Samstag, 29. September 2012

Der Weg ist das Ziel

Heute fand in der Kita ein Mini-Flohmarkt statt. Das wollten wir zum Anlass nehmen, die knapp 2 Kilometer mal nicht mit dem Auto sondern dem Laufrad zu bewältigen. Dazu gesellten sich meine Freundin A. mit Klein-B. sowie ganz spontan die Zwillinge von gegenüber mit ihrer Mama. Der Spaziergang hat in beide Richtungen richtig viel Spaß gemacht. H. und BM fuhren ganz toll auf ihren Laufrädern und zwischendurch ruhten sich die drei Mädels in wechselnder Besetzung jeweils zu zweit im Jogger aus. Zwischendurch spielten alle neugierig in BMs Kitagarten. BM vertrug sich mit beiden Nachbarsmädchen sehr gut, kicherte und erzählte mit ihnen. Das war so niedlich anzusehen und lässt hoffen, dass sie mal gute Freundinnen werden.

Freitag, 28. September 2012

Nur noch der Rest von heute!!

Wenn der heutige Arbeitstag herum ist, haben wir endlich Urlaub! Wir werden nicht wegfahren, wollen aber ein paar Ausflüge machen und v.a. mal eine Woche lang jeglichen Arbeitsstress verdrängen. Ich freue mich unendlich auf eine gemütliche Woche zu dritt.

Sonntag, 23. September 2012

Oh Geier!!

... ruft BM und meint "Au weia".

"Manno" und "Manno-Mann" schimpft sie immer öfter. Sie hat immer mehr Spaß daran, unsere Wörter und Sätze nachzusprechen. Meist in gewohnter BM-Manier nur an der Wortmelodie zu erkennen. Aber ein Wort konnte sie sofort richtig nachsprechen: "Papagei".

Wir müssen uns nun endgültig hüten, dass wir nichts Falsches oder Gesellschaftsuntaugliches vor ihr sagen.

Mitfahrer

BM interessiert sich für andere Kinder, sagt auch fremden Kindern immer fröhlich guten Tag, hält sich im Spiel aber meist ziemlich zurück. Sie beobachtet die anderen Kinder, spielt aber eher nebenher als im Mittelpunkt. Die große Ausnahme ist PL, ansonsten dauert es immer eine Weile bis BM auftaut.

In letzter Zeit hat sie jedoch immer mal wieder kleine Bekanntschaften gemacht - beim Kinderarzt, auf Spielplätzen und so nebenher beim Laufrad fahren. So kam es auch heute, dass BM sich beim Laufradfahren kurzerhand fremden "großen" (knapp vierjährigen) Zwillingen anschloss und locker anderthalb Kilometer mit ihnen durch den Park bis zu den Pferden radelte. Sie konnte super mithalten, obwohl die beiden schon größere Räder hatten. Vor allem der große Junge passte schön auf sie auf, was BM damit belohnte, dass sie ihm fröhlich quasselnd jede Slalomfahrt nachmachte. Trotz halsbrecherischer Manöver und "doll dell dahn" (den Hügel hinab) schafften die drei es immer, haarscharf aneinander sowie anderen Radfahrern und Spaziergängern vorbeizudüsen und ohne Unfälle zu den "Hüja" zu kommen.

Samstag, 22. September 2012

Zahn Nr. 16....

.... ist da. Seit ich ihn entdeckt habe, weist BM auch immer wieder auf den "noie Tahn" hin.

Montag, 17. September 2012

Herzzerreißend

Heute so beim Tag erzählen:

Ich: "... und dann wart ihr im Kita-Garten spielen."

BM: "Ja.... Iss Kita g-geint!"

Ich: "Warum hast du denn in der Kita geweint?"

BM: "Iss g-geint. Papa (nicht) da!"

BM geht wirklich gerne in die Kita, aber wenn am Nachmittag beide Spatzenerzieherinnen schon Feierabend haben, ist sie immer sehr traurig und wartet sehnsüchtig darauf, dass sie abgeholt wird.

Eine Lanze brechen

Besonders im Bloggerdorf lese ich immer wieder von gar fürchterlichen Müttern und Schwiegermüttern. Klar, nutzen viele Twitter und Blogs um ihrem Ärger Luft zu machen. Aber das kann doch (hoffentlich) nicht wirklich die Normalität sein, oder?

Bei uns ist das jedenfalls zum Glück ganz anders, und darum will ich hier mal eine Lanze brechen - für normale, liebevolle Mütter und Schwiegermütter im Allgemeinen und natürlich für meine eigene Mutti und Schwiegermutti. Ich bin froh, dass ich euch beide habe, ausgiebig schnacken kann, dann und wann einen unaufdringlichen Rat erhalte und nicht zuletzt, weil unsere BM mit euch zwei ganz tolle Omas hat.

