Montag, 1. Juli 2013

Kitakumpel

Schon seit einem Jahr immer wieder angedacht, haben wir gestern BMs Kitakumpel F. und seine Eltern zum gemeinsamen Spielen und Grillen besucht. Lustig ist übrigens, dass F.'s Mama nicht nur den Nachnamen trägt, den immer alle verstehen, wenn wir uns am Telefon melden, sondern auch noch am selben Tag wie ich Geburtstag hat. Noch eine! 

Wir haben uns sehr nett (im positiven, entspannten Sinn!) unterhalten während F. BM sein ganzes Spielzeug zeigte und beide ganz lieb mit einander spielten.... äh.... tobten. Unser Mädchen ist ja ein ziemlicher Rabauke, aber F. spielt in der gleichen Liga für Jungs und somit immer noch einen Zacken wilder, lauter, schneller als BM. (Klischee olé!) Da wir BM immer früher in die Kita bringen als F. und dieser dann auch schon immer zu Hause ist, wenn wir sie wieder abholen, erlebten wir die beiden zusammen bislang nur bei den beiden Kitafesten. Gestern war es daher besonders toll, zu sehen wie gut sich die beiden schon kennen, sich miteinander unterhalten, Spiele und Quatsch ausdenken können. Bedenklich fand Mädchen-Papa R. es nur, wenn F. sein Töchterchen zu wild umarmte und Knutscher aufdrückte. Auf diesen kleinen Mann wird er nun für die nächsten 15 Jahre ein Auge haben. :-D

Trotzdem  Auf jeden Fall wollen wir bald zum Gegenbesuch einladen!

Samstag, 29. Juni 2013

Waldfest

Heute fuhren wir in den "hohen Norden", um die liebe F. noch mal mit Kugelbauch zu sehen, die Baustelle zu besichtigen und mit den Kindern zum Waldfest zu gehen. BM hielt die lange Autofahrt tapfer durch, kommentierte nur gelegentlich "Das dauert sooo lange!". Dort angekommen futterten wir uns durch verschiedene Stände, streichelten Tiere und ließen die Kinder ausgiebig klettern und spielen. Dafür, dass wir von dem Örtchen vorher noch nie etwas gehört hatten, wurde dort ein tolles Fest auf die Beine gestellt. Aber Mann, ist das weit weg!

Damit ich es nicht vergesse, schnell ein paar Kindermund-Notizen:

Ey, worte mich mal an! (Antworte mir mal)
Bressin (Prinzessin)
Ich bin ein Raat! (Ich bin ein Pirat. Mit Aufkleber auf dem rechten Auge.)
Ich hab eine Dee! (Idee)
Weiß mal? (Weißt du?)
Das passt gesammen. (Alles, was die gleiche Farbe hat, passt derzeit zusammen. Oder auch zwei Füße, zwei Hände, BMs und Mamas Bauchnabel.)

Mittwoch, 26. Juni 2013

Geburtstagswünsche

BM und ich sind seit heute früh bis Freitag Abend wieder R.-los. Heute Nachmittag wünschte BM sich nach der Kita, dass wir beide noch Fahrrad fahren. Für mich war es übrigens das erste Mal, dass ich selbst mit dem Fahrrad neben ihr her fuhr. Bislang hatte ich sie immer zu Fuß begleitet, um schneller eingreifen zu können, wenn sie an einer Straße nicht gleich anhalten sollte. Da sie aber mittlerweile sehr gut auf uns hört, habe ich mich also breitschlagen lassen. Wir fuhren dann ca. 150 Meter zum nächstgelegenen "Nielplatz", trieben uns dort eine Weile rum und fuhren dann geradewegs zurück. Es blieb also eine recht kurze Radtour. :-)


Heute Abend im Bett erzählte mir BM dann wie man die Zahnfee ruft. Anschaulich - indem sie laut rief: "Zahnfeeee, komm mal her! Ich brauch kein Nucki mehr! Ich will eine große Zaaaahnbüüüürste!" Alles jedoch nur als Trockenübung. Wirklich abgeben will sie ihre Nuckis noch nicht. Dafür wartet sie auch weiter auf die "große Zahnbürste" = elektrische Zahnbürste, wie sie sie bei Emi gesehen hat.

Und weil wir grade bei Wünschen waren, fragte ich BM, was sie sich denn zum Geburtstag wünsche:

"Ein Fotopraat und ein Handy. Und ein Auto, kann man so anschubsen ooond daaaann fährt das gaaanz schnell weg."

Äh, sehr bescheiden....

Dienstag, 25. Juni 2013

Spürnase

Beim abendlichen Familienkuscheln in BMs Bett lachten wir heute Tränen mit und über unser zuckriges Mädchen. Schon dabei war mir klar, dass ich unmöglich alles aufschreiben kann, was sie heute alles niedliches erzählt hat. Hier also nur eine kleine Auswahl:

Es hat ganz viel geregnet. Die Sonne war hinter den Wolken, (damit) die nicht nass wird. Warn wir nicht im Garten! Wir haben im Bällebad getobt. P. und ich hat uns gehaut. (Hast du gehauen oder P.?) Wir beide. F. hat gesagt, wir nicht hauen sollen. Nur ich hab geweint. Und dann haben wir auf F. raufgehopst. F. hat geweint, dann haben wir alle geweint. (Erläuterungen unsererseits, dass man nicht haut oder auf andere Kinder hopst).... Hat nicht einer geschimpft.

Mach mal deinen Arm hoch, Papa! (Wildes Gekitzel folgt. R. knabbert BM an.) Papa, nein! Dein Bart kratzt so! Ich will das nicht!

(Wuselndes Kind tut einem Elternteil weh) Tschulschidung! Das hab ich nicht mit Absicht gemacht!
(BM greift sich Kuschelhund Bello und setzt ihn R. auf den Kopf) So. Bello will auf dus Kopf pullern. Schschsch. Das ist ein Storch. Seht du den Storch? Der pullert auf dein Kopf. Flieg, flieg, flieg.
(Mit großen Augen und aufgeregter Stimme ganz klar uns imitierend.) Sommer vorbei ist, bin kein Spatz mehr! Dann kommt ich Ocke (Gruppe) 1, weil ich ein großes Mädchen bin!
Erzählst du noch mal alle Kinder? (Dann müssen wir alle Spatzenkinder aufzählen, die nach den Sommer in Gruppe 1 kommen. Und dann müssen wir erzählen, wer jetzt nacheinander alles in die Schule kommt - angefangen mit PL bis hin zu BM).

