Sonntag, 27. Februar 2011

Die erste Bastion fällt

Das Babymädchen mag beim Spielen nicht mehr liegen wie ein Baby, sondern muss immer und ständig sitzen. Zwar meist noch nicht ganz freihändig, sondern mit einer Hand auf dem Boden oder naheliegenden Dingen (wie z.B. die neben ihr herum fläzende Mama). Gerne auch im "Drei-Punkt-Stand", d.h. ein Knie, ein Fuß, eine Hand. Die freie Hand wird in die Luft gestreckt, um z.B. ein viel zu weit entferntes Mobile zu erreichen oder ein Spielzeug ordentlich durchzuschütteln. 

Neben der Spieldecke (auf der sich das Baby sowieso meistens nicht befindet) steht der zum Stillstuhl zugehörige Fußhocker, auf dem sich wiederum selten Füße befinden. Meist dient er als Ablagefläche für Dinge, die das Babymädchen nicht haben darf, obwohl sie doch sooooo begehrenswert sind (Handy, Telefon, Kamera, Flasche, Glas etc.). Hierbei nutzen wir Babys noch fehlendes Bewusstsein für Objektpermanenz aus und konnten schon oft erreichen, dass es sich doch lieber wieder mit Babyspielzeug beschäftigte. 

Nun jedoch fällt dieser Außenposten der elterlichen Besitztümer, denn das Babymädchen kann im Sitzen sehr gut sehen, welche Schätze sich auf dem Hocker befinden. Oft hört man daher ein freudiges Juchzen gefolgt von Ackern-ackern-ackern-Geräuschen des Babymädchens.... welches aktuell noch nicht dorthin gelangen kann, weil es sich nach wie vor nur rückwärts schiebt. Sobald der Vorwärtsgang jedoch gefunden ist, müssen wir unser Elternzeug auf höher gelegene Gefilde verlagern. 

Tatsächlich gelangte das Babymädchen heute durch zufälliges Rückwärtsschieben neben den Hocker, setzte sich hin, sah tolle Dinge und zog sofort an der herabhängenden Schlaufe des superduperspannenden Fotoapparats. Für heute konnte ich ihn noch mal retten und das Babymädchen durch einfaches Umdrehen von dem Schätzelager ablenken. Heute. Aber bestimmt nicht mehr lange. :-)

Freitag, 25. Februar 2011

Wieso geht denn das nicht?

Das Babymädchen sabbert ja schon seit geraumer Zeit bächeweise. Kein Wunder, dass sie so oft trinken muss. 

Wenn sie auf dem Bauch spielt spannt sie daher meist einen Sabberfaden vom Kinn zum Boden. Ab und zu sieht sie den selber. Und will ihn anlecken. Geht natürlich nicht, weil der ja am Kinn hängt und sich immer weiter weg bewegt, wenn sie das Köpfchen senkt um mit dem Mund heranzukommen. 

Natürlich ärgert sich das Baby sehr darüber. Und was macht die Mama: Laut lachen. Das sieht aber auch wirklich zu lustig aus. :-D

Donnerstag, 24. Februar 2011

Wände hochgehen

Krabbeln üben ist ziemlich out im Moment. Stattdessen stellt sich das Babymädchen auf Hände und Füße und reckt den Popo in die Höhe. Dabei schiebt sie sich immer weiter nach hinten - so dass sie irgendwann immer an irgendeinem Hinderniss ankommt.... und dann die Wände hochgeht. :-)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Alleinerziehende Strohwitwe

.... zum Glück nur für sechs Tage. Aber nach den vergangenen wunderschönen Familientagen musste ich heute früh ein paar Tränchen wegblinzeln als ich R. heute früh in den wohlverdienten Skiurlaub verabschiedete. 

Ich bin mir allerdings sicher, dass diese Tage auch für uns recht schnell vergehen werden, denn ich erhalte von allen Seiten Mitleid und habe schon mehr Termine denn je, weil sich alle so lieb um das Babymädchen und mich kümmern. Heute Abend kam Kimmy mit Fastfood aus dem Laden mit dem goldenen M. Da das Babymädchen recht spät am Nachmittag beim Frischluft-Schnappen noch mal in der Manduca eingeschlafen war, war es auch noch wach, um ihre Tante zu begrüßen.... auch wenn es dann ein wenig nölig wurde, weil nichts von unseren Pommes und Burgern abgegeben haben. (BLW lässt grüßen)

Für die Tage ist also gesorgt. Den Nächten sehe ich nicht ganz so entspannt entgegen. In den letzten Tagen hat das Babymädchen ihren nächtlichen Stillbedarf noch mal gesteigert, so dass ich sie eigentlich immer zur vollen Stunde gestillt habe. Letzte Nacht gab es immerhin zwei Ausnahmen, in denen ich jeweils anderthalb Stunden schlafen durfte. Das schlaucht!! Zumal das Babymädchen ja neuerdings mitnichten immer sofort weiterschläft, sondern mal weint, mal erzählt und mal durch das Bett turnt. Somit war es ganz gut, dass R. nicht arbeiten musste und somit auch ein paar Mal zur Babyberuhigung beitrug, wenn ich  mich vor lauter Müdigkeit schon gar nicht mehr rühren konnte. 

Seit heute früh ist das Babymädchen nun heiser und krächzt genauso wie ich, wenn ich gleich eine Erkältung bekomme. Mein armes kleines Mädchen!! Wahrscheinlich rührt der ständige Durst teilweise daher, dass sie vielleicht Halsschmerzen hat? Oh je, ich hoffe wirklich, dass sie nicht richtig krank wird - zumal ich ja auch alleine mit ihr bin. Heute war sie zwar immer wieder ein bisschen weinerlich und wollte auch viel auf dem Arm sein. Zwischendurch hat sie aber immer wieder sehr schön gespielt, sich mehrfach hingesetzt und eigentlich ständig mit hochgestreckten Popo auf Händen und Füßen gestanden.

Na ja, mal sehen, was die Nacht so bringt. Das Baby hat grad die erste Zwischenmilch bekommen, und ich gehe jetzt auch schnell ins Bett. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht. :-) (Das denke ich mir jeden Abend.)

Dienstag, 22. Februar 2011

Irgendwie komisch

Irgendwie ist das Stillen gerade ein bisschen komisch. Ich habe ja von Anfang an nach Bedarf gestillt, also ohne feste Zeiten. Es war auch nie ein richtiger Rhythmus erkennbar, wir hatten keine festen Zeiten. Mal abgesehen davon, dass das Babymädchen (Tag wie Nacht) nur selten länger als zwei Stunden ohne Milch auskommt. 

Zur Zeit scheint sie tagsüber allerdings weniger zu trinken. Allerdings nicht unbedingt seltener - genau weiß ich das nicht, weil ich mir irgendwie nie so richtig merken kann, wann sie zuletzt getrunken hat. Dennoch sind meine Brüste nun oft richtig hart, was sonst nur sehr selten mal Nachts vorgekommen ist. Nachts hingegen hat das Babymädchen nun wohl noch mehr Durst, wird fast stündlich wach und lässt sich fast nie ohne Stillen beruhigen. Meistens trinkt sie dann auch sehr viel (also mit großen Schlücken und recht lange), so dass es Nachts jedenfalls keine harten Hupen gibt.

Mmh, an den paar Gramm Mittagsbrei kann es wohl noch nicht liegen (ein einziges Mal hat sie etwa 50 g gegessen, meist ist es deutlich weniger). Allerdings wirkt sie tagsüber oft sehr abgelenkt, pausiert immer wieder, um in der Gegend umherzuschauen, anwesende Menschen (z.B. den Papa) anzugrinsen oder einfach ihrem Heizstrahler was zu erzählen.  Vielleicht ist es das?

Montag, 21. Februar 2011

Ordentlich was los

Hier ist es zur Zeit ein wenig ruhiger, weil es im "Real Life" der Familie Isndingwa dafür umso spannender ist. Da R. nun Urlaub hat, haben wir ein paar tolle, ereignisreiche Tage zu dritt verlebt und so einiges erledigt. 

Wir genießen die gemeinsame Zeit zu dritt: 
Das gemütliche Aufwachen am Morgen, wenn das Babymädchen uns urplötzlich mitteilt, dass es munter ist, z.B. mit einem herzhaften Blubberbläschen-Prusten beim Stillen oder mit einigen liebgemeinten Kinnhaken und Augenpieksern Baby-Ei-Ei's.

