Sonntag, 10. Juli 2011

Geschnipsel

Irgendwie fehlte mir in den letzten Tagen Abends die Energie noch zu bloggen. Ein paar Sachen möchte ich aber gerne wenigstens kurz festhalten:

  • Am Dienstag waren wir zum letzten Mal beim Babyturnen. Ein bisschen wehmütig fühlte ich mich schon, als ich all die großen Babys sah und daran dachte, wie klein alle Anfang des Jahres zu Beginn des Kurses gewesen waren.... Jetzt sah es fast aus wie in einer Kita mit den ganzen Fast-Kleinkindern, die im ganzen Raum umhertobten.
  • Eigentlich haben wir ja schon einen Kita-Platz, hier in der Nähe unserer aktuellen Wohnung. Den Termin für die Vertragsunterzeichnung hätten wir am Donnerstag, d.h. recht spät, aber wir wollten uns ja noch andere Möglichkeiten offenhalten, weil wir so gerne einen Platz in der Kita in unserer neuen Straße hätten. Das können wir uns aber wohl abschminken, und es ist auch unklar, ob es nächstes Jahr was wird.

    Und nun ist es tatsächlich gelungen: Wir haben einen Kita-Platz am neuen Wohnort! Also zumindest schon mal telefonisch zugesagt. Nicht die Wunsch-Kita, aber auf jeden Fall eine schöne, neue Kita, mit der wir sehr zufrieden wären. Am Mittwoch haben wir einen Termin, um uns die Kita mal live anzusehen und ggf. einen Vertrag zu machen. Yeah!!

    Zusätzlich haben wir auch noch Hoffnung auf einen anderen Platz, in einer ganz kleinen, familiären Kita in der Nähe der zukünftigen Grundschule des Babymädchens. Da die Kita in unserer Straße ja nun keine Option mehr ist, würden wir uns wünschen, dass es dort klappt. Am Montag soll R. dort noch mal anrufen, denn ein Kind zieht wohl demnächst aus Berlin weg. Sobald die Eltern einen neuen Platz für das Kind haben, könnte unser Babymädchen in diese Einrichtung.... Mal gucken, ob das noch klappt. Ansonsten sind wir aber mit dem aktuellen Angebot sehr zufrieden.

    Schlimm finde ich nur, dass sich diese Kitas offenbar überhaupt nicht an Wartelisten halten, sondern wir einfach Glück hatten, weil wir zufällig zum richtigen Zeitpunkt angerufen haben. Das ist natürlich gut für uns, aber fair ist das sicherlich nicht....
  • An Babymädchens 10-Monatsgeburtstag gab es eine weitere Premiere. R. und ich gingen da zum Classic Open Air.... und das Babymädchen wurde zum allerersten Mal (bei uns zu Hause) von meinen Eltern ins Bett gebracht, was wohl ganz prima geklappt hat.
  • Am Freitag Abend traf ich mich dann mit ehemaligen Kolleginnen unseres unsäglichen Ex-Arbeitgebers. Dabei konnte ich auch die liebe bloglesende S. endlich mit einem Foto des Babymädchen ohne "abben Kopf" erfreuen. Schön, dass wir es geschafft haben, zu diesem Termin mal wieder Berlinerinnen, Hamburgerinnen und Bald-Baden-Württembergerin zusammenzubringen.
  • Gestern war das Babymädchen dann fast den ganzen Tag wieder bei Oma und Opa, denn R. und ich namen endlich am Erste-Hilfe-Kurs für Kinder teil. Es gab so einige Augenöffner für uns (z.B. wie giftig Salz für ein kleines Kind sein kann), es wurden aber auch einige Ängste genommen, vor allem was die Angst vorm Ersticken angeht. Wenn das Babymädchen sich bislang an Essen verschluckte, haben wir zwar richtig reagiert, aber offenbar oft viel zu früh. Solange es kräftig hustet, ist alles in Ordnung, denn es bekommt immernoch ausreichend Luft und kann so lernen, sich durch das Husten selbst zu helfen. Außerdem gab es jede Menge praktischer Tipps zur Erstversorgung nach großen und kleinen Unfällen sowie bei Krankheiten.

