Samstag, 23. Februar 2013

Nichts tun

BM wird heute von Tante Kimmy bespaßt, und wir haben nichts zu erledigen, was nicht noch ein bisschen Prokrastination vertragen könnte. Während R. sich offenbar ein wenig unwohl mit der vielen Freizeit fühlt und daher sinnvoll an unserer Telekommunikationstechnik herumbastelt, habe ich heute bis auf ein bisschen Wäsche nichts gemacht. Chillen bis der Arzt kommt, ein Hörbuch hören und nebenher mit dem Handy spielen.

Ich find's toll!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Murphy, guck mal kurz weg!

Ich weiß, mit diesem Post sorge ich vermutlich für eine sofortige Umkehrung. Da ich aber sicher bald wieder Anlass zum Schlafjammern haben werde, möchte ich auch mal eine gute Nacht schildern, denn schließlich will ich nicht immer nur jammern und gute Nächte verschweigen. So selten sie auch sind.

Also: Gestern Abend schlief BM nach "Häschenbuch", "große Dete Mausemaus-Buch" und "kleine Dete Mausemaus-Buch" sowie einer vorhersehbaren, längeren Sitzung auf der Toilette, während der sie mir zuckersüß ein Ohr abkaufte, ohne weiteres Murren oder Knurren alleine ein. Sie war sicher noch eine halbe Stunde wach, aber ganz ruhig.

Meine arbeitsgestressten Nerven feierten den frühen Feierabend. Ein gutes Einschlafen ist oft Garant für eine lausige Nacht, weil BM dann vermutlich zu schnell ausgeruht ist. Doch diese Nacht schlief sie recht lange im eigenen Bett. Ich musste sie erst gegen 2 Uhr ins große Bett holen, wo sie erstmals ohne ein einziges Mal nach Milch zu quengel-jammer-weinen (seit wir diese vor 2 Wochen abschafften) ruhig schlief. Also so ruhig ein Kleinkind eben schläft. Abwechselnd Füße oder Kopf auf mir drauf sind ja normal. Gegen 5 Uhr schien sie einmal recht wach und wollte dringend, dass Bienenlied hören, gab sich aber mit meiner Erklärung zufrieden, dass wir doch mitten in der Nacht keine Lieder singen.

Jetzt schläft sie immer noch wie die kleine Prinzessin, die sie ja auch ist und macht dabei süße kleine Babygeräusche.

So, ich wecke sie jetzt mal und werde diesen Post zukünftig als leuchtendes Beispiel lesen, wenn die Nächte wieder auf ihr normales Niveau gehen.

Murphy, geh einfach weiter! Es gibt hier ganz und gar nichts zu sehen.

Montag, 18. Februar 2013

Fragealter

Ist das? Macht das? Heißt die? Geht der hin?

Beliebt sind derzeit auch: Ist das meins? Hat ich das bekommen? Ist das schööön?

Die W-Wörter lasst BM zwar noch zeitsparend aus, allerdings fragt sie uns nun gern und ausgiebig Löcher in den Bauch. Alles müssen wir erklären, was zumindest mich schon manchmal in Erklärungsnot bringt. Woher soll ich auch wissen, wie die Kinder in der Zeitschrift heißen oder wo ein willkürlich ausgewähltes Auto gerade hin fährt?

Die Antworten merkt BM sich sehr genau und wendet sie auch gleich vielseitig an. Zurzeit ist somit immer "Akku ist leer", wenn irgendetwas nicht funktioniert wie es ihrer Meinung nach soll oder auch wenn sie etwas nicht haben darf, obwohl wir nur einmal sagten, dass sie PL nicht anrufen könne, weil der Akku leer sei. Dann sollen Papa oder Mama es wieder "anbauen", was für BM quasi "reparieren" heißt.

Wenn wir gerade nichts erklären müssen, erklärt BM uns die Welt. Heute so: Kaschin (BM-Wort für Erzieherin) sagt, D. (Andere Erzieherin) hat Hustennupfen und Fiiiiieeeber. Hat nicht Kita kommt. Hat ich ein Bild gemalet und da hoooch legt. D. wieder kommt, hat sie das bekommt.

Außerdem behauptet BM nun gerne, dass Papa oder Mama etwas bestimmtes gesagt haben. Oft stimmt das genau so, manchmal merkt man, dass sie absichtlich Quatsch erzählt, und ganz manchmal kommt es schon so vor, als würde sie uns gegeneinander "ausspielen". Und dass, obwohl sie von Dete Mausemaus gelernt hat, dass man "nich swindeln" darf....

Sonntag, 3. Februar 2013

Sonntag Vormittag

Familie Isndingwa chillt auf der Couch. BM hat zwei Bücher angeguckt und sich nun ihr Fädelspiel geholt, so dass R. und ich nun schon eine Rekordzeit von 8 Minuten nichts tun durften. Nebenher BM kaut uns ein Ohr ab. Wir drei, ganz nah beieinander und entspannt. Ein Sonntag wie er im Buche steht. So gefällt mir das.


Ganz alleine

Vor drei Wochen zeigte ich BM genau einmal wie sie ganz alleine auf Toilette gehen kann. Sie hat es sich sofort gemerkt und jetzt dürfen wir oft gar nicht mehr mitgehen. Dann schmulen wir manchmal durch den Türspalt und beobachten dabei BM wie sie ihrem Geschäft nachgeht und dabei die einzelnen Schritte vor sich hinbrabbelt:

Hocker zur Toilette schieben, Toilettenpapier abmachen (weil sie im Sitzen nicht herankommt), Hose runter, drauf auf den Hocker hinsetzen, pullern, abtupfen, auf Hocker stellen, Hose hochzuppeln, Deckel zu, auf Toilette klettern zum Spülen, rückwärts runter, Hocker zum Waschbecken schieben, Ärmel hoch, Hände waschen, ordentlich abtrocknen. Fertig.

Unser großes Mädchen!


Dienstag, 29. Januar 2013

Ich is eine Ressraupe....

.... sagt BM und legt vorsichtig, als würde ich es dann nicht merken und als würden wir ihr das nicht schon seit anderthalb Jahren versuchen abzugewöhnen einen bestrumpfhosten Fuß auf den Tisch.

Sie schaut ihn an und fragt den Fuß grinsend: "Du mal zugucken, ja?"

Dann spricht sie mit imaginären Anwesenden und bedankt sich für imaginäre Dinge.

Und abschließend fragt sie: "(Wo) is alles hin? ... Das is in mein Bauch."

Montag, 28. Januar 2013

BM erklärt die Welt

Waren es noch vor wenigen Monaten einzelne verständliche Sätze und Niedlichkeiten, die ich hier unter der Rubrik "Kindermund" festhielt, so haben wir mittlerweile das Gefühl, dass BM absolut ALLES erzählen kann, was ihr in den Sinn kommt. Und genau das tut sie auch. Sie kommentiert alles und erzählt Erlebnisse so verständlich, dass man sie fast immer versteht, auch ohne dabei gewesen zu sein.

Täglich nehme ich mir vor, eine besonders drollige Erzählung hier aufzuschreiben, werde aber regelmäßig von der schieren Masse überfordert. Natürlich verstehen fremde Menschen BM noch längst nicht immer, wir müssen noch viel übersetzen. Aber mittlerweile ist BMs Sprechweise schon ziemlich tauglich für die breite Masse geworden. Sogar ihre noch recht kreative Vergangenheitsform ist recht verständlich (Ich hat das demacht. Hat ich annezieht.)