Die Spielsessions auf dem Fußboden des Babyzimmers, wo sich unser sportliches Baby durch das ganze Zimmer rollt, dreht, rückwärts schiebt und vorwärts springt. Es ist unglaublich wie sicher sie sich mittlerweile bewegt und welche akrobatischen Haltungen ihr möglich sind. Diese reichen vom Spagat bis zum auf eine Hand gestützten Sitzen und gleichzeitigen Greifen nach begehrenswerten Objekten. Oft sieht sie dabei gar nicht mehr so richtig aus wie ein Baby. Ein schöner Kontrast ist dann immer das Kuckuck-Spiel mit einem Spuckituch, wobei sie wiederum wie ein richtiges Baby auf dem Rücken liegt, wild mit Armen und Beinen strampelt und vor Freude juchzt.

Das gemeinsame Füttern, welches von fast nichts (wie heute) bis zu einem halben Mini-Gläschen Kürbis pur reicht. 

Ausflüge an interessante Orte.... *hehe*

Und so weiter und so fort.... 

Dem Babymädchen scheint es auch sehr zu gefallen, dass Papa immer da ist. Es ist so schön, ihre Freude zu sehen!! Ich glaube, sie hat uns beide ganz doll lieb und zeigt das mittlerweile auch schon sehr deutlich!! *hach*

Donnerstag, 17. Februar 2011

Entdeckt

Schon vor einer kleinen Weile haben wir Babymädchens ersten süßen kleinen Leberfleck auf dem Rücken entdeckt. Eine weitere Stelle, die ständig abgeknutscht werden will. Zum Beispiel immer, wenn sie n.ackig auf dem Wickeltisch rumturnt.

Heute gab es übrigens wilde Planscherei in der großen Wanne. Gegen Ende der Badesession drehte unsere kleine Kaulquappe in meinen Armen nochmal total auf und patschte mit den Händchen immer wieder ins Wasser während sie das Ergebnis - ein nasses Gesichtchen - mit kritischem Gesichtsausdruck ertrug (ihr wisst schon: der mit den Denkergrübchen).

Mittwoch, 16. Februar 2011

Pffffft!!

Das Babymädchen pustet und prustet gern. So wird zum Beispiel der Nucki neuerdings nicht ausgespuckt sondern ausgepustet. Wenn beim Pusten noch zwei süße kleine Fingerchen im Mund stecken, glaubt man, dass das Baby gleich anfangen müsste zu pfeifen. Und wie das bei einem kleinen Sabberfloh so ist, sind auch oft Blubberbläschengebilde von imposanter Größe zu bestaunen.

Uuuuuund.... Hingesetzt!!!!

Gestern war unser Babymädchen 5 Monate, 1 Woche und 1 Tag alt. Nachdem sie bereits seit geraumer Zeit fleißig im Vierfüßerlerstand wippt und sowohl den Froschsprung als auch vorwärts ziehen und rückwärts drücken praktiziert, war ich mir ganz sicher, dass sie wohl als nächstes das Krabbeln erlernen würde. Genau genommen hätte ich drauf gewettet, dass sie es zum ersten Mal beim Babyturnen schafft, weil sie sich dort auf der rutschfesten Unterlage immer ganz besonders ausgelassen und akrobatisch bewegen kann.

Es kam jedoch ein wenig anders als erwartet. Seit einigen Tagen streckt das Babymädchen aus dem Vierfüßlerstand immer ein Bein zur Seite aus und versuchte den Po nach hinten zu schieben. Dieses Unterfangen geht oft mit einigem Gejammer einher - vielleicht weil es genauso unbequem ist wie es aussieht? 

Beim gestrigen Babyturnen war es dann jedenfalls soweit. Das Babymädchen machte wie gewohnt den Vorturner und kullerte, drehte und wippte was das Zeug hielt. Ich hatte einen Augenblick nicht hingeschaut und plötzlich saß sie da - fast im Spagat und weit nach vorne auf die Ärmchen aufgelehnt. Aber ganz eindeutig SITZEN. Was sie ja eigentlich noch gar nicht kann. Sie kippte also auch nach zwei Sekunden nach vorne und spielte einfach weiter als wäre nix geschehen.

Heute Vormittag hat sie das übrigens nochmal geschafft, d.h. es scheint kein Zufall gewesen zu sein.

Montag, 14. Februar 2011

Brei-Zwischenstand

Seit wir auf Kürbis umgestiegen sind, scheint das Babymädchen den Geschmack des Breis okay zu finden. Wenn der Löffel auf sie zukommt sperrt sie ihren kleinen süßen Mund auf. Das Dichtmachen mit der Oberlippe auf dem Löffel klappt noch nicht so richtig, so dass sie meist ein bisschen Brei durch die Gegend prustet oder zumindest Spucke auf den Löffel legt. 

Heute nun war das Babymädchen kaum zu bremsen. Ich konnte gar nicht schnell genug den Löffel in das kleine aufgesperrte Mäulchen schieben. Die Esstechnik ist zwar immer noch wie oben beschrieben, aber scheint ihr zu schmecken oder zumindest Spaß zu machen. 

Ich hatte heute ein Drittel von einem kleinen 100ml-Gläschen Kürbis erwärmt. Das musste ich quasi restlos vom Tellerchen kratzen, weil das Babymädchen nicht genug kriegte. Am Ende leckte sie dann noch ihr Plastelätzchen ab. *hihi*
Zieht man die paar Spritzer ab, die in Babys Gesicht, auf Baby Hose, in meinem Gesicht und auf meiner Hose landeten, so müssten summa summarum ca. 20 ml in Baby Bäuchlein gelandet sein.

Ich finde, es läuft ganz gut. Daher habe ich heute noch mal ein paar weitere Übungsgläschen mit Kürbis pur sowie zwei Fortgeschrittenen-Gläschen Kürbis-Kartoffel gekauft.

Wir sind echt gespannt wie es weitergeht. Ich meine, Stillen ist schon ein echtes Wunder der Natur, und ich bin so froh, dass das so gut bei uns klappt. Aber es klappte ja im Prinzip von alleine - ich musste mich nie wirklich damit beschäftigen. 

Unser Baby auch nach dem Stillen gesund und ausgewogen zu ernähren, ist jedoch auch eine ziemliche Herausforderung, die mir die Verantwortung des Eltern-Seins noch einmal auf andere Art und Weise verdeutlicht. Die nächsten soundsovielen Jahre müssen wir nun darauf achten, dass das Babymädchen / Kindergartenkind / Schulkind genug trinkt, nicht soviel nascht wie wir und auch kein Suppenkaspar wird. .... Aber wir packen das schon!!

Sonntag, 13. Februar 2011

Chronik eines Einschlaf-Abends

Seit zwei Wochen spielt sich zur Schlafenzeit (sowohl Abends als auch tagsüber) häufig ein Kräftemessen in unterschiedlichen Ausprägungen ab. So auch jetzt gerade. Diesmal habe ich es mit einem kleinen Kaspar zu tun.

Es begann mit einem definitiv müden, leicht quengeligen Babymädchen. (Kein Wunder nach der heutigen Strampel- und Plansch-Action beim Babyschwimmen). Kaum war das Licht gedämmt, die Abendmusik gestartet und das Babymädchen auf dem Wickeltisch angelangt, drehte es plötzlich wieder auf, strampelte, zappelte und erzählte wie ein kleiner Bauarbeiter ("EEEEYYYY") und was das Zeug hielt.Wir verhielten uns so beruhigend wie möglich und steckte das Babymädchen unter viel Gezappel in Schlafanzug und Schlafsack. Das Stillen verlief wie immer sehr schmusig ab. Doch danach wurde sofort wieder Kaspar-Modus eingestellt und der Papa angequatscht und angegrinst. 

Ich bin heute mit dem Ins-Bett-Bringen dran. Also sang ich wie immer einmal La-Le-Lu während das Babymädchen noch auf meinem Arm kuscheln durfte. Dabei schaute es mich schelmig an und saugte sich erst mal an meinem Kinn fest. Im Bett angekommen ging das Gezappel, Gewippe und Geplapper so richtig los. Das müde Kind war weg. 

