Dienstag, 24. Oktober 2017
Kurzurlaub im Herbst
Montag, 23. Oktober 2017
Fett
Samstag, 21. Oktober 2017
Fliegenpilz
Zwee findet einen Pilz (keinen Fliegenpilz) auf der Wiese und fragt mich: "Kann der fliegen?"
Ich: "Nein, Pilze können doch nicht fliegen."
Daraufhin Zwee, genervt: "Ich hab doch nur gefragt!"
Samstag, 14. Oktober 2017
2x Kino
Dafür war ich nun diese Woche gleich zwei mal sehr unterschiedlich im Kino...
Vor einer Weile kamen mein Bruder, mein Cousin und meine Cousine per WhatsApp ins Gespräch, weil ich Fotos von einem Urlaub gefunden hatte, wo wir uns den Puppenjungen Timmy immer gegenseitig gruselig arrangiert hatten. Timmy kann echt nichts dafür, aber manchmal sieht er eben aus, als könnte er mit Chucky verwandt sein.
Fortan schickten wir uns immer mal gelegentlich ein paar lustig-gruselige Bilder und beschlossen, dass wir unbedingt "Es" zusammen ansehen müssten. Am Donnerstag war es also soweit und wir trauten uns in größerer Gruppe ins Kino. Niemand wollte außen sitzen, zwischen meinem Bruder und meinem Onkel fühlte ich mich ganz gut aufgehoben, wobei das Onkelchen eigentlich mindestens genauso oft zusammenzuckte wie ich. Was soll ich sagen: Ich kenne die Geschichte in- und auswendig, da "Es" in meiner Jugend mein Lieblingsbuch gewesen ist, aber ich mich wirklich gehörig gegruselt und hatte fast die ganze Zeit ein fette Gänsehaut. Ich verbrachte viel Zeit hinter meiner Jacke und wusste manchmal nicht, ob ich wimmern oder hysterisch lachen sollte.
Am Ende war ich dann ganz froh, dass ich nicht mit meiner Tante zusammen wohne, denn diese hatte für ihre Kinogänger etwas vorbereitet:
R. ist übers Wochenende mit seinen Kumpels in Budapest. Darum waren die Mädels mit ihren Teddys Lina und Elsa und ich heute gleich wieder im Kino, um "My little Pony" zu gucken. Wir machten es uns gemütlich und naschten einen Großteil des Popcorns schon vor dem Film auf.
Der Film ist niedlich und BM als großer Filly-Fan hatte danach allerhand zu berichten und zu fragen. Für Zwee war der Film eigentlich noch zu gruselig. Zu Hause guckt sie ja auch oft mit BM mit, aber da kann sie dann ja auch einfach weggehen, wenn es ihr zu gruselig wird. Im Kino ging das natürlich nicht so richtig. Wenn ich mich aber ganz zu ihr hin beugte, so dass sie sich zwischen mir und Teddy Elsa einkuscheln konnte, ging es ganz gut. Ins Kino möchte Zwee jetzt aber doch erstmal nicht so schnell wieder.
Dafür war sie am Nachmittag eine Zwee-im-Glück, denn endlich nach wochenlangem Warten kamen zum ersten Mal ihre beiden Kita-Zwillingsfreundinnen mit ihrer Mama zum Spielbesuch. Es ist immer so putzig, die drei in der Kita zu beobachten und tatsächlich haben sie sich auch bei uns zu Hause super vertragen. BM machte ein bisschen auf cool, spielte aber ganz lieb mit den drei Kleinen mit. Als die Kinderzimmerböden komplett mit Spielzeug bedeckt waren und ein Aufräumen nötig zu werden drohte, gingen wir mit den Kindern lieber noch auf den Spielplatz, wo sie schön weiterspielten. Tja, kaum sind wir bei BM einigermaßen aus den Eltern-organisierten Playdates raus, geht es nun bei Zwee los. Aber sie und die beiden eineiigen Mädels liegen offenbar wirklich auf einer Wellenlänge, und ich freue mich, dass sie schon so gute Freunde hat.
