Aber die durch uns durch britische Main Street hat mir sehr gut gefallen, die Affen waren lustig und der botanische Garten war auch sehr schön.
Aber eigentlich doch so...
Aber die durch uns durch britische Main Street hat mir sehr gut gefallen, die Affen waren lustig und der botanische Garten war auch sehr schön.
Aber eigentlich doch so...
Gestern fuhren wir 1200 m hoch nach El Torcal. Während unten das Wetter ganz gut war, wurde schnell klar, dass unser Ziel noch in den Wolken lag. Kurz vor dem Ziel mussten wir noch eine unfreiwillige Pause machen:
Da den Kindern auf den kurvenreichen Straßen etwas übel geworden war, waren alle froh aus dem Auto herauszukommen und loszulaufen. Gegend erkunden, natürlich nicht wandern. Und was für eine Gegend das ist! Trotz der zahlreichen Besucher wirkte sie wie im Märchen.
Nach und nach verzogen sich die Wolken.
Dann wurde der Weg sehr abenteuerlich. Wir kletterten über glibschige Steine und rutschten um Matsch umher. BM war voll in ihrem Element und wir mussten sie ständig bremsen, weil sie so flink war. Aber auch Zwee machte prima mit... Als sie den ersten Schreck über die eingesauten Schuhe überwunden hatte.
Zur Belohnung durften die Kinder dann endlich in den Pool am Urlaubshäuschen springen. Stundenlang braucht man sich am Pool nicht auszuhalten, aber für kleine Badeeinheiten ist es zum Glück noch warm genug.
BM benutzte auch ihre tollen Meerjungfrauenflosse... wobei die Vorbereitungszeit mindestens zehn Mal so lange gedauert hat wie die eigentliche Schwimmzeit.
Beim Anblick des Castellos rief Zwee entsetzt aus: Aber da müssen wir ja schon wieder wandern!
Der lange Altweibersommer zu Hause dieses Jahr kommt gerade erst zum Ende, aber wir sind trotzdem der Sonne hinterher gereist und nach einem langen Reisetag, den die Kinder super mitgemacht haben, in Andalusien eingetroffen.
Da wir erst recht spät Abends angekommen sind, wissen wir noch nicht genau wie die Aussicht ist, aber der Ausklang auf der Terrasse war schon sehr Urlaub-like. Ich freue mich so darauf, mit meinen Menschen zwei Wochen Seele baumeln zu lassen.
Zwee ist gerade fasziniert von englisch und sehr stolz darauf, dass sie "Läddigo" (Let it go) mitsingen kann.
Neulich kuschelte wir im Bett und sie erzählte irgendwas, verhaspelte sich, so dass nur Kauderwelsch herauskam und fragte dann: "Mama, hab ich grad önglisch desprochen?"
Gestern beim abendlichen Kuscheln spielten wir Rückenmalen. Ich erriet ihr Gekritzel nicht und sie löste auf: "Das war ein Örchebej." Das Wort reimt sich auf "all the way" und sie hat es in letzter Zeit immer mal wieder gesagt. Was es genau ist, wollte der kleine Schelm mir aber bislang nicht verraten.
Ich vermute, dass der "Örchebej" irgendwie mit dem "Orling" und dem "Kontrieb" verwandt ist.
Erstere Wortschöpfung stammt von meinem Vati, als er noch ganz klein war und bedeutet "Pferd". Das wünschte er sich nämlich. Gefragt, wo das denn dann schlafen solle, erklärte er: "Na, bei dir, Mutti."
"Kontrieb" stammt von meinem Cousin, der mal eins gemalt hat. Seither steht das Wort für undefinierbare künstlerische Schöpfungen.
Der Weg vom Wald ist genau 4,5 Elsa-Hymnen weit.
Zwee bestand darauf "Lass jetzt los" in Dauerschleife zu hören. Und ich durfte nicht mitsingen, weil sie alleine singen wollte.