Samstag, 31. Dezember 2011

Rutscht gut rein!!


Küchenfee

BM spielt seit einer halben Stunde alleine in ihrem Zimmer und kommt zwischendurch nur immer mal gucken, ob ich den Wäscheberg im Schlafzimmer schon bezwungen habe.

Und ich schleiche mich immer wieder an und gucke heimlich zu wie BM in ihrer neuen Spielküche.... äh.... arbeitet. Schränke ein- und ausräumen, Wasser in Tasse, Püppi was zu trinken geben....

Wann ist die eigentlich so groß geworden?


Showtime

Es hat wirklich lange gedauert bis BM die Ringe sicher stapeln konnte. Nu kann sie, und wir werden regelmäßig mit der ohrenbetäubenden Jubelmelodie 'belohnt'.

BM schnappt sich dann denn Stapel-Puh. Und tanzt damit. Ein bisschen tippel-tippel und rundherum drehen. Ich könnt sie schon wieder aufessen, die süße kleine Tanzmaus.

Auch am vom Weihnachtsmann gebrachten Xylophon, Triangel und Rassel hat BM richtig viel Spaß. Von mir hat sie das nicht.


Freitag, 30. Dezember 2011

Weihnachten 2011 - Ein Schnelldurchlauf

Die Adventszeit ist wegen des Umzugs ziemlich spurlos an uns vorbeigegangen. Je weiter sie fortschritt desto unguter wurde mein Gefühl, weil ich immer noch keinerlei Weihnachtsdeko im neuen Haus verteilt hatte. Es gab jedoch die ganze Zeit immer noch soviel zu tun und diverse unordentliche Kramecken, dass ich einfach keine Lust hatte, weitere Unordnung durch weihnachtlichen Krimskrams zu verursachen.  Ich liebe Weihnachten!! Dieses Jahr gab es eben nur andere Prioritäten. Dennoch brachte ich es nicht über's Herz, Weihnachten komplett ausfallen zu lassen.


Darum kaufte ich am 23. ein schönes kleines  Bäumchen und schmückte es - zum ersten Mal - gemeinsam mit R. Ich hatte tatsächlich ein kleines Freudentränchen im Auge, weil wir nun doch einen Weihnachtsbaum hatten. Ein weiteres Stück Zuhause. Zugegebener Maßen findet R. das nicht soooo wichtig und BM hat eigentlich trotz diverser Hinweise meinerseits noch nicht erkennen lassen, dass sie es irgendwie außergewöhnlich findet, dass da ein Baum im Wohnzimmer steht. Für mich ist es aber wichtig und schön.


Irgendwie haben wir es dann auch noch geschafft, alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu besorgen und alle Vorbereitungen zu treffen, so dass wir die Feiertage entspannt angehen konnten. 


Am Heiligabend verbrachten wir erst einen schönen Vormittag zu dritt in unsererm Häuschen und mit einem Spaziergang durch den nicht mehr ganz neuen Kiez. Dann fuhren wir zu R.'s Eltern. Mit meinen nunmehr 32 28 Jahren war dies das erste Weihnachten ohne meine Eltern und meinen Bruder. Somit wirkte es für mich den ganzen Tag etwas unwirklich, dass dies tatsächlich Heiligabend war. Es war jedoch ein wirklich schöner Tag. 


BM war pünktlich zu Weihnachten wieder einigermaßen fit und vor allem gut gelaunt. Nach dem Kaffee pochte der Weihnachtsmann laut an die Wohnungstür - was von BM (wie der Baum) ignoriert wurde. Wir konnten es dann doch überreden, mal nachzusehen. Tatsächlich standen im Hausflur ein großer Sack Geschenke nur für BM.... und das mangels ausreichend Geschenkpapier nur dürftig verpackte Pferd Horst. BM ignorierte den Sack (genau, wie den Baum), schnappte sich Horst und zerrte ihn in die Wohnung um sogleich zu hoppe-hoppe-reitern. Yeah!! R. und ich haben es also geschafft DAS Geschenk zu schenken. 






BM war dann ein klein wenig überfordert mit den vielen Geschenken, die nach und nach aus dem Sack befördert wurden, hielt sich aber tapfer und gut gelaunt und schaffte es mit einiger Hilfe, alle Geschenke auszupacken, die allesamt sehr schön ausgesucht wurden. 






Nach der Bescherung war es auch schon Zeit für BMs Abendessen und dann ging es seit Monaten zum ersten und einzigen Mal anstandslos ins Bett. Genaugenommen schlief es wie ein Baby in meinem Arm ein und ließ sich dann einfach ins Bettchen legen. Ganz ehrlich, mal abgesehen davon, dass BM sowieso das größte Geschenk meines Lebens ist, war dieses friedliche Einschlafen am Heiligabend ganz klar mein Highlight. Und nein, wir konnten das bislang nicht wiederholen.


Danach gab es Kartoffeln und Würstchen für uns Erwachsene bevor auch wir uns ans gegenseitige Bescheren machten. Hierzu wird wie in meiner Familie auch gewürfelt, so dass wir über zwei Stunden zugange waren. Es war ein wirklich lustiger, gelungener Abend mit schönen Geschenken und lieber Gesellschaft. 


Mitten in der Nacht weckten wir dann BM und fuhren mit ihr nach Hause. Das hatten wir bislang noch nie gemacht. Das befürchtete große Schreikonzert blieb aus, jedoch brauchte sie danach recht lange, um wieder in den Schlaf zu finden. 


Den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann bei meinen Eltern im Dorf. Dort gab es noch einmal einen Berg Geschenke auszupacken, was jedoch immer wieder aufgeschoben werden musste und nur schrittweise voranging, weil BM wichtige Dinge spielen bzw. spazieren fahren musste. Letztendlich packte Prinzessin L. dann BM's letzte Geschenke aus. Die beiden Mädels waren beide wieder zuckersüß und haben auch schön miteinander gespielt. Meine Mutti hat dann mega-leckere Ente aufgetischt und BM tatkräftig betüdelt, so dass R. und ich dann auch fast in Ruhe essen konnten. 




Am 2. Weihnachtsfeiertag hatten wir dann Vormittags Besuch von R.'s Cousine nebst Mann und Babymann F., der eine kleine Grinsebacke ist. BM fand ihn ganz okay, machte auch mal ei-ei, fand aber, dass der kleine Junge nix auf dem Arm ihrer Mama verloren hat. 


