Mittwoch, 29. Februar 2012

Wie soll man da ernst bleiben

...., wenn BM mich beim Frühstück ernsthaft und doch mit einem kleinen schelmischen Funkeln anschaut.... und sich wie nebenbei einen kleinen Brotkrümel in die Nase schiebt?

Dienstag, 28. Februar 2012

Kuschel-kuschel und Lecker-Schmecker

BM praktiziert derzeit häufig Extrem-Kuschling mit so vielen Kuscheltieren wie sie mit ihren kleinen Ärmchen umschlingen kann. Mehrfach musste jetzt auch schon ihr Glühwürmchen mit in die Kita. Beim Einschlafen helfen die Dinger aber weiterhin nicht. 

Da BM wegen der Bindehautentzündung heute noch zu Hause war und es den ganzen Vormittag regnete, kamen wir endlich dazu mal die ober-leckeren Cookies aus dem Wichtelpaket von Tatti74 zu backen. Es hat richtig Spaß gemacht, zumal die Zubereitung ja wirklich sehr, sehr einfach war und die minimale Zubereitungsdauer perfekt BMs Aufmerksamkeitsspanne berücksichtigte. Kaum sah BM den Teig fing sie auch schon an zu schmatzen und wollte naschen. Durfte sie natürlich auch:

Das war bevor sie dann darauf bestand, rohe Zwiebelstückchen zu naschen, und schon bevor das Abendessen fertig war Hackfleisch aus dem Auflauf voressen durfte. Ganz klar mein Kind!!

Vor etwas über 30 Jahren sah das übrigens so aus:
(Von mir aus bräuchte Kuchen grundsätzlich gar nicht gebacken werden. Rohen Teig finde ich viel leckerer.)

Ungläubig

Schon vor Wochen wurde auf der Pinnwand der Spatzengruppe verkündet, dass alle Kinder nun erfolgreich aus dem Becher trinken. Kürzlich stand dann auch BMs Kita-Trinkflasche in ihrem Fach zum Mitnehmen. Und letzte Woche reagierte Erzieherin D. ganz ungläubig, als R. ihr erzählte, dass BM zu Hause noch aus (Trinklern-)Flaschen trinkt. 

Ich gebe zu, wir waren diesbezüglich sehr faul und irgendwie mit BMs Essenschlachten so ausgelastet, dass wir kaum Lust hatten, zusätzlich noch Überschwemmungen zu provozieren. Nun können wir diesen Meilenstein aber wohl kaum länger ignorieren, so dass BM auch bei uns aus einer Tasse trinken darf. Sie hat immer noch ihre Flaschen, die für den kurzen schwungvollen Schluck während des Spiels immer noch Mittel der Wahl sind, aber gerade zu den Mahlzeiten macht sie das tatsächlich schon echt super. 

Jetzt fehlt nur noch, dass sie endlich ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl für Löffel und Gabel entwickelt, denn bislang isst sie immer noch mehrheitlich mit den Händen.

Kita-Viren

BM geht jetzt seit einem halben Jahr in die Kita, und nun ist es soweit: Sie hat irgendsoein blödes Virus mit nach Hause gebracht, das uns nun seit zwei Wochen in wechselnder Besetzung flachlegt. 

Derzeit treibe ich den Krankenstand unserer Abteilung ganz schön nach oben. Bereits am vorletzten Wochenende fühlte ich mich das altbekannte Kratzen im Hals, das sich bis zum darauf folgenden Dienstag wunderbar auf meine Stimmbänder legte, so dass ich nur noch ein Krächzen herausbekam. Ich machte also bereits am Mittag Feierabend und fiel zu Hause direkt auf die Couch. "Nur ein Karenztag", dachte ich und blieb am Mittwoch zu Hause. Aus dem Krächzen war ein Flüstern geworden, so dass ich beschloss, den Rest der Woche zu Hause zu bleiben. Ich suchte mir also eine Allgemeinärztin im neuen Kiez und musste tatsächlich nur eine Stunde warten bis ich dran kam. Diese mit ihren abstehenden Loden recht schrullig wirkende Ärztin wollte mich gleich für anderthalb Wochen krank schreiben. Ich aber winkte ab und sagte, dass ich am Montag sicherlich wieder gehen könne. Pustekuchen. Ich huste mir (vor allem) immer noch die Seele aus dem Leib und werde daher doch noch diese Woche dran hängen. Dazu nahm ich heute BM mit in die Praxis (nicht ohne mich vorher mit Keksen und Büchern zu bewaffnen). Sie war auch sehr lieb und zuckersüß. Ich vermute, der Niedlichkeitsbonus führte dann auch dazu, dass ich schon nach 10 Minuten dran kam.

Ich weiß eigentlich nicht wieso, aber irgendwie ist es mir total unangenehm. Wenn ein Kollege krank ist, finde ich das auch verständlich und nicht weiter dramatisch. Wenn ich mich jedoch selber krank melde, habe ich dabei immer ein ungutes Gefühl. Und dann kam heute Nachmittag ein Panikanruf von den Kollegen wegen einer Sache, die bei mir schon ewig auf dem Stapel liegt, aber nie bearbeitet wurde, weil andere immer lauter schrien. War ja klar, dass das ausgerechnet jetzt aufploppt.

BM schloddert auch schon seit zwei Wochen herum, offensichtlich mit dem gleichen Kram wie ich. Allerdings lässt sie es sich kaum anmerken. Nur am Wochenende hatte sie mal einen Tag erhöhte Temperatur. Unglücklich ist nur, dass ihr die Schlodderei nicht nur ein bisschen in Bronchien und Ohren gezogen ist, sondern ihr auch noch eine Bindehautentzündung verpasste. Darum waren wir gestern auch erstmal bei der Kinderärztin, die u.a. Augentropfen verschrieben hat, die ich nun drei Mal am Tag mit vollem Körpereinsatz verabreichen muss. Was für ein Kampf! Wo hat dieses nicht mal 80cm große Dingelchen diese Kräfte her? Jedenfalls sehen die Augen heute schon viel besser aus, obwohl gestern noch laufend eitriges Zeug herausfloss. Der Einsatz hat sich also gelohnt.

Tja, und nun hat es auch R. so richtig erwischt. Er ging heute schon vor BM mit Schüttelfrost ins Bett. Ich hoffe so sehr, dass es ihm morgen besser geht und nicht völlig dahin rafft, da es auch bei ihm auf Arbeit gerade sehr stressig ist. 

Freitag, 24. Februar 2012

Zahn #12

Seit Wochen schaute ich täglich in BM's Mund in der Erwartung, das Zähnchen unten rechts vorzufinden. Täglich sah es so aus, als wäre es nur noch einen Hauch von der Oberfläche entfernt.... 

