Sonntag, 5. Februar 2012

Zähne #10 & #11

Vielleicht war das der Grund für die rabenschwarzen Nächte in der vergangenen Woche? Nachdem sich die oberen Backenzähne ja ganz heimlich rausgedrückt hatten und von mir erst entdeckt wurden, als sie schon recht weit draußen waren, habe ich nun täglich nach weiteren Zähnchen Ausschau gehalten. 

Am vergangenen Donnerstag sah ich sie dann. Anstatt schön symmetrisch erstmal mit dem unteren, rechten Schneidezahn weiterzumachen, hat BM nun zwei Backenzähne im Unterkiefer. 

Eingeweiht

Nachdem wir seit nunmehr 2 Monaten in unserem Häuschen wohnen fand gestern die Einweihungsfeier statt. Knapp 40 Familienmitglieder, Freunde, Helfer und neue Nachbarn tummelten sich in teilweise wechselnder Besetzung im Erdgeschoss während BM trotz ohrenbetäubender Lautstärker größtenteils friedlich in ihrem Zimmer schlief. Meine Befürchtungen, dass Essen könnte nicht reichen, wurde natürlich nicht bestätigt, auch wenn das Tantchen vergaß, den Geflügelsalat mitzubringen, auf den Mutti und ich uns so gefreut hatten. Auch R.'s Befürchtungen, der Alkohol könnte nicht reichen, bewahrheiteten sich nicht, obwohl wir die gesamte Fete aus "Restbeständen" vergangener Feiern bestritten und R. gemeinsam mit dem Ex-Ausbilder-Schrägstrich-verrückter-Skiurlaub-Kumpan nebst Begleitung zu guter Letzt noch einmal alles daran setzten.

Es war richtig schön, unser neues Zuhause mit vielen lieben Menschen zu feiern. Hier sollte nicht unerwähnt bleiben, dass vor allem O.M. (siehe auch hier) abenteuerliche Wege nahm, um zu uns zu gelangen und aus zwar erklärten, aber meinerseits nicht verstandenen Gründen plötzlich hinter dem Haus auftauchte und an die Terrassentür klopfte (wobei er sich offensichtlich über fremde Grundstücke geschlichen haben muss). Wir haben ordentlich einen weggeschnattert, zumal wir einige unserer Gäste nicht allzu oft treffen. Besonders gefreut habe ich mich auch über den Schnack mit Nachbarin Y., mit der ich bislang noch nicht wirklich viel gesprochen hatte. Sie ist wirklich sehr nett, und wir werden uns wohl in der kommenden Woche mal zu einem Kinder-spielen-lassen-und-selber-Kaffee-trinken treffen. 

Nein, liebste F. und A., ihr werdet natürlich auf immer und ewig DIE BESTEN NACHBARINNEN DER WELT bleiben. Dieser Rang wird euch ganz sicher nicht abgelaufen!!

Gegen Mitternacht lichtete sich die Runde deutlich während ich gerade BM mit Milch und Geduld wieder in den Schlaf säuselte. In kleiner werdender Runde verging die Zeit wie im Fluge bis BM entschied auf gar keinen Fall mehr alleine schlafen zu wollen, so dass ich um 4 Uhr mit ihr ins große Bett ging. Für R. wurde es sogar noch später, doch da schlief ich schon wie ein Stein.

Wir hatten richtig viel Spaß, und das Häuschenhat seine erste Sause unbeschadet, wenn auch etwas etwas zerzaust und klebrig, überstanden.

Nachmieter

Die Wohnung, in der ich aufwuchs, die ich nach meinen England-Jahren von meinen Eltern übernahm, in der unser BM ihre Babyzeit verbrachte und die wir im Dezember für unser Häuschen verließen, ist seit Freitag das Zuhause von meiner liebsten F., J., C. und Klein-T.

In wochenlanger, schwerer Arbeit und ein wenig wohlwollender Zuarbeit durch die Wohnungsbaugesellschaft hat J. aus der in die Jahre gekommenen Wohnung ein richtig schönes, gemütliches Zuhause gebaut. Für mich wirkt es sehr unwirklich und leicht schwindelerregend, in der vertrauten Straße, in die vertraute Eingangstür hoch zur vertrauten Wohnungstür zu gehen und dann in eine völlig neue Wohnung zu kommen. Eine Wand wurde versetzt, neue Türen eingebaut und natürlich sehen auch Wände und Böden ganz anders aus. 

Nachdem wir kurz vor Klein-T's Geburt vor zweieinhalb Jahren den Umzug von der Drei-Zimmer-Wohnung im ersten Stock in die größere Vier-Zimmer-Wohnung im fünften Stock (ohne Fahrstuhl) machten, fand am Freitag nun der (teilweise) Umzug runter vom Mount Everest fünften Stock in unsere alte Wohnung einen Aufgang weiter im ersten Stock statt. Was soll ich sagen: Der fünfte Stock ist verdammt hoch, wenn man ihn immer wieder erklimmt, um neue Kisten zu holen. Danach hatte ich Rücken, was immer noch anhält. Das hatte ich zu extremsten BM-Schlepp-Zeiten nicht. Ich werde wohl wirklich alt. 

Jedenfalls wünschen wir unseren lieben Freunden eine glückliche Zukunft in ihrem neuen Heim und freuen uns, dass unser altes Heim so tolle Bewohner gefunden hat!!
PS: Der Umzugstag war auch Ursache für "Schlüppi-Schrank-Gate". Wie gut für den Familienfrieden, dass letztendlich der Schlüppi-Schrank doch noch einen neuen Platz im verkleinerten Schlafzimmer gefunden hat. :-)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Was macht man eigentlich....

.... während die Putzfrau durch's Haus wirbelt, ohne ihr dabei im Weg zu stehen oder allzu faul zu wirken?

Hier findet gerade ein Probeputzen statt. Das zweite, nachdem die erste Putzfrau.... äh.... sehr seltsam war. Ein klitzekleines bisschen dekadent finde ich das schon, aber Freizeit ist ein sehr kostbares Gut, das wir uns hiermit um ein paar extra Stunden erweitern. Ich hoffe sehr, dass wir uns heute einig werden, denn Putzen war noch nie mein Steckenpferd.

Dienstag, 31. Januar 2012

Rabenschwarz

Ein paar wenigen besseren Nächten folgen immer umso schlimmere, rabenschwarze Nächte, die uns regelmäßig an unsere Grenzen treiben. Ich bin so müde und traurig.