Mit dem Sprechen wird noch einmal sehr eindrücklich klar, wieviel BM von ihrer Umwelt versteht. Heute erzählte R. ihr, dass er morgen wieder mit dem Flugzeug zur Arbeit fliegt. Dass dies ein Tagestrip ist, ließ BM nicht gelten. Sie kommandierte ihren Papa solange herum, bis er den Koffer vom Dachboden geholt hatte, ein Hemd ordentlich zusammengelegt und im richtigen Fach verstaut hatte. Hose, Socken, Schlüppi und T-Short mussten auch noch unbedingt mit.

BM fängt neuerdings an, Bücher "vorzulesen". Sie telefoniert aus Spaß mit PL und gelegentlich "in echt" und durchaus sinnvoll mit Omas und Opas. Wenn sie große Sehnsucht nach ihren Menschen hat, müssen wir diese unbedingt anrufen.

BM singt lauthals und zum wegschmeißen niedlich (wegmeißen" ist eines von BMs wichtigsten Wörtern). Nach langem Grübeln habe ich sogar von ihr ein Sprüchlein aus dem Morgenkreis gelernt. Aktuelle Favoriten sind immer noch O Tannenbaum (Rotannenbaum), Schneeflöckchen Weißröckchen und Alle meine Entchen. Manchmal versteht BM selbst den Text komplett falsch, z.b. strecken die Entchen ihr Schwänzchen in die "Höhle" statt in die Höh'. Andersherum versteht sie oft den Text genau richtig, kann sich aber die Worte nicht ganz merken. Dann singt sie die Geschichte einfach eigenen Worten wie z.b. Bruder Jakob heiert noch.

BM ist eine tolle Puppenmutti und mag Babys im Allgemeinen sehr. Sie betüdelt ihre Püppi, wiegt und wippt sie umher und tröstet sie. Manchmal ist sie auch gern selbst "die tleine Beebie". Dann erzählt sie immer wieder, dass sie als Baby auch Milch aus meiner Brust getrunken hat, und dass die Milch jetzt alle ist, weil sie alles aus getrunken hat.

Und so weiter und so fort....

Samstag, 26. Januar 2013

Donnerstag, 24. Januar 2013

Sushi, Sushi, Sushi

Der Weihnachtsmann brachte Kimmy und mir einen Sushi-Kurs, der heute stattfand. Wir starteten mit einem Glas Sekt, der nicht nur die Deutschkenntnisse der thailändisch Köchin verbesserte sondern bei mir sofort wirkte.

Beim Filetieren des Fisches hielten wir uns dezent zurück. Dafür rollten wir danach, was das Zeug hielt, und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Lecker war unser Sushi allemal, wir aßen quasi nebenher. Auch optisch wurden unsere Makis und inside-outs immer besser.

Die Zeit verging wie im Fluge, ganz plötzlich waren wir schon satt und kugelrund. So blieb reichlich Sushi übrig, das wir in den vorsorglich mitgebrachten Tupperdosen verstauten, bevor wir zu guter letzt noch fritiertes Eis zum Nachtisch aßen.

Mann, bin ich voll gefressen!!


Montag, 21. Januar 2013

Kindermund zwischendurch

Ich hoß is, ich is eine Dau. Ich eine Dau is, ich Mama Arm dehm. Papa auch. Beide. Mama und Papa ist meine Eltern. Ich Arm dehm.

Wenn ich groß bin, bin ich eine Frau. Dann nehme ich Mama auf den Arm. Papa auch. ...

Freitag, 18. Januar 2013

Dete Mausemaus bzw. Schlafdingsda-Update




Vom Weihnachtsmann bekam BM u.a. einen CD-Player, eine Leo Lausemaus-CD und das Büchlein "Leo Lausemaus will nicht schlafen". Dieses Buch müssen wir nun jeden Abend vorlesen, denn BM besteht auf "Dete Mausemaus". Danach kuscheln wir noch ein bisschen - manchmal alle drei auf dem Spielteppich oder BM und ich in BMs Bettchen, wobei ich meinen Oberkörper durch die Öffnung im Gitter schlängle, um halb neben BM zu liegen. Wir erzählen den Tag oder singen noch ein paar Lieder, wobei BM lauthals mitmacht, was unglaublich niedlich klingt. Manchmal erzählen wir auch nichts, sondern BM lässt sich nur ausgiebig den Rücken streicheln. Das hat sie von mir.

Danach wird gute Nacht gesagt und die CD gestartet. Wir versprechen BM, dass es morgen früh ein Naschi gibt, wenn sie ohne Jammern einschläft.  Meist tut sie das nicht, aber es ist schon viel besser geworden. Normales Rufen ohne Nörgeln ist erlaubt.Wir gehen jedoch noch höchstens dreimal ins Zimmer.

Nun ja, meistens geht das Einschlafen doch noch mit einigem Jammern und Meckern einher, so dass BM erst zwei oder drei Mal und mit Augen zudrücken gleich nach dem morgentlichen Zähneputzen einen Smartie bekam, aber EINMAL geschah es tatsächlich, dass sie völlig unerwartet einschlief, ohne ein einziges Mal zu meckern, obwohl sie wie üblich noch eine Stunde wach war. Wir nehmen das als Beweis dafür, dass sie es eigentlich kann und hoffen jeden Abend auf eine Wiederholung.

Von Durchschlafen kann weiterhin nicht die Rede sein. Zwischen 1  und 2 Uhr kommt wird BM dann zum ersten Mal wach und besteht darauf, ins große Bett zu kommen. Da trinkt sie dann eine halbe Flasche Milch und schläft eigentlich ganz gut wieder ein. Danach gibt es meist noch ein bis zwei Mal Milch und / oder Pullern gehen.

In der Regel schläft unsere 2 Jahre und 4 Monate alte Tochter ungefähr von 21 - 6 Uhr. Minus die Unterbrechungen. BM soll nicht jammern, also will ich es auch nicht tun. Aber hey, ich finde das ganz schön wenig!!

Donnerstag, 17. Januar 2013

Wenn ein Tag schon so los geht (2)

Gestern Abend fand in Potsdam das Neujahrs-Schrägstrich-Jubiläums-Schrägstrich-Geschäftsführerverabschiedungs-Event des von mir betreuten Joint Ventures statt. Es gab ein sehr unterhaltsames Eventdinner, bei dem zwischen den verschiedenen, total leckeren Gängen Szenen aus dem Musical "Friederich der Große" aufgeführt wurde. Es hat wirklich Spaß gemacht, nicht zuletzt weil ich nun endlich mal die Mitarbeiter aus den ausländischen Betriebsstätten kennenlernte, von denen ich bislang nur die Namen kannte. Der Wein floß in Strömen, allerdings nicht in mein Glas, denn ich musste noch mit dem Auto nach Hause fahren.

Als ich um halb zwei (on a school day!!) nach Hause kam, lag BM schon mit den Füßen unter meinem Kopfkissen quer im großen Bett. Gefühlte fünf Minuten später mussten wir schon wieder aufstehen.

Ich tapste also ins Bad und versuchte, eine Kontaktlinse in mein rechtes Auge zu fummeln, als BM das Badezimmerlicht ausschalte, weil es "doll gell" war. Die Kontaklinse fiel. Offenbar direkt in den Ausfluss des Waschbeckens. Ich meckerte BM an, die kaum wusste wie ihr geschah und somit auch NICHT das Licht wieder anmachte. Danach lernte BM das Wort "Sch***", weil dieses blöde Kackmistkontaktlinsenbiest doch tatsächlich nicht mehr auffindbar war.