Am Freitag war es dann soweit: Das Zähnchen ist nun wirklich da und BM's Kauleiste wieder "symmetrisch". 

Mittwoch, 22. Februar 2012

Versteckspiel - Nachtrag

Da sitzen wir also auf dem Teppich vorm Fenster und beobachten wie BM mit ihrem Opa draußen spielt, immer wieder versucht, Opa auszutricksen und in die mit Wasser gefüllte Mulde zu rennen, sich von ihm die Vögel zeigen lässt, dafür aber als erstes das Flugzeug entdeckt.... und dabei die ganze Zeit ihr Glühwürmchen festhält, dafür aber zeitweise unter Bodenallergie leidet und somit getragen werden muss.

Versteckspiel

Im Moment kränkeln wir alle mehr oder weniger vor uns hin. BM lässt sich ihren Schnupfen jedoch kaum anmerken und ist daher auch in der Kita. Ich hingegen habe gestern schon vorm Mittag Feierabend gemacht und bin nach Hause auf die Couch. Heute früh fühlte auch R. sich angeschlagen, so dass er heute von zu Hause arbeitet. 

Nun sind wir beide ganz oben im großen Zimmer. Ich lümmele auf der Couch und kann nach draußen in den Park schauen während R. am Schreibtisch sitzt. Genau genommen verstecken wir uns hier. Vor BM. Denn heute ist Oma-und-Opa-Tag, d.h. BM wird von ihrem Opa aus der Kita abgeholt. Sie hat ihren Opa natürlich sehr, sehr lieb (zur Erinnerung: Das Opa-Lied). Dennoch ist er leider sehr schnell abgemeldet, wenn Papa oder Mama da sind. Darum verstecken wir uns also hier oben, um meinen Eltern "ihren" Nachmittag mit dem Enkelmädchen nicht zu verleiden. 

Jetzt sitze ich also hier oben, höre wie BM ihrem Opa ein Ohr abkaut und komme nun mal dazu ein bisschen zu bloggen. 

Schlaf-Dings:

Mal wieder ganz schlimm zur Zeit. Mit stundenlangem Wachsein in den frühen Morgenstunden. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, denn ich übe mich darin, unser nächtliches Leid am Tag zu verdrängen. 

Dafür hat BM jetzt ein Kopfkissen und scheint sich da auch ganz gern hineinzukuscheln. Wenn sie müde ist, legt sie sich auch mal für eine Nano-Sekunde auf ihren Spielteppich und guckt im Liegen ein Buch an. Im Liegen! Unser Kind, das schon als Winzigbaby immer nur darauf bedacht war, vorwärts zu kommen!! 
Überhaupt schmust sie derzeit viel mit diversen Kuscheltieren. So musste diese Woche schon zweimal ihr Glühwürmchen mit in die Kita. Am liebsten hat sie aber ihre Lotte, ein kleines... äh... nicht sehr schönes Stoffpüppchen, dessen Haare aus Jute sind und auch danach riechen. Dabei hat sie soviele wirklich niedliche, kuschlige Tierchen....

Bei aller Kuschligkeit, schlafen möchte BM weiterhin nicht. Aber wie gesagt, dazu sage ich jetzt nichts weiter. 


Gequassel

BM spricht jeden Tag mehr. Dabei beschränkt sie sich weiterhin auf wenige bewährte Silben, die jedoch durch unterschiedliche Betonung die jeweils gemeinte Bedeutung erhalten.

Soeben sagte sie mehrfach "aaauuuaaa" zu ihrem Opa, meinte damit aber nicht "aua" sondern "au weia", weil beide nämlich noch keine Hausschuhe anhatten. Und das geht ja gar nicht!!

"Aua" sagt BM natürlich auch, wenn sie sich tatsächlich wehgetan hat. Wir müssen dann auch pusten, wobei BM mitmacht - allerdings pustet sie immer noch durch die Nase. Wenn man sie dann fragt, wo sie sich wehgetan hat, zeigt sie aber nicht auf das entsprechende Körperteil, sondern auf das schuldige Möbelstück. 

Gestern Abend saß ich wie üblich im "Stillstuhl" während BM in meinem Arm lag und ihre Abendmilch trank. Erzählte ihr dann, wer alles schon schläft. Nämlich Papa, Oma, Opa, Tante K ohne H, Onkel B., Prinzessin L. und alle Kinder aus der Spatzengruppe. Als ich dann bei Erzieherin D. anlangte, sagte BM deutlich mehrfach deren Namen fast richtig ("Naaanaaa"). Nun muss sie sich aber wirklich ins Zeug legen, denn meine Mutter hat Prinzessin L. versprochen, dass BM ganz bestimmt zu deren fünften Geburtstag "Prinzessin L." sagen könne....

BM ist nun schon ein großes Mädchen, das nicht mehr auf dem Wickeltisch ausgezogen wird sondern dies mit etwas Hilfestellung alleine auf dem Teppich erledigen darf. Das sieht so niedlich aus wie sie sich aus Schlafsack und Schlafanzug schält oder Abends die Beinchen hebt, um die Strumpfhose abzustreifen. Danach macht sie sich einen Spaß daraus, im Zimmer umher zu rennen und zwischendurch uns zu imitieren, weil wir immer wieder sagen, dass der Fußboden doch kalt ist und sie auf den Teppich zurückkommen soll. Es ist mir unmöglich aufzuschreiben, was sie dann genau sagt (zumal sie Morgens meist noch oder Abends schon wieder den Nucki im Mund hat). Genaugenommen klingt es fast wie ihr "heiß", meint aber "kalt". 

Wenn BM "heiß" meint (z.B. Tee in der Spielzeug-Tasse), dann wird direkt danach auch gepustet. Durch die Nase. 

"Hoch" sagt BM jetzt richtig, meint damit entweder die Treppe oder auf den Arm. Hoch eben.

"Nein" ist nur noch selten "Na!", dafür immer öfter "Nee!". Kleene Berliner Göre, die!! Und der "Ba" ist mittlerweile ein "Ball" geworden.

Sonntag, 19. Februar 2012

So groß.... und doch noch so klein

R. und ich bedienen am laufenden Band das Klischee von der rasenden Zeit und der Verwunderung darüber wie groß und selbständig unsere Tochter schon ist.
Und dann wacht sie nach nur einer viel zu kurzen Stunde Mittagsschlaf auf und kann absolut nur auf Papas Arm weiterschlafen. Da R. dann dringend mal um die Ecke musste, übernahm ich das schlafendes Kind.
Da sitze ich nun im "Stillstuhl", eingekuschelt in das Stillkissen und halte mein friedlich schlafendes Babymädchen in den Armen und und erinnere mich an die vielen Stunden, die ich genauso mit ihr verbrachte (na ja, und mit n.ackiger B.rust).
Mein kleiner, wunderschöner Engel!! Und ich liebe einfach diesen unverwechselbaren schlafigen BM-Geruch!!

