Sonntag, 31. März 2013
Samstag, 30. März 2013
Hat ich das super gemacht?
... fragte BM gerade, nachdem sie sich alleine angezogen und die Zähne geputzt hatte. Ich denke, sie ist auf dem Weg der Besserung.
Freitag, 29. März 2013
Missverständnis
BM musste sich heute den ganzen Tag immer wieder übergeben. Irgendwie war es trotzdem ein gemütlicher Tag, wohl weil wir drei quasi gezwungen waren, ihn mit Herumzuschlonzen und reichlich Kuscheln zu verbringen. Dennoch bin ich ein bisschen froh, dass dieser Tag rum ist und hoffe, dass es unserem Mädchen morgen besser geht.
Beim Einschlafkuscheln sang ich wie immer das Bienenlied und dann das Schaukellied. Letzteres geht so ".... Die Winde wehen, die Wellen gehen. Mein Boot fährt über's Meer."
Heute quasselte BM an dieser Stelle immer rein: "A. brauch noch eine Winnel, kackert immer ein!"
Da hat sie wohl etwas falsch verstanden.
Ich würde ja gern mal wieder bloggen
... aber immer fehlt die Zeit oder ich bin einfach zu müde und faul, Abends noch den Laptop anzumachen. Allem voran möchte ich über meine unerwartete, tolle Brautsause letztes Wochenende berichten. Aber gerade wurschtelt mein fiebriges, Magen-Darm-krankes, säuerlich riechendes Mädchen auf meinem Bauch. Da es sich einhändig nicht gut bloggt, muss das Bloggen also noch weiter warten.
Mittwoch, 20. März 2013
Mal wieder kzh
Vor etwa drei Wochen war BM zuletzt krank und wir a wechselnd mit ihr zu Hause. Letzte Woche Donnerstag war sie dann schon wieder etwas fiebrig. Bis zum Sonntag hatte sich das wieder gelegt, aber dafür fing BM an zu husten. Trotzdem war sie guter Dinge, so dass ich sie am Montag in die Kita brachte. Ich versprach ihr aber, dass ich sie ganz früh, d.h. gleich nach dem Mittagsschlaf abholen würde. Das war schon gar nicht so leicht auf Arbeit zu deichseln, zumal ich mit unserer Sachbearbeiterin urlaubs- und dienstreisenbedingt alleine war.
Wir machten uns dann einen gemütlichen Nachmittag, bemalten Ostereier (BMs Farbe der Wahl war schwarz, ich versuchte zwischendurch immer mal was helles dazwischen zu pinseln) und backten jeder eine Pizza, weil Abends meine nach München ausgewanderte Freundin F. zu Besuch kam. BM durfte nur ihre eigene kleine Pizza belegen, weil sie mittlerweile in einer Tour hustete und nieste.
Sie blieb aber relativ guter Dinge während wir zu Abend aßen, zeigte F. dann stolz ihr Zimmer und wie gut sie schon Zähne putzen, schnell pullern und den Schlafanzug anziehen kann. *lach* Dann schlief sie "ohne nammern" ein....
.... wachte jedoch immer wieder wimmernd und hustend auf, erbrach mehrfach Schlodder und war nun ganz offensichtlich krank. Die ganze Nacht.
Mir blieb keine Wahl, ich musste gestern Morgen meinen Chef anrufen und mitteilen, dass ich nicht zur Arbeit gehen könne, obwohl außer mir keiner weiter da war. Das war mir soooo unangenehm, ich hätte echt heulen können. Zumal ich am Tonfall des Chefs schon sehr genau spürte wie Sch**** er das fand. Aber krank ist krank, R. ist auf Dienstreise und BM kann noch nicht alleine zu Hause bleiben.
Die letzte Nacht ging genauso bescheiden los, doch ab Mitternacht schlief BM ganz ruhig bis kurz nach 6 Uhr. Im eigenen Bett! Und dann nochmal bis halb 9 Uhr bei mir. Gesund geschlafen hat sie sich zwar noch nicht, aber der Hustennupfen" ist heute schon nicht mehr so schlimm. Dafür hat sie nun Durchfall und "Aua-Po".
Jetzt macht sie schon wieder seit drei Stunden Mittagsschlaf. Der kleine Körper hat wohl im Moment ganz schön zu ackern.
PS: Neuerdings sagt BM ganz trocken "Haha", wenn wir etwas erklären. Das klingt immer als wäre etwas ganz und gar nicht komisch. Kein Wunder, denn gemeint ist "Aha".
Freitag, 15. März 2013
gestern - morgen - nächste Mal - letzte Mal
"Naschentuch" oder besser noch "Hinnernaschentuch" (Kindertaschentuch)
"ohne falschrum"
"Mama, schau! Ich groß is!"(Mama, schau mal, wie groß ich bin!)
"Ich hat Hunger gehat." ... "Ich hat großen Durst gehat!" (wenn alles aufgegessen oder ausgetrunken ist)
"Ich is dis zu eng!" (Mir ist das zu eng!)
"Ich liebe du!" (Unaufgefordert, als ich mich eines Morgens von ihr verabschiedete) gefolgt von "Komm gut zu Ahbeit!"
"Ich hat ein Peet bekommen." (Ich habe ein Paket bekommen.)
"Ich hat meine PL gemisst."
"Oh tleine Baby. Nis weinen. Aaah, du is kalt. Nis zappeln, zieh ich dich an! Ich is deine Mutti. Ich is daaaa. Sooo, slaf sön, tleine Maus!" (Keine Ahnung, woher sie das hat. Wir nennen sie jedenfalls nicht "kleine Maus".)
"Dis... mach ich meine Füße da rein" (Ihr Overall-Schlafanzug. Sie benennt ihn immer so, obwohl sie "Schlafanzug" sagen kann.) In die gleiche Kategorie fällt auch "Dis... da mach ich meine Ärmchen rein." (= ihr Badeanzug). Ich muss dann immer an "Indianernamen" denken. BMs Indiandername wäre wohl etwas wie "Die ihre Dinge umständlich benennt".
Sehr amüsant ist auch im Moment, wie BM mit Zeitangaben kämpelt:
Sie verwendet gern "gestern" und "morgen" allerdings längst nicht immer richtig herum, d.h. beides beschreibt einen Tag zu dem von heute aus gesehen einmal Schlafen liegt - nur die Richtung ist BM noch nicht immer ganz klar. Genauso verwechselt sie auch "letztes Mal" und "nächstes Mal". Ich weiß meistens, was sie meint, weil ich mich daran schon gewöhnt habe und ja auch in aller Regel weiß, was in ihrem Leben vorgefallen ist bzw. eher noch geplant ist - andere Zuhörer hängt sie damit jedoch regelmäßig ab.