Montag, 14. Januar 2013

Nummer gezogen

Ich sitze gerade im zuständigen Standesamt unseres Wohnortes, ausgestattet mit einer Vollmacht von R., um unsere Eheschließung anzumelden. Die Nummer ist schon gezogen, jetzt heißt es warten bis ich aufgerufen werde.

Ich habe noch gar nichts zu unseren Hochzeitsvorbereitungen geschrieben. Dazu nur soviel: Es ist gar nicht so leicht, ganz entspannt in kleiner Runde zu heiraten. Aber immerhin haben wir jetzt eine schöne Location gefunden und nach wochenlangem hin und her scheinen wir nun einen Termin gefunden zu haben, der sowohl vom Standesamt als auch von der Location realisiert werden kann. Es ist zwar ein Wochentag und somit nicht ganz optimal für unsere Gäste, aber wir wollen einfach nicht noch länger warten. Verraten wird der Termin aber erst, wenn wir die endgültige Bestätigung haben.

Aber: Vorletztes Wochenende war ich - wie bereits seit Kindertagen geplant - mit meiner Mutti ein Kleid kaufen. Wir wurden tatsächlich im ersten Geschäft schon fündig. Dort kümmerte man sich sehr nett, mit viel Humor und guten Tipps drei Stunden lang um mich. Und dann hatte ich es auch schon gefunden. Nur soviel: Es ist genau so ein Kleid wie ich es mir immer vorgestellt habe. :-)

Mittwoch, 2. Januar 2013

Rückblick 2012

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
  • Ich finde, das Jahr war eine ziemlich gute 8. Wir sind so richtig in unserem Häuschen angekommen und genießen bewusst die Zeit miteinander. Abzüge gibt es für die Phasen, in denen Arbeitsstress ins Privatleben überschwappte und miese Stimmung verbreitete sowie für R.s viele Dienstreisen.
 
2. Zugenommen oder abgenommen?
  • Zugenommen. :-( Ich esse einfach total haltlos, v.a. wenn ich allein bin. Seit November bin ich wieder zahlendes Mitglied in einem Fitnessstudio und gehe sogar recht regelmäßig hin. Ich hoffe, das bleibt so, nicht zuletzt, weil ich doch dieses Jahr ein weißes Kleid anziehen werde.

3. Haare länger oder kürzer?

  • Länger, in der Hoffnung, dass damit am Tag der Hochzeit dann ein bisschen mehr anzufangen ist. Ich freue mich jedoch jetzt schon darauf, mir danach wieder eine "richtige" Frisur schneiden zu lassen.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
  • Ich glaube, es gab keine bahnbrechenden Veränderungen. In jeglicher Hinsicht.

5. Mehr Kohle oder weniger?
  • Eher mehr, weil die großen Anschaffungen größtenteils schon mit dem Umzug angeschafft wurden. Erfreulicherweise gehen unsere Rechnereien bzgl. der Häuschenbezahlung auf und wir müssen trotzdem nicht hungern.

6. Besseren Job oder schlechteren?
  • Keine Änderung. Macht weiterhin Spaß, doch der Spagat zwischen Privatleben und Arbeit ist nicht immer einfach.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
  • Weniger. (siehe Frage 5)

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
  • Mmh. Nee, ich glaub nicht.

9. Mehr bewegt oder weniger?
  • Mehr. Das Häuschen hat reichlich Treppen. BM ist wuselig wie eh und je. Im Sommer / Herbst war ich für meine Verhältnisse total oft (haha) joggen und jetzt nutze ich ein Fitnessstudio.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
  • Keine Ahnung. Ich finde, ich war recht oft erkältet, mindestens genauso oft wie BM. Eine Magen-Darm-Geschichte.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
  •  Eine Nacht lang das Magen-Darm-Ding.

12. Der hirnrissigste Plan?
  • JEDER Plan, der eine Verbesserung von BMs (Nicht-)Schlafverhalten zum Ziel hat, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. 

13. Die gefährlichste Unternehmung?
  • Dazu fällt mir nichts ein.

14. Die teuerste Anschaffung?
  •  Der Garten mit Schuppen, Markise, Terrasse, Zaun, Rasen etc.

15. Das leckerste Essen?
  • Am 27. Dezember holten wir unser Verlobungsessen in der Humboldt-Box nach, welches ja eigentlich am 30. Oktober geplant war. Hier gibt es ganz "ordinäre" Berliner Gerichte in "chic" und total lecker.

16. Das beeindruckendste Buch?
  • Das Alphabetenhaus. Eigentlich gar nicht so richtig mein Ding. Wirklich gut gefallen hat es mir auch nicht, vor allem weil es mir viel zu tragisch und deprimierend war. Aber beeindruckend war es wohl, weil ich noch tagelang immer wieder daran denken musste.

17. Der ergreifendste Film?
  • Ich habe wieder mal kaum Filme gesehen, auch wenn ich wirklich gern wieder öfter ins Kino gehen würde. Dafür haben R. und ich kürzlich die Serie "Dexter" entdeckt, welche wir aktuell hintereinander weg schauen, wann immer wir Zeit haben.

18. Die beste CD?
  • Wie in den Vorjahren habe ich keine Musik gekauft. Für BM haben wir zu Weihnachten einen CD-Player sowie eine Leo Lausemaus-CD gekauft. Bislang hat das jedoch noch nicht zu einer Entspannung oder gar Verkürzung des Einschlaftheaters verholfen (siehe Punkt 12).

19. Das schönste Konzert?


20. Die meiste Zeit verbracht mit?
  • Mit BM und R.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
  • Mit R. und BM - vor allem zu dritt.

22. Zum ersten Mal getan?
  • Ein klitzekleines bisschen Gartenarbeit im eigenen Garten. Dabei kam ich mir irgendwie sehr erwachsen vor.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
  • Mitten am Tag mal tatenlos auf dem Sofa fläzen oder nach dem Aufwachen noch eine Stunde im Bett vertrödeln. Solche Momente - presented by alleine-spielende-BM - häufen sich erfreulicherweise, jedoch noch nicht so sehr, dass ich nicht jeden einzelnen davon zu schätzen wüsste.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
  • Unsere Einkehr im Krankenhaus wegen BMs Magen-Darm-Ding, bei dem sie so schwach und krank war, dass ich wirklich große Angst um mein Mädchen hatte.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
  • Schlaf, BM, schlaf!! (Bislang erfolglos.)

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
  • Das Weihnachtsgeschenk für Püppi, welches ich ein wenig gegen R.s Willen besorgt hatte, weil BM ja wirklich auch so schon genug geschenkt bekam. Ich setzte mich durch, weil die Sachen schließlich gar nicht für BM sondern für Püppi waren. Püppi und BM erfreuen sich jedoch jeden Tag daran.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?


28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?


30. Dein Wort des Jahres?
  • Verlobung

31. Dein Unwort des Jahres?
  • Fehlzeitenquote

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?


In keiner bestimmten Reihenfolge und bei weitem ohne Anspruch auf Vollständigkeit:




Zum Vergleich: Jahresrückblick 2010, Jahresrückblick 2011

Dienstag, 1. Januar 2013

Prost Neujahr!