Alle Beruhigungsversuche sind bislang fehlgeschlagen und ich musste so einige Male heimlich ein bisschen lachen, weil das Babymädchen so niedlich quatscht und spielt. 

Jedenfalls bin ich nun aus dem dunklen Kinderzimmer rausgegangen, damit sie sich erstmal alleine müde spielen kann. Aus dem Babyphone schallt lustiges Gebrabbel und ich harre der Dinge.
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Edit 1: Das Babymädchen hat nun zweimal "nach mir gerufen" (gejammert), woraufhin ich natürlich sofort ins Zimmer bin, im Dunkeln erstmal checken musste, in welcher Position sie nun eigentlich im Bett liegt, und dann noch ewig nach dem Nucki tasten musste. Es wurde sogleich wild links und rechts nach dem Nucki und meinen Händen geschnappt und rumgeackert. Also immer noch zu aufgedreht. Bin also mal wieder raus aus dem Zimmer.
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Edit 2: Nach dem letzten Baby-gerade-rücken, mit Nucki versorgen, Händchen halten und Streicheln kullerte das Babymädchen sofort wieder auf den Rücken. So liegt sie nun. Und erzählt komischerweise gar nicht mehr. Wenn sie jetzt wirklich so einschlafen sollte, muss ich wohl einen Besen fressen, denn das wäre das erste Mal seit fast vier Monaten! Ich geh mal gucken. 
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Edit 3: Is' so!! Is'n Ding wa'?? Ich geh dann mal den Besen mundgerecht zerhacken.

Samstag, 12. Februar 2011

Spiegelbaby und andere Spielkumpels

Nachdem unser Babymädchen das "andere" Baby im Spiegel lange Zeit ignoriert hat oder höchstens mal skeptische angeguckt und mit einem flüchtigen Lächeln bedachte, flippt es nun völlig aus, wenn wir das Spiegelbaby besuchen gehen. Sie zappelt mit den Beinchen, streckt die Ärmchen auf und öffnet den kleinen Mund soweit es nur geht, um das Spiegelbaby dann unter lautem Quietschen anzufassen und abzuschlecken. 

Auch ihren Löwi findet sich ganz toll. Wenn der mit einigem Gerassel auf sie zuhüpft und dann noch laut (mit Mamas Stimme) brüllt, reißt unser kleines Mädchen auch gleich den Mund auf, um zum Kampf Abschlecken überzugehen. 

Außerdem stehen einige Nicht-Spielzeuge hoch im Kurs. Dazu gehören meine ollen Crocs, die sie jedes Mal versucht zu erreichen, wenn sie ins Blickfeld gelangen (also z.B. auch, wenn ich beim Stillen die Beine überschlage). Zielsicher steuert das Babymädchen auch auf jegliche technische Dinge zu (Kamera, Handys, Fernbedienungen, Telefone, Radio), unabhängig davon, ob sie gerade leuchten / blinken oder auch nicht. Auch ein mit Kaffeebohnen gefüllter Joghurtbecher und Backpapier stehen hoch im Kurs. 

Am liebsten sind ihr aber Mama und Papa als Spielkumpels. Das Karussell-Lied ist toll, durch die Luft fliegen und Hoppe-Reiter sowieso. Und wenn ich mich z.B. ganz langsam oder auch mit einem Satz zu ihr umdrehe oder hinter einer Tür hervorkomme, lacht sie vor Vergnügen laut auf. Ganz besonders viel Spaß macht auch das "Kuckuck"-Spiel, bei dem die kleine Prinzessin schon heftig mit Ärmchen und Beinchen strampelt, wenn wir nur anfangen, das Tuch über ihr zu wedeln. Mittlerweile befreit sie sich dann schon selbst von dem Tuch und freut sich, wenn wir dann laut "Daaaa" rufen.

Es macht soviel Spaß unserer kleinen Tobemaus beim Spielen zuzusehen. Sie wuselt sich durch ihr ganzes Zimmer und liegt kaum jemals einfach nur still. Ein richtiges Energiebündel!!

Donnerstag, 10. Februar 2011

Kürbis

.... schmeckt mir viel besser als Karotte. Und auch das Babymädchen verzog heute nicht ganz so dolle das kleine Gesichtchen als der Brei ihre Zunge berührte. Wieder machte sie ein paar den Mund auf als der Löffel auf sie zukam. Wie zuvor durfte ich den Löffel trotzdem nicht ganz in den Mund schieben. Das Babymädchen war schneller. Legte schnell ein bisschen Sabber mit zum Brei auf den Löffel und pustete gelegentlich, so dass einige Tropfen durch die Gegend flogen.

Wir freuen uns, dass wir mit Kürbis nun anscheinend einen Brei gefunden haben, mit dem sich das weitere Üben auch lohnt, denn das Essen soll ja schmecken und Spaß machen. 

Auch wenn noch nicht viel im Bäuchlein landet, so gehört das Breifüttern nun zu unserem Vor-Mittagsschlaf-Ritual. Der Mittagsschlaf selbst klappt mal mehr mal weniger gut, was wohl auch an unseren Tagesplänen liegt, die einfach noch nicht auf Mittagsruhe ausgerichtet sind. Das müssen wir auf jeden Fall noch besser machen. Außerdem schläft das Babymädchen Vormittags manchmal nur einmal und manchmal zweimal. Auch die morgentlichen Aufstehzeiten variieren noch, so dass die Mittagsschlafzeit noch lange nicht eingependelt ist.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Möhrchen

.... scheinen dem Babymädchen nicht zu schmecken. Kann ich verstehen, denn auch ich esse keine gekochten Möhren und sammle sie immer aus Eintöpfen etc. heraus. Ich finde es daher auch total eklig, den Brei zu kosten, um die Temparatur zu prüfen.

Gestern und heute hat die kleine Prinzessin jedoch aus lauter Neugierde dann ein paar Mal das Mündchen aufgemacht, wenn ich mit dem Löffel ankam. Sobald jedoch Brei die kleine Zunge berührte wurde er von selbiger sofort wieder heraus gedrückt, wobei dann ein Schwall Sabber mitkam, so dass der Löffel nachher voller war als vorher. Und das Lätzchen. 

Allerdings stellen wir uns mittlerweile aber zumindest nicht mehr ganz so Anfänger-mäßig an. Am ersten Tag hatten wir den schicken Strampler angelassen und nur das viel zu große Sabberlätzchen mit Klettverschluss drüber gezogen. Außerdem lag kein Waschlappen parat. Erfahrenere Babyfütterer können sich das orange Ergebnis ganz gut vorstelle, oder? 

Jetzt wird das Baby obenherum bis auf den Body ausgezogen, die Ärmel hochgekrempelt, ein Lätzchen zum Binden angelegt, Plastelätzchen obendrüber. Überhaupt dauert die ganze Vorbereitung sehr viel länger als das eigentliche "Essen", weil dass Babymädchen sich nach maximal drei bis vier Löffelversuchen zum Flitzebogen spannt und anfängt, lauthals zu meckern. 

Ab morgen versuchen wir es dann mal mit Kürbis. Wenn sie ihren Geschmack tatsächlich von mir geerbt hat, sollte ihr das viel besser schmecken.

Montag, 7. Februar 2011

Fünf Monate

Und -Schwups- ist schon wieder ein Monat rum, und unser Babymädchen ist heute fünf Monate alt! Wie oft erwischen wir uns, dass wir unser kleines Zauberwesen einfach nur anstaunen während sie schläft, spielt, ackert, selber staunt oder erzählt. Nicht viel erinnert mehr an das winzig-kleine Neugeborene. Nur ihr angestrengt-skeptisch-staunender Blick ist derselbe geblieben. Dann kräuselt sie ein wenig ihre Stirn (wie beim Papa) und über jeder Augenbraue bildet sich ein kleines süßes Grübchen. Überhaupt sieht man immer deutlicher, dass R.'s Gene meine Gene überstimmt haben. Die wunderschönen blauen Augen sind zwar noch eine Spur dunkler als die vom Papa, aber ich vermute, dass sie noch etwas heller werden.

