Sonntag, 28. November 2010

Fertig gemacht

Ein Buch geht auf Reisen. Es gehört Butterfly, sieht so aus und soll im wahrsten Sinne des Wortes fertiggemacht werden:


Dazu wird es von Blogger zu Blogger geschickt, und jeder darf eine Seite fertigmachen. Ich hatte nun die Ehre, das Buch als erstes zu erhalten und habe nun auch gleich meine Seite "gestaltet", indem ich den Inhalt meiner Handtasche in Umrissen verewigt habe. Soooo voll war die Tasche gar nicht, weil mittlerweile immer mehr Dinge in Babys Wickeltasche umgezogen sind. So waren weder mein Handy, Schlüsselbund noch irgendwelche Kosmetika in der Tasche zu finden. Trotzdem fanden sich wie immer einige Dinge an, von denen ich schon vergessen hatte, dass ich sie überhaupt habe.




So, und morgen wird das Buch auf die Reise zur nächsten Bloggerin gehen. Ich bin schon gespannt, welche Seite als nächstes bearbeitet wird, da es mir total schwer gefallen ist, mich für eine Seite zu entscheiden. 

An dieser Stelle geht noch mal ein herzlicher Dank an Butterfly für diese Aktion. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Posts in diversen Blogs!

Wenn ihr auch Lust habt, euch am Fertigmachen des Buches zu beteiligen, könnt ihr euch unter der Email-Adresse ooyuyuoo(ät)web.de an Butterfly wenden.

Freitag, 26. November 2010

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Eigentlich hatte ich ja gar keinen Bock auf Schnee. Wenn das ähnlich wird wie letztes Jahr, sehe ich schwarz für meine KiWa-Spaziergänge mit dem Babymädchen, denn da war ja wirklich kein Durchkommen. 

Als es dann aber heute morgen so aussah, hab ich mich trotzdem total gefreut:

Nun bin ich auch endgültig so richtig in Adventsstimmung. Ein bisschen hatte das ja am letzten Wochenende schon klick gemacht als wir wie schon im letzten Jahr gemeinsam mit einer Floristin unsere Weihnachtskränze gebastelt haben. Fast eine Woche zu spät, möchte ich mich an dieser Stelle noch mal ganz schnell bei Kimmy für die Organisation bedanken. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, und ohne die professionelle Unterstützung wäre mir trotz meiner Riesensammlung an Deko-Zeug wieder nix kreatives eingefallen. So bin ich ganz zufrieden mit meinen Ergebnissen, auch wenn ich durch die Baby-ins-Bett-bringen-Unterbrechung ein wenig hasten musste. 




Aufgrund meiner Weihnachtsstimmung trällerte ich heute für das Babymädchen ausschließlich Weihnachtslieder. R. war nicht da, so dass er sich nicht beschweren konnte. Ich stehe ja eher auf die altmodischen Weihnachtslieder ala "Leise rieselt der Schnee", "Weihnachtsfreude" und "Guten Abend, Schön Abend". Dem Babymädchen schien es jedenfalls zu gefallen.

Und außerdem hatte ich heute ein kleines Erfolgserlebnis. Wegen der eisigen Temparaturen zog ich meinen dicken Wintermantel an und konnte ihn mit Baby im Tragegurt tatsächlich soweit zumachen, dass die kleine Tragepüppi bei unserem heutigen Shopping-Ausflug rundum kuschelig eingepackt war. vor einem Monat hatte ich das schon mal probiert (nämlich hier) und der Bauch war eindeutig noch zu dick. Damit hätte ich mir heute eigentlich eine Pizza verdient. Fällt aber aus, weil ich heute keine Zeit hatte eine zu kaufen. :-/

Donnerstag, 25. November 2010

Müde

Ich bin heute sowas von müde!! So langsam schlaucht es doch sehr, dass unser Babymädchen nachts (wieder) so oft wach ist und entweder ganz unglücklich ist, weil der Nucki im entscheidenen Einschlafmoment wieder aus dem Mund rutscht oder weil sie extra viel Durst hat. Letzte Nacht musste ich sie auch wieder stündlich zurück in den Schlaf trösten bzw. alle zwei Stunden stillen. 

Dafür, dass das Baby ja eigentlich auch nicht sonderlich viel geschlafen hat, ist sie heute wieder absolut bezaubernd und bester Dinge. Der heutige Termin bei der Babymassage war auch super. Diesmal durfte ich sogar beide Beinchen und das Bäuchlein massieren bis es ihr dann doch zu bunt wurde. Danach war sie wieder völlig erschöpft und schlief lieb im Kinderwagen, so dass ich den Nachhauseweg mit einem Spaziergang verlängern und das schöne sonnige (aber eisigkalte) Wetter genießen konnte. Gestern fiel in Berlin ja der erste Schnee, aber zum Glück blieb der noch nicht liegen. Jetzt ist aber trotzdem Winter, was man unschwer an den zugefrorenen Pfützen erkennen konnte. Ist mir doch egal, dass der Winter angeblich erst am 22. Dezember losgeht.

Nun schleppe ich mich ein wenig durch den Tag, bespaße das Babymädchen und freue mich jedoch über jede Minute, die sie alleine vor sich hin strampelt, zappelt und quasselt während ich nur so daneben rumhänge und sie anfeuere. Jetzt macht sie gerade ein Nickerchen. Das sollte ich wohl auch tun. Mmh, aber wenn ich mich hinlege, wird sie garantiert sofort wach. (Wie schon heute früh als ihr 8-Uhr-Nickerchen unüblicherweise nach 20 Minuten zu Ende war. Ich hatte mich dummerweise mit hingelegt und fühlte mich danach nur noch mehr wie gerädert.)

Na ja, genug gejammert. Heute werde ich jedenfalls nicht alt.

Mittwoch, 24. November 2010

11 Wochen

Gestern wurde unser Babymädchen elf Wochen alt. In dieser Woche konnte sie mit einigen neuen "Gadgets" aufwarten. Dass sie sich vom Bauch auf den Rücken drehen kann, habe ich ja berichtet. Sie macht das zwar nicht jeden Tag, aber wenn sie gut drauf ist immer gleich ein paar Mal hintereinander. Es war also kein Zufallstreffer. 

Sie schafft es nun auch immer öfter, gegen Spielzeug zu schlagen, das vor ihrer Latichte bammelt und hält es manchmal auch schon kurz fest. Sie wirkt dann immer ganz verwundert, weil plötzlich etwas an ihrer Hand hängt und Geräusche macht. So ganz bewusst scheint das also noch nicht zu passieren.


Das beliebteste Spielzeug diese Woche waren eindeutig ihre Hände (auch wenn der Rasselring weiterhin absolut in ist). Mittlerweile schafft sie es auch gelegentlich, beide Händchen zusammenzuführen und abzutasten. Am liebsten hat sie es aber, wenn sich mindestens ein Händchen im Mund befindet. Beide wären besser. Ist aber ja leider anatomisch unmöglich und sorgt immer wieder für Unmut. Oft ist das ganze Gesichtchen nass vom vielen Rumsabbern und mit dem Händen verteilen. Neulich hat sie solange an einer Hand genuckelt, dass der Daumen ganz schrumpelig war. Ich selbst habe ja bis zum ersten Schuljahr am Daumen genuckelt und würde mich daher nicht wundern, wenn unser Baby dafür auch eine Vorliebe entwickelt. Schöner wäre natürlich, wenn sie das sein lässt. Bislang nimmt sie zumindest zum Schlafen auch immer noch sehr gern einen Nucki. 

Apropos Schlafen. Wie bereits berichtet, finden seit Montag alle Tagsüber-Nickerchen nicht mehr im Körbchen sondern im Kinderbett statt. Das funktioniert bislang auch sehr gut. Überhaupt ist unser Baby immer recht pflegeleicht was das Schlafen-gehen angeht. Wenn man den Moment gut abpasst, an dem sie anfängt zu gähnen oder rumzuningeln, braucht man sie nur ins Bettchen zu legen, Nucki rein und zudecken und schon ist Ruhe. Selbst wenn sie schon so müde ist, dass sie weint, wird sie im Bettchen meist sofort ruhig, ackert noch kurz herum bis sie bequem liegt und schläft dann alleine ein. 

Soweit so gut. Wirklich, ich freue mich darüber!! Leider sind wir nun allerdings Nachts mal wieder bei maximal zwei Stunden Abstand zwischen den Stillmahlzeiten. Und zwei Stunden sind es auch nur deshalb, weil ich sie vorher immer noch eine halbe Stunde mit dem Nucki vertröste. An Schlaf ist in dieser Zeit also auch nicht zu denken. Wenn das weiter so bleibt, sehe ich mich schon stundenlang bibbernd im Schlafanzug in Babys Zimmer an ihrem Bettchen stehen. Vielleicht warten wir mit dem Umzug für den Nachtschlaf mal lieber noch eine Woche, obwohl die kleine Prinzessin auf der Erbse sich jetzt schon oft ärgert, wenn sie sich im Körbchen mal wieder an eine Wand manövriert und somit bewegungsunfähig gemacht hat. 