Sonntag, 29. Januar 2012

Reihum

Familie Isndingwa hatte ein wunderbares, entspanntes Wochenende zu dritt. Wir haben eigentlich gar nichts Aufregendes gemacht, außer eben die Tage zusammen zu genießen.

BM erfand heute ein neues Spiel. Nacheinander wird auf Papa, Mama und BM gezeigt. Dabei müssen alle den jeweiligen Namen rufen. Papa und Mama sagt BM auch mit, wenn auch nicht immer 100% treffsicher. Manchmal heißen wir beide Mama, dann wieder beide Papa.

Den eigenen Namen sagt BM noch nicht, beömmelt sich aber immer auf's Neue, wenn sie sich auf die eigene Brust tippt und wir ihren Namen rufen.

So geht das in rasendem Tempo immer wieder reihum während wir alle kichern und lachen. In solchen Momenten kann man gar nicht anders als rundum glücklich sein. Wir sind Familie Isndingwa.

Samstag, 28. Januar 2012

Kantinenchefs

Vorgestern fand unser Abteilungsneujahrsevent statt. Diesmal kochten und aßen wir gemeinsam. Es war zwar nicht so durchgestylt und professionell wie der "Kochkurs" bei Culiartis, bei dem ich vor zwei Jahren mit F. und A. war, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. 

Hierzu hatte mein Chef den Küchenchef und seinen Companion engagiert, die uns in einer großen - also nicht der firmeneigenen - Kantine Kantinenrestaurant bei der Herstellung von drei leckeren Gängen unterstützten. Die beiden haben das echt super gemacht und alle 14 anwesenden Kollegen hatten viel Spaß dabei. Es war auch sehr interessant mal hinter die Kulisse zu schauen. Da waren zum Beispiel riesige Bottiche mit Mehl, Butter, Paniermehl. Ein acht Meter langer Geschirrspüler. Eine mobile Induktionskochstation mit einer Kuhle für einen Wok, der oll und verbeult war, aber offenbar viiiieeel besser ist als die neu gekauften Woks. Ein Werkzeugkoffer voll mit unterschiedlichsten Messern und Kochgeräten....

Am Ende hingen wir alle kugelrund auf unseren Stühlen und bemitleideten uns ein wenig, weil wir alle noch Auto fahren mussten und somit das reichhaltige Angebot an Magenaufräumern ablehnen mussten. Alle waren gut drauf und die Arbeit wurde nicht einmal erwähnt. Somit war es ein wirklich gelungener Abend.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Gestaunt

Ein wenig abergläubig bin ich ja schon, was diese Blog-es-und-es-verschwindet-Ding angeht. Aber ich muss hier einfach mal festhalten, dass BM die letzte Nacht KOMPLETT im eigenen Bett verbrachte.  Das erste Mal seit.... äh.... BM noch ganz klein war und nach jedem stündlichen Stillen wieder ins eigene Bettchen gelegt wurde.

Nee, nicht durchgeschlafen. Es gab die üblichen 3 - 4 Unterbrechungen inkl. einer längeren Milchpause. Danach ließ BM sich jedoch anstandslos wieder ins Bettchen legen, so dass ich heute früh vor lauter Überraschung hell wach war, weil die Uhr fünf vor sechs anzeigte als BMs Stimmchen wieder durch's Babyfon schallte. 

Das war so eigentlich auch gar nicht geplant gewesen. Ich muss zugeben, dass wir in den letzten Monaten relativ lax waren und BM beim ersten Rufen in unser Bett holten, ohne wirklich zu versuchen, sie im eigenen Bettchen wieder hinzulegen. Grundsätzlich waren wir uns einig, dass wir das irgendwann mal wieder angehen wollten, aber der richtige Startschuss war eigentlich noch nicht gefallen. 

In den vergangenen knapp zwei Wochen machte BM es uns jedoch Nachts wieder ziemlich schwer, indem sie sich jeweils ab ca. 3.30 Uhr ein bis anderthalb Stunden durch unser Bett wälzte, auf mich warf, an meinen Fingern knetete und versuchte sich MEINE Finger ins eigene Auge zu pieksen (echt, sie macht das schon ewig und es nervt mich total). 

Jedenfalls hatten wir uns vereinbart, dass wir sie in dieser nächtlichen Wachphase nicht mehr in unser Bett holen würden, sondern jeweils einer von uns beiden mit ihr im Kinderzimmer bleiben wollte, damit wenigstens der andere schlafen könnte. Ich war also darauf eingerichtet, eine Stunde an BMs Bett zu sitzen. 

Lange Rede kurzer Sinn. BM trank die Flasche aus und schlief sofort wieder ein. 

Bitte, bitte, bitte NOCHMAL!!!!
___________

PS: Die gestrige Nacht ging schon gut los, weil BM in R.'s Obhut erstmalig seit Monaten innerhalb von 10 Minuten eingeschlafen war. Heute hingegen dauerte es (bei mir) schon wieder eine dreiviertel Stunde.... Ich wage also nicht zu hoffen, dass sich das sobald wiederholen wird. 

PPS: Ihr dürft trotzdem gern eure Daumen für uns drücken!!

Dienstag, 24. Januar 2012

Mit Essen spielt man nicht

Ich so: "Mit Essen spielt man doch nicht!"

BM so: *jauchzendindiehändeklatsch*

Wie soll man da eigentlich ernst bleiben?


Samstag, 21. Januar 2012

Vom Opa-Lied und Dirigieren

BM hat eine wunderbare Familie. Vor allem ihre Omas und Opas sind jederzeit zur Stelle und bespaßen sie mit größtem Einsatz. Ganz klar, dass BM sie darum auch ganz doll lieb hat und mit vielen Küsschen und Niedlichkeiten belohnt. 

Es ist also auch kein Wunder, dass BMs neueste Wörte "Oma" und "Opa" sind. 

Meine Familie wird sich noch gut daran erinnern wie Prinzessin L. immer melodisch "opa-te", d.h. das Opa-Lied sang, als sie selber noch ganz klein war. Auch wenn BM sich das unmöglich abgehört haben kann, so "singt" sie jetzt seit zwei Tagen auch immer das Opa-Lied. Zum Fressen!!