(Als ich nach einer Weile noch mal zur nicht schlafenden BM ins Kinderzimmer gehe....) Riecht hier so? Hat du Schokolade gegessen? Äh,.... ja.) Hast du runter gekaut? (Ja.) Kann ich noch mal riechen?
Und vorher beim Essen: Darf ich noch ein Nanchinjong essen? Ein Nanchinjong ist ein Pilz?

Sonntag, 23. Juni 2013

Fachsimpelei

Wenn R. sich mit den Nachbarsmännern zur Linken und zur Rechten über's Grillen, zugehöriges Equipment und vor allem über die richtige Anzündtechnik unterhält, ist das wohl die Spießerreihenhausvariante des gemeinen Schwanzvergleichs. Nur ohne Maßband.

Ups. Habe ich das jetzt laut geschrieben? O.O

Sonntag

Gestern hatten wir einen schönen Tag voller Besucher. Zum Frühstück kamen Uroma, R.s Cousine nebst großem und kleinem Mann sowie des kleinen F.s Großeltern. BM und F. verbrachten den fröhlichen Vormittag hauptsächlich damit, um das Klettergerüst herumzurennen und sich von den Erwachsenen durch die Luft wirbeln zu lassen. Entsprechend früh und ausgiebig fiel der Mittagsschlaf aus.

Gegen Abend kamen dann noch Kimmy und M. zum Grillen vorbei und hatten leckersten Reisnudelsalat dabei. Mmh! Ich liebe diese Sommertage, die fast vollständig  Garten stattfinden!

Heute dann Kontrastprogramm: Ein Chilltag zu dritt. Obwohl: Immerhin war ich nach langer Zeit mal im Fitnessstudio. Darum musste ich R. und BM auch die gewünschte Radtour verwehren, weil ich fix und alle bin. Nun schlunze ich auf der Terrasse und beobachte meine beiden Menschen bei der Gartenarbeit. BMs Speckärmchen stecken professionell in Gartenhandschuhen während sie R. hilft, die durch Kettenöl beschädigten Rasenstellen auszubessern. Könnte ich aufstehen, würde ich sie beide fressen. <3

Mittwoch, 19. Juni 2013

Hitzefrei

Heute haben sich die Schwiegereltern in ihr 6-wöchiges Hitzefrei abgesetzt. Zur Feier des Tages holten sie BM gleich nach dem Frühstück aus der Kita ab und fuhren mit ihr in den Wald, u.a. um im See zu "schwimmen".

35°C haben R. und ich uns jedenfalls nicht gewünscht. Der arme R. musste den ganzen Tag im Anzug verbringen, und selbst jetzt sind es draußen noch 28°C. Wir haben überall die Fenster auf und hoffen jetzt zumindest auf etwas Durchzug. Puh!

Sonntag, 16. Juni 2013

Die großen Kinder kommen in die Schule

Gestern fand in BMs Kita die alljährliche Verabschiedung der Schulanfänger statt. Die großen Kinder führten eine total niedliche Version von Rotkäppchen auf und wurden von den kleineren Kindern mit Tanz und Gesang gefeiert. BM hatte uns vorher schon gesagt, dass sie das Abschiedslied nicht richtig kennt. Obwohl sie sonst auch in Gesellschaft mutig und laut singt, war sie gestern sichtlich überfordert als sie da so zwischen den anderen singenden Kindern stand. Sie sang zwei Zeilen mit und klatschte auch mal kurz mit, staunte aber größtenteils mit offenem Mund (und Fingern darin).

Umso überraschter war ich als sie heute Abend - anstatt zu schlafen - den Refrain des Liedes in gewohnter BM-Lautstärke schmetterte. Immer und immer wieder.

Zwischendurch streute sie immer mal wieder den Reim "Hast 'nen Taler..." ein, den sie von ihrer Oma hat. Vermutlich ein Überbleibsel, weil sie letzte Nacht bei meinen Eltern übernachtete.

Jeden Abend

... ist das der Blick von unserer Terrasse. Unser Zuhause.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Gesagt getan

Warum haben wir das nicht früher getan?

Neulich beim abendlichen Kuscheln erklärten wir BM, dass wir Eltern immer sooo müde sind, weil sie uns so oft weckt, und dass sie ja eigentlich schon groß genug sei, um Nachts nicht immer zu jammern oder weinen. Stattdessen könne sie sich einfach selbst ihre Milch nehmen, die wir ans Bett stellen, sich umdrehen, einkuscheln und weiter schlafen. Und wenn dann die Sonne scheint, könne sie alleine zu uns rüber kommen.

BM tat recht verständnisvoll, und tatsächlich sind wir scheinbar endlich auf dem Weg zu einigermaßen ungestörten Nächten. Bislang hat sie es im nächtlichen Tran zwar noch nicht geschafft, ihre Milch zu finden, aber immerhin trinkt sie diese dann alleine in ihrem Bett. Außerdem hat sie jetzt drei Nächte bis in die frühen Morgenstunden in ihrem Bett verbracht. Nur einmal musste ich sie 20 Sekunden überreden, dass sie noch nicht ins große Bett müsse. Sonst lies sie sich mit kurzem Streicheln und Zudecken sofort beruhigen. Bislang habe ich sie dann zwischen 4 und 5 Uhr zu uns geholt, was locker 4 Stunden später ist als noch vor einer Woche.

NOCH muss also gelegentlich einer von uns aufstehen. NOCH werde ich bei jedem kurzen Ningler wach und bleibe auch wach, in der Erwartung, dass ich gleich "angefordert" werde, aber es ist trotzdem schon jetzt eine große Erleichterung, nicht mehr den Großteil der Nacht BM-Körperteile ins Gesicht zu bekommen oder ("Mama, Hand! *jammernöl*) stundenlang die Hand durchgeknetet zu bekommen.