Dienstag, 14. Februar 2012

Hunger

BM scheint großen Hunger zu haben. Nach dem Kita-Vesper gab es zu Hause noch Weintrauben. Dann begab BM sich auf die Suche nach weiterem Essen.... und fand Zwiebeln. Jetzt überlegt sie lautstark wie man die wohl zubereiten sollte....


Sonntag, 12. Februar 2012

Schneehase

Nach unserem perfekten Stroheltern-Tag hatten wir heute einen ebenso perfekten Familie-Isndingwa-Tag. Wir waren alle drei entspannter und ausgeglichener als in der letzten Zeit und genossen die Zeit in vollen Zügen. BM tobte was das Zeug hielt, gackerte herum, tanzte und erzählte. (Neu: "Baaaa" = "Ball" und "maaa" = "nochmal").

Zwischendurch fragte ich sie immer wieder mal: "Kann BM schon auf einem Bein stehen?", woraufhin sie ein Beinchen von sich streckte.... und sofort durch schnelles Auslaufen die Balance wieder herstellte. Unsere kleine Tanzmaus zeigt auch nicht mehr auf das Radio oder wippt mit dem Kopf, wenn sie Musik hören möchte, sondern dreht sich im Kreis. Geht die Musik dann los, ist sie nicht mehr zu bremsen und dreht sich wie ein Brummkreisel.... und zwischendurch wird immer wieder kurz ein Beinchen weggestreckt. R. und lagen nicht nur einmal am Boden und hielten uns die Bäuche vor Lachen über unseren kleinen Kasper.

Heute Nachmittag war es dann nicht mehr ganz so kalt ("nur" noch -3°C), so dass wir endlich den Schlitten aus dem Schuppen holten und im Park nebenan ausprobierten. Wir dachten mit keiner Silbe, dass BM daran ausdauernd, wenn überhaupt Spaß haben würde, denn zumindest fallender Schnee ist nicht ihr Ding. Aber es schneite ja nicht, sondern wir hatten strahlenden Sonnenschein. 

Was soll ich sagen: BM setzte sich sofort ordnungsgemäß auf den Schlitten, hielt sich ordentlich fest (Wann ist die eigentlich so groß geworden?) und quietschte vor Vergnügen als ich vorsichtig anfing sie zu ziehen. Das war aber längst nicht genug. Sie ließ sich von ihrem Papa richtig schnell (ja, man kann auch bei Minusgraden schwitzen) und mit Kurven ziehen. Sie legte sich dann auch auf den Bauch und "ooooohhhh"-te laut während sie den Schnee unter sich hinfliegen sah. 

Als absolutes Highlight "rodelten" wir dann zig Mal in eine Mulde hinein. BM mit Papa, BM mit Mama und sogar BM ganz alleine. Ja, es war nur etwa ein Höhenmeter zu überbrücken, aber der war für so ein Kleinkind schon ganz schön steil. Unten angekommen musste entweder R. in Windeseile den Schlitten samt BM wieder nach oben ziehen oder BM stapfte einfach selber unermüdlich wieder hoch, um noch einmal zu rodeln.... oder zu versuchen auf dem Hosenboden herunter zu rutschen. 

Und wir Eumels hatten weder Fotoapparat noch Handys mit....

Jedenfalls hatten wir drei heute den ganzen Tag einen Wahnsinns Spaß miteinander und haben ordentlich aufgetankt, um in die neue Woche zu starten. 

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PS: Die 9 Stunden Schlaf von gestern waren wohl doch zu viel für mich. Ich lag letzte Nacht einfach so über drei Stunden wach. BM traf daran diesmal wirklich überhaupt keine Schuld. 

Samstag, 11. Februar 2012

Erklommen

Beinahe hätte ich vergessen, den denkwürdigen Augenblick zu erwähnen, an dem unser kleines Mädchen es endlich schaffte, auf die Couch zu klettern. 

BM hat laut der letzten Messung die 80cm immer noch nicht erreicht - genauer kann ich es wegen akuter Zappelei nicht sagen. Jedenfalls fehlte immer ein entscheidendes Stückchen, wenn sie versuchte, ein Beinchen auf die Couch zu legen und sich hochzuhieven. Besonders oft versuchte sie es allerdings nicht, sondern ließ die Versuche immer gleich recht resigniert wieder sein. 

Es uns schon ein bisschen unangenehm, dass sie es genau an dem Tag schaffte, an dem in Vorbereitung auf die Einweihungsfeier eine Kiste mit alkoholischen Getränken zur (BM-)Sicherheit auf der Couch geparkt war.

Jedenfalls kann sie es nun und stellt ihre Kletterkünste auch immer öfter unter Beweis. 

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Wobei mir einfällt.... Als ich BM am Freitag in die Kita brachte, kletterte sie sogleich gut gelaunt auf einen Podest. Ich verabschiedete mich und lugte noch kurz durch die Glastür. BM kam alsbald durch mein Blickfeld gepest, weil sie zusammen mit dem coolen G. den Frühstückswagen in das Spatzenzimmer fahren durfte. Ich weiß nicht, welches Kind da zu stürmisch war, jedenfalls flog als nächstes ein großer Krug um und ich sah einen riesigen Schwall Milch vorbeifliegen. Ich gebe zu, ich musste ein lautes Lachen verkneifen.... Das sah einfach zu komisch aus!

Stroheltern

In den letzten Tagen (oder waren es schon Wochen) war ich ziemlich alle. Die Arbeit ist stressig, Abends und am Wochenende gab ist stets irgendetwas zu erledigen, und die Nächte waren typisch BM-mäßig. Ich sehnte mich total danach, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und ohne Verpflichtungen zu sein.

Gestern war es dann soweit. BM wurde von R.'s Eltern aus der Kita abgeholt und übernachtete bei Ihnen - während wir nach Feierabend bis heute 14:30 Uhr Stroheltern waren. Es war so richtig schön, vor allem deshalb, weil wir nichts Besonderes machten. Gestern Abend waren wir erst ein bisschen shoppen, dann lecker kroatisch essen und danach gemütlich auf der Couch. Kein Essen machen, keine Wäsche, keine Milchflaschen vorbereiten, kein Zähneputzkampf, kein Einschlaftheater. Einfach nur chillen. (Wobei wir beide mehrfach glaubten, BM durch's Babyphone zu hören.)

