Sonntag, 15. Mai 2011

Bettgeschichten

In der Schwangerschaft wurde ich ja weitgehend von Alpträumen verschont. Dafür träume ich nun seit Babymädchens Geburt jede Nacht mehrmals, dass das Babymädchen bei uns im Bett liegt und unter der Bettdecke keine Luft bekommt. Im Schlaf zerwühle ich dann die Bettdecke, knöpfe gelegentlich die Bettwäsche auf, um das Babymädchen zu retten und erzähle R. unverständliches Zeug.

Seit das Babymädchen im eigenen Zimmer schläft, gibt es einige Varianten dieses Traumes. Zum Beispiel, dass das Babymädchen bei uns im Bett schläft und gleichzeitig im eigenen Zimmer weint, d.h. dass ich zwei Kinder zu versorgen habe. Dann bin ich immer völlig außer  mir, weil ich nicht weiß, wie ich verhindern soll, dass Babymädchen 1 aus dem Bett fällt während ich zu dem anderen Kind ins Kinderzimmer gehe.... Oder ich träume, dass das Babymädchen bei uns im Bett spielt und ich auf der Hut sein muss, dass es beim Toben nicht herunterfällt.

So oder so ähnlich geht es die ganze Nacht. Mittlerweile schaffe ich es oft, mir im Traum die Frage zu stellen, ob ich mich daran erinnern kann, das Babymädchen ins Elternbett geholt zu haben. In dem Moment, wo mir dann klar wird, dass ich es nicht geholt habe, schaffe ich es auch, wach zu werden.... und den Bettbezug wieder zuzuknöpfen. 

Ich hatte immer gedacht, dass das am stündlichen Aufwachen und Stillen lag. Jetzt werde ich zwar nicht mehr so oft geweckt, weil das Babymädchen oft erst in den frühen Morgenstunden das erste Mal wach wird. Dennoch wache ich von selbst mehrfach jede Nacht wegen dieser dusseligen Träume auf. Manno!!

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Lustig ist dagegen, wenn das Babymädchen beim morgentlichen Turnen sich am Kopfteil des Elternbetts hochzieht, loslässt und versucht freihändig zu stehen, dabei nach hinten auf das weiche Bett kippt und darüber immer wieder kichern muss. Tobekind!!

Kommentare:

  1. Na herzlichen Glückwunsch zu diesen Nächten ;) ...ich schlafe seit Wochen schon nicht mehr richtig, weil ich jede träume, dass das Kind zu früh kommt und das in allen erdenklichen Varianten. Ich hoffe, das legt sich bald.

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  2. Oh nee!! Da drücke ich dir auch die Daumen, dass sich deine miesen Träume bald legen!!

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  3. Ich bin auch sehr gut darin, ganz wild zu träumen aber du bist besser ;-) Während der Stillzeit wusste ich oft nicht wo ich bin und habe teilweise auch den Minimutzel gesucht, der aber gar nicht in unserem Bett lag... Verrückt! Bei mir lag bzw liegt es glaube ich wirklich an vielen Schlafunterbrechungen, denn bei ruhigen Nächten habe ich es nicht.

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  4. Das beruhigt mich ja, dass ich nicht die einzige bin. Mein Mann erzählte mir letzte Woche morgens, dass ich im Schlaf panisch anfing, unter die Decken zu gucken und ihn dann aus der Mitte des Betts weggeschoben habe, weil ich wohl Angst hatte, dass die Kleine da liegt. Sie liegt aber ganz brav auf der anderen Seite in ihrem Anstellbett. Als er mir das sagt, gucke ich wohl zur Seite und schlafe beruhigt weiter. Witzig ist nur, dass ich davon morgens nichts mehr wusste...voll chaotisch!

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  5. Als meine Tochter noch klein war und bei meinen Eltern schlief, weil ich sofort wieder gearbeitet habe, bin ich immer wach geworden und habe sie im Bett weinen hören und wenn ich dann ins Zimmer kam war ich ganz verwirrt, weil sie nicht da war....
    Jetzt in der SS träume ich nachts immer, dass ich meine Arbeit schwanger nicht schaffe und keiner auf mich Rücksicht nimmt, dabei nehme ich selber 100% Rücksicht und mache nichts, was ich nicht darf....
    Komisch was man im schlaf so alles verarbeitet, aber ich finde wir machen das alle sehr gut !!!!
    Grüße Iris

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