Montag, 10. Juni 2013

Perfektes Wochenende

Da ich mir das Wochenende (meiner maßgeblichen Meinung nach) total verdient hatte, wurde es ein besonders schönes. 

R. und ich hatten Freitag Abend bis Samstag Nachmittag BM-frei. EIGENTLICH wollten wir Freitag Abend fleißig sein und ein paar Fliegengitter anbauen. Uneigentlich war ich fix und alle, als ich endlich nach Hause kam, so dass wir stattdessen mal den Italiener in unserer Nähe testeten und für gut befanden. 

Am Samstag Vormittag sammelten wir R.s Oma ein und fuhren mit ihr in den Schlosspark des Schlosses, wo wir beinahe geheiratet hätten (und das übrigens nur deshalb nicht taten, weil die Online-Beurteilungen grottenschlecht waren), weil wir den bei unserer Besichtigung im Winter schon wunderschön fanden. Wir machten dort also einen kleinen Spaziergang und bestaunten die riesigen alten Bäume. Danach fuhren wir in ein tolles Gasthaus am nahegelegenen See. Dort feierten auch gerade eine große und eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Wurde eigentlich früher auch schon soviel geheiratet oder fällt mir das jetzt einfach mehr auf? Jedenfalls saßen wir gemütlich beisammen und plauderten bei herrlichem Seeblick und leckerem Essen.

Danach fuhren wir in den Wald, um unser Mädchen einzusammeln.... aber natürlich erst nach gemütlichen Kaffeetrinken. Dann schlug ich BM vor, dass wir doch wenigstens mal mit den Füßen baden gehen könnten, weil das Wetter so schön war. Für BM wurden es dann doch zwei kurze Ganzkörperbäder, denn nur Füße ist doch langweilig. Bei 17°C Wassertemperatur fanden wir das alle ganz schön mutig. 

Gestern bekamen wir Frühstücksbesuch von A+B und dem kleinen B. Die Kinder spielte so nebeneinander her und wir machten noch einen kleinen Laufradausflug, wobei B mal BMs Mini-Puky mit den vier Rädern ausprobieren durfte und für gut befand. Es ist zwar pink, aber als Überbrückung bis seine Beinchen lang genug für sein "richtiges" Laufrad sind wohl absolut ausreichend. 

Danach wurde es dann so richtig faul und gemütlich. Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Garten - inkl. kurzem Mittagsschlaf in der Hängematte für mich. R. bekam dann naturgemäß wieder Hummeln im Hintern, die er sich dann bei einer Radtour abstrampelte. BM durfte ein bisschen im Planschbecken planschen, Blumen gießen und auf einer Decke picknicken. Abends grillten wir und ließen dann den Tag bei gemütlichem Familienkuscheln ausklingen. 

Für mich war das Wochenende wirklich perfekt!

Freitag, 7. Juni 2013

Wenn man...

...gegen Ende eines langen Arbeitstages extatisch ruft, wie geil die Funktion "mtrans()" sei, die man gerade ergoogelt und zum Laufen gebracht hat, und dann noch eine spontane 5-minütige Büroparty mit Joghuretten folgt, dann war die Excel-Session eindeutig zu lang.

Das Wochenende haben wir uns redlich verdient!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Schleichen

Heute hatte ich einen sehr schönen Abend. Ich war l mit K. ohne H einen Burger essen, einen alkoholfreien Cocktail trinken und über ganz viele Dinge sprechen. Gerade bin ich zu Hause rein geschlichen, nachdem ich gefühlte Kilometer entfernt von Haus geparkt hatte und nach Hause gelaufen war, wo jedoch R.s Auto AUCH NICHT davor stand. Nun gut, da haben wir uns wohl missverstanden, und unser eigener Parkplatz bleibt heute Nacht eben frei.

Mutti-mäßig setzte ich noch eine Wäsche für morgen früh an und machte mich leise, leise im Bad schlaffertig inkl. Vermaulwurfung (Kontaktlinsenentnahme). Im Flur fiel mir erst mal mein Gürtel herunter, in BMs Zimmer stolperte ich über das mitten im Zimmer liegende Stillkissen und als ich zu guter Letzt besonders leise ins Schlafzimmer ging, blendete ich mich selbst mit meiner Taschenlampen-App, so dass ich mein Schienbein am Bett stieß und polternd meine Flasche umwarf.

Ich bin wirklich gespannt, ob BM das Schleichen später mal besser hinbekommt als ich.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Eigene Ernte

Alle Kinder aus BMs Kita haben heute einen Ausflug gemacht. 

Erst haben sie draußen gefrühstück und dann sind sie mit einem großen, weißen Bus zu einem "Baumarkt" (= BM-Sprech für Bauernhof) gefahren. Da haben BM und Spatzenkumpel R. geweint, weil die Ziegen gekommen sind und sie Angst hatten. Sie sind weg gerannt und haben noch mal geweint, weil die Ziegen immer noch gekommen sind. Und da war ein Pferd. Die Kita-Praktikantin hat alle Kinder hochgehoben, so dass sie reiten konnten. Das war lustig! An weitere Tiere kann BM sich nicht erinnern. Es gab kein Mittagessen, aber lecker Bratwürste mit Stulle und "Kepschup".  Spatzenkumpel R. hat BM dann mit dem Fuß gehauen, BM hat laut "Nein" gesagt, aber nicht geweint. Im Bus hat sie dann (vielleicht) wieder neben ihm gesessen und mit Erzieherin E. Späße gemacht, aber nicht (oder nur ein bisschen?) geschlafen. 

Soweit BMs Version: Ich werde morgen in der Kita mal ihre Erzieherin nach weiteren Details fragen. :-)

Da nun endlich das Wetter wieder besser ist, sind BM und ich nach der Kita noch in unseren Flecken Grün Garten gegangen. BM lief schnurstracks zu den Erdbeerpflanzen, um nachzusehen, ob die eine fast-rote Erdbeere mittlerweile richtig rot sei. War sie. Darum zelebrierten wir das Pflücken und Waschen unserer ersten Erdbeere gebührend und kosteten: Lecker, lecker, lecker. Dann pflanzten wir zusammen endlich unsere Kräutertöpfchen von der Hochzeit ein. 


Nachdem dann alle Erdbeerpflänzchen und Blümchen gegossen waren fand BM ihre Ärmchen schmutzig und wusch sie mit Wasser aus der Gießkanne. Dabei fiel ihr auf, dass auch die Beinchen schmutzig waren. Also zog sie kurzerhand Hose und Schlüppi aus und wusch die Beinchen mit eisekaltem Wasser. Bevor sie dann auch noch ihr T-Shirt ausziehen konnte verlagerte ich die fröhliche Planscherei in die warme Badewanne.