So lustig BMs Wortkreationen auch sein mögen, erzählt sie uns jeden Tag komplexere Zusammenhänge. Neulich tatütatate ein Krankenwagen an uns vorbei, woraufhin sie mir auf BM-isch erzählte, dass die Mama von Nils aus der Kita einen Unfall hatte und sich ein Knie gebrochen hat. Sie musste dann mit dem Krankenwagen zum Doktor fahren und kann jetzt gar nicht laufen. Ist aber bald wieder gut.
PL-Geburtstags-Tag
Während PL den Vormittag mit ihren Kita-Freunden im Indoor-Spielplatz verbrachte gab es bei uns auch ein Highlight: BMs großes Bett wurde geliefert und aufgebaut. Nachdem PL ja Ende letzten Jahres im Schlaf aus ihrem Hochbett gekletterfallen war und mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste, ist BMs "grooooße Bett" nur groß (90x200) und nicht hoch. BM echauffierte sich ein wenig, weil das Bett keine Rutsche hat, fand es aber sofort schön. In dem Bett hat sie nun auch ein großes Kissen und eine große Decke und sieht somit - erwartungsgemäß - winzig darin aus.
Mit dem babymäßigen Gitterbettchen musste auch die Wickelkommode weichen, die ja nun seit Monaten sowieso noch Staubfänger war. R. und ich stellten flugs noch einmal Kommode, Spielküche und Puppenhaus in verschiedenen Variationen um bis wir uns entscheiden konnten. Und - tadaaaa - BM hat nun ein tolles, "große-Mädchen" Kinderzimmer.
For the record: Bislang schläft sie weder besser noch schlechter im großen Bett als vorher.
Zum Kaffee ging es dann endlich zu unserer großen PL. BM war schon ganz aufgeregt, übte "Happy Börßeh luluuu!" singen, zog ein schickes Kleidchen und ihre Tanzschuhe an und wollte ganz schnell hin, denn.... "Ich hat meine PL ganz doll gemisst!".
Tja, und eigentlich können wir gar nicht genau sagen, was die Kinder da eigentlich feierspielten, denn wir durften quasi nicht ins Kinderzimmer. Nach kurzer Aufwärmphase, die BM an mich gekettet verbrachte, ward auch sie nicht mehr gesehen, sondern ließ sich von den großen Mädchen betüddeln und abkitzeln und spielte fröhlich mit. Einen kleineren Eklat mit einigen heißen Tränen gab es als der Stopptanz nicht zur Zufriedenheit des Geburtstagskindes verlief. Nun ja, mein Bruder ist bis heute kein sonderlich guter Verlierer, PL kann dieses Problem also auf ungünstige Vererbung schieben. Dieser Moment ging aber zum Glück schnell vorüber.
Später spielte PL uns Erwachsenen Musik mit dem Keyboard vor und sang eine ganze Reihe an Liedern in ihr neues Mikrofon. Quasi-Nichte C. sang ebenfalls fleißig mit, und zwischendurch quakte auch immer wieder unsere BM dazwischen, weil sie auch mal was singen wollte. Dann mussten alle aufstehen und klatschen.
Ich finde, es war ein richtig schöner Kindergeburtstag, und es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, unseren Familienkindern zuzusehen.
Mittwoch, 6. März 2013
BM-Logik
BM: Das ist eine Ente. Die hat nicht Füße.
- Was? Natürlich hat eine Ente Füße.
Bam: Ente baden geht, musse Füße abmachen.
- Nein, eine Ente hat immer Füße. Die braucht sie auch zum schwimmen. Sie strampelt damit genau wie du, wenn du im Wasser bist.
BM: ... ... ... Ist das wieder angebaut? ....
.... Ich googelte dann Entenbilder, um zu verdeutlichen, dass Enten sehr wohl immer Füße haben, auch wenn man die kaum sieht, wenn sie schwimmen.. So ganz hat BM mir die Sache wohl noch nicht abgekauft, weil sie immer wieder leicht gekünstelt kicherte, so als ob ich Quatsch erzählte.
Dienstag, 5. März 2013
Oh oh
Gerade sind wir zum ersten Mal dieses Jahr zum Spielen im Garten. BM findet's toll, klettert waghalsig auf ihrem Klettergerüst, harkt ein bisschen und schleppt Spielzeug umher.
Dann rutscht ihre Mütze herunter, halb über ihre Augen. BMs offensichtlich in der Kita aufgeschnappter Kommentar: "Guck mal, Mama! Ich seh' ein Dummie aus!"
Jetzt geht DAS also los.
Montag, 4. März 2013
Entwicklungsgespräch
Neulich - also eigentlich schon vor geraumer Zeit - waren wir beim Entwicklungsgespräch in BMs Kita. Nun will ich doch wenigstens ein paar Stichpunkte aufschreiben bevor es endgültig verjährt ist.
Diesmal führte "Kaschien" das Gespräch. Sie hatte ein paar schöne Videos vorbereitet, auf dir wir uns schon vorher am meisten gefreut hatten, weil so die Kita-Blackbox ein bisschen gelüftet wird. Zwischen den Videos erzählte K. locker und liebevoll aus BMs Kitaalltag. Die meisten Sachen bestätigten natürlich, was wir sowieso wissen. An der ein oder anderen Stelle waren wir auch überrascht, vor allem weil sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung einige Dinge gut darstellen und ins Verhältnis setzen kann.
Also: BM ist ein sehr ehrgeiziges, vielseitig interessiertes Kind. Sie ist bei allen "Angeboten" dabei und kann sich schon recht gut konzentrieren. Allerdings zeigten auch die Videos, dass sie immer ein Auge auf ihre Umgebung hat und selten komplett vertieft ist.
BM möchte Dinge unbedingt alleine schaffen und setzt sich damit manchmal schon zu sehr unter Druck, so dass sie am Ende des Tages sehr überdreht und müde ist. Zu Hause ist das ein bisschen anders. Manchmal will sie alles allein machen, oft will sie zu Hause aber lieber das "tleine Beebie" sein, viel kuscheln und z.b. wie ein Baby geschaukelt und angezogen werden.
Tatsächlich kann sie sich jedoch fast ohne Hilfe an und ausziehen, geht selbständig auf die Toilette, war überhaupt ungewöhnlich früh auch beim Schlafen "sauber", hat einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang, läuft ordentlich treppauf und treppab, traut sich sehr viel. Alles also wie immer: körperlich ist BM superfit. Ach ja, und sie muss alles anfassen, manscht noch viel beim Essen, was aber okay ist. Wir sollen das ruhig zu lassen, zumal sie dabei schon viel sauberer geworden ist und die Sauerei auf ihren Teller und die Hände beschränkt. Soll heißen: BM kann ordentlich essen, "braucht" aber noch das Anfassgefühl. Irgendwann geht das vorbei. Aha.
