere Vermieterin flippte schier aus als sie BM sah und brachte gleich noch einen Kinderstuhl und etwas später mit ihrer Tochter einen Korb mit Spielzeug für BM.

Den Vogel schoss jedoch gestern die Kassiererin im Supermarkt ab. Als ich bezahlt hatte ließ sie die restlichen Kunden in der Schlange erstmal warten ließ, um aus ihrem Kassenkabuff herauszukommen. Ich dachte, sie wolle BM ein Bonbon schenken. Aber weit gefehlt: Sie drückte ihr einen Kuss auf die Wange... und ging wieder kassieren.

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt irgendwie sehr nett.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Zwee 13.10.2013

Gestern war kein leichter Tag mit BM. Nach tagelanger Ferienbespaßung durch Omas und Opas war BM wie üblich erstmal einen Tag ungenießbar und machte es vor allem ihrem Papa nicht leicht.

Definitiv kein guter Tag, um R. zu eröffnen, dass Zwee sich angekündigt hatte. Außerdem wollte ich es ihm diesmal romantischer sagen als bei BM: Was bot sich besser an als ein lauschiger Urlaubsabend auf der Terrasse? 
So war der Plan, doch soweit kam es nicht. Nach einem Tag und einer weiteren unruhigen Nacht hielt ich es noch genau solange aus bis BM nach einiger Diskussion endlich mittagsschlief.

Ich schnappte mir den positiven Test und ging runter zu R., der mir erstmal allerhand über die Navi-App für den Urlaub erzählte. Irgendwann hielt ich ihm den Test einfach vor die Nase. Soviel zu Romantik.

R. war gänzlich unvorbereitet und somit ganz schön verblüfft. "Schwanger? Echt jetzt?"

Nun geht es also wieder los. Wir wissen irgendwie, was auf uns zukommt, und doch ist wieder alles ganz neu. Anders als bei BM, aber für mich nicht weniger aufregend.

Samstag, 12. Oktober 2013

Zwee 12. Oktober 2013, 7:58 Uhr

Ich bin schwanger!

Schon im Juli hatte ich die Pille abgesetzt und seitdem vergeblich auf das Einsetzen meiner Periode - und somit das Bereitschaftssignal meines Körpers - gewartet. Ich hatte wochenlang Entzugsmigräne, es zog und zuppelte, die Pickel sprossen und mir war sogar mal eine Woche im August verdächtig übel. Die Hormone spielten verrückt, aber ein erster Test war negativ. Das war eigentlich nicht schlimm, aber als nach und nach 85 Tage ohne Periode vergingen kam ich mir schon von meinem Körper veräppelt vor. Vor der Hochzeit meines Cousins am 28.9. machte ich noch mal einen Test, um sicherzugehen, dass ich mit alkoholischen Getränken darauf anstoßen konnte. Negativ. Nicht wirklich überraschend und gut für die Party. (Im Nachhinein meine ich mich zu entsinnen, dass ich vielleicht doch eine Extra-Sekunde auf die Verdunstungslinie geschaut habe, weil die ein bisschen verdächtig aussah. Ebenfalls im Nachhinein weiß ich nun auch, dass ES da schon passiert war und wohl einfach noch zu früh für einen Test war.)

In Erwartung gemütlicher Abende auf Sardinien mit R. und vielleicht einer Flasche Wein auf der Terrasse machte ich heute früh schnell eine weiteren Test während meine beiden Menschen noch schliefen. Meine Kontaktlinsen schnell in die Augen gefriemelt und den Test aus der Packung gefummelt, saß ich nach einer anstrengenden Nacht auf der Toilette und hoffte, dass BM nicht hereinstürmen und fragen würde, was Mama da eigentlich macht.
Also schnell raufgepischert und eigentlich nur mit einem halben Auge hin gesehen, denn eigentlich war ich mir sicher, dass das aktuellste Bauchzuppeln nun endlich meine Regel bringen würde.

Und dann waren da sofort zwei Striche. Zwee ist da!


