Montag, 31. Oktober 2011
Sonntag, 30. Oktober 2011
Herbst
Ich liebe den Herbst mit den bunten Blätter an den Bäumen und unter den Füßen. Letztes Jahr konnte ich den Herbst bei meinen vielen Spaziergängen mit dem Babymädchen so richtig genießen, auch wenn es meist nicht im Kinderwagen liegen wollte und ich entweder im Stechschritt nach Hause eilen oder das Babymädchen im Tragegurt schleppen musste.
Dieses Jahr hingegen hatte ich bislang das Gefühl, dass meine liebste Jahreszeit vollkommen unbemerkt an mir vorbeihuschen würde während ich im Dunkeln zur Arbeit fuhr und entweder Nachmittags mit dem Babymädchen im Stau stand bis es anfing zu dämmern oder gleich weiter arbeitete bis es wieder dunkel wurde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich ein wenig betrogen!!
Heute jedoch holte ich mir eine gute Dosis Herbst bei Spaziergängen mit meinen beiden liebsten Menschen. Babymädchen ist ja nun schon groß und will nicht mehr wie ein Baby im Kinderwagen sitzen, sondern lieber alleine laufen. Entsprechend kurz waren die zurückgelegten Strecken, denn die Welt ist ein Abenteuerspielplatz!!
Nein, wir kamen nicht mal in die Nähe eines Buddelkastens, trotzdem weigerte sich das Babymädchen, ohne Buddeleimer und Sieb zu laufen oder gar im Kinderwagen zu sitzen.
Ich bekomme vom Babymädchen immer mal wieder ein bisschen Müll, ein Blatt, ein Steinchen oder auch angekautes Essen geschenkt. Heute jedoch bekam ich mein erstes Blümchen:
Freitag, 28. Oktober 2011
Saunaprinzessin
Es folgt ein Gastbeitrag von Babymädchens Oma M.:
Im Moment haben wir Ende Oktober, ich war Winterreifen aufziehen lassen und heute waren 16 Grad – plus wohlgemerkt. Der 100jährige Kalender hat Schneefall für die letzten Oktobertage angekündigt…
Wenigstens auf die Erkältungen ist Verlass. In der Schule wird gehustet und geschnupft und unsere kleine Süße hat auch schon so manchen Virus aus der Kita mitgebracht. Da hilft auf Dauer nur eins: Rein in die Sauna und abhärten.
Nach zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf besuchten wir zum ersten Mal eine Sauna. Die Logistik war gewaltig. Eine große Tasche mit den wesentlichen Dingen wurde gepackt, für Verpflegung gesorgt und vorsichtshalber Spielzeug eingepackt.
Die nette Dame am Tresen tauschte Mitgliedskarte gegen Schlüssel und machte so die Kleine schon einmal glücklich. Schlüssel zu haben, ist sehr wichtig. Und nun machten wir uns n.ackig. Was für eine Freude! Windel ab und das wahre Leben kann beginnen. Die kleinen Füßchen tabbeln in den Ruheraum und gespannt wird die Tasche weiter ausgeräumt. Bademantel Oma, Bademantel Babymädchen. Trinken für Oma, Trinken für Babymädchen usw.
Dann ab unter die Dusche. Was für ein Spaß und alles so schön groß. Hier kann man spritzen und planschen… In der Saunakabine waren wir ganz alleine. Auf der unteren Etage richteten wir uns häuslich ein. Sehr gemütlich. Von den 60 Grad merkt man gar nicht so viel. Die Kleine schaut sich alles ganz genau an. Bei der Gelegenheit stellt sie fest, dass Oma auch eine B.rust hat und greift beherzt zu… Nach sieben Minuten schlage ich vor, raus zu gehen. Babymädchen übersieht die Glastür und läuft erst einmal gegen. Ein Beweis, dass die Sauna sehr gepflegt ist. Nun sind Babymädchens Spuren an der Tür und diese damit gut sichtbar…
Und schon wieder geht es in die Dusche. Was für ein Spaß! Jetzt ruhen wir uns aus. In einer Kuscheldecke wird das Saunakind im rosa Bademantel mit Krone gebettet und nun wird auch schon der erste Keks geordert. Zwischen dem dritten und vierten Keks kommt Besuch von den Angestellten, denn jeder möchte die Saunaanfängerin sehen.
Mit Freude wird der Bademantel abgeworfen und es geht wieder in die Sauna. Dieses Mal haben wir das Lieblingsspielzeug mit. Eine Sprühflasche voller Wasser (eigentlich für Pflanzen). Der Saunaofen wird besprüht und es gibt spaßige Zischgeräusche. In den folgenden fünf Minuten wird alles nass gespritzt, was eine Sauna so hergibt. Auch Oma und Babymädchen selbst. Woher dabei der nasse Fleck auf dem Badetuch herkam, wissen wir auch nicht so genau. Vielleicht haben wir so doll geschwitzt. Das Badetuch wird erneuert und ab unter die Spaßdusche. Auf dem Ruhesessel, dass ist klar, muss ein neuer Keks her. Der Versuch, mit dem Stuhl zu schaukeln, war eine dumme Idee. Das machte einfach keinen Spaß. Babymädchen hat Angst. Wieder kam Besuch vom Tresen. Saunaprinzessin bestaunen.
Der dritte Saunagang dauerte nur drei Minuten, reichte aber, um das neue Badetuch auch mit einer kleinen Pfütze zu versehen. Raus mit den Flüssigkeiten aus dem Körper!!! Vielleicht nicht nur unten, sondern eher ganzkörpermäßig. Aber für das erste Mal ist es okay!
Nach erneutem Duschen sehen wir wie neu aus und Babymädchen trägt die riesige Duschbadflasche zur Tasche. Nach einer erneuten Kekspause wollen wir zum Opa nach Hause. Jetzt wird alles eingepackt: Bademäntel, Badelatschen, Kosmetik, Windeln, Spielsachen, noch mehr Spielsachen, Trinkflaschen, nur die Kekse sind alle!
Babymädchen ist schnell angezogen. Sie zieht die restlichen Sachen aus dem Spind, nimmt ihren Anorak und ist schon am Ausgang. Dumm nur, dass Oma noch ohne Hosen dasteht. Nach dem Tausch (unter Protest) Schlüssel gegen Karte geht es frohgelaunt nach Hause.
Es war soooo schön, dass wir uns nächsten Freitag gleich wieder n.ackig machen!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Wie macht die Kuh?
"Mmmmmmhhh"
Und die Ente? "(...te)" Die macht so etwas ähnliches wie ein geflüstertes "na na na".
Zwischendurch immer mal wieder "MAMA".