BM ist sehr ordentlich, weiß wo alles hingehört, achtet gut auf ihre Sachen (z.b. wenn sie ihre Handschuhe auszieht, müssen die in die Jackentaschen).
Sie passt auf "ihre" Kinder auf, vor allem auf die ganz kleinen Spatzen. Sie weiß, wer abwesend ist und ob er krank oder bei Oma war.
BM ist ein selbstbewusstes, beliebtes Kind, dass sich wohl zu einem "Spielführer" entwickeln könnte. Ich bin baff, war ich selbst als Kind doch immer sehr schüchtern. Mir war natürlich auch schon aufgefallen, dass BM eine recht kurze "Auftauzeit" mit fremden Kindern hat, hatte aber nie genau darüber nachgedacht, wie das wohl in der gewohnten Umgebung mit "ihren" Kindern ist.
Sie singt sogar alleine Lieder vor. Klar, zu Hause macht sie das auch. Aber ich war damals das Kind, dass sich beim Probesingen für die "Chorklasse" teils aus akuter Schüchternheit, teils aus Berechnung doof anstellte, weil es keineswegs jemals "Auftritte" haben wollte.
BM hat sprachlich gut aufgeholt und schon einen großen Wortschatz, der jedoch noch teilweise verkannt wird, weil sie sehr undeutlich spricht. Das finde ich zwar nicht, ich verstehe eigentlich fast alles, was sie sagt, aber als Mama muss das wohl so sein. K. sagte noch, dass BM schon sehr gut und verständlich logische Zusammenhänge erklären kann. Stimmt, damit versetzt sie auch uns regelmäßig in Staunen und Hachzen.
Alles in allem ist BM schon ein ziemlich großes Mädchen geworden und definitiv bereit für den Auszug aus dem Spatzennest in die Gruppe 1, d.h. nach unten in den offenen Bereich. Nach den Sommerferien ist es soweit. Sie freut sich auf die Kita, geht gut gelaunt hin und - wenn der Tag nicht allzu lang war - fröhlich den Tag erzählend wieder raus.
Unser großes Mädchen!! <3
Samstag, 23. Februar 2013
Nichts tun
BM wird heute von Tante Kimmy bespaßt, und wir haben nichts zu erledigen, was nicht noch ein bisschen Prokrastination vertragen könnte. Während R. sich offenbar ein wenig unwohl mit der vielen Freizeit fühlt und daher sinnvoll an unserer Telekommunikationstechnik herumbastelt, habe ich heute bis auf ein bisschen Wäsche nichts gemacht. Chillen bis der Arzt kommt, ein Hörbuch hören und nebenher mit dem Handy spielen.
Ich find's toll!
Mittwoch, 20. Februar 2013
Murphy, guck mal kurz weg!
Ich weiß, mit diesem Post sorge ich vermutlich für eine sofortige Umkehrung. Da ich aber sicher bald wieder Anlass zum Schlafjammern haben werde, möchte ich auch mal eine gute Nacht schildern, denn schließlich will ich nicht immer nur jammern und gute Nächte verschweigen. So selten sie auch sind.
Also: Gestern Abend schlief BM nach "Häschenbuch", "große Dete Mausemaus-Buch" und "kleine Dete Mausemaus-Buch" sowie einer vorhersehbaren, längeren Sitzung auf der Toilette, während der sie mir zuckersüß ein Ohr abkaufte, ohne weiteres Murren oder Knurren alleine ein. Sie war sicher noch eine halbe Stunde wach, aber ganz ruhig.
Meine arbeitsgestressten Nerven feierten den frühen Feierabend. Ein gutes Einschlafen ist oft Garant für eine lausige Nacht, weil BM dann vermutlich zu schnell ausgeruht ist. Doch diese Nacht schlief sie recht lange im eigenen Bett. Ich musste sie erst gegen 2 Uhr ins große Bett holen, wo sie erstmals ohne ein einziges Mal nach Milch zu quengel-jammer-weinen (seit wir diese vor 2 Wochen abschafften) ruhig schlief. Also so ruhig ein Kleinkind eben schläft. Abwechselnd Füße oder Kopf auf mir drauf sind ja normal. Gegen 5 Uhr schien sie einmal recht wach und wollte dringend, dass Bienenlied hören, gab sich aber mit meiner Erklärung zufrieden, dass wir doch mitten in der Nacht keine Lieder singen.
Jetzt schläft sie immer noch wie die kleine Prinzessin, die sie ja auch ist und macht dabei süße kleine Babygeräusche.
So, ich wecke sie jetzt mal und werde diesen Post zukünftig als leuchtendes Beispiel lesen, wenn die Nächte wieder auf ihr normales Niveau gehen.
Murphy, geh einfach weiter! Es gibt hier ganz und gar nichts zu sehen.
Montag, 18. Februar 2013
Fragealter
Ist das? Macht das? Heißt die? Geht der hin?
Beliebt sind derzeit auch: Ist das meins? Hat ich das bekommen? Ist das schööön?
Die W-Wörter lasst BM zwar noch zeitsparend aus, allerdings fragt sie uns nun gern und ausgiebig Löcher in den Bauch. Alles müssen wir erklären, was zumindest mich schon manchmal in Erklärungsnot bringt. Woher soll ich auch wissen, wie die Kinder in der Zeitschrift heißen oder wo ein willkürlich ausgewähltes Auto gerade hin fährt?
Die Antworten merkt BM sich sehr genau und wendet sie auch gleich vielseitig an. Zurzeit ist somit immer "Akku ist leer", wenn irgendetwas nicht funktioniert wie es ihrer Meinung nach soll oder auch wenn sie etwas nicht haben darf, obwohl wir nur einmal sagten, dass sie PL nicht anrufen könne, weil der Akku leer sei. Dann sollen Papa oder Mama es wieder "anbauen", was für BM quasi "reparieren" heißt.
Wenn wir gerade nichts erklären müssen, erklärt BM uns die Welt. Heute so: Kaschin (BM-Wort für Erzieherin) sagt, D. (Andere Erzieherin) hat Hustennupfen und Fiiiiieeeber. Hat nicht Kita kommt. Hat ich ein Bild gemalet und da hoooch legt. D. wieder kommt, hat sie das bekommt.