Leider hat BM nicht verraten, welche Oma sie hier gerade malt:


Sonntag, 16. September 2012

Die drölfzigste Bastion

Knapp 19 Monate nachdem die allererste Bastion fiel hat BM nun einen weiteren Meilenstein erreicht:

Mit ganz viel Recken, Strecken und Ächzen schafft sie es nun, die Zimmertüren zu öffnen. o_O


Das hat sie sich übrigens gestern bei der Erbse beim gestrigen BKG-Treffen abgeguckt. Vom Blümel hat sie diesmal gelernt wie man im Gästezimmer von der Couch springen kann. Trotzdem oder vielleicht genau deshalb war es sehr schön, dass wir uns gestern mal wieder gesehen haben, auch wenn Minimann leider krankheitsbedingt fehlte. Dafür hat das Blümelchen ordentlich aufgeholt und ist längst kein Rumliegebaby mehr. Wir sinnierten dann noch ein bisschen darüber, dass BM, Erbse und Minimann jünger als das Blümelchen und der Blümel noch viel kleiner als unsere Kinder jetzt waren als wir uns alle kennenlernten. Mann-o-Mann wie die Zeit vergeht!! 

Und wenn wir schon mal bei Rückblicken sind: BM und ich haben heute unsere zweite Flugshow bei der ILA erlebt. Die erste hat BM in meinem Bauch verschlafen. Heute fuhren wir gemeinsam mit meiner liebsten F. und den Kindern zum Feld neben der ILA. In Zukunft werden wir das immer so machen: Während man sich auf dem ILA-Gelände die Beine in den Bauch stehen muss, um die Flieger zu sehen, konnten wir es uns richtig gemütlich machen und nebenher ein bisschen picknicken. Die Kinder spielten mal wieder richtig schön zusammen, und wir alle genossen den wahrscheinlich letzten Sommertag dieses Jahres. Immer wenn es "doll gaut" wurde, hielten sich die Kinder die Ohren zu und purzelten kichernd in das Strandzelt, dass F. mitgebracht hatte. Nur ganz zum Schluss als ein großer Kampfjet seine Manöver flog und so laut war, dass die Erde vibrierte, wollte BM dann doch lieber "Haue dahn". Sie saß dabei auf meinem Schoß und ließ sich von mir die Ohren zu halten. Wir haben dann tatsächlich den Rückzug angetreten und sind noch ins Dorf gefahren, wo BM nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf wieder einmal einen schönen Nachmittag mit PL verbrachte. Unter anderem gingen wir auch die ersten Kastanien sammeln. Somit war heute für mich - gefühlt - nicht nur der letzte Sommertag sondern auch der erste Herbsttag des Jahres.

Zahn # 15

.... und # 16 steht schon in den Startlöchern, um die Symmetrie wieder herzustellen.

Dienstag, 11. September 2012

Zwei Räder

Da BM rasend schnell aus ihrem vierrädrigen "Baby-Laufrad" herausgewachsen ist, bekam sie zum Geburtstag von Radoma und Radopa ihr nächstes Gefährt, ein grasgrünes Laufrad für große Kinder - Wir erinnern uns: "BM dei Jahr!" und somit nicht mehr ganz so "gein".

In den letzten Wochen hatte BM im Dorf immer schon mal mit dem von PL eingefahrenen Enkelkinderlaufrad geübt. Allerdings hatten R. und ich das nie so richtig gesehen. Am Tag nach BMs Geburtstag war es jedoch soweit. BM setzte ihren "Gelm" auf, schwang sich auf's Rad und radelte los. 

Dabei zeigt sie mal wieder ihr gutes Körpergefühl. Sie ist schon ziemlich flink und hebt immer wieder beide Beinchen hoch und hält dabei (meistens) sehr gut die Balance. Abgesenkte Bordsteine und kleine Bodenwellen nutzt sie schon sehr ausgelassen zum Schwung holen und im Park will sie immer wieder in die Mulden hineinsausen. Das darf sie natürlich noch nicht, doch in die ganz flache Mulde am Wegesrand ist sie schon einige Male absichtlich und mit Begeisterung hineingerollt. 

Natürlich fällt sie auch manchmal hin. Vor allem wenn sie eine "Gecke" oder einen "Käker" entdeckt oder eine (Puste-)"Hume" sucht. Dann vergisst sie schon mal, dass man den Lenker immer mit beiden Händen festhalten soll. In den allermeisten Fällen steht sie dann sofort wieder auf, kräht höchstens mal um Hilfe, wenn sie sich zu sehr im Rad verheddert hat und Hilfe beim schnellen Aufstehen benötigt. Und das auch, wenn sie in einem zu kleinen "Geis" fährt und darum immer wieder hinplumpst. 

Wir sind jedenfalls sehr stolz und mal wieder total begeistert von unserem sportlichen Kind. Mein Mamaherz staunt ungläubig, darüber mit welcher Selbstverständlichkeit BM sich mit dem Laufrad fortbewegt und spielt. Ich finde, dass es (mal wieder) ein unheimlich großer Sprung ist, der BM schlagartig viel größer und selbständiger erscheinen lässt.


PS: BM hat noch kein Wort für Laufrad, sondern kommentiert meist mit "Gelm auf". :-)

Glitzer! Konfetti! Feuerwerk!

Für meine Mutti. Aus Gründen.

