Sonntag, 14. Februar 2010

Hebamme?

Wenn man so durch's Netz surft, wird man ja ständig daraufhin gewiesen, dass man unbedingt eine eigene Hebamme braucht. Für die Vorsorge. Für Akupunktur. Für homöopathische Mittelchen. Damit man die Geburt dann mit dieser Dame durchlebt, mit der einen dann schon ein enges Band des Vertrauens verbindet.

Also, ich glaube, dass ist nicht so das Wahre was für mich. Die Vorsorge lasse ich lieber bei Frau Doktor machen. Und auf Akupunktur und Räucherstäbchen stehe ich auch nicht.

Auf Empfehlung von meiner Freundin F. werden wir uns jedoch am 6. April mal zu einem Infoabend in die örtliche Hebammenpraxis gehen. Wenn uns das zusagt, werde ich dort auch zum Geburtsvorbereitungskurs gehen. Dort kann man mir dann auch eine Hebamme für die Nachsorge vermitteln.

Was meint ihr dazu? Sollte ich mich doch um eine Beleghebamme bemühen? Ich stelle dazu gleich noch eine Umfrage ein.

Ansonsten lümmele ich jetzt grade mal wieder auf der Couch. Es grault mich schon ein wenig davor, morgen wieder zur Arbeit zu gehen. Da muss ich gleich wieder würgen. Nee, so schlimm ist es da nicht, aber die Übelkeit hat mich leider noch fest im Griff. Die neuen Tabletten kann ich dann ja auch erst Abends nehmen, weil die müde machen, was auf Arbeit nicht grad ideal wäre. Außerdem darf man danach nicht Autofahren, müsste also im Büro campieren. :-)

Kommentare:

  1. Ich habe auch noch keine... Du musst halt gucken, was du brauchst: wenn du extrem ängstlich bist, ist eine Hebamme für die Vorsorge nicht schlecht, denn dann kannst du das so takten, dass die dich untersucht, wenn du gerade mal länger nicht bei deiner Gyn bist. Eine Hebamme kann die Herztöne über den Bauch abhören und den Muttermund ertasten und so. Ansonsten braucht man die vorher wirklich nicht. Eine Beleghebamme braucht man auch nicht wirklich- das heißt ja, dass sie vor, während und nach der Geburt für dich da ist, was ja eigentlich ganz nett ist. Aber: stell dir vor, du bist 24 h im Kreissaal und die arme Frau muss die ganze Zeit da sein. Da kann die dir am Ende auch nicht mehr so gut helfen. Normale Hebammen wechseln sich ab und du merkst unter den Schmerzen eh nicht, wer da an dir rumzerrt. Außerdem kostet eine Beleghebamme so ca. 300 Euro. Eine normale Hebamme zur Nachsorge reicht aus und wird auch von der KK bezahlt- die muss dir aber nun wirklich sympathisch sein, denn die zieht für ein paar Wochen nach der Geburt quasi bei euch ein. Also triff dich vorher mit mehreren und such dir die Netteste aus! snow

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  2. Ich muss widersprechen. Im Idealfall macht die Hebamme ein bisschen Vorsorge mit, denn nur so lernst du sie schon richtig kennen. Mit ängstlich sein hat das nix zu tun. Ne Hebamme kannst du zB ganz andere Sachen zur Schwangerschaft oder auch zur Geburtsvorbereitung fragen als den Arzt, der oft wenig Zeit hat. Ich hätte das nicht missen wollen. Was die Beleghebamme angeht: hör auf deinen Bauch. Ich hätte es gemacht, wenn ich noch eine bekommen hätte. Und doch: du merkst sehr wohl, wer da neben dir steht und dir zwischen die Beine schaut - sorry den Ausdruck. Auf jeden Fall solltest du die Hebamme sorgfältig auswählen und auf dein Bauchgefühl hören. Viel Erfolg!

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  3. Also bin auch nicht so der esoterische Typ. Ich habe einen Crash-Geburtsvorbereitungskurs besucht der nur ein WE lang war und eigentlich gar nicht esoterisch angehaucht war. Den fand ich gut, weil er informativ war.

    Und ganz ehrlich während der Geburt habe ich eh nicht soooo viel mitbekommen. Ich habe auch Schichtwechsel der Hebammen miterleben müssen und mir war es egal. Wirklich! Vorher habe ich mir wirklich super viel Gedanken gemacht wie furchtbar es doch sein muss, sich vor vielen unbekannten Menschen in so eine Lage zu begeben. Es kommt wirklich eh immer anders als man denkt.

    Eine Nachsorgehebamme fand ich schon ziemlich wichtig. Ich habe sie vorher kennen gelernt und war sehr, sehr froh das sie uns nach der Geburt zu Hause so liebevoll betreut hat. Wir hatten doch sehr viele Fragen.

    Meine Frauenärztin ist wirklich toll, deshalb hätte ich die Vorsorge nie von einer Hebamme machen wollen. Meine Ärztin hat sich wirklich viel Zeit für mich genommen.

    Bei der nächsten Schwangerschaft würde ich mir auch keine Beleghebamme nehmen (bei der ersten wußte ich nicht einmal was das ist:-)). Aber das muss wirklich jeder selber wissen.

    Ach und die doofe Übelkeit war neben dem Sodbrennen in den letzten Schwangerschaftswochen wirklich das schlimmste an der ganzen Schwangerschaft. Bei mir war die Übelkeit wirklich nach der 12 Woche vorbei.

    Ich wünsche Dir alles, alles Gute für die weitere Schwangerschaft und ganz wichtig: vertrau auf Dein Gefühl!

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  4. Ich würde immer wieder eine Hebamme nehmen, die ich schon kenne! Es ist schön jemand vertrauten dabei zu haben.
    Außerdem habe ich auch viele Vorsorgeuntersuchungen von meiner Hebamme machen lassen. Ich fand das viel entspannter: wenn ich einen Termin hatte, hat sie entweder schon auf mich gewartet oder ist zu mir nach Hause gekommen.
    Und dann hatte sie nur Zeit für mich. Beim Dok musste ich immer warten, dann rein zur Untersuchung, dann warten, dann zum CTG usw.
    Bei der Hebi gibts ne gemütliche Couch, einen Tee oder Kaffee...

    Hat was von Privatpatient :-)

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  5. Ich wüerde meinen .erst mal den Infotermin wahrnehmen und nochmal in mich gehen ob so etwas überhaupt was bringt.ich würde das nicht brauchen.Mir ist mal ein Psychologe angeraten, ja sogar mal verschrieben worden obwohl ich mir über alles klar war.Ok ich hab ihm was gesagt er hat mir was gesagt und ich weiß am Ende habe ich ihm bestimmt geholfen.

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  6. Schwere Entscheidung. Schaun wa mal.... Erstmal mus S.b.k.v.S. wieder richtig auf die Beine kommen. Gerade schläft sie schon wieder auf der Couch und immer wenn ich vorbei gehe reißt sie kurz die Augen auf und tut so als ob sie nicht schläft :-D

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