Außerdem behauptet BM nun gerne, dass Papa oder Mama etwas bestimmtes gesagt haben. Oft stimmt das genau so, manchmal merkt man, dass sie absichtlich Quatsch erzählt, und ganz manchmal kommt es schon so vor, als würde sie uns gegeneinander "ausspielen". Und dass, obwohl sie von Dete Mausemaus gelernt hat, dass man "nich swindeln" darf....
Sonntag, 3. Februar 2013
Sonntag Vormittag
Familie Isndingwa chillt auf der Couch. BM hat zwei Bücher angeguckt und sich nun ihr Fädelspiel geholt, so dass R. und ich nun schon eine Rekordzeit von 8 Minuten nichts tun durften. Nebenher BM kaut uns ein Ohr ab. Wir drei, ganz nah beieinander und entspannt. Ein Sonntag wie er im Buche steht. So gefällt mir das.
Ganz alleine
Vor drei Wochen zeigte ich BM genau einmal wie sie ganz alleine auf Toilette gehen kann. Sie hat es sich sofort gemerkt und jetzt dürfen wir oft gar nicht mehr mitgehen. Dann schmulen wir manchmal durch den Türspalt und beobachten dabei BM wie sie ihrem Geschäft nachgeht und dabei die einzelnen Schritte vor sich hinbrabbelt:
Hocker zur Toilette schieben, Toilettenpapier abmachen (weil sie im Sitzen nicht herankommt), Hose runter, drauf auf den Hocker hinsetzen, pullern, abtupfen, auf Hocker stellen, Hose hochzuppeln, Deckel zu, auf Toilette klettern zum Spülen, rückwärts runter, Hocker zum Waschbecken schieben, Ärmel hoch, Hände waschen, ordentlich abtrocknen. Fertig.
Unser großes Mädchen!
Dienstag, 29. Januar 2013
Ich is eine Ressraupe....
.... sagt BM und legt vorsichtig, als würde ich es dann nicht merken und als würden wir ihr das nicht schon seit anderthalb Jahren versuchen abzugewöhnen einen bestrumpfhosten Fuß auf den Tisch.
Sie schaut ihn an und fragt den Fuß grinsend: "Du mal zugucken, ja?"
Dann spricht sie mit imaginären Anwesenden und bedankt sich für imaginäre Dinge.
Und abschließend fragt sie: "(Wo) is alles hin? ... Das is in mein Bauch."
Montag, 28. Januar 2013
BM erklärt die Welt
Waren es noch vor wenigen Monaten einzelne verständliche Sätze und Niedlichkeiten, die ich hier unter der Rubrik "Kindermund" festhielt, so haben wir mittlerweile das Gefühl, dass BM absolut ALLES erzählen kann, was ihr in den Sinn kommt. Und genau das tut sie auch. Sie kommentiert alles und erzählt Erlebnisse so verständlich, dass man sie fast immer versteht, auch ohne dabei gewesen zu sein.
Täglich nehme ich mir vor, eine besonders drollige Erzählung hier aufzuschreiben, werde aber regelmäßig von der schieren Masse überfordert. Natürlich verstehen fremde Menschen BM noch längst nicht immer, wir müssen noch viel übersetzen. Aber mittlerweile ist BMs Sprechweise schon ziemlich tauglich für die breite Masse geworden. Sogar ihre noch recht kreative Vergangenheitsform ist recht verständlich (Ich hat das demacht. Hat ich annezieht.)
Mit dem Sprechen wird noch einmal sehr eindrücklich klar, wieviel BM von ihrer Umwelt versteht. Heute erzählte R. ihr, dass er morgen wieder mit dem Flugzeug zur Arbeit fliegt. Dass dies ein Tagestrip ist, ließ BM nicht gelten. Sie kommandierte ihren Papa solange herum, bis er den Koffer vom Dachboden geholt hatte, ein Hemd ordentlich zusammengelegt und im richtigen Fach verstaut hatte. Hose, Socken, Schlüppi und T-Short mussten auch noch unbedingt mit.
BM fängt neuerdings an, Bücher "vorzulesen". Sie telefoniert aus Spaß mit PL und gelegentlich "in echt" und durchaus sinnvoll mit Omas und Opas. Wenn sie große Sehnsucht nach ihren Menschen hat, müssen wir diese unbedingt anrufen.
BM singt lauthals und zum wegschmeißen niedlich (wegmeißen" ist eines von BMs wichtigsten Wörtern). Nach langem Grübeln habe ich sogar von ihr ein Sprüchlein aus dem Morgenkreis gelernt. Aktuelle Favoriten sind immer noch O Tannenbaum (Rotannenbaum), Schneeflöckchen Weißröckchen und Alle meine Entchen. Manchmal versteht BM selbst den Text komplett falsch, z.b. strecken die Entchen ihr Schwänzchen in die "Höhle" statt in die Höh'. Andersherum versteht sie oft den Text genau richtig, kann sich aber die Worte nicht ganz merken. Dann singt sie die Geschichte einfach eigenen Worten wie z.b. Bruder Jakob heiert noch.
BM ist eine tolle Puppenmutti und mag Babys im Allgemeinen sehr. Sie betüdelt ihre Püppi, wiegt und wippt sie umher und tröstet sie. Manchmal ist sie auch gern selbst "die tleine Beebie". Dann erzählt sie immer wieder, dass sie als Baby auch Milch aus meiner Brust getrunken hat, und dass die Milch jetzt alle ist, weil sie alles aus getrunken hat.
Und so weiter und so fort....
Samstag, 26. Januar 2013
Donnerstag, 24. Januar 2013
Sushi, Sushi, Sushi
Der Weihnachtsmann brachte Kimmy und mir einen Sushi-Kurs, der heute stattfand. Wir starteten mit einem Glas Sekt, der nicht nur die Deutschkenntnisse der thailändisch Köchin verbesserte sondern bei mir sofort wirkte.
Beim Filetieren des Fisches hielten wir uns dezent zurück. Dafür rollten wir danach, was das Zeug hielt, und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Lecker war unser Sushi allemal, wir aßen quasi nebenher. Auch optisch wurden unsere Makis und inside-outs immer besser.
Die Zeit verging wie im Fluge, ganz plötzlich waren wir schon satt und kugelrund. So blieb reichlich Sushi übrig, das wir in den vorsorglich mitgebrachten Tupperdosen verstauten, bevor wir zu guter letzt noch fritiertes Eis zum Nachtisch aßen.
Mann, bin ich voll gefressen!!
Montag, 21. Januar 2013
Kindermund zwischendurch
Ich hoß is, ich is eine Dau. Ich eine Dau is, ich Mama Arm dehm. Papa auch. Beide. Mama und Papa ist meine Eltern. Ich Arm dehm.