Freitag, 7. September 2012

Dei Jahr

Liebe BM, nun haben wir zum ersten Mal erlebt wie du dich schon Tage vorher auf ein Ereignis gefreut hast. Du weißt sicher kaum, warum so ein Geburtstag etwas besonderes ist, aber trotzdem hast du dich von uns anstecken lassen. Wenn wir in den letzten Tagen die Worte "groß" oder "Geburtstag" oder "zwei" - in welchem Zusammenhang auch immer - sagten, plappertest du sofort aufgeregt dazwischen: "BM dei Jahr. Geid antien. Hohne auch auf. Oma. Opa. PL...." und so weiter und so fort.

Als nun der Morgen an BMs Geburtstag graute, wachte BM ganz, ganz langsam auf, indem sie sich ewig lange durch's Bett wühlte und in verschiedensten Positionen an uns kuschelte. Ich staunte mein großes, friedlich kuschelndes Mädchen an und wunderte mich wieder einmal darüber, dass die letzten zwei Jahre so schnell vergangen sind und wie groß und selbständig BM schon geworden ist. Als R. richtig wach war weckte ich BM mit den Worten: "Du bist doch heute das Geburtstagskind.", woraufhin BM sofort wach wurde, sich hinsetzte und "BM Geid antien!!" verkündete. R. und ich sangen ein "Gied" für BM und dann kuschelten wir drei noch lange im Bett, schauten Bücher an, killerten uns gegenseitig ab und genossen einfach die Zeit zu dritt. 

Nach dem Anziehen (ja, ein Geid natürlich) gingen wir dan runter zum Geburtstagstisch. BM stürmte gleich auf die Gummitiere zu, war aber beim Geschenke-Auspacken nur mäßig aufgeregt. Wir frühstückten gemütlich, kauften noch ein paar letzte Notwendigkeiten ein und dann öffneten wir endlich die Terrassentür, damit BM ihr "Hauptgeschenk" sehen konnte. Sie kletterte auch gleich behende drauf los. Mission Geburtstagsgeschenk gelungen! 

BM spielte und tobte und fiel dann in ihren wohlverdienten Mittagsschlaf, den R. und ich für die letzten Partyvorbereitungen nutzten. Am Nachmittag trafen dann BMs Gäste ein. BM war ganz aufgeregt, aber auch ein bisschen überfordert mit der steten Flut an neu eingetroffenen Gästen und Geschenken. Doch dann naschte die kleine Naschkatze sich fröhlich durch die Teller ihrer Lieblingsmenschen und Berge an Süßigkeiten. Besonders glücklich war sie als PL eintraf und klebte vortan wie üblich die meiste Zeit an ihrer großen Cousine.Obwohl der Himmel den ganzen Tag bedeckt war, regnete es zum Glück nicht, so dass wir uns alle auf Wohnzimmer und Garten verteilen konnten. Am Ende des Tages war BM fix und alle, aber immer noch guter Dinge. Es war also ein sehr gelungener Geburtstag für unser Mädchen!
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Kleines Babymädchen, jetzt bist du schon zwei Jahre alt!! Du bist ein wunderbar quirliges kleines Mädchen und machst uns jeden Tag maßlos glücklich!!

Mit zwei Jahren bist du immernoch sehr sportlich. Tatsächlich hast du ein wirklich tolles Körpergefühl, traust dich viel, aber auch (fast) nie zu viel. Den ganzen Tag rennst, springst, kletterst du. Auf deinem neuen Klettergerüst spielst du schon wie ein großes Kind (jedenfalls kommt das deiner Mama so vor). Du findest ständig neue Wege hinauf und vor allem beim Absteigen kann es dir nicht wild genug sein. Du springst hinab oder robbst dich kopfüber hinunter. Du machst auch gern Faxen, setzt dich auf die unterste Stufe und "fällst" dann seitlich herunter. 

Überhaupt bist du ein kleiner Kasper und merkst auch schon sehr gut, wenn wir Faxen machen. Dann schlägst du ein Händchen vor den Mund und rufst pseudo-vorwurfsvoll "Mamaaa!". Du bist meistens sehr artig und hörst auf uns. Manchmal jedoch kannst du es nicht lassen und versuchst z.B. noch einmal, mit der Zunge den Tisch sauberzulecken oder dich auf den Couchtisch zu setzen. Dabei schielst du dann zu uns und tust so als wäre es Quatsch. Und ja, meistens müssen wir dann doch wieder lachen.

Du kannst auch schon so viel erzählen, dass es schwer ist alles aufzuschreiben, nicht zuletzt weil du bislang zwar schon viele Worte sagen kannst, aber nur die wenigsten davon wirklich richtig. So verwendest du zum Beispiel "Gake" in verschiedener Betonung für Onkel B., Tante G. und Oma R's Namen. "Data" (Wasser) klingt manchmal so sehr nach "Kacka", dass wir schon mit dir zur Toilette sprinten ehe du uns empört klar machen kannst, was du eigentlich meinst. Darum muss ich auch oft noch für dich übersetzen, wenn du anderen Menschen etwas erzählst.Deinen Namen und PLs Namen sagst du immer noch nicht richtig. Ich vermute fast, dass du das mit Absicht machst. Genau wie du immer noch Böppie/Buppie zu deinem Nucki sagst. 