Am 3. Feiertag 27. Dezember hatten wir Nachmittags ordentlich die Bude voll. Das Haus muss schließlich besichtigt und Geschenke für die Kinder weitergereicht werden, die vom Weihnachtsmann irrtümlich "falsch" abgeliefert worden waren. Meine liebsten Freundinnen F. und A. kamen mit Kindern (und zu 50% mit Mann), und auch meine Tante G. Onkel L. und der kleine Werg waren da. Es herrschte natürlich ein ziemlicher Lärmpegel und Unterhaltung war nicht wirklich drin, aber ich fand es trotzdem schön, alle zu sehen und den Vorkommnissen am "Kindertisch" mit Quasi-Nichte C., Quasi-Neffe T. und BM beizuwohnen. Was für ein Geschmadder!! Babyjunge B. (a.k.a. der kleine Geburtstagsdieb) durfte aber leider nicht lange zu Tante S.b.k.v.S. auf den Arm, weil BM das uncool fand. 


Am 4. Feiertag 28. Dezember hatten wir Besuch von meiner nach München ausgewanderten Freundin F., die uns bei der Gelegenheit auch endlich ihren nicht mehr ganz neuen Freund vorstellte. Den Nachmittag verbrachten wir zum drölfmillionsten Mal in Baumärkten und Möbelhäusern.


Am 5. Feiertag 29. Dezember waren meine Eltern bei uns, um letzte Löcher zu bohren, Dinge anzuschrauben, die Dusche mit Silikon abzudichten etc. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass auch meine Eltern quasi keine Adventszeit hatten, weil sie uns so viel geholfen haben. Das Haus ist nun wirklich komplett fertig und wir machen Werkelpause bis es im Frühjahr mit dem Garten weitergeht. 


Am heutigen 6. Feiertag 30. Dezember - genau - hatten wieder einmal Besuch. Diesmal von J. und M. mit Klein-L., die einiges auszuhalten hatte, weil BM ihr immer wieder tolles Spielzeug zeigte, dass es dann aber natürlich auf gar keinen Fall teilen wollte. Klein-L. krabbelt zwar schon ganz toll, hatte aber gegen unsere kleine Spielzeugdiebin leider keine Chance. Ach ja, und auf meinem Arm durfte sie natürlich auch nicht sein. 


Alles in allem waren es bislang sehr schöne, aber auch anstrengende Tage "zwischen den Jahren". Wir sind gleichermaßen körperlich ausgepowert und durch die gemeinsamen Tage miteinander und in lieber Gesellschaft auch schon ganz gut geistig erholt. Die nächsten Tage wollen wir nun noch einmal ganz entspannt genießen. 

Ausgepackt

Nun endlich möchte ich mich recht herzlich bei Tatti74 für das tolle Wichtelpaket bedanken - und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich erst jetzt darüber blogge. Per Handy geht das immer nicht so gut, und wir haben ja immer noch kein Internet im neuen Haus. Ich hoffe, dass zumindest mein Dankeschön-Tweet bei ihr angekommen ist.


Auch dieses Jahr habe ich wieder bei Sinja80's Blogger-Adventskalender mitgemacht. Schon am 4. Dezember durfte ich Hoppelsche bewichteln. Am 22. Dezember brachte der Postbote dann mein Wichtelpaket von Tatti74, welches ich jedoch erst am Heiligabend öffnen durfte.  Tatsächlich schaffte ich es dann erst kurz nach Mitternacht am 1. Weihnachtsfeiertag, weil solange bei R.'s Eltern waren.


Und WAS für ein Paket das war!! Kennt ihr diese Tasche von Mary Poppins, wo immer mehr Gegenstände herausgezogen werden? So war es mit meinem Wichtelpaket!! Aber seht selbst:




Besonders gefreut habe ich mich über das Glas mit der Cookie-Backmischung, denn ich habe mir vorgenommen, in der schönen neuen Küche auch endlich mal mehr zu backen. Und die Beschreibung klingt so einfach, dass ich das wohl auch hinkriegen sollte. 


Auf die Tee-Blume bin ich sehr gespannt. Die Bilder sehen jedenfalls schon mal sehr schön aus. Ich süße ja normalerweise jeden Tee (und Kaffee) mit Unmengen Süßstoff. Ein Frevel, ich weiß. Bei diesem Tee werde ich das aber natürlich nicht tun, sondern ihn so richtig "schmecken". Ehrenwort! 


Außerdem waren in dem Paket für mich noch Badezusätze, ein Weihnachtskartenhalter sowie diverse Süßigkeiten, die es jedoch bereits nicht mehr gibt. Tatti74 dachte jedoch auch an Babymädchen und packte ein süßes Zoo-Wimmelbuch und ein Buch "für später" mit ein. 


Das war eine Bescherung!! Es hat so viel Spaß gemacht, die vielen Geschenke auszupacken. Liebe Tatti74, noch einmal recht herzlichen Dank für das tolle Wichtelpaket!! 


Und ein weiterer Dank geht an die liebe Sinja80 für die Organisation des Blogger-Adventskalenders. Wenn du mich treulose Tomate trotz dieses viel zu späten Blogposts noch lässt, kannst du mich für nächstes Jahr gleich wieder auf die Liste setzen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Es ist da

Gerade klingelte der Postmann. Neben drei Paketen für diverse Nachbarn kam auch mein Wichtelpaket an. Es ist ziemlich schwer, und die Schüttelprobe ergab.... nix.

Noch zweimal schlafen, dann darf ich es aufmachen!


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Finde den Fehler

1. Der Weihnachtsmann hat via BMs Uropa einen Puppenbuggy für BM gebracht. Eine richtig gute Geschenkidee - findet auch BM. Nur über den Gebrauch sind wir uneins. Setzt man nämlich Püppi oder Teddy hinein, wird sofort auf's Heftigste protestiert. Sooo nicht!! Im Buggy darf nur BM sitzen, was mit den Speckbeinchen noch geradeso möglich ist. Am besten ist es, wenn ich sie dann noch rasant durch's Wohnzimmer schiebe.