Gestern haben wir mal in "Oh je, ich wachse" nachgelesen und vermuten, dass der häufige nächtliche Durst unseres Babymädchens auf den 12.-Woche-Schub hinweisen könnte. Obwohl sie weiterhin ein sehr liebes Mädchen und definitiv kein Schreikind ist, haben wir neuerdings auch gelegentliche scheinbar unerklärliche Brüllattacken. Wenn das wirklich alles am Schub liegt, haben die nächtlichen Stillmarathons vielleicht auch bald wieder ein Ende. Hoffentlich.

Meist ist unser Baby aber ein echter Sonnenschein. Sie lacht ganz viel und erzählt uns auch so einiges. Zu "örre" sind nun auch "ögue", "äh" und "gru" dazu gekommen. Sie freut sich auch immer sehr, wenn man ihr mit den gleichen Lauten antwortet. Hach, grade könnte ich schon wieder rüber ins Schlafzimmer rennen, sie aus dem Körbchen nehmen, bekuscheln und auf ein weiteres Lächeln hoffen. Aber nee, mach ich natürlich nicht. Sie schläft ja schon ganz friedlich. Und überhaupt: Wir werden uns heute Nacht wohl wieder so einige Male sehen. :-)

So. Heute ist ja Mittwoch und somit W.ii-Sport-Tag. Da mir bislang noch keine Ausrede eingefallen ist, werde ich wohl gleich mal damit anfangen....

Montag, 22. November 2010

Übertrieben....

.... ist, dass ich gerade ein paar Tränen verdrücken musste, weil mein Babymädchen das erste Nickerchen des Tages in ihrem "großen" Kinderbettchen im eigenen Zimmer hält. 

Übertrieben, weil: Es ist eigentlich gar nicht das erste Mal, denn wir hatten sie immer schon mal testweise hineingelegt, wenn wir zum Beispiel in der Küche aufhielten, die sich näher am Kinderzimmer als am Schlafzimmer befindet. Und sie hat dann auch immer schön darin geschlafen - so wie jetzt. 

Trotzdem ist es was anderes: Denn wir haben uns vorgenommen, diese Woche alle Tagesnickerchen in das Kinderzimmer zu verlegen und eventuell am Wochenende auch den Nachtschlaf ins Kinderzimmer zu verlegen, denn das Babymädchen wird einfach zu groß für das kleine Körbchen. 

Die Tagesnickerchen sind also Abhärtung, und zwar wohl mehr für mich als für das Baby.... Mein Baby wird groß!! *mamatränchenwegwisch*

Samstag, 20. November 2010

Gedreht

Okay, okay. Das Babymädchen hat meine sportliche Leistung von heute früh locker getoppt:

Sie kann sich jetzt vom Bäuchlein auf den Rücken drehen!!

Das hat sie gerade gleich viermal bewiesen. Dreimal nach rechts und einmal nach links!! 

Wir sind ja soooo stolz auf unser kleines, sportliches Mädchen!! (Von mir kann sie das nicht haben. Ich fand Sport immer doof.)

Jetzt ist sie aber erstmal erschöpft und schläft friedlich in ihrem Körbchen. Kein Wunder nach dieser Leistung.

Wellness und das Gegenteil davon

Für das Babymädchen stand am Donnerstag eine ganz neue Wellness-Erfahrung an, nämlich bei der Babymassage. Insgesamt kamen fünf Mamas mit ihren Babys, die zwischen 5 Wochen und 4 Monaten alt waren. Gleich zur Einleitung erklärte die Kursleiterin, dass wir bitte nicht davon ausgehen sollten, dass unsere Babys immer Lust auf Massage hätten nur weil der Kurs gerade läuft. Wir sollten einfach nur solange mitmachen wie es unserem Baby gefällt. Das lief dann tatsächlich darauf hinaus, dass das jüngste Baby gar nicht massiert wurde, weil es Hunger hatte und dann beim Trinken einschlief. Unser Babymädchen und die anderen beiden Mittelfeldler wurden mit einer Massage des linken Beinchens verwöhnt. Nur die große N. kam in den Genuss, beide Beinchen und das Bäuchlein massiert zu bekommen. 

Dennoch denke ich, dass es unserer kleinen Prinzessin gut gefallen hat. Sie hat war ganz artig und hat sich alles ganz interessiert angeschaut. Bei der Fußmassage, die ja quasi alle Reflexzonen des Körpers beeinflusst, hat sie wie von der Kursleiterin vorgewarnt brav gepullert. *hihi* Ein Baby hat auch gleich das große Geschäft erledigt. Irgendwie doch schön, dass es diesmal nicht mein Baby war. 
Nach der Massage des einen Beinchens wurde mein Töchterchen dann doch etwas ungehalten, ließ sich aber auf meinem Arm gleich beruhigen und verfolgte das weitere Geschehen aus sicherer Entfernung.

Die Beimmassage habe ich gestern gleich noch mal gemacht und wurde zur Belohnung die ganze Zeit angestrahlt und bequatscht. Auch für die Bauchmassage wurde uns noch ein zusätzlicher Griff gezeigt, den ich noch nicht kannte. Auf Empfehlung der Kursleiterin massiere ich das Bäuchlein nun zweimal am Tag und nicht wie bisher nur dann, wenn die Pupse quälen. Auch das gefällt dem Babymädchen sehr gut. 

So, und nun noch ein paar Worte zu meinem Sportprogramm, auch wenn R. es ja schon teilweise vorweg genommen hat. Nachdem ich mich letzte Woche auf ärztliche Ansage noch etwas schonen sollte, habe ich diese Woche meine Vorsätze in die Tat umgesetzt:

Mittwoch Abend holte ich das Wii-Balance Board raus, bestückte es mit neuen Batterien und sportelte nach genau 151 Tagen mal wieder damit. Da meine Bauchmuskeln noch nicht wieder an Ort und Stelle sind, habe ich Bauchübungen vermieden, aber ansonsten fleißig geturnt und zuletzt auch eine schweißtreibende Box-Einheit eingelegt. 
Ja, und heute früh, nachdem R. und das Babymädchen erstmal ausschlafen gelassen hatten, habe ich meine Laufschuhe vom Staub befreit, mich (zu) dick angezogen und bin eine kleine Runde gelaufen. Das letze Mal war ich ja mit Kimmy am 11. April joggen bevor ich das wegen Schambein- und Beckenschmerzen eingestellt habe. Wie von R. empfohlen war es erstmal eine kleine Runde und gaaaanz langsam (okay, ich laufe ja immer gaaaaanz langsam). Meine Beine haben sich dabei auch ziemlich schlapp angefühlt. Spazieren mit dem Kinderwagen und Babyschleppen trainiert offensichtlich andere Muckis.

Fazit: Wochenziel erreicht. Und die Waage war auch freundlich. 65,9 Kilo. Auch wenn ich mich dafür ganz nackig machen musste. :-)

UND: Ja, ich erwarte tosenden Kommentar-Applaus für meine Bemühungen!!

Ganz schön tapfer ….

…. ist es von S.b.k.v.S. um halb acht am Samstagmorgen loszulaufen. Also ich bewundere diesen Enthusiasmus von ihr und hoffe, dass sie sich nicht gleich zu viel zumutet. Ich werde sie jedenfalls weiterhin bei diesen Vorhaben unterstützen!! Denn eins steht fest: Laufen tut gut. Klasse Sache Süße, weiter so!! Übrigens wurde ich heute mit vielen laaaaangen und intensiven Lächeln dafür belohnt, dass ich um sechs mit dem sehr guten gelaunten Babymädchen auf die Couch umgezogen bin. Ach was ist das schön!!

Freitag, 19. November 2010

Äh.... Gibt's hier nicht!!

Manchmal muss ich mich schon sehr wundern, mit welchen Google-Suchbegriffen man so bei uns landen kann. Erfreulich oft wird direkt nach isndingwa gegoogelt. Sehr oft landen hier auch Besucher, die sich für Bauchbilder verschiedener Schwangerschaftswochen interessieren. Auch okay. 

Andere Suchbegriffe sind jedoch sehr eklig. Oder ich bin einfach zu prüde.

Hier einige Beispiele:

"mit der Schwiegermutter schlafen"
"an omas unterhose riechen"
"strumpfhose anziehen müssen"
"Babybauch porno"

IGITT!!!! GIBT'S HIER ALLES NICHT!!!!

An die Blogger(innen) unter euch: Welche Besucher hat Google euch denn schon so beschert?

Donnerstag, 18. November 2010

Eigentlich....

.... wollte ich über unseren ersten Termin bei der Babymassage bloggen. Geht aber grade nicht, weil das Babymädchen seinen Mittagsschlaf unterbrach, um an meine Brust zu kommen, und nun nach einem Schluck Milch winzig und warm in meinem Arm schlummert, sich an meine Brust kuschelt und unglaublich friedlich und niedlich aussieht. Und ich muss zugucken.

Mittwoch, 17. November 2010

Umfrage: Teddy-Namen

Unser Babymädchen hat von R.'s Eltern zwei wunderschöne, handgemachte Teddys bekommen. Als diese in Auftrag gegeben wurden, wussten wir noch gar nicht, dass unser Pünktchen ein Mädechen ist. Darum gab es einen Teddy-Jungen und ein Teddy-Mädchen. Das Mädchen wartete schon vor der Geburt im Körbchen auf die Ankunft der kleinen Prinzessin. Mittlerweile ist es auf die Wickelkommode umgezogen und  wird dort immer freudig begrüßt. Der Junge wohnt in Babys Kinderbettchen, wo sie jetzt schon ab und zu Mittagsschlaf macht.