Oft erzählst du in ganzen, mehr oder weniger verständlichen Sätzen, z.B. "Mein Papa Kita ab ich" (Mein Papa holt mich aus der Kita ab.) oder "Mama auch aufdehn, mitpomm, Hue antien!". Du zählst recht kreativ, wobei man die Zahlen eher am Rhythmus als am Wort erkennt (ein, dei, dei, vier, fönf, dex, hieben, ak, neun, tehn), meistens beschränkst du dich auch auf ein-dei-vier-ak-neun. Du sagst höflich "Tiete" (Bitte) und "Dake" (Danke), Hallo und Hüß.

Immer öfter bist du nun ganz alleine in ein Spiel vertieft. Besonders gern spielst du  morgens in deinem Zimmer mit deiner Küche und kommentierst dabei alles was du tust. "Heiß! Hührei! Hilch auch dahein. Löckel hühren. Teese dein/neiden." Es ist immer noch besser als jeder Kinofilm, dir dabei zuzusehen wie du spielst und alles seine logische Ordnung haben muss. 

Überhaupt magst du sehr deine festen Abläufe. Manchmal erzähle ich etwas nur einmal, aber für dich wird das sofort ein fester Bestandteil, zum Beispiel wenn du morgens auf Toilette sitzt, sagst du jetzt jeden Morgen "Doll hullern. Hilch.", weil ich irgendwann mal gesagt habe, dass du so doll pullern musst, weil du nachts soviel Milch getrunken hast. 

So gerne du auch tobst bist du doch auch ein sehr verkuscheltes Kind. Du schmiegst dich gern eng an uns, verteilst großzügig Küsschen und dicke Umarmungen. Du brauchst viel Körperkontakt, fast als bräuchtest du das als Anker, um bei all deiner Zappeligkeit auch mal zur Ruhe zu kommen. Du lässt dich gern genüsslich kraulen und streicheln und streichelst auch uns im Gegenzug mit deiner kleinen weichen Hand über Arme ("Aan") und Gesicht.

Babymädchen, du bist immer noch das Baby, dass uns vom ersten Augenblick im Kreissaal verzaubert hat. Unsere Herzen gehörten vom ersten Moment ganz und gar dir, und doch schaffst du es jeden Tag auf's Neue, uns noch ein Stück mehr zu verzaubern und uns vor Liebe und Stolz bald platzen zu lassen. Wir lieben dich über alles, kleiner Mensch!!

Wann geht denn das hier los?

Das Geburtstagskind schläft noch, kuschelt aber schon durch's Bett.

Donnerstag, 6. September 2012

Noch einmal schlafen

Wie jeden Abend waren wir gerade vor dem Schlafengehen nochmal in BMs Zimmer. Zum letzten Mal unsere einjährige Tochter anstaunen.
Noch einmal schlafen, dann ist sie zwei. Noch ca. viermal schlafen, dann ist Morgen und die Feierlichkeiten können beginnen. :-)

Denkste!!

Ich hatte ja wirklich gedacht, dass meine Hormone mich dem 2. Geburtstag entspannt entgegensehen ließen. Seit heute Nachmittag überkommen sie mich nun doch in Wellen und treiben immer wieder ein paar Tränchen raus. Mein Babymädchen wird zwei!! Einerseits ist das so toll und erfüllt mich mit riesigen Stolz, andererseits trauere ich dem kleinen Baby nach.

Jetzt vor zwei Jahren lag ich in der Badewanne und veratmete Mini-Wehen.... Etwas über 24 Stunden später hielt ich endlich mein unfassbares Wunder in den Armen. Kriegt man das eigentlich jemals so richtig in den Kopf hinein?

Und jetzt soll sie schlafen, gibt mir jedoch immer wieder Küsschen, ei-ei und "Mama, giek".
Heuli-popeuli.

Mama, Puuf!

Ohne eine Portion Fuß- u. Rückenstreicheln steht BM nicht auf.


Samstag, 1. September 2012

Zahn # 14

Noch zwei Eckzähne und vier Backenzähne bis BM's Milchzahngebiss endlich vollständig ist. 