2. R. ist auf Dienstreise. Ich bin diese Woche also quasi alleinerziehend. Auf Arbeit ist die Hölle los. Es sind noch tausend vermeintliche Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Wir haben noch längst nicht alle Weihnachtsgeschenke.... Und nun ist BM auch noch krank. Erkältung mit Fieber. Nachts - zum Glück nur ganz leichte - Pseudokrupp-Anfälle. Und gestern Abend dann die leicht angedaute Abendmilch auf uns beiden plus (Still)Stuhl und neuen Spielteppich verteilt. Einatmen. Ausatmen. Weitermachen.


3. Nachdem ich mich gestern BM-bedingt krankgemeldet hatte, düste ich durch die Gegend, um BM ein paar Stunden zum Opa zu bringen und dann doch noch schnell ein paar Stunden zu arbeiten und zumindest die wichtigsten Sachen noch vor Weihnachten zu erledigen. Nett von mir und BMs Opa, finde ich. Und auch ein ziemlicher Handstand.
Auf Arbeit angekommen totterte mein Kollege herum, weil ich so viele Termine habe. Ob ich denn nicht generell weniger Termine machen könne? Eigentlich weiß ich nicht mal genau, was er mir damit sagen will. Um weniger Termine und offene Themen zu haben, müsste ich insgesamt weniger Bezreuungsbereiche und Projekte haben. Aber wer sonst sollte die dann eigentlich übernehmen? Pah!!
Eigentlich sind alle immer sehr verständnisvoll, wenn es um BM geht, aber diese seltsamen Fragen irritieren mich bzw. machen mir doch wieder ein schlechtes Gewissen.

Montag, 19. Dezember 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011

Verwechslungen

Mein R. musste heute Abend leider auf Dienstreise. Das Babymädchen und ich leisteten ihm beim Kofferpacken Gesellschaft, d.h. ich lümmelte auf dem Bett herum und BM kletterte auf den Koffer, klappte ihn auf und zu und räumte Dinge ein und aus.

Dann entsann es sich offenbar, dass es schon seit dem Morgen nicht mehr unsere Nachttische ausgeräumt hatte und begab sich sogleich ans Werk (wobei es die kleine Mütze vom Teddy aufhaben musste und somit aussah wie der kleine Kasper, der sie nunmal ist).

Nach einigem Wühlen fand es in meinem Schubfach eine leere Pillenpackung. Weil die Alufolie daran so schön glänzt, befand BM, dass es sich dabei wohl um eine Uhr handeln müsste, und ärgerte sich, weil das Schmuckstück nicht am Handgelenk haften wollte.

Auf R.'s Seite fand BM dann so ein Metalldingens, das üblicherweise zur Befestigung einer Garderobenstange im Kleiderschrank dient. Dieses hielt sie sich dann immer ans Ohr, weil sie es wohl für einen Ohrring hielt.

PS: Jeden Morgen nörgelt BM herum. Wenn ich dann aufgebe und das Licht anmache, meckert sie herum, greift meine Hand und tippt mit dem kleinen Zeigefinger immer wieder auf mein Handgelenk. Erst wenn ich dann meine Uhr vom Nachtschrank nehme und anlege, gibt sie Ruhe und bekommt schlagartig gute Laune.

PPS: Vielleicht blogge ich irgendwann noch mal ausführlicher. Falls nicht sei hier nur erwähnt, dass der Umzug super geklappt hat und wir es in unserem neuen Zuhause (v.a. Dank der unermüdlichen Hilfe vieler Hände) schon sehr gemütlich haben und uns sehr wohl fühlen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

t - 1

Heute morgen ist das Babymädchen ausgezogen. R. brachte es zur Kita, und heute Nacht schläft es zur Überbrückung bei meinen Eltern.

Morgen werden auch wir dann dieser Wohnung den Rücken zukehren. Wirklich gemütlich ist es nicht mehr. Babymädchens und R.s Zimmer sind mit Kisten vollgestellt, alle Schränke sind leer und wir fläzen im Bett - dem einzigen einigermaßen im urpsprünglichen Zustand erhaltenen Ort, wenn man mal von den fehlenden, weil bereits eingepackten Nachttischlampen absieht. 

Ich freue mich natürlich wie verrückt auf unser Häuschen, dennoch spielt ein klitzekleines Bisschen Wehmut mit! Seit 1983 war diese Wohnung von Familie J. bewohnt. Meine beiden besten Freundinnen wohnten über bzw. neben mir. Auch die kleinen Brüder wurden beste Freunde. Und die Muttis. Und die Vatis. Eine richtig tolle Hausgemeinschaft!! Mal abgesehen von meinen England-Jahren habe ich also mein ganzes bewusstes Leben hier verbracht. R. und ich hatten eine wundervolle Zeit hier. Wir haben unser Babymädchen hier gezeugt und die Schwangerschaft genossen. Hier war ich ein ganzes Jahr mit meinem Mädchen zu Hause. Das Babymädchen wuchs hier vom Winzigbaby zu einem wundervollen Kleinkind heran und eroberte so nebenher die ganze Wohnung für sich. 

Und irgendwie ist es für mich fast am Schlimmsten, dass es sie vermutlich kaum interessieren wird, wenn wir ihr später erzählen, dass wir hier mal gewohnt haben. So ging es mir jedenfalls, wenn meine Eltern mir von der alten Wohnung erzählten.

Aber: Zumindest übergeben wir unser altes Zuhause in die bestmöglichen Hände: Meine beste Freundin F. hat es dann nach kurzem Abstecher nach Köpenick, dann einigen Jahre in unserer Straße drei Aufgänge weiter und zwei weiteren Jahren im FÜNFTEN Stock nur einen Aufgang weiter endlich wieder in DIE EINZIG WAHRE HAUSNUMMER geschafft, wenn auch ein Stockwerk tiefer als in Kindertagen.

Nun ja, morgen geht es also los. Ich werde berichten, wenn auch vermutlich erstmal nur in Kürze per Handy, denn wir werden bis Anfang Januar kein Internet haben. Wuaaaah!! Und kein Fernsehen!! Wuaaaah!!

Nikolaus


Freitag, 2. Dezember 2011

Diesen morgendlichen Stau....