Das war schon richtig schön. Aber erst die Nacht!! Über neun Stunden Schlaf!! Ich wachte zwar ein paar mal auf, aber nur um mich umzudrehen und nicht wie sonst, stundenlang von BM wachgehalten zu werden. Wobei ich einmal kurz dachte, ich hätte vergessen, die Milchflasche vorzubereiten. Beinahe wäre ich sogar Richtung Küche losgestürzt bevor mir einfiel, dass das ja nicht nötig war. Da musste ich mitten in der Nacht erstmal laut lachen.... bevor ich einfach weiterschlief. War das schön!!

Heute früh standen wir gaaaaanz gemächlich auf, wobei wir schon ein bisschen den Luxus vermissten, da BM uns üblicherweise unsere Hausschuhe anzieht. Nun hausarbeitelten wir doch ein bisschen rum bevor wir um halb 12 Uhr endlich in Ruhe frühstückten.

Dann waren wir noch beim Optiker, R. seine Augen testen ließ und die bereits gestern ausgesuchte Brille kaufte. Mittlerweile hatten wir schon riesige Sehnsucht nach unserer BM, die wir dann direkt nach dem Mittagsschlaf wieder in die Arme schließen konnten. 

Ich denke, unsere Geduldstanks sind nun wieder gut aufgefüllt, und morgen machen wir uns einen schönen Familie-Isndingwa-Sonntag.

Montag, 6. Februar 2012

Geschenkt

Heute sind wir endlich dazu gekommen, die vielen schönen Einweihungsgeschenke noch einmal in Ruhe anzugucken. Neben schönen Pflanzen und zahlreichen Gutscheinen für Baumärkte und ein schwedisches Möbelhaus (die mit Sicherheit sehr gute Verwendung finden werden) gab es auch dieses Kunstwerk von L. und C.:


Sonntag, 5. Februar 2012

Kindermund-Update

Hier jetzt neu:

"aja, aja" = "alle, alle"

"oooo" (mit zeigen) = "oben", "hoch"

"aaauuuuf" = "auf"

kurzes "O" = "zu" oder auch "weg"

"Schmatzen" = "Essen" oder (nachts) "Milch" (d.h. auf gar keinen Fall Wasser!)

Und zu unserer großen Überraschung beim heutigen Abendessen, zumal BM Mais eigentlich erst kennt, seit sie am Freitag mit ihrer Oma Schichtsalat gemacht hat:

"Ais" = "Mais" 

Und mindestens genauso überrascht waren wir, weil BM heute tatsächlich jedes Mal auf unser "Sag mal Mais" reagiert hat, indem sie tatsächlich "Ais" sagte.

Zähne #10 & #11

Vielleicht war das der Grund für die rabenschwarzen Nächte in der vergangenen Woche? Nachdem sich die oberen Backenzähne ja ganz heimlich rausgedrückt hatten und von mir erst entdeckt wurden, als sie schon recht weit draußen waren, habe ich nun täglich nach weiteren Zähnchen Ausschau gehalten. 

Am vergangenen Donnerstag sah ich sie dann. Anstatt schön symmetrisch erstmal mit dem unteren, rechten Schneidezahn weiterzumachen, hat BM nun zwei Backenzähne im Unterkiefer. 

Eingeweiht

Nachdem wir seit nunmehr 2 Monaten in unserem Häuschen wohnen fand gestern die Einweihungsfeier statt. Knapp 40 Familienmitglieder, Freunde, Helfer und neue Nachbarn tummelten sich in teilweise wechselnder Besetzung im Erdgeschoss während BM trotz ohrenbetäubender Lautstärker größtenteils friedlich in ihrem Zimmer schlief. Meine Befürchtungen, dass Essen könnte nicht reichen, wurde natürlich nicht bestätigt, auch wenn das Tantchen vergaß, den Geflügelsalat mitzubringen, auf den Mutti und ich uns so gefreut hatten. Auch R.'s Befürchtungen, der Alkohol könnte nicht reichen, bewahrheiteten sich nicht, obwohl wir die gesamte Fete aus "Restbeständen" vergangener Feiern bestritten und R. gemeinsam mit dem Ex-Ausbilder-Schrägstrich-verrückter-Skiurlaub-Kumpan nebst Begleitung zu guter Letzt noch einmal alles daran setzten.

Es war richtig schön, unser neues Zuhause mit vielen lieben Menschen zu feiern. Hier sollte nicht unerwähnt bleiben, dass vor allem O.M. (siehe auch hier) abenteuerliche Wege nahm, um zu uns zu gelangen und aus zwar erklärten, aber meinerseits nicht verstandenen Gründen plötzlich hinter dem Haus auftauchte und an die Terrassentür klopfte (wobei er sich offensichtlich über fremde Grundstücke geschlichen haben muss). Wir haben ordentlich einen weggeschnattert, zumal wir einige unserer Gäste nicht allzu oft treffen. Besonders gefreut habe ich mich auch über den Schnack mit Nachbarin Y., mit der ich bislang noch nicht wirklich viel gesprochen hatte. Sie ist wirklich sehr nett, und wir werden uns wohl in der kommenden Woche mal zu einem Kinder-spielen-lassen-und-selber-Kaffee-trinken treffen. 

Nein, liebste F. und A., ihr werdet natürlich auf immer und ewig DIE BESTEN NACHBARINNEN DER WELT bleiben. Dieser Rang wird euch ganz sicher nicht abgelaufen!!

Gegen Mitternacht lichtete sich die Runde deutlich während ich gerade BM mit Milch und Geduld wieder in den Schlaf säuselte. In kleiner werdender Runde verging die Zeit wie im Fluge bis BM entschied auf gar keinen Fall mehr alleine schlafen zu wollen, so dass ich um 4 Uhr mit ihr ins große Bett ging. Für R. wurde es sogar noch später, doch da schlief ich schon wie ein Stein.

Wir hatten richtig viel Spaß, und das Häuschenhat seine erste Sause unbeschadet, wenn auch etwas etwas zerzaust und klebrig, überstanden.

Nachmieter

Die Wohnung, in der ich aufwuchs, die ich nach meinen England-Jahren von meinen Eltern übernahm, in der unser BM ihre Babyzeit verbrachte und die wir im Dezember für unser Häuschen verließen, ist seit Freitag das Zuhause von meiner liebsten F., J., C. und Klein-T.

In wochenlanger, schwerer Arbeit und ein wenig wohlwollender Zuarbeit durch die Wohnungsbaugesellschaft hat J. aus der in die Jahre gekommenen Wohnung ein richtig schönes, gemütliches Zuhause gebaut. Für mich wirkt es sehr unwirklich und leicht schwindelerregend, in der vertrauten Straße, in die vertraute Eingangstür hoch zur vertrauten Wohnungstür zu gehen und dann in eine völlig neue Wohnung zu kommen. Eine Wand wurde versetzt, neue Türen eingebaut und natürlich sehen auch Wände und Böden ganz anders aus. 