Zehn Monate Babymädchen

Unser Babymädchen ist schon fast kein Baby mehr! Nicht nur, weil die Monatsanzahl nun schon zweistellig ist und wir schnellen Schrittes auf den ersten Geburtstag zueilen, sondern vor allem, weil es schon wie ein richtiges Kleinkind wirkt. Wie schon in den vergangenen Monaten erstaunt es uns täglich mit neuen motorischen Manövern. Immer wenn man denkt, ach, das kann sie jetzt alles, setzt es sogleich nochmal einen drauf, wobei man erst im Nachhinein wirklich weiß, dass das ja irgendwie noch gefehlt hat. 

Das Babymädchen steht ja schon sehr lange sicher an Möbeln, doch in den letzten Wochen sind seine Bewegungen noch viel selbstsicherer und selbstverständlicher geworden. Es reckt sich und macht Ausfallschritte, um zum nächsten Haltepunkt zu kommen. Es versucht nicht mehr vergeblich über unüberwindbare Hindernisse hinüberzukommen, sondern läuft zielsicher herum. Andere Hindernisse überklettert sie dahingegen in Nullkommanix, d.h. es scheint jetzt schon ein ziemlich gutes Gefühl für den eigenen Körper und dessen Möglichkeiten zu haben. Gelegentlich steht das Babymädchen selbstvergessen kurz frei, und bereits mehrmals konnten wir beobachten wie es aufgestand, ohne sich an irgendetwas festzuhalten. 

Das Babymädchen versteht nun immer mehr, was wir sagen und reagiert auch entsprechend. Es weiß, wo sein Zimmer ist, an welchen Orten in der Wohnung Spielzeug hinterlegt ist, kennt Lampe, Ball, Buch, Schuhe und Biene und bringt diese, wenn man danach fragt (außer die Lampe natürlich). Es weiß, wo Mamas Bauch ist und wo die eigenen Füße sind, aber offenbar noch nicht, dass jeder Mensch Bauch und Füße hat. Neben Mama und Papa hält es nun (mit einer gewissen Fehlerquote) Omas, Opas, Tanten und Onkel und große Cousine auseinander, wenn man nach ihnen fragt.

Trägt man es umher, zeigt es in einer Tour in verschiedene Richtungen, in die es bittedanke getragen werden will und auf Gegenstände, die es bittedanke mal anfassen möchte. Wird dem nicht Folge geleistet, kann das Babymädchen schon mal ganz schön knurrig werden. An seinem 10-Monatsgeburtstag bescherte das Babymädchen uns seinen allerersten richtigen Trotzanfall, hervorgerufen durch die Mütze, die es unbedingt absetzen wollte, was wir aber wegen der heißen Sonne nicht zulassen konnten. "Die Mütze bleibt auf!", sagten wir immer wieder bis das Babymädchen anfing zu schreien und sich im Kinderwagen wütend hin und her zu werfen.... sicherlich 10 Minuten lang. Ich glaube nicht, dass es am Ende überhaupt noch wusste, warum es eigentlich sauer war. Dennoch dauerte es recht lange bis es sich wieder einkriegte. Ähnliche Szenarien erleben wir täglich auf dem Wickeltisch, wo sich das Babymädchen vor lauter Ärger manchmal so plötzlich nach hinten wirft, dass es sich den Kopf stößt. Kleiner Knochen!!