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Nachgemessen
Sonntag, 8. Oktober 2017
Ein Tag zu fünft
Dienstag, 3. Oktober 2017
Deko
Sonntag, 1. Oktober 2017
Montag, 25. September 2017
Zwee-Spiel
In 2 Wochen kommen endlich Zwees Zwillinge zum ersten Mal zum Besuch. Zwee macht Pläne:
Dann können wir Verstecken spielen, Verkleiden, Quatsch matten und Kacka sagen.
Verstecken
BM ist gleich nach der Schule zu ihrer Freundin gegangen. So hatten Zwee und ich ein bisschen Zeit zu zweit. Unter anderem haben wir Verstecken gespielt. Erstmal mussten die Lieblingskuscheltiere der Woche Zwee suchen. Es ist ja immer wieder niedlich, wie so kleine Menschen sich verstecken. Sagen wir's mal so: Die Kuscheltiere und ich hatten es nicht besonders schwer.
Dann sollten die Kuscheltiere suchen während Zwee und ich uns versteckten. Ich versuchte ihr den Denkfehler zu erklären, aber Zwee meinte nur: "Troftsdem!"
Aber Probieren geht ja bekanntlich über Studieren. :-)
Samstag, 9. September 2017
Sieben - Party!
So fuhren wir erstmal in den nächstgelegenen Park, wo die Kinder ein wenig spielen konnten während ich das gewünschte Picknick vorbereitete. Wegen des Regens aßen die Kinder im Spielhäuschen statt auf Decken, aber ich glaube, das fanden sie sowieso viel cooler.
Nach ein bisschen spielen fragten alle schon ganz aufgeregt, woher denn die Schatzkarte kommen würde und wann es losgehen sollte. Es war wirklich lustig, wie die kleinen aufgeregten Hühner sich ständig auf die Räder schwangen und losdüsen wollten, obwohl sie doch noch gar nicht wussten, in welche Richtung es gehen sollte.
Wir lösten dann erstmal zwei Rätsel im Park bevor die Radtour endlich losging.
Die Schatzsuche war für Kinder von 7 - 10 Jahren ausgelegt, und ich war mir nicht sicher, ob sie die Rätsel wirklich lösen könnten. Sie haben das aber mit etwas Anleitung und manchmal Hilfe von PL richtig gut geschafft. Nur Kartenlesen hat noch keine von ihnen drauf, dafür deuteten sie aber alle Tipps für die Verstecke ohne Probleme. Der bunte, schnatternde Haufen bot schon ein lustiges Bild, wenn alle aufgeregt radelten und hektisch versteckte Rätsel suchten.
Total überraschend führte die Radtour zu uns nach Hause, wo für jedes Mädchen ein kleiner Schatz versteckt war. Nach einem schnellen Kuchenessen durfte BM endlich ihre Geschenke auspacken bevor die Mädels nach oben stürmten, um ein bisschen zu spielen. Als ich irgendwann nachsah, fand ich dass BMs Zimmer überraschenderweise gar nicht so wild aussah. Da hatte ich jedoch noch nicht in Zwees Zimmer geschaut, wo eine Million Spielzeuge auf das Bett gestapelt wurden.
Die Mädels führten noch eine kleine Show auf. Doch als es nur noch Lärm war, lockte ich sie für den Kindergeburtstagsklassiker - ein Schokoladenwettessen - nach unten. Ich fand das als Kind ja auch schon immer lustig, aber mit dieser Begeisterung und Aufregung hätte ich nicht gerechnet. Am Ende konnten alle nur noch kreischen und vielen irgendwann über die endlich ausgepackte Schokolade her. Im Vergleich dazu war die abschließende Disco quasi eine Ruhephase.
Um 16 Uhr kehrte Ruhe bei uns ein. Wir sollten Kindergeburtstage wirklich öfter schon am Vormittag starten, denn so hatten die Kinder danach noch reichlich Zeit, um etwas runter zu kommen und schön zu spielen, anstatt gleich ins Bett zu müssen.