Nachdem wir kurz vor Klein-T's Geburt vor zweieinhalb Jahren den Umzug von der Drei-Zimmer-Wohnung im ersten Stock in die größere Vier-Zimmer-Wohnung im fünften Stock (ohne Fahrstuhl) machten, fand am Freitag nun der (teilweise) Umzug runter vom Mount Everest fünften Stock in unsere alte Wohnung einen Aufgang weiter im ersten Stock statt. Was soll ich sagen: Der fünfte Stock ist verdammt hoch, wenn man ihn immer wieder erklimmt, um neue Kisten zu holen. Danach hatte ich Rücken, was immer noch anhält. Das hatte ich zu extremsten BM-Schlepp-Zeiten nicht. Ich werde wohl wirklich alt. 

Jedenfalls wünschen wir unseren lieben Freunden eine glückliche Zukunft in ihrem neuen Heim und freuen uns, dass unser altes Heim so tolle Bewohner gefunden hat!!
PS: Der Umzugstag war auch Ursache für "Schlüppi-Schrank-Gate". Wie gut für den Familienfrieden, dass letztendlich der Schlüppi-Schrank doch noch einen neuen Platz im verkleinerten Schlafzimmer gefunden hat. :-)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Was macht man eigentlich....

.... während die Putzfrau durch's Haus wirbelt, ohne ihr dabei im Weg zu stehen oder allzu faul zu wirken?

Hier findet gerade ein Probeputzen statt. Das zweite, nachdem die erste Putzfrau.... äh.... sehr seltsam war. Ein klitzekleines bisschen dekadent finde ich das schon, aber Freizeit ist ein sehr kostbares Gut, das wir uns hiermit um ein paar extra Stunden erweitern. Ich hoffe sehr, dass wir uns heute einig werden, denn Putzen war noch nie mein Steckenpferd.

Dienstag, 31. Januar 2012

Rabenschwarz

Ein paar wenigen besseren Nächten folgen immer umso schlimmere, rabenschwarze Nächte, die uns regelmäßig an unsere Grenzen treiben. Ich bin so müde und traurig.

Sonntag, 29. Januar 2012

Reihum

Familie Isndingwa hatte ein wunderbares, entspanntes Wochenende zu dritt. Wir haben eigentlich gar nichts Aufregendes gemacht, außer eben die Tage zusammen zu genießen.

BM erfand heute ein neues Spiel. Nacheinander wird auf Papa, Mama und BM gezeigt. Dabei müssen alle den jeweiligen Namen rufen. Papa und Mama sagt BM auch mit, wenn auch nicht immer 100% treffsicher. Manchmal heißen wir beide Mama, dann wieder beide Papa.

Den eigenen Namen sagt BM noch nicht, beömmelt sich aber immer auf's Neue, wenn sie sich auf die eigene Brust tippt und wir ihren Namen rufen.

So geht das in rasendem Tempo immer wieder reihum während wir alle kichern und lachen. In solchen Momenten kann man gar nicht anders als rundum glücklich sein. Wir sind Familie Isndingwa.

Samstag, 28. Januar 2012

Kantinenchefs

Vorgestern fand unser Abteilungsneujahrsevent statt. Diesmal kochten und aßen wir gemeinsam. Es war zwar nicht so durchgestylt und professionell wie der "Kochkurs" bei Culiartis, bei dem ich vor zwei Jahren mit F. und A. war, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. 

Hierzu hatte mein Chef den Küchenchef und seinen Companion engagiert, die uns in einer großen - also nicht der firmeneigenen - Kantine Kantinenrestaurant bei der Herstellung von drei leckeren Gängen unterstützten. Die beiden haben das echt super gemacht und alle 14 anwesenden Kollegen hatten viel Spaß dabei. Es war auch sehr interessant mal hinter die Kulisse zu schauen. Da waren zum Beispiel riesige Bottiche mit Mehl, Butter, Paniermehl. Ein acht Meter langer Geschirrspüler. Eine mobile Induktionskochstation mit einer Kuhle für einen Wok, der oll und verbeult war, aber offenbar viiiieeel besser ist als die neu gekauften Woks. Ein Werkzeugkoffer voll mit unterschiedlichsten Messern und Kochgeräten....

Am Ende hingen wir alle kugelrund auf unseren Stühlen und bemitleideten uns ein wenig, weil wir alle noch Auto fahren mussten und somit das reichhaltige Angebot an Magenaufräumern ablehnen mussten. Alle waren gut drauf und die Arbeit wurde nicht einmal erwähnt. Somit war es ein wirklich gelungener Abend.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Gestaunt

Ein wenig abergläubig bin ich ja schon, was diese Blog-es-und-es-verschwindet-Ding angeht. Aber ich muss hier einfach mal festhalten, dass BM die letzte Nacht KOMPLETT im eigenen Bett verbrachte.  Das erste Mal seit.... äh.... BM noch ganz klein war und nach jedem stündlichen Stillen wieder ins eigene Bettchen gelegt wurde.

Nee, nicht durchgeschlafen. Es gab die üblichen 3 - 4 Unterbrechungen inkl. einer längeren Milchpause. Danach ließ BM sich jedoch anstandslos wieder ins Bettchen legen, so dass ich heute früh vor lauter Überraschung hell wach war, weil die Uhr fünf vor sechs anzeigte als BMs Stimmchen wieder durch's Babyfon schallte. 

Das war so eigentlich auch gar nicht geplant gewesen. Ich muss zugeben, dass wir in den letzten Monaten relativ lax waren und BM beim ersten Rufen in unser Bett holten, ohne wirklich zu versuchen, sie im eigenen Bettchen wieder hinzulegen. Grundsätzlich waren wir uns einig, dass wir das irgendwann mal wieder angehen wollten, aber der richtige Startschuss war eigentlich noch nicht gefallen. 

In den vergangenen knapp zwei Wochen machte BM es uns jedoch Nachts wieder ziemlich schwer, indem sie sich jeweils ab ca. 3.30 Uhr ein bis anderthalb Stunden durch unser Bett wälzte, auf mich warf, an meinen Fingern knetete und versuchte sich MEINE Finger ins eigene Auge zu pieksen (echt, sie macht das schon ewig und es nervt mich total). 

Jedenfalls hatten wir uns vereinbart, dass wir sie in dieser nächtlichen Wachphase nicht mehr in unser Bett holen würden, sondern jeweils einer von uns beiden mit ihr im Kinderzimmer bleiben wollte, damit wenigstens der andere schlafen könnte. Ich war also darauf eingerichtet, eine Stunde an BMs Bett zu sitzen. 

