Montag, 22. April 2013

Tap, tap, tap

Irgendwann letzte Woche jammermeckerte es wie jede Nacht aus dem Babyphone. R. raffte sich auf und ging ins Kinderzimmer, um BM einzusammeln. Dort wurde er von Festtagsbeleuchtung begrüßt, denn BM war aufgestanden, hatte das Licht angemacht und befand sich mit geschlossenenAugen und den Worten "Mein Nucki kann ich nicht finden" wieder auf dem Weg ins Bett.

Zwei Nächte später gab es dann eine große Premiere, nachdem wir BM schon wochenlang erzählt hatten, dass sie doch Nachts allein zu uns kommen könne, daher beide Türen offen ließen und extra ein Nachtlicht für den Flur angeschafft hatten. Diesmal stand ich auf, fummelte wie üblich erstmal die Handytaschenlampe an und blendete prompt mein kleines Mädchen an, dass schon vor der Schlafzimmertür stand.

In der darauffolgenden Nacht waren wir beide bei den ersten Tönen aus dem Babyphone sofort hellwach und lauschten neugierig. Tatsächlich hörten wir tap-tap-tap die kleinen Füßchen und schon bog BM mit ihren Schlafgefährten Igel, Bello und Häschen unter die Ärmchen geklemmt um die Ecke.

Bislang ist es bei dem einen Mal geblieben, weil BM dann erst mal wieder krank wurde und von Husten-Nupfen-Schlodderkotzd geplagt sowieso nicht schlafen konnte. Gestern sagte sie dann, dass ich lieber die Tür zumachen und sie nachts abholen und rübertragen solle. Könnte also eine Eintagsfliege gewesen sein.

Abschiede

Heute, so ungefähr um 15:30 Uhr, habe ich mich am Telefon zum letzten Mal mit "Firma, Mädchenname, Guten Tag." gemeldet.

Jetzt wird es ernst - gleich hole ich mein Kleid ab.

Dienstag, 16. April 2013

Ausreißer

Heute so. Als BM und ich nach Hause kamen waren grade die 3-jährigen Zwillinge und das kleinste Mädchen von gegenüber draußen. BM wollte gleich Hallo sagen gehen und kam dann mit Zwilling H im Schlepptau zurück. Die beiden aßen dann einträchtig auf der Treppe einen Keks bevor sie unvermittelt anfingen, um die Wette zu laufen. Dabei schüttelten beide ihre Köpfchen, wohl weil es ihnen gefiel, den Wind in den Mützen-befreiten Haaren zu spüren. Pure Lebensfreude!

Dann stieß auch Zwilling J dazu, und die drei Mädels spielte Umher-rennen und Verstecken... bis H eine Idee hatte und flugs unter der Absperrung hindurch in den Park kletterte. So schnell konnten wir Eltern gar nicht protestieren wie auch BM hinterher geklettert war.

Zwillingspapa und ich sprinteten gleich hinterher. Die kleinen Ausreißer kamen nicht weit sondern verhedderten sich in ihrer Aufregung in einem dornigen Busch. Tränenreiches Geschrei folgte, BM erlitt einen kleinen, blutigen Kratzer auf dem Kopf und ihr T-Shirt einen kleinen Riss. BM schluchzte laut: "Ich wollt wegrennen!"

Zumindest für BM war es das erste Mal, dass in den Park ausgebüchst ist. Ich hoffe, dass sie die stachelige Lektion jetzt eine Weile beherzigen wird... auch wenn Zwillingsmama A und ich mit einiger Vorfreude der Zeit entgegen sehen, wenn unsere Kinder alleine spielen gehen können.

PS: Es ist vielleicht zu früh, um Prognosen abzugeben, aber ich glaube, BM und H könnten mal gute Freundinnen werden. Jedenfalls spielen sie sofort immer sehr begeistert und fast ohne Aufwärmphase miteinander, wenn sie sich treffen.

Sonntag, 14. April 2013

Mädelswochenende

BM und ich haben uns ein richtig schönes Wochenende gemacht. Nachdem R. gestern entführt wurde sind wir erstmal zu Uroma gefahren, die mit einem Brunch ihren Geburtstag nachfeierte (BM dazu: Uroma hat nächste Mal (Anm.: = letztes Mal) Geburtstag gehat. Uroma hat schon wieder Geburtstag?) Dort war auch der kleine F., der BM mittlerweile leicht überragt. Nach kleiner Anlaufignoranz tanzten die beiden und spielten laut kreischend "Bautz machen".

Da BM dann trotz der Toberei ganz munter war und im Auto ohne Unterlass quasselte, beschloss ich, dass wir gemeinsam mit Tausenden anderen den ersten richtigen Frühlingstag zum Blumenkauf nutzen müssten. Auf dem Heimweg entschärfte es BM dann aber doch noch. Sie schlief so fest, dass ich sie nicht nur völlig erloschen auf's Sofa legen sondern sie zuvor auch noch schlafend auf die Toilette setzen konnte.

Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir dann sehr einträchtig draußen, wo wir ein bisschen Frühling vor's Haus und in den Garten brachten. Also ich pflanzte, BM buddelte, wusch die Stufe vorm Haus ab, kletterte auf ihr Klettergerüst und kaute mir dabei unablässig ein Ohr ab.

Abends ging sie dann artig ins Bett, veranstaltete noch einen Morgenkreis mit ihren Kuscheltieren und schlief irgendwann ohne Jammern ein. Ein perfekter Tag!

Heute fuhren wir ans andere Ende der Stadt, um Berliner Keks in der nicht mehr ganz neuen Wohnung zu besuchen. Frau Mama war mit ihrem Minimann auch dabei. Sie Kinder spielten größtenteils sehr einträchtig und drehten dann immer weiter auf, rannten durch die ganze Wohnung, sprangen die Eule an und tobten dann, was das Zeug hielt auf dem Elternbett. Leider schlug das dann der Erbse auf den Magen, so dass wir den wohlverdienten (Auto)Mittagsschlaf einläuteten.

Jetzt sind wir im Dorf. Ich muss im Wohnzimmer sitzen während im Flur eine geheime Blumenkinderprobe stattfindet.