Silvester ist ja immer so eine Sache. Die einen interessiert es überhaupt nicht, andere müssen unbedingt ein Riesen-Event daraus machen. Wir sind da irgendwo in der Mitte mit Tendenz zu "Egal". Zumindest was die Silvesterfeieraktivität angeht hat es von Kracherfeten bis zu zweit auf der Couch so ziemlich alles schon gegeben. Und doch bin ich an Silvester immer ein bisschen emotional. Erklären kann ich das nicht, denn mal abgesehen vom absoluten Höllenjahr 2004 hatte ich nie Eile ein Jahr zu verlassen und ins nächste zu stürzen. Auch verbinde ich z.B. BMs Geburt kaum mit der Jahreszahl 2010 sondern... na ja... eben mit BM und R. Trotzdem scharre ich an Silvester gern meine liebsten Menschen um mich und "emotioniere" heimlich ein bisschen rum.

Somit bin ich ausgesprochen gut ins Jahr 2013 gerutscht. Schon am Nachmittag machten wir uns auf ins Dorf, wo wir erstmal vorsichtig BMs Einstellung zu Feuerwerk getestet haben. (Ja, ja. Ist Geld verbrennen. Und laut. Trotzdem: Ich finde es schön und es gehört für mich zum Jahreswechsel dazu.) Letztes Jahr hatte BM schon beim Anblick eines zischenden Goldregens Angst bekommen, so dass wir das wir unseren Feuerwerkspaziergang natürlich gleich abgebrochen hatten.
Dieses Jahr war das schon ganz anders. Sie fand es richtig toll, eine Wunderkerze zu halten, ärgerte sich nur ein bisschen weil "Iss schaff nich hroße Ball malen!!" Also malte ich die Kreise und Kringel mit der Wunderkerze in die Luft für sie.
Der Opa hatte auch ein paar klasse Knallerbsen (diese kleinen Säckchen, die man "doll runtermeißen" muss). BM hatte schnell die richtige Technik raus, um die Dinger tatsächlich zum knallen zu bringen.

Wenig später trafen PL nebst Eltern sowie Olo und Tga ein und wir schmückten das ganze Haus erstmal für die Paaty mit Luftschlangen und Luftballons. Dann schlugen wir uns die Bäuche mit Raclette-Pfännchen voll, ein wenig in Eile, weil die Kinder Action verlangten.

Danach ging es nochmal nach draußen. Die frische Luft tat vor allem den Kindern sehr gut, welche auf PLs Vorschlag hin erstmal ein paar Runden durch den Garten rannten. Im Kreis, einfach so, weil anscheinend ein großer Energieüberhang abzubauen war. Dann gab es wieder Knallerbsen und Wunderkerzen, sowie ein paar "ruhige" schön anzusehende Feuerwerke. BM schmiss sich vor Lachen fast weg über "Brummer", die wie Bienen summten und umherschwirrten. Ich liebe es so sehr, wenn sie völlig atemlos und überschlagend lacht. Als es dann ein bisschen lauter wurde, wollte BM "lieber wieder heingehen und ein bisschen aufwärmen", konnte uns aber damit nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie nun wohl doch ein bisschen Angst bekam.

Danach haben wir drinnen noch ein bisschen zu Kinderliedern getanzt, doch recht bald wurde BM völlig überdreht und offensichtlich bettreif, so dass ich mit ihr ins Enkelkinderzimmer verschwand. Wir schauten noch ein Buch an und kuschelten dann recht lange Arm in Arm, erzählten uns noch vom Tag und vom Feuerwerk und kicherten Nase an Nase ein wenig albern herum. Das war ein richtig schöner Silvester-Abschluss für uns beide. Sie schlief dann um 22 Uhr im Kinderbett ein, so dass ich mich wieder zu den Erwachsenen und PL gesellen konnte.

Ich fand es dann richtig gemütlich. Wir haben uns schön unterhalten und nebenher die Show am Brandenburger Tor verfolgt. Schwupdiwups war es auch schon Null Uhr und das neue Jahr begann. Unser Hochzeitsjahr!!

Danach gab es im Dorf ordentlich Feuerwerk zu bestaunen, wir selbst machten auch ein bisschen mit, und PL war erstmals total mutig dabei. Weil BM schlief und somit nicht dabei sein konnte, musste ich meine kleine große Nichte mal ein bisschen auf den Arm nehmen und ein bisschen bekuscheln weil.... siehe oben.

Wir blieben danach noch einige Zeit in gemütlicher Runde sitzen und wurden mehrfach von PL mit Konfetti beworfen (ich habe immer noch Phantom-Kitzeln unterm T-Shirt). Irgendwann nach 2 Uhr kuschelten wir unsere schläfrige BM ein und fuhren mit ihr nach Hause. Unterwegs erlitten wir noch einen Riesenschock, weil sich ein irrer Typ mitten auf die Straße stellte, um wohl ein Taxi anzuhalten. Sowohl das Taxi als auch wir verpassten den Idioten nur um Haaresbreite. Nach diesem Adrenalinstoß waren wir alle erstmal hellwach (BMs Händchen hatte ich vor Schreck ganz doll gedrückt).

Um 3 Uhr lagen wir dann alle im "hroßen" Bett. BM war erst sehr unruhig und R. müde und ein bisschen genervt, weil sie nicht schlafen wollte. Als beide dann schliefen war ich noch ein bisschen wach, weil es es so schön und gemütlich fand, mit meinen beiden Lieblingsmenschen eingekuschelt im Bett zu liegen während draußen noch vereinzelt Feuerwerk zu hören war.

Samstag, 29. Dezember 2012

Weihnachten 2012

Wir hatten ein wundervolles Weihnachten! Wieder einmal gab es so viele Momente, die ich hier festhalten sollte, und wieder einmal hatte ich nicht genügend Zeit. Also wieder einmal nur ein Schnelldurchlauf.

Heiligabend verbrachten wir zum ersten Mal mit meinen Eltern, meinem Bruder B, K und PL in unserem Häuschen. Den verregneten Vormittag ließen wir ganz entspannt angehen und tobten mit BM durch das Dachgeschoss, um sie für den Mittagsschlaf auszupowern. BM war jedoch erkältet und erbrach wie so oft kurz nach dem Einschlafen Schlodderkotze. Danach konnte sie partout nicht mehr einschlafen und wir befürchteten, dass sie völlig überdreht oder missgelaunt sein würde. Doch weit gefehlt!

Die "Feierlichkeiten" starteten mit einem gemeinsamen, ein wenig eiligem Kaffeetrinken. Danach gingen die Kinder zum Spielen nach oben und bemerkten gar nicht, dass zwischenzeitlich der Weihnachtsmann eingetroffen und viele Geschenke im Wohnzimmer verteilt hatte. Dann rief ich die Kinder herunter, die auch gleich ganz aufgeregt waren, zumal unser Nachbar als Weihnachtsmann verkleidet unten wartete und für jedes Kind ein paar wissende Worte sowie ein Vorab-Geschenk hatte (für BM natürlich "Gokogade").





Dann stellte ich die Geduld der Kinder mit der Weihnachtsgeschichte sehr auf die Probe. Ich kann mich noch gut erinnern wie aufgeregt ich früher war, wenn mein Vati die Geschichte las während rundherum die vielen Geschenke lockten. Dennoch gehört diese kurze Besinnung dazu, auch wenn wir eigentlich überhaupt nicht religiös sind.