Kurzum: Beide Teddys sind noch namenlos. Uns fällt einfach nix Gescheites ein. Die Namen sollten einfach sein, so dass die Chance besteht, dass die kleine Prinzessin sie schon als Kleinkind aussprechen kann.

Ich persönlich hätte ja den Namen "Teddy" am angebrachtesten gefunden. Das geht aber nicht, erstens weil es ja zwei Teddys sind und zweitens weil der Name in unserem Haushalt schon vergeben ist. Nämlich an MEINEN Teddy, der übrigens auch schon vor meiner Geburt in meinem eigenen Körbchen lag und somit bereits das stolze Teddy-Alter von 31 Jahren erreicht hat. Das ist er (Und ja, ich weiß, er hat keine Augen. Er kann aber trotzdem ganz hervorragend sehen!! Kannste glauben!!)


Tja, und hier sind unsere beiden namenlosen Kandidaten:
Habt ihr Namens-Vorschläge?? Wir freuen uns auf eure Kommentare!!

Dienstag, 16. November 2010

10 Wochen

OMG, jetzt ist unser Baby schon 10 Wochen alt!! Zweistellig!! Zweieinhalb Monate!! Eine kleine Ewigkeit!!

Das kleine Mädchen ist längst kein Neugeborenes mehr sondern schon eine richtige Persönlichkeit. In dieser Woche hatten wir wieder viel Spaß miteinander. Neu ist, dass sie nun auch richtig zeigt, wenn ihr etwas Spaß macht. Sie lächelt ihre Eltern, Verwandte und gelegentlich auch andere Personen an und freut sich, wenn man ihr etwas vorsingt oder ihr sagt, was für ein niedliches, bezauberndes Babymädchen sie ist. Und wie fein sie pupsen kann. Überhaupt freut sie sich über unsere überschwenglichen Lobe, wenn sie es z.B. schafft gegen ihre Rassel zu schlagen (was noch nicht allzu oft vorkommt und mit viel Gemecker über die frustrierenden Fehlversuchen einhergeht).

Wenn unser Baby sich freut, leuchten ihre Augen, sie lächelt ihr süßes zahnloses Grinsen, wedelt mit den Ärmchen und strampelt mit den Beinchen. Und ich könnte jedesmal vor Glück weinen, wenn ich sie so sehe!!

Das Babymädchen zeigt allerdings nicht nur Freude sondern auch Unmut sehr viel deutlicher als bisher. Bislang hat sie nur ein bisschen gemeckert und "äh äh äh" gemacht, z.B. wenn ihr langweilig war, sie nicht genug sehen konnte, nicht umhergetragen wurde, der Nucki ausgebüchst war oder ihre Ärmchen ihr nicht gehorchten, so dass die Fäustchen im Auge statt im Mund landeten. Seit einigen Tagen folgt auf solche und ähnliche Anlässe nun schrilles Geschrei. 

Morgens ist das Babymädchen immer ein absoluter Sonnenschein, spielt schön bei uns im großen Bett und letzt R.'s und mein Herz regelmäßig dahinschmelzen. Die morgentliche gute Laune muss sie auch von R. haben, denn ich gehöre eher zur Kategorie der schweigsamen Morgenmuffel.

Wacht sie allerdings tagsüber nach einem Nickerchen auf, ist erstmal nix mit guter Laune. Stattdessen gibt es immer erstmal Geschrei. Noch ist mir kein Mittelchen dagegen eingefallen. Sie schreit unabhängig davon, ob ich sie gleich beim ersten Meckern aus dem Körbchen nehme oder erstmal noch kurz liegenlasse, streichle und langsam wachwerden lasse. Mmh....

Überhaupt. Nickerchen. Da haben wir zu meiner großen Freude diese Woche ziemliche Fortschritte gemacht. Mittlerweile erkennen wir ganz gut, wann unser Mädchen kaputt ist und die Äuglein zumachen sollte. Wir legen sie dann fix in ihr Körbchen (meist schaffen wir das sogar bevor sie so durch den Wind ist, dass sie weinen muss), und sie schläft in der Regel sofort ein. Meist ist sie etwa 1,5 Stunden wach und schläft dann ein bisschen. Mal nur 20 Minuten, mal eine Stunde. Meist gönne ich dem Babymädchen einmal am Tag ein Nickerchen auf meinem Arm - natürlich nicht ganz uneigennützig, denn ich liebe das Gefühl, mein warmes, friedliches Baby im Arm zu halten während es schläft. 

Wir wissen ja nicht genau, wie groß und schwer unser Babymädchen ist. Die meisten Sachen in Größe 56 passen jetzt wie angegossen, und ich nehme an, dass wir die 6 kg-Marke ansteuern. Mittlerweile wird auch ihr Körbchen ein bisschen knapp. Wenn sie mit den Füßen am unteren Ende anstößt, bleiben oben am Kopf nur noch etwas über 10 cm Luft zur Körbchenwand. Oh je, mein Baby wird groß!! Noch scheint es ihr jedoch ganz gut zu gefallen (s.o.), aber ihre Tage im Körbchen und somit in unserem Schlafzimmer sind wohl gezählt. *schluck*

Obwohl wir überzeugte Vertreter von "Kinder ins Kinderzimmer" sind, bin ich irgendwie ein bisschen traurig und mein Baby tut mir leid. Oder ich tue mir leid. So genau kann ich das grade nicht auseinanderhalten. Na ja, ich hoffe ja sehr, dass sie noch bis zu ihrem 3-Monatsgeburtstag in das Körbchen passt. Eine kleine Galgenfrist.... obwohl es dann auch schön sein wird, wenn R. und ich das Schlafzimmer wieder für uns haben. 
Morgen geht's zum Fotografen. Habe mich ein bisschen im Internet umgesehen, und eigentlich gefallen mir die Bilder am besten, auf denen die Babys nackig sind oder nur in einem einfachen Body gekleidet sind. So werden wir es nun wohl auch machen. Zur Sicherheit nehmen wir aber trotzdem noch ein süßes Kleidchen mit.

Montag, 15. November 2010

Mutter oder Hausfrau

Eigentlich sollte es ja Hausfrau und Mutter heißen, aber so richtig habe ich den Dreh noch nicht raus. Irgendwie schaffe ich es nicht, mal Staub zu wischen und zu saugen. Die Pflanzen werden immer seltener gegossen und wenn sie das nicht aushalten einfach durch neue ersetzt. R. wird nur sehr selten mit dem Duft leckerem Essens begrüßt, wenn er von Arbeit oder Uni nach Hause kommt. Und nun liegt bald der Weihnachtsputz an, und ich habe keine Ahnung, wann ich das eigentlich machen soll.

Meist fange ich erst dann mit ein bisschen Hausarbeit oder Essen kochen an, wenn R. schon zu Hause ist. Oder er muss kochen. Überhaupt: Es schleift!!

Ich hoffe ja, dass ich das irgendwann mal besser in den Griff bekomme, aber heute war mal wieder Einsatz von Babygroßeltern gefragt. Eigentlich hätte ich es ja schön gefunden, wenn meine Eltern die Fenster geputzt hätten während ich mit dem Babymädchen spazieren gehe. Das wäre dann aber wohl zu unverschämt gewesen, so dass wir es andersherum gemacht haben. Also machte die Prinzessin einen Ausflug mit Oma und Opa, und ich widmete mich den keimigen Fenstern. Allerdings war es schon dunkel, so dass ich schon gespannt bin, welche Streifenmuster das morgige Tageslicht enthüllen wird. Aber: Hauptsache sauber.

PS: Von wegen "Ein Kind, ein Zahn". War heute mit etwas bangem Gefühl bei meiner Zahnärztin. Alles okay. :-)

Samstag, 13. November 2010

Partymama

Nachdem unser Babymädchen den Geburtstag ihres Opas ja leider nicht besonders gut verkraftete und völlig durch den Wind war, haben R. und ich es heute mit einer anderen Strategie versucht, denn uns guter Freund J. feiert heute seinen 30. Geburtstag. 

Aber erstmal:  
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND WILLKOMMEN IM Ü30-CLUB!!

Jedenfalls feiern wir heute in Etappen. Nachdem wir unser Babymädchen bettfertig gemacht hatten und ich ihr das Abendbrot serviert sie gestillt hatte, habe ich mich blitzschnell in Schale geworfen - so mit Kleid, hohen Schuhen und sogar einem richtigen BH - und bin zur Party gesaust. Dort habe ich gerade drei schöne Stunden mit lieben Menschen verbracht und lecker gegessen bevor ich dann um 22 Uhr Aschenputtel-mäßig das Fest verließ, um einen fliegenden Wechsel mit R. zu vollziehen, der nun wiederum Partyteilnehmer mit Open End ist.