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Als ich mit BM noch zum Babyturnen ging - also vor ewigen Zeiten - und BM das einzige Kind war, das sich umherkullerte, während alle anderen Kinder noch auf dem Rücken lagen, sang und spielte ich quasi mehr für mich allein, weil BM immer Besseres zu tun hatte als wie die anderen Babys ihre Mama mit großen Augen zu beobachten. Auch das Fähnchen-Lied riss sie damals nicht vom Hocker sondern wurde ignoriert. .... und ich hatte quasi für nüscht und wieder nüscht regelmäßig einen "Fähnchen-Ohrwurm".

Seit jedoch BMs Oma das Lied in einem Buch gefunden und wieder eingeführt hat, ist es ganz klar BMs Lieblingslied. Oft kommt sie an, hält das Händchen in die Luft und gibt nicht eher Ruhe bis man das Fähnchenlied singt. Es ist auch wichtig, dass alle Anwesenden mitmachen. Nur BM selbst nimmt das eigene Händchen wieder runter sobald man anfängt zu singen. Reicht doch, wenn die anderen Händchen sich drehen, denkt sie sich wohl. 

Singe ich zwischendurch oder beispielsweise beim Einschlaftheater ein falsches irgendein anderes Lied, werde ich meist recht schnell gestoppt, indem BM ein Händchen in die Luft hält. Ganz klar, es darf nur das Fähnchenlied sein.

Das muss jetzt mal gesagt werden

Auch wenn es meine Schwiegerfamilie regelmäßig schüttelt, wenn ich "frühs" sage, bin ich eigentlich ein Mensch, der es ganz und gar nicht aushalten kann, Tippfehler stehen zu lassen oder gar grammatikalisch Inkorrektes zu lesen. 

In Ermangelung einer besseren Idee setzte sich das Synonym Babymädchen für.... äh.... na eben Babymädchen kurz nach der Geburt fest. Lange Zeit habe ich dann auch immer DAS Babymädchen geschrieben, was mir nun seit einiger Zeit aber zu bunt wurde, weil es erstens zu lang war und es zweitens immer mal wieder blöd war, die sächliche Form durchhalten zu müssen. 

Nun ist das Babymädchen ja auch kein Baby mehr, so dass ich nun seit einiger Zeit BM als Eigenname verwende. Und BM ist ein Mädchen, also eine SIE. 

Wissta Bescheid. :-)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Zähne #7, #8 und #9

Es ist mal wieder Zeit für ein Zahn-Update. Am 9. Januar killerte ich BM so ab, dass sie laut kreischend den Mund aufriss.... woraufhin ich einen Überraschungskreischer losließ, denn da blitzten mich doch tatsächlich oben zwei Backenzähne an!! Ehrlich gesagt waren sie sogar schon relativ groß und somit sicherlich nicht soeben erst durchgebrochen. Trotzdem nehme ich den 9. Januar als Tag der Entdeckung für die Grafik her. 

Im nachhinein betrachtet hatte BM einige Tage zuvor auch ein paar schlechtere Nächte als sonst. Also noch schlechter als die üblichen Nächte mit ca. 2 Trinkpausen plus zusätzlichen Wach- und Weinphasen. 

Anfang dieser Woche fingen die Nächte dann wieder an unruhiger zu werden. Montag zu Dienstag schlief BM erst erstaunliche acht Stunden von 19 - 3 Uhr durch, nur um dann zwei Stunden lang wach zu sein und morgens wiederum  nicht aus den Federn zu kommen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwickelte BM sich dann wieder einmal zum Glühwürmchen. Es fieberte anderthalb Tage in Oma R.'s Obhut leicht vor sich hin, war aber eigentlich recht guter Dinge. 

Im Nachhinein können wir das wiederum auf ein Zähnchen schieben, denn unten links blitzt ein kleines weißes Eckchen hervor. 

Montag, 16. Januar 2012

Schnauben

Für Nicht-Eltern ist das wahrscheinlich bedeutungslos. Viele Eltern hingegen werden unsere Freude darüber verstehen, als Babymädchen irgendwann nicht mehr nur R.'s lautes Schnauben mit ihrem kleinen Näschen nachmachen wollte, um ihn zum Trompeten Nase putzen aufzufordern, sondern es urplötzlich tatsächlich in ein Taschentuch schnauben konnte!! 

Während viele Kinder sich noch mit Händen und Füßen gegen Rumgewurschtel mit Taschentüchern an der Nase wehren, fordert BM uns (seit sie 15 Monate alt wurde) durch Nasekräuseln und Schnauben dazu auf, ein Taschentuch anzuwenden, in das sie dann auch ganz erfolgreich hineinschnaubt. 

Nüscht is mit verkrustetem Schloddernäschen. Soweit kommt es nicht bei unserem Prinzesschen!! YEAH!!

Nicht sprechen

Babymädchen ist ja nicht gerade ein Plappermäulchen. Das heißt, mittlerweile plappert sie zwar recht viel, aber bislang ist außer Mama, Papa, Mama, Da!, Mama, Ja (geflüstert) und ein gelegentliches Na! Na! (Nein) noch nicht viel Verständliches dabei. Derzeit sagt sie auch oft "Aaauuu" oder "Aaauuuff", aber in so unterschiedlichen und missverständlichen Situationen, dass wir uns noch nicht einigen konnten, ob damit tatsächlich "auf" oder "auch" oder einfach etwas ganz anderes gemeint ist. 

Sprechen ist also noch nicht so Babymädchens Ding. Dafür jedoch macht sie sich mit Mimik und Gestik wunderbar verständlich. Manchmal kommt es einem so vor als würde sie ganze Sätze "zeigen" ....und dass wo ich mich doch nie durchringen konnte, Babyzeichen mit ihr zu üben. Geschadet hat ihr das aber offenbar nicht.  Auch Babymädchens Kita-Erzieherin hat schon gesagt, wie gut Babymädchen sich verständlich macht, obwohl sie noch nicht sprechen kann. Stolz sind wir ja sowieso, aber irgendwie ist es schön, sowas von jemanden zu hören, der hunderte von Kindern kennengelernt hat.

Ich muss wirklich mal wieder mehr bloggen, denn jeden Tag verblüfft Babymädchen mich mit neuen Nicht-sprech-Sätzen. Hier mal ein paar Beispiele, die mir gerade einfallen:

Hand an BMs Ohr, Hand an Mamas Ohr = telefonieren

"Papa" und Hand an Ohr = Wir wollen Papa anrufen.