Wenn ich groß bin, bin ich eine Frau. Dann nehme ich Mama auf den Arm. Papa auch. ...
Freitag, 18. Januar 2013
Dete Mausemaus bzw. Schlafdingsda-Update
Vom Weihnachtsmann bekam BM u.a. einen CD-Player, eine Leo Lausemaus-CD und das Büchlein "Leo Lausemaus will nicht schlafen". Dieses Buch müssen wir nun jeden Abend vorlesen, denn BM besteht auf "Dete Mausemaus". Danach kuscheln wir noch ein bisschen - manchmal alle drei auf dem Spielteppich oder BM und ich in BMs Bettchen, wobei ich meinen Oberkörper durch die Öffnung im Gitter schlängle, um halb neben BM zu liegen. Wir erzählen den Tag oder singen noch ein paar Lieder, wobei BM lauthals mitmacht, was unglaublich niedlich klingt. Manchmal erzählen wir auch nichts, sondern BM lässt sich nur ausgiebig den Rücken streicheln. Das hat sie von mir.
Danach wird gute Nacht gesagt und die CD gestartet. Wir versprechen BM, dass es morgen früh ein Naschi gibt, wenn sie ohne Jammern einschläft. Meist tut sie das nicht, aber es ist schon viel besser geworden. Normales Rufen ohne Nörgeln ist erlaubt.Wir gehen jedoch noch höchstens dreimal ins Zimmer.
Nun ja, meistens geht das Einschlafen doch noch mit einigem Jammern und Meckern einher, so dass BM erst zwei oder drei Mal und mit Augen zudrücken gleich nach dem morgentlichen Zähneputzen einen Smartie bekam, aber EINMAL geschah es tatsächlich, dass sie völlig unerwartet einschlief, ohne ein einziges Mal zu meckern, obwohl sie wie üblich noch eine Stunde wach war. Wir nehmen das als Beweis dafür, dass sie es eigentlich kann und hoffen jeden Abend auf eine Wiederholung.
Von Durchschlafen kann weiterhin nicht die Rede sein. Zwischen 1 und 2 Uhr kommt wird BM dann zum ersten Mal wach und besteht darauf, ins große Bett zu kommen. Da trinkt sie dann eine halbe Flasche Milch und schläft eigentlich ganz gut wieder ein. Danach gibt es meist noch ein bis zwei Mal Milch und / oder Pullern gehen.
In der Regel schläft unsere 2 Jahre und 4 Monate alte Tochter ungefähr von 21 - 6 Uhr. Minus die Unterbrechungen. BM soll nicht jammern, also will ich es auch nicht tun. Aber hey, ich finde das ganz schön wenig!!
Donnerstag, 17. Januar 2013
Wenn ein Tag schon so los geht (2)
Als ich um halb zwei (on a school day!!) nach Hause kam, lag BM schon mit den Füßen unter meinem Kopfkissen quer im großen Bett. Gefühlte fünf Minuten später mussten wir schon wieder aufstehen.
Ich tapste also ins Bad und versuchte, eine Kontaktlinse in mein rechtes Auge zu fummeln, als BM das Badezimmerlicht ausschalte, weil es "doll gell" war. Die Kontaklinse fiel. Offenbar direkt in den Ausfluss des Waschbeckens. Ich meckerte BM an, die kaum wusste wie ihr geschah und somit auch NICHT das Licht wieder anmachte. Danach lernte BM das Wort "Sch***", weil dieses blöde Kackmistkontaktlinsenbiest doch tatsächlich nicht mehr auffindbar war.
Montag, 14. Januar 2013
Nummer gezogen
Ich sitze gerade im zuständigen Standesamt unseres Wohnortes, ausgestattet mit einer Vollmacht von R., um unsere Eheschließung anzumelden. Die Nummer ist schon gezogen, jetzt heißt es warten bis ich aufgerufen werde.
Ich habe noch gar nichts zu unseren Hochzeitsvorbereitungen geschrieben. Dazu nur soviel: Es ist gar nicht so leicht, ganz entspannt in kleiner Runde zu heiraten. Aber immerhin haben wir jetzt eine schöne Location gefunden und nach wochenlangem hin und her scheinen wir nun einen Termin gefunden zu haben, der sowohl vom Standesamt als auch von der Location realisiert werden kann. Es ist zwar ein Wochentag und somit nicht ganz optimal für unsere Gäste, aber wir wollen einfach nicht noch länger warten. Verraten wird der Termin aber erst, wenn wir die endgültige Bestätigung haben.
Aber: Vorletztes Wochenende war ich - wie bereits seit Kindertagen geplant - mit meiner Mutti ein Kleid kaufen. Wir wurden tatsächlich im ersten Geschäft schon fündig. Dort kümmerte man sich sehr nett, mit viel Humor und guten Tipps drei Stunden lang um mich. Und dann hatte ich es auch schon gefunden. Nur soviel: Es ist genau so ein Kleid wie ich es mir immer vorgestellt habe. :-)
Mittwoch, 2. Januar 2013
Rückblick 2012
- Ich finde, das Jahr war eine ziemlich gute 8. Wir sind so richtig in unserem Häuschen angekommen und genießen bewusst die Zeit miteinander. Abzüge gibt es für die Phasen, in denen Arbeitsstress ins Privatleben überschwappte und miese Stimmung verbreitete sowie für R.s viele Dienstreisen.
2. Zugenommen oder abgenommen?
- Zugenommen. :-( Ich esse einfach total haltlos, v.a. wenn ich allein bin. Seit November bin ich wieder zahlendes Mitglied in einem Fitnessstudio und gehe sogar recht regelmäßig hin. Ich hoffe, das bleibt so, nicht zuletzt, weil ich doch dieses Jahr ein weißes Kleid anziehen werde.
3. Haare länger oder kürzer?
- Länger, in der Hoffnung, dass damit am Tag der Hochzeit dann ein bisschen mehr anzufangen ist. Ich freue mich jedoch jetzt schon darauf, mir danach wieder eine "richtige" Frisur schneiden zu lassen.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
- Ich glaube, es gab keine bahnbrechenden Veränderungen. In jeglicher Hinsicht.
5. Mehr Kohle oder weniger?
- Eher mehr, weil die großen Anschaffungen größtenteils schon mit dem Umzug angeschafft wurden. Erfreulicherweise gehen unsere Rechnereien bzgl. der Häuschenbezahlung auf und wir müssen trotzdem nicht hungern.
6. Besseren Job oder schlechteren?
- Keine Änderung. Macht weiterhin Spaß, doch der Spagat zwischen Privatleben und Arbeit ist nicht immer einfach.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
- Weniger. (siehe Frage 5)
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
- Mmh. Nee, ich glaub nicht.