Die schlimmsten Kreischarien hatten wir in diesem Monat jedoch beim Einschlafen. Bzw. eigentlich meist nur ich. Sogar in der Manduca brüllt es mich nun immer erstmal an bevor es einschläft. Seinen Höhepunkt erreichten die Einschlafdramen dann im Urlaub, wo anderthalb Stunden Umhertragen, Streicheln, Trösten und auch mal Schimpfen oft gleichermaßen mit Gebrüll geahndet wurden. Am schrecklichsten finde ich, dass sich das Babymädchen dann oft auch auf dem Arm gar nicht beruhigt, was mich irgendwie auch ganz schön verletzt. Jedenfalls hat sich auf diese Weise mein Geduldstank in den letzten Wochen ziemlich restlos entleert, mit dem Ergebnis, dass nun bis auf Weiteres R. das Babymädchen Abends, und wenn möglich auch Mittags ins Bett bringt. Da macht es übrigens nicht annähernd so ein Theater. Puh, irgendwie habe ich eine richtige Hemmschwelle entwickelt. Wenn ich unter der Woche alleine mit dem Babymädchen bin, sehe ich immer schon mit Grauen dem Mittagsschlaf entgegen.... und das überträgt sich sicherlich und ist womöglich einer der Auslöser für die Einschlafdramen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass R. mir das im Moment so oft abnimmt. Sicherlich bin ich bald auch wieder gelassener und kann mein Babymädchen wieder schön in den Schlaf begleiten. 

Bislang hatte das Babymädchen ja erfolgreich die These widerlegt, dass alle Mädels gerne und viel quatschen. Ebenfalls pünktlich zum 10-Monatsgeburtstag scheint aber auch da ein Knoten geplatzt zu sein. Es plappert nun sehr viel mehr und lässt gelegentlich auch ein paar Doppelsilben verlauten. Und "Hma" und "Mma", was ich selbstredend als Vorläufer von "Mama" interpretiere. Ist es doch auch! Oder? Oder? 

Ich glaube, ich hatte es schon mal erwähnt: Unser kleines Mädchen kuschelt gerne. Es legt sein Köpfchen auf unsere Schulter und schlingt die kleinen Ärmchen um unseren Hals. Das ist so ein umwerfendes, wunderbares Gefühl, zu wissen, dass es uns genauso lieb hat!! Auch im Bett schmiegt es sich an uns.... oder kuschelt sich auch gelegentlich in ein Kissen oder eine Decke, bleibt so kurz liegen und springt wieder auf.

Wenn es sich doll über etwas freut, wippt das sitzende Babymädchen nun auf und ab, legt die Händchen zusammen und fuchtelt damit auf und ab. Vielleicht ein Vorläufer zum Klatschen? Jedenfalls ist das zusammen mit seinem Freudensjuchzern immer wieder umwerfend niedlich anzuschauen und versetzt alle Zuschauer sofort in gute Laune.

Außerdem konnten wir vor zwei Wochen mal wieder den Kleiderschrank umkrempeln, denn das Babymädchen ist offenbar ein wenig gewachsen, so dass nun doch endlich Größe 74 einigermaßen passt. Wie cool, dass Kinder so schön wachsen und somit regelmäßig neue niedliche Klamöttchen in den Kleiderschrank einziehen können. 

Apropos Klamotten. Wenn das Wickeltischdrama nicht allzu schlimm ist, hilft das Babymädchen nun schon ein bisschen mit beim An- und Ausziehen. Die Ärmchen müssen nicht mehr durch Ärmel hindurchgefädelt werden, sondern werden mit etwas Hilfe in die richtige Richtung gestreckt bzw. herausgezogen. Auch beim über den Kopf ziehen von Oberteilen packt das Babymädchen nun oft mit an. Füße und Kopf hat das Babymädchen allerdings am liebsten an der frischen Luft, so dass Mützen, Socken und Schuhe nie lange an Ort und Stelle bleiben. Das zähle ich allerdings nicht zu "Helfen". 

Wo ist nur das kleine Baby hin, dass hingebungsvoll und noch nicht sehr erfolgreich versuchte, seine Fäustchen in den Mund zu stecken? Nun benutzt es stattdessen die Fingerchen, um kleinste Fusseln vom Boden aufzuheben (und zu verspeisen) oder versucht Mamas Leberflecke abzumachen und Papas Brustwarzen zu piercen.