Auf Mamas Handgelenk tippen = Mach mal die Uhr ran!

Auf Mamas Schrank zeigen = Mama, zieh dir was an!
Auf Mamas Hals tippen = Wie siehst du eigentlich aus? Mach mal ne Kette um!

Fussel aufheben, zum Mülleimer gehen, "äh-äh" = Der Dreck muss weg!

Auf Füße / Hausschuhe zeigen = Sofort Hausschuhe anziehen!

Auf Garderobe / Jacke / Stiefel zeigen = Rausgehen! .... oder Alles an seinen Platz aufräumen!

Kopf anfassen = Mütze aufsetzen! Alle Mann!

Händchen antippen = Hände waschen / Handschuhe anziehen

Teller weggeben / am Lätzchen zotteln = Satt!

Auf Teller zeigen = Ich will noch etwas essen!

Auf Teller von jemand anderes und in die Küche zeigen = Hol dir mal noch etwas zu essen!

Auf Po zeigen / Hose runterziehen = Will auf's Töpfchen!

An Haaren zuppeln = Haare kämmen

Finger ans Ohr = Ohren sauber machen

Auf Kühlschrank zeigen / Vor dem Hochstuhl herumstampfen = HUNGER


Das sind nur einige der offensichtlichen Nicht-Sprech-Zeichen. Noch viel erstaunlicher sind oft die subtileren Zeichen mit denen sie sich verständlich macht, die man jedoch kaum anschaulich erklären kann. Jedenfalls sind wir jeden Tag auf's Neue begeistert wie gut man sich schon mit BM unterhalten kann.

Samstag, 14. Januar 2012

BM's Jahresrückblick 2011

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
  • 10. Jeden Tag war etwas los, ich habe habe am laufenden Band neue Dinge gelernt und bin längst kein Baby mehr sondern schon ein richtig großes Mädchen.
2. Zugenommen oder abgenommen?
  • Natürlich zugenommen. Wenn ich krank bin, wird der Babyspeck aber immer ganz schnell weniger und meine Eltern müssen mich danach wieder aufpäppeln damit ich für den nächsten Infekt wieder etwas zuzusetzen habe.
3. Haare länger oder kürzer?
  • Länger, allerdings immer noch nicht soooo lang. Mir passt das aber ganz gut, denn Haarspangen finde ich nur an anderer Leute Köpfe lustig.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
  • Äh? 

5. Mehr Kohle oder weniger?
  • Ich weiß jetzt, wo Mamas Portemonaie ist, also habe ich wohl mehr Kohle zur Verfügung.

6. Besseren Job oder schlechteren?
  • Kleinkind sein ist viiiieeeel cooler als Baby sein. Außerdem gehe ich jetzt auch richtig arbeiten, nämlich in der Kita!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
  • Mehr wohl. Schließlich bin ich eine richtige Fressraupe und würde Mama und Papa die Haare vom Kopf schnabulieren, wenn sie nicht ständig für Nachschub sorgten.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
  • Erkenntnisse. 

9. Mehr bewegt oder weniger?
  • Mehr!! Eigentlich die ganze Zeit, wenn ich wach bin, und auch einen Großteil der Schlafenszeit. 

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
  • Seit ich erst weniger und dann gar nicht mehr von Mama gestillt wurde, bin ich wie jedes Kleinkind ziemlich oft erkältet. So richtig mit Fieber war ich aber zum Glück nur dreimal krank.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
  • Wenn ich Fieber habe, bin ich sehr leidend und fühle mich so richtig elend. Dann muss ich auch immer sehr viel weinen und bin ganz schlapp, so dass ich unbedingt rund um die Uhr auf Mamas oder Papas Arm sein muss.

12. Der hirnrissigste Plan?
  • Oh, da gibt es so einige. Beide Fäuste auf einmal in den Mund stecken. Die ganze Nacht aufbleiben. Mich selber wickeln. Joghurt mit den Händen essen. Mich auf die Antirutschmatte in der Wanne legen, obwohl die unter Wasser ist. Und so weiter und so fort.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
  • Als ich noch ganz klein war und gerade sitzen gelernt hatte bekam ich meinen Hochstuhl. Einmal (haha) warf ich etwas herunter und dachte mir, dass ich das ja einfach schnell aufheben könnte bevor Mama etwas merkt. Ich hing schon kopfüber heraus und versuchte mit den Beinchen nachzuschieben als Mama mich mit einem Aufschrei festhielt. Seitdem werde ich immer angeschnallt.

14. Die teuerste Anschaffung?
  • Schuhe.

15. Das leckerste Essen?
  • Ich esse gerne Nudeln, Würstchen und Käse. Und ich liebe Kuchen und Kekse, obwohl ich das eigentlich nicht verraten soll, weil das angeblich noch nix für mich ist.

16. Das beeindruckendste Buch?
  • Ich kann ja noch nicht lesen, also weiß ich nicht wie das Buch heißt. Aber da sind ganz viele kleine bunte Bildchen drin, die ich immer und immer wieder angucke, zeige und kommentiere. Ente, Ball, Bagger, Hahn, Papagei, Teller, Hund.... ich kann gar nicht genug davon bekommen.

17. Der ergreifendste Film?
  • Mama hat mir auf ihrem Handy mal ein Video gezeigt, in dem ICH in meinem Zimmer spiele. Das war lustig!!

18. Die beste CD?
  • Eigentlich egal. Es ist ganz schön kompliziert die Dinger aus den Hüllen zu bekommen. Sie sehen dann zwar ganz cool aus, interessieren mich aber eigentlich nicht besonders.

19. Das schönste Konzert?
  • Ich liebe es, wenn meine Menschen für mich singen. 

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
  • Mama und Papa.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
  • Mama und Papa.

22. Zum ersten Mal getan?
  • Oh, da gab es eigentlich jeden Tag irgend etwas. Jedenfalls tun Mama, Papa und meine Menschen ständig ganz überrascht und aufgeregt. Einiges davon findet man auch hier.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
  • Seit ich nicht mehr jeden Tag mit Mama zu Hause bin, war ich erst nur noch selten und dann gar nicht mehr in der Manduca. Als ich dann aber kurz vor Weihnachten krank wurde, zeigte ich immer wieder darauf, weil ich ganz nah bei Mama sein wollte. Eigentlich findet Mama mich jetzt aber schon zu schwer, zumindest zum vorne Tragen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
  • "NEIN!!"