Unser Babymädchen ist eine richtige kleine Tobemaus und es macht unheimlich viel Spaß ihr beim Spielen zuzusehen bzw. ordentlich mitzumischen. Mittlerweile bewegt sie sich durch ihr ganzes Zimmer mit einer Mischung aus Rollen, Drehen und den berühmt-berüchtigten "Froschsprüngen". Dabei stemmt sie sich auf Arme und Knie hoch, fängt an zu schaukeln und ruckartig die Knie ein Stückchen nach vorne zu ziehen. Das Ding mit den Armen hat sie allerdings noch  nicht erfasst, so dass sie dann entweder wegen der Schwerkraft vorn über plumst und gelegentlich über die Schulter direkt in die Rückenlage abrollt. Oder sie stößt sich so mit den Beinchen ab, dass sie beim Runterplumsen auch noch ein gutes Stück nach vorne kommt - und das ist der Froschsprung.

Auch neu ist das Sitzen auf den Knien. Nee, sie kann sich natürlich noch nicht selber aufsetzen. Aber wenn wir rumalbern und sie auf meinem Bauch liegt, zottelt sie solange bis die Beinchen runterhängen und sie letztendlich zum Kniesitz kommt. Sie hält sich dann oft nur mit einer Hand an mir fest, weil das andere Händchen besseres zu tun hat (z.B. im Mund stecken). Wenn das Babymädchen das macht, sieht ganz und gar nicht aus wie ein Baby. Irgendwie geht mir das alles ganz schön schnell!!

R. und ich sind definitiv Babymädchens Lieblingsmenschen. Sie juchzt und strahlt, wenn sie uns sieht. Von unseren vielen Küssen scheint sie gelernt zu haben und erwartet das nächste Küsschen immer mit halbgeschlossenen Augen und offenem Mund, um das Küsschen zu erwidern. Mit Vorliebe sabbert sie mein ganzes Gesicht voll und erzählt dabei wie ein Wasserfall. Wenn sie morgens zwischen uns im großen Bett liegt, dreht sie sich abwechselnd zu uns um, fässt unsere Gesichter an und versucht Bettdecken wegzuziehen. 

Schlafen. Mmh. Das Babymädchen hat unverändert ca. alle 2 Stunden Durst/Hunger. Auch Nachts. Bislang hatten wir uns aber immer glücklich geschätzt, weil zumindest das Hinlegen an sich immer sehr gut klappte. Das Babymädchen lies sich ins Bett legen, brauchte höchstens noch kurz eine Hand auf dem Rücken und einen Finger zum Anfassen und schlief ein. Oft konnte man sogar schon aus dem Zimmer gehen während sie noch wach war. Es klingt vielleicht doof, aber in den seltenen Fällen, dass das Baby beim Hinlegen weinte, hieß das, dass sie besonders schnell einschlafen würde, weil sie eben schon total über den Berg war.
Seit einigen Tagen nun haben wir Abends und auch bei den Tages-Nickerchen regelmäßig Einschlafdramen. Zumindest für unsere Verhältnisse. Das Babymädchen spielt im Bett. Kullert umher. Erzählt. Spielt mit (mittlerweile entfernten) Häschen oder der Spieluhr. Übt den o.g. Froschsprung. Schlabbert Händchen an. Dreht man es auf den Bauch, um es in Einschlafposition zu bringen, folgen lautstarke Proteste. Wir versuchen dann, es sanft festzuhalten, was mit Meckern oder gar Geschrei quittiert wird. (Es hilft übrigens auch nicht, wenn ich jedes Mal husten muss, wenn sie sich grad einigermaßen beruhigt hat.) Oh Mann, ich hoffe wirklich, dass sich das bald wieder bessert, v.a. weil wir das nun auch schon einge Male Nachts hatten. Es ist echt nicht lustig, wenn man bei 1,5 - 2 Stunden Stillabstand noch ewig mit dem Wiedereinschlafen zu tun hat. 

Seit gestern isst unser Babymädchen Möhrchenbrei - NICHT. Irgendwie hatte ich geglaubt, dass sie schon aus reiner Neugierde mal den Mund aufmachen würde. Außerdem sind R. und ich beide sehr gute Esser.... Nee, das Babymädchen verzieht ihren Mund, kneift die zahnlosen Kiefer zusammen und schiebt die süße kleine Zunge raus, um zu verhindern, dass der Brei in ihren Mund gelangt. Dabei biegt sie sich zum Flitzebogen, so dass R. genug Mühe hatte, sie überhaupt auf dem Schoß festzuhalten. Ich bezweifle jedenfalls, dass gestern und heute auch nur ein Möhrchen-Atom im Babymagen gelandet ist. Na ja, mal gucken wie den nächsten Tage werden. Wenn's weiter keinen Spaß  macht, ist sie vielleicht einfach noch nicht soweit. Dann könnten wir ja auch noch mal zwei Wochen pausieren und einen neuen Versuch starten.

Dafür sind nun schon einige Schlucke Wasser in Babys Magen gelandet. Nach einigem Probieren sind wir jetzt bei einer Schnabeltasse von Ikea gelandet. Eine offene Tasse endete jedes Mal mit einem durchnässten Kind, weil ich es nicht schaffte, ihr die Tasse an den Mund zu führen, sie gleichzeitig festzuhalten und die abwehrenden Händchen zu umgehen. Wir heben uns das noch ein bisschen auf bis sie sich überhaupt an den Geschmack von Wasser gewöhnt hat. Eine Trinklerntasse mit Ventil brachte auch keinen Erfolg, denn das Babymädchen hatte einfach keine Lust an dem Schnabel zu saugen. Die Ikea-Tasse hat zwar einen Schnabel, aber keinen Auslaufschutz, so dass nicht gesaugt werden muss und trotzdem ein bisschen was rauskommt. Heute Abend schien ihr das richtig gut zu gefallen. Mal gucken wie es weitergeht. 

Also, der sechste Monat verspricht jedenfalls wieder sehr spannend zu werden und wir freuen uns sehr darauf.... zumal R. in den Semesterferien noch mehr Zeit für uns haben wird. Hurra!!

Zum Abschluss noch eine kleine Impression vom letzten Babyschwimmen. Das Babymädchen war nach kurzer Aufwärmphase ganz aus dem Häuschen und hat schön gelacht, geplanscht und gestrampelt. Zwischendurch versuchte es immer wieder R. und mich abzuschlecken, weil es uns wohl auch ganz doll lieb hat. *hach*

Freitag, 4. Februar 2011

So wird's gemacht

Manchmal setzen wir das Babymädchen in ihren Wipper, wenn wir mal zu zweit frühstücken wollen. Noch "manchmaler" hält sie es darin auch länger als 5 Minuten aus. Wenn sie dann nicht gerade ihre Giraffe anknabbert oder ihr grünes Raschelbuch liest, dann guckt sie uns schon ganz gerne beim Essen zu. Viel interessanter ist jedoch Trinken.... bzw. Flaschen, Tassen oder Gläser, die wir so benutzen. 

Und da das Babymädchen ja am Montag schon 5 Monate alt wird, finden wir, dass es an der Zeit ist, ein paar Änderungen einzuführen. Hierzu haben wir uns gestern mit meiner Hebamme getroffen und noch ein paar Ratschläge eingeholt:

  1. Wir bieten dem Babymädchen ab heute immer mal so zwischendurch abgekochtes Wasser an. Sie findet sowohl ihre Trinklerntasse als auch eine normale Erwachsenentasse sehr spannend und anschleckbar. Ich glaube aber nicht, dass schon Wasser im Bäuchlein gelandet ist. Na ja, wir fangen ja auch gerade erst an. 
  2. Am Sonntag Mittag soll es den ersten Brei geben. Wahrscheinlich Möhre oder Kürbis pur. Und wahrscheinlich aus dem Gläschen. Es gibt eigentlich keinen richtig tollen Grund, warum ich nicht selbst koche, außer dass ich das irgendwie aufwendig finde. Ich bin auch nicht so der Bio-Laden-Typ. Genau genommen war ich auch noch nie in einem Bio-Laden. Na ja, jedenfalls denke ich, dass die Gläschen-Hersteller das schon jahrelang machen und ihre Lieferanten besser kontrollieren können als wir. 
  3. Dann wird es also 4 Tage Möhre/Kürbis pur geben, danach 4 Tage Möhre/Kürbis + Kartoffel und zuletzt kommt noch Fleisch dazu. Zu Trinken gibt es Wasser. Als Nachschlag gibt es dann immer noch Muttermilch.
  4. Wenn der Mittagsbrei klappt und die Milchbar nicht mehr gebraucht wird, gehen wir zum Abendbrei über. Die Hebamme prophezeite uns, dass das Babymädchen dann Nachts auch keinen Hunger mehr haben sollte und somit quasi durchschlafen könnte. Eventuellen Durst sollen wir dann nur noch mit Wasser löschen. Die Brust bleibt im Schlafanzug. Na ja, mal gucken, ob das so klappt.
  5. So nähern wir uns dann langsam aber sicher dem totalen Abstillen an. Zuletzt gibt es wohl nur noch morgens Muttermilch. Hach. So ein bisschen sentimental werde ich da schon. Aber wir werden uns auf jeden Fall Zeit lassen und "sanft" abstillen. Ich würde mich jedoch freuen, wenn ich zu meinem Geburtstag (Ende Mai) meinen Körper wieder für mich hätte.... 
  6. Hat eigentlich nix mit dem Essen zu tun, aber wir werden nun das Thema Mittagsschlaf etwas strukturierter angehen. Bislang schläft das Babymädchen meist dreimal am Tag jeweils 30 Minuten (wie mit 'ner Stoppuhr geweckt). An manchen Tagen schläft es sogar nur zweimal, an anderen wieder etwas mehr. Das abendliche (und nächtliche) Zubettgehen klappt prima immer zwischen 18 und 19 Uhr. Die Hebamme meinte aber auch, dass das Babymädchen tagsüber zu wenig schläft. Vielleicht übersehen wir manchmal Müdigkeitsanzeichen? Ich glaube nicht, trotzdem wäre es schön, wenn wir irgendwann einen längeren Mittagsschlaf hinbekämen. Versuch Nr. 1 startete heute und war erfolgreich. Nach 30 Minuten nölen und Kräfte messen schlief das Baby. Und wachte pünktlich nach 30 Minuten fröhlich grinsend wieder auf. Aber der Anfang ist gemacht. Jetzt geht es immer zwischen 12 und 13 Uhr (mit Schlafsack) ins Bett. Punkt.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Gutscheine für Schlafsäcke

.... von DreamBag gibt es derzeit bei Sparbaby zu gewinnen. Da das Babymädchen langsam aber sicher aus den 70cm-Schlafsäcken herauswächst und wir mit Größe 80 erst einen Schlafsack haben, würden wir also gern einen solchen Gutschein gewinnen (z.B. mit Farmyard Animals).

Also drückt uns die Daumen, denn unser aktueller 4-Wochen-Lottoschein hat offenbar die falschen Zahlen, und wir wollen auch mal wieder was gewinnen!!

Neue Töne

Das Babymädchen ärgert sich zur Zeit recht oft, weil es noch nicht krabbeln kann. Stattdessen schiebt es sich meist rückwärts und somit noch weiter weg vom jeweiligen Objekt der Begierde. 

Um ihren Unmut zu zeigen, hat die kleine Prinzessin nun also ein glas-zersplitterndes hohes Kreischquietschen in ihr Repertoire aufgenommen. Ähnlich wie ihr Löwen-cccchhhhhhrrrrrrr zehrt das sehr an meinen Nerven.

Dieses Kreischquietschen ist jedoch nicht  mit dem anderen, etwas freundlicherem Kreischquietschen zu verwechseln, mit welchem sie zeigt, dass sie grad was ganz wunderbar spannendes gesehen hat. Da sich die Töne recht ähnlich sind, muss ich meist hinschauen, ob das Quietschen von einem Grinsen und freudigem Ganzkörperzappler begleitet wird. 

Meistens ist es aber leider das "Ich-will-dahin-und-weiß-nicht-wie"-Quietschen.

Dienstag, 1. Februar 2011

Gefunden

Das Babymädchen hat nun seine Füße gefunden und schafft es neuerdings auch, die süßen kleinen Gnubbelzehchen in den Mund zu nehmen. Was haben wir uns darauf gefreut!! Und wir hatten recht: Es sieht total niedlich aus!!

Außerdem ist das Wickeln nun ein klitzekleines bisschen einfacher geworden, weil das Babymädchen sich derzeit auf das Anfassen und Anschlecken der Füße konzentriert und zumindest (meistens) nicht mehr kreuz und quer über den Wickeltisch kullert.

Sonntag, 30. Januar 2011

Auswärts

Heute begleitete uns meine Mutti zum Babyschwimmen, so dass R. und ich gemeinsam mit unserem Baby ins Wasser gehen konnten. Und so eine Schwimmpartie macht hungrig. Schon auf dem Hinweg überlegten wir, wie wir wohl unseren leeren Kühlschrank überlisten und doch noch an ein leckeres Abendessen herankommen könnten. 

Meine Mutti griff den Faden gewohnheitsgemäß schnell auf und "überredete" uns noch, nach dem Schwimmen zum All-you-can-eat-Chinesen zu gehen. Wir sammelten also schnell meinen Vati ein, ich stillte das Babymädchen und ab ging's zu unserem ersten Restaurantbesuch mit Baby. Wir schuckelten und bespaßten abwechselnd das zuckersüße Babymädchen während sich die anderen drei jeweils am Buffet bedienten. So wurden wir alle wunderbar satt und bekamen zwischendurch noch die begehrten Babykuscheleinheiten.

Liebe Eltern, danke noch einmal für die Einladung!! So war das Hunger-Gejammer im Auto eigentlich nicht gemeint gewesen. (Eigentlich wollten wir bei euch Spaghettis essen. Nächstes Mal.)

Samstag, 29. Januar 2011

Herzhaft

Familie Isndingwa hatte heute einen sehr schönen Tag, der - wenn auch viel zu früh - mit einem sonnigen, plappernden Babymädchen im Elternbett begann, wo wir durch Familienkuscheln versucht hatten, das totale Aufwachen noch etwas zu verzögern. Ich durfte dann mal wieder noch ein bisschen im Bett bleiben während R. schon mal mit dem Babymädchen aufgestanden ist. 

Gegen 9 Uhr kam dann kimmy zum gemeinsamen Frühstück. Die mitgebrachten Brötchen waren sehr lecker, nur hätte es mindestens ein Croissant mehr sein dürfen. :-) Wir flezten dann einige Zeit auf dem Kinderzimmerboden herum und bespielten das zuckersüße Baby bevor wir das schöne Wetter für einen Spaziergang nutzten. Wir hatten also ein paar sehr schöne Stunden. Wieder zu Hause angekommen wartete schon mein Bruder auf uns. Das eigentliche Vorhaben fiel aus, so dass wir noch ein bisschen weiter auf dem Kinderzimmerboden herumlümmelten. 

Nach ihrem Nachmittagsschläfchen drehte das Babymädchen dann so richtig auf. Spielte und tobte wie aufgezogen. Unter anderem spielte sie sehr ausdauernd mit einer Geschenktüte, in der ihre Tante kimmy heute einen niedlichen kleinen Jogginganzug mitgebracht hatte. 

UND SIE GACKERTE. Ganz viel!! Schon Anfang Januar hatte sie ja das erste Mal laut gelacht, hatte das dann aber anscheinend wieder ein bisschen verlernt und nur selten begleitete ein lautes Kichern ihr strahlendes Lachen. Heute bekam sie sich nun kaum noch ein und fand alles was wir so machten total lustig. Wir könnten platzen vor lauer Liebe für dieses wundervolle kleine Mädchen!!

Freitag, 28. Januar 2011

Sport Frei!!