Das war unser morgendliches Wickeltischgespräch. Und dies hier ist der morgentliche Staupost.
Und die Ente? "(...te)" Die macht so etwas ähnliches wie ein geflüstertes "na na na".
Zwischendurch immer mal wieder "MAMA".
Das war unser morgendliches Wickeltischgespräch. Und dies hier ist der morgentliche Staupost.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Kitakind
Wir wollen uns nicht zu früh freuen, doch gestern machte mir Babymädchens Erzieherin eine Riesenfreude. Ich war extra-früh von Arbeit losgedüst, um mir einen schönen Nachmittag mit dem Babymädchen zu machen. Als ich gerade einparkte radelte die Erzieherin an mir vorbei in den Feierabend, drehte jedoch sofort um als sie mich sah. Wir treffen uns ja eigentlich nie, weil Babymädchen morgens immer eines der ersten Kinder ist, so dass D. noch nicht da ist. Wenn ich es dann Montags bis Mittwochs abhole ist es auch eines der letzten Kinder und D. schon wieder im Feierabend.
Jedenfalls berichtete sie mir freudestrahlend, voller Begeisterung und in gewohnt herzlicher Art, dass das Babymädchen einen richtig tollen Tag gehabt hatte. Es hatte morgens ein Zusatznickerchen gehalten und dann richtig aufgedreht und ganz gelöst gespielt. Bislang hatte es sich immer sehr viel an D. und S. festgeklammert und gejammert, wenn diese sich mal entfernten bzw. sich einem anderen Kind widmeten. Gestern jedoch ging das Babymädchen alleine in ein anderes Zimmer und ließ auch zu, dass die Erzieherinnen sich von ihm entfernten.
Als ich es abholte war es tatsächlich auch sehr fröhlich und wirkte nicht so erschöpft wie sonst, was ich aber auch darauf zurückführte, dass ich es früher als sonst abholte.
Heute war ich dann um 17:15 Uhr gemeinsam mit einer weiteren Mama mal wieder Bummelletzter. Dennoch war das Babymädchen bestens gelaunt, jauchzte mich und ihre Erzieherin S. an und hatte offenbar trotz der fortgeschrittenen Stunde noch richtig Spaß. S. bestätigte auch, dass der heutige Tag wieder richtig gut war.
Noch mal genauer: 22.10.2011, 09:46 Uhr
Am 29. August sagt das Babymädchen zum ersten Mal einige Male "Papa". Am 18. September dachte ich, dass es nur noch eine Winzigkeit vom Mama-Sagen entfernt wäre. Dann hörte das Babymädchen wieder auf mit dem Papa- und Fast-Mama-Sagen und beschränkte sich wieder mehr auf dadada u.ä.
Immer wieder versuchten wir ihr die Bedeutung des Spiels "Sag mal xyz" beizubringen, doch daran hatte und hat das Babymädchen Null Interesse. Es macht sich im Moment ja auch bestens ohne Sprechen verständlich und sieht womöglich die Notwendigkeit nicht, auch wenn es vor allem Nachmittags nach der Kita immer Baby-quasselt wie ein Wasserfall.
Am Samstag, den 22. Oktober war das Babymädchen 13,5 Monate alt. Wir saßen zu dritt am Frühstückstisch, aßen gemütlich und hatten alle unseren Spaß. Das Babymädchen, weil es einfach gut drauf war, und wir, weil wir dem niedlichen kleinen Kaspar beim Essen und Spielen zusehen konnten.
Und dann war es soweit. Das Babymädchen schaute auf, wandte sich mir zu, schaute mich direkt an und sagte - einfach so - "Mama". Das schönste Wort der Welt mit der wunderschönsten, zuckersüßen Stimme. Mein Mädchen!! Endlich, endlich, endlich!!
Samstag, 22. Oktober 2011
Jetzt schon?
Seit 2 - 3 Wochen zeigt das Babymädchen kurz vorm großen Geschäft schon mal vorwarnend auf den Windelpo. Zu niedlich, wenn es dann anfängt grimassenschneidend und mit Gänsehaut zu drücken. Eigentlich wollten wir mit dem Töpfchen zwar erst im nächsten Sommer anfangen, doch nun hatten wir angedacht, es schon bald mal zu probieren. Allerdings erst nach dem Umzug, denn eigentlich finde ich Toilettenaufsätze besser als Töpfchen - aus purem Eigennutz, weil man dann einfach spülen kann. Vor meinem inneren Auge sehe Ich nämlich immer wieder mein kleines Herkules-Mädchen, das alles umher schleppen muss und sicherlich auch nicht vor einem gut gefüllten Töpfchen halt machen wird. Unsere aktuelle, klapprige Klobrille scheint für so einen Aufsatz jedenfalls nicht geeignet. Daher also der Aufschub auf nach dem Umzug.
Äh, ich schweife ab. Nun gibt es, ohne dass wir das wussten, schon ein Töpfchen bei den Schwiegereltern. Erzählungen zufolge sah Babymädchen dieses gestern, zottelte an seiner Hose herum und wollte ganz offensichtlich darauf.... und pullerte hinein. Zweimal.
Öhm, ja. Nachdem wir die Sache mit dem Essen und Abstillen hingekriegt hatten, dachte ich, nun noch etwas Zeit zu haben. Der Gedanke an die Trockenwerdgeschichte bereitet mit jedenfalls ähnliches Kopfzerbrechen.... obwohl es sich vermutlich genauso von alleine ergeben wird wie das Essen und Abstillen.
Offenbar hat sich das Babymädchen in der Kita bei den großen 2-jährigen was abgeguckt....
Äh, ich schweife ab. Nun gibt es, ohne dass wir das wussten, schon ein Töpfchen bei den Schwiegereltern. Erzählungen zufolge sah Babymädchen dieses gestern, zottelte an seiner Hose herum und wollte ganz offensichtlich darauf.... und pullerte hinein. Zweimal.
Öhm, ja. Nachdem wir die Sache mit dem Essen und Abstillen hingekriegt hatten, dachte ich, nun noch etwas Zeit zu haben. Der Gedanke an die Trockenwerdgeschichte bereitet mit jedenfalls ähnliches Kopfzerbrechen.... obwohl es sich vermutlich genauso von alleine ergeben wird wie das Essen und Abstillen.
Offenbar hat sich das Babymädchen in der Kita bei den großen 2-jährigen was abgeguckt....
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Gelungen
Babymädchen und ich haben unseren unverhofften freien Tag so richtig gut genutzt. Wir waren beide den ganzen Tag bester Laune, haben viel gespielt, gekichert und geschmust. Es war ein bisschen wie "früher" als ich noch in Elternzeit war, nur eben jetzt mit einem Kleinkind.