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
  • Manchmal weiß ich das selber nicht so genau. Dann trampel ich mit den Füßen, schreie und drücke ein paar Wuttränchen raus. Keiner versteht mich dann. Ich auch nicht. Aber WICHTIG war es auf jeden Fall.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
  • Mich selbst. Da bin ich völlig uneitel, schließlich sagen mir immer alle wie süß, toll, schlau und bezaubernd ich bin. Da muss wohl was dran sein.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
  • Ein neues Zuhause. Püppi. Spielküche. Ball. Puppenbuggy. Musikinstrumente. Holzgemüse. Fernbedienung. Handy.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
  • "FEEEEIIIIINNNN!!"

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
  • "Mama.", "Papa." .... Den Rest versteht leider noch keiner.

30. Dein Wort des Jahres?
  • „Mama".

31. Dein Unwort des Jahres?
  • NEIN!!

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Rückblick 2011


1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
  • 9. Es war echt wieder ein richtig tolles Jahr. Nur 2010 mit Schwangerschaft und BM-Geburt ist wohl kaum jemals zu toppen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
  • Erst super abgenommen. Mit viel essen, null Sport, viel BM-Schleppen und vor allem Stillen, Stillen, Stillen. Danach kamen dann blitzschnell wieder fünf Kilo drauf. Manno!!

3. Haare länger oder kürzer?
  • Erst viel länger, weil Mutti-Frisur mit Zopf. Seit ich wieder arbeiten gehe sind die Haare wieder kürzer, auch wenn ich weiterhin viel zu viel Zeit zwischen Friseurbesuchen vergehen lasse.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
  • Kurzsichtiger. Also die Augen. Ansonsten: Umsichtiger.

5. Mehr Kohle oder weniger?
  • Weniger. Erst Elterngeld, dann Haus gekauft. 

6. Besseren Job oder schlechteren?
  • Mmh. Unentschieden. Erst Elterngeld, nun wieder Personaltante.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
  • Wir haben das Häuschen gekauf. Wissta Bescheid.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
  • Mmh. Nee, ich glaub nicht. 

9. Mehr bewegt oder weniger?
  • Mehr! BM besteht darauf.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
  • Zum Glück nichts Schlimmeres als ein paar Erkältungen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
  • Ich hasse Schnupfen immer, weil ich dann ständig das Gefühl habe zu ersticken.  

12. Der hirnrissigste Plan?
  • Lange Zeit war jeder Plan, der den Transport von BM im Auto oder Kinderwagen beinhaltete absolut hirnrissig.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
  • Siehe Punkt 12. Aus voller Kehle kreischende und schluchzende BM lenkt definitiv vom Verkehr ab. 

14. Die teuerste Anschaffung?
  • Das Häuschen.

15. Das leckerste Essen?
  • All-you-can-eat mit meinen beiden besten Freundinnen im Maoa. 

16. Das beeindruckendste Buch?
  • Öhm. Ich hab mal wieder kaum gelesen. Das soll sich dieses Jahr ändern: Donnerstags ist im Hause Isndingwa jetzt immer Lese-Abend, d.h. Fernseher und Notebooks bleiben aus und wir lesen endlich mal wieder.

17. Der ergreifendste Film?
  • Ich habe eigentlich kaum Filme gesehen. Auffällig ist nur, dass ich seit BMs Geburt noch näher am Wasser gebaut bin und u.a. keine Krimis schauen kann, in denen es um Kinder geht.

18. Die beste CD?
  • Wie 2010: Habe keine gekauft. Bin einfach zu unmusikalisch bzw. desinteressiert.

19. Das schönste Konzert?

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
  • Mit BM natürlich. Und mit R., wenn auch lange nicht soviel wie wir es uns gewünscht hätten.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
  • Mit R. und BM.

22. Zum ersten Mal getan?
  • Oh, ziemlich viele Dinge rund ums Mama-sein. Und ein Haus gekauft.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
  • Durchgeschlafen. Immer dann, wenn BM bei Omas und Opas übernachtete und als ich auf Dienstreise war.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
  • Fünf Kilo. Stress zwischen BM, Arbeit und Häusle-Bau und somit viel zu wenig Zeit für R.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
  • Unerwarteter Weise musste ich R. während der Küchen-Lampen-Fliesen-Farben-Möbel-Auswahl in zig Baumärkten und Möbelhäusern eigentlich nie wirklich überreden, sondern wir waren uns immer erstaunlich schnell einig. Am meisten Überzeugungskraft brauchte ich wohl beim Thema "Fensterbehänge", mit dem Ergebnis, dass auch R. jetzt den Unterschied zwischen Raffrollos, Doppelrollos, Verdunklungsrollos, Plissees und Schiebevorhängen kennt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
  • Familie Isndingwa hat sich dieses Jahr mit dem Häuschen beschenkt.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
  • "Mama". (BM) "Ich liebe dich." (R.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
  • Mmh. Vielleicht "Will BM das ALLEINE machen?"

30. Dein Wort des Jahres?
  • „Name des Babymädchens“, R., Haus.

31. Dein Unwort des Jahres?
  • Mmh. "T*lekom"? "Kackbraun" (die Farbe, welche der Maler im ersten Anlauf für BMs Zimmer verwendete)?

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
  • siehe Blogroll 

Zum Vergleich: Jahresrückblick 2010

Guess who's back!!

Mit einiger Verspätung und erst infolge umfangreicher Telefonate (durch R., ich spreche mit denen nicht mehr) sowie einigem Gemauschel seitens der doofen T*lekom haben wir nun wieder Telefon (nun doch mit neuer Nummer) und vor allem INTERNET im neuen Haus. Das heißt hier wird nun auch endlich wieder Leben einkehren!! 

Ich geb's ja zu: Ich bin wohl sowas wie Internet-süchtig. Der Handyempfang im Häuschen lässt sehr zu wünschen übrig, so dass ich mich wirklich sehr, sehr, sehr über die wiederhergestellte Verbindung ins www freue. Soviele Dinge sind passiert und werden nun wohl nur sehr rudimentär nachträglich in diesen Blog schaffen. Mein Feedreader platzt aus allen Nähten. Nicht wenige der Emails, mit denen Outlook gerade kämpft enthalten To-Do's.