Bevor es losgeht: Bei uns wohnt seit vorgestern ja nun auch eine Manduca. Wir hatten zwar einen geerbten Tragegurt, aber der bereitete mir in letzter Zeit schon oft ein ziemlich schlechtes Gewissen. Als unser Baby noch ein Winzigbaby war, konnte es aufgrund einer Reißverschlusstechnik auch ganz gut mit angehockten Beinen darin sitzen. Seit sie jedoch etwas schwerer und aktiver geworden ist, rödelt sie solange herum bis die Beinchen gerade herunterhingen. Nach einigem Vergleichen kauften wir also die Manduca (quasi for free, weil mit Gutschein von R.'s Arbeitskollegen bezahlt). Gestern spazierte ich testweise mal 5 km ins Kindercafé, wo ich neben Mitgliedern der einschlägigen meinVZ-Gruppe auch Frau Blümel und Frau Maracaya nebst deren kleinen Jungs traf. Ich bin total zufrieden damit. Das Babymädchen sitzt ordnungsgemäß mit gespreizten Beinchen darin, und auch für mich ist das Tragen sehr viel angenehmer als mit dem alten Tragegurt.
Nun aber zum eigentlichen Thema:
 
Der Schwabbel muss weg. Daher waren wir heute zum ersten Mal beim Bauch-Beine-Po-Kurs mit Baby in einer hiesigen Hebammenpraxis. Als ich den Kurs buchte fand ich die Idee ganz toll. Schließlich würde ich so A) einen festen Beschäftigungstermin haben und B) meine Sportabneigung temporär besiegen, denn schließlich ist der Kurs schon bezahlt. Ich entschied mich auch bewusst gegen einen Abendtermin, weil ich das Babymädchen ja zwar immer pünktlich zwischen 18 - 19 Uhr ins Bett geht, dann aber je nach Laune nach 1, 2 oder 3 Stunden wieder trinken möchte. 

Heute sollte es also losgehen, und ich war gar nicht mehr so sicher, ob das was für mich ist.... Der Kurs hat richtig Spaß gemacht - also wenn man ihn mit anderen sportlichen Aktivitäten vergleicht. Im Vergleich mit anderen Beschäftigungen schließt er so im Mittelfeld ab. :-)

Wir waren 11 Frauen mit Babys, wobei einige schon zum zweiten Mal mitmachen und entsprechend ältere Babys hatten. Die Babys wurden also in die diversen Tragehilfen geschnallt und los ging es. 

Hatte ich schon erwähnt, dass ich nicht sehr sportlich bin? Außerdem habe ich kein Rhythmusgefühl. Na ja, beim Aufwärmen bin ich schon einige Male aus dem Takt gekommen, hoffe aber, dass die anderen das entweder nicht gemerkt haben oder glauben, dass das einfach am Zusatzgewicht lag. Es folgten die Beinübungen. Da war ich schon das erste Mal froh, dass das Babymädchen erst viereinhalb Monate alt ist.

Danach wurden die Babys abgeschnallt und bei einigen Bein-Arm-Kombinationen als "Hanteln" benutzt. Das Babymädchen fand es toll, wurde es doch herumgeschwungen und ganz nach ihrem Geschmack ein wenig durchgeschüttelt. Meine Arme fühlen sich jetzt schon ganz schön schwer an. Ich wüsste zu gerne, wieviel das Babymädchen jetzt wiegt. Jedenfalls war ich wieder froh, dass sie noch so klein ist. 

Danach folgten noch einige Bein- und Bauchübungen auf dem Boden während die Kinder danebennlagen.... Außer mein Babymädchen. Rumliegen!! Pah!! Sie hat ordentlich mitgeturnt, sich hin- und hergekullert, sich um die eigene Achse gedreht, das Vierfüßlerschaukeln geübt und an der Manduca genascht. Als wir dann zum Abschluss ein paar Liegestütze machten, schloss sie sich solidarisch an und stemmte sich ebenfalls auf Händchen und Füßchen hoch während sie mich angrinste. 

Einen Nachteil hatte das Ganze. Ich hab mal wieder geschwitzt wie ein Schwein. Nicht sehr damenhaft. Und es gibt da ja keine Dusche, so dass mir bei den anschließenden Spaziergängen nach Hause besser keine Bekannten begegnen sollten.

Nun bin ich gespannt auf den morgigen Muskelkater. Schließlich hoffe ich sehr, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

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PS: Der folgende Blick in den Spiegel war ernüchternd. Der Schwabbel ist immer noch dran.

Dienstag, 25. Januar 2011

Planscherei

Letzte Woche berichete ich ja schon kurz, dass unser Babymädchen nun etwas mehr Freude am Babyschwimmen zu haben scheint. Na ja, genau genommen war es ja eher so, dass sie alles recht regungslos über sich ergehen lies (dabei aber sicherlich ganz genau aufpasste wie das Wasser sich an ihrem kleinen gnubbeligen Körper anfühlte).

Am Sonntag war es nun wieder soweit. Ich ging wieder mit ihr ins Wasser. Wie zuvor ließ sie sich alles ganz lieb gefallen. Munter wurde sie immer dann, wenn wir bei unseren Runden wieder an ihrem Papa vorbeikamen, der Stolz jede Bewegung mit der Kamera aufnahm. Ihren Papa hat das Babymädchen ja gaaaanz doll lieb und lacht und juchzt ihn darum oft an. Und nun hielt er zusätzlich auch noch das begehrte Nicht-zum-Spielen-Objekt in der Hand. Jedenfalls freute unser Töchterlein sich immer sehr, wenn ich sie wieder am Papa vorbei schwenkte, drehte und schob. 

Dann wurden die Babys auf den Beckenrand "gesetzt", wir zählten bis drei und schwangen die Babys wieder ins Wasser. (Die größeren Babys lassen sich dann schon von selber reinfallen.) Das hat dem Babymädchen dann auch ein Lächeln entlockt. Klar. Alles, was mit herumwirbeln o.ä. zu tun hat findet sie toll.

Auch das Spiel mit dem Becher fand sie wieder toll. Als ich gerade dem Kursleiter lauschte und etwas unachtsam war, griff sie sich den vor uns schwimmenden vollen Becher und schleckte ihn sofort ab. Vielleicht hätte sie auch noch versucht, daraus zu trinken, aber das merkte ich dann doch noch rechtzeitig. Das Bechertrinken hat ja noch 1 - 2 Monate Zeit. Das aus dem Becher herausfließende Wasser gefiel dem Babymädchen wieder sehr, auch das Übergießen des Köpfchens war okay. 

Und dann kam der - von mir - gefürchtete Moment: Wir sollten unsere Babys untertauchen. Eigentlich wollte ich das R. überlassen, aber er redete mir gut zu und so überwand ich mich. Mann, war ich aufgeregt. Das Babymädchen hat das jedoch gar nicht weiter beeindruckt. Sie wirkte weder sonderlich erschrocken noch traurig oder fröhlich. Sie blieb einfach nur cool.

Weil das nun alles so gut geklappt hatte, nahm ich mein Töchterlein diesmal mit unter die Dusche (Verratet uns bitte nicht an die Kursleitung, aber wegen Tränengefahr hatten wir das bislang vermieden). Was soll ich sagen: Ich glaube, das Duschen hat ihr am allermeisten Spaß gemacht! Sie zappelte und versuchte das Wasser zu greifen und kuschelte sich zwischendurch immer mal wieder juchzend an mich. :-)

Eine weitere Planscheinheit gab es im heutigen "Spiel und Bewegung"-Kurs. Diesmal stand ein Planschbecken mit flachem Wasser in der Mitte. Die Babys wurden zunächst mit dem Oberkörper auf den Rand gelegt und konnten sich bei einem Lied erstmal das Wasser angucken. Natürlich nicht unser Töchterlein. Ich musste sie schon mit aller Kraft festhalten, weil sie unbedingt ins Becken krabbeln wollte, denn schließlich schwammen im Wasser olle Joghurtbecher zum Anschlecken Wasser ausgießen. Endlich durfte das Babymädchen ins Wasser. Dort lag es auf dem Bäuchlein, zog die Beinchen an und schob sich immer wieder vorwärts, so dass sie wie ein kleines Fröschlein aussah. Auch ihr Joghurtbecher wurde ausgiebig bearbeitet. Währenddessen übergoss ich sie immer wieder mit etwas Wasser, was ihr sehr zu gefallen schien. Am Ende war das Babymädchen wieder so aufgeregt und überdreht, dass ich es beim Wickeln und Anziehen kaum bändigen konnte. Wenn sie mir jetzt schon immer ausbüchst, wie soll das erst werden, wenn sie größer und "richtig" mobil ist????

Jedenfalls haben wir hier ein richtiges Zappelinchen, dass uns schon jetzt richtig auf Trab hält. Geht man mal kurz aus dem Zimmer, befindet sie sich bei der Rückkehr garantiert irgendwo anders, wo man sie eigentlich nicht erwartet hätte. Sie schaukelt ganz viel auf allen Vieren und hätte sicherlich auch schon genug Muckis zum Krabbeln - allein die Technik hat sich ihr noch nicht erschlossen und wird sicherlich auch noch etwas auf sich warten lassen, oder?