Sogar bei unserem Arztbesuch hatten wir Spaß (also bis auf die beiden fiesen Piekser). Babymädchen ließ sich danach gemütlich nach Hause kutschieren (nun endlich auch wieder in den vom Dachboden geholten warmen Fußsack gekuschelt). Wir spielten noch ein bisschen, d.h. Babymädchen räumte alle Schränke aus und unterstützte mich nebenbei dabei, ihren babymäßigen Laufstall abzubauen, eine Kiste 68er-Plünden für den großelterlichen Dachboden und eine Umzugskiste mit meinen Umstands- und Stillklamotten zu packen.
Da ich auf Mittagessen zu Hause nicht eingerichtet war, gab es für Babymädchen ein Gläschen, dass es mit gutem Appetit verschlang. Erst auf dem Wickeltisch wurde es ein wenig quengelig, fing an das Köpfchen nach hinten zu werfen und mit dem Mund nach allem zu schnappen. Ein untrügliches Zeichen für ein müdes, erschöpftes Babymädchen. Und tatsächlich: hingelegt, eingeschlafen und ohne jegliches Mucken anderthalb Stunden genickert, während ich eine Folge AkteX guckte.
Nach dem Vesper ging es dann nochmal nach draußen. Babymädchen war noch etwas müde, wurde aber munter als wir zwei S-Bahnen und eine Regionalbahn von der Brücke beobachteten. Danach ging es auf den Spielplatz, wo das Babymädchen begeistert seinen Buddeleimer hin- und herschleppte. Wir trafen auch ein anderes kleines (unbekanntes) Mädchen, welches vor lauter Begeisterung über das Babymädchen seine ersten freien Schrittchen machte. Es passiert mir ja nicht oft, dass ich auf dem Spielplatz mit fremden Mamas spreche, aber heute war das echt angenehm.
Danach ging es schnell nach Hause zum Kacki-Windel wechseln und sofort wieder los. Wir fuhren zu meinem Bruder, K ohne H und Prinzessin L. Eigentlich wollten wir dort die Besuchshäschen angucken, aber Babymädchen fand die lange nicht so spannend wie Prinzessin L's Püppi und das viele Große-Mädchen-Spielzeug. Eine unerwartete, weil zweite Kacki-Ladung des Tages beendete beinahe unseren Besuch vorzeitig. Aber nur beinahe, denn zum Glück hatte Prinzessin L. noch ein paar echte Windeln für ihre Püppis, von denen Babymädchen eine abhaben durfte. Zwischen Babymädchen-Herumkommandierung-Bespaßung und Abendbrot verschwand L dann kurz und schminkte sich als Hornisse. Ja, als so richtig gruselige Hornisse. Genau wie zum Halloween in der Kita. Und ich muss zugeben, das sah wirklich ganz schön professionell und gruselig aus.
Beim Abendessen saß Babymädchen dann auf meinem Schoß, schmadderte mich voll und aß ihrer Tante und ihrem Onkel die Haare vom Kopf. Wiener, Bratwurst, ein bisschen Stulle, sogar ein bisschen Knofi-Brot und zwei Fruchtzwerge verschwanden in dem kleinen, dicken Bäuchlein. Nach den Windelladungen des heutigen Tages muss da echt viel Platz drin gewesen sein.
Als wir fertig waren, war es schon ziemlich spät für das Babymädchen, dass bereits eindeutige Ermüdungszeichen zeigte (s.o.). Zu Hause angekommen klammerte es sich nur noch an mir fest während ich das Spielzeugchaos beseitigte, es bettfertig machte und eine Milchflasche vorbereitete. Die Milch zischte es noch weg bevor ich es ins Bett legte. Wie schon beim Mittagsschlaf, wurschtelte es sich noch einmal zurecht und schlief dann sofort ein. Mmh, wenn es so schnell einschläft, habe ich gar keine Zeit meine Twitter-Timeline zu lesen.
Keine Windpocken
Wir haben das Babymädchen ja immer regelmäßig entsprechend der Empfehlungen impfen lassen. Umso erstaunter war ich, als ich gestern Nachmittag mein Kind aus dem Sandkasten in der Kita pflückte und von der Erzieherin erzählt bekam, dass sie vermutet, das Babymädchen hätte Windpocken, weil es so verdächtige Pünktchen an den Beinen habe.
Mmh, nun ja, es soll ja in seltenen Fällen möglich sein, dass trotz Impfung die Krankheit "leicht" ausbricht. Jedenfalls sollte ich das beim Arzt abklären und ggf. eine Bescheinigung mitbringen. Mit Windpocken darf ein Kind sogar in die Kita, solange es kein Fieber hat. Allerdings müssen dann das Gesundheitsamt und die anderen Eltern informiert werden.
Zu Hause angekommen schaute ich mir die Pünktchen erstmal an. Ehrlich gesagt sahen die meisten genauso aus wie wie die Pünktchen, die das Babymädchen immer mal wieder hat und m.E. wahrscheinlich auf irgendein neues Essen o.ä. zurückzuführen sind. Zwei Punkte sahen allerdings tatsächlich ein bisschen wie Windpocken aus, wobei ich sie allerdings ohne den Hinweis der Erzieherin für Mückenstiche gehalten hätte.
Leider hatte die Kinderärztin gestern Nachmittag schon zu, und heute morgen durften wir dann erst um 9:30 Uhr kommen. Sie warf einen kurzen Blick auf die Pünktchen und bestätigte meine "Diagnose", dass es sich um Insektenstiche bzw. um Reaktionen auf irgendwas handele. Alles klar.
Weil nun schon mal da waren, zogen wir den für morgen geplanten Impftermin vor. Das Babymädchen war ganz doll tapfer und hat bei den beiden Spritzen nur jeweils ganz kurz, dafür aber dicke Kullertränchen geweint. BTW: Ich habe mich diese Woche gegen Grippe impfen lassen und musste dabei fast weinen, nicht weil ich es so fürchterlich fand, sondern weil ich wusste, dass das Babymädchen auch bald wieder gepiekst werden würde. Zum Glück war es danach aber gleich wieder ganz fröhlich und guter Dinge.
Montag, 17. Oktober 2011
Einladung
Das Babymädchen wurde heute von meinen Eltern aus der Kita abgeholt. Im Kitarucksack fand ich dann die Einladung zur ersten Elternversammlung. Das schönste war, dass das Babymädchen diese eigenhändig verschönert hatte. BMs Oma wusste zu berichten, dass das eine Blume ist. Ich wusste gar nicht, dass Babymädchen schon malen kann!! Es wird wohl wirklich Zeit für ein paar Wachs- oder Buntstifte. Vielleicht denkt der Nikolaus ja dran.