.... auf diesem Arbeitsweg nehme ich heute zum letzten Mal mit.
Nächste Woche habe ich Urlaub, und vom neuen Haus brauche ich dann nur noch 25 Minuten zur Arbeit. Und alle so: "YEAH!!"

Dienstag, 29. November 2011

Lale-lale-la

.... macht das Babymädchen, indem es die kleine Zunge heraussteckt und mit Ton hin und her wackelt. Das sieht nicht nur niedlich aus sondern klingt fast ein bisschen wie Singen.

Das Babymädchen schüttelt den Kopf, wenn es etwas verneinen will und lacht, wenn man das Richtige sagt bzw. anbietet. Auf dem Heimweg von der Kita unterhalten wir uns nun schon (fast) richtig. Ich frage, ob das Babymädchen schön gespielt / gegessen / geschlafen hat. Dann frage ich nacheinander, ob die Kinder der Spatzengruppe da waren. Vermutlich ist auf BM's Antwort noch nicht allzu viel Verlass. Dafür freut es sich aber bei einigen Namen besonders doll. Wer weiß, vielleicht werden das ja mal BM's Freunde?

Heute früh bereitete BM mir eine große Freude. Als ich vor der Kita einparkte, juchzte und da-da-da-te es vor Freude als es das Haus erkannte. Außerdem weint BM seit einiger Zeit nicht mehr, sondern geht gut gelaunt auf den Arm der Erzieherinnen. Die stellen sich dann mit ihr ans Fenster, wo es mir aufgeregt und fröhlich winkt. Ich denke, das BM ist nun wirklich im Kitaalltag "angekommen".

Montag, 28. November 2011

Frohe Adventszeit

Den ersten Advent verbrachten wir werkelnd im Haus. Meine Eltern waren mit ihrem Nachbarn H. angerückt, um uns zu helfen. Die Männer bauten bei böigem, kaltem Wind den Fahrrad-/ Kinderwagenschuppen auf, ich grundierte die Wände im Dachgeschoss und mein Gesicht und meine Mutti bespaßte das fiebernde und doch gut gelaunte Babymädchen. Später kam noch mein Bruder und übernahm die Pinselei, so dass ich mein Klammeräffchen umher tragen konnte. 

Wie es so ihre Art ist, sorgte meine Mutti bestens für unser leibliches Wohl. Nach leckeren Bouletten und Kartoffelsalat zum Mittagessen gab es später sogar ein richtiges Adventskaffeekränzchen. Aufgetafelt wurde auf der Kiste, in der sich unser zukünftiger Waschtisch befand. Sitzgelegenheiten boten herumstehende Werkzeugkisten und Farbeimer. 

Wir können wirklich von Glück sagen, dass wir so liebe fleißige Helferlein haben!!

Donnerstag, 24. November 2011

Schlüssel



Heute morgen kurz vor 10 Uhr war es soweit: Wir bekamen die Schlüssel zu unserem neuen Haus.

Damit sind wir nun wohl endgültig und offiziell "groß". So richtig fassen können wir es eigentlich noch nicht, freuen uns aber unheimlich, dass alles so schön geworden ist und wir nun bald endlich einziehen können.

Das Babymädchen machte heute leider nur eine kurze Stippvisite ins neue Heim und kam dann wieder mit mir nach Hause in die alte Wohnung. 39°C Fieber machen den Kita-Besuch ebenso unmöglich wie "Dabeisein", wenn wir noch fehlenden Krimskrams kaufen oder im Haus werkeln. Nach einer Flasche Milch schlief es sofort völlig erschöpft ein, und ich hoffe sehr, dass es ihm nach dem Mittagsschlaf schon besser geht.

Mittwoch, 23. November 2011

Dichter Nebel

.... erwartete mich als ich heute gegen 18:30 Uhr endlich das Büro verließ. Die Sicht war sicher unter 50m. 

Vor allem auf dem kurzen Stück durch das Industriegebiet und über die Landstraße kam ich mir vor wie der einzige Mensch auf Erden. Alles erschien total unwirklich und unbekannt. Auch auf der Autobahn hatte ich streckenweise kein Gefühl dafür, wo genau ich mich befand, obwohl ich in den vergangenen Jahren doch wirklich zahllose Stunden auf diesem Arbeitsweg verbracht habe. 

Ich war richtig froh als ich zum einen wieder in Berlin war, was sogar fast noch anhielt als ich endlich in "meinen" Heimwegstau kroch.

Sonntag, 20. November 2011

Weg gewesen

Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass ich vergangenen Mittwoch - Donnerstag auf meiner ersten Dienstreise seit der Elternzeit war. Über Nacht. Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren wieder mal in England. Linksverkehr ist übrigens wie Radfahren - verlernt man nicht. Anstrengend aber lohnenswert war es. 

Viel wichtiger aber ist, dass somit R. und Babymädchen erstmals eine Nacht lang ganz alleine waren. Natürlich gab es keinerlei Probleme. Babymädchen ist des Nachts nicht wie von R. befürchtet auf meiner Seite aus dem Bett gefallen, beide haben sich bestens vertragen und R. hat sein Organisationstalent unter Beweis gestellt. 

Und ich habe jede freie Minute daran gedacht wie unglaublich weit weg ich von meinen beiden Lieblingsmenschen war. Das brauche ich jetzt erst mal eine ganze Weile nicht mehr!!

Man kommt zu nix

Jeden Tag passieren Dinge, die eigentlich Wert sind, sich daran zu erinnern, d.h. sie zu verbloggen. Jeden Abend bin ich dann einfach nur froh, dass endlich Feierabend ist. Heute stellte ich fest, dass ich mein Laptop genau eine Woche nicht mehr anhatte. Das ist sicherlich ein absoluter Rekord seit ich Laptop-Besitzerin bin. 

Für ausführliche, nachgeholte Berichte fehlt mir jedoch auch heute der Elan. Also nur Geschnipsel. 