Dienstag, 28. August 2012

So much to do and such little time

*jammermodus an*

Momentan haben die Tage mal wieder viel zu wenige Stunden. Ich wache morgens müde auf und komme kaum in die Gänge, nachdem BM mal wieder die halbe Nacht meine Hand geknetet hat. Ich haste zur Arbeit, im Kopf schon Tausend Dinge, die ich eigentlich unbedingt heute erledigen müsste. Stattdessen begrüßt Outlook mich mit haufenweise Interviews, die nur durch sonstige Termine unterbrochen sind. Ich komme zu fast jedem Termin zu spät, weil keine Lücken geplant sind, zwischendurch aber mein Chef noch ganz schnell irgendeine Auswertung braucht, die es natürlich standardmäßig nicht gibt, so dass ich die Daten mühselig zusammenklauben muss. Aus jedem Termin nehme ich einige To-Do's mit. Am Ende des Arbeitstags erledige ich noch schnell ein paar Dinge für denjenigen, der gerade am lautesten schreit. Da bekomme ich jedoch schon ein schlechtes Gewissen, weil BM wieder mal länger als ihre Bezugserzieherinnen in der Kita bleiben muss und bereits jetzt jedes Mal hoffnungsvoll zur Tür schaut, wenn wieder ein anderes Kind abgeholt wird. Also ignoriere ich die neuesten 30 Emails sowie den Stapel Dingsbumse, der auf meinem Schreibtisch liegt und hoffe, dass mir dabei nicht irgendwas ganz wichtiges durchrutscht. Ach ja, deswegen habe ich dann natürlich auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich schneller als die Benzinpreise erlauben die Autobahn entlang brause, um mein kleines Mädchen abzuholen. Es folgen ein paar schöne Stunden mit BM, die jedoch (wenn ich dran bin) mit Einschlafdingens enden.
Feierabend 21 Uhr. Wenn nicht noch Wäsche o.ä. auf mich wartet. Eigentlich wollte ich laufen gehen, BMs Geburtstag planen und einfach mal Zeit mit R. verbringen, tue aber nichts davon richtig. Und ja: Noch mehr schlechtes Gewissen. Letztendlich gehe ich wieder viel zu spät ins Bett und der Spaß beginnt von vorne.

*jammermodus aus*

Sonntag, 26. August 2012

Kumpelwochenende

Wir hatten ein richtig entspanntes WE, welches für BM v.a. viele lustige Spielstunden mit kleinen Kumpels brachte.

Gestern Nachmittag kam uns Fußballer M. (3) mit seinem Papa besuchen. Die Kinder ignorierten einander nur kurz und rannten dann vergnügt durch unser Fleckchen Grün. Besonders ausdauernd waren sie kleine, laute Tiger und krabbelte auf allen Vieren umher. Außerdem spielten sie Tauziehen über den Zaun mit Nachbarmädchen C. und versteckten sich immer und immer wieder hinter dem gleichen Busch. Leider warf BM M. auch eine Schleich-Gitarre an den Kopf, was jedoch nach ein paar Träen und tröstenden "ei" durch BM wieder vergessen war. Tatsächlich hatten wir drei Erwachsenen mehrfach einige Minuten Zeit, um uns zu dritt zu unterhalten.

Heute Mittag ging es zum Essen ins Dorf. Zum Glück behielt BM Recht und PL kam wirklich auch. Wir waren uns nicht ganz sicher gewesen. Die kleine Cousine war gleich ganz außer sich und umarmte und küsste die große Cousine, was diese cool über sich ergehen ließ. Dann zogen die beiden los, Gummitiere holen, Spieldinge aus dem Haus holen, Fahrzeuge aus dem Schuppen holen, Dreirad fahren (BM saß drauf, PL schob) und nach dem Essen saßen beide einträchtig auf dem Sessel und schauten ein Buch zusammen an.

Zu guter letzt trafen wir heute Nachmittag noch den Babymassagekumpel R. nebst Eltern im Kindercafé. Anlass war die Tatsache, dass unsere Babys nun bald schon 2 Jahre alt sind. BM hatte zunächst jedoch nur Augen für ihr bereits langersehntes Eis. Danach spielten beide Kinder einträchtig neben einander her. Als jedoch ein "Tütaaaa. Laut." vorbei fuhr fig der Spaß so richtig an. Die beiden standen kichernd und kreischend auf der Fensterbank, machten einander jeden Quatsh nach und schienen tatsächlich die Worte des anderen zu verstehen. Und ich dachte, das wäre den jeweiligen Eltern vorbehalten. Draußen schnorrten sie dann noch je eine Eiswaffel und rannten noch eine Weile jauchzend und überdreht im Kreis bevor es zum Abschied Küsschen gab.

Mittwoch, 22. August 2012

Geid!

Heute ging BM erstmals wieder in die Kita, nachdem sie fast eine Woche zu Hause war, weil sie böse-fiese Mundfäule hatte. Unser armer kleiner Zwerg hatte zwar nur einen Tag hohes Fieber (39,8°C), hat aber danach tagelang nichts gegessen, weil ihr der Mund so weh getan hat. Sie ist ganz dünn geworden, hat sich aber ansonsten sehr tapfer geschlagen. Die "Tien" - ein schmerzlinderndes Gel - durfte ich ihr leider nicht in den Mund schmieren, aber manchmal ließ sie sich selbst einen Klecks auf den Finger machen und lutschte ihn dann ab. Ich befürchte nur, dass das eigentlich gar nichts gebracht hat....