Mach es dir gemütlich, kleines Menschlein. Mama passt auf dich auf!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Wo die Küsschen her kommen

Eben beim Familienkuscheln in BMs Bett bat R. um ein Gute-Nacht-Küsschen. Daraufhin erläuterte BM:

Die Küsschen sind nicht da, die sind noch in mein Bauch. Die müssen erst noch hochflüssen. Glucker, glucker. Jetzt sind die in mein Hals. Oooond dahann sind die hier (auf das Kinn zeigend). Glucker, glucker. Jetzt sind die in mein Mund. Komm mal her, Papa, jetzt hab ich ein Küsschen.

Montag, 7. Oktober 2013

U7a

Achtung: Dies wird ein elterlicher Angeber-Post, denn heute waren wir bei der Kinderärztin für die U7a. BM ist drei Jahre und einen Monat alt.

Zuerst sollten wir Eltern einen Fragebogen ausfüllen. Bei dem Teil über die Sprachentwicklung konnten wir schmunzelnd jede Frage positiv beantworten. BM hat auch wirklich jedes der vorgegebenen Wörter schon benutzt. Über knappe Drei-Wortsätze würden wir uns manchmal freuen, stattdessen erzählt sie uns minutenlang echte Ereignisse und ausgedachte Geschichten. Ach ja, "und" benutzt sie natürlich auch, meistens als "ooond daaahannn....". Wir haben hier eine richtig kleine Quasselstrippe. Tatsächlich hatte BMs Erzieherin schon von anderthalb Jahren recht, als sie vermutete, dass Sprache mal so richtig ihr Ding werden würde, obwohl BM erst nach Erklimmung aller motorischen Herausforderungen mit gesprochenen Wörtern angefangen hatte.

Dann kam die Arzthelferin und "spielte ein paar Spiele" mit BM. Wie schon bei der U7 verblüffte BM uns an einer Stelle: Zu Hause weigert sie sich, einen Ball oder eine Sonne zu malen, so dass wir nicht glaubten, dass sie einen Kreis malen kann. Kann sie aber.

BM blätterte einzelne Seiten um, benannte Farben und Tiere, baute eine Brücke aus Lego-Steinen und spielte Fangeball mit der Arzthelferin. Den Sehtest mit Bildsilhouetten absolvierte sie ebenfalls mit Bravour, wobei sie bei dem Schlüssel nicht sicher war, ob es vielleicht doch eine Ampel sein könnte, und den etwas seltsam aussehenden Hund lieber mal allgemeiner als "ein Tier" bezeichnete.

Danach ging es zu Frau Doktor, die sich kurz ein Buch mit BM ansah und sich zwei Szenen beschreiben ließ. Obwohl BM deutlich weniger sagte als üblich, fand Frau Doktor das ganz toll, vor allem weil BM schon in schönen Sätzen spricht. Dann sollte BM noch dreimal hopsen (für drei Gummibärchen) und rennen, und dann gab es auch schon die mit großer Vorfreude erwarteten Gummibärchen.


Ein ganz kleiner Urlaub

Am vergangenen Samstag feierte mein Vati seinen Geburtstag - diesmal nicht mit einer großen Party sondern mit einem kleinen Familienurlaub, d.h. mit seinen Kindern und Enkelkindern. Am Freitag ging es Auto für Auto los. Den Anfang machte Familie Isndingwa mit Zusatzkind PL, das wir schon mal mitnahmen. Die Autofahrt bis zum ersten Etappenziel Rheinsberg verging wie im Fluge. Die Mädels bespaßten sich gegenseitig, und wir alle sagen lauthals das Lied von der Bimmelbahn. In Rheinsberg angekommen trafen wir uns mit R.s Eltern, die auf der Heimreise von der Ostsee einen Zwischenstopp einlegten. Wir ließen BMs Drachen steigen, waren lecker essen und spazierten dann bei strahlendem Sonnenschein durch den schönen Park von Schloss Rheinsberg und am Ufer des Rhin entlang. Die Kinder waren so zuckrig, dass wir schnell der Ansicht waren, dass zwei Kinder nur halb so anstrengend wie ein Kind sind.