Jetzt beschäftige ich mein Notebook aber erstmal mit diversen Software-Updates, Outlook rödelt mit 627 Emails und -zig Terminerinnerungen herum und ich will das gute Stück nicht noch weiter überfordern.

Samstag, 31. Dezember 2011

Rutscht gut rein!!


Küchenfee

BM spielt seit einer halben Stunde alleine in ihrem Zimmer und kommt zwischendurch nur immer mal gucken, ob ich den Wäscheberg im Schlafzimmer schon bezwungen habe.

Und ich schleiche mich immer wieder an und gucke heimlich zu wie BM in ihrer neuen Spielküche.... äh.... arbeitet. Schränke ein- und ausräumen, Wasser in Tasse, Püppi was zu trinken geben....

Wann ist die eigentlich so groß geworden?


Showtime

Es hat wirklich lange gedauert bis BM die Ringe sicher stapeln konnte. Nu kann sie, und wir werden regelmäßig mit der ohrenbetäubenden Jubelmelodie 'belohnt'.

BM schnappt sich dann denn Stapel-Puh. Und tanzt damit. Ein bisschen tippel-tippel und rundherum drehen. Ich könnt sie schon wieder aufessen, die süße kleine Tanzmaus.

Auch am vom Weihnachtsmann gebrachten Xylophon, Triangel und Rassel hat BM richtig viel Spaß. Von mir hat sie das nicht.


Freitag, 30. Dezember 2011

Weihnachten 2011 - Ein Schnelldurchlauf

Die Adventszeit ist wegen des Umzugs ziemlich spurlos an uns vorbeigegangen. Je weiter sie fortschritt desto unguter wurde mein Gefühl, weil ich immer noch keinerlei Weihnachtsdeko im neuen Haus verteilt hatte. Es gab jedoch die ganze Zeit immer noch soviel zu tun und diverse unordentliche Kramecken, dass ich einfach keine Lust hatte, weitere Unordnung durch weihnachtlichen Krimskrams zu verursachen.  Ich liebe Weihnachten!! Dieses Jahr gab es eben nur andere Prioritäten. Dennoch brachte ich es nicht über's Herz, Weihnachten komplett ausfallen zu lassen.


Darum kaufte ich am 23. ein schönes kleines  Bäumchen und schmückte es - zum ersten Mal - gemeinsam mit R. Ich hatte tatsächlich ein kleines Freudentränchen im Auge, weil wir nun doch einen Weihnachtsbaum hatten. Ein weiteres Stück Zuhause. Zugegebener Maßen findet R. das nicht soooo wichtig und BM hat eigentlich trotz diverser Hinweise meinerseits noch nicht erkennen lassen, dass sie es irgendwie außergewöhnlich findet, dass da ein Baum im Wohnzimmer steht. Für mich ist es aber wichtig und schön.


Irgendwie haben wir es dann auch noch geschafft, alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu besorgen und alle Vorbereitungen zu treffen, so dass wir die Feiertage entspannt angehen konnten. 


Am Heiligabend verbrachten wir erst einen schönen Vormittag zu dritt in unsererm Häuschen und mit einem Spaziergang durch den nicht mehr ganz neuen Kiez. Dann fuhren wir zu R.'s Eltern. Mit meinen nunmehr 32 28 Jahren war dies das erste Weihnachten ohne meine Eltern und meinen Bruder. Somit wirkte es für mich den ganzen Tag etwas unwirklich, dass dies tatsächlich Heiligabend war. Es war jedoch ein wirklich schöner Tag. 


BM war pünktlich zu Weihnachten wieder einigermaßen fit und vor allem gut gelaunt. Nach dem Kaffee pochte der Weihnachtsmann laut an die Wohnungstür - was von BM (wie der Baum) ignoriert wurde. Wir konnten es dann doch überreden, mal nachzusehen. Tatsächlich standen im Hausflur ein großer Sack Geschenke nur für BM.... und das mangels ausreichend Geschenkpapier nur dürftig verpackte Pferd Horst. BM ignorierte den Sack (genau, wie den Baum), schnappte sich Horst und zerrte ihn in die Wohnung um sogleich zu hoppe-hoppe-reitern. Yeah!! R. und ich haben es also geschafft DAS Geschenk zu schenken. 






BM war dann ein klein wenig überfordert mit den vielen Geschenken, die nach und nach aus dem Sack befördert wurden, hielt sich aber tapfer und gut gelaunt und schaffte es mit einiger Hilfe, alle Geschenke auszupacken, die allesamt sehr schön ausgesucht wurden. 






Nach der Bescherung war es auch schon Zeit für BMs Abendessen und dann ging es seit Monaten zum ersten und einzigen Mal anstandslos ins Bett. Genaugenommen schlief es wie ein Baby in meinem Arm ein und ließ sich dann einfach ins Bettchen legen. Ganz ehrlich, mal abgesehen davon, dass BM sowieso das größte Geschenk meines Lebens ist, war dieses friedliche Einschlafen am Heiligabend ganz klar mein Highlight. Und nein, wir konnten das bislang nicht wiederholen.


Danach gab es Kartoffeln und Würstchen für uns Erwachsene bevor auch wir uns ans gegenseitige Bescheren machten. Hierzu wird wie in meiner Familie auch gewürfelt, so dass wir über zwei Stunden zugange waren. Es war ein wirklich lustiger, gelungener Abend mit schönen Geschenken und lieber Gesellschaft. 


Mitten in der Nacht weckten wir dann BM und fuhren mit ihr nach Hause. Das hatten wir bislang noch nie gemacht. Das befürchtete große Schreikonzert blieb aus, jedoch brauchte sie danach recht lange, um wieder in den Schlaf zu finden. 


Den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann bei meinen Eltern im Dorf. Dort gab es noch einmal einen Berg Geschenke auszupacken, was jedoch immer wieder aufgeschoben werden musste und nur schrittweise voranging, weil BM wichtige Dinge spielen bzw. spazieren fahren musste. Letztendlich packte Prinzessin L. dann BM's letzte Geschenke aus. Die beiden Mädels waren beide wieder zuckersüß und haben auch schön miteinander gespielt. Meine Mutti hat dann mega-leckere Ente aufgetischt und BM tatkräftig betüdelt, so dass R. und ich dann auch fast in Ruhe essen konnten. 