Der Wechsel-Zeitpunkt war gut gewählt, denn auch wenn das Babymädchen in letzter Zeit manchmal den ersten Teil der Nacht durchschläft und erst nach 6 - 7 Stunden trinken will, so ist das noch lange nicht garantiert. Und tatsächlich wurde sie gerade von Pupsen der ganz fiesen Sorte so gequält, dass sie richtig aufgewacht ist und untröstlich war. Also bin ich dann mal fix wieder in die Mama-Arbeitskleidung (Schlabber-Look inkl. Still-BH) geschlüpft, habe meine kleine Prinzessin gestillt und war - trotz der gelungenen Kurzparty - überglücklich, sie wieder in meinen Armen zu halten. Sie schlief schnell wieder ein, und wie so oft fiel es mir unglaublich schwer, mein kleines, warmes Menschlein in das Körbchen zu legen.

Fazit: So kann man es machen!! Und heute war das definitiv die beste Lösung, denn ansonsten hätte ich bei der Party wohl mit niemandem wirklich sprechen können, weil ich mein überfordertes und weinendes Babymädchen beruhigen müsste. Sicherlich wäre ich dann noch früher gegangen als so schon. 
Trotzdem war es natürlich schade, dass ich nicht mit R. gemeinsam und auch länger feiern konnte. Und so ein Cuba Libre hätte mir sicherlich auch geschmeckt. 
Aber das alles ist völlig egal, wenn ich das süße kleine Mädchen ansehe, dass friedlich in ihrem Bettchen schlummert.

Donnerstag, 11. November 2010

Och nö!!

Nachdem gestern das Babymädchen dran war, musste heute ich zum Arzt. Also zur Frauenärztin für eine Nachuntersuchung nach der Ausschabung letzte Woche. Leider blute ich auch nach 10 Tagen immer noch, was eher ungewöhnlich ist. Die Ärztin guckte zwar nicht so besorgt wie beim letzten Mal, aber wollte sich das doch noch mal genauer ansehen. Außerdem ist der Befund von der Histologie im Krankenhaus noch nicht eingegangen, so dass noch gar nicht klar ist, ob das nun wirklich ein Plazentarest war. *grummel*

Das Babymädchen begleitete mich - und weinte bei meiner Ultraschalluntersuchung so wie ich gestern bei ihrer Spritze geweint hatte. Da die kleine Prinzessin nicht wie ein Baby in ihrem Kinderwagenbettchen liegen wollte, durfte sie zunächst auf der Liege neben mir liegen. Da die Ärztin beim Ultraschall aber nicht genug erkennen konnte (zuviel Speck dazwischen?), musste ich noch mal auf "den Stuhl" - und mein Babymädchen mit mir. Da lag sie nun auf meinem Bauch während der Ultraschall gemacht wurde und meckerte ein bisschen rum, und ich musste lachen, weil sie ja noch vor gar nicht langer Zeit in ähnlicher Position, nur eben IN meinem Bauch auf diesem Stuhl gelegen hatte. Na ja, und mit dem Kopf nach unten. Das haben wir heute selbstverständlich nicht noch einmal nachgestellt. :-)

Das Ende vom Lied ist, dass dies noch nicht das Ende vom Lied ist. Die Gebärmutterwand sieht zwar ganz gut aus, aber es ist eben immer noch Blut vorhanden. Ich soll mich nächste Woche nochmal telefonisch melden. Wenn dann der Histologie-Befund angekommen und in Ordnung ist UND der heute gemachte Bluttest okay ist UND ich nicht mehr blute, dann ist wirklich das Ende vom Lied erreicht. Wenn nicht, muss ich nochmal hin. 

Mann, Mann, Mann, mir reicht's langsam!! 

ABER: Dafür habe ich mich heute mit einem Friseurbesuch belohnt. Es war auch sehr nötig, denn auf meinem Kopf sah es aus wie Kraut und Rüben! Außerdem wollen wir nächste Woche zum Fotografen zum Familien-Shooting, und da will ich zumindest auf dem Kopf ordentlich aussehen.

Stellt sich nur noch die Frage: Was ziehen wir dem Babymädchen für das Fotoshooting an? Muss ich etwa noch mal einkaufen gehen? :-)

Mittwoch, 10. November 2010

Tapferes kleines Mädchen

Heute begaben das Babymädchen, R. und ich uns zur Kinderärztin, weil Babys erste Spritzen (6-fach-Impfung und Pneumokokken) fällig waren. Zum Glück hatten wir den Termin noch mal so geändert, dass R. dabei sein konnte. Wir mussten einige Zeit im Wartezimmer warten (was man da eben so macht), das Babymädchen ließ sich ruhig umhertragen und schaute sich alles genau an, während ich schon bei dem Geschrei der anderen geimpften Babys beinahe mitgemacht hätte. Nur gut, dass meine Augen aufgrund der Erkältung sowieso schon tränten, so dass das hoffentlich nicht weiter aufgefallen ist. 

Als wir "endlich" an der Reihe waren, legten wir unser Baby auf den Behandlungstisch und entblößten die süßen kleinen Speckschenkel. Wir sollten dann an ihrem Kopfende stehen, sie streicheln und ruhig auf sie einreden, aber da war ich dann schon ein totales Wrack und konnte selber nur noch heulen. R. hingegen hat super durchgehalten und sie ganz lieb getröstet. Die Ärztin hat das auch superflott über die Bühne gebracht, aber natürlich hat das arme kleine Mädchen gebrüllt wie am Speiß. Die Ärztin meinte noch zwar sehr nett aber bestimmt, dass ich mich eigentlich ein bisschen zusammenreißen und für mein Baby dasein sollte. Das hat mir dann den Rest gegeben. Ich Rabenmutter!!

Unser Baby schrie noch weiter bis am Spieß bis sie dann endlich im Tragegurt saß und sofort tief und fest einschlief. Sie ist zu Hause nicht mal richtig wachgeworden als ich sie aus dem dicken Eisbärenanzug herausschälte, so dass ich sie direkt wieder in den Tragegurt geschnallt habe. Ich habe es einfach nicht über's Herz gebracht, sie ins Körbchen zu legen. So kann sie ganz dicht bei mir bleiben, Mama-Duft riechen und hoffentlich spüren, dass ihre Heulsuse Mama trotzdem für sie da ist.

Dienstag, 9. November 2010

Hatschi - Tierpark - 9 Wochen

Kein Wunder bei dem Wetter!! Nach diversen Regengüsssen auf mein Haupt sowie nächtlichem Nackig-machen zum Stillen im kalten Schlafzimmer war es wohl nur eine Frage der Zeit, und nun bin ich tatsächlich erkältet. Manno!! 
Das schlimmste für mich ist ja, wenn ich Schnupfen habe und nicht atmen kann. Schön ist auch nicht, wenn man grad das Babymädchen stillt, niesen muss und kein Taschentuch parat hat. Wenn ich huste, erschreckt sich die kleine Prinzessin immer ganz doll. Mithilfe von Paracetamol konnte ich zumindest das schwammige Gefühl im Kopf verjagen, aber trotzdem würde ich gern die Tage auf der Couch verbringen, Taschentücher um mich herum verteilen und dummes Zeug im Fernsehen gucken. Geht ja aber nicht, denn das Babymädchen will bespaßt und versorgt werden, und irgendwie tritt mein "Leid" auch in den Hintergrund, weil ich ja ihre Mama bin und mich kümmern muss (und will). 

Aber das wichtigste ist ja, dass sie sich hoffentlich nicht bei mir ansteckt!! Ich versuche schon das schmusen zu reduzieren, wobei das ja kaum möglich ist beim Stillen und Umhertragen. 

Nichtsdestotrotz waren wir heute drei Stunden spazieren. Das Babymädchen hat die ganze Zeit geschlafen! Wie ausgewechselt ist das Baby, dass sich noch bis letzte Woche immer die Seele aus dem Leib schrie, wenn es mit dem Kinderwagen an die frische Luft ging. Aber meine klitzekleine Prinzessin ist nun ja schon ein großes Baby - extra verdeutlicht durch die vier Wochen alte A., die uns heute zusammen mit ihrer Mama in den Tierpark begleitete. Kaum zu glauben, dass unser Mädchen kürzlich noch genau so winzig war!! 

Diese Woche hatten wir außerdem auch einen weiteren Durchbruch was den Nachtschlaf angeht. Während unser Baby bis vor kurzem noch alle 2 - 3 Stunden trinken wollte, schafft sie nun seit einigen Nächten eine erste Schafeinheit von 7 Stunden. Danach kommt sie dann noch zwei mal nach je 2 - 3 Stunden, aber das ist absolut okay. Das Babymädchen wird allerdings immer ziemlich früh müde. Da hat sicherlich auch die Zeitumstellung ungünstig gewirkt, denn meist wird sie schon ab 17 Uhr ziemlich müde und ungehalten und liegt dann spätestens kurz nach 18 Uhr im Bett, wenn wir sie solange hinhalten können. Das doofe daran ist, dass R. sie dann manchmal nur ganz kurz bzw. Abends gar nicht sieht, was seinem Papa-Herz sehr wehtut. Wir hoffen, uns langsam wieder an 19 Uhr herantatsten zu können. Dann hätten R. und ich immer noch genug Zeit zum Abendessen und Erwachsenenzeit. 