Echt mal: Wir haben BM also erklärt, was wir uns wünschen, und es klappt. So ein großes Mädchen! \o/

Und noch etwas: Gestern konnte BM nicht einschlafen. Also gab ich ihr irgendwann ein Buch und sagte, dass sie sich das ja noch leise angucken könne bis sie müde genug sei. Tatsächlich schaute sie es sich ganz ruhig an und gab so lange keinen Mucks von sich, dass wir fälschlicherweise dachten, BM sei längst eingeschlafen, und überrascht lachen mussten, weil sie so niedlich und gleichzeitig groß aussah mit ihrem Buch.

Heute schickte BM mich dann gleich nach dem Tagerzählen nach unten, weil sie wieder ein Buch angucken wollte.... Und schlief unglaublicherweise völlig ohne Ningeln nach einer halben Stunde ein.

Großes Mädchen, mein Mädchen: So lange ich denken kann, muss ich vor dem Einschlafen lesen.

Montag, 10. Juni 2013

Perfektes Wochenende

Da ich mir das Wochenende (meiner maßgeblichen Meinung nach) total verdient hatte, wurde es ein besonders schönes. 

R. und ich hatten Freitag Abend bis Samstag Nachmittag BM-frei. EIGENTLICH wollten wir Freitag Abend fleißig sein und ein paar Fliegengitter anbauen. Uneigentlich war ich fix und alle, als ich endlich nach Hause kam, so dass wir stattdessen mal den Italiener in unserer Nähe testeten und für gut befanden. 

Am Samstag Vormittag sammelten wir R.s Oma ein und fuhren mit ihr in den Schlosspark des Schlosses, wo wir beinahe geheiratet hätten (und das übrigens nur deshalb nicht taten, weil die Online-Beurteilungen grottenschlecht waren), weil wir den bei unserer Besichtigung im Winter schon wunderschön fanden. Wir machten dort also einen kleinen Spaziergang und bestaunten die riesigen alten Bäume. Danach fuhren wir in ein tolles Gasthaus am nahegelegenen See. Dort feierten auch gerade eine große und eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Wurde eigentlich früher auch schon soviel geheiratet oder fällt mir das jetzt einfach mehr auf? Jedenfalls saßen wir gemütlich beisammen und plauderten bei herrlichem Seeblick und leckerem Essen.

Danach fuhren wir in den Wald, um unser Mädchen einzusammeln.... aber natürlich erst nach gemütlichen Kaffeetrinken. Dann schlug ich BM vor, dass wir doch wenigstens mal mit den Füßen baden gehen könnten, weil das Wetter so schön war. Für BM wurden es dann doch zwei kurze Ganzkörperbäder, denn nur Füße ist doch langweilig. Bei 17°C Wassertemperatur fanden wir das alle ganz schön mutig. 

Gestern bekamen wir Frühstücksbesuch von A+B und dem kleinen B. Die Kinder spielte so nebeneinander her und wir machten noch einen kleinen Laufradausflug, wobei B mal BMs Mini-Puky mit den vier Rädern ausprobieren durfte und für gut befand. Es ist zwar pink, aber als Überbrückung bis seine Beinchen lang genug für sein "richtiges" Laufrad sind wohl absolut ausreichend. 

Danach wurde es dann so richtig faul und gemütlich. Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Garten - inkl. kurzem Mittagsschlaf in der Hängematte für mich. R. bekam dann naturgemäß wieder Hummeln im Hintern, die er sich dann bei einer Radtour abstrampelte. BM durfte ein bisschen im Planschbecken planschen, Blumen gießen und auf einer Decke picknicken. Abends grillten wir und ließen dann den Tag bei gemütlichem Familienkuscheln ausklingen. 

Für mich war das Wochenende wirklich perfekt!

Freitag, 7. Juni 2013

Wenn man...

...gegen Ende eines langen Arbeitstages extatisch ruft, wie geil die Funktion "mtrans()" sei, die man gerade ergoogelt und zum Laufen gebracht hat, und dann noch eine spontane 5-minütige Büroparty mit Joghuretten folgt, dann war die Excel-Session eindeutig zu lang.

Das Wochenende haben wir uns redlich verdient!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Schleichen

Heute hatte ich einen sehr schönen Abend. Ich war l mit K. ohne H einen Burger essen, einen alkoholfreien Cocktail trinken und über ganz viele Dinge sprechen. Gerade bin ich zu Hause rein geschlichen, nachdem ich gefühlte Kilometer entfernt von Haus geparkt hatte und nach Hause gelaufen war, wo jedoch R.s Auto AUCH NICHT davor stand. Nun gut, da haben wir uns wohl missverstanden, und unser eigener Parkplatz bleibt heute Nacht eben frei.

Mutti-mäßig setzte ich noch eine Wäsche für morgen früh an und machte mich leise, leise im Bad schlaffertig inkl. Vermaulwurfung (Kontaktlinsenentnahme). Im Flur fiel mir erst mal mein Gürtel herunter, in BMs Zimmer stolperte ich über das mitten im Zimmer liegende Stillkissen und als ich zu guter Letzt besonders leise ins Schlafzimmer ging, blendete ich mich selbst mit meiner Taschenlampen-App, so dass ich mein Schienbein am Bett stieß und polternd meine Flasche umwarf.

Ich bin wirklich gespannt, ob BM das Schleichen später mal besser hinbekommt als ich.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Eigene Ernte

Alle Kinder aus BMs Kita haben heute einen Ausflug gemacht. 

Erst haben sie draußen gefrühstück und dann sind sie mit einem großen, weißen Bus zu einem "Baumarkt" (= BM-Sprech für Bauernhof) gefahren. Da haben BM und Spatzenkumpel R. geweint, weil die Ziegen gekommen sind und sie Angst hatten. Sie sind weg gerannt und haben noch mal geweint, weil die Ziegen immer noch gekommen sind. Und da war ein Pferd. Die Kita-Praktikantin hat alle Kinder hochgehoben, so dass sie reiten konnten. Das war lustig! An weitere Tiere kann BM sich nicht erinnern. Es gab kein Mittagessen, aber lecker Bratwürste mit Stulle und "Kepschup".  Spatzenkumpel R. hat BM dann mit dem Fuß gehauen, BM hat laut "Nein" gesagt, aber nicht geweint. Im Bus hat sie dann (vielleicht) wieder neben ihm gesessen und mit Erzieherin E. Späße gemacht, aber nicht (oder nur ein bisschen?) geschlafen. 