Danach ging es weiter zum Urlaubshäuschen im Ferienpark Mierow, wo wir schon mal den Spielplatz testeten bevor nach und nach auch meine Eltern und zuletzt mein Bruder und K. eintrafen. Der Abend am Kamin war richtig schön und so gemütlich, dass wir glatt in Vatis Geburtstag hineinfeierten. Am nächsten Morgen weckten dann die Enkelkinder den Geburtstagsopa mit einem Lied und mehr oder weniger spontanen Geschenken.


Dann nahm PL unsere Brötchen-Bestellung entgegen...

... und las BM und mir aus der Fibel vor.

Die Kinder und die Papas lieferten sich ein Gokart-Rennen.

Wir sammelten spontan und eigentlich völlig ohne Suchen einen Berg Pilze.

Nachdem R. wegen einer Hochzeitsfeier abgereist war machten wir anderen alle einen schönen Mittagsschlaf, gingen im Regen spazieren...

... und dann zum Aufwärmen in die hauseigene Sauna. 

Am nächsten Tag war das Wetter wieder besser, so dass die Mädels den versprochenen Reitausflug doch noch machen konnten. Ganz alleine ließen sie sich beide auf ihren kleinen Ponys von der Reitlehrerin durch den Ferienpark führen. Gekrönt wurde der Ausflug durch K*ckereien beider Ponys. 


Wir machten uns noch einen sehr schönen Tag. Allerdings musste ich meine oben geäußerte Ansicht bezüglich der Leichtigkeit von zwei Kindern gegenüber einem Kind revidieren. Die Mädels wurden von der Ärgermaus gebissen und verfielen immer wieder ins Zanken, Nölen und Weinen. Sie konnten es an diesem Tag gar nicht leiden, die Aufmerksamkeit der fünf! Erwachsenen teilen zu müssen. 

Das tat dem gelungen Wochenende jedoch keinen Abbruch. Der ganz, ganz kleine Urlaub (O-Ton BM) hat sehr viel Spaß gemacht und ich fühle mich richtig erholt. 



Freitag, 27. September 2013

Wenn Mama nicht lacht,....

.... ist es auch nicht lustig.

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das mal zu BM sagte, aber sie hat diese Weisheit sofort verinnerlicht und bringt sie gern zu den unterschiedlichsten Situationen.

Wenn R. Quatsch macht, auf den sie gerade keine Lust hat, rügt sie ihn und behauptet: "Mama hat nicht gelacht, das ist nicht lustig." (man denke sich lustig mit einem niedlichen gelispelten "s")... auch wenn ich z.b. gar nicht in der Nähe war, um den Quatsch überhaupt mit zu bekommen. Gelegentlich hat auch Papa nicht gelacht, meistens bin ich aber das Maß der humorvollen Dinge. Fragt sich nur, wann sie mal drauf kommt, einfach offen zu erklären, dass sie selbst etwas nicht lustig findet.

Montag, 23. September 2013

Brumm, brumm

Am Samstag lösten wir endlich mein Geburtstagsgeschenk zu R.s 30. Geburtstag ein: Wir machten beide bei einer geführten Quadtour durch Spreeauen, Wald und Felder mit. Ich wusste schon genau, dass meinem R. das viel Spaß machen würde, bei mir selbst war ich mir längst nicht so sicher. Ich bin ja ein ziemlich er Angsthase und als ich beim Probefahren auf dem Hof mein Quad schon nicht mal alleine an bekam und dann nur ruckelnd und zuckelnd in alle möglichen Richtungen wurschtelte, war ich schon kurz davor, mich doch noch auf R.'s Sozius zu setzen. Zum Glück hatte ich den Dreh dann aber doch so halbwegs aus und bin selbst gefahren.

Wir hatten einen richtig tollen Tag mit genau der richtigen Mischung aus abenteuerlichen Strecken, malerischen Landschaften und wenig befahrenen Straßen. Das Wetter spielte wunderbar mit, am Nachmittag kam sogar kurz die Sonne heraus. Die Guides hatten eine schöne Tour herausgesucht, die immer wieder durch kleine Pausen unterbrochen wurde. Die Pausen hatte vor allem ich bitter nötig, das Daumengas war für meine ungeübte Hand jedenfalls höllisch anstrengend.