Noch anderthalb Wochen! ... Nicht mehr lange, obwohl BM immer sagt, dass ich JETZT schon "SbkvS Isndingwa" statt "SbkvS Mädchenname" heißen soll.

Samstag, 13. April 2013

Abgeholt

Heute früh schlichen sich R.s Trauzeuge A aus B und Fl. ins Haus, um R. liebevoll kuschelnd zu wecken. Dazu kam es nicht, weil er sofort erschrocken aufschrie als A aus B ihn mit kalten Händen berührte. Die Überraschung war jedenfalls gelungen, auch wenn mein R. vor Schreck wohl ein Jahr gealtert ist.

Eine Dusche und einen Kaffee später sind sie nun auf dem Weg nach.... *nochgeheimweilRnochnichtweißwohinesgeht*

Viel Spaß, mein Süßer. Denk dran: Spätestens am 25. musst du wieder hier sein und "Ja!" sagen. :-D

Dienstag, 9. April 2013

Von mir hat sie das nicht!

BM (ihren Plüschkäfer als Auto benutzend): Da war ein böse Mann! Hat ich doll geschimpft! Böse Mann!

Ich: Wo war ein böser Mann?

BM: Fährt nicht weiter! Ich komm nicht durch! Weiterfahren! Hup hup!

Montag, 8. April 2013

Osterimpressionen 2013

Ebenfalls schon fast verjährt, möchte ich doch wenigens festhalten wie Ostern dieses Jahr aussah:









Und auch wenn ja eigentlich das Suchen an sich am meisten Spaß gemacht hat und es ja eigentlich nicht um die Geschenke gehen sollte, hat BM ein paar Knaller-Geschenke bekommen, die sie sofort ins Herz geschlossen hat.

Diese Tasche ist BMs ständiger Begleiter, wenn sie ihr Lieblingsspiel - alles einpacken, in den Bus einsteigen und zur Arbeit fahren - spielt.


Ich glaube, ich hatte schon mal berichtet, dass BM im Dachgeschoss immer wieder die Kiste mit PLs abgelegten Sachen und Schuhen plündert und allerlei zu große Dinge anzieht. Und nun hat unsere kleine Rabaukenfee ihr erstes eigenes Verkleidungsstück, in dem sie sich ganz doll chic findet.

Von Uroma bekam BM das Buch Die Häschenschule, welches wir nun täglich mehrmals vorlesen müssen. BM kann sogar schon ein paar der Reime mitsprechen. Nur der Fuchs (na gut, auch ein bisschen der Eichkater) ist ihr sehr unheimlich. Darum verdeckt sie ihn oft mit den Händchen, damit sie ihn nicht sehen muss. Am niedlichsten aber ist es, wenn sie ihre kleine Hand als Schranke zwischen Fuchs und Häschen hält, damit der böse Fuchs nicht an die Häschen rankommen kann.

Brautsause

Meine Güte, ich bin blogtechnisch hoffnungslos hinterher. Aber jetzt muss ich endlich mal über meine Brautsause berichten...., die nun immerhin schon zwei Wochen her ist.

Irgendwie hatte ich gar nicht daran gedacht, dass mit dem Heiraten ja auch ein Junggesellinnenabschied einher geht. Als meine Trauzeugin vor Monaten mal eine Bemerkung in die Richtung machte, viel es mir wie Schuppen von den Augen und ich fürchtete mich ein bisschen, weil ich nicht wirklich Lust hatte mit lustigem T-Shirt und "Aufgaben" lösend durch die Kneipen zu ziehen. Ich hoffte stattdessen auf etwas Wellness und Entspannung, verdrängte das Thema aber sicherheitshalber gleich wieder.

Somit dachte ich am Abend des wirklich bescheuerten Arbeitstages - dem 22. März - nur noch an den Feierabend auf der Couch. Ich hatte gerade BM ins Bett gebracht und mich in Jogginghose auf die Couch geworfen als es an der Tür klopfte. R. bestand darauf, dass ich selbst die Tür öffnete - und da standen meine liebe A. und K ohne H mit Wunderkerzen bewaffnet davor. Oh je, ich glaube, ich habe sie nicht sehr überschwänglich begrüßt, denn an einem Freitag ABEND konnte wohl kaum mit Wellness sondern viel mehr mit Kneipen gerechnet werden.

Ich hatte eine wirklich lange Leitung und verstand ewig nicht, dass ich über Nacht wegbleiben würde! R. hatte sehr umsichtig (und ja, einigen Hinweisen) einen großen Koffer gepackt, der aber schon heimlich an mir vorbei ins Auto geschmuggelt worden war. Etwas verwirrt, aber mittlerweile guter Dinge stieg ich also ein. Das Navi verriet mir zwar nicht das Ziel, aber dass wir 184! Kilometer fahren müsssten. Aha.

Nach einer recht gruseligen Fahrt über schneeverwehte Landschaften kamen wir an einem blauen roten Ferienhaus am See Möschen *hihi* an. Dort warteten meine kugelige Trauzeugin F. und Kimmy auf uns. Am Kamin, bei Kerzenschein und Sekt schnatterten wir uns schon mal warm bevor wir in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen schliefen wir so richtig aus. Nachdem F. und ich uns um 6 Uhr schon mal recht munter begrüßt hatten (Muttis eben), drehten wir uns nochmal um und schliefen bis halb 10! Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei dem nur die Zwiebeln an den Rühreiern fehlten *lach*) machten wir eine ausgedehnte Spazierwanderung durch die frühlingshafte Winterlandschaft. Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien und überall lag Schnee. Wie im Winterurlaub.


Den Nachmittag verbrachten wir erneut mit stundenlangem Schnattern - ich weiß gar nicht, was wir die ganze Zeit zu erzählen hatten, aber für mich verging die Zeit wie im Fluge. Vielleicht auch, weil Kimmy jederzeit geflissentlich dafür sorgte, dass mein Sektglas nie leer wurde.