Es war jedenfalls eine richtig tolle Party, an die BM und ihre Freunde sicher noch lange zurückdenken werden.
Donnerstag, 7. September 2017
Sieben!
An ihrem ersten Geburtstag als Schulkind mussten wir BM ganz früh wecken, damit sie noch vor der Schule den Geburtstagstisch ansehen konnte. Zwee ließ sich halbschlafend mit ins Zimmer ihrer großen Schwester tragen, wo R. und ich ein Geburtstagsständchen für unser großes Mädchen schmetterten. BM versuchte tapfer wach zu werden. Auch wenn die Äuglein erst gar nicht aufgehen wollten, versprühte sie schon gute Geburtstagslaune.
Der Geburtstagstisch war ein voller Erfolg. BM hatte ja eigentlich nur einen einzigen Wunsch geäußerten, diesen aber zwischenzeitlich immer mal wieder verworfen. Umso schöner war es, dass sie sich über das große Fillyschloss (das wir ganz preiswert gebraucht gekauft haben) sehr gefreut hat. Außerdem bekam sie u.a. eine schöne, leichte Armbanduhr und Rummikub.
Samstag, 2. September 2017
60 Jahre Mutti
Sonntag, 27. August 2017
Witzigkeiten
Zwee:
Wenn R. Nudeln abgießt beugt er sich zum Amusement der Kinder immer über den Dampf, so dass seine Brille beschlägt und tut dann erschrocken, weil er nichts sieht.
Neulich beim Abendessen beugte sich Zwee über ihre lauwarmen Nudeln, hob den Kopf, blinzelte und fragte: "Seht du mich?" - Da war weder Wasserdampf, noch trägt Zwee eine Brille die beschlagen könnte.
BM:
Sie ist so ein großes, selbständiges Mädchen geworden, aber heute zeigte sie, dass fast sieben eben docb noch ganz schön klein ist. Sie spielte mit R. ein Bibi Blocksberg-Spiel, so kamen sie aufs Zaubern. Sie nahm einen Spielstein und ließ ihn mit einem Zaunerspruch in R.s Hausschuh verschwinden. R. nahm ihn heimlich wieder raus, und BM wunderte sich, wo er sein könne. R. brachte sie auf die Idee, dass sie ihn vielleicht in einen falschen Schuh gezaubert hätte. Irgendwie kamen sie auf den Schuh der Königin von England. Doch dann meinte BM, dass das eigentlich nicht sein könne, weil gar nicht so weit bis in ein anderes Land zaubern könne, sondern nur hier in ihrem Zimmer.
Dann sprang sie auf und holte ein Bibi Blocksberg Buch, um einen Spruch zu finden, um das verlorene Ding zurück zu bringen... und glaubte ihrem Papa, als er erklärte, dass er daraus echte Zaubersprüche ablesen könne, und schwups ließ er den Spielstein doch noch aus seinem Schuh fallen.
Übrigens meinte sie noch, dass ihre Oma einen echten Zauberstab und eine echte Zauberkugel aus Glas habe, die sie jederzeit benutzen dürfe.
Wenn man fast sieben ist, ist die Welt wohl wirklich noch voller Magie.
Sonntag, 20. August 2017
5. Ferienetappe
Wir hatten ein Familienzimmer mit zwei Doppelbetten, so dass die Kinder wieder zusammen in einem Bett schlafen konnten. Ich habe das Gefühl, dass die viele gemeinsame Zeit sie noch einmal viel mehr zusammengeschweißt hat. Abends im Bett erzählten die beiden immer noch lange und kicherten über allerhand Albernheiten. Und dann fand man sie immer irgendwann in einander verknotet und friedlich schlafend.
Direkt vor der Ferienwohnung war ein kleiner Spielplatz mit zwei Trampolins. Abends kamen immer eine Handvoll Ferienkinder zusammen, "hingen auf dem Spielplatz ab" bzw. fuhren mit allerhand verfügbaren Gefährten über den Hof. BM traf einige gleichaltrige Kinder, aber auch unsere Zwee immer mittenmang und überhaupt nicht schüchtern.