9. Mehr bewegt oder weniger?
- Mehr. Das Häuschen hat reichlich Treppen. BM ist wuselig wie eh und je. Im Sommer / Herbst war ich für meine Verhältnisse total oft (haha) joggen und jetzt nutze ich ein Fitnessstudio.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
- Keine Ahnung. Ich finde, ich war recht oft erkältet, mindestens genauso oft wie BM. Eine Magen-Darm-Geschichte.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
- Eine Nacht lang das Magen-Darm-Ding.
12. Der hirnrissigste Plan?
- JEDER Plan, der eine Verbesserung von BMs (Nicht-)Schlafverhalten zum Ziel hat, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
13. Die gefährlichste Unternehmung?
- Dazu fällt mir nichts ein.
14. Die teuerste Anschaffung?
- Der Garten mit Schuppen, Markise, Terrasse, Zaun, Rasen etc.
15. Das leckerste Essen?
- Am 27. Dezember holten wir unser Verlobungsessen in der Humboldt-Box nach, welches ja eigentlich am 30. Oktober geplant war. Hier gibt es ganz "ordinäre" Berliner Gerichte in "chic" und total lecker.
16. Das beeindruckendste Buch?
- Das Alphabetenhaus. Eigentlich gar nicht so richtig mein Ding. Wirklich gut gefallen hat es mir auch nicht, vor allem weil es mir viel zu tragisch und deprimierend war. Aber beeindruckend war es wohl, weil ich noch tagelang immer wieder daran denken musste.
17. Der ergreifendste Film?
- Ich habe wieder mal kaum Filme gesehen, auch wenn ich wirklich gern wieder öfter ins Kino gehen würde. Dafür haben R. und ich kürzlich die Serie "Dexter" entdeckt, welche wir aktuell hintereinander weg schauen, wann immer wir Zeit haben.
18. Die beste CD?
- Wie in den Vorjahren habe ich keine Musik gekauft. Für BM haben wir zu Weihnachten einen CD-Player sowie eine Leo Lausemaus-CD gekauft. Bislang hat das jedoch noch nicht zu einer Entspannung oder gar Verkürzung des Einschlaftheaters verholfen (siehe Punkt 12).
19. Das schönste Konzert?
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
- Mit BM und R.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
- Mit R. und BM - vor allem zu dritt.
22. Zum ersten Mal getan?
- Ein klitzekleines bisschen Gartenarbeit im eigenen Garten. Dabei kam ich mir irgendwie sehr erwachsen vor.
23. Nach langer Zeit wieder getan?
- Mitten am Tag mal tatenlos auf dem Sofa fläzen oder nach dem Aufwachen noch eine Stunde im Bett vertrödeln. Solche Momente - presented by alleine-spielende-BM - häufen sich erfreulicherweise, jedoch noch nicht so sehr, dass ich nicht jeden einzelnen davon zu schätzen wüsste.
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
- Unsere Einkehr im Krankenhaus wegen BMs Magen-Darm-Ding, bei dem sie so schwach und krank war, dass ich wirklich große Angst um mein Mädchen hatte.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
- Schlaf, BM, schlaf!! (Bislang erfolglos.)
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
- Das Weihnachtsgeschenk für Püppi, welches ich ein wenig gegen R.s Willen besorgt hatte, weil BM ja wirklich auch so schon genug geschenkt bekam. Ich setzte mich durch, weil die Sachen schließlich gar nicht für BM sondern für Püppi waren. Püppi und BM erfreuen sich jedoch jeden Tag daran.
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
- Mein Verlobungsring.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
30. Dein Wort des Jahres?
- Verlobung
31. Dein Unwort des Jahres?
- Fehlzeitenquote
32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
In keiner bestimmten Reihenfolge und bei weitem ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Frau Gminggmangg
- Kids and me
- Frau BHK
- Frau Eiskalt
- Frl. Krise interveniert
- Josephine im Chaos
- Pharmama
- Mama Miez
- Altenheimblogger
- Sinja80
- Frau Rhodan
- Juten Tach, Berlin
- Mairlynd
- Wer ist der Chef
Zum Vergleich: Jahresrückblick 2010, Jahresrückblick 2011
Dienstag, 1. Januar 2013
Prost Neujahr!
Somit bin ich ausgesprochen gut ins Jahr 2013 gerutscht. Schon am Nachmittag machten wir uns auf ins Dorf, wo wir erstmal vorsichtig BMs Einstellung zu Feuerwerk getestet haben. (Ja, ja. Ist Geld verbrennen. Und laut. Trotzdem: Ich finde es schön und es gehört für mich zum Jahreswechsel dazu.) Letztes Jahr hatte BM schon beim Anblick eines zischenden Goldregens Angst bekommen, so dass wir das wir unseren Feuerwerkspaziergang natürlich gleich abgebrochen hatten.
Dieses Jahr war das schon ganz anders. Sie fand es richtig toll, eine Wunderkerze zu halten, ärgerte sich nur ein bisschen weil "Iss schaff nich hroße Ball malen!!" Also malte ich die Kreise und Kringel mit der Wunderkerze in die Luft für sie.
Der Opa hatte auch ein paar klasse Knallerbsen (diese kleinen Säckchen, die man "doll runtermeißen" muss). BM hatte schnell die richtige Technik raus, um die Dinger tatsächlich zum knallen zu bringen.
Wenig später trafen PL nebst Eltern sowie Olo und Tga ein und wir schmückten das ganze Haus erstmal für die Paaty mit Luftschlangen und Luftballons. Dann schlugen wir uns die Bäuche mit Raclette-Pfännchen voll, ein wenig in Eile, weil die Kinder Action verlangten.
Danach ging es nochmal nach draußen. Die frische Luft tat vor allem den Kindern sehr gut, welche auf PLs Vorschlag hin erstmal ein paar Runden durch den Garten rannten. Im Kreis, einfach so, weil anscheinend ein großer Energieüberhang abzubauen war. Dann gab es wieder Knallerbsen und Wunderkerzen, sowie ein paar "ruhige" schön anzusehende Feuerwerke. BM schmiss sich vor Lachen fast weg über "Brummer", die wie Bienen summten und umherschwirrten. Ich liebe es so sehr, wenn sie völlig atemlos und überschlagend lacht. Als es dann ein bisschen lauter wurde, wollte BM "lieber wieder heingehen und ein bisschen aufwärmen", konnte uns aber damit nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie nun wohl doch ein bisschen Angst bekam.