So langsam wird es ernst: Wenn alles gut geht (was es ganz sicherlich wird), werden wir nächste Woche Donnerstag Hauseigentümer. Wir können es beide kaum erwarten, endlich umzuziehen, obwohl ich zugeben muss, dass mir das alles immer noch sehr surreal vorkommt. Am 7. Dezember ist es dann soweit, wir ziehen um. Bis dahin gibt es noch sehr viel zu tun, was irgendwie zwischen Arbeit und BM-Betreuung passen muss. Immerhin haben wir nun alle Fensterbehänge und Lampen gekauft. Jeder, der sowas schon mal für mehr als ein Zimmer machen musste, weiß sicherlich, dass das ein ziemlicher Akt ist, den wir aber mit nur minimalen durch leichte Überforderung bedingte Zickereien gut über die Bühne gebracht haben. Wir haben auch einen Fahrradschuppen und eine Schiebetür bestellt, einen Briefkasten gekauft, eine Mülltonne bestellt, uns bei Gas-, Strom-, Wasseranbietern schlau gemacht, uns mit der Telekom und einer Tussi namens Alice rumgeärgert, ein Außenkabel eingebuddelt (äh, das war eigentlich mein Vati), Laminat ausgesucht, einen Nachsendeauftrag bei der Post gestellt, ein Umzugsunternehmen gefunden, die Keller aufgeräumt, erste Kisten (Sommersachen, Weihnachts- und Osterkrimskrams, Bücher) eingepackt und und und.... 

Soviel dazu. Zwischendurch haben wir sehr viel Spaß mit unserem kleinen Mädchen, dass uns jeden Tag auf's Neue in Erstaunen versetzt oder vor Lachen krümmen lässt. Na ja, und uns jeden Abend und am Wochenende auch zum Mittagsschlaf an den Rand des Wahnsinns treibt. 
Man merkt immer mehr, dass Babymädchen schon einen richtigen Sinn für Humor hat, z.B. wenn es seine Kafine (Mischung aus Käfer und Biene) unter der Wickelauflage versteckt, mit den Schultern zuckt und die Händchen nach hinten hebt, um uns mit Unschuldsmiene zu bedeuten, dass Kafine offenbar verschwunden ist. In rasend schneller Abfolge wird Kafine dann versteckt und wieder gefunden. Dabei setzt Babymädchen das gleiche kesse Grinsen auf wie wenn es die soeben durch Mama und Papa eingesammelten Bausteine wieder aus dem Eimer kippt. 

Es spielt auch sehr gern Verstecken und kreischt aus Angst-Vergnügen, wenn ihr Papa "gruselig" auf allen Vieren auf sie zukommt. Dann rennt es kopfschüttelnd zu Mama und kriecht quasi in sie hinein. Letztens stürzte es dabei und "rannte" vor lauter Aufregung noch im Liegen weiter. Natürlich hat es sich nicht wehgetan, so dass wir den lustigen Anblick mit schallendem Lachen genießen konnten.

Babymädchen hat immer noch keine Lust, Bausteine aufeinander zu stapeln, präsentiert jedoch gelegentlich freudestrahlend gestapelte Stullen beim Abendbrot. Überhaupt kann man dem Babymädchen mit Essen jederzeit eine Freude machen, wobei es vor allem Würstchen, Leberwurst, Teewurst, Schinkenwurst, Käse, Kuchen und Kekse toll findet. Nudeln gehen auch, Kartoffeln gar nicht. Obst scheint im Kindergarten gut zu gehen, wird bei uns zu Hause zu unserem Leidwesen jedoch meist verschmäht. Beim Essen muss immer ein Löffel in der rechten Hand sein, der jedoch mehrheitlich der Zierde dient während Babymädchen mit der linken Hand das Essen in den Mund schaufelt. Ja, schaufelt. Wir haben hier eine kleine Fressraupe. 

"Mama" und "Papa" wird leider nicht mehr allzu oft gesagt, aber generell plappert das Babymädchen jetzt schon ganz schön viel. Es gibt auch ein neues Wort, dass allerdings nicht mit "Erwachsenensprache" übereinstimmt. Jedenfalls heißt "Ga!" = "Nucki".

Nucki, Trinken und Essen werden bereitwillig Leuten, Teddys und Püppi angeboten, wobei das Babymädchen niedliche kleine Schmatzgeräusche macht. Püppi braucht regelmäßig eine frische Windel, wobei leider häufig die ganze Wickelkommode ausgeräumt werden muss. Alles, was rasselt macht nun so richtig Spaß. Als Baby war das Babymädchen ja immer eher ein Anschlecker statt ein Durchschüttler. Die mit Reis, Kaffee und Nudeln gefüllten Joghurtbecher kommen daher erst jetzt so richtig zum Einsatz. 

Draußen haben wir jetzt auch immer so richtig viel Spaß. Leider schaffen wir es in der Woche eigentlich nie nach draußen, weil es einfach zu spät und immer stockdunkel ist, wenn wir nach Hause kommen. Babymädchen läuft auch größere Strecken alleine und macht den Weg zum Abenteuer. Alle paar Meter werden Blätter aufgehoben und an begleitende Erwachsene verschenkt. Meist müssen Buddeleimer und Sieb dabei getragen werden. 

Hörner. Die wachsen dem Babymädchen jetzt bei den zusehends häufiger werden Böcken. Wenn man beim Essen helfen oder gar füttern will. Wenn es etwas anderes essen möchte. Wenn das Essen noch nicht fertig ist. Wenn man es auf den Arm nimmt, obwohl es besseres zu tun hat. Wenn es gerade mal kurz nicht auf den Arm kann. Wenn es irgendetwas nicht haben darf. Wenn es ausgezogen werden soll. Wenn es angezogen werden soll. Wenn es im Auto sitzen soll. WENN ES SCHLAFEN SOLL. Bock-Weinen ist auch sehr eindeutig erkennbar, weil es vor allem aus einem lauten "AAAAAAAAAAAA" besteht. Ich weiß, es gibt deutlich lautere Kinder, aber mir klingeln regelmäßig die Ohren.

ABER: Küsschen über Küsschen, Ei-Ei's, Winke-winke's und Kuschel-Kuschel's machen das alles immer wieder wett. Wir lieben unser kleines Mädchen über alles!!

Donnerstag, 10. November 2011

Geblitzdingst

Heute früh auf dem Arbeitsweg, an einer Stelle, wo ich ganz ehrlich fast nie zu schnell fahre.
Meine Bauchschmerzen sind auch nach drei Tagen noch nicht weg.
Der Tag scheint zu halten, was die Nacht versprach. Heute sollte mir wohl besser niemand in die Quere kommen.