Am 2. Weihnachtsfeiertag hatten wir dann Vormittags Besuch von R.'s Cousine nebst Mann und Babymann F., der eine kleine Grinsebacke ist. BM fand ihn ganz okay, machte auch mal ei-ei, fand aber, dass der kleine Junge nix auf dem Arm ihrer Mama verloren hat. 


Am 3. Feiertag 27. Dezember hatten wir Nachmittags ordentlich die Bude voll. Das Haus muss schließlich besichtigt und Geschenke für die Kinder weitergereicht werden, die vom Weihnachtsmann irrtümlich "falsch" abgeliefert worden waren. Meine liebsten Freundinnen F. und A. kamen mit Kindern (und zu 50% mit Mann), und auch meine Tante G. Onkel L. und der kleine Werg waren da. Es herrschte natürlich ein ziemlicher Lärmpegel und Unterhaltung war nicht wirklich drin, aber ich fand es trotzdem schön, alle zu sehen und den Vorkommnissen am "Kindertisch" mit Quasi-Nichte C., Quasi-Neffe T. und BM beizuwohnen. Was für ein Geschmadder!! Babyjunge B. (a.k.a. der kleine Geburtstagsdieb) durfte aber leider nicht lange zu Tante S.b.k.v.S. auf den Arm, weil BM das uncool fand. 


Am 4. Feiertag 28. Dezember hatten wir Besuch von meiner nach München ausgewanderten Freundin F., die uns bei der Gelegenheit auch endlich ihren nicht mehr ganz neuen Freund vorstellte. Den Nachmittag verbrachten wir zum drölfmillionsten Mal in Baumärkten und Möbelhäusern.


Am 5. Feiertag 29. Dezember waren meine Eltern bei uns, um letzte Löcher zu bohren, Dinge anzuschrauben, die Dusche mit Silikon abzudichten etc. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass auch meine Eltern quasi keine Adventszeit hatten, weil sie uns so viel geholfen haben. Das Haus ist nun wirklich komplett fertig und wir machen Werkelpause bis es im Frühjahr mit dem Garten weitergeht. 


Am heutigen 6. Feiertag 30. Dezember - genau - hatten wieder einmal Besuch. Diesmal von J. und M. mit Klein-L., die einiges auszuhalten hatte, weil BM ihr immer wieder tolles Spielzeug zeigte, dass es dann aber natürlich auf gar keinen Fall teilen wollte. Klein-L. krabbelt zwar schon ganz toll, hatte aber gegen unsere kleine Spielzeugdiebin leider keine Chance. Ach ja, und auf meinem Arm durfte sie natürlich auch nicht sein. 


Alles in allem waren es bislang sehr schöne, aber auch anstrengende Tage "zwischen den Jahren". Wir sind gleichermaßen körperlich ausgepowert und durch die gemeinsamen Tage miteinander und in lieber Gesellschaft auch schon ganz gut geistig erholt. Die nächsten Tage wollen wir nun noch einmal ganz entspannt genießen. 

Ausgepackt

Nun endlich möchte ich mich recht herzlich bei Tatti74 für das tolle Wichtelpaket bedanken - und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich erst jetzt darüber blogge. Per Handy geht das immer nicht so gut, und wir haben ja immer noch kein Internet im neuen Haus. Ich hoffe, dass zumindest mein Dankeschön-Tweet bei ihr angekommen ist.


Auch dieses Jahr habe ich wieder bei Sinja80's Blogger-Adventskalender mitgemacht. Schon am 4. Dezember durfte ich Hoppelsche bewichteln. Am 22. Dezember brachte der Postbote dann mein Wichtelpaket von Tatti74, welches ich jedoch erst am Heiligabend öffnen durfte.  Tatsächlich schaffte ich es dann erst kurz nach Mitternacht am 1. Weihnachtsfeiertag, weil solange bei R.'s Eltern waren.


Und WAS für ein Paket das war!! Kennt ihr diese Tasche von Mary Poppins, wo immer mehr Gegenstände herausgezogen werden? So war es mit meinem Wichtelpaket!! Aber seht selbst:




Besonders gefreut habe ich mich über das Glas mit der Cookie-Backmischung, denn ich habe mir vorgenommen, in der schönen neuen Küche auch endlich mal mehr zu backen. Und die Beschreibung klingt so einfach, dass ich das wohl auch hinkriegen sollte. 


Auf die Tee-Blume bin ich sehr gespannt. Die Bilder sehen jedenfalls schon mal sehr schön aus. Ich süße ja normalerweise jeden Tee (und Kaffee) mit Unmengen Süßstoff. Ein Frevel, ich weiß. Bei diesem Tee werde ich das aber natürlich nicht tun, sondern ihn so richtig "schmecken". Ehrenwort! 


Außerdem waren in dem Paket für mich noch Badezusätze, ein Weihnachtskartenhalter sowie diverse Süßigkeiten, die es jedoch bereits nicht mehr gibt. Tatti74 dachte jedoch auch an Babymädchen und packte ein süßes Zoo-Wimmelbuch und ein Buch "für später" mit ein. 


Das war eine Bescherung!! Es hat so viel Spaß gemacht, die vielen Geschenke auszupacken. Liebe Tatti74, noch einmal recht herzlichen Dank für das tolle Wichtelpaket!! 


Und ein weiterer Dank geht an die liebe Sinja80 für die Organisation des Blogger-Adventskalenders. Wenn du mich treulose Tomate trotz dieses viel zu späten Blogposts noch lässt, kannst du mich für nächstes Jahr gleich wieder auf die Liste setzen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Es ist da

Gerade klingelte der Postmann. Neben drei Paketen für diverse Nachbarn kam auch mein Wichtelpaket an. Es ist ziemlich schwer, und die Schüttelprobe ergab.... nix.

Noch zweimal schlafen, dann darf ich es aufmachen!


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Finde den Fehler

1. Der Weihnachtsmann hat via BMs Uropa einen Puppenbuggy für BM gebracht. Eine richtig gute Geschenkidee - findet auch BM. Nur über den Gebrauch sind wir uneins. Setzt man nämlich Püppi oder Teddy hinein, wird sofort auf's Heftigste protestiert. Sooo nicht!! Im Buggy darf nur BM sitzen, was mit den Speckbeinchen noch geradeso möglich ist. Am besten ist es, wenn ich sie dann noch rasant durch's Wohnzimmer schiebe.