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Seit das Wetter wieder sommerlich geworden ist und BM einige Male ein Kleid anhatte, besteht sie nun jeden Morgen auf einem "Geid". Heute morgen wurschtelte sie sich fast ohne Hilfe aus ihrem Schlafanzug und rannte dann gleich nach dem Zähneputzen zum Kleiderschrank. Dort stand der kleine Nackidei und beharrte darauf, dass nur ein "Geid" angemessene Kleidung wäre. Ich fand es nach den Gewittern der letzten Nacht nicht ganz warm genug für das erwählte Spaghetti-Träger-Kleidchen. Zum Glück ließ BM sich dann überzeugen, dass ein "Gock" fast das gleiche wie ein "Geid" ist und dass man auch Leggins darunter tragen kann. 

Außerdem musste BM heute unbedingt wieder mal einen "Topf" am "Popf" haben, um "gick" zu sein. 

Wissta Bescheid!!

Dienstag, 21. August 2012

Verständnisfrage

Sollte es uns zu denken geben, dass BMs Wort für Arbeit / arbeiten "ARGE" lautet? Glaubt man ihr auf's Wort, könnte man meinen, dass R. und ich dauernd in der Schlange bei der Agentur stehen.

Donnerstag, 16. August 2012

Fiebermädchen

Schon in der Nacht fühlte BM sich ziemlich heiß an. Sie schlief sehr unruhig, jammerte viel und wollte längst nicht soviel Milch trinken wie sonst.
Also blieb ich mit ihr zu Hause. Wir machten einen langen Spaziergang mit dem Kinderwagen, BM schlief dabei ein bisschen und lutschte sehr appetitlos an ihrem Wege-Brötchen. Dabei sagte sie auch mehrmals "aua" und zeigte auf ihren Mund. Ich konnte aber nichts erkennen. Vielleicht hat sie Halsschmerzen und das Schlucken tut weh?
Wieder zu Hause angekommen kuschelte sie gleich auf meinem Schoß weiter bis ich vorschlug, dass es doch total lustig wäre unten auf der Couch Mittagsschlaf zu machen. BM fand das gleich cool und feixte "Heia oter kaug". Hier schläft sie nun unruhig in meinem Arm. Einmal wachte sie so bitterlich weinend auf, dass ich sie nun mit Nurofensaft versorgt habe in der Hoffnung, dass sie nun etwas ruhiger schlafen kann.
Heute Nachmittag gehen wir dann zur Ärztin Nicht dass ich glaube, dass sie viel ausrichten kann, aber mein Gleitzeitkonto leert sich in großen Schritten, so dass ich mir diesmal einen Schein holen werde. Mal schauen, ob es BM morgen etwas besser geht, damit sie zur Oma und ich zur Arbeit gehen kann.

Mittwoch, 15. August 2012

Maßlos genervt.

Von BMs Nichtschlafen. Nachdem die ganze letzte Nacht mal wieder sehr rödelig war.... und bitte, bitte nicht wie so oft eine wochenlange Rödelphase einläutete.... ließ ich mich heute nach dem Tag-Erzählen und Singen mal wieder breitschlagen und blieb Händchenhaltend neben BMs Bett sitzen. BM war hundemüde, und ihr fielen immer wieder die Äuglein zu. Nur schaffte sie es wieder einmal nicht, die Schlafgrenze zu überschreiten. Anderthalb Stunden lang. Sie war eigentlich ganz lieb, wälzte sich nur alle paar Minuten umher, fing immer wieder an, meine Finger zu kneten, wollte gut zugedeckt und den Fuß gehalten haben.
Langsam, wirklich langsam schwand meine Geduld dahin bis ich dann doch wieder mal aus dem Zimmer ging. BM zeterte sofort los und behauptete, auf die Toilette zu müssen. Ich hielt es für einen Trick. Sie weinte schnell und klang doch so verzweifelt, dass ich nachgab und sie schimpfend und entnervt auf die Toilette setze, wo sie noch ein wenig schluchzend und ganz traurig sofort lospullerte.
Und ich fühlte mich gleich noch mieser, weil ich sie so angemeckert hatte. Ich nahm sie in den Arm und trug sie zurück ine Kinderzimmer, um die Windel wieder anzuziehen. Als ich sagte, dass wir nun beide traurig seien, antwortete sie "Iss auch." Im Bett angekommen schlief sie endlich umgehend ein.
Kleines Mädchen, ich habe dich lieb und finde es ganz schrecklich, wenn der Tag so endet.

Montag, 13. August 2012

C. ist jetzt ein Schulkind und nicht mehr klein

Als ich 2005 aus England nach Hause kam, wartete meine Freundin F. schon mit kugelig werdendem Bauch. Im folgenden Januar kam Quasi-Nichte C. zur Welt etwas zu früh und ganz winzig zur Welt. Hormongeladen wie ich nunmal bin, war es also nicht verwunderlich, dass ich Samstag früh mit einem Kloß im Hals an C. dachte, die just in dem Augenblick in der Aula in der gleichen Grundschule eingeschult wurde wie ich vor 27 Jahren. Nachdem die meisten ihrer Kita-Freunde - ein paar entscheidende Monate älter - bereits letztes Jahr eingeschult wurden, durfte C. nach einem Jahr ungeduldigem Wartens endlich ihrer besten Freundin folgen, die nunmehr als "Zweiti" (schreibt man das so) ihre Patin ist. 