Überhaupt sind wir beide ein bisschen aufgeregt. Irgendwie ist diese erste Elternversammlung nochmal sowas wie ein Ritterschlag, der uns endgültig zu Eltern eines Kindergartenkinds macht.
Vierer
Schon kurz vor BM's Geburtstag haben wir die nächtlichen P.ampers B.abyd.ry auf Größe 4 umgestellt, weil die beiden nächtlichen Milchflaschen die Kapazität der kleineren Windeln nun endgültig überschritten. Tagsüber hatten wir bislang jedoch noch die A.ctiveFit Größe 3. Beinahe unbemerkt wurde der Stapel mit den 3er Windeln immer kleiner und mir wurde erst bewusst, dass diese nun endgültig alle sind, als das Babymädchen mir für ihre Püppi eine frische Windel in Größe 4 aus der Wickelkommode brachte.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Liebe ist....
.... morgens als erster aufzuwachen und meine beiden allerliebsten Lieblingsmenschen beim Schlafen zu beobachten.
Das BM hat die Nacht nun doch bei uns verbracht und so richtig auf dem Posten ist es wohl nicht, weil....
.... es um halb 9 Uhr noch schläft,
.... es um 5 Uhr bitterlich weinte und erst wieder einschlief als eine erneute Dosis Nurofen endlich wirkte.
Was hat sie nur? Irgendwie tippen wir auf ein fieses Zähnchen, obwohl die bisherigen 6 völlig problemlos kamen. Wenn das bis morgen nicht besser wird, gehe ich wohl mit BM zum Arzt.
Das BM hat die Nacht nun doch bei uns verbracht und so richtig auf dem Posten ist es wohl nicht, weil....
.... es um halb 9 Uhr noch schläft,
.... es um 5 Uhr bitterlich weinte und erst wieder einschlief als eine erneute Dosis Nurofen endlich wirkte.
Was hat sie nur? Irgendwie tippen wir auf ein fieses Zähnchen, obwohl die bisherigen 6 völlig problemlos kamen. Wenn das bis morgen nicht besser wird, gehe ich wohl mit BM zum Arzt.
Samstag, 15. Oktober 2011
Gut und nicht so gut
Gut ist:
Nachdem das Babymädchen gestern als Mittagskind von Oma und Opa abgeholt wurde, verbrachte es die Nacht bei ihnen im Wald. R. und ich nutzen den gestrigen Abend für ein Date im COA. Danach schlief ich tatsächlich 7,5 Stunden durch und dann noch einmal 1,5 Stunden. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal so lange geschlafen habe. Und es war schön!!
Heute waren wir dann in 6 Baumärkten und Möbelläden und erstanden insgesamt 7 Lampen und einen Briefkasten für das neue Haus. Das ganze lief ohne allzu große Zickereien ab. Den absoluten Härtetest einer Beziehung haben wir also bestanden, so dass wir eigentlich direkt weiter zum Standesamt hätten gehen können. Als Bonus waren wir noch kurz in einem Schuhladen und kauften warme Winterstiefel für das Babymädchen. Die kleinste verfügbare Größe war allerdings die 21, d.h. noch 2 - 3 Nummern zu groß. Ein Testlauf zeigte zwar, dass es darin durchaus auch laufen kann, ich jedoch lachte Tränen, weil die riesigen Botten an den bestrumpfhosten Speckbeinchen so lustig aussahen.
Nicht so gut:
Nachdem das Babymädchen nun genau vier Tage wieder in der Kita war (wo mal wieder bescheinigt wurde, dass es noch nicht "angekommen" sei), scheint es nun wieder an irgendetwas zu knabbern. Es war den ganzen Tag recht ruhig, anhänglich und ein wenig weinerlich. Irgendetwas scheint ihr Schmerzen zu bereiten, so dass wir am Nachmittag eine Dosis Nurofen gaben, was das Babymädchen auch kurzzeitig aufblühen und zum Kasper werden ließ. Seit es im Bett anstandslos einschlief, wimmert es nun immer wieder und weint im Schlaf dicke Kullertränen, ohne dabei aufzuwachen. Gerade habe ich dem kleinen Mädchen nun noch ein Zäpfchen gegeben, und wir hoffen sehr, dass es nun richtig zur Ruhe kommt und sich schön ausschläft.
Sonntag, 9. Oktober 2011
Schnipselei
Ich komme zu nix, und schon gar nicht zum bloggen.
Aber das muss jetzt mal sein, wenn auch schon viiiiieeeeel zu spät:
Lieber Vati, alles Liebe und Gute noch einmal nachträglich zum Geburtstag!! Dein Geburtstag fing zwar auf Arbeit erstmal doof an, aber zum Glück konnte dich der Besuch unseres kleinen, kranken Glühwürmchens gleich aufmuntern, welches R. und 'A aus B ehemals B in VStA' zu Gratulationszwecken zu dir auf Arbeit kutschiert hatten. Abends hatten wir dann eine schöne Feier mit gewohnt leckerem Essen und lustigen Anekdoten über Umzüge, handwerkliche Tätigkeiten und Achterbahnfahrten.
Ansonsten stand die vergangene Woche ganz im Zeichen des kranken Babymädchens.... das übrigens 3-Tage-Fieber hatte.... das allerdings beim BM eine Woche andauerte.... und sich dann nach tagelangen 39°C+ doch endlich am Freitag durch plötzliche Fieberfreiheit und den typischen Ausschlag zu erkennen gab.
Es war eine Woche voller Sorge und Mitleid für unser armes, weinerliches, schlappes Mädchen, dass mit sich selbst so überhaupt nichts anzufangen wusste und die Tage wimmernd auf Papas und Omas Arm verbrachte. Essen mochte es die ganze Zeit fast gar nichts. Vor allem aber bereitete es uns große Sorgen, dass es so gar nicht trinken wollte. Wir versuchten es mit Früchtetee und Saft, was aber noch weniger Erfolg brachte als normales Wasser. Immer wenn ich schon an den Lindenhof dachte, trank das Babymädchen dann doch eine halbe Flasche Milch, um uns ein wenig zu beruhigen. Klar, wenn ein Kind nur Milch trinkt, gibt es grün-flüssige Windelexplosionen, so dass das arme kranke Hühnchen mehrmals unter die Dusche musste.
Überhaupt verbrachte das Babymädchen die Tage mit soviel Schlaf wie wohl zuletzt als 3 - 4 Monate altes Baby. Schlafen, kuscheln, Kinderwagen.... Gestern morgen noch schlief es mir auf dem Wickeltisch fast wieder ein. Ehrlich gesagt, hätte das Wickeln dieses wehrlosen, friedlichen Kindes - sowie das meist blitzschnelle, theaterlose Einschlafen - fast Spaß gemacht, wenn es uns nicht so unglaublich leid getan hatte.