Am Ende hatten wir dann noch einen kleinen Schock als R. beim Einparken auffiel, dass der Autoschlüssel nicht mehr in seiner Jacke war. Wir hätten kotzen können, doch dann fiel ihm ein, dass er den Schlüssel eigentlich nur an der Tranitzer Gedenkstelle verloren haben konnte als er aus der gleichen Tasche den Fotoapparat herausgekramt hatte. Unsere Tourführerin fuhr uns dann freundlicherweise noch einmal mit dem Auto dorthin und rettete den Abend, indem sie den Schlüssel dort auf Anhieb fand. Puh, wir hatten uns schon vorgestellt wie wir mit dem Zug von Cottbus nach Berlin und wieder nach Cottbus fahren müssten, um den Ersatzschlüssel zu Hause abzuholen....


Zur Feier des Tages gingen wir dann noch einen Cocktail trinken und beim Italiener essen, um den kindfreien Samstag komplett auszunutzen.

Gestern früh holten wir unser Mädchen dann bei meinen Eltern ab und fuhren mit ihr zum kleinen B., der genau ein Jahr jünger, aber genauso groß und ein paar Gramm schwerer ist als BM. Der Altersunterschied verwächst sich nun mehr und mehr. Die beiden spielten ganz toll zusammen und machten laut lachend Quatsch miteinander.

Am Nachmittag erfüllten wir BM einen Wunsch, den sie seit PLs Einschulung hegt: Sie würde so gern auch schon zur Schule gehen. Wir müssen ihr nun immer zeigen, wo die Schule ist und erklären wie lange es noch dauert bis sie dahin kann. Gestern mussten wir nun in eben diese Schule, um dort zu wählen. Ich muss sagen, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass mein Mädchen mal sechs Jahre alt sein wird und mit Zahnlücken lachend zur Schule gehen wird. Zum Glück haben wir damit noch laaaaange Zeit.

Sonntag, 22. September 2013

Wer oder was....

.... ist wohl "Bemmchen Müde"? :-D

....
....
....

Benjamin Blümchen. :-D

Sonntag, 15. September 2013

Irgendwie muss das doch gehen

R. und ich haben gerade Tränen gelacht:

BM hatte heute Vormittag auf dem hiesigen Spätsommerfest einen Luftballon abgestaubt, den sie dann zu Hause aus Versehen losließ, so dass er zur Decke schwebte. Daraufhin versuchte sie die Schnur in perfekter Slapstickmanier zu erreichen. Ununterbrochen kommentierend versuchte sie es mit diversen, einigermaßen länglichen Spielzeugen wie z.b. ihrer Holzschlange, dem Hammerspiel, einem Luftballonhalter und dem Spielzeugbesen.

Endgültig hat sie mich dann aber geschafft als sie nacheinander ihre beiden Legokisten hochwuchtete, um damit die Schnur zu erreichen. (Keine Ahnung, warum sie nicht auf die Idee gekommen ist, auf eine der Kisten zu steigen.)

Danke, BM! *lachtränenwegwisch*

Dienstag, 10. September 2013

BMs 3. Geburtstag

Am Samstag war BMs lang ersehnter dritter Geburtstag. BM hatte im wahrsten Sinne des Wortes darauf hingefiebert, sie war ab Dienstag krank geschrieben mit Fieber ohne alles. Obwohl sie sich einige Tage offensichtlich ziemlich krank fühlte, zählte sie dennoch die Tage bis zu ihrem großen Tag (noch zweimal schlafen und einmal Mittagschlaf....). Am Donnerstag und Freitag ging es ihr dann auch schon viel besser und das Fieber auch verschwunden.