Am Nachmittag stieg dann die Einschulungsparty auf einem nicht ganz nahgelegenden Reiterhof. BM hatten wir schon erklärt wie cool es doch wäre, dass sie im Auto Mittagsschlaf machen dürfe, und dass sie direkt danach Prinzessin L. und Pferde sehen würde. Das klappte auch prima: Wir mussten herzhaft lachen, weil sie quasi sofort die Augen zukniff und tat als würde sie schlafen.... was recht bald darauf auch wirklich so war. 

Auf die Kinder wartete eine tolles Programm. Zuerst durften alle, die sich trauten, reiten. Schon bevor es losging, wollte BM unbedingt auf ein Hü. Zuerst aber sollte ich mit BM auf einem Arm, mit der anderen Hand ein Pferd zur Koppel führen. Alle liefen los, nur unser Pferd rührte sich nicht ein Stück. Da stand ich nun und versuchte durch respektvolles Zerren Pferd zum Laufen zu überreden. Zum Glück stellte sich heraus, dass es wohl nicht an meiner städtischen Unkenntnis lag, denn tatsächlich wurde das unwillige Tier dann nochmal ausgetauscht.

An der Koppel angekommen, setzte ich BM auf das neue Pferd, welches erstmal am Gras naschen wollte und nicht so recht tat wie ihm durch die zuständige Pferdeflüsterin geheißen ward. BM fand das unheimlich und wollte jetzt sofort gleich "oter" von dem Hü. Kaum war sie wieder auf der sicheren Seite des Zaunes fand sie es doof, nicht mitreiten zu dürfen und wollte wieder hin. Also stellten wir uns wieder hinten an und applaudierten derweil den anderen Kindern. Wieder am Pferd angekommen, kamen BM leichte Zweifel, doch gab es kein Halten mehr. Sie saß jubelnd hoch auf dem Hü, ei-ei-te es und winkte begeistert ihrem Opa zu. 

Danach gab es eine Kremserfahrt für die Kinder nebst Begleiterwachsenen. Da ich mich derweil mit Kaffee und Kuchen stärkte, kann ich nur wiedergeben, dass die Kinder wohl viel Spaß dabei hatten. 

Danach folgte etwas freies Spiel, welches BM vor allem als Schatten von Prinzessin L. verbrachte. Die Mädels gackerten wieder wie verrückt, rannten umher und umarmten sich immer wieder mal. Sie beobachteten zwei Chr-chr-chr, die aber nur faul herum lagen, machten einen Bogen um diverse Hunde, schauten Gack-gack's an und begutachteten Hü-Kacka.

Zum Abendessen gab es lecker Gegrilltes, und als wäre das nicht längst genug gewesen, gab es danach noch ein Lagerfeuer mit Marshmallows und Stockbrot. Zwischenzeitlich lag Klein-T mal Schlaf vortäuschend auf dem Boden herum, was BM gleich nachmachte und somit endgültig wie ein kleiner Rabe im Prinzessinnenkleidchen aussah. Überhaupt war BM nicht zu stoppen und hielt sich bis 21:30 Uhr tapfer und gutgelaunt.

Die lange Heimfahrt klappte auch gut. Auf dem Vordersitz nach hinten gekrümmt hielt ich BMs linke Hand, den rechten Fuß und irgendwann auch ihr Gesichtchen bis sie völlig erschöpft einschlief. In der Nacht träumte sie offensichtlich noch von dem tollen Tag und erzählte von Hü und Hoch und C. und Prinzessin L.

Laut F. war C.'s erster Tag in der Schule schön. Mehr war leider nicht aus ihr herauszubekommen. Da würden wir wirklich gerne mal Mäuschen spielen!!

Sonntag, 12. August 2012

Zahn #13

Endlich tut sich mal wieder etwas an der Zahnfront. Der Eckzahn oben rechts ist durchgebrochen, und auch bei den anderen drei Eckzähnen kann es nicht mehr lange dauern. Wie immer hat BM sich nichts anmerken lassen. Wir sind wirklich froh, dass der Zahnweh-Kelch an ihr (und uns) vorüberzugehen scheint.


Dienstag, 7. August 2012

Mama, Tag!!

Nein, ich habe weiterhin keine Lust, über BMs Nichtschlafgewohnheiten zu bloggen. Nur soviel: Einschlafen dauert meist eine Stunde, die trotz aller Niedlichkeiten auch sehr nervtötend sein kann, zumal BM es gar nicht leiden kann, wenn ich ihr Zimmer verlasse und dies erst bockig und dann traurig mit lautem Gebrüll kundtut. Wenn sie dann Nachts zwischen 23 und 2 Uhr das erste Mal richtig aufwacht, kommt sie zu uns ins große Bett, wo sie danach weiterhin alle 1,5 - 2 Stunden wach ist und unbedingt "Hiiech!!" trinken muss. In einer guten Nacht rollt sie sich danach auf die Seite und schläft weiter, in schlechten Nächten wälzt sie sich im Halbschlaf herum, wirft sich auf uns, tritt uns.
Ach ja, und unter der Woche müssen wir BM an den meisten Morgenden irgendwann nach 7 Uhr wecken. An den Wochenenden ist sie IMMER kurz vor 6 Uhr wach und kann nicht mehr schlafen. 