Soweit BMs Version: Ich werde morgen in der Kita mal ihre Erzieherin nach weiteren Details fragen. :-)

Da nun endlich das Wetter wieder besser ist, sind BM und ich nach der Kita noch in unseren Flecken Grün Garten gegangen. BM lief schnurstracks zu den Erdbeerpflanzen, um nachzusehen, ob die eine fast-rote Erdbeere mittlerweile richtig rot sei. War sie. Darum zelebrierten wir das Pflücken und Waschen unserer ersten Erdbeere gebührend und kosteten: Lecker, lecker, lecker. Dann pflanzten wir zusammen endlich unsere Kräutertöpfchen von der Hochzeit ein. 


Nachdem dann alle Erdbeerpflänzchen und Blümchen gegossen waren fand BM ihre Ärmchen schmutzig und wusch sie mit Wasser aus der Gießkanne. Dabei fiel ihr auf, dass auch die Beinchen schmutzig waren. Also zog sie kurzerhand Hose und Schlüppi aus und wusch die Beinchen mit eisekaltem Wasser. Bevor sie dann auch noch ihr T-Shirt ausziehen konnte verlagerte ich die fröhliche Planscherei in die warme Badewanne.

Zu guter Letzt schlief das mittagsschlaflose Kind zum zweiten Mal diese Woche so früh ein, dass R. und ich uns ein wenig ratlos ansahen und grübelten, was wir denn mit solch einem langen Feierabend anfangen könnten. Was haben wir nur früher gemacht, als wir noch kinderlos waren bzw. als BM nicht immer erst um 21:30 Uhr schlief? *lach* 

30 + 30 = Party

Ich hinke schon wieder hoffnungslos mit dem Bloggen hinterher. Somit ist wohl auch die tolle Geburtstagsparty anlässlich des 30. Geburtstags meines tollen Ehemanns und A. aus B. schon fast wieder verjährt.

Den eigentlichen Geburtstag verbrachten wir am Freitag recht ruhig zu Hause mit wechselnden Besuchern, die sich über den Tag verteilt bei uns einfanden. Weil sich zu dem Zeitpunkt meine Stimme komplett verabschiedet hatte, konnte ich auch leider kaum etwas zur Unterhaltung beitragen und wir ließen den Tag entspannt auf dem Sofa ausklingen.

Die eigentliche Party stieg dann am Samstag. Die Jungs (oder sagt man ab 30 endlich Männer? *lach*) waren alles ganz entspannt angegangen und gingen am Vormittag erstmal einkaufen, während ich unsere super-geheime Location vorbereitete und angemessen dekorierte. Nach einem Unheil verheißenden, verregneten Vormittag blieb es während der Party erstaunlich trocken, so dass wir wie erhofft draußen feiern konnten. BM spielte  eine Weile auf dem Spielplatz mit L. und T.. Da es für sie aber schon das zweite Fest des Tages war, nachdem sie Nachmittags schon beim Kinderfest im Wald gewesen war, fuhr meine Mutti recht bald mit ihr nach Hause.

Ich finde, es war ein richtig toller Abend mit vielen Leuten, die wir zum Teil lange nicht gesehen hatten,und einigen neuen Bekanntschaften, weil ja zwei Geburtstage gleichzeitig gefeiert wurden. Es war feucht-fröhlich wie schon lange nicht mehr (man ist ja nichts mehr gewohnt) und - auch das hat es bei uns Kleinkindeltern lange nicht gegeben - erst als es wieder hell war  bis es wieder hell wurde fuhren wir für eine Mütze Schlaf nach Hause.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Eine Krankheit jagt die nächste

In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag fing BM an zu brechen und hörte trotz Vom ex erst 12 Stunden später wieder auf. Die war dabei immer so tapfer und fiel gleich darauf wieder in Vomex-Dös-Schlaf. Wir veranstalteten am Freitag ein wildes BM-Betreuungsringelreien: Erst ich, dann Oma M., und dann kam R. dank ausgefallenem Flieger überraschend nach Hause.

Am Samstag grummelte ganztägig mein Magen, was dann am späten Abend in Rundumentsorgung mündete. Mann, war mir elend. R. war Fußball gucken, BM schlief unruhig und rief immer wieder nach mir, und ich hing über'm Klo. Übrigens ganz erstaunlich, welche Kräfte man trotz allem mobilisieren kann, wenn das eigene Kind weint.

Der Sonntag dümpelte dann so vor sich hin. Ein rundum grauer, regnerischer und R. kümmerte sich nicht nur toll um mich, sondern gab auch alles, um BM durch den Tag zu bespaßen.

Montag Nacht bellte und keuchte es plötzlich aus dem Kinderzimmer. So schlimm wie noch nie, wahrscheinlich weil ich das Fenster während des Einschlafdings geschlossen hatte, weil draußen noch allerlei Betrieb herrschte. Also peste ich zu BM, die wimmernd und keuchend im Bett saß, riss das Fenster auf und stellte mich mit ihr im Arm davor. Es wurde auch recht schnell besser. Trotzdem war die restliche Nacht gelaufen, BM blieb unruhig und ich machte gefühlt kein Auge zu, weil ich nachträglich das große Flattern und Waswärewenn bekam.

Was macht man eigentlich, wenn so etwas im echten Sommer passiert und die Luft draußen nicht kühl genug ist? Kühlschrank?

So, und jetzt sind wir alle drei erkältet, ich mal wieder komplett ohne Stimme. Heute Abend bekam BM schon einen Riese Bock, weil ich ihr mangels Stimme nichts vorlesen konnte. Das wird wieder ein Heidenspaß morgen auf Arbeit. Zum Glück ist dann schon Wochenende, weil R. am Freitag zum dritten Mal nullt. :-)

Dienstag, 21. Mai 2013

Ziege

Ich fordere BM drölfzig mal auf, jetzt bitte das Kneten einzustellen und aufzuräumen, mittlerweile schon recht genervt.

BMs Antwort: "Nicht so zickig sein, Mama!"

Montag, 20. Mai 2013

Weil?