Lange Rede kurzer Sinn. BM trank die Flasche aus und schlief sofort wieder ein. 

Bitte, bitte, bitte NOCHMAL!!!!
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PS: Die gestrige Nacht ging schon gut los, weil BM in R.'s Obhut erstmalig seit Monaten innerhalb von 10 Minuten eingeschlafen war. Heute hingegen dauerte es (bei mir) schon wieder eine dreiviertel Stunde.... Ich wage also nicht zu hoffen, dass sich das sobald wiederholen wird. 

PPS: Ihr dürft trotzdem gern eure Daumen für uns drücken!!

Dienstag, 24. Januar 2012

Mit Essen spielt man nicht

Ich so: "Mit Essen spielt man doch nicht!"

BM so: *jauchzendindiehändeklatsch*

Wie soll man da eigentlich ernst bleiben?


Samstag, 21. Januar 2012

Vom Opa-Lied und Dirigieren

BM hat eine wunderbare Familie. Vor allem ihre Omas und Opas sind jederzeit zur Stelle und bespaßen sie mit größtem Einsatz. Ganz klar, dass BM sie darum auch ganz doll lieb hat und mit vielen Küsschen und Niedlichkeiten belohnt. 

Es ist also auch kein Wunder, dass BMs neueste Wörte "Oma" und "Opa" sind. 

Meine Familie wird sich noch gut daran erinnern wie Prinzessin L. immer melodisch "opa-te", d.h. das Opa-Lied sang, als sie selber noch ganz klein war. Auch wenn BM sich das unmöglich abgehört haben kann, so "singt" sie jetzt seit zwei Tagen auch immer das Opa-Lied. Zum Fressen!!

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Als ich mit BM noch zum Babyturnen ging - also vor ewigen Zeiten - und BM das einzige Kind war, das sich umherkullerte, während alle anderen Kinder noch auf dem Rücken lagen, sang und spielte ich quasi mehr für mich allein, weil BM immer Besseres zu tun hatte als wie die anderen Babys ihre Mama mit großen Augen zu beobachten. Auch das Fähnchen-Lied riss sie damals nicht vom Hocker sondern wurde ignoriert. .... und ich hatte quasi für nüscht und wieder nüscht regelmäßig einen "Fähnchen-Ohrwurm".

Seit jedoch BMs Oma das Lied in einem Buch gefunden und wieder eingeführt hat, ist es ganz klar BMs Lieblingslied. Oft kommt sie an, hält das Händchen in die Luft und gibt nicht eher Ruhe bis man das Fähnchenlied singt. Es ist auch wichtig, dass alle Anwesenden mitmachen. Nur BM selbst nimmt das eigene Händchen wieder runter sobald man anfängt zu singen. Reicht doch, wenn die anderen Händchen sich drehen, denkt sie sich wohl. 

Singe ich zwischendurch oder beispielsweise beim Einschlaftheater ein falsches irgendein anderes Lied, werde ich meist recht schnell gestoppt, indem BM ein Händchen in die Luft hält. Ganz klar, es darf nur das Fähnchenlied sein.

Das muss jetzt mal gesagt werden

Auch wenn es meine Schwiegerfamilie regelmäßig schüttelt, wenn ich "frühs" sage, bin ich eigentlich ein Mensch, der es ganz und gar nicht aushalten kann, Tippfehler stehen zu lassen oder gar grammatikalisch Inkorrektes zu lesen. 

In Ermangelung einer besseren Idee setzte sich das Synonym Babymädchen für.... äh.... na eben Babymädchen kurz nach der Geburt fest. Lange Zeit habe ich dann auch immer DAS Babymädchen geschrieben, was mir nun seit einiger Zeit aber zu bunt wurde, weil es erstens zu lang war und es zweitens immer mal wieder blöd war, die sächliche Form durchhalten zu müssen. 

Nun ist das Babymädchen ja auch kein Baby mehr, so dass ich nun seit einiger Zeit BM als Eigenname verwende. Und BM ist ein Mädchen, also eine SIE. 

Wissta Bescheid. :-)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Zähne #7, #8 und #9

Es ist mal wieder Zeit für ein Zahn-Update. Am 9. Januar killerte ich BM so ab, dass sie laut kreischend den Mund aufriss.... woraufhin ich einen Überraschungskreischer losließ, denn da blitzten mich doch tatsächlich oben zwei Backenzähne an!! Ehrlich gesagt waren sie sogar schon relativ groß und somit sicherlich nicht soeben erst durchgebrochen. Trotzdem nehme ich den 9. Januar als Tag der Entdeckung für die Grafik her. 

Im nachhinein betrachtet hatte BM einige Tage zuvor auch ein paar schlechtere Nächte als sonst. Also noch schlechter als die üblichen Nächte mit ca. 2 Trinkpausen plus zusätzlichen Wach- und Weinphasen. 

Anfang dieser Woche fingen die Nächte dann wieder an unruhiger zu werden. Montag zu Dienstag schlief BM erst erstaunliche acht Stunden von 19 - 3 Uhr durch, nur um dann zwei Stunden lang wach zu sein und morgens wiederum  nicht aus den Federn zu kommen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwickelte BM sich dann wieder einmal zum Glühwürmchen. Es fieberte anderthalb Tage in Oma R.'s Obhut leicht vor sich hin, war aber eigentlich recht guter Dinge. 

Im Nachhinein können wir das wiederum auf ein Zähnchen schieben, denn unten links blitzt ein kleines weißes Eckchen hervor. 

Montag, 16. Januar 2012

Schnauben

Für Nicht-Eltern ist das wahrscheinlich bedeutungslos. Viele Eltern hingegen werden unsere Freude darüber verstehen, als Babymädchen irgendwann nicht mehr nur R.'s lautes Schnauben mit ihrem kleinen Näschen nachmachen wollte, um ihn zum Trompeten Nase putzen aufzufordern, sondern es urplötzlich tatsächlich in ein Taschentuch schnauben konnte!! 

Während viele Kinder sich noch mit Händen und Füßen gegen Rumgewurschtel mit Taschentüchern an der Nase wehren, fordert BM uns (seit sie 15 Monate alt wurde) durch Nasekräuseln und Schnauben dazu auf, ein Taschentuch anzuwenden, in das sie dann auch ganz erfolgreich hineinschnaubt. 

Nüscht is mit verkrustetem Schloddernäschen. Soweit kommt es nicht bei unserem Prinzesschen!! YEAH!!