Als es dunkel wurde gingen A, Kimmy und ich dann in die hauseigene Sauna. Da hatten wir uns schon den ganzen Tag drauf gefreut, wollten aber warten bis es draußen dunkel genug war, damit wir uns im Schnee abkühlen konnten. Was wir dann auch japsend und kreischend taten - sehr zur Erheiterung unserer Nachbarn die keineswegs ordnungsgemäß im Haus waren, sondern auf der Terrasse grillten.

Eine weitere Durchschlafnacht machte die Erholung dann perfekt. Beim Frühstück mussten wir etwas improvisieren, weil wir Wurst und Käse wegen des funktionsuntauglichen Kühlschranks auf der Terrasse gelagert hatten. Bei zweistelligen Minusgraden sind die schockgefrosteten Sachen dann nicht mehr pünktlich aufgetaut. *lach* Und dann war mein chilliges Brautsausenwochenende auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Hause.

Mädels, unser Wochenende war eine wirklich gelungene Überraschung und ich fand die Tage mit euch absolut wunderbar!!

PS: Und nun fangt schon mal an Fangen zu üben! In zweieinhalb Wochen will ich euch mit vollem Einsatz beim Brautstraußfangen sehen!

PPS: Das gilt nicht für A, weil sie 1) schon sehr gut fangen kann und 2) schon verheiratet ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Ferien mit Oma und Opa


Dieses Jahr hatten nicht nur Oma und Opa sondern auch BM Osterferien, da R. und ich ein wenig mit unseren Urlaubstagen haushalten müssen. BM hatte eine tolle Woche, wie man im folgenden Gastbeitrag nachlesen kann:

Manchmal kommt im Leben immer alles anders als geplant. Der Frühling lässt auf sich warten, die Temperaturen sind winterlich und ein Urlaub im Wald, so wie es geplant war, ist  leider nicht möglich. Auch sind wir nicht verreist, denn das Zauberwort heißt „Kitaschließzeit“. Dem Hilferuf der Eltern folgend wurden alle Pläne über den Haufen geworfen und ein volles BM-Programm gestartet.

Warm eingepackt ging es am ersten Tag in ein Brandenburger Dorf. Dort steht ein Prinzessinnenschloss. BM war traurig, dass wir leider keine Prinzessin trafen. Außerdem war sie sehr verwirrt, dass man mit einem Schlüssel ein Schloss öffnen und in einem anderen Schloss wohnen kann… Bald wird BMs Mutti auf ihrer Hochzeit eine Prinzessin sein und das tröstete sie sehr.

Wir besuchten das Schloss und den dazugehörigen verschneiten Park. Wir fanden einen verwunschenen See, der nur darauf wartet, von den kleinen Märchenexperten der Hochzeitsgesellschaft entdeckt zu werden. Große Pläne werden geschmiedet. Der fröhlichste Geist im Park war wohl BM selbst. Die gute Laune kam auch daher, dass wir anschließend zu den Pferdchen wollten.

Nach kurzer Autofahrt sind wir im nahegelegenen Pferdehof gelandet. Viele große Pferde begrüßten uns im Stall. In der letzten Box stand dann Rowdy, zu dem wir wollten. Rowdy ist ein kleines Pony, dass gar keine Lust hatte mit uns zu reiten. Nachdem es gesattelt war, machte es keine Anstalten loszugehen. Bei der Kälte kann man das verstehen. BM bewies mal wieder Humor und saß auf dem nicht laufenden Pferd und lachte von ganzen Herzen.
Noch Tage danach erzählt sie: „Pferdchen wollte nicht raus! Wir konnten es aber doch noch überreden mit uns auf dem Damm zur Havel zu laufen. Danach sahen wir bei einem Spaziergang auch noch Ziegen und Schafe und ein ganz großes Storchennest, dass auf der Erde lag. Alles sehr interessant!

Abends im Bettchen haben wir noch immer über Rowdy gelacht. Selig schlief BM bis zum
Morgen, guckte kurz, sagte: „Noch dunkel!“ und schlief weiter. Aufgestanden wurde erst, als
die Vögel aufhörten zu singen. Leider wissen wir jetzt, dass das schon so gegen 7 Uhr ist…

Am nächsten Tag wollte BM noch mehr Tiere sehen. Zuvor machten wir uns schick, zogen uns ganz warm an und dann bei eisigen 0 Grad ab in den Tierpark. BM wollte unbedingt Löwen sehen. Der Löwe hat schon auf uns gewartet und fand BM auch sehr süß…

Wie gewohnt hatte BM vor keinem Tier Angst, egal wie groß es war. Nur als uns ein Eichkater über den Weg lief, wollte sie gleich wieder auf den Arm. Ein wenig irritiert war sie darüber, dass es überall große „Kackihaufen“ lagen. Vor allem bei den Elefanten. Als wir heute einen alten Schneebatzen sahen, fragte sie auch, ob es Kacki wäre. Noch lieber als die großen Elefanten waren die kleinen Kletterelefanten. Da BM gern Baby spielt, war es besonders interessant, dass ein Panzernashornbaby bei der Mama trank. Auch die süßen Osterlämmer gefielen ihr, sowie die „bunten Vögel“ (Wellensittiche), die so einen Krach machten.
Völlig enthemmt wollte sie die Stachelschweine streicheln. Da gerade Fütterzeit war, sahen wir wie die Hängebauchschweine fraßen und hörten wie sie schmatzten. Mit Begeisterung macht BM das jetzt bei jeder Mahlzeit nach. Und wie es so oft ist, war der Bagger auf dem Spielplatz noch viel interessanter als die Tiere.
Nachdem wir gefühlte 8 Stunden Tiere angesehen haben, ging es nach Hause. Schmatzend aßen wir Süppchen und BM wollte unbedingt im Babyschlafsack schlafen.

Am dritten Tag kauften wir im Supermarkt bei BMs Wohnhaus ein. Sie wusste genau wo was stand und hatte genaue Vorstellung, was es heute zu essen geben sollte – schließlich ist sie  eine kleine „Fressraupe“. Die Bärchensalami war nämlich falsch, da der Teddy kein Gesicht auf der Stulle hatte. Auch musste die liebe Uroma kritisiert werden, weil es „nur ein Naschi“ gab. Also wurde vorsichtshalber noch eine „Kokolade“ mitgenommen. Auch hatte sich der Uropa zum Nudelessen angemeldet. BM kochte für uns und hatte dabei sichtlich Spaß. Vorsichtshalber kostete sie auch ständig die Würstchen. Sie waren lecker!