In der Nacht auf ihren Geburtstag schlief BM dennoch wieder sehr unruhig und war offenbar nicht ganz auf dem Posten. Ab 3 Uhr morgens nölte und jammerte sie im Schlaf bis sie irgendwann strahlend fragte: "Ist heute mein Geburtstag?". Wir sangen ihr dann Happy-Birthday-mit-Namen und sie freute sich, dass es endlich soweit war. Noch im Schlafanzug ging es hinunter zum Geburtstagstisch, wo sie fröhlich plappernd ihre Geschenke auspackte. R. und ich lagen diesmal goldrichtig mit unseren Geschenken, obwohl die Ideenfindung uns gar nicht leicht gefallen war. Das Playdoh-Eiscafé wurde sofort und seitdem auch schon mehrfach ausdauernd bespielt. Und nach dem Frühstück ließen wir nebenan im Park gleich BMs neuen Drachen steigen. BM hatte richtig viel Spaß dabei, über die Wiese zu rennen und den Drachen hinter sich her zu ziehen. Das werden wir jetzt im Herbst sicherlich noch öfter machen.

Nach einigem Getobe wurde BM dann jedoch wieder recht schnell unleidlich. Wir Eltern waren schon etwas genervt und ein bisschen traurig, weil wir doch alle einen schönen Tag haben wollten und nun stattdessen sogar schon das Geburtstagsmädchen anpflaumten, weil es so grantig zu uns war. Die sichtlich erschöpfte BM konnte dann trotzdem lange nicht in den bitter-nötigen Mittagsschlaf finden. Während sie dann mit einigen weinerlichen Unterbrechungen schlief schmückten R. und ich noch den Garten für die anschließende Party. Als BM endgültig aufwachte weinte sie ganz bitterlich und erklärte irgendwann "mein Kopf weht so weh". Armes kleines Mädchen! Das erklärte natürlich auch das Nöli-Popöli. Ich gab ihr schnell eine Dosis Nurofen, doch die wirkte nur langsam. So kam es, dass die Omas und Opas schon kamen und BM noch platt wie eine Briefmarke auf meinem Bauch kuschelte. Ich zog sie dann an und ging nach unten, wo BM sich an mich klammerte und sich gar nicht gratulieren oder beschenken lassen wollte. Nicht einmal die gewünschte Krone von Tante Kimmy wollte sie anschauen....

... bis ihre große Cousine kam. Die zauberhafte PL bewirkte eine spontane Heilung und die Party konnte beginnen!

Es wurde dann doch noch eine richtig schöne Party! Nach einer Stärkung mit einigen Krümeln Regenbogentorte und einem halben Cakepop war BM dann bereit für die Geschenkeflut und freute sich gleich riesig über ihr neues großes Fahrrad und das Puppenbett. Auch die anderen Geschenke waren richtig toll, auch wenn BM sicher erstmal eine Weile brauchen wird bis sie alles entdeckt und ausgiebig bespielen kann: eine große Duplo-Kiste, eine Murmelbahn, viele tolle Bücher und Puzzle für "große Kinder" und vieles mehr.

Nach dem Kaffee verschwanden die Kinder dann eine Stunde im Kinderzimmer, welches komplett verwüstet wurde während immer wieder übermütiges Jauchzen von oben herunter schallte. Danach gab es Nudeln, die von den Kindern auf einer Picknickdecke im Garten gegessen wurden. Und die ganze Zeit staunte ich über mein großes, tolles Mädchen wie sie da so selbstverständlich mitredete und -spielte und zwischendurch die beiden Babys A. und L. betüddelte. Sie gehört nun definitiv mehr zu den Großen als zu den Kleinen!

Abends brachte ich mein Geburtstagsmädchen noch sehr ausgiebig ins Bett, erzählte ihr wie lieb ich sie habe, wie sie als Baby war, wie lieb ich sie habe, was sie schon für ein tolles großes Mädchen ist und wie lieb ich sie habe.

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PS: Nach diesem langen Tag ging es für mich noch in die zweite Runde: Die Zwillinge S+S feierten ihren 30. Geburtstag. Mit 30 Jahren zählen meine ehemaligen "kleinen" Nachbarn nun wohl auch endgültig zu den Großen. :-)