Eigentlich war geplant, um die Geschenke zu würfeln, wobei die Kinder natürlich Sonderkonditionen hatten. Doch als BM schon das zweite Geschenk auspacken durfte während PL eine Runde leer ausging drohten Tränen, so dass wir zu Plan B übergehen: Halbwegs gebremstes Auspacken ohne Würfeln.

Aus PLs Couchecke tönte es oft: "Yeah, genau das habe ich mir gewünscht!" Sie hatte ja auch wirklich einen sehr anschaulichen Wunschzettel erstellt. Unter anderem gab es einen richtigen Fotoapparat, mit dem sie anschließend auch gleich wild herum experimentierte und u.a. ihren Opa zu einer Standwaage vorm Weihnachtsbaum animierte.

An dem Abend war BM von den vielen Geschenken noch ziemlich überfordert und freute sich am meisten über das Geschenk, dass ihre Püppi bekam: Diese hat nun auch endlich einen "Mucki", Mütze, Schal, Pullover und Schuhe für kalte Tage. Inmitten des Auspacktrubels begab sie sich still und leise auf die Suche, und es dauerte eine Weile bis R. merkte, dass sie ihre Püppi suchte. Die wurde dann auch schnell runtergeholt und eingekleidet:




Mein persönliches Lieblingsgeschenk für BM kam von meinen Eltern und stand schon seit einigen Wochen verlockend in unserer Kammer. Schon am Heiligabend spielte sie ein bisschen damit, und jetzt wo ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, werden die Püppchen ausgiebig geduscht, gehen pullern, müssen essen und heiern. Ist das nicht ein Traum?


Und hier noch ein Geschenk, dass B und PL gemeinsam bekommen haben und nicht nur R neidisch macht:




Nach der wilden Geschenkeschlacht verging der Abend wie im Fluge. Die Kinder waren gut gelaunt und spielten die neuen Spielzeuge schon mal ein bisschen an. Hierbei war PLs "Metallbaukasten aus Holz" hoch im Kurs, welcher von PL, BM und vor allem auch B sehr intensiv bespielt wurde. Zum Abendessen gab es wie gewohnt Kartoffelsalat, Würstchen und Schnitzelchen, welche wie immer von meiner Mutti mitgebracht wurden. K und ich tranken ein bisschen Glühwein, doch die meiste Zeit verbrachten wir Erwachsenen damit, die beiden zuckrigen Kinder anzustaunen.

Nach all dem Trubel fiel es BM auch zu später Stunde nicht leicht einzuschlafen. Den Wunsch nach weniger Einschlaf- und Durchschlaftheater hat der Weihnachtsmann uns leider nicht erfüllt. Kein Wunder, hatten wir doch versäumt, einen Wunschzettel an ihn zu schicken.
Zu guter Letzt ließen R und ich den Abend gemütlich auf der Couch bei einer unweihnachtlichen Folge Dexter ausklingen. Ähem....

Am nächsten Morgen machten BM und Püppi uns einen leckeren Kaffee mit BMs neuem Kaffeevollautomaten zum Üben. Nächstes Jahr gibt's dann einen richtigen, damit sie uns morgens mit echtem Kaffee am Bett versorgen kann.

Danach fuhren wir zur Schwiegerfamilie, wo natürlich auch der Weihnachtsmann gewesen war und uns alle noch einmal reich beschenkte. BM bekam dort einen richtig tollen Kaufmannsladen, den sie jedoch erstmal ignorierte, weil auf dessen Theke ein Gokogade-Weihnamann stand, der von ihr zuerst begeistert registriert wurde. Doch dann gab es kein Halten mehr und BM fing sofort an Einkaufen zu spielen. Leider habe ich kein veröffentlichbares Foto gemacht....

Es gab noch viele weitere Geschenke mit reichlich Geschenkpapier, welches dann von BM entsorgt wurde ("Weihnamann hat hroße, schwere Sack!")


Am Nachmittag gab es dann das große Weihnachtsessen bei M+M. Hier war auch erstmalig deren "andere" kleine Nichte J. zugegen, die nur drei Monate älter als BM ist. Die beiden brauchten nur einen minimale Auftauzeit bevor sie ein Herz und eine Seele wurden. Sie rannten kreischend im Kreis durch die Durchgangszimmer - immer haarscharf am Weihnachtsbaum vorbei und spielten "Decken" indem sie sich synchron hinter Bett oder Couch warfen. Js Oma hatte vorsorglich beiden je ein Raubtierchen geschenkt, welche brüllend umherkrabbelten. Als beide schon ganz aufgedreht und durchgeschwitzt waren, spielten sie lachend mit BMs Opa, der Kasper, Räuber, Hund und Dame dabei hatte, welche alle zum großen Amusement der Mädels ständig laut niesen mussten. Was für ein Spaß!


Den 2. Weihnachtsfeiertag ließen wir dann etwas ruhiger bei meinen Eltern angehen. Bei frühlingshaften Temperaturen machten wir erstmal einen kleinen Spaziergang mit BM während wir auf PL warteten. Danach nahm BM Puppe T in die "Duca" wie sie es bei Baby A gesehen hat. So eine süße kleine Puppenmutti!




Nach dem Mittagessen begann BM ihr Bettzeug aus dem Enkelkinderzimmer ins große Bett zu schleppen und forderte richtiggehend ein, jetzt mit Oma Mittagsschlaf zu machen. Unser Kind? Will schlafen? Die Mittagspause nutzten R und ich zum gepflegten Nichtstun auf der Couch.

Der Nachmittag verging sehr gemütlich. Opa klebte den Kindern (womit eigentlich?) Taschentücher ans Kinn, so dass diese "Weihnachtsmann" spielen konnten. Sie stapften um uns herum und forderten Lieder und Gedichte ein. Sie spielten auch ganz kurz einträchtig auf der Couch ehe BM entschied, dass das zu gemütlich sei und BM mit wilden Umarmungen überfiel. Denn schließlich findet BM: "Iss hak meine PL doll gieb!"



Und nun? Nun versuchen wir für den Rest unseres Urlaubs wieder ruhigere Zeiten einkehren zu lassen und BM ausreichend Gelegenheit zu geben, ihre tollen neuen Spielsachen zu bespielen.

Freitag, 28. Dezember 2012

Kurznotiz

Wir haben BM gerade vermessen. Mit nunmehr 86 cm kann sie das Licht nicht nur an- sondern auch ausschalten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnamann hat Bomboms!!

Bei Familie Isndingwa hat sich pünktlich zum Fest Weihnachtsstimmung eingestellt. Zum Glück hatte ich schon ab Mittwoch Urlaub, so dass ich ganz in Ruhe und vor allem alleine durch Weihnachtsgeschenkeverkaufsstätten und Supermärkte schlendern konnte, was definitiv die nervenschonendste Variante war.

Dieses Jahr stellten wir unseren Weihnachtsbaum erstmals nicht erst am 23. sondern schon am 20. Dezember auf. Erstmals hängen auch nicht die von Oma an Mutti und dann an mich weiter gegebenen silbernen Zapfen, sondern bunte Kugeln, deren Zerstörung durch ein lauthals "Eiermantsche! Eiermantsche!" kreischendes und dabei sich wild drehendes Kleinkind mich längst nicht so hart treffen würde. BM war beim "Tannebaum mücken" zwar zugegen, ließ sich aber vom Helfen noch abhalten. Dafür hängt jetzt zu ihrer großen Freude "Das meine Eisenbahn?" auf BMs Augenhöhe am Baum.