Wer so viel isst, muss sich auch bewegen. So wurde ordentlich gespielt: Staubsaugen in der ganzen Wohnung, Kaufmannladen öffnen und Tisch decken. Das machte sie liebevoll mit ganz vielen Servietten (10 Stück für vier Leute).

Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf, bei dem sie probierte die Augen zu öffnen, indem sie ganz vorsichtig an den Wimpern der geschlossenen Augen zog. Dabei lachte sie herzhaft (anstatt zu einzuschlafen).

Da wir schon so viel in der Kälte waren, ging es nun in die Sauna. Sie genoss wie ein Profi. Erstmals saunierten wir auf ihren Wunsch hin auf der mittleren Stufe und liegend. „Wie die anderen Frauen das machen!“
Das Anziehen danach war sensationell, denn BM war noch vor der Oma fertig, denn es gab eine Prämie fürs Anziehen: Einen kleinen Kokoladenkäfer!

Morgen geht es in den Wald! Super!

Samstag, 30. März 2013

Hat ich das super gemacht?

... fragte BM gerade, nachdem sie sich alleine angezogen und die Zähne geputzt hatte. Ich denke, sie ist auf dem Weg der Besserung.

Freitag, 29. März 2013

Missverständnis

BM musste sich heute den ganzen Tag immer wieder übergeben. Irgendwie war es trotzdem ein gemütlicher Tag, wohl weil wir drei quasi gezwungen waren, ihn mit Herumzuschlonzen und reichlich Kuscheln zu verbringen. Dennoch bin ich ein bisschen froh, dass dieser Tag rum ist und hoffe, dass es unserem Mädchen morgen besser geht.

Beim Einschlafkuscheln sang ich wie immer das Bienenlied und dann das Schaukellied. Letzteres geht so ".... Die Winde wehen, die Wellen gehen. Mein Boot fährt über's Meer."

Heute quasselte BM an dieser Stelle immer rein: "A. brauch noch eine Winnel, kackert immer ein!"

Da hat sie wohl etwas falsch verstanden.

Ich würde ja gern mal wieder bloggen

... aber immer fehlt die Zeit oder ich bin einfach zu müde und faul, Abends noch den Laptop anzumachen. Allem voran möchte ich über meine unerwartete, tolle Brautsause letztes Wochenende berichten.  Aber gerade wurschtelt mein fiebriges, Magen-Darm-krankes, säuerlich riechendes Mädchen auf meinem Bauch. Da es sich einhändig nicht gut bloggt, muss das Bloggen also noch weiter warten.

Mittwoch, 20. März 2013

Mal wieder kzh

Vor etwa drei Wochen war BM zuletzt krank und wir a wechselnd mit ihr zu Hause. Letzte Woche Donnerstag war sie dann schon wieder etwas fiebrig. Bis zum Sonntag hatte sich das wieder gelegt, aber dafür fing BM an zu husten. Trotzdem war sie guter Dinge, so dass ich sie am Montag in die Kita brachte. Ich versprach ihr aber, dass ich sie ganz früh, d.h. gleich nach dem Mittagsschlaf abholen würde. Das war schon gar nicht so leicht auf Arbeit zu deichseln, zumal ich mit unserer Sachbearbeiterin urlaubs- und dienstreisenbedingt  alleine war.

Wir machten uns dann einen gemütlichen Nachmittag, bemalten Ostereier (BMs Farbe der Wahl war schwarz, ich versuchte zwischendurch immer mal was helles dazwischen zu pinseln) und backten jeder eine Pizza, weil Abends meine nach München ausgewanderte Freundin F. zu Besuch kam. BM durfte nur ihre eigene kleine Pizza belegen, weil sie mittlerweile in einer Tour hustete und nieste.

Sie blieb aber relativ guter Dinge während wir zu Abend aßen, zeigte F. dann stolz ihr Zimmer und wie gut sie schon Zähne putzen, schnell pullern und den Schlafanzug anziehen kann. *lach* Dann schlief sie "ohne nammern" ein....

.... wachte jedoch immer wieder wimmernd und hustend auf, erbrach mehrfach Schlodder und war nun ganz offensichtlich krank. Die ganze Nacht.

Mir blieb keine Wahl, ich musste gestern Morgen meinen Chef anrufen und mitteilen, dass ich nicht zur Arbeit gehen könne, obwohl außer mir keiner weiter da war. Das war mir soooo unangenehm, ich hätte echt heulen können. Zumal ich am Tonfall des Chefs schon sehr genau spürte wie Sch**** er das fand. Aber krank ist krank, R. ist auf Dienstreise und BM kann noch nicht alleine zu Hause bleiben.

Die letzte Nacht ging genauso bescheiden los, doch ab Mitternacht schlief BM ganz ruhig bis kurz nach 6 Uhr. Im eigenen Bett! Und dann nochmal bis halb 9 Uhr bei mir. Gesund geschlafen hat sie sich zwar noch nicht, aber der Hustennupfen" ist heute schon nicht mehr so schlimm. Dafür hat sie nun Durchfall und "Aua-Po".

Jetzt macht sie schon wieder seit drei Stunden Mittagsschlaf. Der kleine Körper hat wohl im Moment ganz schön zu ackern.

PS: Neuerdings sagt BM ganz trocken "Haha", wenn wir etwas erklären. Das klingt immer als wäre etwas ganz und gar nicht komisch. Kein Wunder, denn gemeint ist "Aha".

Freitag, 15. März 2013

gestern - morgen - nächste Mal - letzte Mal

Ich komme nicht zum bloggen. Bla-di-bla. Trotzdem will ich mal wieder kurz ein paar aktuelle BM-Wortschöpfungen aufschreiben:

"Naschentuch" oder besser noch "Hinnernaschentuch" (Kindertaschentuch)

"ohne falschrum"

"Mama, schau! Ich groß is!"(Mama, schau mal, wie groß ich bin!)