Montag, 7. November 2011

Wir müssen umziehen

Jetzt ist auch noch die Gardinenstange vom Küchenfenster abgefallen. Nun sieht man auch, dass ich dieses Jahr noch nicht die Fenster geputzt habe.

Ganz klar, wir müssen ausziehen. Wie gut, dass jetzt der Termin steht: Am 7. Dezember ziehen wir endlich um!!

Küsschen, Küsschen, Küsschen, Küsschen

Immer häufiger bekommen wir derzeit einfach so und ohne "Aufforderung" Küsschen von unserem Babymädchen geschenkt. Dabei behält es oft seinen Nucki im Mund. Manchmal lehnt es auch nur das Köpfchen vor als würde es seine Stirn küssen lassen. Oft öffnet es aber auch das Mündchen zu einem sehr feuchten Küsschen, gelegentlich begleitet von Schmatz-Schmatz-Geräuschen. Das ist soooo niedlich!!

Als ich das Babymädchen am Freitag von seinen Großeltern abholte und wir zur Verabschiedung schon im Hausflur standen (das Babymädchen auf meinem Arm), lehnte es sich immer wieder vor und gab einfach so immer abwechselnd reihum Oma, Opa und Tante kimmy mehrere Küsschen.

Und heute nach der Abendmilch lag Babymädchen noch kurz ruhig in meinem Arm, ohne sich wie üblich sofort aufzurappeln um schnell noch eine Zappeleinheit vor dem Schlafen hinzubekommen. Es wollte auch keinen Nucki sondern griff meine herabhängenden Haare und zog mich immer wieder herab zu sich, weil es ganz viele Küsschen wollte.... die es natürlich auch bekam. Zwischendurch schmatze es immer wieder. Das war so niedlich und lustig, dass ich laut lachen musste. Mein süßes, kleines Kuschel-Kasper-Mädchen!! Getoppt wurde dieses abendliche Erlebnis dann noch durch einen sensationellen Einschlaferfolg. Das Babymädchen schlief nach nur zwei Trinkpausen und Wieder-Hinleg-Ermahnungen händchenhalten nach 17 Minuten ein. Yeah!!

Nachtrag bzw. Es ging etwas um

Zum Glück halfen die Vomex-Zäpfchen am Donnerstag morgen sofort. Babymädchen hat sich danach nicht mehr übergeben müssen. Wie von F. geraten, achtete ich darauf, dass es in vielen, kleinen Etappen und jeweils nicht zu viel auf einmal trank. Allerdings verschmähte es mal wieder den süßen Tee und wollte nur Wasser. Wegen der Getränke wird das Babymädchen jedenfalls keine Probleme mit den Zahnteufelchen bekommen. Allerdings wollte es auch kein Zwieback, Brot oder Hühnersuppe essen. Nur zwei Kekse wurden zögerlich mehr zerbröselt als gegessen.

Das Babymädchen verbrachte den Tag nur durch kurze Spieleinheiten unterbrochen auf meinem Arm, dösend in der Manduca und bei einem langen Mittagsschlaf im Bettchen. Am späten Nachmittag war es dann schon wieder recht gut drauf und Abends aß es auch wieder etwas. 

Eine Nacht, ein Tag - und das Babymädchen war wieder einigermaßen fit. Am Freitag ging es dann wieder in die Kita, war allerdings Mittagskind und machte einen dreistündigen Mittagsschlaf bei Oma und Opa. Den für diesen Abend geplanten Laternenumzug der Kita verpassten wir somit leider. Doch wenn das Babymädchen morgen gut drauf ist, darf es seine "selbst gebastelte" Laterne morgen bei Prinzessin L.'s Kita-Laternenumzug ausführen. 

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Und ja, wie der Titel schon sagt: Das Ein-Tages-Virus-Ding ging um. In der Nacht zum Samstag musste ich mich mehrfach übergeben. Zum Glück bin ich schon groß und konnte mich dazu über die Toilette hängen, denn sonst hätten wir ein echtes Schlafanzug- und Bettzeugproblem bekommen, weil ein Großteil der Wäsche noch nass auf der Leine hing. 

R. und das Babymädchen machten sich einen schönen Tag. Es war der Geburtstag von R.'s Vati, also ein Grund zum Feiern. Schon morgens spazierten meine beiden Liebsten also zum Geburtstagskind, um die ersten Glückwünsche zu überbringen. Da hat er ganz schön große Augen gemacht, als es klingelte und ein klitzekleiner, niedlicher Gratulant vor seiner Tür stand. Nach dem Mittagsschlaf ging es dann gleich wieder weiter feiern.

Das alles verpasste ich (und auch das viele leckere Essen).... während ich den ganzen Tag auf der Couch abhing und viele Folgen AkteX schaute.

Wir hoffen nun, dass dieser doofe Virus sich nicht noch weiter bei Familie Isndingwa verbreitet....

Donnerstag, 3. November 2011

Schlecht

Das Babymädchen hat im Moment (haha) so eine Phase, wo es bis zu drei Flaschen Milch pro Nacht trinkt und dabei ca. alle 2 Stunden wach ist. Quasi fast wie damals als ich noch stillte, nur dass mir jetzt offenbar die notwendigen Hormone fehlen, um das einfach so wegzustecken. Kein Wunder, wenn Verwandtschaft und Kollegen mir sagen, dass ich müde aussehe. 

Aber darum geht es hier nicht, sondern um vergangene Nacht. Das Babymädchen schlief nach seiner Milchflasche ein und fast vier Stunden durch (von zwei Nucki-Such-Rufen mal abgesehen). Klar, fand ich das erstmal gut!

Doch dann wachte es hustend auf und fing an, sich zu erbrechen. Kinderbett, Schlafsack, Schlafanzüge (Babymädchens und meiner) voll gebrochen. Huch!! Das Babymädchen wurde flugs umgezogen und hatte Durst. Klaro, war ja auch vier Stunden her. Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch an eine einmalige Brechaktion. Also bekam das Babymädchen die geforderte Milch, die es jedoch nur zur Hälfte austrank.

Weil das Kinderbett noch nicht wieder hergerichtet war, nahmen wir unser Mädchen gleich mit zu uns.... wo es nach etwa einer Stunde die Milch wieder ins Bett, auf meine Bettdecke, den eigenen Schlafsack und meinen Schlafanzug verteilte. Es wurde nun etwas eng, aber es fand sich dann doch noch ein Wechselschlafsack, ich bekam R.s Decke während er sich mit Kuscheldecken behalf. Während wir noch herumwuselten war das Babymädchen schon wieder total erschöpft eingeschlafen. 