Neu ist auch, dass ich nun manchmal ein paar Minuten "Freizeit" habe, zum einen weil das Babymädchen nun gelegentlich auch tagsüber mal eine halbe Stunde in ihrem Körbchen nickert (so wie jetzt gerade) oder sich auch mal fünf Minuten unter ein Mobile oder einen Spielebogen legen lässt. Am liebsten hat sie es aber weiterhin, wenn wir mit ihr sprechen und spielen. "Kam ein Mann die Treppe rauf" und das Lied von den Sonnenkäferchen sind aktuelle Renner beim Spielen. Dafür belohnt sie uns nun auch regelmäßig mit ihrem zuckersüßen, zahnlosen Grinsen und einem gelegentlichen Gurren und Glucksen. 
Ansonsten würde es mich echt mal interessieren wie viele Kilometer ich täglich in der Wohnung mit ihr auf dem Arm oder im Tragegurt zurücklege. Mir tun Abends immer total die Beine weh. Aber gut, jeder Gang macht schlank. :-)

Montag, 8. November 2010

Rückbildungskurs

Heute war ich zum ersten Mal beim Rückbildungskurs. Mit von der Partie waren mein Babymädchen sowie acht weitere Frauen samt Babys (bis auf eine, die somit auch als einzige alles mitturnen konnte). 
Schon vor der Vorstellungsrunde tönte in Babymädchens Windel das verräterische feucht-pupsige Geräusch, und der Geruch bestätigte gleich, dass die Drückerei erfolgreich gewesen war. Zum Glück kam ich diesmal um eine Windelexplosion herum. Nachdem ich die Prinzessin wieder chic gemacht hatte, konnte es endlich losgehen. 

Drei der Frauen kannte ich vom Geburtsvorbereitungskurs bzw. Schwangerschaftsyoga. Das Babymädchen war das jüngste anwesende Baby, das älteste war schon 5 Monate alt. Somit konnte ich mir gleich mal abgucken, was unsere Prinzessin dann wohl demnächst können wird. Die anderen Babys spielten unter Spielebögen, drehten sich teilweise munter hin und her und schrien vor allem viel lauter als mein Baby. Teilweise musste ich sogar extra hingucken, ob mein Baby auch gerade weint, weil sie von den "großen" Babys übertönt wurde. Überhaupt war der Geräuschpegel teilweise mindestens so laut wie der Fluglärm in Selchow. *gg*

Die Kursleiterin ist leider nur die Vertretung der Hebamme, die auch unseren Geburtsvorbereitungskurs geleitet hat, da diese gerade Urlaub macht. Das ist schade, denn sie wirkte wirklich etwas unmotiviert bis ruppig, hat die Übungen nicht vorgeturnt und dann rumgezickt, wenn jede Frau ihre Anweisungen anders verstand und entsprechend unterschiedlich umsetzte. Na ja, in drei Wochen ist dann ja Hebamme T. wieder da. 

Die Übungen waren erwartungsgemäß komisch. Unter anderem haben wir durch die linke Ferse eingeatmet und durch die rechte Schulter ausgeatmet. Ja, wirklich! Es ist gar nicht so einfach, den Beckenboden überhaupt zu spüren, geschweige denn gleichzeitig die richtige Übung zu machen (s.o.), richtig zu atmen und einem Baby 50 mal den Nucki zurück in den Mund zu stecken. Somit habe ich - wie alle anderen mit Baby auch - nicht wirklich alle Übungen vollständig durchführen können. Dennoch merke ich einen Ansatz von einem kleinen Muskelkater in Oberschenkeln und Po. 

Erst nach mehrfachen Nachfragen erbarmte die Hebamme sich dann mal und tastete bei uns allen die Bauchmuskeln ab. Meine sind noch zu weit auseinander, so dass ich die geraden Bauchmuskeln noch nicht trainieren soll. Bezüglich sinnvoller sportlicher Betätigung hielt sie sich auch eher bedeckt. 

Jedenfalls habe ich jetzt ein Einsteiger-Sport-Programm für mich beschlossen und R. gebeten, mir nötigenfalls in den Hintern zu treten:

Montags - Rückbildungskurs
Mittwochs - Wii-Fit .... während R. beim Schwimmen ist, d.h. ohne Zuschauer :-)
Wochenende - Joggen (jedenfalls langsam mal wieder damit anfangen)

Mit der stetigen Gewichtsabnahme bin ich ja bislang ganz zufrieden, und mit Klamotten sehe ich meist ganz ordentlich aus. Allerdings ist alles (nicht nur der Bauch) noch sehr schwabbelig.

Sonntag, 7. November 2010

Na endlich!!

Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet, aber vorgestern ist von einem Tag auf den nächsten endlich mein Bauchnabel zurück gewandert, nachdem er vor nunmehr 21 Wochen herausgeploppt war. Seit der Geburt hing er nun irgendwie immer noch raus. 

Schön sieht das allerdings weiterhin nicht aus, zumal der Bauchnabel irgendwie immer noch riesengroß ist.... Und zu den Streifen sag ich jetzt einfach mal gar nix.... *grummel*

Freitag, 5. November 2010

Partybaby

Unser Baby kann sich keineswegs über mangelnde Unterhaltung beklagen. Ständig Partys - wie soll das erst werden, wenn sie ein Teenager ist?

Bevor unser Babymädchen geboren wurde, war das Söhnchen meiner Cousine Klein-D. das jüngste Familienkind. Gestern wurde er nun schon zwei Jahre alt!! Er ist schon ein richtig großer Junge und begrüßte uns gleich an der Tür mit den Rufen "Beeeebiiii" und "Pommes", das wiederum eigentlich "Thomas" heißen sollte, denn er ist großer Fan von der Lokomotive Thomas und hatte passender weise eine solche geschenkt bekommen. Ich hoffe wirklich, dass wir unserer Prinzessin in Zukunft auch so zielsicher genau das richtige schenken werden. ... Wobei mir einfällt, dass wir noch nicht so wirklich eine Ahnung haben, was der Weihnachtsmann ihr bringen könnte.... *grübel*

Den gestrigen Kindergeburtstag überstand unser Sonnenschein in echter Partymädchen-Manier. Sie ließ sich von ihrer Verwandtschaft durch die Gegend tragen und schaute sich das wilde Treiben aus sicherer Entfernung an. Schade nur, dass wir anschließend ewig nach Hause brauchten, was zum einem meinem grottenschlechten Orientierungsvermögen geschuldet ist. Zum anderen wurde auch noch wie verrückt gebaut mit diversen Umleitungen UND (Murphy's Law) die doofe Lizenz von meinem Handy-Navi ist genau am 1.11.2010 abgelaufen!! Bitter!!

Ja, und heute stand schonn der nächste Geburtstag - nämlich der von R.'s Vati an. Leider wurde es dem Babymädchen heute dann doch ein bisschen zu bunt. Wir hatten gehofft, dass sie dort vielleicht in ihrer Kinderwagentasche schlafen würde, aber leider klappte das gar nicht. Auch Oma's und Opa's großes Bett lud nur zum gucken, aber nicht zum schlafen ein. Nachdem R. und ich abwechselnd unser Baby in den Schlaf gewogen hatten, es aber immer wieder weinend aufwachte, musste ich leider mit ihr das Feld räumen und frühzeitig den Heimweg antreten. Zu Hause angekommen und schnell in den Schlafanzug gesteckt schlief die kleine Prinzessin in ihrem gewohnten Körbchen sofort ein. 

Also gibt es nun an dieser Stelle wie gewohnt noch einmal 

HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE DEM GROßEN UND DEM KLEINEN GEBURTSTAGSKIND!! Wir wünschen euch beiden ein tolles neues Lebensjahr!!

Mittwoch, 3. November 2010

8 Wochen

Gestern war schon der 8-Wochen-Geburtstag unserer kleinen Prinzessin. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass auch diese Woche wie im Fluge vergangen ist. 

Das Babymädchen hat die Zeit intensiv genutzt, um ihre Fäustchen-in-den-Mund-Fähigkeit weiter auszubauen. Auch das linke Händchen verirrt sich nun manchmal in die kleine Zuckerschnute, allerdings mehrheitlich nur dann, wenn das rechte Händchen z.B. durch unsere Stillposition außer Gefecht gesetzt ist. Einmal hat sie auch schon am Däumchen genuckelt, aber das schien ihr nicht zu gefallen - vielleicht weil das Däumchen noch zu klein ist? Außerdem ist es echt zu niedlich, wenn die Prinzessin sich ärgert, weil die Fingerchen nicht lange genug im Mund bleiben.

Uns ist auch aufgefallen, dass das kleine Mädchen zunehmend mobiler wird. Sie wedelt mit den Ärmchen und strampelt auch schon mal mit den Beinchen, wenn sie sich freut. Vor allem morgens nach der ersten Mahlzeit liegt sie gern in unserem Bett, schaut sich alles an, nuckelt an den Händchen und zappelt was das Zeug hält. Auf dem Wickeltisch bewegt sie sich nun auch mehr und liegt meist nach kurzer Zeit wie ein Fragezeichen da. Legt man sie auf den Bauch, stemmt sie ihre Schultern hoch und wackelt mit dem kleinen Po und den Beinchen, so dass es aussieht als würde sie jeden Moment loskrabbeln. 