2. R. ist auf Dienstreise. Ich bin diese Woche also quasi alleinerziehend. Auf Arbeit ist die Hölle los. Es sind noch tausend vermeintliche Kleinigkeiten im Haus zu erledigen. Wir haben noch längst nicht alle Weihnachtsgeschenke.... Und nun ist BM auch noch krank. Erkältung mit Fieber. Nachts - zum Glück nur ganz leichte - Pseudokrupp-Anfälle. Und gestern Abend dann die leicht angedaute Abendmilch auf uns beiden plus (Still)Stuhl und neuen Spielteppich verteilt. Einatmen. Ausatmen. Weitermachen.


3. Nachdem ich mich gestern BM-bedingt krankgemeldet hatte, düste ich durch die Gegend, um BM ein paar Stunden zum Opa zu bringen und dann doch noch schnell ein paar Stunden zu arbeiten und zumindest die wichtigsten Sachen noch vor Weihnachten zu erledigen. Nett von mir und BMs Opa, finde ich. Und auch ein ziemlicher Handstand.
Auf Arbeit angekommen totterte mein Kollege herum, weil ich so viele Termine habe. Ob ich denn nicht generell weniger Termine machen könne? Eigentlich weiß ich nicht mal genau, was er mir damit sagen will. Um weniger Termine und offene Themen zu haben, müsste ich insgesamt weniger Bezreuungsbereiche und Projekte haben. Aber wer sonst sollte die dann eigentlich übernehmen? Pah!!
Eigentlich sind alle immer sehr verständnisvoll, wenn es um BM geht, aber diese seltsamen Fragen irritieren mich bzw. machen mir doch wieder ein schlechtes Gewissen.

Montag, 19. Dezember 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011

Verwechslungen

Mein R. musste heute Abend leider auf Dienstreise. Das Babymädchen und ich leisteten ihm beim Kofferpacken Gesellschaft, d.h. ich lümmelte auf dem Bett herum und BM kletterte auf den Koffer, klappte ihn auf und zu und räumte Dinge ein und aus.

Dann entsann es sich offenbar, dass es schon seit dem Morgen nicht mehr unsere Nachttische ausgeräumt hatte und begab sich sogleich ans Werk (wobei es die kleine Mütze vom Teddy aufhaben musste und somit aussah wie der kleine Kasper, der sie nunmal ist).

Nach einigem Wühlen fand es in meinem Schubfach eine leere Pillenpackung. Weil die Alufolie daran so schön glänzt, befand BM, dass es sich dabei wohl um eine Uhr handeln müsste, und ärgerte sich, weil das Schmuckstück nicht am Handgelenk haften wollte.

Auf R.'s Seite fand BM dann so ein Metalldingens, das üblicherweise zur Befestigung einer Garderobenstange im Kleiderschrank dient. Dieses hielt sie sich dann immer ans Ohr, weil sie es wohl für einen Ohrring hielt.

PS: Jeden Morgen nörgelt BM herum. Wenn ich dann aufgebe und das Licht anmache, meckert sie herum, greift meine Hand und tippt mit dem kleinen Zeigefinger immer wieder auf mein Handgelenk. Erst wenn ich dann meine Uhr vom Nachtschrank nehme und anlege, gibt sie Ruhe und bekommt schlagartig gute Laune.

PPS: Vielleicht blogge ich irgendwann noch mal ausführlicher. Falls nicht sei hier nur erwähnt, dass der Umzug super geklappt hat und wir es in unserem neuen Zuhause (v.a. Dank der unermüdlichen Hilfe vieler Hände) schon sehr gemütlich haben und uns sehr wohl fühlen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

t - 1

Heute morgen ist das Babymädchen ausgezogen. R. brachte es zur Kita, und heute Nacht schläft es zur Überbrückung bei meinen Eltern.

Morgen werden auch wir dann dieser Wohnung den Rücken zukehren. Wirklich gemütlich ist es nicht mehr. Babymädchens und R.s Zimmer sind mit Kisten vollgestellt, alle Schränke sind leer und wir fläzen im Bett - dem einzigen einigermaßen im urpsprünglichen Zustand erhaltenen Ort, wenn man mal von den fehlenden, weil bereits eingepackten Nachttischlampen absieht. 

Ich freue mich natürlich wie verrückt auf unser Häuschen, dennoch spielt ein klitzekleines Bisschen Wehmut mit! Seit 1983 war diese Wohnung von Familie J. bewohnt. Meine beiden besten Freundinnen wohnten über bzw. neben mir. Auch die kleinen Brüder wurden beste Freunde. Und die Muttis. Und die Vatis. Eine richtig tolle Hausgemeinschaft!! Mal abgesehen von meinen England-Jahren habe ich also mein ganzes bewusstes Leben hier verbracht. R. und ich hatten eine wundervolle Zeit hier. Wir haben unser Babymädchen hier gezeugt und die Schwangerschaft genossen. Hier war ich ein ganzes Jahr mit meinem Mädchen zu Hause. Das Babymädchen wuchs hier vom Winzigbaby zu einem wundervollen Kleinkind heran und eroberte so nebenher die ganze Wohnung für sich. 

Und irgendwie ist es für mich fast am Schlimmsten, dass es sie vermutlich kaum interessieren wird, wenn wir ihr später erzählen, dass wir hier mal gewohnt haben. So ging es mir jedenfalls, wenn meine Eltern mir von der alten Wohnung erzählten.

Aber: Zumindest übergeben wir unser altes Zuhause in die bestmöglichen Hände: Meine beste Freundin F. hat es dann nach kurzem Abstecher nach Köpenick, dann einigen Jahre in unserer Straße drei Aufgänge weiter und zwei weiteren Jahren im FÜNFTEN Stock nur einen Aufgang weiter endlich wieder in DIE EINZIG WAHRE HAUSNUMMER geschafft, wenn auch ein Stockwerk tiefer als in Kindertagen.

Nun ja, morgen geht es also los. Ich werde berichten, wenn auch vermutlich erstmal nur in Kürze per Handy, denn wir werden bis Anfang Januar kein Internet haben. Wuaaaah!! Und kein Fernsehen!! Wuaaaah!!

Nikolaus


Freitag, 2. Dezember 2011

Diesen morgendlichen Stau....

.... auf diesem Arbeitsweg nehme ich heute zum letzten Mal mit.
Nächste Woche habe ich Urlaub, und vom neuen Haus brauche ich dann nur noch 25 Minuten zur Arbeit. Und alle so: "YEAH!!"