Ich selbst war bei der Arbeit fast ständig in Gedanken bei meinem Mädchen. Am liebsten wäre ich die ganze Zeit bei ihm geblieben und hätte es in der Manduca eng bei mir gehabt. Aber es war ja jeweils zwei Tage bei R. und bei meiner Mutti bestens aufgehoben, auf Arbeit war sehr viel zu tun und überhaupt war es wohl ein Zeichen guten Willens, dass nicht immer nur mein Arbeitgeber unter meiner Mutterschaft zu "leiden" hat.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Kranke Hühner
Das Babymädchen ist krank. Was die Kinderärztin recht unspezifisch als Infekt bezeichnet bedeutet tatsächlich ein ganz schlappes, appetitloses, weinerliches Glühwürmchen, dass ausschließlich auf dem Arm sein möchte.
Nach einer sehr unruhigen Nacht in unserem Bett wimmerte und weinte das arme kleine Menschlein dicke Kullertränen sobald ich es mal kurz absetzte. Darum ging es heute auch nicht in die Kita, sondern zu meiner Mutti, die ihr kleines Enkelmädchen pflegte.
Heute Nachmittag ging R. dann mit dem kranken Hühnchen zur Arztin, wo wieder über 39 Grad gemessen wurden. Ganz klar, Babymädchen ist krank. Darum wird sie diese Woche auch nicht mehr in die Kita gehen sondern mit R. zu hause bleiben.
Mal abgesehen davon, dass uns das Herz blutet, wenn unser Tobemädchen so schlapp und krank ist, haben wir damit auch diverse Premieren:
R. wird zum ersten Mal ganze Tage als alleinerziehender Papa verbringen.... und das auch noch mit einem kranken Klammeräffchen.
Zum ersten Mal kann ich mein appetitloses Mädchen nicht durch Kuschelstillen beruhigen und dafür sorgen, dass es ausreichend trinkt.
Und zum ersten Mal kann ich nicht bei meinem Mädchen sein, um es zu trösten, umherzutragen und gesund zu kuscheln. Und das macht mich grade sehr traurig, obwohl es doch bei seinem Papa in besten Händen ist.
Übrigens hat sich auch Prinzessin L. so ein Fieber zugelegt und den Tag schlappi auf der Couch verbracht. Gute Besserung wünschen wir unseren beiden kleinen Mädchen!!
Nach einer sehr unruhigen Nacht in unserem Bett wimmerte und weinte das arme kleine Menschlein dicke Kullertränen sobald ich es mal kurz absetzte. Darum ging es heute auch nicht in die Kita, sondern zu meiner Mutti, die ihr kleines Enkelmädchen pflegte.
Heute Nachmittag ging R. dann mit dem kranken Hühnchen zur Arztin, wo wieder über 39 Grad gemessen wurden. Ganz klar, Babymädchen ist krank. Darum wird sie diese Woche auch nicht mehr in die Kita gehen sondern mit R. zu hause bleiben.
Mal abgesehen davon, dass uns das Herz blutet, wenn unser Tobemädchen so schlapp und krank ist, haben wir damit auch diverse Premieren:
R. wird zum ersten Mal ganze Tage als alleinerziehender Papa verbringen.... und das auch noch mit einem kranken Klammeräffchen.
Zum ersten Mal kann ich mein appetitloses Mädchen nicht durch Kuschelstillen beruhigen und dafür sorgen, dass es ausreichend trinkt.
Und zum ersten Mal kann ich nicht bei meinem Mädchen sein, um es zu trösten, umherzutragen und gesund zu kuscheln. Und das macht mich grade sehr traurig, obwohl es doch bei seinem Papa in besten Händen ist.
Übrigens hat sich auch Prinzessin L. so ein Fieber zugelegt und den Tag schlappi auf der Couch verbracht. Gute Besserung wünschen wir unseren beiden kleinen Mädchen!!
Montag, 3. Oktober 2011
Küsschen
Gelegentlich, aber bei weitem nicht immer, hält das Babymädchen manchmal huldvoll sein Mündchen zum Küsschen-Empfang hin, wenn man es um ein Küsschen bittet. Heute Vormittag jedoch bekam ich Babymädchens allererstes unaufgefordertes Küsschen.
Ich fläzte auf dem Boden herum während das Babymädchen spielte als es unvermittelt auf mich zu kam und mir ein Küsschen gab.*hach*
Samstag, 1. Oktober 2011
Mitfahrer
Eigentlich passt das Babymädchen ja immer noch recht gut in die Babyschale. Und eigentlich dürfte es die 9 Kilo mittlerweile auch nur ganz knapp erreicht haben. Dennoch kramte mein Vati heute Prinzessin L.'s alte Autositze vom Dachboden - einen für unser Auto und eines für das meiner Eltern. Nach etwas ratlosem Herumgefummel gelang es ihm dann auch, den Gurt richtig einzustellen, d.h. im Falle des Babymädchens ihn so weit wie möglich zu kürzen.Den Sitz habe ich nun mit besten Vorsätzen auf der Rückbank anbringen lassen. Mal gucken, ob das Babymädchen auf Dauer damit einverstanden ist.
Mittwoch, 28. September 2011
Lange Tage
Irgendwann wollte ich auch mal darüber bloggen, dass ich nach gut zwei Wochen frühem Aufstehen, Arbeit, anschließender Babymädchenbespaßung, Einschlaftheater und danach noch dieser und jener Erledigungen nun wieder regelmäßig ca. 20:30 Uhr auf der Couch einschlafe. Kurzum ich bin dauermüde.
Schlimmer ist jedoch, dass die langen Tage in der Kita auch das Babymädchen sehr schlauchen. Die Tagesabläufe haben sich einfach noch nicht so richtig eingespielt. An guten Tagen schläft das Babymädchen schon mal gern bis 7:15 Uhr - an den allermeisten Tagen müssen wir allerdings das Haus spätestens um 7 Uhr, besser wäre 6:30 Uhr verlassen, d.h. wir müssen das Babymädchen wecken. Klar, ist es dann den ganzen Vormittag müde und knatschig. Dann gibt es Tage wie gestern und heute, da ist das Babymädchen die ganze Nacht unruhig und beendet die Nacht um kurz nach 5 Uhr. Klar, da ist es dann ebenso müde und knatschig, denn die Zeit bis zum Mittagsschlaf um 12 Uhr ist viel zu lang.