Gestern waren wir mit meinem Bruder, K und PL auf dem Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. BM war völlig aus dem Häuschen, weil ihre PL da war. Diese hatte uns allen vergangene Woche einen gehörigen Schrecken eingejagt, als sie wohl im Schlaf über die Umrandung ihres Hochbettes klettern wollte, fiel und mit dem Kopf aufschlug. Zum Glück ergab das nur eine leichte Gehirnerschütterung, zwei Nächte zur Beobachtung im Krankenhaus und ein heruntergebautes Hochbett. Puh!!

Jedenfalls wurde BM auf dem Weihnachtsmarkt nicht müde, PL zu fragen, ob sie denn noch Aua hätte. Die Mädels waren wieder herzallerliebst miteinander, fuhren mit den beiden Babykarussells - BM höchst begeistert, PL ein wenig unterfordert - und liefen Hand in Hand umher. Etwas gehetzt wegen der kurzen Begeisterungsspanne der Kinder tranken wir je einen Becher Glühwein, aßen Bratwürste und Crepes.

Als Krönung lief uns dann noch der Weihnachtsmann über den Weg, übrigens einer der besten seiner Art: Toll verkleidet, genau mit dem richtigen Ton für die Kinder und er konnte sogar singen. PL – sonst eher zurückhaltend und bis zum vergangenen Jahr dem Weihnachtsmann gegenüber sehr vorsichtig eingestellt – überraschte uns alle, weil sie gemeinsam mit ein paar fremden! Kindern „In der Weihnachtsbäckerei“ schmetterte. BM fand’s auch toll, kannte aber das Lied nicht. Ansonsten hätte sie sicherlich auch mitgesungen. “O Tannenbaum“, „Schneemann, Schneemann“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ kann sie nämlich schon ganz gut. Und ja, ich bin unglaublich stolz darauf.

Morgen kommt der Weihnachtsmann nun also zu uns nach Hause. Meine Eltern, B, K und PL werden bei uns sein, und ich bin schon total gespannt wie BM der Tag gefallen wird. Sie hat sich ja leider nichts gewünscht – außer Bonbons – aber ich vermute, meine Eltern werden mit einem wunderschönen Puppenhaus wohl den ersten Preis für das beste Geschenk einheimsen. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon darauf!

PS: Ratet mal, auf welchem Lied BMs Eigendichtung "Eiermantsche! Eiermantsche!" beruht. Uns hat sie damit wochenlang verwirrt, was aber wohl daran liegt, dass sie selbst die Worte in dem wohlbekannten Weihnachtslied falsch verstanden hat.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mein Beifahrer heute

Rein in den Laden, drei Bäume angeguckt, und da war er. Unser Weihnachtsbaum. Ich bin gespannt, was BM nachher dazu sagt.


Freitag, 14. Dezember 2012

Linksträger

Ich bin Rechtshänder, trotzdem trage ich BM immer auf dem linken Arm, denn der ist von 27-monatiger Übung sowieso trainierter. Außerdem habe ich so die rechte Hand frei, weil man als Mama ja meist noch nebenher weitere Dinge schleppt, sich am Treppengeländer festhält, kocht oder sonstiges erledigt während man mit Links 12 kg Wuselkind balanciert.

Neulich wich ich aus keinem bestimmten Grund davon mal ab und erntete prompt lautstarken Protest von BM: "Mama, falsche Arm!!"

So bekomme ich immer wieder mal den Spiegel vorgehalten, denn BM weiß genau Bescheid wie alles normalerweise sein muss.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Igel Ahbeit!

Irgendwann im Herbst zog Igel bei BM ein - das erste und einzige Kuscheltier, dass ihr Herz erobert hat und seitdem zu jeder Schlafenszeit zur Stelle sein muss. Igel ist zwar nicht sonderlich hübsch, aber BM hat ihn sehr lieb.

Abends vor dem Einschlafen spielt BM immer noch mit Igel, z.B. dass er sich versteckt oder dass er ihr den "Mucki" wegnimmt. Sie erzählt im was, gibt ihm zu trinken, schimpft mit ihm und hält ihn hoch, damit er sich die "Meemann"-Lichterkette ansehen kann. Wacht BM Nachts auf, fragt sie immer "Mein Mucki weg! Ich hak nich Igel!" - beides muss zum Weiterschlafen unbedingt vorhanden sein. Und so suchen wir jede Nacht mehrmals unter den Decken nach diesen beiden wichtigen Schlafutensilien, ohne die an Weiterschlafen nicht zu denken wäre.Morgens kommt Igel oft mit ins Bad. Dann sitzt er auf dem Waschtisch oder auf der Badewanne und guckt BM beim Zähneputzen und Waschen zu.

Neulich kam es nun zum Eklat. Igel war am Abend zur Schlafenszeit nicht auffindbar. Wir durchwühlten erst das große Bett, dann BMs Bett, dann BMs Schränke und Spielzeugkisten. Nirgendwo war Igel zu finden. Er konnte nicht weit weg sein, blieb aber verschwunden.

Wir brachten BM ins Bett und versuchten sie mit einem Ersatzkuscheltier zu beruhigen. Ich erzählte ihr, dass Igel arbeiten sei und sicher bald nach Hause komme. Da fing BM ganz bitterlich an zu weinen. Sie rief nach unten zu R., dass er Igel anrufen solle, damit er mit dem Auto nach Hause kommt. ("Mein Igel nich da! Igel Ahbeit! Papa Igel anruft. Igel tommt gell Auto Hause.")

Zum Glück fiel mir dann noch ein, dass ich noch nicht in R.s Nachtschrank nach gesehen hatte. Und tatsächlich, da hatte der kleine Schlingel sich mit einigem anderen Spielzeug versteckt. Erleichtert begrüßte ich ihn und brachte ihn schnell zu BM, die sich jedoch nur sehr langsam von ihrem Schreck erholte.

Ich glaube, wir sollten mal sehen, ob wir einen Ersatz-Igel finden für den Fall, dass der Rabauke sich mal wieder einfach so aus dem Staub macht.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Es weihnachtet sehr

Die letzten Tage waren schon recht weihnachtlich im Hause Isndingwa.

Am Abend des 5. Dezember putzte BM brav ihre Gummigiekel mit einem feuchten Lappen. Aufgrund fehlender Hingabe ihrerseits ging das recht schnell, weil noch andere Dinge gespielt werden mussten. Ist ja aber auch kein Wunder, denn sie verstand immer noch nicht wirklich, warum sie das jetzt eigentlich tun sollte.

Dafür war am nächsten Morgen die Freude groß, weil BM nun endlich auch eine Uhr hat und weil im anderen Stiefel ein cooler Elch mit Smarties ("Natti" = "Naschi") steckte. Schade nur, dass eben diese Uhr aktuell nicht auffindbar ist. 

Gestern verbrachten wir dann einen schönen Adventsnachmittag im Clubkeller mit den alten Nachbarsfamilien. Der Raum ist unseren größer werdenden Familien kaum noch gewachsen, und dennoch hatten wir viel Spaß gemeinsam. Erst wurde in Windeseile Kuchen, Kaffee und Kakao verputzt. Nach wenigen Minuten konnten die Kinder kaum noch still sitzen, so dass wir uns ans Adventsbasteln machten. BM, PL, C. und T. bastelten die Dekoration für das Clubkeller-Weihnachtsbäumchen. Dies ist ein Kunstwerk von S.b.k.v.S. feat. BM (oder anders herum?):

Danach wurden die Wunschzettel bemalt. Während PL, C. und T. sehr professionell ihre zahlreichen Wünsche aufmalten, gab BM dem Weihnachtsmann leider kaum Hinweise auf geeignete Geschenke. Auf wiederholte Nachfrage wünscht sie sich ein G-genk. Und ein Eis.