"Ich hat Hunger gehat." ... "Ich hat großen Durst gehat!" (wenn alles aufgegessen oder ausgetrunken ist)

"Ich is dis zu eng!" (Mir ist das zu eng!)

"Ich liebe du!" (Unaufgefordert, als ich mich eines Morgens von ihr verabschiedete) gefolgt von "Komm gut zu Ahbeit!"

"Ich hat ein Peet bekommen." (Ich habe ein Paket bekommen.)

"Ich hat meine PL gemisst."

"Oh tleine Baby. Nis weinen. Aaah, du is kalt. Nis zappeln, zieh ich dich an! Ich is deine Mutti. Ich is daaaa. Sooo, slaf sön, tleine Maus!" (Keine Ahnung, woher sie das hat. Wir nennen sie jedenfalls nicht "kleine Maus".)

"Dis... mach ich meine Füße da rein" (Ihr Overall-Schlafanzug. Sie benennt ihn immer so, obwohl sie "Schlafanzug" sagen kann.) In die gleiche Kategorie fällt auch "Dis... da mach ich meine Ärmchen rein." (= ihr Badeanzug). Ich muss dann immer an "Indianernamen" denken. BMs Indiandername wäre wohl etwas wie "Die ihre Dinge umständlich benennt".

Sehr amüsant ist auch im Moment, wie BM mit Zeitangaben kämpelt:

Sie verwendet gern "gestern" und "morgen" allerdings längst nicht immer richtig herum, d.h. beides beschreibt einen Tag zu dem von heute aus gesehen einmal Schlafen liegt - nur die Richtung ist BM noch nicht immer ganz klar. Genauso verwechselt sie auch "letztes Mal" und "nächstes Mal". Ich weiß meistens, was sie meint, weil ich mich daran schon gewöhnt habe und ja auch in aller Regel weiß, was in ihrem Leben vorgefallen ist bzw. eher noch geplant ist - andere Zuhörer hängt sie damit jedoch regelmäßig ab.

So lustig BMs Wortkreationen auch sein mögen, erzählt sie uns jeden Tag komplexere Zusammenhänge. Neulich tatütatate ein Krankenwagen an uns vorbei, woraufhin sie mir auf BM-isch erzählte, dass die Mama von Nils aus der Kita einen Unfall hatte und sich ein Knie gebrochen hat. Sie musste dann mit dem Krankenwagen zum Doktor fahren und kann jetzt gar nicht laufen. Ist aber bald wieder gut.

PL-Geburtstags-Tag

Unsere kleine, große Nichte wurde am 9. März schon sechs Jahre alt!! Sie ist so groß geworden und wirkt jetzt schon wie ein Schulkind, dass sie im Sommer endlich sein wird.

Während PL den Vormittag mit ihren Kita-Freunden im Indoor-Spielplatz verbrachte gab es bei uns auch ein Highlight: BMs großes Bett wurde geliefert und aufgebaut. Nachdem PL ja Ende letzten Jahres im Schlaf aus ihrem Hochbett gekletterfallen war und mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste, ist BMs "grooooße Bett" nur groß (90x200) und nicht hoch. BM echauffierte sich ein wenig, weil das Bett keine Rutsche hat, fand es aber sofort schön. In dem Bett hat sie nun auch ein großes Kissen und eine große Decke und sieht somit - erwartungsgemäß -  winzig darin aus.

Mit dem babymäßigen Gitterbettchen musste auch die Wickelkommode weichen, die ja nun seit Monaten sowieso noch Staubfänger war. R. und ich stellten flugs noch einmal Kommode, Spielküche und Puppenhaus in verschiedenen Variationen um bis wir uns entscheiden konnten. Und - tadaaaa - BM hat nun ein tolles, "große-Mädchen" Kinderzimmer.

For the record: Bislang schläft sie weder besser noch schlechter im großen Bett als vorher.

Zum Kaffee ging es dann endlich zu unserer großen PL. BM war schon ganz aufgeregt, übte "Happy Börßeh luluuu!" singen, zog ein schickes Kleidchen und ihre Tanzschuhe an und wollte ganz schnell hin, denn.... "Ich hat meine PL ganz doll gemisst!".

Tja, und eigentlich können wir gar nicht genau sagen, was die Kinder da eigentlich feierspielten, denn wir durften quasi nicht ins Kinderzimmer. Nach kurzer Aufwärmphase, die BM an mich gekettet verbrachte, ward auch sie nicht mehr gesehen, sondern ließ sich von den großen Mädchen betüddeln und abkitzeln und spielte fröhlich mit. Einen kleineren Eklat mit einigen heißen Tränen gab es als der Stopptanz nicht zur Zufriedenheit des Geburtstagskindes verlief. Nun ja, mein Bruder ist bis heute kein sonderlich guter Verlierer, PL kann dieses Problem also auf ungünstige Vererbung schieben. Dieser Moment ging aber zum Glück schnell vorüber.

Später spielte PL uns Erwachsenen Musik mit dem Keyboard vor und sang eine ganze Reihe an Liedern in ihr neues Mikrofon. Quasi-Nichte C. sang ebenfalls fleißig mit, und zwischendurch quakte auch immer wieder unsere BM dazwischen, weil sie auch mal was singen wollte. Dann mussten alle aufstehen und klatschen.

Ich finde, es war ein richtig schöner Kindergeburtstag, und es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, unseren Familienkindern zuzusehen.

Mittwoch, 6. März 2013

BM-Logik

BM: Das ist eine Ente. Die hat nicht Füße.

- Was? Natürlich hat eine Ente Füße.

Bam: Ente baden geht, musse Füße abmachen.

- Nein, eine Ente hat immer Füße. Die braucht sie auch zum schwimmen. Sie strampelt damit genau wie du, wenn du im Wasser bist.

BM: ... ... ... Ist das wieder angebaut? ....

.... Ich googelte dann Entenbilder, um zu verdeutlichen, dass Enten sehr wohl immer Füße haben, auch wenn man die kaum sieht, wenn sie schwimmen.. So ganz hat BM mir die Sache wohl noch nicht abgekauft, weil sie immer wieder leicht gekünstelt kicherte, so als ob ich Quatsch erzählte.