Nachdem BM nun seit Monaten gefühlte W-Fragen ohne das entsprechende W-Wort am Anfang fragte, hat sie jetzt ihr eigenes W-Wort eingeführt. Sie kaut uns nun regelmäßig ein Ohr ab mit einem lang gezogenen und beliebig oft wiederholten "Weeeiiil?", damit wir absolut alles erklären und begründen.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Zahn # 17 & 18 ... und Kindermund

Am Morgen unserer Hochzeit alberte BM morgens noch auf meinem Schoß herum. Dabei blitzten mich plötzlich zwei - schon ziemlich große - hintere Backenzähne an. Ups. Das war uns mal wieder gar nicht aufgefallen bzw. BM hatte sich nichts anmerken lassen. Jetzt fehlen nur noch unten zwei Backenzähne, dann ist ihr Milchgebiss vollständig.


Und weil ich grade blogge, gleich noch ein paar BM-Sprech-und-Sing-Notizen:

"Das reicht noch nich enug!" - Das reicht nicht. / Das ist nicht genug.
"Lasenbleifen" - Seifenblasen

Als ich sie heute aus der Kita abholte, zog sie mich zu einem größeren Mädchen, dass von einigen Freundinnen umringt weinend auf einer Bank saß und einen Finger mit einem mikroskopisch kleinen Blutstropfen hochhielt. Dabei stand auch eine Erzieherin, die mir daraufhin sagte, dass BM dem verunfallten Mädchen zum Trost gerade schon das Liebkoselied vorgesungen habe.

BMs Lieblingslied ist schon seit Wochen "I follow rivers" von Lykke Li. Sie freut sich immer total, wenn es im Radio läuft und singt dann aus voller Kehle "Ach, ach, folloooo".

BMs von Mama gesungenes Lieblingslied ist gerade "My only Sunshine". Ich muss es ihr immer wieder vorsingen und dabei singt sie ein bisschen mit, lacht sich aber die ganze Zeit kaputt... so dass ich wiederum auch lachen muss und wir uns gemeinsam durch das kleine Lied kichern. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die englischen Worte für sie ungewohnt klingen, aber dieses Lied bringt BM unweigerlich zum Lachen.

Montag, 13. Mai 2013

Ein Traum

So kitschig es auch klingen mag: R. und ich sind in den letzten Wochen auf einer Wolke des Glücks geschwebt, die keine Zeit für diesen Blog gelassen hat. Irgendwie war alles so zauberhaft und besonders, dass es wohl auch jetzt keinen detaillierten "Bericht" geben wird, sondern wir unsere Erinnerungen für uns behalten werden.

Nur so viel: Am 25. April 2013 gaben wir uns im engsten Kreis unserer Familien und Trauzeugen das Ja-Wort. Der Tag war genauso entspannt wie wir ihn uns gewünscht hatten und übertraf dennoch unsere Erwartungen bei Weitem. Unsere Gäste hatten sich unglaublich viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben, um uns diesen Tag absolut unvergesslich für uns zu machen. Ich habe den Tag als Braut unglaublich genossen und habe mich wie eine Prinzessin gefühlt - auch wenn ich von der Corsage blaue Flecken an den Rippen bekam und wir vor der Hochzeitsnacht erstmal knapp 50 Haarnadeln entfernen mussten. Mein Ehemann ist der tollste Mann der Welt und sieht mit Ring noch besser aus als ohnehin schon. BM und die anderen Blumenkinder waren einfach zuckersüß. Ich hätte meinen kleinen Wildfang vor Liebe fressen können als sie sich im gelben Kleidchen meinen Brautstrauß schnappte und damit quer über den Rasen ausbüchste. Die Location war toll, mein Blumenstrauß und die blumige Deko wunderschön. Das Wetter war nur an diesem einem Tag in der Woche so richtig perfekt zum heiraten. Kurzum, es war alles wunderbar und doch so unbeschreiblich, dass ich mich gar nicht erst daran versuchen werde. 

Unsere Flittertage verbrachten R. und ich zu zweit auf Mallorca. Wir hatten ein luxuriöses Hotel, in dem wir es uns richtig gut gehen lassen konnten. Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" sind wir viel mit Fahrrädern, aber auch im Auto umher gefahren und konnten uns nicht satt sehen an der frühlingsgrünen Landschaft, den vielen Blumen und charmanten Finkas. Romantik, ein bisschen Abenteuer, ein Abend am Ballermann und sogar ein halber Tag am Pool, bei dem mein stets vielbeschäftigter Ehemann redlich Mühe gab, einfach mal ein bisschen Nichts zu tun. 

BM war derweil auch in einem Urlaub. Meine Eltern fuhren mit ihr, PL und meinem Bruder nach Leipzig, danach blieb sie noch zwei Tage bei ihnen im Dorf. Sie war ganz lieb und hat die Zeit mit ihrer Familie auch sehr genossen und danach noch viel davon erzählt. Wir sind wirklich froh, dass das so gut geklappt hat, denn bis dahin hatte sie nie länger als eine Nacht ohne uns auswärts geschlafen. 

Wieder vereint mit unserem Mädchen haben wir die restlichen freien Tage sehr genossen, und da dann nur drei Arbeitstage vor dem langen Himmelfahrtswochenende die viele Familienfreizeit unterbrachen, kommen wir erst jetzt langsam wieder von unserer Wolke herunter und im Alltag an.

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Ich bin so verliebt: In meinen Ehemann, in mein Mädchen, in unser Leben. Alles ist einfach schön. 

Montag, 22. April 2013

Tap, tap, tap

Irgendwann letzte Woche jammermeckerte es wie jede Nacht aus dem Babyphone. R. raffte sich auf und ging ins Kinderzimmer, um BM einzusammeln. Dort wurde er von Festtagsbeleuchtung begrüßt, denn BM war aufgestanden, hatte das Licht angemacht und befand sich mit geschlossenenAugen und den Worten "Mein Nucki kann ich nicht finden" wieder auf dem Weg ins Bett.

Zwei Nächte später gab es dann eine große Premiere, nachdem wir BM schon wochenlang erzählt hatten, dass sie doch Nachts allein zu uns kommen könne, daher beide Türen offen ließen und extra ein Nachtlicht für den Flur angeschafft hatten. Diesmal stand ich auf, fummelte wie üblich erstmal die Handytaschenlampe an und blendete prompt mein kleines Mädchen an, dass schon vor der Schlafzimmertür stand.