Danach sangen wir traditionsgemäß einige Weihnachtslieder, wobei ich schon ein paar mal meine Rührung wegblinzeln musste, weil auch meine kleine BM bei Schneemannlied, Kling Glöckchen und O Tannenbaum ein paar Wörter "mitsang" und mitmachte. So überbrückten wir die Zeit bis der Weihnachtsmann (aka Ex-Nachbar S.) kam, um die Wunschzettel einzusammeln. Sofort saßen alle Kinder kerzengerade. BM bemerkte jedoch gleich, dass der ja letztens schon in der Kita war und ihr einen Lutscher geschenkt hatte, der mittlerweile aber alle-alle ist. Also gab ihm freundlich die Hand und ging zum anschließenden Blitzlichtgewitter auch mutig auf seinen Schoß.

Gastbeitrag: Der Nikolaus-Zug

Ein Gastbeitrag von BMs Oma M:



Während Berlin droht im Schneechaos unterzugehen, gibt es die kleinen Oasen in der Stadt, in denen eine Schneeflocke und ihre Schwestern nicht  gleich einen Verkehrsstau verursachen. Zur Freude der Kleinen.

Nachdem wir am Freitag klärten, wozu ein Holzgestell mit Schnur dran da ist – zum Rodeln, genießen BM und wir den ersten Winter in dieser Saison. Mutig eroberten wir am Freitag die gigantischen Höhen neben der Eisenbahnbrücke im Kiez. Auf den historischen Spuren ihres Vaters rutschte BM todesmutig in allen möglichen Positionen den Hügel herunter. Immerhin verletzte sich ihr Vater an dieser historischen Stelle schwer. Beim Rodeln fiel er nicht sehr elegant einfach seitlich vom Schlitten und hatte einen Schlüsselbeinbruch. Bei BM bestand aber keine Gefahr. Unser Bewegungswunder meisterte jede Abfahrt.

Der Schnee kommt gerade recht, denn der Nikolaus war da und mit ein bisschen Glück bringt der Weihnachtsmann die Geschenke mit dem Schlitten.
In der Wuhlheide warteten Uroma, Uropa, Oma und Opa mit BM auf den Nikolauszug am „Hauptbahnhof“. Standesgemäß wurden rechtzeitig Plätze reserviert und ungeduldig hingen die Blicke am leeren Gleis, gewappnet mit einer Eisenbahnerkelle und Trillerpfeife, über die sich später die Eltern besonders freuten. Eine Durchsage kündigte den Zug an: „Liebe Fahrgäste, gleich fährt der Zug ein. Ich gebe jetzt die Wagenfolge durch…“ 

Und dann kam er, der Zug. BM war ganz aufgeregt. Die alte Dampflok spuckte dunklen Qualm aus und war mit roten Glocken geschmückt. Der Schneesturm konnte ihr nichts anhaben. Schnell rein in den blauen Wagon. Mit vielen anderen Familien begann die Fahrt durch den Winterwald. Der Wagon war im Innern schön geschmückt. Eine Schaffnerin kam und lochte die Fahrscheine mit einem Schneeflockenstempel. Ein erster Höhepunkt der Fahrt. Aber wo war der versprochene Nikolaus? 

Beim nächsten Halt stieg er ein. BM war ganz in Erwartung. Sie hatte bereits mehrfach in diesem Jahr gute Erfahrung mit ihm gemacht. Immer wenn sie ihn traf, gab es Naschi. Damit war er der Größte bei ihr. Bevor aber Freude aufkam, mussten alle ein Lied singen - BM hielt sich vornehm zurück. Der Gesang war auch grenzwertig, was aber mehr an der Textunsicherheit der Erwachsenen lag. 

Der Nikolaus kam  nicht allein. Ein hübscher Engel begleitete ihn. In einem goldenen Buch las er nach, ob auch alle Kinder lieb waren. BM antwortete dem Nikolaus, dass sie immer artig war (anders als beim Papa, dem sie immer sagt, dass sie frech war…). Hier ging sie aber auf Sicherheit. Mit einem gekonnten charmanten Lächeln wickelte sie den erfahrenen Mann um den kleinen Finger und schon hatte sie ihren roten Geschenkesack in der Hand. Der Tag war gerettet. Alles wurde ausgepackt und gekostet. Der Winterwald war jetzt sehr nebensächlich und alles andere rundherum auch. 

Weihnachten kann soooo schön sein! Und Berlin kann ruhig im Schnee untergehen. 

Traurig sahen wir dem Zug nach dem Aussteigen hinterher. Der letzte Wagon ist ein Güterwagen, auf dem ein hübscher Tannenbaum steht. Nun fuhr er weg, aber Weihnachten kommt erst. Hoffnung für BM, bald wieder ihren Freund, den Weihnachtsmann zu treffen und Naschi zu bekommen.  


PS: Das war der erste Gastbeitrag.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Entschlüsselung der Blackbox

Lange Zeit war BMs Kitatag für uns eine Blackbox. Besonders am Anfang fiel es mir schwer damit umzugehen, dass ich nicht mehr wie früher (fast) jede Minute in BMs Leben mitbekam. Mittlerweile bekomme ich aber immer mehr davon mit, auch wenn nicht jeden Tag eine Erzieherin erzählen kann, was den ganzen Tag so passiert ist. Schon auf dem Heimweg im Auto und vor allem auch beim abendlichen Tag-Erzählen erzählt BM mir immer mehr Verständliches von ihrem Tag.

So haben wir ein recht gutes Gefühl dafür, wer ihre Freunde sind bzw. mit wem sie besonders gerne spielt. Dabei fallen v.a. immer wieder die Namen von den Jungs P. und F. (nur dass sie in BM-Sprache beide mit G anfangen). BM erzählte neulich höchst echauffiert:"P. nicht Kita da! P. hak Husten, geht Arzt." F. erhält morgens meist ein Begrüßungsküsschen. Außerdem weiß ich nun, dass N. neben ihr Mittagsschlaf macht, dass R. im Spielhäuschen schläft, wer pullern geht, wer geweint hat, wer alles mit Bobbycars den Berg runter gesaust ist ("Iss Auto dahn dahunter! Doll gell! Doll gaut!")

Aktuell sind nur zwei Mädchen in der Spatzengruppe, von denen BM jedoch nur auf Nachfrage erzählt. Über die kleinste L. weiß sie oft nur zu berichten: "Geine Mächen hak nich geint" oder "Geine Mächen hak geint, Papa nich da."

BM erzählt nun auch recht wahrheitsgemäß, was es zu essen gab und ob das "mmh, gecker" war. Am Montag fand ich eine nasse Strumpfhose im Wäschebeutel und vermutete, dass BM eingepullert hatte. Sie stritt jedoch sofort alles ab. Nach kurzem Frage-Antwort-Spiel (Eingepullert? Mit Essen gemanscht? Mit Wasser geplempert?) fand ich heraus, dass sie sich nach dem Mittagessen im Bad übergeben hatte ("huckert"), dass sie aber kein Bauchaua hat. Ich fragte die Kitaleiterin danach, weil BMs Erzieherinnen schon Feierabend hatten. Und tatsächlich bestätigte sie, dass BM wohl sehr hektisch gegessen hatte, so dass sie brechen musste, dass es ihr danach aber gleich besser gegangen war. Also kein Grund zur Besorgnis. Ich war vielmehr sehr stolz auf mein Mädchen, weil es schon so gut erzählen kann, und ich freue mich auf weitere Kitageschichten.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Frohe Adventszeit!!