Zu guter Letzt schlief das mittagsschlaflose Kind zum zweiten Mal diese Woche so früh ein, dass R. und ich uns ein wenig ratlos ansahen und grübelten, was wir denn mit solch einem langen Feierabend anfangen könnten. Was haben wir nur früher gemacht, als wir noch kinderlos waren bzw. als BM nicht immer erst um 21:30 Uhr schlief? *lach* 

30 + 30 = Party

Ich hinke schon wieder hoffnungslos mit dem Bloggen hinterher. Somit ist wohl auch die tolle Geburtstagsparty anlässlich des 30. Geburtstags meines tollen Ehemanns und A. aus B. schon fast wieder verjährt.

Den eigentlichen Geburtstag verbrachten wir am Freitag recht ruhig zu Hause mit wechselnden Besuchern, die sich über den Tag verteilt bei uns einfanden. Weil sich zu dem Zeitpunkt meine Stimme komplett verabschiedet hatte, konnte ich auch leider kaum etwas zur Unterhaltung beitragen und wir ließen den Tag entspannt auf dem Sofa ausklingen.

Die eigentliche Party stieg dann am Samstag. Die Jungs (oder sagt man ab 30 endlich Männer? *lach*) waren alles ganz entspannt angegangen und gingen am Vormittag erstmal einkaufen, während ich unsere super-geheime Location vorbereitete und angemessen dekorierte. Nach einem Unheil verheißenden, verregneten Vormittag blieb es während der Party erstaunlich trocken, so dass wir wie erhofft draußen feiern konnten. BM spielte  eine Weile auf dem Spielplatz mit L. und T.. Da es für sie aber schon das zweite Fest des Tages war, nachdem sie Nachmittags schon beim Kinderfest im Wald gewesen war, fuhr meine Mutti recht bald mit ihr nach Hause.

Ich finde, es war ein richtig toller Abend mit vielen Leuten, die wir zum Teil lange nicht gesehen hatten,und einigen neuen Bekanntschaften, weil ja zwei Geburtstage gleichzeitig gefeiert wurden. Es war feucht-fröhlich wie schon lange nicht mehr (man ist ja nichts mehr gewohnt) und - auch das hat es bei uns Kleinkindeltern lange nicht gegeben - erst als es wieder hell war  bis es wieder hell wurde fuhren wir für eine Mütze Schlaf nach Hause.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Eine Krankheit jagt die nächste

In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag fing BM an zu brechen und hörte trotz Vom ex erst 12 Stunden später wieder auf. Die war dabei immer so tapfer und fiel gleich darauf wieder in Vomex-Dös-Schlaf. Wir veranstalteten am Freitag ein wildes BM-Betreuungsringelreien: Erst ich, dann Oma M., und dann kam R. dank ausgefallenem Flieger überraschend nach Hause.

Am Samstag grummelte ganztägig mein Magen, was dann am späten Abend in Rundumentsorgung mündete. Mann, war mir elend. R. war Fußball gucken, BM schlief unruhig und rief immer wieder nach mir, und ich hing über'm Klo. Übrigens ganz erstaunlich, welche Kräfte man trotz allem mobilisieren kann, wenn das eigene Kind weint.

Der Sonntag dümpelte dann so vor sich hin. Ein rundum grauer, regnerischer und R. kümmerte sich nicht nur toll um mich, sondern gab auch alles, um BM durch den Tag zu bespaßen.

Montag Nacht bellte und keuchte es plötzlich aus dem Kinderzimmer. So schlimm wie noch nie, wahrscheinlich weil ich das Fenster während des Einschlafdings geschlossen hatte, weil draußen noch allerlei Betrieb herrschte. Also peste ich zu BM, die wimmernd und keuchend im Bett saß, riss das Fenster auf und stellte mich mit ihr im Arm davor. Es wurde auch recht schnell besser. Trotzdem war die restliche Nacht gelaufen, BM blieb unruhig und ich machte gefühlt kein Auge zu, weil ich nachträglich das große Flattern und Waswärewenn bekam.

Was macht man eigentlich, wenn so etwas im echten Sommer passiert und die Luft draußen nicht kühl genug ist? Kühlschrank?

So, und jetzt sind wir alle drei erkältet, ich mal wieder komplett ohne Stimme. Heute Abend bekam BM schon einen Riese Bock, weil ich ihr mangels Stimme nichts vorlesen konnte. Das wird wieder ein Heidenspaß morgen auf Arbeit. Zum Glück ist dann schon Wochenende, weil R. am Freitag zum dritten Mal nullt. :-)

Dienstag, 21. Mai 2013

Ziege

Ich fordere BM drölfzig mal auf, jetzt bitte das Kneten einzustellen und aufzuräumen, mittlerweile schon recht genervt.

BMs Antwort: "Nicht so zickig sein, Mama!"

Montag, 20. Mai 2013

Weil?

Nachdem BM nun seit Monaten gefühlte W-Fragen ohne das entsprechende W-Wort am Anfang fragte, hat sie jetzt ihr eigenes W-Wort eingeführt. Sie kaut uns nun regelmäßig ein Ohr ab mit einem lang gezogenen und beliebig oft wiederholten "Weeeiiil?", damit wir absolut alles erklären und begründen.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Zahn # 17 & 18 ... und Kindermund

Am Morgen unserer Hochzeit alberte BM morgens noch auf meinem Schoß herum. Dabei blitzten mich plötzlich zwei - schon ziemlich große - hintere Backenzähne an. Ups. Das war uns mal wieder gar nicht aufgefallen bzw. BM hatte sich nichts anmerken lassen. Jetzt fehlen nur noch unten zwei Backenzähne, dann ist ihr Milchgebiss vollständig.


Und weil ich grade blogge, gleich noch ein paar BM-Sprech-und-Sing-Notizen:

"Das reicht noch nich enug!" - Das reicht nicht. / Das ist nicht genug.
"Lasenbleifen" - Seifenblasen

Als ich sie heute aus der Kita abholte, zog sie mich zu einem größeren Mädchen, dass von einigen Freundinnen umringt weinend auf einer Bank saß und einen Finger mit einem mikroskopisch kleinen Blutstropfen hochhielt. Dabei stand auch eine Erzieherin, die mir daraufhin sagte, dass BM dem verunfallten Mädchen zum Trost gerade schon das Liebkoselied vorgesungen habe.

BMs Lieblingslied ist schon seit Wochen "I follow rivers" von Lykke Li. Sie freut sich immer total, wenn es im Radio läuft und singt dann aus voller Kehle "Ach, ach, folloooo".

BMs von Mama gesungenes Lieblingslied ist gerade "My only Sunshine". Ich muss es ihr immer wieder vorsingen und dabei singt sie ein bisschen mit, lacht sich aber die ganze Zeit kaputt... so dass ich wiederum auch lachen muss und wir uns gemeinsam durch das kleine Lied kichern. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die englischen Worte für sie ungewohnt klingen, aber dieses Lied bringt BM unweigerlich zum Lachen.

Montag, 13. Mai 2013

Ein Traum

So kitschig es auch klingen mag: R. und ich sind in den letzten Wochen auf einer Wolke des Glücks geschwebt, die keine Zeit für diesen Blog gelassen hat. Irgendwie war alles so zauberhaft und besonders, dass es wohl auch jetzt keinen detaillierten "Bericht" geben wird, sondern wir unsere Erinnerungen für uns behalten werden.

Nur so viel: Am 25. April 2013 gaben wir uns im engsten Kreis unserer Familien und Trauzeugen das Ja-Wort. Der Tag war genauso entspannt wie wir ihn uns gewünscht hatten und übertraf dennoch unsere Erwartungen bei Weitem. Unsere Gäste hatten sich unglaublich viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben, um uns diesen Tag absolut unvergesslich für uns zu machen. Ich habe den Tag als Braut unglaublich genossen und habe mich wie eine Prinzessin gefühlt - auch wenn ich von der Corsage blaue Flecken an den Rippen bekam und wir vor der Hochzeitsnacht erstmal knapp 50 Haarnadeln entfernen mussten. Mein Ehemann ist der tollste Mann der Welt und sieht mit Ring noch besser aus als ohnehin schon. BM und die anderen Blumenkinder waren einfach zuckersüß. Ich hätte meinen kleinen Wildfang vor Liebe fressen können als sie sich im gelben Kleidchen meinen Brautstrauß schnappte und damit quer über den Rasen ausbüchste. Die Location war toll, mein Blumenstrauß und die blumige Deko wunderschön. Das Wetter war nur an diesem einem Tag in der Woche so richtig perfekt zum heiraten. Kurzum, es war alles wunderbar und doch so unbeschreiblich, dass ich mich gar nicht erst daran versuchen werde. 

Unsere Flittertage verbrachten R. und ich zu zweit auf Mallorca. Wir hatten ein luxuriöses Hotel, in dem wir es uns richtig gut gehen lassen konnten. Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" sind wir viel mit Fahrrädern, aber auch im Auto umher gefahren und konnten uns nicht satt sehen an der frühlingsgrünen Landschaft, den vielen Blumen und charmanten Finkas. Romantik, ein bisschen Abenteuer, ein Abend am Ballermann und sogar ein halber Tag am Pool, bei dem mein stets vielbeschäftigter Ehemann redlich Mühe gab, einfach mal ein bisschen Nichts zu tun. 

BM war derweil auch in einem Urlaub. Meine Eltern fuhren mit ihr, PL und meinem Bruder nach Leipzig, danach blieb sie noch zwei Tage bei ihnen im Dorf. Sie war ganz lieb und hat die Zeit mit ihrer Familie auch sehr genossen und danach noch viel davon erzählt. Wir sind wirklich froh, dass das so gut geklappt hat, denn bis dahin hatte sie nie länger als eine Nacht ohne uns auswärts geschlafen. 

Wieder vereint mit unserem Mädchen haben wir die restlichen freien Tage sehr genossen, und da dann nur drei Arbeitstage vor dem langen Himmelfahrtswochenende die viele Familienfreizeit unterbrachen, kommen wir erst jetzt langsam wieder von unserer Wolke herunter und im Alltag an.

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Ich bin so verliebt: In meinen Ehemann, in mein Mädchen, in unser Leben. Alles ist einfach schön. 

Montag, 22. April 2013

Tap, tap, tap

Irgendwann letzte Woche jammermeckerte es wie jede Nacht aus dem Babyphone. R. raffte sich auf und ging ins Kinderzimmer, um BM einzusammeln. Dort wurde er von Festtagsbeleuchtung begrüßt, denn BM war aufgestanden, hatte das Licht angemacht und befand sich mit geschlossenenAugen und den Worten "Mein Nucki kann ich nicht finden" wieder auf dem Weg ins Bett.

Zwei Nächte später gab es dann eine große Premiere, nachdem wir BM schon wochenlang erzählt hatten, dass sie doch Nachts allein zu uns kommen könne, daher beide Türen offen ließen und extra ein Nachtlicht für den Flur angeschafft hatten. Diesmal stand ich auf, fummelte wie üblich erstmal die Handytaschenlampe an und blendete prompt mein kleines Mädchen an, dass schon vor der Schlafzimmertür stand.

In der darauffolgenden Nacht waren wir beide bei den ersten Tönen aus dem Babyphone sofort hellwach und lauschten neugierig. Tatsächlich hörten wir tap-tap-tap die kleinen Füßchen und schon bog BM mit ihren Schlafgefährten Igel, Bello und Häschen unter die Ärmchen geklemmt um die Ecke.

Bislang ist es bei dem einen Mal geblieben, weil BM dann erst mal wieder krank wurde und von Husten-Nupfen-Schlodderkotzd geplagt sowieso nicht schlafen konnte. Gestern sagte sie dann, dass ich lieber die Tür zumachen und sie nachts abholen und rübertragen solle. Könnte also eine Eintagsfliege gewesen sein.

Abschiede

Heute, so ungefähr um 15:30 Uhr, habe ich mich am Telefon zum letzten Mal mit "Firma, Mädchenname, Guten Tag." gemeldet.

Jetzt wird es ernst - gleich hole ich mein Kleid ab.

Dienstag, 16. April 2013

Ausreißer

Heute so. Als BM und ich nach Hause kamen waren grade die 3-jährigen Zwillinge und das kleinste Mädchen von gegenüber draußen. BM wollte gleich Hallo sagen gehen und kam dann mit Zwilling H im Schlepptau zurück. Die beiden aßen dann einträchtig auf der Treppe einen Keks bevor sie unvermittelt anfingen, um die Wette zu laufen. Dabei schüttelten beide ihre Köpfchen, wohl weil es ihnen gefiel, den Wind in den Mützen-befreiten Haaren zu spüren. Pure Lebensfreude!

Dann stieß auch Zwilling J dazu, und die drei Mädels spielte Umher-rennen und Verstecken... bis H eine Idee hatte und flugs unter der Absperrung hindurch in den Park kletterte. So schnell konnten wir Eltern gar nicht protestieren wie auch BM hinterher geklettert war.

Zwillingspapa und ich sprinteten gleich hinterher. Die kleinen Ausreißer kamen nicht weit sondern verhedderten sich in ihrer Aufregung in einem dornigen Busch. Tränenreiches Geschrei folgte, BM erlitt einen kleinen, blutigen Kratzer auf dem Kopf und ihr T-Shirt einen kleinen Riss. BM schluchzte laut: "Ich wollt wegrennen!"

Zumindest für BM war es das erste Mal, dass in den Park ausgebüchst ist. Ich hoffe, dass sie die stachelige Lektion jetzt eine Weile beherzigen wird... auch wenn Zwillingsmama A und ich mit einiger Vorfreude der Zeit entgegen sehen, wenn unsere Kinder alleine spielen gehen können.

PS: Es ist vielleicht zu früh, um Prognosen abzugeben, aber ich glaube, BM und H könnten mal gute Freundinnen werden. Jedenfalls spielen sie sofort immer sehr begeistert und fast ohne Aufwärmphase miteinander, wenn sie sich treffen.

Sonntag, 14. April 2013

Mädelswochenende

BM und ich haben uns ein richtig schönes Wochenende gemacht. Nachdem R. gestern entführt wurde sind wir erstmal zu Uroma gefahren, die mit einem Brunch ihren Geburtstag nachfeierte (BM dazu: Uroma hat nächste Mal (Anm.: = letztes Mal) Geburtstag gehat. Uroma hat schon wieder Geburtstag?) Dort war auch der kleine F., der BM mittlerweile leicht überragt. Nach kleiner Anlaufignoranz tanzten die beiden und spielten laut kreischend "Bautz machen".

Da BM dann trotz der Toberei ganz munter war und im Auto ohne Unterlass quasselte, beschloss ich, dass wir gemeinsam mit Tausenden anderen den ersten richtigen Frühlingstag zum Blumenkauf nutzen müssten. Auf dem Heimweg entschärfte es BM dann aber doch noch. Sie schlief so fest, dass ich sie nicht nur völlig erloschen auf's Sofa legen sondern sie zuvor auch noch schlafend auf die Toilette setzen konnte.

Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir dann sehr einträchtig draußen, wo wir ein bisschen Frühling vor's Haus und in den Garten brachten. Also ich pflanzte, BM buddelte, wusch die Stufe vorm Haus ab, kletterte auf ihr Klettergerüst und kaute mir dabei unablässig ein Ohr ab.

Abends ging sie dann artig ins Bett, veranstaltete noch einen Morgenkreis mit ihren Kuscheltieren und schlief irgendwann ohne Jammern ein. Ein perfekter Tag!

Heute fuhren wir ans andere Ende der Stadt, um Berliner Keks in der nicht mehr ganz neuen Wohnung zu besuchen. Frau Mama war mit ihrem Minimann auch dabei. Sie Kinder spielten größtenteils sehr einträchtig und drehten dann immer weiter auf, rannten durch die ganze Wohnung, sprangen die Eule an und tobten dann, was das Zeug hielt auf dem Elternbett. Leider schlug das dann der Erbse auf den Magen, so dass wir den wohlverdienten (Auto)Mittagsschlaf einläuteten.

Jetzt sind wir im Dorf. Ich muss im Wohnzimmer sitzen während im Flur eine geheime Blumenkinderprobe stattfindet.

Noch anderthalb Wochen! ... Nicht mehr lange, obwohl BM immer sagt, dass ich JETZT schon "SbkvS Isndingwa" statt "SbkvS Mädchenname" heißen soll.

Samstag, 13. April 2013

Abgeholt

Heute früh schlichen sich R.s Trauzeuge A aus B und Fl. ins Haus, um R. liebevoll kuschelnd zu wecken. Dazu kam es nicht, weil er sofort erschrocken aufschrie als A aus B ihn mit kalten Händen berührte. Die Überraschung war jedenfalls gelungen, auch wenn mein R. vor Schreck wohl ein Jahr gealtert ist.

Eine Dusche und einen Kaffee später sind sie nun auf dem Weg nach.... *nochgeheimweilRnochnichtweißwohinesgeht*

Viel Spaß, mein Süßer. Denk dran: Spätestens am 25. musst du wieder hier sein und "Ja!" sagen. :-D

Dienstag, 9. April 2013

Von mir hat sie das nicht!

BM (ihren Plüschkäfer als Auto benutzend): Da war ein böse Mann! Hat ich doll geschimpft! Böse Mann!

Ich: Wo war ein böser Mann?

BM: Fährt nicht weiter! Ich komm nicht durch! Weiterfahren! Hup hup!

Montag, 8. April 2013

Osterimpressionen 2013

Ebenfalls schon fast verjährt, möchte ich doch wenigens festhalten wie Ostern dieses Jahr aussah:









Und auch wenn ja eigentlich das Suchen an sich am meisten Spaß gemacht hat und es ja eigentlich nicht um die Geschenke gehen sollte, hat BM ein paar Knaller-Geschenke bekommen, die sie sofort ins Herz geschlossen hat.

Diese Tasche ist BMs ständiger Begleiter, wenn sie ihr Lieblingsspiel - alles einpacken, in den Bus einsteigen und zur Arbeit fahren - spielt.


Ich glaube, ich hatte schon mal berichtet, dass BM im Dachgeschoss immer wieder die Kiste mit PLs abgelegten Sachen und Schuhen plündert und allerlei zu große Dinge anzieht. Und nun hat unsere kleine Rabaukenfee ihr erstes eigenes Verkleidungsstück, in dem sie sich ganz doll chic findet.

Von Uroma bekam BM das Buch Die Häschenschule, welches wir nun täglich mehrmals vorlesen müssen. BM kann sogar schon ein paar der Reime mitsprechen. Nur der Fuchs (na gut, auch ein bisschen der Eichkater) ist ihr sehr unheimlich. Darum verdeckt sie ihn oft mit den Händchen, damit sie ihn nicht sehen muss. Am niedlichsten aber ist es, wenn sie ihre kleine Hand als Schranke zwischen Fuchs und Häschen hält, damit der böse Fuchs nicht an die Häschen rankommen kann.

Brautsause

Meine Güte, ich bin blogtechnisch hoffnungslos hinterher. Aber jetzt muss ich endlich mal über meine Brautsause berichten...., die nun immerhin schon zwei Wochen her ist.

Irgendwie hatte ich gar nicht daran gedacht, dass mit dem Heiraten ja auch ein Junggesellinnenabschied einher geht. Als meine Trauzeugin vor Monaten mal eine Bemerkung in die Richtung machte, viel es mir wie Schuppen von den Augen und ich fürchtete mich ein bisschen, weil ich nicht wirklich Lust hatte mit lustigem T-Shirt und "Aufgaben" lösend durch die Kneipen zu ziehen. Ich hoffte stattdessen auf etwas Wellness und Entspannung, verdrängte das Thema aber sicherheitshalber gleich wieder.

Somit dachte ich am Abend des wirklich bescheuerten Arbeitstages - dem 22. März - nur noch an den Feierabend auf der Couch. Ich hatte gerade BM ins Bett gebracht und mich in Jogginghose auf die Couch geworfen als es an der Tür klopfte. R. bestand darauf, dass ich selbst die Tür öffnete - und da standen meine liebe A. und K ohne H mit Wunderkerzen bewaffnet davor. Oh je, ich glaube, ich habe sie nicht sehr überschwänglich begrüßt, denn an einem Freitag ABEND konnte wohl kaum mit Wellness sondern viel mehr mit Kneipen gerechnet werden.

Ich hatte eine wirklich lange Leitung und verstand ewig nicht, dass ich über Nacht wegbleiben würde! R. hatte sehr umsichtig (und ja, einigen Hinweisen) einen großen Koffer gepackt, der aber schon heimlich an mir vorbei ins Auto geschmuggelt worden war. Etwas verwirrt, aber mittlerweile guter Dinge stieg ich also ein. Das Navi verriet mir zwar nicht das Ziel, aber dass wir 184! Kilometer fahren müsssten. Aha.

Nach einer recht gruseligen Fahrt über schneeverwehte Landschaften kamen wir an einem blauen roten Ferienhaus am See Möschen *hihi* an. Dort warteten meine kugelige Trauzeugin F. und Kimmy auf uns. Am Kamin, bei Kerzenschein und Sekt schnatterten wir uns schon mal warm bevor wir in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen schliefen wir so richtig aus. Nachdem F. und ich uns um 6 Uhr schon mal recht munter begrüßt hatten (Muttis eben), drehten wir uns nochmal um und schliefen bis halb 10! Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei dem nur die Zwiebeln an den Rühreiern fehlten *lach*) machten wir eine ausgedehnte Spazierwanderung durch die frühlingshafte Winterlandschaft. Es war ein wunderschöner Tag, die Sonne schien und überall lag Schnee. Wie im Winterurlaub.


Den Nachmittag verbrachten wir erneut mit stundenlangem Schnattern - ich weiß gar nicht, was wir die ganze Zeit zu erzählen hatten, aber für mich verging die Zeit wie im Fluge. Vielleicht auch, weil Kimmy jederzeit geflissentlich dafür sorgte, dass mein Sektglas nie leer wurde.

Als es dunkel wurde gingen A, Kimmy und ich dann in die hauseigene Sauna. Da hatten wir uns schon den ganzen Tag drauf gefreut, wollten aber warten bis es draußen dunkel genug war, damit wir uns im Schnee abkühlen konnten. Was wir dann auch japsend und kreischend taten - sehr zur Erheiterung unserer Nachbarn die keineswegs ordnungsgemäß im Haus waren, sondern auf der Terrasse grillten.

Eine weitere Durchschlafnacht machte die Erholung dann perfekt. Beim Frühstück mussten wir etwas improvisieren, weil wir Wurst und Käse wegen des funktionsuntauglichen Kühlschranks auf der Terrasse gelagert hatten. Bei zweistelligen Minusgraden sind die schockgefrosteten Sachen dann nicht mehr pünktlich aufgetaut. *lach* Und dann war mein chilliges Brautsausenwochenende auch schon vorbei und es ging wieder zurück nach Hause.

Mädels, unser Wochenende war eine wirklich gelungene Überraschung und ich fand die Tage mit euch absolut wunderbar!!

PS: Und nun fangt schon mal an Fangen zu üben! In zweieinhalb Wochen will ich euch mit vollem Einsatz beim Brautstraußfangen sehen!

PPS: Das gilt nicht für A, weil sie 1) schon sehr gut fangen kann und 2) schon verheiratet ist.

Donnerstag, 4. April 2013

Ferien mit Oma und Opa


Dieses Jahr hatten nicht nur Oma und Opa sondern auch BM Osterferien, da R. und ich ein wenig mit unseren Urlaubstagen haushalten müssen. BM hatte eine tolle Woche, wie man im folgenden Gastbeitrag nachlesen kann:

Manchmal kommt im Leben immer alles anders als geplant. Der Frühling lässt auf sich warten, die Temperaturen sind winterlich und ein Urlaub im Wald, so wie es geplant war, ist  leider nicht möglich. Auch sind wir nicht verreist, denn das Zauberwort heißt „Kitaschließzeit“. Dem Hilferuf der Eltern folgend wurden alle Pläne über den Haufen geworfen und ein volles BM-Programm gestartet.

Warm eingepackt ging es am ersten Tag in ein Brandenburger Dorf. Dort steht ein Prinzessinnenschloss. BM war traurig, dass wir leider keine Prinzessin trafen. Außerdem war sie sehr verwirrt, dass man mit einem Schlüssel ein Schloss öffnen und in einem anderen Schloss wohnen kann… Bald wird BMs Mutti auf ihrer Hochzeit eine Prinzessin sein und das tröstete sie sehr.

Wir besuchten das Schloss und den dazugehörigen verschneiten Park. Wir fanden einen verwunschenen See, der nur darauf wartet, von den kleinen Märchenexperten der Hochzeitsgesellschaft entdeckt zu werden. Große Pläne werden geschmiedet. Der fröhlichste Geist im Park war wohl BM selbst. Die gute Laune kam auch daher, dass wir anschließend zu den Pferdchen wollten.

Nach kurzer Autofahrt sind wir im nahegelegenen Pferdehof gelandet. Viele große Pferde begrüßten uns im Stall. In der letzten Box stand dann Rowdy, zu dem wir wollten. Rowdy ist ein kleines Pony, dass gar keine Lust hatte mit uns zu reiten. Nachdem es gesattelt war, machte es keine Anstalten loszugehen. Bei der Kälte kann man das verstehen. BM bewies mal wieder Humor und saß auf dem nicht laufenden Pferd und lachte von ganzen Herzen.
Noch Tage danach erzählt sie: „Pferdchen wollte nicht raus! Wir konnten es aber doch noch überreden mit uns auf dem Damm zur Havel zu laufen. Danach sahen wir bei einem Spaziergang auch noch Ziegen und Schafe und ein ganz großes Storchennest, dass auf der Erde lag. Alles sehr interessant!

Abends im Bettchen haben wir noch immer über Rowdy gelacht. Selig schlief BM bis zum
Morgen, guckte kurz, sagte: „Noch dunkel!“ und schlief weiter. Aufgestanden wurde erst, als
die Vögel aufhörten zu singen. Leider wissen wir jetzt, dass das schon so gegen 7 Uhr ist…

Am nächsten Tag wollte BM noch mehr Tiere sehen. Zuvor machten wir uns schick, zogen uns ganz warm an und dann bei eisigen 0 Grad ab in den Tierpark. BM wollte unbedingt Löwen sehen. Der Löwe hat schon auf uns gewartet und fand BM auch sehr süß…

Wie gewohnt hatte BM vor keinem Tier Angst, egal wie groß es war. Nur als uns ein Eichkater über den Weg lief, wollte sie gleich wieder auf den Arm. Ein wenig irritiert war sie darüber, dass es überall große „Kackihaufen“ lagen. Vor allem bei den Elefanten. Als wir heute einen alten Schneebatzen sahen, fragte sie auch, ob es Kacki wäre. Noch lieber als die großen Elefanten waren die kleinen Kletterelefanten. Da BM gern Baby spielt, war es besonders interessant, dass ein Panzernashornbaby bei der Mama trank. Auch die süßen Osterlämmer gefielen ihr, sowie die „bunten Vögel“ (Wellensittiche), die so einen Krach machten.
Völlig enthemmt wollte sie die Stachelschweine streicheln. Da gerade Fütterzeit war, sahen wir wie die Hängebauchschweine fraßen und hörten wie sie schmatzten. Mit Begeisterung macht BM das jetzt bei jeder Mahlzeit nach. Und wie es so oft ist, war der Bagger auf dem Spielplatz noch viel interessanter als die Tiere.
Nachdem wir gefühlte 8 Stunden Tiere angesehen haben, ging es nach Hause. Schmatzend aßen wir Süppchen und BM wollte unbedingt im Babyschlafsack schlafen.

Am dritten Tag kauften wir im Supermarkt bei BMs Wohnhaus ein. Sie wusste genau wo was stand und hatte genaue Vorstellung, was es heute zu essen geben sollte – schließlich ist sie  eine kleine „Fressraupe“. Die Bärchensalami war nämlich falsch, da der Teddy kein Gesicht auf der Stulle hatte. Auch musste die liebe Uroma kritisiert werden, weil es „nur ein Naschi“ gab. Also wurde vorsichtshalber noch eine „Kokolade“ mitgenommen. Auch hatte sich der Uropa zum Nudelessen angemeldet. BM kochte für uns und hatte dabei sichtlich Spaß. Vorsichtshalber kostete sie auch ständig die Würstchen. Sie waren lecker!

Wer so viel isst, muss sich auch bewegen. So wurde ordentlich gespielt: Staubsaugen in der ganzen Wohnung, Kaufmannladen öffnen und Tisch decken. Das machte sie liebevoll mit ganz vielen Servietten (10 Stück für vier Leute).

Nach einem gemütlichen Mittagsschlaf, bei dem sie probierte die Augen zu öffnen, indem sie ganz vorsichtig an den Wimpern der geschlossenen Augen zog. Dabei lachte sie herzhaft (anstatt zu einzuschlafen).

Da wir schon so viel in der Kälte waren, ging es nun in die Sauna. Sie genoss wie ein Profi. Erstmals saunierten wir auf ihren Wunsch hin auf der mittleren Stufe und liegend. „Wie die anderen Frauen das machen!“
Das Anziehen danach war sensationell, denn BM war noch vor der Oma fertig, denn es gab eine Prämie fürs Anziehen: Einen kleinen Kokoladenkäfer!

Morgen geht es in den Wald! Super!

Samstag, 30. März 2013

Hat ich das super gemacht?

... fragte BM gerade, nachdem sie sich alleine angezogen und die Zähne geputzt hatte. Ich denke, sie ist auf dem Weg der Besserung.

Freitag, 29. März 2013

Missverständnis

BM musste sich heute den ganzen Tag immer wieder übergeben. Irgendwie war es trotzdem ein gemütlicher Tag, wohl weil wir drei quasi gezwungen waren, ihn mit Herumzuschlonzen und reichlich Kuscheln zu verbringen. Dennoch bin ich ein bisschen froh, dass dieser Tag rum ist und hoffe, dass es unserem Mädchen morgen besser geht.

Beim Einschlafkuscheln sang ich wie immer das Bienenlied und dann das Schaukellied. Letzteres geht so ".... Die Winde wehen, die Wellen gehen. Mein Boot fährt über's Meer."

Heute quasselte BM an dieser Stelle immer rein: "A. brauch noch eine Winnel, kackert immer ein!"

Da hat sie wohl etwas falsch verstanden.

Ich würde ja gern mal wieder bloggen

... aber immer fehlt die Zeit oder ich bin einfach zu müde und faul, Abends noch den Laptop anzumachen. Allem voran möchte ich über meine unerwartete, tolle Brautsause letztes Wochenende berichten.  Aber gerade wurschtelt mein fiebriges, Magen-Darm-krankes, säuerlich riechendes Mädchen auf meinem Bauch. Da es sich einhändig nicht gut bloggt, muss das Bloggen also noch weiter warten.

Mittwoch, 20. März 2013

Mal wieder kzh

Vor etwa drei Wochen war BM zuletzt krank und wir a wechselnd mit ihr zu Hause. Letzte Woche Donnerstag war sie dann schon wieder etwas fiebrig. Bis zum Sonntag hatte sich das wieder gelegt, aber dafür fing BM an zu husten. Trotzdem war sie guter Dinge, so dass ich sie am Montag in die Kita brachte. Ich versprach ihr aber, dass ich sie ganz früh, d.h. gleich nach dem Mittagsschlaf abholen würde. Das war schon gar nicht so leicht auf Arbeit zu deichseln, zumal ich mit unserer Sachbearbeiterin urlaubs- und dienstreisenbedingt  alleine war.

Wir machten uns dann einen gemütlichen Nachmittag, bemalten Ostereier (BMs Farbe der Wahl war schwarz, ich versuchte zwischendurch immer mal was helles dazwischen zu pinseln) und backten jeder eine Pizza, weil Abends meine nach München ausgewanderte Freundin F. zu Besuch kam. BM durfte nur ihre eigene kleine Pizza belegen, weil sie mittlerweile in einer Tour hustete und nieste.

Sie blieb aber relativ guter Dinge während wir zu Abend aßen, zeigte F. dann stolz ihr Zimmer und wie gut sie schon Zähne putzen, schnell pullern und den Schlafanzug anziehen kann. *lach* Dann schlief sie "ohne nammern" ein....

.... wachte jedoch immer wieder wimmernd und hustend auf, erbrach mehrfach Schlodder und war nun ganz offensichtlich krank. Die ganze Nacht.

Mir blieb keine Wahl, ich musste gestern Morgen meinen Chef anrufen und mitteilen, dass ich nicht zur Arbeit gehen könne, obwohl außer mir keiner weiter da war. Das war mir soooo unangenehm, ich hätte echt heulen können. Zumal ich am Tonfall des Chefs schon sehr genau spürte wie Sch**** er das fand. Aber krank ist krank, R. ist auf Dienstreise und BM kann noch nicht alleine zu Hause bleiben.

Die letzte Nacht ging genauso bescheiden los, doch ab Mitternacht schlief BM ganz ruhig bis kurz nach 6 Uhr. Im eigenen Bett! Und dann nochmal bis halb 9 Uhr bei mir. Gesund geschlafen hat sie sich zwar noch nicht, aber der Hustennupfen" ist heute schon nicht mehr so schlimm. Dafür hat sie nun Durchfall und "Aua-Po".

Jetzt macht sie schon wieder seit drei Stunden Mittagsschlaf. Der kleine Körper hat wohl im Moment ganz schön zu ackern.

PS: Neuerdings sagt BM ganz trocken "Haha", wenn wir etwas erklären. Das klingt immer als wäre etwas ganz und gar nicht komisch. Kein Wunder, denn gemeint ist "Aha".

Freitag, 15. März 2013

gestern - morgen - nächste Mal - letzte Mal

Ich komme nicht zum bloggen. Bla-di-bla. Trotzdem will ich mal wieder kurz ein paar aktuelle BM-Wortschöpfungen aufschreiben:

"Naschentuch" oder besser noch "Hinnernaschentuch" (Kindertaschentuch)

"ohne falschrum"

"Mama, schau! Ich groß is!"(Mama, schau mal, wie groß ich bin!)

"Ich hat Hunger gehat." ... "Ich hat großen Durst gehat!" (wenn alles aufgegessen oder ausgetrunken ist)

"Ich is dis zu eng!" (Mir ist das zu eng!)

"Ich liebe du!" (Unaufgefordert, als ich mich eines Morgens von ihr verabschiedete) gefolgt von "Komm gut zu Ahbeit!"

"Ich hat ein Peet bekommen." (Ich habe ein Paket bekommen.)

"Ich hat meine PL gemisst."

"Oh tleine Baby. Nis weinen. Aaah, du is kalt. Nis zappeln, zieh ich dich an! Ich is deine Mutti. Ich is daaaa. Sooo, slaf sön, tleine Maus!" (Keine Ahnung, woher sie das hat. Wir nennen sie jedenfalls nicht "kleine Maus".)

"Dis... mach ich meine Füße da rein" (Ihr Overall-Schlafanzug. Sie benennt ihn immer so, obwohl sie "Schlafanzug" sagen kann.) In die gleiche Kategorie fällt auch "Dis... da mach ich meine Ärmchen rein." (= ihr Badeanzug). Ich muss dann immer an "Indianernamen" denken. BMs Indiandername wäre wohl etwas wie "Die ihre Dinge umständlich benennt".

Sehr amüsant ist auch im Moment, wie BM mit Zeitangaben kämpelt:

Sie verwendet gern "gestern" und "morgen" allerdings längst nicht immer richtig herum, d.h. beides beschreibt einen Tag zu dem von heute aus gesehen einmal Schlafen liegt - nur die Richtung ist BM noch nicht immer ganz klar. Genauso verwechselt sie auch "letztes Mal" und "nächstes Mal". Ich weiß meistens, was sie meint, weil ich mich daran schon gewöhnt habe und ja auch in aller Regel weiß, was in ihrem Leben vorgefallen ist bzw. eher noch geplant ist - andere Zuhörer hängt sie damit jedoch regelmäßig ab.

So lustig BMs Wortkreationen auch sein mögen, erzählt sie uns jeden Tag komplexere Zusammenhänge. Neulich tatütatate ein Krankenwagen an uns vorbei, woraufhin sie mir auf BM-isch erzählte, dass die Mama von Nils aus der Kita einen Unfall hatte und sich ein Knie gebrochen hat. Sie musste dann mit dem Krankenwagen zum Doktor fahren und kann jetzt gar nicht laufen. Ist aber bald wieder gut.

PL-Geburtstags-Tag

Unsere kleine, große Nichte wurde am 9. März schon sechs Jahre alt!! Sie ist so groß geworden und wirkt jetzt schon wie ein Schulkind, dass sie im Sommer endlich sein wird.

Während PL den Vormittag mit ihren Kita-Freunden im Indoor-Spielplatz verbrachte gab es bei uns auch ein Highlight: BMs großes Bett wurde geliefert und aufgebaut. Nachdem PL ja Ende letzten Jahres im Schlaf aus ihrem Hochbett gekletterfallen war und mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste, ist BMs "grooooße Bett" nur groß (90x200) und nicht hoch. BM echauffierte sich ein wenig, weil das Bett keine Rutsche hat, fand es aber sofort schön. In dem Bett hat sie nun auch ein großes Kissen und eine große Decke und sieht somit - erwartungsgemäß -  winzig darin aus.

Mit dem babymäßigen Gitterbettchen musste auch die Wickelkommode weichen, die ja nun seit Monaten sowieso noch Staubfänger war. R. und ich stellten flugs noch einmal Kommode, Spielküche und Puppenhaus in verschiedenen Variationen um bis wir uns entscheiden konnten. Und - tadaaaa - BM hat nun ein tolles, "große-Mädchen" Kinderzimmer.

For the record: Bislang schläft sie weder besser noch schlechter im großen Bett als vorher.

Zum Kaffee ging es dann endlich zu unserer großen PL. BM war schon ganz aufgeregt, übte "Happy Börßeh luluuu!" singen, zog ein schickes Kleidchen und ihre Tanzschuhe an und wollte ganz schnell hin, denn.... "Ich hat meine PL ganz doll gemisst!".