In der darauffolgenden Nacht waren wir beide bei den ersten Tönen aus dem Babyphone sofort hellwach und lauschten neugierig. Tatsächlich hörten wir tap-tap-tap die kleinen Füßchen und schon bog BM mit ihren Schlafgefährten Igel, Bello und Häschen unter die Ärmchen geklemmt um die Ecke.

Bislang ist es bei dem einen Mal geblieben, weil BM dann erst mal wieder krank wurde und von Husten-Nupfen-Schlodderkotzd geplagt sowieso nicht schlafen konnte. Gestern sagte sie dann, dass ich lieber die Tür zumachen und sie nachts abholen und rübertragen solle. Könnte also eine Eintagsfliege gewesen sein.

Abschiede

Heute, so ungefähr um 15:30 Uhr, habe ich mich am Telefon zum letzten Mal mit "Firma, Mädchenname, Guten Tag." gemeldet.

Jetzt wird es ernst - gleich hole ich mein Kleid ab.

Dienstag, 16. April 2013

Ausreißer

Heute so. Als BM und ich nach Hause kamen waren grade die 3-jährigen Zwillinge und das kleinste Mädchen von gegenüber draußen. BM wollte gleich Hallo sagen gehen und kam dann mit Zwilling H im Schlepptau zurück. Die beiden aßen dann einträchtig auf der Treppe einen Keks bevor sie unvermittelt anfingen, um die Wette zu laufen. Dabei schüttelten beide ihre Köpfchen, wohl weil es ihnen gefiel, den Wind in den Mützen-befreiten Haaren zu spüren. Pure Lebensfreude!

Dann stieß auch Zwilling J dazu, und die drei Mädels spielte Umher-rennen und Verstecken... bis H eine Idee hatte und flugs unter der Absperrung hindurch in den Park kletterte. So schnell konnten wir Eltern gar nicht protestieren wie auch BM hinterher geklettert war.

Zwillingspapa und ich sprinteten gleich hinterher. Die kleinen Ausreißer kamen nicht weit sondern verhedderten sich in ihrer Aufregung in einem dornigen Busch. Tränenreiches Geschrei folgte, BM erlitt einen kleinen, blutigen Kratzer auf dem Kopf und ihr T-Shirt einen kleinen Riss. BM schluchzte laut: "Ich wollt wegrennen!"

Zumindest für BM war es das erste Mal, dass in den Park ausgebüchst ist. Ich hoffe, dass sie die stachelige Lektion jetzt eine Weile beherzigen wird... auch wenn Zwillingsmama A und ich mit einiger Vorfreude der Zeit entgegen sehen, wenn unsere Kinder alleine spielen gehen können.

PS: Es ist vielleicht zu früh, um Prognosen abzugeben, aber ich glaube, BM und H könnten mal gute Freundinnen werden. Jedenfalls spielen sie sofort immer sehr begeistert und fast ohne Aufwärmphase miteinander, wenn sie sich treffen.

Sonntag, 14. April 2013

Mädelswochenende

BM und ich haben uns ein richtig schönes Wochenende gemacht. Nachdem R. gestern entführt wurde sind wir erstmal zu Uroma gefahren, die mit einem Brunch ihren Geburtstag nachfeierte (BM dazu: Uroma hat nächste Mal (Anm.: = letztes Mal) Geburtstag gehat. Uroma hat schon wieder Geburtstag?) Dort war auch der kleine F., der BM mittlerweile leicht überragt. Nach kleiner Anlaufignoranz tanzten die beiden und spielten laut kreischend "Bautz machen".

Da BM dann trotz der Toberei ganz munter war und im Auto ohne Unterlass quasselte, beschloss ich, dass wir gemeinsam mit Tausenden anderen den ersten richtigen Frühlingstag zum Blumenkauf nutzen müssten. Auf dem Heimweg entschärfte es BM dann aber doch noch. Sie schlief so fest, dass ich sie nicht nur völlig erloschen auf's Sofa legen sondern sie zuvor auch noch schlafend auf die Toilette setzen konnte.

Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir dann sehr einträchtig draußen, wo wir ein bisschen Frühling vor's Haus und in den Garten brachten. Also ich pflanzte, BM buddelte, wusch die Stufe vorm Haus ab, kletterte auf ihr Klettergerüst und kaute mir dabei unablässig ein Ohr ab.

Abends ging sie dann artig ins Bett, veranstaltete noch einen Morgenkreis mit ihren Kuscheltieren und schlief irgendwann ohne Jammern ein. Ein perfekter Tag!

Heute fuhren wir ans andere Ende der Stadt, um Berliner Keks in der nicht mehr ganz neuen Wohnung zu besuchen. Frau Mama war mit ihrem Minimann auch dabei. Sie Kinder spielten größtenteils sehr einträchtig und drehten dann immer weiter auf, rannten durch die ganze Wohnung, sprangen die Eule an und tobten dann, was das Zeug hielt auf dem Elternbett. Leider schlug das dann der Erbse auf den Magen, so dass wir den wohlverdienten (Auto)Mittagsschlaf einläuteten.

Jetzt sind wir im Dorf. Ich muss im Wohnzimmer sitzen während im Flur eine geheime Blumenkinderprobe stattfindet.

Noch anderthalb Wochen! ... Nicht mehr lange, obwohl BM immer sagt, dass ich JETZT schon "SbkvS Isndingwa" statt "SbkvS Mädchenname" heißen soll.

Samstag, 13. April 2013

Abgeholt

Heute früh schlichen sich R.s Trauzeuge A aus B und Fl. ins Haus, um R. liebevoll kuschelnd zu wecken. Dazu kam es nicht, weil er sofort erschrocken aufschrie als A aus B ihn mit kalten Händen berührte. Die Überraschung war jedenfalls gelungen, auch wenn mein R. vor Schreck wohl ein Jahr gealtert ist.

Eine Dusche und einen Kaffee später sind sie nun auf dem Weg nach.... *nochgeheimweilRnochnichtweißwohinesgeht*

Viel Spaß, mein Süßer. Denk dran: Spätestens am 25. musst du wieder hier sein und "Ja!" sagen. :-D

Dienstag, 9. April 2013

Von mir hat sie das nicht!