Neuerdings sabbert sie auch ziemlich viel. Heute lies ich sie gerade durch die Luft fliegen als sie mir einen Klecks in meinen Mund sabberte. Äh. Ist zwar mein Baby, aber das muss ja nun auch nicht sein. :-)
Die Prinzessin lächelt nun auch viel öfter. Ein Foto ist uns leider immer noch nicht gelungen, aber dafür ein kleines Video. Sie freut sich nämlich immer sehr, wenn ich "Kam ein Mann die Treppe rauf" mit ihr spiele. Besonders oft wird aber immer noch ihr Papa angelächelt. Und heute morgen beim Kuschel-spielen im Bett ist ihr neben einigen süßen Babygeräuschen, doch glatt etwas rausgerutscht, das wie "Papa" klang. Unser Baby ist wohl wirklich ein Papa-Kind. 

Bislang hatte unser Baby nicht allzu viel bzw. immer nur sehr kurz Interesse an Spielzeug. Am Sonntag bekam sie jedoch von Y. einen - auch für Eltern-Ohren angenehm rasselnden - Ring geschenkt. Sie guckt uns gern und ausdauernd zu, wenn wir damit durch die Luft wedeln. Eigentlich ein ganz einfaches Teil, aber sie scheint es zu lieben. 

Das Verdauungssystem unseres kleinen Mädchens scheint sich langsam einzuspielen. Die Pupse können zwar immer noch ganz schön fies sein und zu Tränchen führen, aber lange nicht mehr so oft. Wir hoffen sehr, dass das sich das so weiter entwickelt. 

Ja, und dann hatte unser Baby diese Woche ja erstmalig das Vergnügen, einen ganzen Vormittag alleine mit ihrem Papa zu verbringen, weil ich mal kurz operiert wurde. Sie war sehr artig und hat ihrem Papa viel Freude bereitet. Das erste Fläschchen ihres Lebens war dagegen kein rechter Erfolg und endete mit soviel Spuckerei, dass die kleine Prinzessin umgezogen werden musste. Na ja, jetzt bin ich ja wieder da, und das mit den Fläschchen hat auch noch ein paar Monate Zeit.

Dienstag, 2. November 2010

Curettage

Heute wäre ja eigentlich der Bericht zu Babys 8-Wochen-Geburtstag fällig, zumal wir am heutigen Dienstag auch endlich mal (mit Hilfe einer Outlook-Erinnerung) um 18:52 Uhr an die Geburt unseres Wunder-Babys gedacht haben. Es ist mir jedoch auch ein Bedürfnis vom heutigen Tag zu berichten, so dass der 8-Wochen-Bericht auf morgen verschoben wird. 

Ich hatte ja schon berichtet, dass das Babymädchen bei ihrem Auszug offenbar ein Stück Plazenta in meiner Gebärmutter zurückgelassen hat, dass die ganze Zeit munter vor sich hin blutete. Heute musste das nun raus. Mal abgesehen von einer Polypen-Entfernung im frühen Kindesalter war das meine erste OP. Ich wusste ja, dass das ein absoluter Routineeingriff ist, trotzdem war mir bei dem Gedanken an die Narkose ein bisschen mulmig zumute. 

Viel schwerer wog aber die - zugegebener Maßen kurze - Trennung von dem Babymädchen und die Notwendigkeit einer alternativen Mahlzeit. Eigentlich wollten wir ja einmal künstliche Milch füttern, letztendlich habe ich aber doch ein kleines Fläschchen voll Milch abgepumpt. Zur Sicherheit hatten wir von F. auch noch fertig gemischte Pre-Milch bekommen. 

Schon der Abschied von R. und Baby heute früh viel mir sehr schwer, und als waschechte Heulboje flossen auch schon die ersten Tränen. Ich wusste, dass R. die Zeit alleine mit der Prinzessin super meistern und womöglich trotz der Situation auch ein klitzekleines Bisschen genießen würde, aber mein Mamaherz war trotzdem arg gebeutelt, und ich hatte Angst, dass mein Baby stundenlang vor Hunger weinen würde. 

Jedenfalls wurde ich heute früh von meiner Schwiegermutter eingesammelt und zum Krankenhaus begleitet. Im entsprechenden Gebäude angelangt standen wir erstmal in einem verlassenen Flur. Es war 7 Uhr, und ich war erst zu 7.30 Uhr hinbestellt worden. Dennoch kam uns das seltsam vor, und wir lasen noch mal das Informationsschreiben, wo stattdessen von einem anderen Gebäude die Rede war als mir bei der Anmeldung gesagt wurde. Allerdings ist das auch das Haus, dass zur Zeit wegen Kernsanierung geschlossen ist. Also stiefelten wir noch mal zur Information, wo man uns bestätigte, dass der verlassene Flur der richtige war - der ambulante OP. Kurz nach 7.30 Uhr öffneten sich dort dann auch die Türen.

Nach diesem wenig professionellen ersten Eindruck, fühlte ich mich jedoch wie bei der Geburt und auf der Wochenstation wieder sehr gut aufgehoben und nett betreut. Man brachte mich in "mein" mit Vorhängen abgetrenntes Kabuff, dass mit einer Liege und einem abschließbaren Schrank ausgestattet war. Ich entledigte mich meiner Klamotten und zog das sexy Krankenhausnachthemd an. Ich wies noch mal darauf hin, dass ich nach der OP gaaaanz schnell nach Hause zu meinem Baby müsste. Man bot mir noch eine Beruhigungstablette an, aber aufgrund meiner negativen Erfahrungen mit Dusseligmachern während Babys Geburt habe ich die nicht angenommen. Dann musste ich ein wenig warten, und hörte wie erst eine Frau ("Wie jetzt? Bin ich schon operiert?") aus dem OP geschoben wurde und dann die nächste (die mit den Rollvenen). Und schon war ich an der Reihe. 

In den OP durfte ich noch selber laufen und mich auf den altbekannten Stuhl legen. Auch hier waren alle sehr lieb zu mir. Dennoch flossen mal wieder ein paar Tränen (und das ohne Dusseligmacher *ts ts ts*). Aber irgendwie hatte ich dann schon den Gedanken, dass was schiefgehen könnte. Das helle Licht und die Anzahl an anwesenden Leuten taten ihr übriges. Man sagte mir, ich solle lieber an was Schönes denken, damit ich nicht schlecht träume. Also schnell an R. und Baby gedacht.... und während ich die Spritze bekam noch: "Jetzt bloß nicht zu schnell die Augen zumachen, sonst fangen die noch zu früh an"....

Und dann wurde ich wieder in mein Kabuff geschoben. Das war schon ein komisches Gefühl, weil für mich quasi gar keine Zeit vergangen war. Es war ja aber auch nur eine Viertelstunde gewesen. Ich hab mich dann gleich aufgesetzt, viel getrunken und ewig an einem Stück Zwieback geknabbert. Ich wollte schnell in Schwung kommen, um nach Hause zu meinem Baby zu kommen. Beim Gedanken an die kleine Prinzessin war ich auch schon wieder am Heulen. Die Schwestern waren wirklich sehr lieb und einfühlsam, und als ich dann noch hörte, dass nebenan auch eine Frau weinte - aber weil sie nach einer Fehlgeburt kürettiert werden musste, hab ich mich echt geschämt.

Zwischenzeitlich "lief ich dann aus". Netzschlüppi und Riesenbinde reichten nicht aus, und so hoppelte ich schnell mal über den Gang zur Toilette. Na ja, mein Schamgefühl hat sich in den vergangenen 8 Wochen noch nicht wieder ganz zurückgebildet, so dass das auch okay war. ich fragte nach einer Paracetamol wegen der Unterleibsschmerzen. Das hatten die aber gerade nicht vorrätig! Äh!? 
Mir wurde dann doch ein bisschen schwindelig und ich legte mich ein bisschen hin. Vielleicht bin ich auch eingeschlafen.

Nun wollte ich aber wirklich endlich nach Hause. Es war schon 11 Uhr und der Arzt ließ auf sich warten. Ohne sein Okay durften wir nicht gehen. Manno!! Wieder schlichen sich ein paar Tränchen raus, und die nette Schwester sagte, ich könne ruhig mal kurz mein Handy anmachen und zu Hause anrufen. Gesagt, getan. Es war so schön R.'s Stimme und beruhigende Worte zu hören.... und vor allem mein Baby nicht zu hören. Das heißt sie weinte nicht!! Oh, war ich erleichtert. 

Endlich kam der Arzt, fragte mich, ob es mir gutginge. - Ja. - Er noch: Der Befund geht dann an meine betreuende Frauenärztin. Und: Alles Gute, Sie können gehen. Und dafür musste ich soooo lange warten!!

Meine Freundin F. wartete mit Klein-T. im Wartezimmer und brachte mich dann blitzschnell nach Hause zu meinen Lieben. Das Baby war durstig, aber zuckersüß und guter Dinge. Ich war so glücklich, sie in den Armen zu halten und stillen zu können. Das Fläschchen hatte sie nicht so toll gefunden und das meiste davon wieder ausgespuckt. Aber R. hatte es trotzdem geschafft, sie bei Laune zu halten.

Mir war dann den ganzen Nachmittag noch recht schwindelig, so dass ich die Zeit mehrheitlich im Bett verbrachte und dort mit dem Babymädchen spielte. Zwischenzeitlich konnte ich mich noch mit lecker Hühnersuppe (made by Schwiegermutti) und Dominosteinen (sponsored by R.) stärken, und nun geht es mir schon wieder recht gut. Jetzt geht es aber gleich ab ins Bett. 