Nicht sprechen

Babymädchen ist ja nicht gerade ein Plappermäulchen. Das heißt, mittlerweile plappert sie zwar recht viel, aber bislang ist außer Mama, Papa, Mama, Da!, Mama, Ja (geflüstert) und ein gelegentliches Na! Na! (Nein) noch nicht viel Verständliches dabei. Derzeit sagt sie auch oft "Aaauuu" oder "Aaauuuff", aber in so unterschiedlichen und missverständlichen Situationen, dass wir uns noch nicht einigen konnten, ob damit tatsächlich "auf" oder "auch" oder einfach etwas ganz anderes gemeint ist. 

Sprechen ist also noch nicht so Babymädchens Ding. Dafür jedoch macht sie sich mit Mimik und Gestik wunderbar verständlich. Manchmal kommt es einem so vor als würde sie ganze Sätze "zeigen" ....und dass wo ich mich doch nie durchringen konnte, Babyzeichen mit ihr zu üben. Geschadet hat ihr das aber offenbar nicht.  Auch Babymädchens Kita-Erzieherin hat schon gesagt, wie gut Babymädchen sich verständlich macht, obwohl sie noch nicht sprechen kann. Stolz sind wir ja sowieso, aber irgendwie ist es schön, sowas von jemanden zu hören, der hunderte von Kindern kennengelernt hat.

Ich muss wirklich mal wieder mehr bloggen, denn jeden Tag verblüfft Babymädchen mich mit neuen Nicht-sprech-Sätzen. Hier mal ein paar Beispiele, die mir gerade einfallen:

Hand an BMs Ohr, Hand an Mamas Ohr = telefonieren

"Papa" und Hand an Ohr = Wir wollen Papa anrufen.

Auf Mamas Handgelenk tippen = Mach mal die Uhr ran!

Auf Mamas Schrank zeigen = Mama, zieh dir was an!
Auf Mamas Hals tippen = Wie siehst du eigentlich aus? Mach mal ne Kette um!

Fussel aufheben, zum Mülleimer gehen, "äh-äh" = Der Dreck muss weg!

Auf Füße / Hausschuhe zeigen = Sofort Hausschuhe anziehen!

Auf Garderobe / Jacke / Stiefel zeigen = Rausgehen! .... oder Alles an seinen Platz aufräumen!

Kopf anfassen = Mütze aufsetzen! Alle Mann!

Händchen antippen = Hände waschen / Handschuhe anziehen

Teller weggeben / am Lätzchen zotteln = Satt!

Auf Teller zeigen = Ich will noch etwas essen!

Auf Teller von jemand anderes und in die Küche zeigen = Hol dir mal noch etwas zu essen!

Auf Po zeigen / Hose runterziehen = Will auf's Töpfchen!

An Haaren zuppeln = Haare kämmen

Finger ans Ohr = Ohren sauber machen

Auf Kühlschrank zeigen / Vor dem Hochstuhl herumstampfen = HUNGER


Das sind nur einige der offensichtlichen Nicht-Sprech-Zeichen. Noch viel erstaunlicher sind oft die subtileren Zeichen mit denen sie sich verständlich macht, die man jedoch kaum anschaulich erklären kann. Jedenfalls sind wir jeden Tag auf's Neue begeistert wie gut man sich schon mit BM unterhalten kann.

Samstag, 14. Januar 2012

BM's Jahresrückblick 2011

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
  • 10. Jeden Tag war etwas los, ich habe habe am laufenden Band neue Dinge gelernt und bin längst kein Baby mehr sondern schon ein richtig großes Mädchen.
2. Zugenommen oder abgenommen?
  • Natürlich zugenommen. Wenn ich krank bin, wird der Babyspeck aber immer ganz schnell weniger und meine Eltern müssen mich danach wieder aufpäppeln damit ich für den nächsten Infekt wieder etwas zuzusetzen habe.
3. Haare länger oder kürzer?
  • Länger, allerdings immer noch nicht soooo lang. Mir passt das aber ganz gut, denn Haarspangen finde ich nur an anderer Leute Köpfe lustig.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
  • Äh? 

5. Mehr Kohle oder weniger?
  • Ich weiß jetzt, wo Mamas Portemonaie ist, also habe ich wohl mehr Kohle zur Verfügung.

6. Besseren Job oder schlechteren?
  • Kleinkind sein ist viiiieeeel cooler als Baby sein. Außerdem gehe ich jetzt auch richtig arbeiten, nämlich in der Kita!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
  • Mehr wohl. Schließlich bin ich eine richtige Fressraupe und würde Mama und Papa die Haare vom Kopf schnabulieren, wenn sie nicht ständig für Nachschub sorgten.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
  • Erkenntnisse. 

9. Mehr bewegt oder weniger?
  • Mehr!! Eigentlich die ganze Zeit, wenn ich wach bin, und auch einen Großteil der Schlafenszeit. 

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
  • Seit ich erst weniger und dann gar nicht mehr von Mama gestillt wurde, bin ich wie jedes Kleinkind ziemlich oft erkältet. So richtig mit Fieber war ich aber zum Glück nur dreimal krank.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
  • Wenn ich Fieber habe, bin ich sehr leidend und fühle mich so richtig elend. Dann muss ich auch immer sehr viel weinen und bin ganz schlapp, so dass ich unbedingt rund um die Uhr auf Mamas oder Papas Arm sein muss.

12. Der hirnrissigste Plan?
  • Oh, da gibt es so einige. Beide Fäuste auf einmal in den Mund stecken. Die ganze Nacht aufbleiben. Mich selber wickeln. Joghurt mit den Händen essen. Mich auf die Antirutschmatte in der Wanne legen, obwohl die unter Wasser ist. Und so weiter und so fort.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
  • Als ich noch ganz klein war und gerade sitzen gelernt hatte bekam ich meinen Hochstuhl. Einmal (haha) warf ich etwas herunter und dachte mir, dass ich das ja einfach schnell aufheben könnte bevor Mama etwas merkt. Ich hing schon kopfüber heraus und versuchte mit den Beinchen nachzuschieben als Mama mich mit einem Aufschrei festhielt. Seitdem werde ich immer angeschnallt.

14. Die teuerste Anschaffung?
  • Schuhe.

15. Das leckerste Essen?
  • Ich esse gerne Nudeln, Würstchen und Käse. Und ich liebe Kuchen und Kekse, obwohl ich das eigentlich nicht verraten soll, weil das angeblich noch nix für mich ist.

16. Das beeindruckendste Buch?
  • Ich kann ja noch nicht lesen, also weiß ich nicht wie das Buch heißt. Aber da sind ganz viele kleine bunte Bildchen drin, die ich immer und immer wieder angucke, zeige und kommentiere. Ente, Ball, Bagger, Hahn, Papagei, Teller, Hund.... ich kann gar nicht genug davon bekommen.