Beim nächsten Mal gab es dann nur noch Wasser für das Babymädchen, doch auch das kam wieder raus. Anfänglich hatte ich gedacht, dass das leicht schnupfende Kind im Schlaf zuviel Schlodder geschluckt und sich deshalb erbrochen hätte. Aber so oft??

Heute morgen wirkte das kleine Mädchen dann erstmal recht fit und fröhlich. Doch kaum hatte es ein bisschen Wasser getrunken, erbrach es sich auch schon wieder - diesmal mit dicken Kullertränchen, denn es kam nur noch brennender Magensaft. Unser armes kleines krankes Hühnchen!! 

Es hat ganz offensichtlich Hunger und Durst, knabberte an einem Stück Brot und trank etwas Wasser - und erbrach sich weinend gleich wieder über Hochstuhl, eigene und meine Kleidung. 

Nun stehe ich hier - im leicht säuerlich riechenden Röckchen, weil ich noch  nicht geschafft habe, meine Arbeitsmontur wieder auszuziehen - und das Babymädchen hängt wie ein Schluck Wasser in der Manduca und schläft eng an mich gekuschelt. 

Nach meinem etwas panischen Anruf bei meiner liebsten F. brachte diese mir gerade ein paar Vomex-Zäpfchen und einige krankenschwesterliche Tipps, die hoffentlich helfen sollten. Jetzt lasse ich mein kleines Mädchen aber erstmal ausschlafen, denn Schlaf ist doch die beste Medizin? Sollte es ihr bis zum Mittag nicht besser gehen, werde ich mit ihr zum Arzt gehen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Herbst

Ich liebe den Herbst mit den bunten Blätter an den Bäumen und unter den Füßen. Letztes Jahr konnte ich den Herbst bei meinen vielen Spaziergängen mit dem Babymädchen so richtig genießen, auch wenn es meist nicht im Kinderwagen liegen wollte und ich entweder im Stechschritt nach Hause eilen oder das Babymädchen im Tragegurt schleppen musste. 

Dieses Jahr hingegen hatte ich bislang das Gefühl, dass meine liebste Jahreszeit vollkommen unbemerkt an mir vorbeihuschen würde während ich im Dunkeln zur Arbeit fuhr und entweder Nachmittags mit dem Babymädchen im Stau stand bis es anfing zu dämmern oder gleich weiter arbeitete bis es wieder dunkel wurde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich ein wenig betrogen!! 

Heute jedoch holte ich mir eine gute Dosis Herbst bei Spaziergängen mit meinen beiden liebsten Menschen. Babymädchen ist ja nun schon groß und will nicht mehr wie ein Baby im Kinderwagen sitzen, sondern lieber alleine laufen. Entsprechend kurz waren die zurückgelegten Strecken, denn die Welt ist ein Abenteuerspielplatz!!

Nein, wir kamen nicht mal in die Nähe eines Buddelkastens, trotzdem weigerte sich das Babymädchen, ohne Buddeleimer und Sieb zu laufen oder gar im Kinderwagen zu sitzen.

Ich bekomme vom Babymädchen immer mal wieder ein bisschen Müll, ein Blatt, ein Steinchen oder auch angekautes Essen geschenkt. Heute jedoch bekam ich mein erstes Blümchen:

Freitag, 28. Oktober 2011

Saunaprinzessin

Es folgt ein Gastbeitrag von Babymädchens Oma M.:

Im Moment haben wir Ende Oktober, ich war Winterreifen aufziehen lassen und heute waren 16 Grad – plus wohlgemerkt. Der 100jährige Kalender hat Schneefall für die letzten Oktobertage angekündigt…


Wenigstens auf die Erkältungen ist Verlass. In der Schule wird gehustet und geschnupft und unsere kleine Süße hat auch schon so manchen Virus aus der Kita mitgebracht. Da hilft auf Dauer nur eins: Rein in die Sauna und abhärten.

Nach zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf besuchten wir zum ersten Mal eine Sauna. Die Logistik war gewaltig. Eine große Tasche mit den wesentlichen Dingen wurde gepackt, für Verpflegung gesorgt und vorsichtshalber Spielzeug eingepackt.

Die nette Dame am Tresen tauschte Mitgliedskarte gegen Schlüssel und machte so die Kleine schon einmal glücklich. Schlüssel zu haben, ist sehr wichtig. Und nun machten wir uns n.ackig. Was für eine Freude! Windel ab und das wahre Leben kann beginnen. Die kleinen Füßchen tabbeln in den Ruheraum und gespannt wird die Tasche weiter ausgeräumt. Bademantel Oma, Bademantel Babymädchen. Trinken für Oma, Trinken für Babymädchen usw.

Dann ab unter die Dusche. Was für ein Spaß und alles so schön groß. Hier kann man spritzen und planschen… In der Saunakabine waren wir ganz alleine. Auf der unteren Etage richteten wir uns häuslich ein. Sehr gemütlich. Von den 60 Grad merkt man gar nicht so viel. Die Kleine schaut sich alles ganz genau an. Bei der Gelegenheit stellt sie fest, dass Oma auch eine B.rust hat und greift beherzt zu… Nach sieben Minuten schlage ich vor, raus zu gehen. Babymädchen übersieht die Glastür und läuft erst einmal gegen. Ein Beweis, dass die Sauna sehr gepflegt ist. Nun sind Babymädchens Spuren an der Tür und diese damit gut sichtbar…

Und schon wieder geht es in die Dusche. Was für ein Spaß! Jetzt ruhen wir uns aus. In einer Kuscheldecke wird das Saunakind im rosa Bademantel mit Krone gebettet und nun wird auch schon der erste Keks geordert. Zwischen dem dritten und vierten Keks kommt Besuch von den Angestellten, denn jeder möchte die Saunaanfängerin sehen. 