Dienstag, 5. März 2013

Oh oh

Gerade sind wir zum ersten Mal dieses Jahr zum Spielen im Garten. BM findet's toll, klettert waghalsig auf ihrem Klettergerüst, harkt ein bisschen und schleppt Spielzeug umher.

Dann rutscht ihre Mütze herunter, halb über ihre Augen. BMs offensichtlich in der Kita aufgeschnappter Kommentar: "Guck mal, Mama! Ich seh' ein Dummie aus!"

Jetzt geht DAS also los.

Montag, 4. März 2013

Entwicklungsgespräch

Neulich - also eigentlich schon vor geraumer Zeit - waren wir beim Entwicklungsgespräch in BMs Kita. Nun will ich doch wenigstens ein paar Stichpunkte aufschreiben bevor es endgültig verjährt ist.

Diesmal führte "Kaschien" das Gespräch. Sie hatte ein paar schöne Videos vorbereitet, auf dir wir uns schon vorher am meisten gefreut hatten, weil so die Kita-Blackbox ein bisschen gelüftet wird. Zwischen den Videos erzählte K. locker und liebevoll aus BMs Kitaalltag. Die meisten Sachen bestätigten natürlich, was wir sowieso wissen. An der ein oder anderen Stelle waren wir auch überrascht, vor allem weil sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung einige Dinge gut darstellen und ins Verhältnis setzen kann.

Also: BM ist ein sehr ehrgeiziges, vielseitig interessiertes Kind. Sie ist bei allen "Angeboten" dabei und kann sich schon recht gut konzentrieren. Allerdings zeigten auch die Videos, dass sie immer ein Auge auf ihre Umgebung hat und selten komplett vertieft ist.

BM möchte Dinge unbedingt alleine schaffen und setzt sich damit manchmal schon zu sehr unter Druck, so dass sie am Ende des Tages sehr überdreht und müde ist. Zu Hause ist das ein bisschen anders. Manchmal will sie alles allein machen, oft will sie zu Hause aber lieber das "tleine Beebie" sein, viel kuscheln und z.b. wie ein Baby geschaukelt und angezogen werden.

Tatsächlich kann sie sich jedoch fast ohne Hilfe an und ausziehen, geht selbständig auf die Toilette, war überhaupt ungewöhnlich früh auch beim Schlafen "sauber", hat einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang, läuft ordentlich treppauf und treppab, traut sich sehr viel. Alles also wie immer: körperlich ist BM superfit. Ach ja, und sie muss alles anfassen, manscht noch viel beim Essen, was aber okay ist. Wir sollen das ruhig zu lassen, zumal sie dabei schon viel sauberer geworden ist und die Sauerei auf ihren Teller und die Hände beschränkt. Soll heißen: BM kann ordentlich essen, "braucht" aber noch das Anfassgefühl. Irgendwann geht das vorbei. Aha.

BM ist sehr ordentlich, weiß wo alles hingehört, achtet gut auf ihre Sachen (z.b. wenn sie ihre Handschuhe auszieht, müssen die in die Jackentaschen).
Sie passt auf "ihre" Kinder auf, vor allem auf die ganz kleinen Spatzen. Sie weiß, wer abwesend ist und ob er krank oder bei Oma war.

BM ist ein selbstbewusstes, beliebtes Kind, dass sich wohl zu einem "Spielführer" entwickeln könnte. Ich bin baff, war ich selbst als Kind doch immer sehr schüchtern. Mir war natürlich auch schon aufgefallen, dass BM eine recht kurze "Auftauzeit" mit fremden Kindern hat, hatte aber nie genau darüber nachgedacht, wie das wohl in der gewohnten Umgebung mit "ihren" Kindern ist.
Sie singt sogar alleine Lieder vor. Klar, zu Hause macht sie das auch. Aber ich war damals das Kind, dass sich beim Probesingen für die "Chorklasse" teils aus akuter Schüchternheit, teils aus Berechnung doof anstellte, weil es keineswegs jemals "Auftritte" haben wollte.

BM hat sprachlich gut aufgeholt und schon einen großen Wortschatz, der jedoch noch teilweise verkannt wird, weil sie sehr undeutlich spricht. Das finde ich zwar nicht, ich verstehe eigentlich fast alles, was sie sagt, aber als Mama muss das wohl so sein. K. sagte noch, dass BM schon sehr gut und verständlich logische Zusammenhänge erklären kann. Stimmt, damit versetzt sie auch uns regelmäßig in Staunen und Hachzen.

Alles in allem ist BM schon ein ziemlich großes Mädchen geworden und definitiv bereit für den Auszug aus dem Spatzennest in die Gruppe 1, d.h. nach unten in den offenen Bereich. Nach den Sommerferien ist es soweit. Sie freut sich auf die Kita, geht gut gelaunt hin und - wenn der Tag nicht allzu lang war - fröhlich den Tag erzählend wieder raus.

Unser großes Mädchen!! <3

Samstag, 23. Februar 2013

Nichts tun

BM wird heute von Tante Kimmy bespaßt, und wir haben nichts zu erledigen, was nicht noch ein bisschen Prokrastination vertragen könnte. Während R. sich offenbar ein wenig unwohl mit der vielen Freizeit fühlt und daher sinnvoll an unserer Telekommunikationstechnik herumbastelt, habe ich heute bis auf ein bisschen Wäsche nichts gemacht. Chillen bis der Arzt kommt, ein Hörbuch hören und nebenher mit dem Handy spielen.

Ich find's toll!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Murphy, guck mal kurz weg!

Ich weiß, mit diesem Post sorge ich vermutlich für eine sofortige Umkehrung. Da ich aber sicher bald wieder Anlass zum Schlafjammern haben werde, möchte ich auch mal eine gute Nacht schildern, denn schließlich will ich nicht immer nur jammern und gute Nächte verschweigen. So selten sie auch sind.

Also: Gestern Abend schlief BM nach "Häschenbuch", "große Dete Mausemaus-Buch" und "kleine Dete Mausemaus-Buch" sowie einer vorhersehbaren, längeren Sitzung auf der Toilette, während der sie mir zuckersüß ein Ohr abkaufte, ohne weiteres Murren oder Knurren alleine ein. Sie war sicher noch eine halbe Stunde wach, aber ganz ruhig.