Samstag, 22. Januar 2011

Hatschi-Kanon

Wir haben ja einen Verdacht, woher wir das haben, werden das hier aber nicht weiter erörtern. Jedenfalls sind R., Babymädchen und ich erkältet. R. entschärfte es zuerst, so dass er am Freitag auch nicht arbeiten ging. Mein "bester" Tag ist heute - jedenfalls hoffe ich, dass ich morgen nicht mehr nach Atem ringend, mit tränenden Augen und verkleidet wie ein Zombie durch die Gegend schleichen werde. 

Am besten und völlig ohne Jammern hat das Babymädchen ihre erste leichte Erkältung. Sie hat tatsächlich auch nur gelegentlich gehustet und recht oft geniest. Ihre Temparatur war nicht einmal erhöht, so dass wir hier wahrscheinlich noch nicht wirklich von Babys "1. Krankheit" sprechen. Eigentlich hat man nur an ihrem Schlafverhalten gemerkt, dass sie nicht ganz auf dem Posten ist. Im Gegensatz zu ihrer Impfreaktion gab es jedoch (leider) keine fast durchgeschlafene Nacht, sondern genau das Gegenteil.

In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag trank sie wie immer ca. 6 Mal, weinte aber jedes Mal kurz (mir kam es nicht soooo kurz vor), wenn ich sie wieder ins Bett legte. Da war ich dann schon ziemlich knülle. Den Supergau hatten wir dann in der folgenden Nacht zum Freitag. Das arme kleine Babymädchen war nach jedem Stillen absolut untröstlich, krümmte sich und schrie wann immer man versuchte, sie wieder ins Bettchen zu legen. Auch auf dem Arm schlief sie nur nach einigem Schluchzen ein. 

Sowas kennen wir hier gar nicht! Also, ich stille zwar für mein Schlafbedürfnis viel zu oft, aber seit bestimmt 3 Monaten lässt sich das Babymädchen danach fast immer anstandslos ins wieder ins Bett legen, weil sie entweder schon schläft oder es mit kurzem Streicheln oder sogar alleine schafft, wieder in den Schlaf zu finden. 

Aber zurück DER Nacht. Irgendwann war ich so entnervt und todmüde, dass auch bei mir ein paar Tränchen mitkullerten. Hört R. nachts absolut nie etwas von meinen Ausflügen ins Kinderzimmer, so hat er doch ein bereits mehrfach unter Beweis gestelltes Gespür für "Notsituationen", in denen ich einfach nicht mehr kann. Es ist ja nicht so als hätte ich ihn durch lautes Schluchzen geweckt. Jedenfalls stand er irgendwann im Kinderzimmer und nahm mir (unter einigem irrationalen Protest meinerseits) die Babytröstung für eine Weile ab. Das bereitete mir wiederum ein so schlechtes Gewissen, dass ich sowieso nicht weiterschlafen konnte - zumal R. Schüttelfrost hatte und somit selbst ins Bett gehörte. Na ja, ich hatte mich mittlerweile ein wenig beruhigen können, so dass ich die restliche Nachtschicht übernehmen konnte. Das Babymädchen schlief dann eine Weile auf mir während ich im Stillstuhl fläzte und ließ sich dann irgendwann tatsächlich ins Bett legen. Morgens durfte ich noch 3 Stunden schlafen während R. das Babymädchen bespaßte, was meine Schlafenszeit dieser Nacht mindestens verdoppelte und somit erträglich machte. 

Letzte Nacht war dann schon wieder ein bisschen besser, und ich hoffe, dass wir nun wieder zurück zur Normalität kommen. Oder besser. Man soll ja nie aufhören zu hoffen. :-)

Übrigens hat das Babymädchen zwar entgegen ihrer Gewohnheit recht lange Nickerchen tagsüber gemacht. Ansonsten ließ sie sich aber nichts anmerken sondern nutzte die Tage, um ihre Technik des auf allen Vieren Schaukelns zu perfektionieren. Das sieht sooooo niedlich aus!!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Große Wanne

Bereits vor einigen Wochen nahm R. das Babymädchen mal mit in die große Badewanne, doch bislang blieb es bei dem einen Versuch und wir badeten weiter in der Babywanne. Heute überkam mich jedoch dich Planschlaune und ich ging mit der kleinen Kaulquappe in die Wanne. 

Sonst wirkt sie immer sehr konzentriert, wenn auch nicht abgeneigt. Heute hat sie aber ein paar mal gegrinst und auch ein bisschen mit den Beinchen geplanscht. Das war soooo niedlich und hat richtig Spaß gemacht. Das sollten wir jetzt öfter so machen! In Kombination mit dem wöchentlichen Babyschwimmen wird unser Töchterlein so hoffentlich Wasser lieben lernen und Spaß am Planschen entwickeln. 

Mittwoch, 19. Januar 2011

Sport-Geschnipsel

1. Babymädchen
  • Letzten Sonntag waren wir zum zweiten Mal beim Babyschwimmen. Diesmal achteten wir darauf, nicht allzu viel Action am Vormittag zu haben und kamen so mit einem recht gut ausgeruhten Babymädchen in der Schwimmhalle an. Diesmal war ich an der Reihe mit ins Wasser zu gehen und hatte Glück: Es lief prima. Das Babymädchen zeigte zwar nicht gerade übermäßige Freude und strampelte auch nicht so viel wie andere Babys, wirkte aber sehr andächtig und interessiert. Einige Male bekam sie wohl etwas Angst und kroch quasi in mich hinein, mehrheitlich machte sie aber jedes Spiel schön mit. Sogar das Übergießen mit Wasser war okay, und sie versuchte abwechselnd nach dem Wasserstrahl zu greifen bzw. den Becher aufzuessen.
    Wir hoffen nun also, uns weiter steigern zu können und dem Babymädchen beim nächsten Mal vielleicht auch ein Lachen zu entlocken.
  • Gestern waren wir beide dann erstmalig bei unserem neuen Kurs "Spiel und Bewegung". Dabei wurde viel gesungen, ein bisschen getanzt und verschiedene Spiele gespielt. Das Babymädchen hatte viel Spaß dabei, grinste die Kursleiterin und das Nachbarbaby an und hampelte sehr viel herum. Sie übte auf der rutschfesten Unterlage auch wieder ihre Krabbelvorstufen - d.h. den Froschsprung, das Auf-allen-Vieren-Schaukeln und das Rückwärts-Schieben. Damit war sie anscheinend aktuell das mobilste Baby, was mich natürlich schon ein bisschen stolz machte. Ein paar der Spiele habe ich mir für Zuhause gemerkt und auch schon erfolgreich mit dem Baby gespielt. Nächstes Mal planschen wir wohl mit Wasser - ich bin mal gespannt wie das wird. 

2. R.
  • In der Spalte am rechten Bildschirmrand befindet sich nun eine Übersicht von R.'s aktuellen Laufkilometern dieses Jahr. Im letzten Jahr hatte er es ja auf 2.000 km gebracht, ist einen Marathon gelaufen, hat an einem Triathlon über die olympische Distanz teilgenommen und noch diverse weitere Wettkämpfe absolviert - und dabei immer sehr gut ausgesehen <3. Dieses Jahr  soll es wohl etwas weniger werden, was für die meisten Normalsterblichen immer noch wie Folter wirken könnte. Für mich jedenfalls. :-)