Und: Bis irgendwann Baby Nr. 2 geboren wird, hätte ich nun meinen Unterleib ganz gern endlich mal wieder ganz normal für mich selbst!!

Montag, 1. November 2010

Schon wieder....

Letzte Nacht pupste und weinte das Babymädchen ganz bitterlich. Zu guter Letzt konnte ich nicht mehr anders und musste ein bisschen mitweinen. Zum Glück übernahm R. dann das Babyschaukeln, und endlich schlief das kleine Mädchen wieder ein.

Und irgendwann mussten die Pupse ja mal was bringen. Aber warum musste sie gleich wieder ihre Windel sprengen?? Ausgerechnet als wir gerade meinen Kollegen einen Besuch abstatteten. So musste ich sie lauthals brüllend auf dem Besprechungstisch komplett nackig machen und umziehen.... Arme kleine Prinzessin!!

Heute gab es von den lieben Kollegen natürlich auch Geschenke für das kleine Mädchen. Unter anderem auch einen Gutschein für ein Schülerpraktikum im Jahr 2026. Allerdings ist es nach der heutigen Aktion vielleicht nicht empfehlenswert, dass sie diesen Gutschein jemals einlöst. Mit 16 Jahren könnte es ihr etwas peinlich sein, auf ihren ersten Besuch bei Mamas Arbeit angesprochen zu werden. :-)

Sonntag, 31. Oktober 2010

Der Storch war da….

…. und zwar genau vor 54 Tagen. Seit dem ist jeder Tag anders schön und jede Sekunde mit unserer Zuckersüßen eine Genuss!!

Heute dann endlich – später als gedacht – haben wir dann das besondere Geschenk der Uroma abgeholt. Dabei handelt es sich um einen handgefertigten Wanderstorch, der bei der nächsten Geburt eines Urenkelchens dann weitergegeben wird.

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Dieser hat auch gleich einen Ehrenplatz im Kinderzimmer bekommen. Mal sehen wie das Babymädchen morgen darauf reagieren wird. Von der Wickelkommode hat sie die beste Sicht darauf….

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Vielen lieben Dank an dir Uroma schon mal von den stolzen Eltern!!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

1. Impfung

Heute war ich mit dem Babymädchen bei der Kinderärztin, wo es seine erste Impfung gegen Rotaviren bekam. Zum Glück war es nur eine Schluckimpfung. Trotzdem hat mein Baby ein kleines bisschen geweint, aber dann doch tapfer den Impfstoff heruntergeschluckt. Gleich danach war sie aber wieder ein absolut goldiger Sonnenschein. Es kann nun jedoch sein, dass sie tatsächlich ein bisschen krank wird. Oh, hoffentlich, hoffentlich nicht!!!! Wir sollen ihre Temparatur im Auge behalten, und es könnte sein, dass sie mehr als üblich spuckt und der Stuhlgang sich grünlich färbt. Außerdem müssen wir dolle aufpassen, dass wir uns nicht beim Windelwechseln mit dem Rotavirus infizieren. D.h. noch öfter als sonst Hände waschen. Meine Hände sind deshalb nun seit Wochen schon total trocken und sehen aus als wäre ich 90 Jahre alt.

Seit zwei Tagen ist leider das linke Äuglein des Babymädchens rot und ein bisschen angeschwollen. Also Augenlider, nicht das Auge selbst. Die Ärztin hat sich das angeschaut, eine Bindehautentzündung oder so ist es offenbar nicht. Es scheint auch nicht weiter dramatisch zu sein. Dennoch haben wir homöopathische Augentropfen für sie bekommen. Die erste Dosis habe ich ihr heute Nachmittag ins Äuglein getröpfelt, und natürlich war die kleine Prinzessin nicht begeistert.

Die heutige Impfung war quasi nur eine kleine Aufwärmübung. Anfang November müssen wir wieder hin, dann bekommt unser kleines Mädchen ihre ersten 6-fach Impfungen. Zum Glück kann R. mit dabei sein, denn ich bin mir ganz und gar nicht sicher, ob das ohne Tränen meinerseits abgehen wird. Aber ein bisschen Gnadenfrist haben wir ja noch bis dahin....

Mittwoch, 27. Oktober 2010

50 Tage Mama

So, wie gestern schon angedeutet gibt es heute mal einen Bericht über mich. Allerdings mit etwas anderem Inhalt als ich gestern noch dachte. 

Heute war ich bei meiner Frauenärztin zur Nachuntersuchung. Es war schon irgendwie komisch nicht-schwanger dort zu sein. Schießlich hatte ich - in jenem anderen Leben - ja ziemlich viele Stunden dort verbracht. Meine Freundin F. war mit von der Partie und bespaßte mein Babymädchen während ich mal wieder ein Becherchen voll machte, Blutdruck und HB-Wert gemessen bekam und schlussendlich zur Ärztin durchgewunken wurde. 

Die wunderte sich gleich ein wenig als ich sagte, dass der doofe Wochenfluss noch nicht vorbei sei und auch immer mal frisches Blut dabei sei. Vier Wochen nach der Geburt war das ja schon mal fast vorbei gewesen und dann schwallartig noch mal wieder gekommen. Die Einzelheiten lasse ich hier weg, nur soviel: Die Aktion hätte durchaus in einen Splatterfilm gepasst. R. hatte dann meine Hebamme angerufen, die aber sagte, dass das schon mal passieren könnte und solange ich keine Schmerzen hätte und die Blutung auch schnell wieder nachließe wäre das nicht weiter problematisch. Nun, ich hatte keine Schmerzen und die Blutung hat auch nachgelassen.... nur eben nie ganz aufgehört. 

Zurück zum heutigen Tag: Die Frauenärztin machte also einen Ultraschall und dann ein besorgtes Gesicht. Offenbar ist da immer noch ein Stückchen Plazenta in der Gebärmutter verblieben bzw. weiter gewachsen. Und das muss raus. 

Also machten R., das Baby und ich heute Nachmittag einen Ausflug zurück ins Krankenhaus. Dort verbrachten wir dann einige Zeit im Wartesaal der Rettungsstelle bevor ich zum nächsten Ultraschall musste. Der dauerte dann gleich so richtig lange und war auch recht unangenehm. Die Ärztin war sich nicht 100%ig sicher, ob es Plazenta ist, aber jedenfalls muss es trotzdem raus. 

Dann ging es weiter zur nächsten Gynäkologin, die mich noch mal untersuchte und dann die weiteren Formalitäten mit mir klärte bevor es weiter ging zur Patientenaufnahme inkl. Anästhesieaufklärung. Drei Stunden später war ich ein wenig entnervt, aber auch beruhigt, weil alles auf einen absoluten Routineeingriff deutet. Nächsten Dienstag wird nun also die Ausschabung ambulant vorgenommen. 

Meine allergrößte Sorge als meine Frauenärztin heute früh erstmalig von der Ausschabung sprach war, dass ich dann ja eventuell wegen der Narkose nicht stillen dürfte und wie ich denn wohl mein Baby ernähren sollte. Es ist nun so, dass ich gleich nach der Aufwachphase wieder stillen darf. Das heißt aber trotzdem, dass ich die kleine Prinzessin von ca. 6:45 Uhr bis 11:30 Uhr nicht stillen kann, und dieser Abstand wäre ihr definitiv zu lang. 
Mit meiner Hebamme habe ich über's Abpumpen von Muttermilch gesprochen. Sie meinte aber, in Anbetracht dessen, dass ich das noch nie gemacht habe, wäre das sehr aufwändig. R. wird dem Babymädchen in meiner Abwesenheit also ausnahmsweise mal ein Fläschchen mit Pre-Milch geben. Ich hoffe, sie trinkt das dann auch zumindest ein bisschen. Klar, sie wird in der kurzen Zeit nicht verdursten, trotzdem finde ich die Vorstellung, dass mein Baby stundenlang vor Hunger und Durst weinen könnte total fürchterlich. :-(

So, nun zum eigentlich geplanten Inhalt für diesen Post. Es geht mir gut (haha). Nein, im Ernst:
  • Die linke Hand ist seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr taub. Nur die Finger der rechten Hand kribbeln noch ein bisschen. Meistens merke ich das aber gar nicht mehr.
  • Es ist toll, sich ohne Schmerzen am Schambein oder Becken umdrehen, aufstehen und überhaupt bewegen zu können. 
  • Mein Gewicht sinkt langsam aber stetig, ohne dass ich allzu sehr darauf achten muss. Hoffentlich geht das so weiter. Und hoffentlich nehme ich dann nicht gleich nach dem Abstillen zu. 
  • Der Bauch sieht schon viel flacher aus, auch wenn sich am Umfang seit einiger Zeit nix mehr so richtig tut. Wahrscheinlich wird das erst besser, wenn ich mit dem Rückbildungskurs anfange. Hoffentlich.
  • Der Bauchnabel ist schon ein bisschen weiter in den Bauch zurückgewandert, aber noch längst nicht da, wo er hingehört. Die Linea Negra ist auch noch unverändert rabenschwarz. 
  • Die Schwangerschaftsstreifen... sind vorhanden. Zum Glück sind sie nicht lila sondern hell. 
  • Die ersten beiden weiten Nicht-Umstandshosen passen nun wieder. Allerdings sieht es blöd aus, dass der Bauch immer noch über den Hosenbund quillt.
  • Die Haare fallen bislang nur dem Baby, aber noch nicht mir aus. 
  • Meine Haut lässt einiges zu wünschen übrig. Ich habe nun die "Stillpille" von meiner Ärztin verschrieben bekommen, die dagegen kaum etwas ausrichten wird. Ich "freue" mich schon darauf, meine hautfreundliche Pille wieder zu nehmen, wenn ich irgendwann abgestillt habe. 
Soviel also zu meinem aktuellen post-partalen Befinden. Und in alter Tradition gibt es nun mal wieder mein aktuelles, wahrscheinlich letztes Bauchbild:

Dienstag, 26. Oktober 2010

7 Wochen

49 Tage ist das Babymädchen erst alt. Erst - denn mir kommt es irgendwie schon viel länger vor! R. und ich sind beide total verliebt in unser kleines Wunder. Oft stehen wir einfach nur da und staunen das kleine Menschlein an. Am liebsten sind mir die kuscheligen Momente nach dem Stillen, wenn die Prinzessin zufrieden an meiner Brust kuschelt und ich ihre kleinen Patschehändchen auf der Haut spüre.