Aber das hier ist ja KEIN Post über BMs Nichtschlafgewohnheiten. Ich wollte nur mal schreiben, wie sich unser Abendritual in den letzten Wochen verändert hat, weil ich es wirklich schön so finde. 

An den meisten Abenden geht BM je nach Verschmutzungsgrad vor oder nach dem Abendessen in die Badewanne oder wie ein großes Mädchen ganz alleine duschen (.... nicht ohne vorher auf der Toilette gewesen zu sein und alleine zu "hülen"). Auch die Haare werden immer gewaschen. Müssten sie vielleicht nicht, aber BM besteht darauf. Aktuell kommt BM dann auch relativ bereitwillig wieder heraus, weil sie es kaum erwarten kann, die Haare zu "höhn". Sie klettert also mit etwas Hilfe aus der Wanne und ("huuuuu") wird ganz schnell ins Handtuch eingemummelt. Dann kämme ich ihr die Haare mit dem Kamm, während sie mit der Haarbürste nacharbeitet, bevor ich ihr schnell die Haare föhne, wobei BM schon ungeduldig zappelt. Denn danach ist sie an der Reihe ("Mama, iss höhn!") und darf auf laschester Stufe noch ein bisschen selber föhnen. Da werde ich dann meistens auch "hick" gemacht, gekämmt und geföhnt. 

Dann bzw. je nach Reihenfolge nach dem Abendessen putzt BM ihre Zähne. Wenn ich bis drei zähle ("eis, dei, - "), bin ich an der Reihe und darf mal unter mehr, mal unter weniger Protest nachputzen. Übrigens fehlen immer noch 8 Zähne, nach denen ich täglich Ausschau halte. Danach MUSS unbedingt das Gesicht mit dem Lappen gewaschen werden, auch wenn direkt zuvor gebadet wurde. Tut man das nicht, wird man mit einem "Mamaaaa!" (vom Tonfall her: Mensch, Mama! So ein Quatsch!) daran erinnert. Ist man in Gedanken und schnallt nicht, was erwartet wird, kann auch mal ein mittelschwerer Bock folgen.

Dann geht es ins Kinderzimmer auf den Wickeltisch, wo BM zum Schlafen ihre Windel umbekommt, wobei sie erstmal auswertet, ob der bereitgelegte Schlafanzug auch wirklich für zu Hause und nicht für die Kita gedacht ist. ("Heia. Haue? Ja? Kita, nein!") Spätestens jetzt braucht BM auch ihren Böppiiii. 

Wir machen das Fenster weit auf und manchmal kuschelt BM noch auf meinem Arm, bevor sie wegen akuter Wuselei ins Bettchen verfrachtet wird. Dort will sie dann ordnungsgemäß zugedeckt und am Fuß festgehalten werden ("Mama, Decke! Mama, Buf!") und vor allem "Mama, Tag!". Und dann setzte ich mich neben das Bett und erzähle BM noch einmal ihren Tag. Es ist eigentlich ganz erstaunlich, wie viele kleine Details so ein Kleinkind täglich erlebt. Jedenfalls sind meine Erzählungen schon immer ziemlich lang, obwohl ich ja meist die Stunden in der Kita nur am Rande streifen kann. BM findet es jedenfalls toll und leistet eigene kleine Beiträge. Tatsächlich kann sie sich Abends oft noch ziemlich genau an den Morgen erinnern und das auch mit ihren noch begrenzten sprachlichen Möglichkeiten zeigen. Zwischendurch hampelt BM natürlich auch mal herum, fordert aber immer gleich wieder "Mama, Tag!" und legt sich ordentlich hin. Immer Mal wieder bekomme ich auch ein Küsschen oder Eskimo-Küsschen - einfach nur so, weil "Mama, giek!". Oder wir sind mit den Gesichtern ganz nah bei einander und ich klappe den Griff ihres Nuckis mit meiner Nase herunter, woraufhin wir verschwörerisch kichern, weil wir so einen Quatsch machen. 

Ich genieße diese Zwiegespräche mit meinem Mädchen unendlich!!

Zuletzt singe ich noch das Bienenlied und das Schaukellied.... bevor BM mit einem lauten "Mama, Kacka!" die Gemütlichkeit beendet und die Einschlaffeierlichkeiten einläutet. 

Freitag, 3. August 2012

Sehnsucht nach Papa

Am Dienstag Abend brachte BM und ich unseren R. zum Bahnhof, von wo aus er mit dem "Guuk" zur Arbeit fuhr. So ein Zug ist so "gaut", dass man sich die Ohren zu halten muss. Und dann war der Papa "geck". 

Als wir heute früh mit R. telefonierten, sprach mir BM wie eine kleine Schallplatte mit Sprung aus dem Herzen: "Papa Haue!! Papa Haue!! Papa Haue!!" - Komm nach Hause, Papa!!

Zum Dahinschmelzen.