BM (ihren Plüschkäfer als Auto benutzend): Da war ein böse Mann! Hat ich doll geschimpft! Böse Mann!

Ich: Wo war ein böser Mann?

BM: Fährt nicht weiter! Ich komm nicht durch! Weiterfahren! Hup hup!

Montag, 8. April 2013

Osterimpressionen 2013

Ebenfalls schon fast verjährt, möchte ich doch wenigens festhalten wie Ostern dieses Jahr aussah:









Und auch wenn ja eigentlich das Suchen an sich am meisten Spaß gemacht hat und es ja eigentlich nicht um die Geschenke gehen sollte, hat BM ein paar Knaller-Geschenke bekommen, die sie sofort ins Herz geschlossen hat.

Diese Tasche ist BMs ständiger Begleiter, wenn sie ihr Lieblingsspiel - alles einpacken, in den Bus einsteigen und zur Arbeit fahren - spielt.


Ich glaube, ich hatte schon mal berichtet, dass BM im Dachgeschoss immer wieder die Kiste mit PLs abgelegten Sachen und Schuhen plündert und allerlei zu große Dinge anzieht. Und nun hat unsere kleine Rabaukenfee ihr erstes eigenes Verkleidungsstück, in dem sie sich ganz doll chic findet.

Von Uroma bekam BM das Buch Die Häschenschule, welches wir nun täglich mehrmals vorlesen müssen. BM kann sogar schon ein paar der Reime mitsprechen. Nur der Fuchs (na gut, auch ein bisschen der Eichkater) ist ihr sehr unheimlich. Darum verdeckt sie ihn oft mit den Händchen, damit sie ihn nicht sehen muss. Am niedlichsten aber ist es, wenn sie ihre kleine Hand als Schranke zwischen Fuchs und Häschen hält, damit der böse Fuchs nicht an die Häschen rankommen kann.

Brautsause

Meine Güte, ich bin blogtechnisch hoffnungslos hinterher. Aber jetzt muss ich endlich mal über meine Brautsause berichten...., die nun immerhin schon zwei Wochen her ist.

Irgendwie hatte ich gar nicht daran gedacht, dass mit dem Heiraten ja auch ein Junggesellinnenabschied einher geht. Als meine Trauzeugin vor Monaten mal eine Bemerkung in die Richtung machte, viel es mir wie Schuppen von den Augen und ich fürchtete mich ein bisschen, weil ich nicht wirklich Lust hatte mit lustigem T-Shirt und "Aufgaben" lösend durch die Kneipen zu ziehen. Ich hoffte stattdessen auf etwas Wellness und Entspannung, verdrängte das Thema aber sicherheitshalber gleich wieder.

Somit dachte ich am Abend des wirklich bescheuerten Arbeitstages - dem 22. März - nur noch an den Feierabend auf der Couch. Ich hatte gerade BM ins Bett gebracht und mich in Jogginghose auf die Couch geworfen als es an der Tür klopfte. R. bestand darauf, dass ich selbst die Tür öffnete - und da standen meine liebe A. und K ohne H mit Wunderkerzen bewaffnet davor. Oh je, ich glaube, ich habe sie nicht sehr überschwänglich begrüßt, denn an einem Freitag ABEND konnte wohl kaum mit Wellness sondern viel mehr mit Kneipen gerechnet werden.

Ich hatte eine wirklich lange Leitung und verstand ewig nicht, dass ich über Nacht wegbleiben würde! R. hatte sehr umsichtig (und ja, einigen Hinweisen) einen großen Koffer gepackt, der aber schon heimlich an mir vorbei ins Auto geschmuggelt worden war. Etwas verwirrt, aber mittlerweile guter Dinge stieg ich also ein. Das Navi verriet mir zwar nicht das Ziel, aber dass wir 184! Kilometer fahren müsssten. Aha.

Nach einer recht gruseligen Fahrt über schneeverwehte Landschaften kamen wir an einem blauen roten Ferienhaus am See Möschen *hihi* an. Dort warteten meine kugelige Trauzeugin F. und Kimmy auf uns. Am Kamin, bei Kerzenschein und Sekt schnatterten wir uns schon mal warm bevor wir in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen schliefen wir so richtig aus. Nachdem F. und ich uns um 6 Uhr schon mal recht munter begrüßt hatten (Muttis eben), drehten wir uns nochmal um und schliefen bis halb 10! Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei dem nur die Zwiebeln an den Rühreiern fehlten *lach*) machten wir eine ausgedehnte Spazierwanderung durch die frühlingshafte Winterlandschaft. Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien und überall lag Schnee. Wie im Winterurlaub.


Den Nachmittag verbrachten wir erneut mit stundenlangem Schnattern - ich weiß gar nicht, was wir die ganze Zeit zu erzählen hatten, aber für mich verging die Zeit wie im Fluge. Vielleicht auch, weil Kimmy jederzeit geflissentlich dafür sorgte, dass mein Sektglas nie leer wurde.

Als es dunkel wurde gingen A, Kimmy und ich dann in die hauseigene Sauna. Da hatten wir uns schon den ganzen Tag drauf gefreut, wollten aber warten bis es draußen dunkel genug war, damit wir uns im Schnee abkühlen konnten. Was wir dann auch japsend und kreischend taten - sehr zur Erheiterung unserer Nachbarn die keineswegs ordnungsgemäß im Haus waren, sondern auf der Terrasse grillten.

Eine weitere Durchschlafnacht machte die Erholung dann perfekt. Beim Frühstück mussten wir etwas improvisieren, weil wir Wurst und Käse wegen des funktionsuntauglichen Kühlschranks auf der Terrasse gelagert hatten. Bei zweistelligen Minusgraden sind die schockgefrosteten Sachen dann nicht mehr pünktlich aufgetaut. *lach* Und dann war mein chilliges Brautsausenwochenende auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Hause.

Mädels, unser Wochenende war eine wirklich gelungene Überraschung und ich fand die Tage mit euch absolut wunderbar!!

PS: Und nun fangt schon mal an Fangen zu üben! In zweieinhalb Wochen will ich euch mit vollem Einsatz beim Brautstraußfangen sehen!