In der vergangenen Woche hat sich wieder einiges getan. Babymädchens aufregendstes neues Gadget ist "rechtes Fäustchen in Mündchen". Es sieht umwerfend niedlich aus, wenn sie mit ihrer Zuckerschnute rumsucht, während ihr Ärmchen sich wild wedelnd annähert. Leider ist die Freude oft nur von kurzer Dauer, denn das freche Fäustchen passt nicht in den Mund und büchst meist recht schnell auch wieder aus. Das linke Fäustchen wird zur Zeit noch eher stiefmütterlich behandelt und kaum beachtet.




Das Babymädchen reagiert nun generell eher mit tastendem Abschlecken als saugendem Andocken, wenn etwas ihren Mund berührt. Das Köpfchen konnte es ja sowieso von Anfang an heben. Außerdem kann es sich jetzt schon sehr gut mit den Händchen abstützen und die Schultern hochstemmen. 

Zum ersten Mal gelächelt hat sie ja als sie genau einen Monat alt war (je einmal für Mama und für Papa). Zwischenzeitlich schien sie diese bezaubernde Errungenschaft immer mal wieder für ein paar Tage zu verlernen, um dann immerhin den Papa immer mal wieder mit einem Lächeln zu verzaubern. Sie ist offenbar ein Papa-Kind. In der letzten Woche hat sie nunn aber immer häufiger gelächelt und manchmal war sogar ein Lächeln für die Milchbar Mama drin. Omas und Opas kamen nun auch schon mal in den Genuss, und auch ihr Teddy-Mädchen auf der Wickelkommode wurde schon mal mit einem Lächeln begrüßt.

Das Babymädchen fängt nun auch an, ein bisschen zu "erzählen" und verschiedene Geräusche auszuprobieren. Sie weint immer noch selten - eigentlich nur, wenn ich die Brust nicht schnell genug raushole und zum Andocken bereit halte oder eben, wenn sie die Pupse plagen. Allerdings schien sie in den letzten 3 Tagen weniger Bauchweh zu haben. (Gleichzeitig hatte dafür ich Bauchschmerzen. ABER: Wenn das der Deal ist, behalte ich sie gerne, damit meine Prinzessin endlich ihre Ruhe davor hat.)

Die Pickelchen im Gesicht sind nun fast weg. Nur an einigen Stellen ist die Haut noch ein bisschen rauh. Dafür hat sich nun Milchschorf auf dem Köpfchen gebildet, den wir gestern Abend erstmals nach Einweichen mit Öl entfernt haben. Das hat auch ganz gut geklappt, aber ich nehme an, dass wir das nun regelmäßig tun müssen, weil der Milchschorf bestimmt wieder kommt. 

Heute habe ich ein ganz verschlafenes Babymädchen. Dadurch konnte ich endlich mal meinen Kleiderschrank aufräumen. Dazu aber (nach) morgen mehr. Ich gehe morgen zur Nachuntersuchung bei der Frauenärztin, und dann gibt's auch mal wieder ein Update zu meinem Befinden.

Montag, 25. Oktober 2010

Partybaby

Es war wieder ein ereignisreiches Wochenende und unser Baby hat wieder so einiges erlebt. 

Baby's Tante Kimmy hat sich offenbar ein wenig von ihrem Bruder R. anstecken lassen und nahm am Samstag an ihrer ersten offiziellen Laufverantstaltung - dem Festival of Lights Run - teil. Das nahmen wir dann zum Anlass für einen abendlichen Familienausflug. Die Beleuchtung der Berliner Sehenswürdigkeiten fanden wir zwar wie schon im letzten Jahr nicht so überwältigend, aber dafür fand ich es umso schöner, mit dem als Eisbär verkleideten Babymädchen im Tragegurt und Hand in Hand mit meinem R. durch die Stadt zu schlendern. Es war zum einen irgendwie romantisch und gleichzeitig fühlte ich mich total geborgen - ein bisschen wie auf einer eigenen kleinen Familieninsel. 

R. und ich waren mit beschrifteten Schild, Rassel und Fotoapparat bewaffnet. Wir standen an der Wendeschleife beim Berliner Dom und versuchten auf der gegenüberliegenden Seite Kimmy und ihre Freundin zu erspähen, damit wir sie dann ordentlich bejubeln könnten, wenn sie auf unserer Seite vorbeikämen. In der Dunkelheit ist es uns leider nicht gelungen, die beiden frühzeitig zu entdecken. Tatsächlich sprach ich mit R. und merkte erst einige Sekunden später, dass er nicht mehr neben mir stand, weil Kimmy zwischenzeitlich vorbeigekommen und er ein Stückchen mit ihr mit gerannt war. Also kamen weder Schild, noch Rassel noch Fotoapparat zum Einsatz. 

Trotzdem: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die beiden Läuferinnen!!


Am gestrigen Sonntag hatte dann meine Tante G. Geburtstag und lud zum Kaffeekränzchen ein. Das Babymädchen durfte also mal wieder ein Kleidchen anziehen.... welches sie von oben bis unten bespuckte bevor überhaupt alle Anwesenden begrüßt worden waren. Na ja, in Strumpfhose und Pulloverchen sah sie genauso niedlich aus. Die kleine Prinzessin ließ sich von allen bestaunen, staunte ihrerseits vor allem Tante G.'s zahlreiche Lampen an (spannend!), wurde von diversen Familienmitgliedern umhergetragen und bespaßt und ließ auch gutgelaunt eine Kacka-Windel-Beseitigungsaktion über sich ergehen, bei der 5 "große" Zopf-Liesen zwischen 3 und 8 Jahren sie gleichzeitig streichelten und laut gackerten. 

Fazit: Das Baby ist also als Partygast und kleine Cousine absolut geeignet.

Tante G. ist zu Hause zwar gerade computerlos, trotzdem gibt es an dieser Stelle noch mal nachträglich einen 
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG!!

Samstag, 23. Oktober 2010

Eine Kinderwagenfahrt ist lustig

.... - nicht. Meistens jedenfalls. Der heutige Ausflug soll als Beispiel dienen. Das gut gestillte, mit Sabsimplex versorgte, vom Bäuerchen befreite, frisch gewickelte und etwas schläfrige Baby wurde heute Vormittag von mir in den Kinderwagen gelegt. Erstes Ziel war die Post, um einen Brief für Tante Kimmy abzuholen. Die Viertelstunde Weg dorthin guckte und schlummerte das Baby abwechselnd und wirkte dabei noch relativ zufrieden. 

Bei der Post angelangt wartete eine Schlange bis draußen vor die Tür. Ich stellte mich trotzdem erstmal an. Wir waren noch nicht mal ganz bis hinein in die Post gelangt da fing das Babymädchen an zu weinen. Und zwar so laut, dass ich den Post-Besuch abbrach. Das hat sie wohl vom Papa, denn der hat auch öfter mal Querelen mit den Postangestellten. Na gut, nicht weiter schlimm, der Brief wird wohl auch Montag noch abzuholen sein. 

Weiter ging's zum kleinen aber feinen Buchladen ein Geschenk für meine Tante kaufen. Hier wird man sogar noch persönlich beraten. Den kurzen Weg dorthin verschlief das Baby, während des folgenden Beratungsgespräches schaute sie sich mit großen Augen um. Das wiederum hat sie von mir - ich lese auch sehr gerne. 

Kaum raus aus dem Buchladen schlief das Baby kurz wieder ein, um Kraft zu tanken für den folgenden Brüllalarm. Die nächsten 10 Minuten weinte das arme kleine Mädchen ganz bitterlich. Nucki reinstecken, ruckelig fahren, nicht so ruckelig fahren, beruhigend auf sie einreden, streicheln - nichts half. Ich habe sie dann testweise mal mehr auf die Seite als auf den Rücken gelegt, aber auch das war doof. 50 Meter vor der Haustür schlief die Prinzessin dann - wohl vor Erschöpfung ein. 

Der ganze Ausflug hatte keine Stunde gedauert! Im Hausflur meldete die Prinzessin sich noch mal zu Wort, damit auch die Nachbarn was von ihr haben. Doch kaum im Kinderzimmer angelangt schlief sie wieder ein - 20 ganze Minuten lang sah das so aus: