Donnerstag, 25. Oktober 2018

Gibraltar

Wir waren gestern in Gibraltar... und müssen nun nicht noch mal hin. Eine einzige große Baustelle, Menschmassen, der Felsen leider in eine Wolke gehüllt und Afrika haben wir auch nicht so richtig gesehen. 

Aber die durch uns durch britische Main Street hat mir sehr gut gefallen, die Affen waren lustig und der botanische Garten war auch sehr schön. 


Aber eigentlich doch so... 

Dienstag, 23. Oktober 2018

Nicht wandern im El Torcal

Gestern fuhren wir 1200 m hoch nach El Torcal. Während unten das Wetter ganz gut war, wurde schnell klar, dass unser Ziel noch in den Wolken lag. Kurz vor dem Ziel mussten wir noch eine unfreiwillige Pause machen:


Da den Kindern auf den kurvenreichen Straßen etwas übel geworden war, waren alle froh aus dem Auto herauszukommen und loszulaufen. Gegend erkunden, natürlich nicht wandern. Und was für eine Gegend das ist! Trotz der zahlreichen Besucher wirkte sie wie im Märchen.

Nach und nach verzogen sich die Wolken. 

Dann wurde der Weg sehr abenteuerlich. Wir kletterten über glibschige Steine und rutschten um Matsch umher. BM war voll in ihrem Element und wir mussten sie ständig bremsen, weil sie so flink war. Aber auch Zwee machte prima mit... Als sie den ersten Schreck über die eingesauten Schuhe überwunden hatte.

Zur Belohnung durften die Kinder dann endlich in den Pool am Urlaubshäuschen springen. Stundenlang braucht man sich am Pool nicht auszuhalten, aber für kleine Badeeinheiten ist es zum Glück noch warm genug. 

BM benutzte auch ihre tollen Meerjungfrauenflosse... wobei die Vorbereitungszeit mindestens zehn Mal so lange gedauert hat wie die eigentliche Schwimmzeit. 

Sonntag, 21. Oktober 2018

Am Wetter arbeiten wir noch...

... aber unsere Umgebung erkunden wir schon mal und kommen in den richtigen Urlaubsmodus. 

Beim Anblick des Castellos rief Zwee entsetzt aus: Aber da müssen wir ja schon wieder wandern! 

¡Hola!

Der lange Altweibersommer zu Hause dieses Jahr kommt gerade erst zum Ende, aber wir sind trotzdem der Sonne hinterher gereist und nach einem langen Reisetag, den die Kinder super mitgemacht haben, in Andalusien eingetroffen. 


Da wir erst recht spät Abends angekommen sind, wissen wir noch nicht genau wie die Aussicht ist, aber der Ausklang auf der Terrasse war schon sehr Urlaub-like. Ich freue mich so darauf, mit meinen Menschen zwei Wochen Seele baumeln zu lassen. 

Samstag, 13. Oktober 2018

Festival of Lights

Jahrelang kommen wir gar nicht "in die City" und jetzt waren wir schon wieder da. Wir vier, meine Eltern und PL trafen uns - na klar - an der Weltzeituhr und schlenderten bei zunehmender Dunkelheit bis zum Brandenburger Tor.







Dienstag, 25. September 2018

Komplimente annehmen

Wie reagiert man am besten auf Komplimente? Ich tendiere dazu, dass dann herunterzuspielen, selbst dann, wenn ich eigentlich derselben Ansicht bin.

Zwee hingegen sieht das sehr locker. Sagt man ihr, dass sie schon ganz schön groß geworden ist, etwas Schönes gemalt hat, artig aufgeräumt hat oder eine gute Idee gehabt hat, antwortet sie mit voller Überzeugung:

"Danke, Mama!"

Ich hoffe, das bleibt so und sie kann Komplimente weiterhin einfach genießen.

Dienstag, 11. September 2018

BMs 8. Geburtstag

Unsere BM ist nun acht Jahre alt! Sie und wir alle hatten ein sehr schönes Geburtstagswochenende.

Ich glaube allerdings, die kleine Schwester war viel aufgeregter als das Geburtstagskind. Sie wurde fast beim ersten Wecken wach und machte im Bad bereitwillig mit, so dass wir gleich unsere BM mit einem Lied wecken konnten. BM war natürlich auch sofort hellwach und freute sich auf den Tag. In Windeseile war auch sie im Bad fertig, so dass wir nach unten zum Geburtstagstisch gehen konnten:


Das beste Geschenk war wohl mit Abstand die langersehnte Meerjungfrauenflosse mit Kostüm. Tatsächlich verbrachte BM seither einen Großteil ihrer Zeit darin.


Nach einem kurzen Frühstück musste BM dann in die Schule. Zum Glück ist Freitag aktuell ihr liebster Schultag, weil sie da Schwimmen hat. O-Ton: "Ich hab wirklich Glück, dass ich an meinem Geburtstag schwimmen gehen kann."

Gleich nach dem Unterricht holten wir BM ab und um 15 Uhr kam die Familie zum Feiern. Wieder einmal hatten wir richtig Glück mit dem Wetter, so dass die Kinder noch schön durch den Garten toben konnten. Unser Wirbelwind BM wurde ihrem Ruf dabei wieder total gerecht:


Endlich, endlich haben nun auch  mal unsere beiden kleinen Neffen zusammen eine Party gefeiert. Es war schon fast wie verhext, denn bislang sind die beiden durch wechselnde Abwesenheiten nie aufeinander getroffen.

Die Mädels spielten mal wieder Theater - eine Variation der bereits seit Jahren andauernden Saga "Die Prinzessin und die Hexe", diesmal in 10 Phasen. Echt jetzt.


Und BM bekam von Tante K. und Onkel B. auch ihren zweiten und letzten Geburtstagswunsch erfüllt: Schleim.


Wie jedes Jahr liefen auf dem Fernseher Bilder aus BMs Leben und wir fragten uns, wo eigentlich die Zeit geblieben ist. Wenn man so zurückblickt, haben sich ihre Wesenszüge eigentlich kaum verändert seit sie ein Baby war. Unsere BM ist ein quirliger Wirbelwind mit ständig neuen Spielideen, die sie ausdauernd und mit voller Energie und Konzentration umsetzt. Für Standardzeug hat sie heute wie damals kaum einen Sinn - war es damals das Essen, dass sie mit vollem Körpereinsatz sabotierte, sind es heute selbst einfache Schulaufgaben, die sie mit Diskussionen, Zappelei und Abgelenktheit zur Mammutaufgabe macht.
Man kann sich so schön mit BM unterhalten, sie hat einen tollen Sinn für Humor, ist oft schon sehr verständig und eben einfach groß.
Doch jeden Morgen ist mein Baby immer noch mein Baby: Wenn ich sie wecke, singe ich meist ein Lied für sie. Danach trage ich das lange Elend ins Bad, wo wir zwischen pullern und Zähneputzen immer ein Minütchen kuscheln müssen. Das heißt ich sitze auf der Badewanne, sie mir zugewandt auf dem Schoß und ich streichle ihren Rücken. Jeden Morgen frage ich mich, wie lange sie das wohl noch möchte... und wie lange ich sie noch so schleppen kann. Ehrlich, ich hoffe einfach, dass es nie aufhört (wider besseres Wissen).

Aber weiter mit dem Partywochenende:

Den Kindergeburtstag feierten wir am Samstag. BM hatte sich wieder eine Schatzsuche gewünscht. Anstatt wieder mit dem Fahrrad unseren Stadtteil abzusuchen, haben wir diesmal eine Schatzsuche auf der Museumsinsel gebucht.

Morgens trafen wir uns in der Nähe vom Bahnhof, wo BM erstmal ihre Gäste und Geschenke in Empfang nehmen konnte und wir zur Stärkung erstmal ein kleines Kofferraumpicknick veranstalteten.


Als alle hinreichend gestärkt waren ging ich "schnell" noch mit den acht gackernden Hühnern in eine öffentliche Toilette. Dann stiegen wir in die S-Bahn Richtung Stadtzentrum. Mit Quatsch und Snacks verging die Fahrt wie im Fluge. Auf dem anschließenden Fußmarsch zum Bodemuseum stellte ich  mich mit Zwee auf dem Arm blöd an und knickte mit dem rechten Fuß um und fiel in Zeitlupe hin. History repeated, denn ziemlich genauso bin ich schon mal vor vier Jahren mit Zwee im Arm umgeknickt. Zum Glück konnte ich trotzdem weiterlaufen und Zwee ist natürlich nichts passiert.

Am Bodemuseum empfing uns eine sehr freundliche Schatzsuchenleiterin, die sofort den richtigen Ton traf, so dass alle Kinder konzentriert lauschten. In der Eingangshalle des Bodemuseums gab es eine planmäßige Pullerpause und dann beantwortete sie die ersten Fragen (Warum haben die Figuren alle keine Arme und Beine? ... Was macht die Frau da? - Das ist doch ein Mann. - Häh? Dann ist dabei dem wohl auch der Pullermann abgebrochen...).


Vorm Museum gab es das erste Rätsel... aber erst nachdem die Kinder ausgiebig über den nackigen Popo lachen konnten.

Dann ging es rund um die Museumsinsel mit Rätseln und Geschichten. Die Wege zwischendurch wurden mit Kompass und Meter Schritte zählen kurzweilig gestaltet und somit von alle fröhlich absolviert.


Am Ende war der Schatz ganz klassisch im Park am alten Museum unter Büschen versteckt. Es war kein Schatz zum Mitnehmen sondern das Kästchen enthielt allerlei historische Dinge, wie Schmuck, Geld und Schnitzereien, welche die Kinder sich in Ruhe ansehen konnten.


Ich finde, die Schatzsuche hat wirklich Lust auf mehr gemacht. Ich war schon ewig nicht mehr auf der Museumsinsel gewesen, aber diesen Herbst/Winter möchte ich unbedingt mit den Kindern (oder zumindest mit BM) in ein paar Museen gehen. 


Die Heimfahrt klappte wieder richtig gut. Am Bahnhof mussten wir einige Zeit auf unsere S-Bahn warten, doch die Mädels nutzen die Zeit, um die vielen glitzergeschmückten Lollapalooza-Besucher beobachten. Am "Stützpunkt" angekommen eröffneten wir noch einmal das Kofferraumpicknick und die Kinder konnten sich noch ein bisschen im Park austoben. Das haben sie sicher auch gebraucht, nachdem sie sich bei dem Ausflug super benommen hatten. 

Gegen 16 Uhr waren wir fix und alle, aber sehr zufrieden wieder zu Hause angekommen. Wir ließen den Tag dann sehr chillig mit etwas Spielen und Lego-Aufbauen ausklingen. 

Am Sonntagvormittag machten wir so weiter wie wir aufgehört hatten. Die Kinder spielten stundenlang Meerjungfrauen. Am Nachmittag fuhren wir jedoch zu meinen Eltern ins Dorf. Es war einer der vermutlich letzten warmen Tage dieses Jahr und BM wollte doch unbedingt einmal ihre Flosse im Pool ausprobieren. Da es schon recht frisch war, hatte sie nicht viel Zeit, aber dafür, dass sie vor einem halben Jahr kaum schwimmen konnte, hat sie sich schon ganz gut angestellt. Ich denke, in den Herbstferien müssen wir wohl ein Plätzchen im Koffer für die Flosse einplanen...









Montag, 23. Juli 2018

Örchebej

Zwee ist gerade fasziniert von englisch und sehr stolz darauf, dass sie "Läddigo" (Let it go) mitsingen kann.

Neulich kuschelte wir im Bett und sie erzählte irgendwas, verhaspelte sich, so dass nur Kauderwelsch herauskam und fragte dann: "Mama, hab ich grad önglisch desprochen?"

Gestern beim abendlichen Kuscheln spielten wir Rückenmalen. Ich erriet ihr Gekritzel nicht und sie löste auf: "Das war ein Örchebej." Das Wort reimt sich auf "all the way" und sie hat es in letzter Zeit immer mal wieder gesagt. Was es genau ist, wollte der kleine Schelm mir aber bislang nicht verraten.

Ich vermute, dass der "Örchebej" irgendwie mit dem "Orling" und dem "Kontrieb" verwandt ist.

Erstere Wortschöpfung stammt von meinem Vati, als er noch ganz klein war und bedeutet "Pferd". Das wünschte er sich nämlich. Gefragt, wo das denn dann schlafen solle, erklärte er: "Na, bei dir, Mutti."

"Kontrieb" stammt von meinem Cousin, der mal eins gemalt hat. Seither steht das Wort für undefinierbare künstlerische Schöpfungen.

Freitag, 20. Juli 2018

Ausgemessen

Der Weg vom Wald ist genau 4,5 Elsa-Hymnen weit.

Zwee  bestand darauf "Lass jetzt los" in Dauerschleife zu hören. Und ich durfte nicht mitsingen, weil sie alleine singen wollte.

Dienstag, 3. Juli 2018

Abschied von Frau S.

BM hat riesiges Glück mit ihrer Lehrerin und ihrer Horterzieherin. Beide sind sehr warmherzig und engagiert. Sie sind bei den Kindern sehr beliebt und dennoch "herrscht Zucht und Ordnung" im Klassenzimmer.

Mit dem Ende dieses Schuljahres wird die Lehrerin die Schule leider verlassen. Heute fand eine kleine Abschlussfeier statt. Die Erzieherin war gleich zu Anfang in Tränen aufgelöst, weil die beiden offenbar gut befreundet sind. Dann führten die Kinder ein schönes Programm auf, für das sie gemeinsam mit der Erzieherin schon lange geprobt hatten. Frau S. dachte, sie würde ohne Tränen durchkommen, aber die Geschenke und Gedichte gaben ihr dann doch den Rest. Wie viele andere Mamas musste ich dann auch heftig blinzeln.

Anschließend gab es noch einen kleinen Imbiss - dabei fiel wieder mal auf, wie seltsam die meisten Eltern sind. So richtig viele Gespräche kamen nicht auf, so dass wir mehrheitlich die Kinder beobachteten, die wegen der Hitze etwas durchdrehten.

Schön finde ich, dass Frau S. die Kinder wirklich gut auf ihren Weggang vorbereitet hat. Alle sind guter Dinge, dass die neue Lehrerin bestimmt auch sehr nett sein wird und dass man bald einen gemeinsamen Wandertag mit Frau S.' neuer Klasse machen wird.

Ich hoffe wirklich, dass die neue Lehrerin gut zu unserer BM passen wird, nicht zuletzt weil BM auch ihre Banknachbarin verlieren wird, da sie das Schuljahr wiederholen wird.

Zwees U8

Zwee ist genau 4 Jahre, 1 Monat und 29 Tage alt und wir waren heute bei der U8. Gestern Abend war sie schon ganz aufgeregt. Keine Ahnung warum, aber sie freute sich sehr auf den Termin. 

Heute früh konnte sie mit R. kuscheln und ein bisschen ausschlafen, also beste Voraussetzungen für eine gut gelaunte Zwee. Wir sollten eine Urinprobe mitbringen - was erstmal gar nicht klappte, weil Zwee vor Aufregung nur ein paar Tropfen pullern konnte. Mit reichlich Milch zum Frühstück und Späßchen, dass sie mir bloß nicht auf die Hand pullern solle, klappte es dann doch noch.

Beim Kinderarzt angekommen war Zwee etwas enttäuscht, dass wir nicht ins "Spielzimmer" durften sondern gleich im Untersuchungsraum warten sollten. Als es dann soweit war und die freundliche Sprechstundenhilfe zu uns kam, wurde unsere Zwee dann doch ein bisschen kleinlaut. Als ich mich aber ganz nah neben sie hockte, hat sie die Übungen prima mitgemacht:

Sie sollte viele Bilder benennen, um Wortschatz und evtl. Sprachfehler festzustellen. Zwee sagt noch "T" statt "K" und "D" statt "G", aber das ist in ihrem Alter noch okay. Ansonsten konnte sie alle Bilder super benennen - Zwees sprechfaule Zeiten sind ja wirklich schon lange vorbei. 

Den Lacher des Tages brachte sie aber bei dem Bild eines Ohres. Sie schaute es sehr lange an und konnte offenbar nichts damit anfangen. Als die Sprechstundenhilfe noch einmal nachhakte, sagte Zwee kleinlaut: "Eine Mumu?" Das war zuviel - die Sprechstundenhilfe und ich  mussten ganz unpädagogisch kurz losprusten. Daraufhin wurde Zwee leider noch ein bisschen schüchterner. 

Dann malte Zwee ein Viereck (okay), ein Dreieck (na ja) und einen Kreis (super). Die Stifthaltung war okay, nur ein bisschen zu weit hinten. Dann benannte sie alle Farben richtig und zählte auf einem Wimmelbild die Kinder bis 21 (sehr gut).

Den anschließenden Hörtest fand Zwee doof. Der Kopfhörer war ihr wohl nicht geheuer, obwohl sie auf langen Autofahrten auch einen Kopfhörer benutzt. Nun wissen wir nicht genau, ob es vielleicht ein bisschen Widerwille war, aber rechts war der erreichte Wert sehr niedrig. Wir sollen im Oktober wiederkommen, um den Test zu wiederholen. R. und ich waren ein bisschen überrascht, weil wir bislang nicht den Eindruck hatten, dass Zwee schlecht hört (nur selektiv), aber bei BM hatte sich das letztes Jahr ja auch sehr plötzlich eingestellt. 

Auf den Sehtest hatte Zwee auch wenig Lust. Sie wollte auf gar keinen Fall ein Pirat sein - ich glaube, die Augenklappe fand sie gruselig. Also hielt ich ihr wieder mit der Hand je ein Auge zu und Zwee erkannte auch die kleinsten Bilder ohne Probleme. Da ich selbst mit -7 Dioptrien quasi ein Maulwurf bin, war ich darüber wieder mal sehr froh. 

Dann sollte Zwee auf Zehenspitzen und Hacken laufen (kein Problem), auf einem Bein stehen (kurz) auf einem Bein hüpfen (nur je ein Hüpfer) und einen Hampelmann machen (äh?). Sie wollte mit der Sprechstundenhilfe nicht Ball spielen, also musste ich ran - obwohl meine Kinder sehr genau wissen, dass ich NICHT mit Bällen spiele. Zwee machte es sehr gut, ich nicht ganz so gut. 

Anschließend ging es zum Vermessen. Zwee ist 101 cm groß, wiegt 15,5 kg und hat einen Kopfumfang von 50 cm. Dann wissen wir jetzt auch, warum Zwee zurzeit isst wie ein Scheunendrescher: Sie ist in den letzten Monaten deutlich gewachsen. 

Wir mussten dann noch ein bisschen warten, was Zwee mit Quasselei überbrückte - nun da die Sprechstundenhilfe nicht mehr zuhörte mussten offenbar viele Wörter raus. 

Frau Doktor war wie immer sehr freundlich und absolut zufrieden mit unserer Zwee. Sie bestätigte, dass evtl. Logopädie noch mindestens ein Jahr Zeit hat und erklärte Zwee, dass es nicht schlimm sei, dass sie ihren Namen noch nicht ganz richtig aussprechen kann. Eines Tages würde sie morgens aufwachen und könne es dann ganz plötzlich. 

Es gab vier Gummibärchen zur Belohnung und schon waren wir wieder draußen. 

Sonntag, 1. Juli 2018

Ludi incipiant

Meiner Oma war es immer sehr wichtig, dass ihre drei Söhne und deren Familien gut zusammenhalten. Früher haben wir tatsächlich auch sehr viel Zeit miteinander verbracht. Cousins und Cousinen waren wie Geschwister und wir sind oft zusammen in den Urlaub gefahren. Über die Jahre haben kleinere und größere Zänkereien, aber auch das ganz normale volle Alltag dazu geführt, dass wir uns jetzt eigentlich nur noch zu größeren Anlässen sehen. Ich glaube, wir alle bedauern das sehr, aber so richtig kommen wir nicht dagegen an.

Umso cooler war es, dass mein Onkel und meine Tante ein Familienpicknick am Schloss Diedersdorf vorschlugen und tatsächlich ohne viel Gewese sofort ein Termin zustande kam.

So trafen wir uns heute also alle: 4x Oma-Opa-Generation, 9x Eltern-Generation (OMG, das sind ja wir!), 12x Kinder & Jugendliche. Was für ein toller Tag es wurde! Es war so schön, alle mal wieder zu sehen und - im Gegensatz zu Feierlichkeiten - auch wirklich mal Zeit zum Plaudern zu haben. Die Kinder streiften durch den Park, spielten mal und saßen mal einfach nur im Kreis und quatschten (ganz ohne Handys).

Zur Unterhaltung hatte meine Tante auch ein paar Teamspiele vorbereitet. Alle machten mit und hatten Spaß. Mein Beckenboden musste ganze Arbeit leisten, damit ich nicht vor Lachen einpinkle.





Später wurde dann noch Völkerball und Brennball gespielt - da habe ich natürlich rausgehalten, aber zum Entsetzen der Kinder haben tatsächlich die "Alten" gegen die "Jugend" beim Brennball gewonnen... auch wenn danach ein Sauerstoffzelt angebracht gewesen wäre.