PPS: Das gilt nicht für A, weil sie 1) schon sehr gut fangen kann und 2) schon verheiratet ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Ferien mit Oma und Opa


Dieses Jahr hatten nicht nur Oma und Opa sondern auch BM Osterferien, da R. und ich ein wenig mit unseren Urlaubstagen haushalten müssen. BM hatte eine tolle Woche, wie man im folgenden Gastbeitrag nachlesen kann:

Manchmal kommt im Leben immer alles anders als geplant. Der Frühling lässt auf sich warten, die Temperaturen sind winterlich und ein Urlaub im Wald, so wie es geplant war, ist  leider nicht möglich. Auch sind wir nicht verreist, denn das Zauberwort heißt „Kitaschließzeit“. Dem Hilferuf der Eltern folgend wurden alle Pläne über den Haufen geworfen und ein volles BM-Programm gestartet.

Warm eingepackt ging es am ersten Tag in ein Brandenburger Dorf. Dort steht ein Prinzessinnenschloss. BM war traurig, dass wir leider keine Prinzessin trafen. Außerdem war sie sehr verwirrt, dass man mit einem Schlüssel ein Schloss öffnen und in einem anderen Schloss wohnen kann… Bald wird BMs Mutti auf ihrer Hochzeit eine Prinzessin sein und das tröstete sie sehr.

Wir besuchten das Schloss und den dazugehörigen verschneiten Park. Wir fanden einen verwunschenen See, der nur darauf wartet, von den kleinen Märchenexperten der Hochzeitsgesellschaft entdeckt zu werden. Große Pläne werden geschmiedet. Der fröhlichste Geist im Park war wohl BM selbst. Die gute Laune kam auch daher, dass wir anschließend zu den Pferdchen wollten.

Nach kurzer Autofahrt sind wir im nahegelegenen Pferdehof gelandet. Viele große Pferde begrüßten uns im Stall. In der letzten Box stand dann Rowdy, zu dem wir wollten. Rowdy ist ein kleines Pony, dass gar keine Lust hatte mit uns zu reiten. Nachdem es gesattelt war, machte es keine Anstalten loszugehen. Bei der Kälte kann man das verstehen. BM bewies mal wieder Humor und saß auf dem nicht laufenden Pferd und lachte von ganzen Herzen.
Noch Tage danach erzählt sie: „Pferdchen wollte nicht raus! Wir konnten es aber doch noch überreden mit uns auf dem Damm zur Havel zu laufen. Danach sahen wir bei einem Spaziergang auch noch Ziegen und Schafe und ein ganz großes Storchennest, dass auf der Erde lag. Alles sehr interessant!

Abends im Bettchen haben wir noch immer über Rowdy gelacht. Selig schlief BM bis zum
Morgen, guckte kurz, sagte: „Noch dunkel!“ und schlief weiter. Aufgestanden wurde erst, als
die Vögel aufhörten zu singen. Leider wissen wir jetzt, dass das schon so gegen 7 Uhr ist…

Am nächsten Tag wollte BM noch mehr Tiere sehen. Zuvor machten wir uns schick, zogen uns ganz warm an und dann bei eisigen 0 Grad ab in den Tierpark. BM wollte unbedingt Löwen sehen. Der Löwe hat schon auf uns gewartet und fand BM auch sehr süß…

Wie gewohnt hatte BM vor keinem Tier Angst, egal wie groß es war. Nur als uns ein Eichkater über den Weg lief, wollte sie gleich wieder auf den Arm. Ein wenig irritiert war sie darüber, dass es überall große „Kackihaufen“ lagen. Vor allem bei den Elefanten. Als wir heute einen alten Schneebatzen sahen, fragte sie auch, ob es Kacki wäre. Noch lieber als die großen Elefanten waren die kleinen Kletterelefanten. Da BM gern Baby spielt, war es besonders interessant, dass ein Panzernashornbaby bei der Mama trank. Auch die süßen Osterlämmer gefielen ihr, sowie die „bunten Vögel“ (Wellensittiche), die so einen Krach machten.
Völlig enthemmt wollte sie die Stachelschweine streicheln. Da gerade Fütterzeit war, sahen wir wie die Hängebauchschweine fraßen und hörten wie sie schmatzten. Mit Begeisterung macht BM das jetzt bei jeder Mahlzeit nach. Und wie es so oft ist, war der Bagger auf dem Spielplatz noch viel interessanter als die Tiere.
Nachdem wir gefühlte 8 Stunden Tiere angesehen haben, ging es nach Hause. Schmatzend aßen wir Süppchen und BM wollte unbedingt im Babyschlafsack schlafen.

Am dritten Tag kauften wir im Supermarkt bei BMs Wohnhaus ein. Sie wusste genau wo was stand und hatte genaue Vorstellung, was es heute zu essen geben sollte – schließlich ist sie  eine kleine „Fressraupe“. Die Bärchensalami war nämlich falsch, da der Teddy kein Gesicht auf der Stulle hatte. Auch musste die liebe Uroma kritisiert werden, weil es „nur ein Naschi“ gab. Also wurde vorsichtshalber noch eine „Kokolade“ mitgenommen. Auch hatte sich der Uropa zum Nudelessen angemeldet. BM kochte für uns und hatte dabei sichtlich Spaß. Vorsichtshalber kostete sie auch ständig die Würstchen. Sie waren lecker!

Wer so viel isst, muss sich auch bewegen. So wurde ordentlich gespielt: Staubsaugen in der ganzen Wohnung, Kaufmannladen öffnen und Tisch decken. Das machte sie liebevoll mit ganz vielen Servietten (10 Stück für vier Leute).

Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf, bei dem sie probierte die Augen zu öffnen, indem sie ganz vorsichtig an den Wimpern der geschlossenen Augen zog. Dabei lachte sie herzhaft (anstatt zu einzuschlafen).

Da wir schon so viel in der Kälte waren, ging es nun in die Sauna. Sie genoss wie ein Profi. Erstmals saunierten wir auf ihren Wunsch hin auf der mittleren Stufe und liegend. „Wie die anderen Frauen das machen!“
Das Anziehen danach war sensationell, denn BM war noch vor der Oma fertig, denn es gab eine Prämie fürs Anziehen: Einen kleinen Kokoladenkäfer!

Morgen geht es in den Wald! Super!