Wie gesagt: Unser Baby wird groß!! In wenigen Wochen wird unser wunderschönes kleines Mädchen schon ein Kindergartenkind sein.... Wie konnte das nur passieren?

Mittwoch, 6. Juli 2011

Al dente

Gestern und vorgestern aß das Babymädchen ohne Murren und Knurren ihr allererstes 8-Monats-Gläschen. Also über zwei Tage verteilt, aber Mittag ist ja sowieso nicht Babymädchens Lieblingsmahlzeit. Dafür völlig ohne Murren und Knurren bzw. Würgen oder Ausspucken. Es gab Schinkennudeln mit richtigen kleinen Nudeln, die natürlich alles andere als al dente waren. Aber Babymädchen hat ja auch weiterhin Null Zähne....

Nachdem das Brei-Essen an sich ja monatelang geübt werden musste, waren wir dann auch davon ausgegangen, dass proportional dazu sich das Essen von Stückchen wohl nach hinten verschieben würde. Und so war es ja auch. Wir üben zwischendurch ja immer wieder mit Fingerfood bzw. lassen das Babymädchen von unserem Essen naschen, sofern es einigermaßen Baby-gerecht ist. Am liebsten will es allerdings weiterhin Eis schlecken, was wohl kaum das Essen von Stückchen übt.... 

Überhaupt macht das Füttern bzw. Essen mit dem Babymädchen schon ziemlich viel Spaß, wenn man mal von der ewigen Wischerei und Spurenbeseitigung absieht. Es haben sich auch schon einige Rituale eingeschlichen, die dem Babymädchen großen Spaß machen und zeigen, wie viel es schon versteht. 

Wenn der erste Hunger gestillt ist, zeigt es mit nachdrücklichen "Äh-äh's" auf die Schublade mit dem Besteck und fordert so einen eigenen Löffel, den sie allerdings nicht zum Löffeln, sondern als Flugobjekt verwendet. Wenn das Essen vorbei ist, wird zuerst der Plastikkittel abgemacht, danach öffnen wir die Schleife am Frotteelätzchen, wobei das Babymädchen schon oft ungeduldig wird, denn dieses will es sich dann immer selbst abziehen.... und auf den Boden werfen. Danach geht es ins Bad. Seit einiger Zeit wird das Babymädchen nicht mehr wie ein Baby mit Lappen oder Feuchttüchern gereinigt, sondern wir gehen gemeinsam Hände und Mund waschen. Dabei hat sich gezeigt, dass wir wohl ein Energiesparbaby haben, denn es macht regelmäßig den Wasserhahn zu bevor man alle Essensspuren beseitigen konnte. 

Montag, 4. Juli 2011

Bücherwurm

Ich hatte noch längst nicht damit gerechnet. Schon gar nicht bei meiner kleinen Tobemaus. Und doch ist es soweit: Sie guckt sich gerne Bücher an!! 

Und das Beste ist: Sie kommt nicht nur gerne angekrabbelt, wenn man sie fragt, ob sie ein Buch anschauen will, sondern schleppt ihr Bilderbuch auch ganz von alleine zu mir, um dann auf meinen Schoß zu klettern, sich (noch mit etwas Hilfe) ordentlich hinzusetzen und die Seiten hin und her zu blättern, während ich ganz, ganz schnell erzähle, was darauf zu sehen ist.


Überhaupt kann man schon richtig toll mit dem Babymädchen spielen. Es versteht, wenn man nach Ball, Biene oder Buch fragt, sucht danach, grinst triumphierend und krabbelt (wenn sie Lust hat) schnell hin. 