Meine arbeitsgestressten Nerven feierten den frühen Feierabend. Ein gutes Einschlafen ist oft Garant für eine lausige Nacht, weil BM dann vermutlich zu schnell ausgeruht ist. Doch diese Nacht schlief sie recht lange im eigenen Bett. Ich musste sie erst gegen 2 Uhr ins große Bett holen, wo sie erstmals ohne ein einziges Mal nach Milch zu quengel-jammer-weinen (seit wir diese vor 2 Wochen abschafften) ruhig schlief. Also so ruhig ein Kleinkind eben schläft. Abwechselnd Füße oder Kopf auf mir drauf sind ja normal. Gegen 5 Uhr schien sie einmal recht wach und wollte dringend, dass Bienenlied hören, gab sich aber mit meiner Erklärung zufrieden, dass wir doch mitten in der Nacht keine Lieder singen.

Jetzt schläft sie immer noch wie die kleine Prinzessin, die sie ja auch ist und macht dabei süße kleine Babygeräusche.

So, ich wecke sie jetzt mal und werde diesen Post zukünftig als leuchtendes Beispiel lesen, wenn die Nächte wieder auf ihr normales Niveau gehen.

Murphy, geh einfach weiter! Es gibt hier ganz und gar nichts zu sehen.

Montag, 18. Februar 2013

Fragealter

Ist das? Macht das? Heißt die? Geht der hin?

Beliebt sind derzeit auch: Ist das meins? Hat ich das bekommen? Ist das schööön?

Die W-Wörter lasst BM zwar noch zeitsparend aus, allerdings fragt sie uns nun gern und ausgiebig Löcher in den Bauch. Alles müssen wir erklären, was zumindest mich schon manchmal in Erklärungsnot bringt. Woher soll ich auch wissen, wie die Kinder in der Zeitschrift heißen oder wo ein willkürlich ausgewähltes Auto gerade hin fährt?

Die Antworten merkt BM sich sehr genau und wendet sie auch gleich vielseitig an. Zurzeit ist somit immer "Akku ist leer", wenn irgendetwas nicht funktioniert wie es ihrer Meinung nach soll oder auch wenn sie etwas nicht haben darf, obwohl wir nur einmal sagten, dass sie PL nicht anrufen könne, weil der Akku leer sei. Dann sollen Papa oder Mama es wieder "anbauen", was für BM quasi "reparieren" heißt.

Wenn wir gerade nichts erklären müssen, erklärt BM uns die Welt. Heute so: Kaschin (BM-Wort für Erzieherin) sagt, D. (Andere Erzieherin) hat Hustennupfen und Fiiiiieeeber. Hat nicht Kita kommt. Hat ich ein Bild gemalet und da hoooch legt. D. wieder kommt, hat sie das bekommt.

Außerdem behauptet BM nun gerne, dass Papa oder Mama etwas bestimmtes gesagt haben. Oft stimmt das genau so, manchmal merkt man, dass sie absichtlich Quatsch erzählt, und ganz manchmal kommt es schon so vor, als würde sie uns gegeneinander "ausspielen". Und dass, obwohl sie von Dete Mausemaus gelernt hat, dass man "nich swindeln" darf....

Sonntag, 3. Februar 2013

Sonntag Vormittag

Familie Isndingwa chillt auf der Couch. BM hat zwei Bücher angeguckt und sich nun ihr Fädelspiel geholt, so dass R. und ich nun schon eine Rekordzeit von 8 Minuten nichts tun durften. Nebenher BM kaut uns ein Ohr ab. Wir drei, ganz nah beieinander und entspannt. Ein Sonntag wie er im Buche steht. So gefällt mir das.


Ganz alleine

Vor drei Wochen zeigte ich BM genau einmal wie sie ganz alleine auf Toilette gehen kann. Sie hat es sich sofort gemerkt und jetzt dürfen wir oft gar nicht mehr mitgehen. Dann schmulen wir manchmal durch den Türspalt und beobachten dabei BM wie sie ihrem Geschäft nachgeht und dabei die einzelnen Schritte vor sich hinbrabbelt:

Hocker zur Toilette schieben, Toilettenpapier abmachen (weil sie im Sitzen nicht herankommt), Hose runter, drauf auf den Hocker hinsetzen, pullern, abtupfen, auf Hocker stellen, Hose hochzuppeln, Deckel zu, auf Toilette klettern zum Spülen, rückwärts runter, Hocker zum Waschbecken schieben, Ärmel hoch, Hände waschen, ordentlich abtrocknen. Fertig.

Unser großes Mädchen!


Dienstag, 29. Januar 2013

Ich is eine Ressraupe....

.... sagt BM und legt vorsichtig, als würde ich es dann nicht merken und als würden wir ihr das nicht schon seit anderthalb Jahren versuchen abzugewöhnen einen bestrumpfhosten Fuß auf den Tisch.

Sie schaut ihn an und fragt den Fuß grinsend: "Du mal zugucken, ja?"

Dann spricht sie mit imaginären Anwesenden und bedankt sich für imaginäre Dinge.

Und abschließend fragt sie: "(Wo) is alles hin? ... Das is in mein Bauch."

Montag, 28. Januar 2013

BM erklärt die Welt

Waren es noch vor wenigen Monaten einzelne verständliche Sätze und Niedlichkeiten, die ich hier unter der Rubrik "Kindermund" festhielt, so haben wir mittlerweile das Gefühl, dass BM absolut ALLES erzählen kann, was ihr in den Sinn kommt. Und genau das tut sie auch. Sie kommentiert alles und erzählt Erlebnisse so verständlich, dass man sie fast immer versteht, auch ohne dabei gewesen zu sein.

Täglich nehme ich mir vor, eine besonders drollige Erzählung hier aufzuschreiben, werde aber regelmäßig von der schieren Masse überfordert. Natürlich verstehen fremde Menschen BM noch längst nicht immer, wir müssen noch viel übersetzen. Aber mittlerweile ist BMs Sprechweise schon ziemlich tauglich für die breite Masse geworden. Sogar ihre noch recht kreative Vergangenheitsform ist recht verständlich (Ich hat das demacht. Hat ich annezieht.)