17. Der ergreifendste Film?
  • Mama hat mir auf ihrem Handy mal ein Video gezeigt, in dem ICH in meinem Zimmer spiele. Das war lustig!!

18. Die beste CD?
  • Eigentlich egal. Es ist ganz schön kompliziert die Dinger aus den Hüllen zu bekommen. Sie sehen dann zwar ganz cool aus, interessieren mich aber eigentlich nicht besonders.

19. Das schönste Konzert?
  • Ich liebe es, wenn meine Menschen für mich singen. 

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
  • Mama und Papa.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
  • Mama und Papa.

22. Zum ersten Mal getan?
  • Oh, da gab es eigentlich jeden Tag irgend etwas. Jedenfalls tun Mama, Papa und meine Menschen ständig ganz überrascht und aufgeregt. Einiges davon findet man auch hier.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
  • Seit ich nicht mehr jeden Tag mit Mama zu Hause bin, war ich erst nur noch selten und dann gar nicht mehr in der Manduca. Als ich dann aber kurz vor Weihnachten krank wurde, zeigte ich immer wieder darauf, weil ich ganz nah bei Mama sein wollte. Eigentlich findet Mama mich jetzt aber schon zu schwer, zumindest zum vorne Tragen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
  • "NEIN!!"

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
  • Manchmal weiß ich das selber nicht so genau. Dann trampel ich mit den Füßen, schreie und drücke ein paar Wuttränchen raus. Keiner versteht mich dann. Ich auch nicht. Aber WICHTIG war es auf jeden Fall.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
  • Mich selbst. Da bin ich völlig uneitel, schließlich sagen mir immer alle wie süß, toll, schlau und bezaubernd ich bin. Da muss wohl was dran sein.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
  • Ein neues Zuhause. Püppi. Spielküche. Ball. Puppenbuggy. Musikinstrumente. Holzgemüse. Fernbedienung. Handy.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
  • "FEEEEIIIIINNNN!!"

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
  • "Mama.", "Papa." .... Den Rest versteht leider noch keiner.

30. Dein Wort des Jahres?
  • „Mama".

31. Dein Unwort des Jahres?
  • NEIN!!

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Rückblick 2011


1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
  • 9. Es war echt wieder ein richtig tolles Jahr. Nur 2010 mit Schwangerschaft und BM-Geburt ist wohl kaum jemals zu toppen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
  • Erst super abgenommen. Mit viel essen, null Sport, viel BM-Schleppen und vor allem Stillen, Stillen, Stillen. Danach kamen dann blitzschnell wieder fünf Kilo drauf. Manno!!

3. Haare länger oder kürzer?
  • Erst viel länger, weil Mutti-Frisur mit Zopf. Seit ich wieder arbeiten gehe sind die Haare wieder kürzer, auch wenn ich weiterhin viel zu viel Zeit zwischen Friseurbesuchen vergehen lasse.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
  • Kurzsichtiger. Also die Augen. Ansonsten: Umsichtiger.

5. Mehr Kohle oder weniger?
  • Weniger. Erst Elterngeld, dann Haus gekauft. 

6. Besseren Job oder schlechteren?
  • Mmh. Unentschieden. Erst Elterngeld, nun wieder Personaltante.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
  • Wir haben das Häuschen gekauf. Wissta Bescheid.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
  • Mmh. Nee, ich glaub nicht. 

9. Mehr bewegt oder weniger?
  • Mehr! BM besteht darauf.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
  • Zum Glück nichts Schlimmeres als ein paar Erkältungen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
  • Ich hasse Schnupfen immer, weil ich dann ständig das Gefühl habe zu ersticken.  

12. Der hirnrissigste Plan?
  • Lange Zeit war jeder Plan, der den Transport von BM im Auto oder Kinderwagen beinhaltete absolut hirnrissig.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
  • Siehe Punkt 12. Aus voller Kehle kreischende und schluchzende BM lenkt definitiv vom Verkehr ab. 

14. Die teuerste Anschaffung?
  • Das Häuschen.

15. Das leckerste Essen?
  • All-you-can-eat mit meinen beiden besten Freundinnen im Maoa

16. Das beeindruckendste Buch?
  • Öhm. Ich hab mal wieder kaum gelesen. Das soll sich dieses Jahr ändern: Donnerstags ist im Hause Isndingwa jetzt immer Lese-Abend, d.h. Fernseher und Notebooks bleiben aus und wir lesen endlich mal wieder.

17. Der ergreifendste Film?
  • Ich habe eigentlich kaum Filme gesehen. Auffällig ist nur, dass ich seit BMs Geburt noch näher am Wasser gebaut bin und u.a. keine Krimis schauen kann, in denen es um Kinder geht.

18. Die beste CD?
  • Wie 2010: Habe keine gekauft. Bin einfach zu unmusikalisch bzw. desinteressiert.

19. Das schönste Konzert?

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
  • Mit BM natürlich. Und mit R., wenn auch lange nicht soviel wie wir es uns gewünscht hätten.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
  • Mit R. und BM.

22. Zum ersten Mal getan?
  • Oh, ziemlich viele Dinge rund ums Mama-sein. Und ein Haus gekauft.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
  • Durchgeschlafen. Immer dann, wenn BM bei Omas und Opas übernachtete und als ich auf Dienstreise war.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
  • Fünf Kilo. Stress zwischen BM, Arbeit und Häusle-Bau und somit viel zu wenig Zeit für R.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
  • Unerwarteter Weise musste ich R. während der Küchen-Lampen-Fliesen-Farben-Möbel-Auswahl in zig Baumärkten und Möbelhäusern eigentlich nie wirklich überreden, sondern wir waren uns immer erstaunlich schnell einig. Am meisten Überzeugungskraft brauchte ich wohl beim Thema "Fensterbehänge", mit dem Ergebnis, dass auch R. jetzt den Unterschied zwischen Raffrollos, Doppelrollos, Verdunklungsrollos, Plissees und Schiebevorhängen kennt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
  • Familie Isndingwa hat sich dieses Jahr mit dem Häuschen beschenkt.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
  • "Mama". (BM) "Ich liebe dich." (R.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
  • Mmh. Vielleicht "Will BM das ALLEINE machen?"

30. Dein Wort des Jahres?
  • „Name des Babymädchens“, R., Haus.

31. Dein Unwort des Jahres?
  • Mmh. "T*lekom"? "Kackbraun" (die Farbe, welche der Maler im ersten Anlauf für BMs Zimmer verwendete)?

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
  • siehe Blogroll 

Zum Vergleich: Jahresrückblick 2010