Hinzu kommt, dass unser kleines Tobemädchen immer in Action sein muss. Ruhiges Spielen geht gar nicht. Selbst Bücher-Angucken muss im Stehen passieren, das Buch muss umhergeschleppt und alle zwei Minuten gegen ein neues Buch ausgetauscht werden. "Ackern, ackern, ackern", heißt Babymädchens Devise. Ich weiß nicht, ob das bei allen Kindern so ist, aber Babymädchen kommt nur dann zur Ruhe, wenn es bei jemandem auf dem Arm sein kann oder im Kinderwagen sitzt. Da schläft es dann auch nicht immer ein, ruht sich aber zumindest mal aus.
In der Kita nun kann es trotz gutem Betreuungsschlüssel (2:10) einfach nicht immer gewährleistet werden, dass mein armes, müdes, jammerndes Babymädchen seine dringend benötigten Ruhephasen auf dem Arm einer Erzieherin ausleben kann.
Das wissen wir, und es tut uns auch unendlich leid, aber zumindest an den drei Tagen pro Woche, an denen ich das Babymädchen in die Kita bringe und abhole und dazwischen einen vollen Arbeitstag plus 1 Stunde Fahrt quetsche, sind die Tage wirklich sehr, sehr lang. Darauf sprach mich nun heute eine ihrer Erzieherinnen an und bat mich zu überdenken, ob wir es nicht irgendwie für ein paar Wochen einrichten könnten, das Babymädchen kürzer in die Kita zu geben. Sie hat das wirklich sehr nett rübergebracht, trotzdem hat es mich sehr traurig gemacht. Bislang war ich irgendwie davon ausgegangen, dass das ja ganz normal ist, doch nun macht es mir schon große Sorgen, weil es ja explizit angesprochen wurde.
Ich denke immer noch, dass Babymädchen recht gern in die Kita geht. Jedenfalls ist es immer recht bereitwillig dort geblieben bzw. war gelegentlich sogar begeistert, gleich spielen zu dürfen. Geweint hat es bislang zum Glück erst zwei mal, beruhigte sich aber jedesmal gleich wieder. Wenn ich es Nachmittags / Abends abhole, ist es meist eines der letzten Kinder und oft auf dem Schoß einer Erzieherin, was dann ja kein Problem mehr ist, weil die meisten anderen Kinder schon weg sind. Müde, aber vergnügt, würde ich sagen.
Das Problem liegt m.E. also eher am Vormittag - und genau da können wir es nicht wirklich ändern. Ich werde versuchen, eine Weile Montags - Mittwochs noch später anzufangen, damit das Babymädchen etwas länger schlafen kann (was es dann laut Murphy's Gesetzt wohl kaum tun wird und was dann meinen "langen" Tagen Donnerstags und Freitags noch mehr Stunden bedeutet). Aber was sein muss, muss sein. Wenn wir erstmal umgezogen sind, kann das Babymädchen ja eine halbe Stunde länger schlafen, weil wir den weiten Weg nicht mehr haben. Und hoffentlich wird es sich einfach demnächst an den neuen Rhythmus gewöhnen.... auch wenn es diesen dann am Wochenende gern immer vergessen darf.
Sonntag, 25. September 2011
Sehnsucht
Gestern Abend besuchte A., B. und den kleinen Baby-B. zu Hause. Baby-B. hat zwar einen großen Appetit - schließlich will er ja mindestens so groß wie sein Papa werden - hat aber die richtige Technik mit dem Stillen nicht so richtig raus. Nicht zuletzt deshalb war es sehr schön zu sehen, dass die drei nun trotz aller Widrigkeiten von 'H' wie HELLP bis 'S' wie STILLEN gut im gemeinsamen Familienleben angekommen sind.
Der kleine B. ist ein ganz süßer kleiner Mann und versetzte mich mal wieder in Erstaunen darüber, dass auch das Babymädchen vor genau einem Jahr so winzig und federleicht war. Und natürlich riecht er wunderbar süß nach Baby.
Womit wir dann beim Titel dieses Eintrags wären. Wenn ich früher, in meinem Leben vor dem Babymädchen, ein Baby auf den Arm nahm, löste dieser Babyduft immer unbändige Sehnsucht nach einem Baby aus. So war es auch gestern wieder, als ich den kleinen B. im Arm hielt und seine niedlichen Gesichtsausdrücke bestaunte. Aber nein, es war keine Sehnsucht nach einem neuen Baby, sondern nach meinem Babymädchen!!
Spielplatzparty
Gestern Abend vor zwei Jahren räumte meine liebste F. noch schnell ihre nigelnagelneue Küche in der neuen Wohnung ein. Und heute früh vor zwei Jahren verabschiedeten wir sie vorm Haus als sie mit etwas zittrigen Knien und sicherlich einigen bangen Gedanken ins Auto stieg, um ins Krankenhaus zu fahren, wo wenig später Babymädchens Kumpel T. per geplantem Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickte.
T. ist mit Abstand der gelassenste, ausgeglichenste und stets fröhliche kleine Junge, den ich kenne. Und heute ist er nun schon zwei Jahre alt geworden.
Samstag, 24. September 2011
Supermarkt-Treffen
Heute früh trafen wir Nachbarsfreund J. mit dem kleinen T. im Supermarkt, wo Babymädchen ihrem großen Kumpel gleich mal seine Wege-Schrippe wegschnappte. Zum Glück war noch mehr vorhanden, so dass die Kinder in Ruhe an ihren Schrippen nagen und sich gegenseitig ignorieren konnten, während wir ein kurzes Schwätzchen hielten.
Sonntag, 18. September 2011
Sag mal
Unser Babymädchen hat es bekanntermaßen ja nicht so mit dem Sprechen, auch wenn es sich mit Äh's und Da's und zeigen ziemlich gut verständlich macht und schnell bekommt was es will. Versteht man nicht gleich, auf was genau das Babymädchen deutet, und rät dann ein wenig herum ("Die Flasche? Der Nucki? Das Buch?"), lacht es laut auf, wenn man das richtige Dingsbums erwischt.
Vor einiger Zeit hatte das Babymädchen eine Phase, in der es recht oft "Mma" sagte, aber eigentlich nicht so richtig zu mir. Und irgendwann vergaß es wieder, dass es doch eigentlich an "Mama" üben wollte und lernte lieber laufen. Vor ein paar Wochen sagte das Babymädchen zum ersten Mal "Papa".
Beim heutigen Einschlaftheater drehte ich mich wie üblich vom Babymädchen weg, als es wieder eimmal aufsprang und herumrödelte, obwohl es händchenhaltend schon fast eingeschlafen war. Rausgehen bringe ich nicht über's Herz, bestehe dann aber immer darauf, dass das Babymädchen sich erst wieder hinlegt bevor ich es weiter streichle und Händchen halte.