Danach haben wir drinnen noch ein bisschen zu Kinderliedern getanzt, doch recht bald wurde BM völlig überdreht und offensichtlich bettreif, so dass ich mit ihr ins Enkelkinderzimmer verschwand. Wir schauten noch ein Buch an und kuschelten dann recht lange Arm in Arm, erzählten uns noch vom Tag und vom Feuerwerk und kicherten Nase an Nase ein wenig albern herum. Das war ein richtig schöner Silvester-Abschluss für uns beide. Sie schlief dann um 22 Uhr im Kinderbett ein, so dass ich mich wieder zu den Erwachsenen und PL gesellen konnte.
Ich fand es dann richtig gemütlich. Wir haben uns schön unterhalten und nebenher die Show am Brandenburger Tor verfolgt. Schwupdiwups war es auch schon Null Uhr und das neue Jahr begann. Unser Hochzeitsjahr!!
Danach gab es im Dorf ordentlich Feuerwerk zu bestaunen, wir selbst machten auch ein bisschen mit, und PL war erstmals total mutig dabei. Weil BM schlief und somit nicht dabei sein konnte, musste ich meine kleine große Nichte mal ein bisschen auf den Arm nehmen und ein bisschen bekuscheln weil.... siehe oben.
Wir blieben danach noch einige Zeit in gemütlicher Runde sitzen und wurden mehrfach von PL mit Konfetti beworfen (ich habe immer noch Phantom-Kitzeln unterm T-Shirt). Irgendwann nach 2 Uhr kuschelten wir unsere schläfrige BM ein und fuhren mit ihr nach Hause. Unterwegs erlitten wir noch einen Riesenschock, weil sich ein irrer Typ mitten auf die Straße stellte, um wohl ein Taxi anzuhalten. Sowohl das Taxi als auch wir verpassten den Idioten nur um Haaresbreite. Nach diesem Adrenalinstoß waren wir alle erstmal hellwach (BMs Händchen hatte ich vor Schreck ganz doll gedrückt).
Um 3 Uhr lagen wir dann alle im "hroßen" Bett. BM war erst sehr unruhig und R. müde und ein bisschen genervt, weil sie nicht schlafen wollte. Als beide dann schliefen war ich noch ein bisschen wach, weil es es so schön und gemütlich fand, mit meinen beiden Lieblingsmenschen eingekuschelt im Bett zu liegen während draußen noch vereinzelt Feuerwerk zu hören war.
Montag, 31. Dezember 2012
Samstag, 29. Dezember 2012
Weihnachten 2012
Heiligabend verbrachten wir zum ersten Mal mit meinen Eltern, meinem Bruder B, K und PL in unserem Häuschen. Den verregneten Vormittag ließen wir ganz entspannt angehen und tobten mit BM durch das Dachgeschoss, um sie für den Mittagsschlaf auszupowern. BM war jedoch erkältet und erbrach wie so oft kurz nach dem Einschlafen Schlodderkotze. Danach konnte sie partout nicht mehr einschlafen und wir befürchteten, dass sie völlig überdreht oder missgelaunt sein würde. Doch weit gefehlt!
Die "Feierlichkeiten" starteten mit einem gemeinsamen, ein wenig eiligem Kaffeetrinken. Danach gingen die Kinder zum Spielen nach oben und bemerkten gar nicht, dass zwischenzeitlich der Weihnachtsmann eingetroffen und viele Geschenke im Wohnzimmer verteilt hatte. Dann rief ich die Kinder herunter, die auch gleich ganz aufgeregt waren, zumal unser Nachbar als Weihnachtsmann verkleidet unten wartete und für jedes Kind ein paar wissende Worte sowie ein Vorab-Geschenk hatte (für BM natürlich "Gokogade").
Dann stellte ich die Geduld der Kinder mit der Weihnachtsgeschichte sehr auf die Probe. Ich kann mich noch gut erinnern wie aufgeregt ich früher war, wenn mein Vati die Geschichte las während rundherum die vielen Geschenke lockten. Dennoch gehört diese kurze Besinnung dazu, auch wenn wir eigentlich überhaupt nicht religiös sind.
Eigentlich war geplant, um die Geschenke zu würfeln, wobei die Kinder natürlich Sonderkonditionen hatten. Doch als BM schon das zweite Geschenk auspacken durfte während PL eine Runde leer ausging drohten Tränen, so dass wir zu Plan B übergehen: Halbwegs gebremstes Auspacken ohne Würfeln.
Aus PLs Couchecke tönte es oft: "Yeah, genau das habe ich mir gewünscht!" Sie hatte ja auch wirklich einen sehr anschaulichen Wunschzettel erstellt. Unter anderem gab es einen richtigen Fotoapparat, mit dem sie anschließend auch gleich wild herum experimentierte und u.a. ihren Opa zu einer Standwaage vorm Weihnachtsbaum animierte.
An dem Abend war BM von den vielen Geschenken noch ziemlich überfordert und freute sich am meisten über das Geschenk, dass ihre Püppi bekam: Diese hat nun auch endlich einen "Mucki", Mütze, Schal, Pullover und Schuhe für kalte Tage. Inmitten des Auspacktrubels begab sie sich still und leise auf die Suche, und es dauerte eine Weile bis R. merkte, dass sie ihre Püppi suchte. Die wurde dann auch schnell runtergeholt und eingekleidet:
Mein persönliches Lieblingsgeschenk für BM kam von meinen Eltern und stand schon seit einigen Wochen verlockend in unserer Kammer. Schon am Heiligabend spielte sie ein bisschen damit, und jetzt wo ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, werden die Püppchen ausgiebig geduscht, gehen pullern, müssen essen und heiern. Ist das nicht ein Traum?
Und hier noch ein Geschenk, dass B und PL gemeinsam bekommen haben und nicht nur R neidisch macht:
Nach der wilden Geschenkeschlacht verging der Abend wie im Fluge. Die Kinder waren gut gelaunt und spielten die neuen Spielzeuge schon mal ein bisschen an. Hierbei war PLs "Metallbaukasten aus Holz" hoch im Kurs, welcher von PL, BM und vor allem auch B sehr intensiv bespielt wurde. Zum Abendessen gab es wie gewohnt Kartoffelsalat, Würstchen und Schnitzelchen, welche wie immer von meiner Mutti mitgebracht wurden. K und ich tranken ein bisschen Glühwein, doch die meiste Zeit verbrachten wir Erwachsenen damit, die beiden zuckrigen Kinder anzustaunen.
Nach all dem Trubel fiel es BM auch zu später Stunde nicht leicht einzuschlafen. Den Wunsch nach weniger Einschlaf- und Durchschlaftheater hat der Weihnachtsmann uns leider nicht erfüllt. Kein Wunder, hatten wir doch versäumt, einen Wunschzettel an ihn zu schicken.