Gerne hält sie sich nun auch ein Tuch oder irgendein verfügbares Spielzeug vor das Gesichtchen, wartet geduldig bis wir das bemerken und laut Kuckuck sagen und fragen, wo denn unser Babymädchen ist. Entweder nimmt sie das Versteckding dann von alleine runter und freut sich wie Bolle über unser lautes "Daaaa".... oder man muss nachhelfen, indem man unter das Tuch lugt oder es schnell wegschnappt und dabei das Babymädchen am Bauch kitzelt.

Sonntag, 3. Juli 2011

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass!!

Heute war so ein richtig trüber Tag, an dem es gar nicht richtig hell wurde. Wir verbrachten somit fast den ganzen Tag im Haus meiner Eltern im Dorf.... bis wir irgendwann nach frischer Luft lechzten. Die kleine Prinzessin L. wurde mit Gummistiefeln, Regensachen und Roller ausgestattet. Das Babymädchen wurde in den Kinderwagen verfrachtet. Und los ging es hinaus in den feinen Sprühregen.

Es dauerte nicht lange, da hatten beide Kinder ausgiebig gemeckert und somit den gewünschten Zustand erreicht: Babymädchen war auf Opas Arm und Prinzessin L.'s Roller wurde dafür auf dem Kinderwagen transportiert. Die große Cousine platschte durch Pfützen und sammelte Blümchen während die kleine Cousine neugierig und in schneller Abfolge auf alle Bäume, Sträucher, Leute, Dinge zeigte, die gerade spannend waren. 

Ein Sonntagsspaziergang. Im Regen. Eigentlich gar nichts besonderes, aber trotzdem besonders schön.

Samstag, 2. Juli 2011

Mädelsurlaub

Am Montag Morgen ging es los. Wir verstauten unser umfangreiches Gepäck in kimmys Auto, verteilten Abschiedküsse an Strohwitwer R. und machten uns auf den Weg nach Hahnenklee im Harz. Das Babymädchen schlief prompt ein, wir kamen gut voran.... bis plötzlich eine rote Warnleuchte aufleuchtete und auf den überhitzten Motor hinwies. kimmy fuhr also am nächsten Autobahnkreuz schnell von der Autobahn ab und hielt an, um das Kühlwasser zu überprüfen. Ich muss zugeben, bei meinem eigenen Auto wüsste ich nichtmal, wo ich da überhaupt nachgucken müsste. Jedenfalls brodelte das Kühlwasser. 

Während kimmy mit dem ADAC telefonierte, packte ich mir das Babymädchen in die Manduca und ging von der Straße weg, wo ich ich das gelangweilte, ningelnde Baby unter einem Regenschirm vor der sengenden Sonne versteckte. Es dauerte nicht lange bis der "gelbe Engel" auftauchte, der recht bald eine kaputte Wasserpumpe vermutete, d.h. wir mussten zur nächsten Werkstatt abgeschleppt werden. Wir hatten ja keine Ahnung WIE KURZ so ein Abschleppseil ist!! Ich hätte wahrscheinlich geheult und einen richtigen Abschleppwagen verlangt, doch kimmy hat die Abschleppaktion trotz der Aufregung total souverän gemeistert. 


Wir verbrachten dann einen denkwürdigen Tag in brütender Hitze in einem Ort namens Leere  Lehre während das Auto repariert wurde. Wir vertrieben uns die Zeit mit Eis und spazierten dann zu einem Spielplatz, um dem Babymädchen wenigstens ein bisschen Auslauf zu gewähren. Dort saßen wir im Gras als plötzlich.... Trommelwirbel!!.... meine kleine Sportskanone zu mir krabbelte, sich kurz auf meinem Fuß abstützte und sich dann einfach so und völlig frei in den Stand aufrichtete!! Ganz alleine hingestellt hat sie sich.... bis sie nach 2 Sekunden wieder auf den Windelpopo plumpste!! 