Mit Freude wird der Bademantel abgeworfen und es geht wieder in die Sauna. Dieses Mal haben wir das Lieblingsspielzeug mit. Eine Sprühflasche voller Wasser (eigentlich für Pflanzen). Der Saunaofen wird besprüht und es gibt spaßige Zischgeräusche. In den folgenden fünf Minuten wird alles nass gespritzt, was eine Sauna so hergibt. Auch Oma und Babymädchen selbst. Woher dabei der nasse Fleck auf dem Badetuch herkam, wissen wir auch nicht so genau. Vielleicht haben wir so doll geschwitzt. Das Badetuch wird erneuert und ab unter die Spaßdusche. Auf dem Ruhesessel, dass ist klar, muss ein neuer Keks her. Der Versuch, mit dem Stuhl zu schaukeln, war eine dumme Idee. Das machte einfach keinen Spaß. Babymädchen hat Angst. Wieder kam Besuch vom Tresen. Saunaprinzessin bestaunen.



Der dritte Saunagang dauerte nur drei Minuten, reichte aber, um das neue Badetuch auch mit einer kleinen Pfütze zu versehen. Raus mit den Flüssigkeiten aus dem Körper!!! Vielleicht nicht nur unten, sondern eher ganzkörpermäßig. Aber für das erste Mal ist es okay!

Nach erneutem Duschen sehen wir wie neu aus und Babymädchen trägt die riesige Duschbadflasche zur Tasche. Nach einer erneuten Kekspause wollen wir zum Opa nach Hause. Jetzt wird alles eingepackt: Bademäntel, Badelatschen, Kosmetik, Windeln, Spielsachen, noch mehr Spielsachen, Trinkflaschen, nur die Kekse sind alle!

Babymädchen ist schnell angezogen. Sie zieht die restlichen Sachen aus dem Spind, nimmt ihren Anorak und ist schon am Ausgang. Dumm nur, dass Oma noch ohne Hosen dasteht. Nach dem Tausch (unter Protest) Schlüssel gegen Karte geht es frohgelaunt nach Hause.
Es war soooo schön, dass wir uns nächsten Freitag gleich wieder n.ackig machen!  

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wie macht die Kuh?

"Mmmmmmhhh"

Und die Ente? "(...te)" Die macht so etwas ähnliches wie ein geflüstertes "na na na".

Zwischendurch immer mal wieder "MAMA".

Das war unser morgendliches Wickeltischgespräch. Und dies hier ist der morgentliche Staupost.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Kitakind

Wir wollen uns nicht zu früh freuen, doch gestern machte mir Babymädchens Erzieherin eine Riesenfreude. Ich war extra-früh von Arbeit losgedüst, um mir einen schönen Nachmittag mit dem Babymädchen zu machen. Als ich gerade einparkte radelte die Erzieherin an mir vorbei in den Feierabend, drehte jedoch sofort um als sie mich sah. Wir treffen uns ja eigentlich nie, weil Babymädchen morgens immer eines der ersten Kinder ist, so dass D. noch nicht da ist. Wenn ich es dann Montags bis Mittwochs abhole ist es auch eines der letzten Kinder und D. schon wieder im Feierabend. 

Jedenfalls berichtete sie mir freudestrahlend, voller Begeisterung und in gewohnt herzlicher Art, dass das Babymädchen einen richtig tollen Tag gehabt hatte. Es hatte morgens ein Zusatznickerchen gehalten und dann richtig aufgedreht und ganz gelöst gespielt. Bislang hatte es sich immer sehr viel an D. und S. festgeklammert und gejammert, wenn diese sich mal entfernten bzw. sich einem anderen Kind widmeten. Gestern jedoch ging das Babymädchen alleine in ein anderes Zimmer und ließ auch zu, dass die Erzieherinnen sich von ihm entfernten. 

Als ich es abholte war es tatsächlich auch sehr fröhlich und wirkte nicht so erschöpft wie sonst, was ich aber auch darauf zurückführte, dass ich es früher als sonst abholte. 

Heute war ich dann um 17:15 Uhr gemeinsam mit einer weiteren Mama mal wieder Bummelletzter. Dennoch war das Babymädchen bestens gelaunt, jauchzte mich und ihre Erzieherin S. an und hatte offenbar trotz der fortgeschrittenen Stunde noch richtig Spaß. S. bestätigte auch, dass der heutige Tag wieder richtig gut war. 

Ich hoffe so so sehr, dass das Babymädchen nun wirklich so richtig ankommt und sich an den Spaß noch ein bisschen gewöhnen kann bevor der nächste Infekt kommt und es vermutlich wieder ein bisschen zurückwirft.

Noch mal genauer: 22.10.2011, 09:46 Uhr

Am 29. August sagt das Babymädchen zum ersten Mal einige Male "Papa". Am 18. September dachte ich, dass es nur noch eine Winzigkeit vom Mama-Sagen entfernt wäre. Dann hörte das Babymädchen wieder auf mit dem Papa- und Fast-Mama-Sagen und beschränkte sich wieder mehr auf dadada u.ä. 

Immer wieder versuchten wir ihr die Bedeutung des Spiels "Sag mal xyz" beizubringen, doch daran hatte und hat das Babymädchen Null Interesse. Es macht sich im Moment ja auch bestens ohne Sprechen verständlich und sieht womöglich die Notwendigkeit nicht, auch wenn es vor allem Nachmittags nach der Kita immer Baby-quasselt wie ein Wasserfall.
 
Am Samstag, den 22. Oktober war das Babymädchen 13,5 Monate alt. Wir saßen zu dritt am Frühstückstisch, aßen gemütlich und hatten alle unseren Spaß. Das Babymädchen, weil es einfach gut drauf war, und wir, weil wir dem niedlichen kleinen Kaspar beim Essen und Spielen zusehen konnten. 

Und dann war es soweit. Das Babymädchen schaute auf, wandte sich mir zu, schaute mich direkt an und sagte - einfach so - "Mama". Das schönste Wort der Welt mit der wunderschönsten, zuckersüßen Stimme. Mein Mädchen!! Endlich, endlich, endlich!!

Natürlich stürzte ich mich gleich auf das Babymädchen küsste es gehörig ab und.... ja, ja, verdrückte auch einige Tränchen. Und das Beste ist, dass das Babymädchen das diesmal nicht gleich wieder verlernt hat sondern in schöner Regelmäßigkeit "Mama" sagt. Nur wie war das jetzt nochmal mit "Papa"?