Zu guter Letzt ließen R und ich den Abend gemütlich auf der Couch bei einer unweihnachtlichen Folge Dexter ausklingen. Ähem....
Am nächsten Morgen machten BM und Püppi uns einen leckeren Kaffee mit BMs neuem Kaffeevollautomaten zum Üben. Nächstes Jahr gibt's dann einen richtigen, damit sie uns morgens mit echtem Kaffee am Bett versorgen kann.
Danach fuhren wir zur Schwiegerfamilie, wo natürlich auch der Weihnachtsmann gewesen war und uns alle noch einmal reich beschenkte. BM bekam dort einen richtig tollen Kaufmannsladen, den sie jedoch erstmal ignorierte, weil auf dessen Theke ein Gokogade-Weihnamann stand, der von ihr zuerst begeistert registriert wurde. Doch dann gab es kein Halten mehr und BM fing sofort an Einkaufen zu spielen. Leider habe ich kein veröffentlichbares Foto gemacht....
Es gab noch viele weitere Geschenke mit reichlich Geschenkpapier, welches dann von BM entsorgt wurde ("Weihnamann hat hroße, schwere Sack!")
Am Nachmittag gab es dann das große Weihnachtsessen bei M+M. Hier war auch erstmalig deren "andere" kleine Nichte J. zugegen, die nur drei Monate älter als BM ist. Die beiden brauchten nur einen minimale Auftauzeit bevor sie ein Herz und eine Seele wurden. Sie rannten kreischend im Kreis durch die Durchgangszimmer - immer haarscharf am Weihnachtsbaum vorbei und spielten "Decken" indem sie sich synchron hinter Bett oder Couch warfen. Js Oma hatte vorsorglich beiden je ein Raubtierchen geschenkt, welche brüllend umherkrabbelten. Als beide schon ganz aufgedreht und durchgeschwitzt waren, spielten sie lachend mit BMs Opa, der Kasper, Räuber, Hund und Dame dabei hatte, welche alle zum großen Amusement der Mädels ständig laut niesen mussten. Was für ein Spaß!
Den 2. Weihnachtsfeiertag ließen wir dann etwas ruhiger bei meinen Eltern angehen. Bei frühlingshaften Temperaturen machten wir erstmal einen kleinen Spaziergang mit BM während wir auf PL warteten. Danach nahm BM Puppe T in die "Duca" wie sie es bei Baby A gesehen hat. So eine süße kleine Puppenmutti!
Nach dem Mittagessen begann BM ihr Bettzeug aus dem Enkelkinderzimmer ins große Bett zu schleppen und forderte richtiggehend ein, jetzt mit Oma Mittagsschlaf zu machen. Unser Kind? Will schlafen? Die Mittagspause nutzten R und ich zum gepflegten Nichtstun auf der Couch.
Der Nachmittag verging sehr gemütlich. Opa klebte den Kindern (womit eigentlich?) Taschentücher ans Kinn, so dass diese "Weihnachtsmann" spielen konnten. Sie stapften um uns herum und forderten Lieder und Gedichte ein. Sie spielten auch ganz kurz einträchtig auf der Couch ehe BM entschied, dass das zu gemütlich sei und BM mit wilden Umarmungen überfiel. Denn schließlich findet BM: "Iss hak meine PL doll gieb!"
Und nun? Nun versuchen wir für den Rest unseres Urlaubs wieder ruhigere Zeiten einkehren zu lassen und BM ausreichend Gelegenheit zu geben, ihre tollen neuen Spielsachen zu bespielen.
Freitag, 28. Dezember 2012
Kurznotiz
Wir haben BM gerade vermessen. Mit nunmehr 86 cm kann sie das Licht nicht nur an- sondern auch ausschalten.
Montag, 24. Dezember 2012
Sonntag, 23. Dezember 2012
Weihnamann hat Bomboms!!
Dieses Jahr stellten wir unseren Weihnachtsbaum erstmals nicht erst am 23. sondern schon am 20. Dezember auf. Erstmals hängen auch nicht die von Oma an Mutti und dann an mich weiter gegebenen silbernen Zapfen, sondern bunte Kugeln, deren Zerstörung durch ein lauthals "Eiermantsche! Eiermantsche!" kreischendes und dabei sich wild drehendes Kleinkind mich längst nicht so hart treffen würde. BM war beim "Tannebaum mücken" zwar zugegen, ließ sich aber vom Helfen noch abhalten. Dafür hängt jetzt zu ihrer großen Freude "Das meine Eisenbahn?" auf BMs Augenhöhe am Baum.
Jedenfalls wurde BM auf dem Weihnachtsmarkt nicht müde, PL zu fragen, ob sie denn noch Aua hätte. Die Mädels waren wieder herzallerliebst miteinander, fuhren mit den beiden Babykarussells - BM höchst begeistert, PL ein wenig unterfordert - und liefen Hand in Hand umher. Etwas gehetzt wegen der kurzen Begeisterungsspanne der Kinder tranken wir je einen Becher Glühwein, aßen Bratwürste und Crepes.
Als Krönung lief uns dann noch der Weihnachtsmann über den Weg, übrigens einer der besten seiner Art: Toll verkleidet, genau mit dem richtigen Ton für die Kinder und er konnte sogar singen. PL – sonst eher zurückhaltend und bis zum vergangenen Jahr dem Weihnachtsmann gegenüber sehr vorsichtig eingestellt – überraschte uns alle, weil sie gemeinsam mit ein paar fremden! Kindern „In der Weihnachtsbäckerei“ schmetterte. BM fand’s auch toll, kannte aber das Lied nicht. Ansonsten hätte sie sicherlich auch mitgesungen. “O Tannenbaum“, „Schneemann, Schneemann“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ kann sie nämlich schon ganz gut. Und ja, ich bin unglaublich stolz darauf.
Morgen kommt der Weihnachtsmann nun also zu uns nach Hause. Meine Eltern, B, K und PL werden bei uns sein, und ich bin schon total gespannt wie BM der Tag gefallen wird. Sie hat sich ja leider nichts gewünscht – außer Bonbons – aber ich vermute, meine Eltern werden mit einem wunderschönen Puppenhaus wohl den ersten Preis für das beste Geschenk einheimsen. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon darauf!
PS: Ratet mal, auf welchem Lied BMs Eigendichtung "Eiermantsche! Eiermantsche!" beruht. Uns hat sie damit wochenlang verwirrt, was aber wohl daran liegt, dass sie selbst die Worte in dem wohlbekannten Weihnachtslied falsch verstanden hat.