Gegen Abend trafen wir dann endlich unserer schönen Ferienwohnung mit tollem Blick auf den Bocksberg ein und ich brachte das völlig überdrehte und übermüdete Babymächen anderthalb Stunden lang ins Bett. Ich sag's mal gleich: Dieses Bettproblem haben war kein Urlaubsding sondern schon von Zuhause mitgebracht und es hat den Urlaub streckenweise ganz schön anstrengend gemacht, zumal das Babymädchen deshalb auch tagsüber ständig müde und ningelig war. Schub? Zähne? Keine Ahnung!!

Am nächsten Tag richteten wir uns erstmal häuslich ein und spazierten dann am Nachmittag zum See, der uns zum Baden dann doch etwas zu kalt war. Das Babymädchen fand es aber sehr lustig mit den Füßchen in den See eingetaucht zu werden und strampelte und kicherte vor Vergnügen. Außerdem fand es den Waldboden höchst interessant, so dass wir wie eine Schallplatte mit Sprung ständig wiederholten: "Nicht in den Mund!" und zu seinem Verdruss sämtliche Steinchen, Blümchen, Blätter, Gras und Dreck aus den Händchen klaubten. 


Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung entlang des sehr schön angelegten und gepflegten Liebesbankwanderweg. Ehrlich gesagt fand das Babymädchen das nicht sonderlich toll, so dass schon es schon recht bald in die Manduca umzog und seine Tante den leeren Kinderwagen schieben ließ. Babymädchens Highlight war sicherlich das Eis, an dem es mit Genuss immer wieder schleckte, um dann zu guter Letzt sein Mündchen an meinem T-Shirt abzuwischen. Nach dieser Wanderung (in Flipflops.... Ts!!) inkl. eines kleinen ungeplanten Umwegs über den Mount Everest einen ziemlich hohen Berg hatten wir uns das Eis und Gummibärchen und Nusspli und so jedenfalls redlich verdient. 

Der Donnerstag fing ziemlich kalt und verregnet an, so dass wir nach Gosslar fuhren und dort gemütlich durch die Straßen wanderten und die wunderschön restaurierten alten Häuser anschauten. Nach dem Mittagsschlaf fuhren wir dann ganz spontan noch nach Wernigerode, welches ja an sich sowieso schon einen Besuch wert ist. Grund für den Ausflug war jedoch ein schnelles Treffen mit Eve und Söhnchen Mini-P. Leider hatten wir nicht viel Zeit, aber es war sehr schön euch mal kennenzulernen, zumal Eve's Blog einer der ersten war, den R. und ich regelmäßig gelesen haben.

Die Heimreise verlief zum Glück gänzlich unspektakulär....

Liebe kimmy, vielen Dank noch einmal für die schönen Tage und deine liebe Gesellschaft!! Es war schön, dass wir zwei mal ausgiebiger Zeit miteinander hatten und dass du mich so toll bei der Babymädchenbespaßung unterstützt bzw. drumherum den Rücken freigehalten hast. Ich hoffe, die unterbrochenen Nächte konntest du mittlerweile nachschlafen!! :-)

Samstag, 25. Juni 2011

Will er mir damit etwas sagen?

Ich meine meinen Körper. Was soll das denn jetzt?

Seit ca. 3 - 4 Wochen stille ich so wenig wie nie zuvor, nämlich nur noch einmal Abends und dann genau dreimal in den frühen Morgenstunden. Und genauso lange sind meine Br.ust.war.zen wund.Das hatte ich ja eigentlich nur ganz, ganz am Anfang als wir das Babymädchen gerade nach Hause geholt hatten. Jetzt ist es zwar nicht ganz so schlimm, aber doch sehr unangenehm und vor allem beim Anlegen auch sehr schmerzhaft. Woran kann das nur liegen? Sind die Hupen vielleicht außer Übung? Das Babymädchen nuckelt zwar mittlerweile recht oft, weil es so gemütlich ist, nicht weil es wirklich Durst hat, aber das auch nicht wirklich mehr als früher. Es gnatscht auch nicht drauf rum, und Zähnchen hat es ja immernoch nicht.

Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, das morgentliche und abendliche Stillen noch ein bisschen weiterzuführen, aber nun bin ich mir da nicht mehr sicher. Als ich bei der Hochzeit war, hat R. das Babymädchen ja auch ohne Probleme ohne Stillen oder abgepumpte Milch ins Bett gebracht. Das scheint also kein Problem zu sein. In den frühen Morgenstunden ist das Babymädchen allerdings immer wieder untröstlich, wenn ich es nicht gleich an die Brust lasse, und trinkt auch ordentlich.

Na ja, nächste Woche machen das Babymädchen und ich erstmal mit kimmy Urlaub im Harz. Danach werde ich mich dann entscheiden wie es weitergehen soll.

eee

Warum R. gerade so aus dem Häuschen ist.... Was das Wunderteil ALLES KANN!! :-)

Gestern so

Noch vor einer Woche hatte ich laut gelacht, als R. mir von der Schuh-Odyssey erzählte. Beim gestrigen Einkaufstrip wollte das Babymädchen nun partout seine Mütze nicht auflassen und schaffte es, diese am Regenverdeck vorbei aus dem Kinderwagen zu werfen, was mir natürlich erst auffiel, als ich das Babymädchen zu Hause aus dem Kinderwagen hob. Gefunden haben wir das gute Stück dann an einer Stelle, wo zwei Leute hinter uns liefen und uns auch einige Leute entgegen kamen.... Da hätte ja ruhig mal einer 'nen Ton sagen können!!

Außerdem hatten wir gestern Kindergarten-Test Nr. 1. Na ja, so ähnlich jedenfalls, denn in Prinzessin L.'s Kita wurde das 30-jährige Bestehen gefeiert. Ich glaube, es hat dem Babymädchen gut gefallen. Während des Unterhaltungsprogramms der Kita-Gruppen krabbelte es fröhlich umher, jätete ein bisschen Unkraut pflückte Gras aus den Fugen der Gehwegplatten, versuchte Taschen und Bälle zu stibitzen und guckte sich die "großen" Kinder an. Danach hatte es Spaß daran, auf dem Rasen herumzukrabbeln, mit Bällen zu spielen, beim Trampolin-springen zuzuschauen, zu rutschen und und und. 

Gegen Abend wurde es dann wie üblich wieder etwas anhänglicher, doch die meiste Zeit war es ganz zufrieden damit, sich recht weit weg zu begeben und zwischendurch nur immer mal wieder zu gucken, ob ich noch da bin.

Ich denke, dass unser Babymädchen viel Spaß in der Kita haben wird, ..... wenn wir beide erstmal den Abnabelungsprozess hinter uns haben. Am 1. August geht es mit der Eingewöhnung los.... oh oh!!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kammerjäger gesucht!!

Heute früh traf mich fast der Schlag als über meinem fröhlich auf der Wickelkommode tobenden Babymädchen eine dicke, fette, schwarze Spinne ihr Unwesen trieb. Im einzigen Zimmer, dass derzeit mit Fliegengitter ausgestattet ist, d.h. das Biest muss hier schon eine ganze Weile gewohnt haben, um so groß zu werden.

So eine richtige Spinnenphobie habe ich zwar nicht, aber eklig finde ich die Viecher schon. Und dann noch direkt über Babymädchens Kopf!! Und R. war schon außer Haus!! Wo Spinnenentfernung doch eindeutig Männersache ist!!

Ich wurde prompt sehr unentspannt, schnallte dem Babymädchen blitzschnell eine frische Windel um und zog nur schnell einen Body über - während ich die ganze Zeit das Untier im Auge behielt. Dann brachte ich schnell das Babymädchen in Sicherheit, d.h. an seine Spieltonne, und fing das Monster mit zittrigen Händen in eine olle Plastikdose. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es nicht freiließ, sondern panisch den Deckel drauf drückte und noch zusätzlich eine Tüte drumherum knotete bevor ich das gruselige Paket im Mülleimer versenkte.