Schuhkauf
Ich schrieb schon einmal darüber, dass wir uns nicht sicher sind, an welchem Tag, das Babymädchen denn nun tatsächlich Laufen lernte. Seit drei Wochen macht es regelmäßig mehr als die magische Grenze von zehn Schritten. Seitdem sieht das Laufen jeden Tag sicherer aus. Na klar, immer noch niedlich taumelig, aber trotzdem schon ziemlich sicher im Vergleich zu den Anfängen. Das Babymädchen kann die Richtung wechseln, unterwegs Dinge einsammeln und zuweilen recht schwere Sachen umherschleppen.
Ganz klar: Das Babymädchen kann laufen.
Es war nun also an der Zeit, die babymäßigen Krabbelschuhe in die Kiste zu packen und stattdessen richtige Schuhe zu kaufen. Unser erster Weg führte uns schon letzte Woche in den von Frau Blümel empfohlenen Schuhladen, weil dort die Beratung wohl sehr gut ist. Leider kamen wir nur in Ansätzen in den Genuss dieser Beratung, denn schnell stand fest: Babymädchen braucht Größe 18, und die war grade leider nicht vorrätig.
Also fuhren wir gestern in einen von mir kürzlich entdeckten KINDERschuhladen in unserem zukünftigen Kiez. Dort stellte sich heraus, dass in Größe 18 nur die babymäßigen Krabbelschuhe vorrätig waren, die wir ja gerade abschaffen wollten. Eine ziemliche Enttäuschung, ich hatte mir von diesem Fachgeschäft jedenfalls mehr erwartet.
Letztendlich landeten wir dann doch mit zig weiteren Familien in der Kinderschuhabteilung bei D.eichmann. Trotz des Gewusels fanden wir schnell zwei Paar Schuhe mit schön flexibler Sohle, in denen das Babymädchen sofort losflitzte. Testweise probierten wir noch eine Nummer größer, doch in denen sah das Babymädchen aus wie Pippi Langstrumpf und stolperte nur umher. Tja, was sein muss, muss sein, auch auf die Gefahr hin, dass Babymädchens Füße aus diesen ersten Schuhen wohl in Nullkommanix rauswachsen werden.
Freitag, 16. September 2011
Tragling
Als das kränkelnde Babymädchen nach kurzer Spieleinheit die herumliegende Manduca entdeckte, wackelte es sofort dorthin, zottelte sie krabbelnd und laufend zurück zu mir, kletterte auf meinen Schoß und zerrte die Manduca noch näher heran, um sie schlussendlich an sein Bäuchlein zu halten.
Sprechen lernen ist offenbar total überbewertet, wenn man sich das, was man will, doch einfach selber organisieren kann.
Wäscheberge
Seit das Babymädchen in die Kita geht, hat sich das Wachstum unserer Wäscheberge noch einmal potenziert. Kein Wunder, wenn es jeden Tag in der Kita umgezogen werden muss und mindestens zwei Outfits benötigt.
Uns bleibt dann nur zu raten, was genau solche Flecken verursacht:
Kränkelei
Seit über einer Woche schnupfelt das Babymädchen so vor sich hin. Zwischendurch steckte es uns ebenfalls an, steckte die Erkältung aber selbst recht gut weg. Nur wenn Nachts das Näschen zu war und verhinderte, dass der Nucki dauerhaft angesaugt werden konnte, gab es mal Gemecker.
Gestern wurde das Babymädchen von meiner Mutti aus der Kita abgeholt und verbrachte einen gutgelaunten Nachmittag mit ihr. Als R. sie dann Abends ins Bett brachte, schlief sie entgegen ihrer aktuellen Rödel-Acker-immer-wieder-aufstehen-und-neuerdings-wieder-ein-Abendfläschchen-trinken-Phase ohne Flasche recht schnell ein.... um dann nach kurzer Zeit lauthals und untröstlich weinend aufzuwachen. Sie beruhigte sich nicht einmal auf meinem Arm so richtig, trank dann doch noch die Abendflasche in einem Zug leer.... und weinte weiter. Wir vermuteten, dass sie irgendwie Schmerzen hatte (Zähnchen?), und da sie sich auch sehr warm anfühlte gaben wir ein Paracetamolzäpfchen, woraufhin das Babymädchen in unserem Bett erstmal drei Stunden am Stück schlief. Der Rest der Nacht wurde von häufigem Weinen immer wieder unterbrochen.
Heute Morgen zeigte das Thermometer 38°C, was natürlich nicht weiter tragisch ist, doch in die Kita kann das Babymädchen so nicht gehen. So bin ich also nach nur 6 Arbeitstagen heute erstmal zu Hause. Ein klitzekleines schlechtes Gewissen habe ich zwar, weil sich auf meinem Schreibtisch schon so einiges angesammelt hat und heute auch diverse Vorstellungsgespräche stattfinden sollten, aber schließlich war damit zu rechnen, dass das Babymädchen sich jetzt immer wieder Infekte aus der Kita abholt.
Nach einer kurzen, aber gut gelaunten Spieleinheit wurde das Babymädchen wieder ganz müde und weinerlich, so dass ich es es kurzerhand in die Manduca nahm, wo es augenblicklich einschlief. Da hängt es nun friedlich, schnarcht leise vor sich hin und passt doll auf, dass ich nicht weggehe, indem es sich mit seiner kleinen, warmen Hand an meinem Arm festhält.
Montag, 12. September 2011
Working Mum
Die Arbeit hat mich wieder, und das ist auch gut so. Irgendwie blieb es die ganze Zeit seltsam unwirklich, dass das Jahr Elternzeit nun tatsächlich rum ist. Selbst als ich das Babymädchen in die Kita gebracht hatte und im Auto saß, eigentlich sogar noch als ich durch die Tür ging, fühlte sich das irgendwie surreal an. Andererseits jedoch auch so, als wäre gar keine Zeit vergangen. Ich war auch nicht aufgeregt oder so
Komisch, vielleicht liegt das daran, dass Babymädchen nun mal meine Priorität Nr. 1 ist und ich kaum Gelegenheit hatte, darüber nachzudenken wie es sein würde, wenn ich wieder arbeiten gehe.
Die Kollegen haben mich sehr lieb empfangen, sind aber gestresst und ein wenig jammerig wie eh und je. Mein Account funktioniert nach einigem Herumzicken nun auch wieder, meine Emails und Einstellungen haben die Pause gut überlebt. SAP wird es eventuell auch bald wieder für mich tun.