Tja, und eigentlich können wir gar nicht genau sagen, was die Kinder da eigentlich feierspielten, denn wir durften quasi nicht ins Kinderzimmer. Nach kurzer Aufwärmphase, die BM an mich gekettet verbrachte, ward auch sie nicht mehr gesehen, sondern ließ sich von den großen Mädchen betüddeln und abkitzeln und spielte fröhlich mit. Einen kleineren Eklat mit einigen heißen Tränen gab es als der Stopptanz nicht zur Zufriedenheit des Geburtstagskindes verlief. Nun ja, mein Bruder ist bis heute kein sonderlich guter Verlierer, PL kann dieses Problem also auf ungünstige Vererbung schieben. Dieser Moment ging aber zum Glück schnell vorüber.

Später spielte PL uns Erwachsenen Musik mit dem Keyboard vor und sang eine ganze Reihe an Liedern in ihr neues Mikrofon. Quasi-Nichte C. sang ebenfalls fleißig mit, und zwischendurch quakte auch immer wieder unsere BM dazwischen, weil sie auch mal was singen wollte. Dann mussten alle aufstehen und klatschen.

Ich finde, es war ein richtig schöner Kindergeburtstag, und es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, unseren Familienkindern zuzusehen.

Mittwoch, 6. März 2013

BM-Logik

BM: Das ist eine Ente. Die hat nicht Füße.

- Was? Natürlich hat eine Ente Füße.

Bam: Ente baden geht, musse Füße abmachen.

- Nein, eine Ente hat immer Füße. Die braucht sie auch zum schwimmen. Sie strampelt damit genau wie du, wenn du im Wasser bist.

BM: ... ... ... Ist das wieder angebaut? ....

.... Ich googelte dann Entenbilder, um zu verdeutlichen, dass Enten sehr wohl immer Füße haben, auch wenn man die kaum sieht, wenn sie schwimmen.. So ganz hat BM mir die Sache wohl noch nicht abgekauft, weil sie immer wieder leicht gekünstelt kicherte, so als ob ich Quatsch erzählte.

Dienstag, 5. März 2013

Oh oh

Gerade sind wir zum ersten Mal dieses Jahr zum Spielen im Garten. BM findet's toll, klettert waghalsig auf ihrem Klettergerüst, harkt ein bisschen und schleppt Spielzeug umher.

Dann rutscht ihre Mütze herunter, halb über ihre Augen. BMs offensichtlich in der Kita aufgeschnappter Kommentar: "Guck mal, Mama! Ich seh' ein Dummie aus!"

Jetzt geht DAS also los.

Montag, 4. März 2013

Entwicklungsgespräch

Neulich - also eigentlich schon vor geraumer Zeit - waren wir beim Entwicklungsgespräch in BMs Kita. Nun will ich doch wenigstens ein paar Stichpunkte aufschreiben bevor es endgültig verjährt ist.

Diesmal führte "Kaschien" das Gespräch. Sie hatte ein paar schöne Videos vorbereitet, auf dir wir uns schon vorher am meisten gefreut hatten, weil so die Kita-Blackbox ein bisschen gelüftet wird. Zwischen den Videos erzählte K. locker und liebevoll aus BMs Kitaalltag. Die meisten Sachen bestätigten natürlich, was wir sowieso wissen. An der ein oder anderen Stelle waren wir auch überrascht, vor allem weil sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung einige Dinge gut darstellen und ins Verhältnis setzen kann.

Also: BM ist ein sehr ehrgeiziges, vielseitig interessiertes Kind. Sie ist bei allen "Angeboten" dabei und kann sich schon recht gut konzentrieren. Allerdings zeigten auch die Videos, dass sie immer ein Auge auf ihre Umgebung hat und selten komplett vertieft ist.

BM möchte Dinge unbedingt alleine schaffen und setzt sich damit manchmal schon zu sehr unter Druck, so dass sie am Ende des Tages sehr überdreht und müde ist. Zu Hause ist das ein bisschen anders. Manchmal will sie alles allein machen, oft will sie zu Hause aber lieber das "tleine Beebie" sein, viel kuscheln und z.b. wie ein Baby geschaukelt und angezogen werden.

Tatsächlich kann sie sich jedoch fast ohne Hilfe an und ausziehen, geht selbständig auf die Toilette, war überhaupt ungewöhnlich früh auch beim Schlafen "sauber", hat einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang, läuft ordentlich treppauf und treppab, traut sich sehr viel. Alles also wie immer: körperlich ist BM superfit. Ach ja, und sie muss alles anfassen, manscht noch viel beim Essen, was aber okay ist. Wir sollen das ruhig zu lassen, zumal sie dabei schon viel sauberer geworden ist und die Sauerei auf ihren Teller und die Hände beschränkt. Soll heißen: BM kann ordentlich essen, "braucht" aber noch das Anfassgefühl. Irgendwann geht das vorbei. Aha.

BM ist sehr ordentlich, weiß wo alles hingehört, achtet gut auf ihre Sachen (z.b. wenn sie ihre Handschuhe auszieht, müssen die in die Jackentaschen).
Sie passt auf "ihre" Kinder auf, vor allem auf die ganz kleinen Spatzen. Sie weiß, wer abwesend ist und ob er krank oder bei Oma war.

BM ist ein selbstbewusstes, beliebtes Kind, dass sich wohl zu einem "Spielführer" entwickeln könnte. Ich bin baff, war ich selbst als Kind doch immer sehr schüchtern. Mir war natürlich auch schon aufgefallen, dass BM eine recht kurze "Auftauzeit" mit fremden Kindern hat, hatte aber nie genau darüber nachgedacht, wie das wohl in der gewohnten Umgebung mit "ihren" Kindern ist.
Sie singt sogar alleine Lieder vor. Klar, zu Hause macht sie das auch. Aber ich war damals das Kind, dass sich beim Probesingen für die "Chorklasse" teils aus akuter Schüchternheit, teils aus Berechnung doof anstellte, weil es keineswegs jemals "Auftritte" haben wollte.

BM hat sprachlich gut aufgeholt und schon einen großen Wortschatz, der jedoch noch teilweise verkannt wird, weil sie sehr undeutlich spricht. Das finde ich zwar nicht, ich verstehe eigentlich fast alles, was sie sagt, aber als Mama muss das wohl so sein. K. sagte noch, dass BM schon sehr gut und verständlich logische Zusammenhänge erklären kann. Stimmt, damit versetzt sie auch uns regelmäßig in Staunen und Hachzen.

Alles in allem ist BM schon ein ziemlich großes Mädchen geworden und definitiv bereit für den Auszug aus dem Spatzennest in die Gruppe 1, d.h. nach unten in den offenen Bereich. Nach den Sommerferien ist es soweit. Sie freut sich auf die Kita, geht gut gelaunt hin und - wenn der Tag nicht allzu lang war - fröhlich den Tag erzählend wieder raus.

Unser großes Mädchen!! <3