Tagsüber machten wir mal gemeinsam und mal getrennt verschiedene Ausflüge. Die Gegend war einfach traumhaft. So schön grün und natürlich bergig, aber noch nicht so hoch dass ich bei jeder Autofahrt Nervenzusammenbrüche bekommen müsste. Mit den Kindern konnten wir natürlich noch nicht so richtig wandern, aber die Österreicher haben es echt drauf, Wanderwege mit Rätseln, Wasserspielen, Murmelbahnen und Spielplätzen auch für Kinder so spannend zu machen, dass auch die Kinder ihren Spaß hatten.
An einem Tag kletterten wir zur Burgenwelt Ehrenberg hinauf...
...wobei ich zugeben muss, dass ich mich nicht auf die Hängematte traute und trotz gekauftem Ticket unverrichteter Dinge umkehren musste. Ich hatte irgendwie nicht damit gerechnet, dass sie nur aus einem Gitter besteht, durch das man hindurchsehen kann... R., die Kinder trauten sich aber mit Oma und Opa ein gutes Stück auf dem wackeligen Ding entlang. Danach war ich noch mit BM im Museum, wo wir Ritterrüstungen anprobierten und BM sehr interessiert ganz viele Informationen über das Mittelalter aufsaugte.
An einem Tag fuhren wir zu viert mit dem Sessellift auf einen Berg, trafen uns mit dem Rest der Familie, ackerten bis hinauf zum Berggipfel, saßen einen leckeren Kaiserschmarrn und fuhren dann mit der Seilbahn wieder nach unten. Also zumindest ein Großteil von uns, denn R. und M. sausten mit gemieteten Rollern herunter.
Ich konnte mich die ganze Zeit nicht satt sehen, weil jeder Schritt immer wieder eine neue schöne Aussicht brachte. Selbst im Freibad sah das so aus:
Zu guter Letzt machte ich noch ein Versprechen wahr, denn BM hatte sich gewünscht, endlich mal ein Schloss zu besichtigen. Also fuhren BM und ich mit M. zusammen nach Hohenschwangau. Dummerweise hatten wir uns so kurzfristig dafür entschieden, dass wir keine Tickets mehr für Neuschwanstein reservieren konnten. Als wir in dem völlig überlaufenden Städtchen ankamen, dass eigentlich eine einzige Anstehschlangen-Ansammlung darstellt, hatten wir keine Chance mehr, ein Ticket zu ergattern. Daher entschieden wir uns, stattdessen Schloss Hohenschwangau zu besichtigen. Wir fuhren mit der Kutsche nach oben und wurden dann durch die Führungsmaschinerie geschleust. Es war wirklich interessant und BM hatte tausend Fragen, aber leider sind die Führungen zu kurz getaktet, dass man gar nicht dazu kommt, sich alles genauer anzusehen oder einer siebenjährigen Fragen zu beantworten ehe man wieder weiter gescheucht wird. Danach erklommen wir noch den Berg, um Neuschwanstein von außen zu besichtigen. Da hatte BM aber dann wirklich keinen Spaß dran und sie jammerte zusammen mit den hunderten anderen Kindern, die von ihren Eltern die Berg hinauf getrieben wurden. Oh je, da tat sie mir schon ganz schön leid. Aber wir waren (mal wieder) da... und schauen uns beim nächsten geschichtlichen Interesse lieber mal ein unbekannteres Schloss an.
Nach den Ausflügen verbrachten wir gemütliche Abende in unserer Ferienwohnung, wo Uroma meist die Stellung hielt. Wenn die Kinder im Bett waren, spielten wir Monopoly (wie viele Jahre ist das eigentlich her?) oder pokerten in lustiger Runde.







