Heute haben wir dann endlich über die Neuaufteilung der Aufgaben gesprochen. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, weil ich das Personalcontrolling nun doch nicht zurück bekomme. Allerdings habe ich mich damit jetzt schon ganz gut arrangiert, zumal ich doch nicht ganz außen vor sein werde, gleichzeitig aber nicht an Abend-füllenden Terminen mit dem Controlling teilnehmen muss.... was über kurz über lang zu Spannungen geführt hätte. Die Fachbereiche sind auch in Ordnung, mein Lieblingsbereich ist wieder dabei, aber auch das Joint Venture, was definitiv ein ziemlicher Brocken ist. Ich denke aber, "meine" Führungskräfte freuen sich ehrlich, dass ich wieder da bin, was wiederum mich sehr freut. Und zu meinem großen Glück muss ich das Projekt mit meiner ungeliebten Kollegin aus Niedersachsen nicht zurücknehmen.
Also alles soweit schick. Jetzt muss ich "nur" noch meinen neuen Alltag zwischen Babymädchen, R. und Arbeit zur Routine werden lassen, und dass ist sicherlich die größte Herausforderung.
Mittwoch, 7. September 2011
History repeated....
.... oder "Der doppelte Doppelgeburtstag"....
Am Dienstag, den 7. September 2010 um 18:52 Uhr blieb die Welt einen Moment stehen als unser zauberhaftes kleines Babymädchen nach anderthalb Tagen Wehen das Licht der Welt erblickte. Auf meiner Brust angekommen schaute es sogleich aus großen Augen in die Welt und hält uns seitdem jeden Tag in seinem Bann. Kurze Zeit später stürmten die Omas und Opas den Kreissaal, die beim Italiener um die Ecke auf Babymädchens Geburt gewartet hatten....
Am Mittwoch, den 7. September 2011 brachte meine liebste Freundin A. in den frühen Morgenstunden
nur fünf Stunden nach dem Blasensprung den kleinen Mini-B. zur Welt. Auch Mini-B. schaute gleich neugierig umher und staunte wohl nicht schlecht als nur Sekunden nach seiner Geburt, seine Tante S. den Kreissaal stürmte, die am Fenster seine Ankunft belauscht hatte....Herzlich willkommen, kleiner Mini-B.!!
Ach ja, doppelter Doppelgeburtstag, weil: Auch Mini-B.'s Papa B. und ich teilen uns einen Geburtstag mit einem Jahr Abstand.
Für Kind Nr. Zwo peilen wir dann also irgendwann mal A.'s Geburtstag an!!
Wäre ja auch ein Ding, wenn irgendeiner der Familie Isndingwa einen Geburtstag ganz für sich alleine hätte, denn schließlich haben R. und sein bester Kumpel A aus B ehemals B in VStvA ebenfalls am gleichen Tag Geburtstag.
Babymädchens 1. Geburtstag
Vor 615 Tagen, an Silvestermorgen 2009 zeigten zwei Schwangerschaftstests, dass sich unser Babymädchen auf den Weg gemacht hatte. Damals hieß es noch Pünktchen. Ich versuchte oft mir vorzustellen, wie mein Baby sein würde, doch so richtig wollte mir das nie gelingen. Selbst als wir längst wussten, dass wir ein Mädchen bekommen und wir dem Babymädchen schon längst seinen Namen gegeben hatten, blieb meine Vorstellung immer sehr wage. Und nun, da das wundervollste kleine Mädchen der Welt schon seit einem Jahr bei uns ist, kann ich mir kaum noch vorstellen, dass dieses strahlende, lachende, laufende, plappernde Kleinkind mal ein winziges Baby war. Ich denke zwar oft daran, wie ich das kleine warme Körperchen direkt nach der Geburt auf meiner Brust zu liegen hatte und wie es einige Zeit später mit typischem Stirnrunzeln zunächst erfolglos versuchte, sein Fäustchen in den Mund zu stecken.
Dazwischen verschwimmen die Erinnerungen bereits, denn wir leben jeden Tag in vollen Zügen im Hier und Jetzt. Wir können uns nicht sattsehen an unserer Tochter und können immer noch kaum glauben, dass wir ein so wundervolles und vollkommenes Menschlein schaffen konnten.
Babymädchens erster Geburtstag begann im großen Bett, wo das Babymädchen im Morgengrauen beschloss, dass es an der Zeit sei, mit den Feierlichkeiten zu beginnen. Also sangen wir noch etwas schlaftrunken "Hoch soll sie leben", "Happy Birthday" und "Weil heute dein Geburtstag ist". Dann wurde noch etwas im Bett gespielt bevor wir alle aufstanden und uns erstmal anzogen.
Danach durfte das Babymädchen die ersten beiden Geschenke, d.h. unsere Geschenke, auspacken. Es erfüllte übrigens das Klischee und fand den ganzen Tag Geschenkpapier und Schleifenband fast attraktiver als die Geschenke selbst.
Dennoch haben R. und ich mit unseren Geschenken definitiv Volltreffer gelandet. Es gab zum einen ein Fotobüchlein mit Bildern von Babymädchens Lieblingsmenschen und Lieblingsdingen, das unserem kleiner Bücherwurm sehr gut gefällt.
Außerdem ist unser Babymädchen nun eine Puppenmutti. Die neue Püppi bekam sofort Nucki und Wasser angeboten, wurde liebevoll(?) umhergeschleppt und gebabystreichelt.
Den Rest des Vormittags verbrachten wir gemütlich zu dritt, spielten gemeinsam, packten einige weitere Geschenke aus und machten einen schönen Spaziergang. Das Babymädchen machte dann einen recht langen Mittagsschlaf während wir den Clubraum im Keller für die Geburtstagsfeier vorbereiteten.
Am Nachmittag fand dann die Geburtstagsfeier mit unseren Familien statt. Das bestens gelaunte Babymädchen bekam sehr schöne Geschenke, welche allerdings mehrheitlich von mir ausgepackt wurden während das Babymädchen anderweitig umhertobte. Es war ziemlich außer Rand und Band, spielte jeweils kurz mit Bobbycar, Bausteinen und Tieren vor allem aber abwechselnd mit seinen Lieblingsmenschen.
Als die Feier um 18 Uhr endete war das Babymädchen schon fix und alle schmadderte beim Abendessen soviel herum, dass ein Bad unumgänglich war, da es sonst im Schlafsack festgeklebt wäre.
Um 18:52 Uhr hielten wir dann ein blitzeblankes, erschöpftes kleines Mädchen im Arm. Wir drei in unserer eigenen kleinen Welt wie vor genau einem Jahr.
Liebes kleines Babymädchen,
herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag!! Dein Papa und deine Mama haben dich so unendlich lieb und wünschen dir für alle Zeiten Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Freude an allem, was du tust!! Und wie dein Papa dir jeden Abend vor dem Schlafengehen sagt: Wir werden immer, immer für dich da sein und auf dich aufpassen!!
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