3. S.b.k.v.S.
  • Schon im November hatte ich ja mein persönliches Sportziel definiert und nach kurzer Euphorie weitgehend ignoriert. Nun soll es aber wirklich wieder losgehen. 
  • Ich habe endlich ein persönliches Wii-Fit-Programm eingestellt, so dass ich ohne langes hin-und-her-klicken sporteln kann. Letzten Samstag wii-te ich zum ersten Mal in diesem Jahr und hatte danach einen schönen Ganzkörpermuskelkater. So soll es sein. Heute habe ich das gleiche Programm durchgezogen und hoffe, nun bald den versprochenen straffen Körper zu haben. (Unser Spiegel ist ein A-loch!!)
  • Das Joggen ist nach November auch erstmal eingeschlafen. Silvester rannte ich gemeinsam mit R. eine 7-km-Runde - während derer auch R.'s 2.000ster Kilometer erreicht wurde. Also eigentlich gar nicht sooo weit,. Dennoch hatte ich danach Schambeinschmerzen wie in der Schwangerschaft. Am folgenden Tag watschelte ich also wieder wie eine Schwangere. Aua!!
    Ist das nach all der Zeit eigentlich noch normal? 
  • Nach kurzem Negativtrend in der Weihnachtszeit ist mein Gewicht noch ein bisschen weiter gesunken. Es fehlen noch 2 Kilos. In Wirklichkeit muss ich aber noch einiges mehr tun und den Schwabbel wieder in Muckis umwandeln, die ja bekanntlich mehr wiegen als Fett.
    Ich hoffe, dass ich das schaffe bevor ich abgestillt habe, denn dann werde ich genug damit zu tun haben, mein Vielfraßverhalten soweit zu drosseln, dass ich nicht wieder zunehme. Es wäre blöd, wenn ich dann zu allem Überfluss auch noch diäten müsste.... 
  • Schön ist, dass ich mittlerweile wieder in fast alle Hosen reinpasse - auch wenn die an den Schenkeln noch ganz schön eng sind und der Bauch über den Saum hängt. 

4. Baby-Opa
  • Treibe Sport oder bleibe gesund.... Getreu diesem Motto geriet R.'s Vati am Montag in einen Disput mit seinem Fahrrad, was mit einem.... öhm.... lädierten Gesicht endete. Damit hat er allen einen ziemlichen Schrecken eingejagt. Wir sind sehr froh, dass es wohl keine schlimmen bleibenden Schäden geben wird. Der kleinen Prinzessin machte der Anblick ihres verletzten Opas aber nichts aus und sie strahlte ihn heute trotzdem schön an.
    Lieber V., wir wünschen dir ganz schnell gute Besserung!! 
 

Montag, 17. Januar 2011

Yeah!!

Familie Isndingwa hat - mit nur 5 Unterbrechungen - bis 8 Uhr geschlafen und lümmelt noch kuschelnder Weise im Bett herum.
So gefällt uns das.

Sonntag, 16. Januar 2011

Wow-Moment

Heute früh ging das Babymädchen nach einer ersten ausgiebigen Tobe- und Spieleinheit für ihr übliches 30-Minuten-Schläfchen ins Bett. Nach dem Aufwachen schaute mich jedoch kein fröhliches Grinsekind sondern ein unausgeschlafenes, weinerliches Baby aus dem Bettchen an. Also schaukelte ich es singend umher und setzte mich irgendwann in den Stillstuhl, wo das Baby bäuchlings und in meinen Arm gekuschelt einschlief. Damit hatte ich nicht gerechnet und saß nun da ohne etwas zu lesen - und kam somit völlig ungeplant zu einer seltenen Mußestunde mit meinem Babymädchen.

Ich schaute mir ihr friedliches, wunderschönes Gesichtchen an. Widerstand dem Drang, ihre weiche Marzipanhaut zu streicheln, um sie nicht aufzuwecken. Prägte mir jedes Detail ein. Die träumenden Äuglein mit den langen, schon recht dunklen Wimpern. Die hellen Augenbrauen. Das weiche, langsam dichter werdende, noch ziemlich helle Haar. Die kleinen Äderchen, die hier und da durch die zarte Haut schimmern. Die rosigen Wangen. Das Näschen, das irgendwann meiner Nase recht ähnlich sein wird (und einen Prinzessinen-Popel beherbergte). Die süßen kleine Öhrchen mit R.'s weichen Ohrläppchen. Den rosa Kussmund, der ein wenig offenstand und sich dann und wann zu einem zuckersüßen Lächeln verzog. Die kleine Hand auf meiner Brust. Den Babyspeck am Handgelenk. Die trockene Stelle an der Hand und den kleinen Knutschfleck vom vielen Abschlecken und Saugen.

Das war so ein besonderer, zauberhafter Moment zwischen mir und meiner kleinen Tochter. Und ich fragte mich, wie es möglich ist, so etwas Wunderschönes zu erschaffen.

Samstag, 15. Januar 2011

Hüpffrosch und so

Unser Babymädchen ist nun fast 19 Wochen alt und überraschte uns in den letzten Tagen schon wieder mit einigem Neuen:
  • Mittlerweile schafft die kleine Turnerin es immer mal wieder Köpfchen, Schultern und Popo gleichzeitig nach oben zu drücken und manchmal schaukelt sie dann schon ein bisschen als Vorübung für späteres Krabbeln. So auch heute früh auf dem Wickeltisch, wo der kleine Hüpffrosch sie dann plötzlich einen unerwarteten Satz nach vorn (d.h. zur Seite des Wickeltisches, denn sie lag mitnichten so wie man es zum Wickeln bräuchte) machte - beim zweiten Mal leider mit dem Ergeniss, dass sie sich schon wieder an der bösen Wickelutensilienbox stieß. 
  • Seit einigen Tagen macht das Babymädchen eine Art fauchendes Löwenbabygeräusch. Ehrlich gesagt, dieses ständige chrchrchrchrchrchr zehrt ganz schön an meinen Nerven. Ich hoffe sehr, dass sie das bald wieder sein lässt. So richtig schön mit angenehmen Tönen "erzählt" sie zur Zeit meist nur ihrem Papa während ich mit chrchrchrchrchrchr Vorlieb nehmen muss. 
  • Ich war nie ein Tobetyp. Mein Baby mag Spiele wie hochheben, fliegen lassen und schaukeln sehr gern. Und plötzlich machen mir solche Spiele auch Spaß - muss wohl ein Mama-Ding sein. Ich könnte mich jedesmal kaputtlachen, wenn ich sie hoch über meinem Kopf fliegen lasse - sie stückchenweise herunter "fallen" lasse und dabei Schnappgeräusche mache während sie ebenfalls ihr Mündchen aufsperrt und mich vollsabbert - und dann ihr kleines Gesicht oder den Hals abknutsche während sie versucht mich abzuschlecken bzw. anzusaugen. 
  • Monatelang fand die kleine Prinzessin den Kinderwagen und die Autoschale total doof und schrie sich jedesmal so richtig heiß bis sie irgendwann vor Erschöpfung einschlief oder wir sie endlich befreiten. Das tat uns immer unendlich leid. Einige Zeit vermied ich es also, den Kinderwagen zu nehmen, und trug das Baby stattdessen im Tragegurt. Bei den Schneemassen war das sowieso günstiger.
    ABER: Seit etwa zwei Wochen ist das Babymädchen (fast) immer total lieb und entspannt. Das Hineinbasteln in Kinderwagen oder Autoschale wird zwar meist noch mit Gemecker oder gar Tränen kommentiert, jedoch beruhigt sie sich dann immer sehr schnell. Viele Babys schlafen ja sofort ein, wenn sie herumgefahren werden. Das passiert unserem Baby zwar auch, aber oft liegt sie lange Zeit wach und ganz entspannt da und beobachtet die vorbeiziehende Landschaft. So lasse ich mir das gefallen! (....und ich glaube ganz fest, dass das heutige Geschrei im KiWa ein Einzelfall wegen mangelnder Müdigkeit war. Wir hatten den Tragegurt nicht dabei, so dass ich sie 3 km nach Hause schleppte.)
  • Vorletzte Nacht stillte ich das Baby statt 7 Mal 'nur' 6 Mal.... und letzte Nacht waren es sogar 'nur' 5 Mal. Ich hoffe sehr, dass dieser Trend so weitergeht, auch wenn beide Nächte extrem früh für beendet erklärt wurden!! 
Ansonsten gab es am Freitag gleich noch ein weiteres Blogger-Mama+Kinder-Treffen. Frau Blümel und der kleine Herr Blümel waren wieder mit von der Partie, und diesmal gesellten sich auch Keks und ihre Erbse dazu. Wetterbedingt MUSSTEN wir zu Kaffee und Kuchen in ein Kindercafé einkehren und bewiesen dort ordentlich Sitzfleisch. .... und hätte der kleine Herr Blümel nicht die Saugfähigkeit seiner Windel überfordert und musste daher schnell nach Hause, säßen wir womöglich immer noch dort. :-)