Mit dem Sprechen wird noch einmal sehr eindrücklich klar, wieviel BM von ihrer Umwelt versteht. Heute erzählte R. ihr, dass er morgen wieder mit dem Flugzeug zur Arbeit fliegt. Dass dies ein Tagestrip ist, ließ BM nicht gelten. Sie kommandierte ihren Papa solange herum, bis er den Koffer vom Dachboden geholt hatte, ein Hemd ordentlich zusammengelegt und im richtigen Fach verstaut hatte. Hose, Socken, Schlüppi und T-Short mussten auch noch unbedingt mit.

BM fängt neuerdings an, Bücher "vorzulesen". Sie telefoniert aus Spaß mit PL und gelegentlich "in echt" und durchaus sinnvoll mit Omas und Opas. Wenn sie große Sehnsucht nach ihren Menschen hat, müssen wir diese unbedingt anrufen.

BM singt lauthals und zum wegschmeißen niedlich (wegmeißen" ist eines von BMs wichtigsten Wörtern). Nach langem Grübeln habe ich sogar von ihr ein Sprüchlein aus dem Morgenkreis gelernt. Aktuelle Favoriten sind immer noch O Tannenbaum (Rotannenbaum), Schneeflöckchen Weißröckchen und Alle meine Entchen. Manchmal versteht BM selbst den Text komplett falsch, z.b. strecken die Entchen ihr Schwänzchen in die "Höhle" statt in die Höh'. Andersherum versteht sie oft den Text genau richtig, kann sich aber die Worte nicht ganz merken. Dann singt sie die Geschichte einfach eigenen Worten wie z.b. Bruder Jakob heiert noch.

BM ist eine tolle Puppenmutti und mag Babys im Allgemeinen sehr. Sie betüdelt ihre Püppi, wiegt und wippt sie umher und tröstet sie. Manchmal ist sie auch gern selbst "die tleine Beebie". Dann erzählt sie immer wieder, dass sie als Baby auch Milch aus meiner Brust getrunken hat, und dass die Milch jetzt alle ist, weil sie alles aus getrunken hat.

Und so weiter und so fort....

Samstag, 26. Januar 2013

Donnerstag, 24. Januar 2013

Sushi, Sushi, Sushi

Der Weihnachtsmann brachte Kimmy und mir einen Sushi-Kurs, der heute stattfand. Wir starteten mit einem Glas Sekt, der nicht nur die Deutschkenntnisse der thailändisch Köchin verbesserte sondern bei mir sofort wirkte.

Beim Filetieren des Fisches hielten wir uns dezent zurück. Dafür rollten wir danach, was das Zeug hielt, und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Lecker war unser Sushi allemal, wir aßen quasi nebenher. Auch optisch wurden unsere Makis und inside-outs immer besser.

Die Zeit verging wie im Fluge, ganz plötzlich waren wir schon satt und kugelrund. So blieb reichlich Sushi übrig, das wir in den vorsorglich mitgebrachten Tupperdosen verstauten, bevor wir zu guter letzt noch fritiertes Eis zum Nachtisch aßen.

Mann, bin ich voll gefressen!!


Montag, 21. Januar 2013

Kindermund zwischendurch

Ich hoß is, ich is eine Dau. Ich eine Dau is, ich Mama Arm dehm. Papa auch. Beide. Mama und Papa ist meine Eltern. Ich Arm dehm.

Wenn ich groß bin, bin ich eine Frau. Dann nehme ich Mama auf den Arm. Papa auch. ...

Freitag, 18. Januar 2013

Dete Mausemaus bzw. Schlafdingsda-Update




Vom Weihnachtsmann bekam BM u.a. einen CD-Player, eine Leo Lausemaus-CD und das Büchlein "Leo Lausemaus will nicht schlafen". Dieses Buch müssen wir nun jeden Abend vorlesen, denn BM besteht auf "Dete Mausemaus". Danach kuscheln wir noch ein bisschen - manchmal alle drei auf dem Spielteppich oder BM und ich in BMs Bettchen, wobei ich meinen Oberkörper durch die Öffnung im Gitter schlängle, um halb neben BM zu liegen. Wir erzählen den Tag oder singen noch ein paar Lieder, wobei BM lauthals mitmacht, was unglaublich niedlich klingt. Manchmal erzählen wir auch nichts, sondern BM lässt sich nur ausgiebig den Rücken streicheln. Das hat sie von mir.

Danach wird gute Nacht gesagt und die CD gestartet. Wir versprechen BM, dass es morgen früh ein Naschi gibt, wenn sie ohne Jammern einschläft.  Meist tut sie das nicht, aber es ist schon viel besser geworden. Normales Rufen ohne Nörgeln ist erlaubt.Wir gehen jedoch noch höchstens dreimal ins Zimmer.

Nun ja, meistens geht das Einschlafen doch noch mit einigem Jammern und Meckern einher, so dass BM erst zwei oder drei Mal und mit Augen zudrücken gleich nach dem morgentlichen Zähneputzen einen Smartie bekam, aber EINMAL geschah es tatsächlich, dass sie völlig unerwartet einschlief, ohne ein einziges Mal zu meckern, obwohl sie wie üblich noch eine Stunde wach war. Wir nehmen das als Beweis dafür, dass sie es eigentlich kann und hoffen jeden Abend auf eine Wiederholung.

Von Durchschlafen kann weiterhin nicht die Rede sein. Zwischen 1  und 2 Uhr kommt wird BM dann zum ersten Mal wach und besteht darauf, ins große Bett zu kommen. Da trinkt sie dann eine halbe Flasche Milch und schläft eigentlich ganz gut wieder ein. Danach gibt es meist noch ein bis zwei Mal Milch und / oder Pullern gehen.

In der Regel schläft unsere 2 Jahre und 4 Monate alte Tochter ungefähr von 21 - 6 Uhr. Minus die Unterbrechungen. BM soll nicht jammern, also will ich es auch nicht tun. Aber hey, ich finde das ganz schön wenig!!