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Adventszeit.

Am Freitag hatte BM Kita-frei und ging mit ihrer Oma M. in die Sauna. Am späten Nachmittag ging es dann bei etwas Niesel-Hagel-Schneeregen doch noch in die Kita zum Adventsbasar, wo BM mit großem Respekt dem Weihnachtsmann zum ersten Mal in diesem Jahr begegnete. Da der einen Lutscher für sie hatte, blieb er gleich in guter Erinnerung, was hoffentlich hilft, wenn er in den kommenden Wochen immer mal wieder auftaucht. Für ein Foto wollte BM aber sicherheitshalber trotzdem nicht auf Weihnachtsmanns Schoß, aber die erfahrenen Kita-Erzieherinnen hatten wohlwissend ein Schaukelpferd ins Weihnachtsmannhäuschen gestellt, auf dem BM auch wie wild schaukelte und gar nicht mehr weg wollte.

Gestern früh durfte BM dann das erste Beutelchen ihres tollen Adventskalenders aufmachen, den sie von meinen Eltern bekommen hat:

Danach haben wir zu dritt einen Ausflug gemacht bevor wir uns am Nachmittag zum nachbarschaftlichen Glühwein trafen. Um eine Feuerschale herum standen wir mitten auf unserer Straße und hielten einen gemütlichen Plausch während die Kinder um uns herumwuselten. BM hatte vor allem mit Zwillingsmädchen H. von gegenüber wieder viel Spaß. Sie spielten laut kreischend "Decken", wobei ich ihnen jeweils zurufen musste, wo sie sich verstecken sollten, weil sie vor lauter Aufregung gar nicht wussten, wohin sie "henne henne" sollten.

Nach einem gemeinsamen Frühstück bei uns namen meine Eltern BM mit ins Dorf, um Plätzchen zu dekorieren und die ersten schlumpfgroßen Schneemänner zu bauen. Sie war dann schon ganz aufgeregt, weil die große Cousine für nach dem Mittagsschlaf angekündigt war. Beim Kuscheln im großen Bett erzählte sie darum schon mal ihrer Oma: "Ich hak L. doll bieb! L. kommt geich!" Übrigens sagt sie L.s Namen mittlerweile fast richtig - nur mit einem H statt L am Anfang.

Schon die Begrüßung fiel sehr überschwenglich aus, und fortan spielten die beiden Mädels wieder sehr einträchtig. Als L. zwischendurch mal kurz verlauten ließ, dass ihr etwas langweilig sei, schlug BM sofort wieder ihr Lieblingsspiel vor, d.h. die Mädels spielten "Decken". Heutiges Versteck der Wahl war unter Omas und Opas Handtüchern, die durch das ganze Haus geschleift und als Tarnung verwendet wurden.





Außerdem sangen wir mit den altbewährten Liederrollen ein paar Weihnachtslieder. Beim Schneemannlied machte BM schon gut mit, zeigte rote Nase, schwarze Augen, schwarzen Mund und den kugelrunden Bauch. L. sang prima mit, mal mit und mal ohne Ton, wollte uns jedoch leider nicht das in der Kita erlernte neue Nikolauslied vorsingen.





Kurzum, das war ein richtig schönes erstes Adventswochenende!!

PS: Das ist die Lichterkette, die sich BM selbst ausgesucht hat. Unter Böckchen-Androhung stellte BM klar, dass es diese und auf gar keinen Fall irgendeine andere sein durfte.

Donnerstag, 29. November 2012

Puppi

Schon sehr lange sagt BM auf ihre ganz eigene Art Puppi zu ihrem Nucki (wobei das "u" fast wie ein "o" klingt).

Heute Abend beim Tag-erzählen grinste sie mich schelmisch an und sagte doch tatsächlich (fast richtig) "Mucki". Neeeeiiiin, schrie ich.... zumindest innerlich, denn das BM-Wort klingt so niedlich, dass sie es bitte-danke niemals richtig sagen soll!!

Also schluckte ich nur und fragte: "Wie sagst du denn das immer." Und BM antwortete glücklicherweise "Mein Puppi". Ich hab ihr dann erklärt, dass sie das gern weiter so sagen kann, und hoffe, sie hält sich daran.

Angekettet

Ich kann nicht aufstehen. Mein gar nicht mehr so kleines Baby liegt auf mir und schläft. Und kichert im Schlaf. Ich fress sie auf. Wovon sie wohl träumt?

Und weil ich mich nicht losreißen und aufstehen mag, veröffentliche ich mal schnell meine BM-Mund-Notizen von den vergangenen zwei Abenden.

Manateter - Thermometer
Einer nicht da! - Keiner da!
Elledant - Elefant
Haffe - Giraffe
Horn - Nashorn
Tiege - Ziege
Neemann - Schneemann
hunte Haus - buntes Haus
Viele Baumen - viele Bäume

Ich hote Döwe Arbeit fahrn. Dühüß! Ich dehn geich Arbeit. Dahinten. Alles mitnehmen. Ganz oben ich hiegen. Papi zuhucken ich runter fahrn. Hukgauer fahrn. Mami, Papi kommt auch mit. Ich fahr nich Kita. Einmal schlafen, morgen, ich Kita, Papa kommt nach Hause.

Papa bieb hab, doll. - Ich habe Papa doll lieb!

Ich doll müde. Puppi haben, ikel holen, gafen. Gähne puten. Unter Decke gehn.

Aber das war natürlich nicht ihr Ernst.

Sonntag, 25. November 2012

Leine unten

Gestern blieb BM erstmalig ohne meckern oder gar weinen 10 Minuten ganz alleine unten, während ich oben ein paar Sachen für den geplanten Ausflug zusammen suchte. Normalerweise will sie unbedingt mit, was dann meist damit endet, dass ich neben einem Haufen Krimskrams auch noch 12 Kilo BM hoch und runter schleppe.

Gestern jedoch reagierte BM überraschend indifferent als ich ankündigte, jetzt nach oben zu gehen. Na gut, also flitzte ich hoch und suchte die sieben Sachen zusammen, um schnellstens wieder in BMs Reichweite zu sein. Da sie jedoch ganz versunken spielte setzte ich mich auf die Treppe und beobachtete sie heimlich durch die Stufen.

Sie plapperte und "sang" die ganze Zeit, malte ein bisschen, fand Knete unter dem Tisch, holte ihren Kinderbesen aus der Küche, um die Knete wegzufegen... und ging dann nahtlos in Scheißelkram über:

Sie stellte ihren Kindertisch auf die Couch, räumte ihr Malzeug dazu und versuchte erfolglos Knete aus der Schachtel heraus auf die Couch zu bekommen. Als sie dann dazu ansetzte sich auf den Stuhl auf der Couch zu setzen, schritt ich ein, denn ein Loch im Kopf pro Woche ist wohl ausreichend.

BM kann also auch spielen, wenn kein Erwachsener zum Beiatmen verfügbar ist. Jetzt muss das nur noch ohne Scheißelkram klappen.